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Beiträge von Stefan Lehmler
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Rezensionen verfasst von
Stefan Lehmler (Rheinland-Pfalz)
(REAL NAME)   

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Call of Duty: Black Ops II (100% uncut)
Call of Duty: Black Ops II (100% uncut)
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 23,66

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knallt, scheppert, kracht, passt!! (Single-Player-only-Rezi), 1. Juli 2013
Es kracht, es scheppert, ich reite mit einem Pferd mitten durch ein Kriegsgebiet und nehme russische Kampfhelikopter per Raketenwerfer unter Beschuss. Klingt nach Rambo 3? Gar nicht mal so falsch, denn auch in Call of Duty: Black Ops 2 verschlägt es den Spieler ins Afghanistan der 1980er und man kämpft undercover gegen russische Invasoren. Überhaupt ist es schön zu sehen, dass man den B-Movie-Touch von Modern Warfare und Black Ops 1 auch in Black Ops 2 wieder zu sehen bekommt. Die Action ist brachial, übertrieben und alles andere als realistisch. Obendrein gibt es eine Story wie sie ebenfalls 1:1 aus einem 80er-Spionage-Actionfilm stammen könnte und die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Der Spieler schlüpft also immer wieder in die Rolle anderer Personen, mal gut, mal böse, mal irgend etwas dazwischen. Mal im Vietnam der 70er, mal in der nahen Zukunft inklusive Drohnentechnologie. Die Geschichte ist sogar dynamisch. Je nach Erfolgsquote in den Haupt- und Nebenmissionen (Basen verteidigen gegen Invasoren) fällt das Ending unterschiedlich aus.

Das Waffen- und Gimmickarsenal ist umfangreicher denn je und die Action krachig wie immer. Am Gameplay hat sich selbstredend nichts verändert. Nach wie vor säubert man Raum um Raum, Gebäude um Gebäude von feindlichen Übermachen, nimmt regelmäßig Platz hinter richtig fetten Geschützen oder koordiniert Luftangriffe. Altbekannt, aber immer noch sehr spaßig weil die Inszenierung abermals jeden Actionfan begeistern dürfte. Große spielerische Ansprüche oder Abwechslung sollte man allerdings nicht erwarten. Doch das macht mir gar nichts, ist das hier doch ein echter Actionfilm zum Mitspielen. Die technische Umsetzung stimmt natürlich auch wie immer: Schicke Grafik, opulenter Sound, coole Musik. Ich bin mehr als zufrieden.

Zum Mehrspieler-Modus kann ich nicht viel sagen, denn ich gehöre zu der seltenen Gattung Gamer die sich das neue Kahl off Duhdy tatsächlich nur für den Singleplayer-Modus holen!


The Last of Us - [PlayStation 3]
The Last of Us - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 32,74

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Naughty Dog mal anders, 30. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: The Last of Us - [PlayStation 3] (Videospiel)
Sonys Naughty Dog Studio ist bekannt für großartige Software. Seit PlayStation 1-Zeiten versorgen sie PlayStation-Fans mit hochwertiger Software. Crash Bandicoot, Jak & Daxter oder die Uncharted-Reihe. Alle Titel der talentierten Amerikaner setzten Standards und begeisterten die Fans. Eines hatten ihre Spiele stets gemein: Locker-flockige Helden, starken Humor und krachige Action standen stets im Vordergrund. Und ausgerechnet dieses Studio will jetzt mit The Last of Us emotional ergreifen, es beim storyfortschritt eher ruhig angehen lassen und obendrein noch tiefgreifende Charaktere bieten, während man mit einem ungelichen Gespann durch eine düstere Endzeit-Welt wandert? Man durfte skeptisch sein, aber nein, The Last of Us ist kein "Uncharted mit Zombies" geworden. Ganz und gar nicht.

