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Rezensionen verfasst von
Stefan Lehmler (Rheinland-Pfalz)
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Twisted Metal
Twisted Metal
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 58,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie Phönix aus der Asche: Der King des Car-Combat ist zurück!, 24. März 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Twisted Metal (Videospiel)
Twisted Metal ist eine sehr gelungene Abwechslung zu all den Infanterie-Shootern dieser Zeit. Endlich mal wieder in heruntergekommenen Karren steigen und mit Raketen, Minen sowie allerlei abgedrehten Spezialwaffen feindlichen Fahrzeugen ordentlich einheizen. Und wenn die Munition leer ist, dann wird gerammt bis zum letzten Kotflügel. Die Kampagne ist kurz aber knackig. Der Schwierigkeitsgrad hat sich selbst auf normal gewaschen, doch mit Übung ist alles machbar und die superstylishen Zwischensequenzen entschädigen für alle Mühen. Schade nur, dass lediglich drei Charakteren eine Kampagne spendiert wurde. Im Vergleich zu den Vorgängern sehr mau. Dafür gibt es einen umfangreichen Mehrspieler-Modus inklusive Freischalt-System, Level-Ups und simplen wie auch komplexeren Spiel-Modi. Die acht Karten mit all ihren Variationen sorgen hier ebenso für Abwechslung wie die Möglichkeit Spiele mit eigenen Regeln zu erstellen. 15 mitunter sehr unterschiedliche Fahrzeuge geben jedem Spielertypen das richtige Kriegswerkzeug an die Hand. Nervig hingegen ist, dass der Online-Modus auch nach vier Patches immer noch nicht ganz rund läuft. Viel zu oft wird mir die Verbindung auf einen Server wegen technischer Fehler verwährt und gerade das Joinen eines Spiels gemeinsam mit Freunden kann zur Geduldsprobe werden. Hier muss Entwickler Eat. Sleep. Play. noch etwas nachbessern. Die teils erheblichen Schnitte an den Zwischensequenzen in der EU-Version sind ebenso ärgerlich wie unnötig. Wer ungeschnitten spielen will, der muss zum US-Import greifen, benötigt dann aber auch einen US-Account auf seiner PS3, um den Online-Key einzulösen. Das Spielen zwischen EU- und US-Versionen hingegen ist problemlos möglich.

Pro
Chaotisch-spaßiger Mehrspieler-Modus | Viele Spiel-Modi, Waffen, Fahrzeuge und Einstellungs-Möglichkeiten | Tolle Bossfight | Stylishe Zwischensequenzen | Butterweiche, effektgeladene Grafik | Passender Metal-Soundtrack

Contra
Technische Probleme im Online-Modus | Nur drei Kampagnen | Kurzer Solo-Modus (fünf Stunden) | Europäische Version geschnitten


The Jak and Daxter Trilogy [Classics HD] - [PlayStation 3]
The Jak and Daxter Trilogy [Classics HD] - [PlayStation 3]

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist besser als Jak & Daxter? Jak & Daxter in HD!, 23. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Zur The Jak & Daxter Trilogie muss man eigentlich nicht viel sagen. Wer auf actiongeladene Jump'n'Runs samt großartiger Inszenierung und abwechslungsreichem Gameplay steht, der muss hier einfach zugreifen. Wer die Reihe bisher verpasst hat, bekommt hier eine optisch aufpolierte Version die in HD einen superschicken Eindruck hinterlässt. Doch auch alte Veteranen werden sich dank der aufpolierten Optik und Trophy-Support gerne noch einmal ins Abenteuer stürzen. Alles in allem eine weitere astrein gelungene HD-Portierung alter Klassiker. Doch Achtung: Niemand hat gesagt, dass es leicht wird die Spiele zu bezwingen. Besonders Jak 2: Renegade kann für Bissspuren am Controller und Löcher in den Wänden sorgen!

