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Beiträge von Ephraim Peise
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Rezensionen verfasst von
Ephraim Peise "musical-fanatiker" (Rheinsberg)
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Das Zeichen der Schwalbe
Das Zeichen der Schwalbe
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Vielen Dank!, 24. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Zeichen der Schwalbe (Kindle Edition)
Danke für Ihr Buch, das Ihnen wirklich gut gelungen ist. Als Christ freue ich mich besonders, Bücher mit geistlichem Inhalt vorzufinden, auch wenn manches von Ihnen erdacht ist. Wie das Evangelium von Salome.
Ein Buch zum gerne Weiterempfehlen.
Liebe Grüße
Geli


Honigtot
Honigtot
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 6. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Honigtot (Kindle Edition)
Danke, Hanni, ich würde Ihr Buch jederzeit weiterempfehlen. Trotz der schrecklichen Zeit damals lese ich Bücher aus dieser Epoche gern und finde es ein sehr gelungenes Buch, das keine Seite an Spannung verliert. Natürlich brachten mich die letzten Seiten zum Weinen, wie es nur gute Bücher vermögen!
In diesem Sinne vielen Dank.
Geli
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2014 1:48 PM MEST


Kampf der Titanen [Blu-ray]
Kampf der Titanen [Blu-ray]
DVD ~ Sam Worthington
Preis: EUR 9,97

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Zeiten ..., 10. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Titanen [Blu-ray] (Blu-ray)
... da tolle Effekte über eine schlechte Story und lieblos gezeichnete Charaktere hinwegtäuschen konnten, sind lange vorbei. Offenbar gibt es aber in der "Traumfabrik" - der mit diesem Film im wahrsten Sinne des Wortes ein Alptraum gelungen ist - immernoch Regisseure und Produzenten, die diesen Umstand ignorieren und Abermillionen in eine Effekthascherei ohne bleibenden Eindruck stecken.
Zur Story gibt es nicht viel zu sagen: Der von Zeus gezeugte Perseus, halb Mensch, halb Gott, wächst bei Menschen auf und erfährt erst nach dem Tod seines Ziehvaters und dessen Familie von seiner wahren Herkunft. Zusammen mit einer Gruppe tapferer Krieger und unterstützt von einer Halbgöttin zieht er los, um Hades, den Gott der Unterwelt und Mörder seiner Familie, zu entmachten. Der Weg dorthin führt die Truppe um Perseus in den Kampf gegen fürchterliche Bestien und sogar in die Unterwelt selbst.
Wie die Geschichte ausgeht, möchte ich nicht verraten, wer die Zeit aufwenden will, möge sich den Film anschauen. Für mich stellt dieser einmal mehr ein verzweifeltes Buhlen um die Gunst der Zuschauer dar und ein Übermaß an visuellen und akustischen Effekten scheint dafür nach wie vor ein probates Mittel für die Filmemacher zu sein. Dass sich das Publikum jedoch nicht mehr völlig mit solch filmischem Fastfood zufrieden geben will, zeigen die Tendenzen z.B. in der internationalen Filmdatenbank (imdb.com). Hier erhielt der Film gerade mal 6 von 10 Sternen. Positiv zu erwähnen sind der Soundtrack von Ramin Djawadi, der dereinst seine Hausaufgaben bei Altmeister Hans Zimmer gemacht hat und einen soliden Score vorlegt. Die Musik überzeugt, will aber nicht im Gedächtnis haften bleiben.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine müde Story, langweilige, zu dünn gezeichnete Charaktere, gute, aber nicht der Geschichte dienende Effekte und das Gefühl, einen Film ohne erwähnenswerte Aussage gesehen zu haben sind die Eindrücke, die bei diesem Spektakel überwiegen. Möge Hollywood das Geld für teure Effekte und die schlechte Handlung kaschierende schauspielerische Größen niemals ausgehen, denn Filme wie dieser leben davon.


Augsburger Puppenkiste - Märchen und Sagen mit der Augsburger Puppenkiste [3 DVDs]
Augsburger Puppenkiste - Märchen und Sagen mit der Augsburger Puppenkiste [3 DVDs]
DVD ~ Augsburger Puppenkiste
Preis: EUR 34,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ENDLICH!!!, 3. Oktober 2009
Endlich!!