Zwar dient die aus Drakes Abenteuern bekannte Grafikengine auch hier als Grundgerüst, bis auf den optischen Stil und die Third-Person-Kamera und natürlich eine phänomenale Optik sind die Titel aber vollkommen unterschiedlich. Während die Uncharted-Reihe typische Hollywood-Action bietet, setzt The Last of Us auf Terror, Stealth, deutlich mehr Nahkampf und eine deutlich höhere Anzahl an ruhigeren Momenten. Obwohl das Spiel linear ist bieten die teils riesigen Areale allerlei Erkundungsanreize: Wertvolle Resourcen zum Bau von improvisierten Waffen, Pillen zum Verbessern grundlegender Charakterwerte und Teile zum erweitern seiner Ballermänner. Allerlei Dokumente sind zudem stiller Zeuge der Geschehnisse und des Leids der Menschen und tragen stark zur ohnehin schon sehr beklemmenden Atmosphäre bei. Überhaupt: Dramaturgie, Charaktere und Story sind äußerst stark umgesetzt. Von der packenden Introsequenz über ein ruhige Anlaufphase bis hin zum nervenzerfetzenden Finale; Story und Charaktere packen einen und lassen einen auch Wochen nach dem Durchspielen noch grübeln.

Actionfans seien allerdings beruhigt. Auch in The Last of Us geht es ordentlich zur Sache. Zwar lassen sich viele Gegner einfach durch geschicktes Schleiches umgehen, wer allerdings kämpfen will, der bekommt zwischen all den ruhigen Story-Passagen auch hier allerlei Gelegenheit dazu. Neben zombieartigen Mutanten muss man sich außerdem gegen Banditen und Plünderer behaupten. Bei der Inszenierung der Kämpfe setzt Naughty Dog erneut Maßsstäbe. Allerdings nicht durch spektakuläre Hollywood-Effekte, sondern durch den schonungslosen Realismus bei der Gewaltdarstellung. Schläge, Triffe, Schusswunden, brennende Widersacher und die dynamische Einbindung der Umgebung sorgen im Einklang mit den grandiosen Animationen von Freund und Feind für eine nie dagewesene Intensität bei den Auseinandersetzungen. Dank perfektem Übergang zwischen Stealth, Nah- und Fernkampf ist gemeinsam mit den zahlreichen echten (Gewehre, Pistolen, Pfeil & Bogen uvm.) und improvisierten Waffen (Flaschen, Ziegelsteine, Molotov-Cocktails etc.) auch für allerlei taktische Möglichkeiten und verschiedene Herangehensweisen gesorgt. Trotz kleinerer Aussetzer sorgt die Gegner-KI für zusätzlichen Realismus. Feinde stürmen nicht blind auf den Spieler zu, sondern versuchen ihn zu flankieren, fliehen, wenn sie in der Unterzahl sind oder betteln gar um Gnade, nachdem man sie entwaffnet hat. Auch die KI der Verbündeten weiß stellenweise zu beigeistern. Sie suchen dem Spieler Munition, helfen ihm aus brenzligen Situationen oder warnen ihn vor herannahenden Gegnern. Das "künstliche Intelligenz" immer noch ein hauptproblem moderner Videospiele ist zeigt sich allerdings auch in The Last of Us. Verbündete laufen gerne einmal schnurstracks in Gegner rein oder unterhalten sich lautstark mit dem Spieler wenn Feinde in der Nähe sind. Zwar waren die Entwickler so bedacht, dass dies Feinde nicht alamieren kann, allerdings leidet die Atmosphäre an einigen Stellen unter diesen Patzern.