Pro
Drei großartige Titel auf einer Disk | In HD dank farbenfroher Optik superschick | Forderndes, abwechslungsreiches Gameplay | Aufwändige, witzige Inszenierung | Liebenswerte Charaktere

Contra
Teils zickige Kamera | Jak 2 mitunter unfair


Yakuza: Dead Souls - Limited Edition
Yakuza: Dead Souls - Limited Edition

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Zombie-Spin-off der Kultserie, welches es mit seinen Wurzeln aber nicht aufnehmen kann., 21. März 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Yakuza: Dead Souls ist ein cooles Spiel, wenn man es aus dem richtigen Winkel betrachtet: Nämlich als ein aus der Hauptreihe losgelöstes Spin-off mit Trash-Faktor. Quasi so, als würde Takashi Miike einen zweiten Film zum Thema machen. Denn seine Verfilmung "Like a Dragon" war auch ein verdammt cooler Streifen, hatte mit der eigentlichen Thematik der Reihe allerdings nur mehr wenig zu tun. So auch Yakuza: Dead Souls, welches statt Yakuza-Quirelen voller Verrate, Ehre und tiefgreifenden Charakterzeichnungen dumpfes Zombie-Geballer in den Vordergrund stellt. Allerdings nicht, ohne dabei die Stärken der Reihe komplett zu vergessen. Die Ballereien machen Spaß und motivieren vor allem durch das Aufleveln der Charaktere und Einsammeln neuer Crafting-Materialien, sind auf Dauer aber zu eintönig und bringen obendrein einige technische Macken wie Slowdowns und Unübersichtlichkeit mit sich. Glücklicherweise wird dies alles durch die wie immer filmreife Inszenierung inklusive zahlloser Zwischensequenzen sowie das Free Roaming-Gameplay mit allerlei Nebenquests und -beschäftigungen aufgewertet. Schade nur, dass gerade Serienkennern die Minispiele sowie die Spielwelt, welche sich abermals nur auf Kamurocho beschränkt, mittlerweile zu den Ohren raushängen dürften. Es wird Zeit, dass wir in Yakuza 5 endlich in neue Gefilde aufbrechen dürfen, was die Entwickler ja auch schon bestätigt haben.

Pro
Gewohnt hochwertige Inszenierung | Arcadiges Geballer gegen Zombie-Horden | Motivierendes Aufleveln und Craften | Coole Bossfights | Unterhaltsame Story | Viele Nebenaktivitäten

Contra
Nervige Slow downs | Auf Dauer monotone Kämpfe | Mitunter sehr unübersichtlich | Wieder einmal nur Kamurocho


Street Fighter X Tekken
Street Fighter X Tekken
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 14,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Prügel-Crossover, welches allerdings zu viel Street Fighter und zu wenig Tekken ist., 17. März 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Street Fighter X Tekken (Videospiel)
Es ist mal wieder typisch: Ein Spiel muss unbedingt zum angepeilten Release-Termin fertig sein, egal wie. Da nimmt man auch einen herben Bug in Kauf. In diesem Falle sind das extreme Aussetzer bei den Soundeffekten in Online-Matches. Ein ärgerliches Phänomen, welches sich bei mir durch ausnahmslos alle online bestrittenen Partien zieht. Egal ob mit Freunden, Landsleuten oder Spielern jenseits des Atlantiks. Da fällt es schwer die ansonsten annähernd lagfreien Gefechte zu genießen. Ob dieser Fehler jemals behoben wird, ist fraglich. Derzeit hilft nur das Leise stellen oder Deaktivieren der SFX - die Musikuntermalung ist glücklicher Weise nicht betroffen. Wer sich dieses Mankos bewusst ist und damit leben kann oder eh nicht an Online-Spielen interessiert ist, der bekommt einen großartigen Prügler spendiert. Das Charakter-Roster ist sehr umfangreich und bietet so gut wie alle Favoriten aus Tekken und Street Fighter sowie einige weniger bekannte Liebhaber-Charaktere. Das Spielsystem baut allerdings komplett auf Street Fighter 4 auf, was Tekken-Fans stören könnte. In Namco-Spielen erlangte Skills werden einem hier jedenfalls nicht weiterhelfen, während Street Fighter-Veteranen sofort effektiv spielen können. Klar, einige Besonderheiten wie Auswechsel-Moves gibt es auch zu meistern, allerdings geht das schnell von der Hand. Grafisch wird bekannte, effektgeladene Kost geboten und auch bei den Spiel-Modi orientiert man sich an jüngeren Capcom-Prüglern. Neben dem obligatorischen Arcade-Modus mit Mini-Stories für jeden Charakter sind dies Versus-Modi und allerlei Herausforderungen. Besonders gelungen ist das Tag-Battle, in dem jeweils ein Spieler die Kontrolle über einen Kämpfer des Tag-Teams übernimmt. So sind auch 2vs2 oder 2vs1-Prügeleien möglich. Ein Feature, welches ich in Fighting Games in Zukunft unbedingt öfter sehen will.