... war mein erster Gedanke, als ich soeben die Benachrichtigung im E-Mail-Postfach fand, die DVD vom "Tanzbärenmärchen" käme endlich heraus. Mir ist absolut unverständlich, dass einer der besten Filme - in Punkto Dramaturgie und Umsetzung vielleicht wirklich der beste und aufwändigste - der Augsburger Puppenkiste erst jetzt erscheint. Mich hat diese Story schon vor zehn Jahren beeindruckt und das ist bis heute (21 J.) nicht anders.
Wer mit dem Begriff "Puppenkiste" Jim Knopf, das "Urmel" und allenfalls noch den "Kleinen König Kalle Wirsch" verbindet, der muss sich diese Geschichte einfach ansehen und wird eine ganz neue Seite dieses Theaters entdecken. Den dramaturgischen Tiefgang dieser Geschichte erwartet man gewöhnlich in guten Realfilm-Produktionen.
An dieser Stelle ein Tipp: Wenn Sie mal in der Nähe von Augsburg sein sollten, schauen Sie unbedingt in der Puppenkiste in der Spitalgasse vorbei. Viele wissen nicht, dass dort nach wie vor unglaublich gut inszenierte Stücke aufgeführt werden - allerdings werden Sie dort keine der Geschichten aus dem Fernsehen erleben können, diese fanden aufgrund des zeit- und kostenintensiven Produktionsaufwands nie den Weg auf die Bühne.

Doch wieder zurück zum eigentlichen Thema der Rezension: Lassen Sie sich diese Fan-Edition nicht entgehen, gerade in unserer Zeit sind diese Filme Gold wert.

E. Peise

PS: Zu den übrigen Filmen auf den zwei anderen Disks kann ich im Moment noch nichts schreiben, da ich nur vom "Tanzbärenmärchen" weiß und die weiteren Produktionen aus der Beschreibung noch nicht ersehen kann.


Hans im Glück 48185 - Ohne Furcht und Adel: Dunkle Lande, Jubiläums Edition
Hans im Glück 48185 - Ohne Furcht und Adel: Dunkle Lande, Jubiläums Edition

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Spiel macht süchtig, 16. Juli 2009
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Viele Spiele werben mit dem Suchtfaktor und liegen damit in vielen Fällen leider richtig. Ich selbst musste allerdings immer wieder feststellen, dass dies nicht etwa dem Spielspaß Rechnung trug, sondern einzig der Tatsache, dass es in diesen Spielen irgendeine Sache gab, an der man sich festbiss und die man - als alter Kämpfer, versteht sich - natürlich lösen musste. So war es denn eher dieser Trieb, es sich selbst und den Mitspielern zu beweisen, der das Spiel auch zum 100sten Male Teil des Spieleabends werden ließ.

Anders bei "Ohne Furcht und Adel": Dieses im wahrsten Sinne abwechslungsreiche Spiel erfüllt mit seiner Mischung aus Taktik, Strategie und einem Quäntchen Glück alle Anforderungen, die eine von Technik regierte Zeit an die PC-Alternative aus Pappe und Plastik stellt - und mehr noch: In jeder Runde gibt es garantierte Überraschungen, die so selbst abgedroschenste Strategen nicht vorhersehen können dürften.
Das Spielprinzip ist genial und verrucht zugleich: Jeder Spieler wählt - jede Runde neu - einen aus 18 möglichen Charakteren, denen verschiedene Eigenschaften zugeteilt sind. So dienen manche Figuren dem Spieler zum Schutz, während andere wiederum eher der Attacke der Mitspieler nützen sollen. Die Entscheidung, welchen dieser beiden Wege er gehen will, fällt der Spieler in jeder Runde neu - ist sein Favorit bereits in der Hand eines anderen Mitspielers verschwunden, muss er blitzschnell seine Taktik ändern. Denn das Spiel-Ziel bleibt stets das Gleiche: Mit Hilfe des Goldes acht Gebäude bauen und damit das Spiel beenden. Doch auch hier bleibt es spannend bis zum Schluss: Nach dem offiziellen Spielende zählt jeder Spieler seine Punkte, wobei über die offen liegenden Gewinnpunkte hinaus zudem Extra-Punkte vergeben werden, zum Beispiel für den Spieler, dem es nach dem Gewinner in der Endrunde ebenfalls noch gelungen ist, acht Gebäudekarten auszulegen. Die endgültige Entscheidung fällt also wortwörtlich erst in letzter Minute.