Ebenfalls löblich erwähnt sei die Spielzeit. Gute 15 Stunden dürfte es die meisten Spieler kosten, das Ende zu sehen. Erkundungsfreudige Spielernaturen und Genießer oder jene, die gleich auf den höheren Schwierigkeisgraden loslegen dürfen auch 20 Stunden einrechnen. Der melancholische Soundtrack und die großartigen englischen Sprecher sollen an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben. Wie bei allen Sony-Spielen bietet natürlich auch The Last of Us eine deutsche Synchro, die ebenfalls hochwertig ausfällt, es allerdings nicht mit dem englischen Original aufnehmen kann. Wer nach der Kampagne nicht genug bekommt, der darf sich noch im tollen Mehrspieler-Modus austoben. Hier kämpfen zwei Teams gegeneinander. Entweder im Survial-Modus (ohne Wiederbeleben bis zum letzten Mann) oder im Supplies-Modus (mit Wiederbeleben bis die Leben eines Teams erschöpft sind). Die Stärken des Solo-Modus wurden hier geschickt implementiert: So darf auch im Mehrspieler-Modus geschlichen werden und aus herumliegenden Utensielen werden improvisierte Waffen gebastelt. Munition ist rar gesäht und nur, wer zusammen arbeitet, wird überleben. All dies verleiht dem Mehrspieler-Modus einen eigenewilligen Touch, der ihn wohltuend vom ballerlastigen Einerlei abhebt. Mit der Spiel-Modi-Vielfalt eines Uncharted 3 kann The Last of Us allerdings nicht mithalten.


Dead Space 3 - Limited Edition (uncut) - [PlayStation 3]
Dead Space 3 - Limited Edition (uncut) - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 12,43

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Actiongeladenes Finale der Saga, 4. Juni 2013
Seinen Fokus hat Dead Space bereits mit dem zweiten Teil verloren, oder besser gesagt mit Dead Space: Extraction. Terror und Horror des ersten Teils sind längst einer actionreichen Inszenierung und vielen Schusswechsel zum Opfer gefallen und blitzen nur hier und da noch durch. Wem das bewusst ist und nicht auf Biegen und Brechen ein Survival-Horror-Spiel erwartet, der ist mit Dead Space 3 gut beraten. Obwohl sich das erste Drittel etwas hinzieht (wieder ein verlassenes Raumschiff ... *gähn*) hatte ich richtig viel Spaß mit dem abschließenden Teil der Saga. Der Setting-Wechsel zum mysteriösen Eis-Planeten auf dem man den Ursprüngen der Marker auf die Spur kommt bietet eine gelungene Abwechslung zu den überstrapazierten dunklen Korridoren verlassener Raumschiffe und -stationen. Neue Gegner und Waffen erweitern das Gameplay ebenso wie das neue Crafting-System. Durch das Sammeln von Bauteilen und -plänen können individuell abgestimmte Waffen zusammengezimmert werden. Beispielsweise ein Sturmgewehr mit angepapptem Flammenwerfer (Ripley-Style!). Die Story gefällt dabei und beantwortet allerlei Fragen die während der ersten beiden Teile aufgekommen sind. Die klasse Inszenierung erinnert stark an die Uncharted-Reihe und bietet allerlei spektuläre Kamerafahrten und gescriptete Ereignisse. Wie eingangs erwähnt bleibt bei dem hohen Tempo der Horror allerdings weitestgehend auf der Strecke. Vor allem dann, wenn man gemeinsam mit einem Freund die Kampagne im Koop-Modus bestreitet.

Technisch ist Dead Space 3 über jeden Zweifel erhaben. Knackige Texturen, tolle Animationen und gewohnt saftige Spaltter-Effekte befriedigen das Auge während gute deutsche Sprecher, satte Soundeffekte und eine passende Musikuntermalung das Ohr verwöhnen. Die üblichen Schwächen der Reihe konnte man allerdings auch hier nicht ganz entfernen. So gibt es auch in Dead Space 3 die ein oder andere Stelle wo viel zu viele Gegner auf viel zu kleinem Raum auf den Spieler einstürmen, was nicht selten in Frust endet. Auch das Backtracking bei dem man bereits besuchte Orte erneut abklappern muss ist in Dead Space 3 vorhanden. Angesichts des überzeugenden Gesamtpakets sind diese Mankos aber zu verschmerzen.

Unter dem Strich bleibt ein gelungenes Finale der Saga, welches die Frische und Atmosphäre des ersten Teils vermissen lässt, den zweiten Teil dank des interessanteren Settings aber übertrumpft.