Pro
Tiefgreifendes Kampfsystem durch Gems individualisierbar | Viele spielbare Charaktere | Effektgeladene Grafik | Treibende Akustik | Umfangreicher Mehrspieler-Part

Contra
Unzumutbarer Sound-Bug im Online-Modus | Tekken-Fans müssen sich stark umgewöhnen
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 12, 2012 8:52 AM MEST


The Last Story
The Last Story
Wird angeboten von 711games
Preis: EUR 74,95

4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toll inszeniertes Japano-Abenteuer voller technischer und spielerischer Querelen., 6. März 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Last Story (Videospiel)
The Last Story macht es mir wirklich nicht leicht. Auf der einen Seite steht eine gute Grundidee für das Kampfsystem sowie die opulente Inszenierung, auf der anderen Seite finden sich etliche Patzer im Spieldesign wie auch bei der Technik. Was nützen mir die spektakulärsten Schlachten, wenn die Framerate fast ständig in die Knie geht? Wie soll ich das Kampfsystem wirklich genießen wenn meine Party schwerer zu kontrollieren ist als ein Sack Flöhe? Wie soll ich ein Battlesystem als gelungen bezeichnen, das nur dadurch wirklich meisterbar wird, weil der Schwierigkeitsgrad sehr niedrig ist? Und warum ist die Spielwelt so klein, so zerstückelt und von so vielen Ladepausen unterbrochen? Und warum muss die Story wieder einmal sämtliche Kitsch-Checklisten abdecken? Fragen über Fragen. Unter dem Strich bleibt The Last Story ein gut konzipiertes aber mangelhaft umgesetztes Japano-RPG, welches vor allem durch seine aufwändige Inszenierung sowie die großartige Musik punkten kann. Wem das reicht, der wird bei Mistwalkers neuestem RPG solide unterhalten. Alle anderen greifen zum in jeglicher Hinsicht haushoch überlegenen Xenoblade.

Pro
Opulente Inszenierung | Tolle Musikuntermalung | Kitschige, aber wendungsreiche Story

Contra
Erhebliche Performace-Probleme und ständige Ladeunterbrechungen | Chaotisches Kampfsystem | Hakelige Bedienung und Kamera | Aufgesetzter Mehrspieler-Modus


Binary Domain
Binary Domain
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 19,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Segas neues Franchise vermischt gekonnt westliche und japanische Sci-Fi 'Shooter-Kost., 3. März 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Binary Domain (Videospiel)
Nach Vanquish beweist Binary Domain erneut, dass Japaner doch in der Lage sind gute Third-Person-Shooter im westlichen Stil zu machen. Das Gameplay von Binary Domain ist fast 1:1 jenem von Gears of War entliehen und bietet alles vom Deckungs-System bis hin zu hilfreichen KI-Kameraden. Gut kopiert ist manchmal eben doch besser als selbst schlecht erfunden. Wodurch Segas neuestes Franchise zusätzlich punktet ist klar die tolle Inszenierung. Hier merkt man an jeder Sequenz und Einstellung, dass echte Profis am Werk waren. Klar, ist der Titel doch vom gleichen Studio welches uns die geniale Yakuza-Serie bescherte. Und auch wenn die Story und Charaktere nicht mit den fernöstlichen Gangster-Dramen mithalten können, so sind sie gerade für einen Shooter doch erstaunlich gut gelungen. Wer kann schon von sich behaupten, dass er mit einem französischen Kampfroboter, der mit starkem Akzent spricht, Seite an Seite gegen haushohe Metallriesen gekämpft hat? Ich kann es jedenfalls nach dem Durchspielen von Binary Domain. Bei all dem Lob bleibt gleichzeitig aber auch viel Luft für Verbesserungen bei einer hoffentlich folgenden Fortsetzung. So schick die Grafik auch anzuschauen ist, so Slowdown-anfällig ist sie. Bei einem Bossfight rutscht der Titel dabei ins Peinliche ab und liefert eine durchgehende Diashow. So etwas muss einfach nicht sein. Des Weiteren sorgt das Consequences-System zwar für eine Bindung zwischen dem Spieler und seinen Teamkameraden (vor allem wenn man per Headset kommuniziert), rein spielerisch bleibt es aber viel zu unbedeutend. In einem zweiten Teil will ich harte Entscheidungen treffen müssen. Außerdem dürfte es viele Spieler wurmen, dass sie die Kampagne nicht gemeinsam mit einem Freund angehen dürfen. Hier muss auf den separaten Mehrspieler-Modus ausgewichen werden, welcher solide umgesetzte Horde- und Versus-Modi bietet, insgesamt aber viel zu austauschbar daher kommt. Somit bleibt Binary Domain vor allem ein Fest für Solisten, die auf satt inszenierte Japano-Sci-Fi stehen, westliches Gameplay aber bevorzugen. Ich für meinen Teil war extrem zufrieden. Mein erster Überraschungshit für 2012.