Mein Fazit: Bei uns ist dieses Spiel längst zum König der Spieleabende avanciert. Wenn Sie nach einer innovativen und packenden Unterhaltungsmöglichkeit suchen, lassen Sie doch den Fernseher einfach aus - und spielen Sie mit bis zu sieben weiteren Mitstreitern "Ohne Furcht und Adel". Entdecken und teilen Sie eine ganz neue Form der Spiel-Sucht...


Der Mann mit der Mundharmonika
Der Mann mit der Mundharmonika
Preis: EUR 6,29

8 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Musik pünktlich zu Weihnachten, 17. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Mann mit der Mundharmonika (Audio CD)
Zunächst ein Wort an meine Mit-Rezensenten: Lasst doch den Kleinkrieg bleiben, wir bewerten hier die Musik auf der Plastik-Scheibe, vielleicht noch die Aufmachung des Covers, aber doch bitte nicht die Entstehungs-Geschichte der Produktion oder die Castingshow selbst. Dafür gibt es zahlreiche Foren, wo man sich diesbezüglich auslassen kann.

Zur CD: Mag sein, dass ich in den im Internet durchscheinenden Tenor einstimme, wenn ich sage, dass die Musik wirklich ans Herz geht. Aber auch ich meine es ernst.
Die Mundharmonika hat darauf zwar wesentlichen Einfluss, das gesamte Arrangement jedoch ist wunderbar um ihre Stimme "herumgebastelt" und verstärkt diese Wirkung zusätzlich. Vor allem der Kontrast zwischen den vergleichsweise eher tief klingenden Begleitinstrumenten und der teils sehr hoch tönenden Mundharmonika geht unter die Haut.
Die Musik ist sauber abgemischt, Solo-Instrument und Begleitung kommen satt über die Lautsprecher.

Abschließend: Michael Hirte sagte, er wolle den Menschen zeigen, wie eine Mundharmonika klingt. Dies tut er hiermit auf beeindruckende Weise und beweist zugleich die Vielseitigkeit dieses Instrumentes, denn sowohl "Stille Nacht" als auch "Time to say goodbye" können in dieser Version gleichermaßen überzeugen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 17, 2008 2:35 PM CET


10.000 BC
10.000 BC
DVD ~ Steven Strait
Preis: EUR 5,99

13 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unterhaltungswert gleich Null, 23. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: 10.000 BC (DVD)
Nachdem ich den Film kürzlich bei uns auf der Arbeit rumliegen sah und auf dem Cover etwas von "Der größte Abenteuerfilm aller ..." - wie auch immer - stand, war mir nichts klarer, als dass ich diesen Film so schnell wie möglich sehen musste.
Also nix wie ab in die Videothek, Film ausgeliehen, DVD in den Player, Knabberzeug bereitgestellt und los ging's ...

Exakt 104 Minuten später ist mir klar: Das war nicht der Film, den ich erwartet habe.
"The day after tomorrow" ist der einzige Film von R. Emmerich, den ich gesehen habe und ich muss sagen, dass der mir gefallen hat (auch wenn die Effekte die eher bescheidene Story wohl mehr oder weniger kaschieren mussten ...). Also dachte ich: "So viel anders kann das ja dann hier nicht sein ..." - Weit gefehlt!