Tales of Graces f - Day One Edition
Tales of Graces f - Day One Edition
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 33,34

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisches Tales of-Spiel mit verbessertem Kampfsystem, 23. Mai 2013
Wie seine Vorgänger ist auch Tales of Graces f ist ein typisches, leichtherziges Japano-RPG. Im Fokus der Geschichte stehen wieder einmal Königreiche, die Krieg miteinander führen, eine uralte Macht, die die Welt zu zerstören droht. Der Held ist ein aufstrebender Jüngling, dessen größter Traum es ist, irgendwann einmal ein Ritter zu werden. Begleitet wird er von ebenfalls recht typischen Tales of-Klischecharakteren angefangenen bei zwei naiven Mädels in zu kurzen Röcken über eine extrem extrovertierte jugendliche Wissenschaftler bis hin zum ruhigen Pol der Gruppe: Einem kampferfahrenen Veteranen. Man muss diesen Stil einschließlich der teils überlangen Dialoge und pseudodramatischen Momenten eben mögen, wird dann aber mit einer durchaus soliden Story belohnt deren Inszenierung durch zahlreiche Animesequenzen aufgewertet wird.

Die größte Verbesserung im eigentlichen Spieldesign findet sich im Kampfsystem: Dieses geht deutlich flüssiger von statten als noch in den Vorgängern und ermöglicht weitreichende Kombo-Manöver. Auch wenn Buttonmashing hier weiterhin im Vordergrund steht, so machen die Kämpfe auf Grund des gestiegenen Tempos einfach mehr Laune als bei den recht abgehakt wirkenden Vorgängern. Nach Tales of Vesperia empfand ich dieses Kampfsystem jedenfalls als Segen.

Weniger gefallen dürfte den meisten Spielern eine weitere Änderung: Es gibt keine Weltkarte mehr. Stattdessen sind sämtliche Locations mit größeren Zwischenarealen verbunden. Ähnlich wie in Final Fantasy XII und Dragon Quest IX. Leider überzeugen diese Areale nicht gerade durch Einfallsreichtum und wecken auch nicht das Interesse für ausgedehnte Erkundungs-Touren. Gleiches gilt für die Dungeons, vor allem in der zweiten Spielhälfte. Schier endlos erscheinende Hallen und Flure aus immer gleichen Texturen zusammen gepappt sorgen für Desorientierung und optische Langeweile.

Auftrumpfen kann das Spiel hingegen beim Umfang. Knappe 50 Stunden dauert die Hauptstory, optionale Dungeons und Geheimnisse nicht mit eingerechnet. Der PS3-Version (Die Wii-Version erschien nur in Japan) wurde zudem ein rund 10 Stunden umfassender Epilog spendiert. Auch eine New Game+-Option steht nach erfolgreichem Durchspielen der Kampagne zur Verfügung. Etliche Waffen und Ausrüstungsgegenstände sowie ein sehr umfangreiches Crafting-System kommen oben drauf.

Technisch sieht man dem Titel seine Wii-Wurzeln an. Zwar ist alles schön knackig scharf und flüssig und auch der Anime-Stil weiß zu gefallen, allerdings fehlt es an allen Ecken und Enden an Polygonen und Details.


ZombiU - [Nintendo Wii U]
ZombiU - [Nintendo Wii U]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 20,88

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stark anfangen, stark nachlassen, 16. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: ZombiU - [Nintendo Wii U] (Videospiel)
Zombi U weiß vor allem in der ersten Spielhälfte zu gefallen. Durch die gute Einbindung des Wii U Pads entsteht ein neuartiges Spielgefühl, welches man so noch nicht erlebt hat. Mittels Pad scannt und interagiert man mit der Umgebung, verwaltet sein Inventar, führt Funkgespräche und checkt Karten nach erfolgreichem Hacking von IP-Knoten. Das Kämpfen gegen Zombies steht hier nicht im Vordergrund. Schlaue Spieler umgehen größere Horden oder locken sie in Fallen. Geht die rar gesähte Munition mal wieder aus hilft zur Not aber auch ein Cricket-Schläger. Die Spielwelt besteht aus einer Basis von der aus man bekannte Bereiche wie den Buckingham Palace oder die Tower Bridge der englischen Metropole London vordringen kann. Ein Open-World-Spiel ist Zombi U allerdings nicht. Neue Bereiche erschließen sich strikt nach Storyvorgabe und sind erst zu bestimmten Zeitpunkten im Spiel begehbar.