Pro
Toll inszenierte Kampagne | Interaktion mit liebenswerten Team-Kameraden | Gelungene Sci-Fi-Story | Solider Mehrspieler-Modus | Schicke Optik mit satten Effekten

Contra
Kein Kampagnen-Koop | Mitunter heftige Slowdowns | Consequences-System spielerisch zu irrelevant


Asura's Wrath
Asura's Wrath
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 19,95

22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ultra-spektakulärer Anime zum Mitspielen. Der helle Wahnsinn., 24. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Asura's Wrath (Videospiel)
Dermaßen weggeblasen von Action wurde ich seit God of War 3 nicht mehr. Bei Asuras Wutattacken kommt sogar der griechische Hüne Kratos ins Staunen. Der absolute Wahnsinn, was hier auf dem Screen abgeht. Wer auf fett inszenierte Anime-Action steht, der kommt faktisch gar nicht um Asura's Wrath vorbei. Die Episoden-Aufmachung als Anime ist großartig gelungen - so gut hat noch kein Spiel das Feeling einer japanischen Zeichentrickserie transportiert. Dass knapp zwei Drittel des Spiels aus Zusehen und Trigger-Events bestehen stört mich da überhaupt nicht. Denn letztere Verzeihen auch Fehler und zwingen einem nicht ständige Game Over Bildschirme auf und wenn dann mal selbst gekämpft wird, dann richtig! Das Kampfsystem verfügt zwar nicht über die Tiefe eines Ninja Gaiden ist aber grundsolide und zaubert nicht nur extrem effektgeladene sondern auch überaus spaßige Fights auf den Schirm. Vor allem die epischen Bossfights müssen sich vor Genre-Kollegen wie Bayonetta oder Devil May Cry nicht verstecken. Optisch und Akustisch wird ebenfalls Höchstgenuss geboten. Klar, die sechs Stunden Spielzeit sind nicht all zu viel - doch dieses Problem teilen viele aktuelle Spiele. Doch während andere Games bei dieser Spielzeit oft noch Füller drin haben oder gestreckt wirken, ist hier jede Sekunde ein Genuss. Und man muss es mal so sehen: Mehr als sechs Stunden dieser abgefahrenen Dauer-Über-Action die hier abgefackelt wird, wäre ohnehin nur sehr schwer zu vertragen für Normalsterbliche. Asura's Wrath ist bereits im Februar ein ganz heißer Kandidat für meine persönliche Games of the Year 2012-Liste. Ich bin restlos begeistert.

Pro
Audio-visuell absolut beeindruckend | Fantastisch übertriebene Inszenierung | Satte Bossfights | Einmaliger Art-Style | Anime und Spiel verschmelzen zu einem Ganzen | Effektgeladenes Kampfsystem

Contra
Kurze Spielzeit fürs einmalige Durchspielen (~6 Stunden) | Leichtes Tearing bei Kameraschwenks und nachladende Texturen
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2013 9:57 AM CET


Never Dead
Never Dead
Wird angeboten von Eur@Play
Preis: EUR 9,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschende Dämonenjagd mit morbidem Helden., 18. Februar 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Never Dead (Videospiel)
Schade. Nach dem PS3-Port von No More Heroes und dem genialen Shadows of the Damned hatte ich mir bei Neverdead ein weiteres Action-Fest für Japano-Fans erhofft. Leider ist Neverdead weder Fisch noch Fleisch. So stellt der Titel weder einen gelungenen Shooter, noch ein gutes Nahkampf-Spiel dar und wurde abseits einiger schräger Monster-Designs sowie Zwischensequenzen auch viel zu langweilig in Szene gesetzt. Da hilft auch die an sich coole Idee mit dem zerstückelbaren, untoten Helden nicht weiter. Zumal dieses Feature nach kurzer Zeit eher nervt als erfreut und die damit verbundenen Rätsel kaum einfallsloser sein könnten. Die Handschrift von Shinta Nojiri merkt man hier jedenfalls nicht, dafür umso mehr die Unterdurchschnittlichkeit vergangener Werke des ausführenden Entwicklerteams von Rebellion. Für mich ist Neverdead ein weiterer Beweis dafür, dass man westliche und japanische Spielkonzepte eben nicht so einfach verbinden kann. Unter dem Strich ist Neverdead somit ein Spiel, welches man getrost ignorieren kann.