Die Geschichte kommt nur schwer in Gang. Bereits zu Beginn wird klar, dass hier jemand versucht, den Zuschauer für eine Story zu begeistern, die jedem halbwegs motivierten Achtklässler zu einem mäßigen Aufsatz gereichen würde. Dieser Hype um den "weißen Speer" und die Mammut-Jagd wirken wie aus einem Fantasy-Game geklaut und es fällt schwer, die Ernsthaftigkeit, über die die Protagonisten über solch belanglosen Kram diskutieren, nachzuvollziehen.
Da ich gerade beim Thema Darsteller bin: Deren Leistung hat mich beinahe durch die Bank weg enttäuscht. Abgesehen von der Darstellerin des "Mädchens mit den blauen Augen" und dem Sklaventreiber wirken die Dialoge herzlos und routiniert heruntergesprochen, das Mienenspiel ist zu theatralisch und wenig glaubwürdig.

Einzig die Musik verdient einen Bonus-Stern. Diese ist gut eingesetzt und verhindert zumindest, dass man bereits nach der ersten halben Stunde abschaltet.

Der Schluss des Films hat mich aber am meisten aufgeregt:
Zunächst wird ein cooler Spruch gerissen und der Böse mal schnell mit einem Speerwurf aus dem Weg geräumt. Dann bricht ein heillosen Durcheinander aus und das Mädchen mit den blauen Augen wird getötet.
Schon jetzt ist doch klar, wie der Film ausgeht: Dass sie irgendwie wieder zum Leben erweckt werden muss, liegt in der Natur der Tatsache, dass sich der Regisseur andernfalls die vergangenen 95 Minuten Film hätte sparen können, denn wozu soll die lange Reise gutgewesen sein, wenn das Ziel am Ende nicht erreicht wird?
So schenkt die Schamanin des Heimat-Dorfes des Helden dem Mädchen das Leben für ihr eigenes. Hier fragt man sich: Wie kann das sein? Welche Verbindung hat die Zauberin zu dem Mädchen? Für mich war die Schamanin den ganzen Film über nur am Zittern und Zucken und hat keine wirkliche Stärke und Autorität ausgestrahlt. Es schien eher so, dass sie darauf bedacht war, ihren spärlichen Text nicht zu vergessen ...

Insgesamt hat mich von der Story über die Charaktere bis hin zum Design (die Urmenschen sehen tatsächlich eigenartigerweise alle aus, wie aus dem Ei gepellt - das wird vor 12.000 Jahren kaum so gewesen sein ...) nichts an diesem Film begeistert, ich war irgendwie erleichtert, als er endlich vorbei war.

In Zukunft muss Emmerich wieder bessere Streifen vorlegen, denn nochmal wird Hollywood solch einen Flop kaum mitmachen wollen ...

Meine Empfehlung: In der Zeit lieber einen schönen Spaziergang machen :-)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2008 3:41 PM MEST


Harry Potter und der Orden des Phönix (2 Disc Edition) [Limited Special Edition] [2 DVDs]
Harry Potter und der Orden des Phönix (2 Disc Edition) [Limited Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Daniel Radcliffe
Wird angeboten von pb ReCommerce
Preis: EUR 4,15

17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lieblose Pflicht-Überleitung zu einem hoffentlich besseren 6. Film, 19. März 2008
Nachdem die Verfilmung des vierten Potter-Bandes deutliche Schwächen aufwies, freuten sich die Fans nun auf den fünften Film.
Also - DVD in den Player, Licht aus und - das altbekannte Warner-Bros.-Logo erscheint, musikalisch untermalt vom ursprünglich aus der Feder John Williams' stammenden Potter-Thema. Das gehört sich so, um den Fans das Gefühl zu geben, es handle sich tatsächlich um einen an die vorigen Teile anknüpfenden Film. Im weiteren Filmverlauf jedoch wird schnell deutlich: Nicholas Hooper setzt, anders als Williams, nicht auf geheimnisvoll-magische Klangwelten, sondern vielmehr auf einfache, die Handlung untermalende Akkorde - kompositorisch eine schwache Leistung, die jeder angehende Musikstudent zu toppen wüsste.