Leider lässt die Faszination nach ungefähr der Hälfte der rund 10 Stunden umfassenden Kampagne nach. An das neue Spielgefühl mit dem Wii U-Pad hat man sich schnell gewöhnt und echte Gameplay-Änderungen bringt dieses auch nicht mit sich. Hinzu kommt eine zu kleine Auswahl an Gegnertypen und ab der zweiten Spielhälfte rapide zunehmendes Backtracking. Spätestens dann, wenn man alle Gebiete nochmals besuchen muss, um ominöse Briefe einzusammeln wandelt sich die Spannung in müden Suchfrust. Ein typischer Fall von künstlich gestreckter Spielzeit.

Technisch bietet Zombi U solide Kost. Mit Top-Shootern der PS3 und Xbox 360 kann man es nicht aufnehmen, allerdings überzeugt die Optik durch ihre düstere Gestaltung und gute Lichteffekte. Auch die Akustik weiß zu gefallen und steuert gut zur düsteren Atmosphäre bei.

Alles in allem ein interessanter Launchtitel, der ab der Hälfte allerdings massiv an Fahrt verliert und ermüdend wirkt. Auf Grund des nach wie vor extrem Angebots an exklusiven Wii U-Spielen aber dennoch für alle Besitzer der neuen Nintendo-Konsole einen Blick wert.


Soul Sacrifice
Soul Sacrifice

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das spektakulärste Hunting-Game wo gibt!, 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Soul Sacrifice (Videospiel)
Sony hat die Monster Hunter-Marke an Nintendo verloren - zumindest vorerst. Also muss man selbst für Ersatz sorgen. Unter der Fuchtel von Keiji Inafune (Mega Man, Onimusha) zimmerten die Jungs von Marvelous AQL mit Soul Sacrifice ein Spiel zusammen, welches im Grundgedanken viele Parallelen zu Capcoms Phänomen-Reihe vorweist, sich aber doch gänzlich anders anfühlt. Dies beginnt bereits beim Setting. Statt prähistorischem Setting inklusive Dinos, liebenswerter Ureinwohner und knuffigen Katzenwesen bietet Soul Sacrifice abgedrehte, japanische Dark Fantasy-Kost - vergleichbar mit Nier, Drakengard oder Demon's/Dark Souls. Die Geschichte um einen verrückten Magier wird dabei Buchform vorgetragen.

Die toll geschriebenen Texte erinnern an die 1001 Träume aus Lost Odyssey und erzeugen in Kombination mit dem großartigen Soundtrack eine dichte Atmosphäre. Das Gameplay selbst setzt voll und ganz auf actiongeladene Arena-Kämpfe gegen kleinere Standard-Gegner und mitunter riesige Boss-Monster. Gespielt wird aus der Third-Person-Perspektive. Das Kampfgeschehen ist deutlich schneller und actionlastiger als im eher trägen Monster Hunter. Langwierige Suchorgien fallen ebenfalls weg, da die rund 20 Schlachtfelder allesamt sehr kompakt gehalten sind. Auch die Kämpfe selbst sprengen selten die 10 Minuten Marke, so dass ein weitaus flotterer Spielfluss gewährleistet ist. Persönlich gefällt mir all dies deutlich besser als in Capcoms reihe, im Endeffekt ist es aber eine Geschmacksfrage. Viele Spieler loben gerade das sehr behäbige Spieltempo der Monster Hunter-Reihe, andere wiederum finden es ermüdend.