Pro
Verstümmelbarer Held | Gelungene Rendersequenzen

Contra
Chaotisches Gameplay | Schusswaffen zu schwach | "Mashiger" Nahkampf ohne echtes Feedback | Nervige Musik | Durchschnittliche Grafik


Source Code [Blu-ray]
Source Code [Blu-ray]
DVD ~ Jake Gyllenhaal
Wird angeboten von hamburgmedia (mafrance24 com)
Preis: EUR 9,44

10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fängt stark an, lässt noch stärker nach., 6. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Source Code [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Grundidee zu Source Code ist sicherlich gut und die erste halbe Stunde lässt tatsächlich auf einen besseren "Virtual Reality"-Film hoffen. Leider wird das Potenzial nicht genutzt und der Film hält diese Spannung nicht über den Anfang hinaus. Stattdessen dümpelt er dann so vor sich hin und wird gegen Ende nicht nur relativ absurd, sondern obendrein noch unerträglich kitschig. Warum US-Filme immer wieder auf diese Schiene abdriften müssen bleibt mir ein Rätsel. Unter dem Strich bleibt ein lauwarmer Thriller, den man sich nicht unbedingt anschauen muss.Die überwiegend guten Kritiken zu diesem Film kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2012 12:42 PM CET


Xbox360 Controller schwarz von Lioncast
Xbox360 Controller schwarz von Lioncast

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Probe halten vor dem Kauf - ansonsten solide., 31. Januar 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Der Lioncast Xbox 360 Controller ist am einfachsten als kabelgebundener Hybrid des von der PlayStation bekannten Dual Shock-Designs und des Xbox 360-Controllers zu beschreiben. Form und Größe orientieren sich am sony'schen Dual Shock-Controller. Die beiden Analogsticks sind parallel zueinander angeordnert, während vier Buttons rechts über diesen liegen und das Digitalkreuz links oben seinen Platz findet. Statt einer runden Unterlegscheibe verfügt das Digitalkreuz ebenfalls über die herausragende Pfeiltasten, was eine höhere Präzision gegenüber dem Xbox-Original zur Folge hat. Start- und Back-Taste sind leicht schräg in der Mitte platziert, während der Xbox-Button deutlich kleiner als beim original Xbox-Controller daher kommt. Zusätzlich zu den bekannten Knöpfen verfügt der Lioncast Xbox 360 Controller noch über eine Turbo-Funktion. Die Trigger am hinteren Teil des Pads ähneln jenen des Originals. Das Design der Schulterbuttons hingegen wurden wiederum beim PlayStation-Controller abgekupfert, wodurch sie größer sind als beim Original.

Die Verarbeitung des Pads ist solide. Die Buttons sind beim Drücken zwar deutlich hörbar, allerdings sind die Druckpunkte angenehm. Damit kann ich bei einem Pad für unter 15 Euro aber gut leben. Weitaus störender ist für meine relativ kleinen Hände die Anordnung der Schulterbuttons. Diese liegen zu hoch und sind aufgrund der etwas klobigen Form des Controllers vor allem bei langen Sessions mit Spielen, welche diese Buttons zwingend erfordern eine echte Belastungsprobe für meine Sehnen. Wer Interesse an dem Controller hat, sollte ihn daher unbedingt ersteinmal Probe halten und besonderes Augenmerk auf die Schulterbuttons legen!

Ein schöner Bonus hingegen ist, dass PCs den Lioncast-Nachbau als original Xbox Controller erkennen. Während Windows XP dafür den offiziellen Treiber benötigt, erkennt Windows 7 das Gerät automatisch. Sowohl Bastion wie auch Fallout: New Vegas ließen sich anschließend problemlos mit dem Pad spielen und alle Buttons wurden korrekt erkannt.


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