Wer die Handlung des Buches noch grob im Kopf hat, wird immer wieder enttäuscht: Wichtige, über alle sieben Bände reichende Handlungsstränge, werden ganz weggelassen oder derartig gekürzt, dass sie für Potter-Unkundige kaum in den Gesamtzusammenhang einzuordnen sind.
Im Bereich der "magischen Computeranimationen" beschränkt sich dieser Film auf die Darstellung der Thestrale, einer Mischung aus Pferd und Drache, einiger Dementoren (die man im vierten Film schon besser umgesetzt sah) und eines Riesen, der wie der unbeholfene Versuch eines Animatoren wirkt, seine Aufnahmeprüfung für ein Studium zu bestehen. Da wirkten die Figuren aus "Toy Story" realistischer, und das ist über zehn Jahre her.

Zum Thema Farbigkeit: Hier haben die Kollegen vom Color-Grading ganze Arbeit geleistet: Der Film kommt in einem matschigen grau-grün daher, was den ohnehin schon düsteren Film noch düsterer macht und bereits nach den ersten zehn Minuten in den Augen schmerzt.

Zur schauspielerischen Leistung: Konnte man bei den ersten drei Filmen noch über kleine schauspielerische Schwächen der Hauptdarsteller hinwegsehen, so wird spätestens bei diesem Film deutlich: Wirklich "gewachsen" (wie dies in Interviews und Kolumnen immer wieder beteuert wird) sind die Darsteller an ihren Rollen nicht. Daniel Radcliffes Mienenspiel beschränkt sich nach wie vor auf ein paar Gesichtsausdrücke, die sich an fünf Fingern abzählen lassen, Emma Watson alias Hermine Granger rennt ständig mit geschürzten Lippen und schmerzverzerrtem Gesicht durchs Bild und Rupert Grint alias Ron Weasley kommt aufgrund des abgespeckten Drehbuchs kaum zum Zuge.
Durchweg überzeugen konnten dagegen Alan Rickman in der Rolle des Professor Snape sowie Imelda Staunton als Zaubereiministeriums-Abgesandte Dolores Umbridge. Ohne diese Meister der alten Schule wäre der Film kaum seine drei Sterne wert.

Fazit: Die zweieinhalb Stunden ziehen sich scheinbar endlos in die Länge, spätestens nach den ersten vierzig Minuten Film hat man es aufgegeben, noch etwas zu sehen, was einen vom Hocker reißt (wie zum Beispiel den Basilisken aus dem zweiten oder den Werwolf aus dem dritten Teil) und findet sich damit ab, dass dieser Film scheinbar nur ein Ziel verfolgt: Eine Brücke schlagen zwischen dem vierten und (hoffentlich wieder besseren) sechsten Teil.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2009 2:26 AM MEST


Arielle, die Meerjungfrau [Special Edition]
Arielle, die Meerjungfrau [Special Edition]
DVD ~ Jodi Benson
Wird angeboten von CDundDVDDiscount Preise incl. MwSt.
Preis: EUR 28,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Toller Film - verschandelte Synchronisation, 22. Februar 2008
Dieser Film war der erste Disney-Film, den ich gesehen habe. Ich erinnere mich gern an die Abende zurück, als wir 3 Kinder auf der Couch saßen und uns von den großartigen Bildern, der fantastischen Musik und den liebevollen Dialogen verzaubern ließen.
Diesen Film gibt es nicht mehr. Die neue Synchronfassung wirkt wie eine Parodie, die Dialoge wie mühsam "modernisiert".
Den zweiten Stern bekommt der Film, da das Bild wirklich gut restauriert wurde, auch wenn es vielleicht noch besser gegangen wäre.
Was Disney vielleicht nicht bewusst ist, ist die Tatsache, dass Arielle für viele nicht einfach nur ein netter Trickfilm ist. Die Mischung aus Musical, Oper und Drama, sowie der typische Charme geben dem Film eine kulturelle Qualität, die kaum ein Disney-Film danach erreichen konnte.

Ich bin der Ansicht, dass die Fans und Verfechter der Originalversion von 1989 ein Recht auf eine DVD mit der original Tonspur haben.

Wer Interesse an einer solchen hat, darf sich gerne unter var1(at)ephraim-peise.de melden.
Um rechtliche Zuwiderhandlungen auszuschließen, müssen Sie mir bestätigen, dass Sie den Film (entweder die VHS oder die DVD) besitzen.