Getötete Feinde hinterlassen Seelen, die man entweder retten oder opfern kann. Dies beeinflusst die Entwicklung des eigenen Charakters und lässt diesen in zwei Seelen-Levels steigen. Gute Taten werden mit einem Plus an Verteidigung belohnt, während Opferrituale den Angriff stärken. Ob man einen eher offensiv oder defensiv ausgelegten Charakter bauen möchte bleibt also dem Spieler überlassen. Zudem steht dem Spieler ein riesiges Arsenal an Zaubersprüchen zur Verfügung. Auch hier gibt es offensive und defensive Sprüche, Heilzauber und allerlei Waffenzauber, welche Äxte, Schwerter und riesige Fäuste in der Hand des Spielers manifestieren. Die Auswahl ist riesig und will stets gut abgestimmt sein auf den nächsten Feind. Wie in vielen anderen Rollenspielen spielen auch hier Resistenzen gegen bestimmte Elemente eine große Rolle. Gesammelte Zauber können zwischen den Missionen in einem einfach gehaltenen Crafting-System miteinander kombiniert werden, um diese zu verbessern oder gänzlich neue zu erstellen.

Neben der rund 6 Stunden umfassenden Hauptstory, gibt es noch allerlei Nebenquests. Herzstück des Spiels sind die Avalon-Quests, welche alleine, mit KI-Partnern oder Ad-Hoc/Online mit bis zu drei menschlichen Spielern bestritten werden können. Zudem gibt es spezielle Herausforderungs-Missionen welche zusätzliche Voraussetzungen wie Zeitlimits mit sich bringen. Das Durchspielen aller Quests außer den Herausforderungen hat mich zusammen mit einem Koop-Partner rund 40 Stunden gekostet. Wie bei anderen Hunting-Games sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass sich die zu bekämpfenden Monster regelmäßig wiederholen und man lediglich gegen stärkere Versionen in die Schlacht geschickt wird. Dass mir dabei dennoch nicht eine Sekunde langweilig wurde, liegt am schnellen Gameplay und den extrem spaßigen Kämpfen. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad stellenweise sehr hoch geraten, was für eine angenehme Herausforderung sorgt.

Neben dem pompösen Soundtrack weiß auch die grafische Gestaltung des Spiels zu gefallen. Das schräge Artdesign ist in einer Liga mit Spielen wie Nier und Dark Souls, während opulente Effekte den Kämpfen Würze verleihen. Der Titel läuft größtenteils extrem flüssig, nur sehr selten kommt es zu kleineren Performance-Einbußen. Besonders erfreut bin ich über den stabilen Netzcode der lag- und frustfreies Onlinegaming ermöglicht.

Alles in allem ein großartiges Action-Rollenspiel für alle, die gerne gemeinsam garstige Monster verkloppen und auf spektakuläre Actionkampfsysteme stehen. Nicht geeignet ist das Spiel hingegen für Leute, die von einem (Action-)Rollenspiel eine große Spielwelt, Erkundungen und ausufernde Dialoge erwarten.


Nintendo 3DS XL - Circle Pad Pro Schiebepad Pro
Nintendo 3DS XL - Circle Pad Pro Schiebepad Pro

27 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeuge eines undurchdachten Konzeptes, 10. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Circle Pad Pro zeigt, wie undurchdacht Nintendo in den letzten Jahren Hardware entwickelt. Anstatt dem Nintendo 3DS XL gleich einen zweiten Analogstick zu verpassen wird hier mit überteuertem Flickwerk nachgeholfen. Der ohnehin schon große Handheld wird hiermit endgültig zum Monster, liegt aber immer noch einigermaßen bequem in der Hand. Auch ist der Trümmer schnell mit dem 3DS verbunden und wieder entfernt. Das ist allerdings auch das mindeste was man erwarten darf, muss der Klotz doch jedes Mal entfernt werden, wenn man das Spiel wechselt oder den Stylus wieder einschieben möchte.

