weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More Spirituosen Blog HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Autorip GC FS16
Profil für kornpapst > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von kornpapst
Top-Rezensenten Rang: 5.398.818
Hilfreiche Bewertungen: 13

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
kornpapst (Frankfurt)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Into the Everflow+Bleeding (Re-Issue)
Into the Everflow+Bleeding (Re-Issue)
Preis: EUR 17,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebvoll aufgemachtes Boxset zweier Meisterwerke, 21. April 2004
Über die beiden Alben muss man nicht viel Worte verlieren. Deshalb kurz: "Into the Everflow" ist ein geniales Werk, "Bleeding" ebenfalls. Wer irgendwie ProgMetal mag und sich die beiden Alben nicht zulegt ist selber schuld. "Everflow" ist eines der genialsten und eigenständigsten Alben, die es im Metal-Sektor gibt. "Bleeding" verbessert die kleinen Schwächen von "Mosquito" und hat einen Haufen geiler Songs am Start, die zwar nicht mehr so komplex sind, wie noch auf den ersten beiden Scheiben, dafür aber knackig, melodisch und groovig sind. Für mich jedenfalls ebenfalls ein exzellentes Werk
Das Boxset ist ebenfalls Referenzklasse. Schöne Artworks, informative, wenn auch kurze linernotes und ein fairer Preis von 17 €. Ob die Alben remastered sind, kann ich nicht sagen, da ich bisher nur total durchgenudelte Tapes von den Alben hatte. Der Sound ist jedenfalls bei beiden Alben absolut annehmbar, no complaints.
Sieht aus, als hätte Metal Blade hier alles richtig gemacht. Vielen Dank jedenfalls von mir für diese essentiellen Wiederveröffentlichungen, jetzt fehlt nur noch die Reunion.


The Glorious Burden/Ltd.
The Glorious Burden/Ltd.

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Iced Patriot ??, 29. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Glorious Burden/Ltd. (Audio CD)
Da ist es also endlich, dass im Voraus so hochgelobte neue Werk von Iced Earth. Wie ist es nun wirklich geworden, das angebliche „Nonplusultra im traditionellen Metal" (RockHard)?
Das Lob vorweg: Was Tim Owens auf diesem Album abliefert ist einfach nur noch göttlich. Ich war zwar durch Matt Barlowes Abgang enttäuscht, bin mir aber sicher,dass er niemals so eine überragende Gesangsleistung hingekriegt hätte, Owens glänzt auf jedem der neuen Songs mit eingängigen, meldoischen und kraftvollen Vocals, die sich vor keinem Dickinson, Halford, Dio oder Tate verstecken müssen. Ganz, ganz gross!
Das Songwriting ist sehr durchwachsen, von langweilig bis hervorragend auf dieser neuen Iced Earth Scheibe. Der absolute Höhepunkt ist mit Sicherheit die Gettysburg Trilogie, hier feiern Jon Schaffer & Co. über 35 Minuten ein Feuerwerk an Dramatik, Abwechslung, Emotionen und Härte ab, wie man es in dem traditionellen Metal seit Jahren nicht mehr gehört hat. Dieser Song bläst alles, wirklich alles, weg, was Maiden, Priest, Dio und Manowar in den letzten zehn Jahren auf die Welt losgelassen haben. Astrein!!
Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Die restlichen Songs halten dieses astronomische Niveau größtenteils nicht.
„Declaration Day", „Red Baron/Blue Max", „Hollow Man", „Attila" und „Valley Forge" stechen für mich bei den übrigen Songs hervor. Richtig mies oder schlecht ist wohlgemerkt keiner der Songs, ihnen fehlt aber das letzte Quentchen Originalität und Power, das auf früheren Iced Earth Alben immer zu finden war. Wo sind die geliebten Ohrwürmer a la „The Hunter" geblieben, wo die genial präzisen Breaks eines „Violate", die Tempiwechsel und Abwechslung eines „Travel in Stygian" und die unbändige Power einer „Something Wicked Trilogy"?
Der absolute Absturz und grösste Kritikpunkt sind jedoch die Texte, die nur so vor Kriegsverherrlichung und selbstgefälligen Platitüden strotzen. Da dies aber ein Metal-Album und kein politisches Manifest sein soll, kann man darüber hinwegsehen und hoffen, dass beim nächsten Album wieder Fantasy oder persönliche Texte auf der Tagesordnung stehen.
Bleibt unterm Strich ein gutes Album mit einigen echten Höhepunkten, einer absolut genialen Gesangsleistung und nicht so absolut genialen Texten ;-)
Der Höhepunkt in Iced Earths Schaffen ist und bleibt für mich jedoch die „Dark Saga" & „Something Wicked"-Phase, an dieses Songwriting wird Schaffer wohl nicht mehr heranreichen. Trotzdem ist dieses Album vier Sterne und eine Kaufempfehlung wert.


Judgement
Judgement
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 14,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anathemas Meisterwerk, 16. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Judgement (Audio CD)
Nach zwei fabelhaften Vorgängeralben haben Anathema mit "Judgement" ihr Meisterwerk abgeliefert. Ich kann mich gar nicht erinnern, wie oft ich in den letzten vier Jahren dieses Album angehört habe. Selten gab es ein Album welches so phantastisch kitschfrei-emotionale Songs mit Eingängigkeit, Rockigkeit und tonnenweise Feeling verband. Auf "Judgement" erreicht Anathemas eigenständiger Stil seine Vollendung: Vincent Cavannaghs einzigartiger Gesang, Danny Cavanaghs bluesiges Gitarrenspiel und ein Songwriting zwischen Metal, Rock, Pop und Gothic. Die beiden Alben danach können leider nur noch als Abklatsch dieser Grösse angesehen werden.
Wer sich als Liebhaber von ruhiger, ehrlicher und emotionaler Rockmusik diese Perle entgehen lässt, sollte mit mehreren Jahren Limp Bizkit Dauerberieselung gefoltert werden.
Das hier angelegte Geld bekommt ihr in Gold zurück, ehrlich. Kann man nichts falsch machen.


Seite: 1