Abschließend: Ich kann allen Fans des Originals nur von einem Kauf dieser Version abraten. Tipp: Im Internet kursieren zahlreiche Petitionen zur Wiederauflage der Origial-Synchronisation. Dort unbedingt eintragen!


The Tarzan Broadway Musical
The Tarzan Broadway Musical
Preis: EUR 15,62

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Arrangements, starke Solisten, 18. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: The Tarzan Broadway Musical (Audio CD)
Ich habe mir die CD vor ein paar Tagen zugelegt und höre sie nun fast ununterbrochen. Ich kann allen Musical-Fans wirklich nur ans Herz legen, sich diese Aufnahme zu kaufen.
Vorneweg ein paar Infos zur Aufmachung der CD:
Das gesamte Cover ist, wie man den Fotos entnehmen kann, in einem zum Thema passenden Grün gehalten, was die CD schon mal von den meisten anderen im Regal abheben dürfte. Ein weiteres Highlight ist das wirklich üppige Booklet, das von den Liedtexten bis hin zu Angaben über die Produktion (Besetzung, Aufnahme, Mischung, Mastering...) alles Wissenswerte enthält. Es macht wirklich Spaß, beim Hören der Songs in dem Heft zu blättern und mitzusingen, denn die Texte und Melodien sind sehr eingängig.

In Bezug auf die Solisten stimme ich meinen Co-Rezensenten voll und ganz zu, die Sänger überzeugen allesamt und die Freude am Singen der Songs macht sich schnell bemerkbar. In einer anderen Rezension zu diesem Artikel ist die Rede von einer "Doppelung" der Gesangsstimmen. Dies ist tatsächlich so, es handelt sich um eine zweite, von den Sängern eingesungene Stimme. Dies klingt bei genauem Hinhören eventuell zunächst gewöhnungsbedürftig, da ja bei den Live-Auftritten ein Background-Sänger die zweiten Stimmen singt, und nicht der Sänger selbst (dies wird ermöglicht durch die Mehrspuraufnahme im Studio). Die zweistimmigen Stellen in den Songs sind aber so dosiert, dass sie nicht Überhand nehmen, nicht aufdringlich wirken, dem Text jedoch besondere Betonung, sowie dem Arrangement mehr Fülle verleihen.

Das Arrangement ist erstklassig. Was mich als jahrelangen Geiger etwas stört, sind die (allerdings absolut überzeugend eingespielten) synthetischen Streicher. Ich finde, zumal die Besetzung für ein Broadway-Musical nicht sehr üppig ausfällt, dass hier der Einsatz von echten Streichern angebracht und am Ende sicherlich auch überzeugender gewesen wäre. Da aber, entsprechen der Thematik, in den Arrangements die Rhythmusgruppe generell im Vordergrund steht (beachten Sie unbedingt die Leistung der Percussionisten), stört dies beim Anhören der Songs kaum.

Ein weiteres Highlight der CD ist definitiv der Bonus-Track, eine von Phil Collins persönlich gesungene Version des Titels "Everything that I am". Wer mit der Geschichte vertraut ist, weiß, dass Tarzen diesen Song singt, als er gegen Ende des Stücks erfährt, wo seine Wurzeln liegen. Nämlich bei den Menschen, und nicht, wie er jahrelang glaubte, in der Affanfamilie, in der er aufgewachsen ist.
Die Stimmung, die solch eine Situation erzeugen muss, wurde auch in diesem Arrangement, vor allem durch die Verwendung der exzellent eingespielten Akustik-Gitarren, sehr gut eingefangen.

Zusammenfassend kann ich diese CD jedem ans Herz legen, der auf gute Musik steht, auch mal einen Blick auf die Texte wirft und einfach mal eine ganz neue Seite des Genres "Musical" kennenlernen will.

Warnung: Nach dem Anhören dieser CD besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein paar Karten für die deutsche Version des Musicals vorbestellen werden, das noch in diesem Jahr in Hamburg anlaufen wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 23, 2008 5:33 PM CET


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