Doch alles Jammern hilft nicht, will man bestimmte Titel wie Monster Hunter 3 Ultimate oder Resident Evil: Revelations komfortabel auf dem 3DS spielen. Also Augen zu und noch mal 20 Euro investiert. Dumm nur, dass die meisten Games das Ding nicht einmal unterstützen. Und dass zusätzlich noch eine AAA-Batterie (immerhin beiliegend!) benötigt wird, empfinde ich auch als unpraktisch.
Kommentar Kommentare (20) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 9, 2014 8:55 AM CET


Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360]
Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360]
Wird angeboten von Playersparadize-Shop (Alle Preise inkl. Mwst.) - AGB, Widerrufsbelehrung finden Sie unter "Detaillierte Verkäuferinformationen"
Preis: EUR 4,65

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufs Wesentliche reduziert, 6. April 2013
Der vierte Teil der Reihe reduziert das typische Gears-Game aufs Wesentliche und konzentriert sich zumindest auf Seiten des Gameplays auf die Stärken: Die brachialen Shoot-Outs und Nahkampf-Manöver. Keine wonky-tonky Fahrzeugpassagen mehr, keine überlagen Rail-Shooter-Passagen, keine schlechten Bossfights und keine Längen zwischen der Action. Vorteil: Dauergeballer und -gefetze, dass es nur so kracht. Nachteil: Die Atmosphäre geht flöten. Story und Charaktere mögen auch nicht zu gefallen. Nicht, dass Gears of War in dieser Kategorie jemals eine Stärke besaß, aber in Judgment werden die Protagonisten endgültig zu gesichtslosen Ballerfuzzis degradiert die sich durch eine hanebüchene "Geschichte" ballern. Dennoch hatte ich im Koop-Modus sehr viel Spaß mit dem Game, was vor allem am nach wie viel annähernd perfekt funktionierenden Gameplay, den coolen Waffen und den abwechslungsreichen Gegner-Typen liegt. Die ständigen Punkteabrechnungen nerven allerdings und kosten zusätzliche Atmosphäre-Punkte. Statistiken sollte man sich für kompetitive Angelegenheiten aufheben. Grafisch und akustisch ist Gears-typisch natürlich alles auf hohem Niveau, was die Gefechte intensiv wie eh und je rüber kommen lässt. Alles in allem ein spaßiges Ballerspiel, welches unnötigen Ballast abwirft, es aber nicht schafft die gleiche Stimmung wie seine Vorgänger auf den Bildschirm zu zaubern. Manchmal ist es eben besser bestehende Formeln zu verbessern, anstatt sie gleich ganz über Bord zu werfen.


Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo 3DS]
Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo 3DS]
Preis: EUR 37,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und ewig grinded der Jäger ..., 3. April 2013
... Monster Hunter bleibt Monster Hunter. Wer einen Teil der Reihe kennt, der weiß, was ihn hier erwartet: Ewiges Grinden nach Zutaten, um bessere Ausrüstung zu schmieden. Und davon gibt es einen Haufen. Einen gigantischen Haufen! In etlichen Quests tritt man im lokalen Netzwerk oder offline gegen immer größere Monster an und ringt diese in teils ausuferneden Kämpfen (30 Minuten und mehr sind keine Seltenheit) nieder, um sie anschließend auszuschlachten. Wer die an Dinosaurier erinnernden Wesen gar in eine Falle lockt und besänftigt, bekommt extra viele Teile spendiert. Das Kampfsystem ist tiefgängig, das Crafting-System extrem komplex und die Quests nahezu endlos. Monster Hunter bietet mehr Content und Spielzeit als so manches MMORPG - allerdings nur für geduldige Spielernaturen und Menschen, die kein Problem damit haben ein und das selbe Monster immer und immer wieder zu jagen, um eben jenes eine Teil zu bekommen, das man für die nächste Rüstung braucht. Persönlich war für mich die Luft raus, als ich das Moga Dorf gerettet hatte. Die anschließenden High Rank- und Mehrspieler-Quests sind mir auf Dauer zu dröge, zumal man größtenteils nur noch Variationen bekannter Gegnertypen vorgesetzt bekommt und sich einige Kämpfe schier endlos in die Länge ziehen. Doch bis dahin wurde ich viele Stunden hervorragend unterhalten und ich kann nachvollziehen, wenn man sich im Strudel immer besserer Rüstungen, Waffen und Gadgets verliert. Wer die nötige Geduld also aufbringt und nichts gegen ausufernde Grind-Orgien hat, ist mit Monster Hunter 3 Ultimate allerbestens bedient. Übrigens handelt es sich hier nicht um ein komplett neues Spiel. Streng gesehen ist Monster Hunter 3 Ultimate nämlich nur ein (stark) erweiterter Port von Monster Hunter Tri. Angesichts der etlichen Neuerungen dürften aber selbst beinharte Veteranen des "Vorgängers" auf ihre Kosten kommen. Ärgerlich: Die 3DS-Version lässt sich nur über Umwege online spielen und ist ansonsten auf lokales Spielen beschränkt. So muss man eine Wii U inklusive Netzwerk-Adapter sein Eigen nennen, um über ein spezielles, im EShop verfügbares Programm per 3DS online kämpfen zu können. Die Wii U kann während dessen NICHT zum Spielen genutzt werden. Wer also online spielen will, greift gleich zur Wii U-Variante. Ebenfalls ärgerlich: Ohne Circle-Pad Pro wird das Kämpfen unter Wasser zum Krampf. Der überteuerte zweite Analog-Stick ist also empfehlenswert. Schön hingegen ist die Möglichkeit den Spielstand zwischen Wii U und 3DS hin- und her zu transferieren - beide Versionen des Spiels natürlich vorausgesetzt!


Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo Wii U]
Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo Wii U]
Preis: EUR 49,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und ewig grinded der Jäger ..., 3. April 2013
... Monster Hunter bleibt Monster Hunter. Wer einen Teil der Reihe kennt, der weiß, was ihn hier erwartet: Ewiges Grinden nach Zutaten, um bessere Ausrüstung zu schmieden. Und davon gibt es einen Haufen. Einen gigantischen Haufen! In etlichen Quests tritt man online, im lokalen Netzwerk oder offline gegen immer größere Monster an und ringt diese in teils ausuferneden Kämpfen (30 Minuten und mehr sind keine Seltenheit) nieder, um sie anschließend auszuschlachten. Wer die an Dinosaurier erinnernden Wesen gar in eine Falle lockt und besänftigt, bekommt extra viele Teile spendiert. Das Kampfsystem ist tiefgängig, das Crafting-System extrem komplex und die Quests nahezu endlos. Monster Hunter bietet mehr Content und Spielzeit als so manches MMORPG - allerdings nur für geduldige Spielernaturen und Menschen, die kein Problem damit haben ein und das selbe Monster immer und immer wieder zu jagen, um eben jenes eine Teil zu bekommen, das man für die nächste Rüstung braucht. Persönlich war für mich die Luft raus, als ich das Moga Dorf gerettet hatte. Die anschließenden High Rank- und Online-Quests sind mir auf Dauer zu dröge, zumal man größtenteils nur noch Variationen bekannter Gegnertypen vorgesetzt bekommt und sich einige Kämpfe schier endlos in die Länge ziehen. Doch bis dahin wurde ich viele Stunden hervorragend unterhalten und ich kann nachvollziehen, wenn man sich im Strudel immer besserer Rüstungen, Waffen und Gadgets verliert. Wer die nötige Geduld also aufbringt und nichts gegen ausufernde Grind-Orgien hat, ist mit Monster Hunter 3 Ultimate allerbestens bedient. Übrigens handelt es sich hier nicht um ein komplett neues Spiel. Streng gesehen ist Monster Hunter 3 Ultimate nämlich nur ein (stark) erweiterter HD-Port von Monster Hunter Tri. Angesichts der etlichen Neuerungen dürften aber selbst beinharte Veteranen des "Vorgängers" auf ihre Kosten kommen. Schade nur, dass die Grafik lediglich auf HD aufpoliert wurde. Ein paar neue Texturen und Details hätten der altbackenen Optik sicher nicht geschadet.


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