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Rezensionen verfasst von
Stefan Lehmler (Rheinland-Pfalz)
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ZombiU - [Nintendo Wii U]
ZombiU - [Nintendo Wii U]
Wird angeboten von Cheapgames
Preis: EUR 18,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stark anfangen, stark nachlassen, 16. Mai 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: ZombiU - [Nintendo Wii U] (Videospiel)
Zombi U weiß vor allem in der ersten Spielhälfte zu gefallen. Durch die gute Einbindung des Wii U Pads entsteht ein neuartiges Spielgefühl, welches man so noch nicht erlebt hat. Mittels Pad scannt und interagiert man mit der Umgebung, verwaltet sein Inventar, führt Funkgespräche und checkt Karten nach erfolgreichem Hacking von IP-Knoten. Das Kämpfen gegen Zombies steht hier nicht im Vordergrund. Schlaue Spieler umgehen größere Horden oder locken sie in Fallen. Geht die rar gesähte Munition mal wieder aus hilft zur Not aber auch ein Cricket-Schläger. Die Spielwelt besteht aus einer Basis von der aus man bekannte Bereiche wie den Buckingham Palace oder die Tower Bridge der englischen Metropole London vordringen kann. Ein Open-World-Spiel ist Zombi U allerdings nicht. Neue Bereiche erschließen sich strikt nach Storyvorgabe und sind erst zu bestimmten Zeitpunkten im Spiel begehbar.

Leider lässt die Faszination nach ungefähr der Hälfte der rund 10 Stunden umfassenden Kampagne nach. An das neue Spielgefühl mit dem Wii U-Pad hat man sich schnell gewöhnt und echte Gameplay-Änderungen bringt dieses auch nicht mit sich. Hinzu kommt eine zu kleine Auswahl an Gegnertypen und ab der zweiten Spielhälfte rapide zunehmendes Backtracking. Spätestens dann, wenn man alle Gebiete nochmals besuchen muss, um ominöse Briefe einzusammeln wandelt sich die Spannung in müden Suchfrust. Ein typischer Fall von künstlich gestreckter Spielzeit.

Technisch bietet Zombi U solide Kost. Mit Top-Shootern der PS3 und Xbox 360 kann man es nicht aufnehmen, allerdings überzeugt die Optik durch ihre düstere Gestaltung und gute Lichteffekte. Auch die Akustik weiß zu gefallen und steuert gut zur düsteren Atmosphäre bei.

Alles in allem ein interessanter Launchtitel, der ab der Hälfte allerdings massiv an Fahrt verliert und ermüdend wirkt. Auf Grund des nach wie vor extrem Angebots an exklusiven Wii U-Spielen aber dennoch für alle Besitzer der neuen Nintendo-Konsole einen Blick wert.


Soul Sacrifice
Soul Sacrifice
Preis: EUR 31,10

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das spektakulärste Hunting-Game wo gibt!, 15. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Soul Sacrifice (Videospiel)
Sony hat die Monster Hunter-Marke an Nintendo verloren - zumindest vorerst. Also muss man selbst für Ersatz sorgen. Unter der Fuchtel von Keiji Inafune (Mega Man, Onimusha) zimmerten die Jungs von Marvelous AQL mit Soul Sacrifice ein Spiel zusammen, welches im Grundgedanken viele Parallelen zu Capcoms Phänomen-Reihe vorweist, sich aber doch gänzlich anders anfühlt. Dies beginnt bereits beim Setting. Statt prähistorischem Setting inklusive Dinos, liebenswerter Ureinwohner und knuffigen Katzenwesen bietet Soul Sacrifice abgedrehte, japanische Dark Fantasy-Kost - vergleichbar mit Nier, Drakengard oder Demon's/Dark Souls. Die Geschichte um einen verrückten Magier wird dabei Buchform vorgetragen.

Die toll geschriebenen Texte erinnern an die 1001 Träume aus Lost Odyssey und erzeugen in Kombination mit dem großartigen Soundtrack eine dichte Atmosphäre. Das Gameplay selbst setzt voll und ganz auf actiongeladene Arena-Kämpfe gegen kleinere Standard-Gegner und mitunter riesige Boss-Monster. Gespielt wird aus der Third-Person-Perspektive. Das Kampfgeschehen ist deutlich schneller und actionlastiger als im eher trägen Monster Hunter. Langwierige Suchorgien fallen ebenfalls weg, da die rund 20 Schlachtfelder allesamt sehr kompakt gehalten sind. Auch die Kämpfe selbst sprengen selten die 10 Minuten Marke, so dass ein weitaus flotterer Spielfluss gewährleistet ist. Persönlich gefällt mir all dies deutlich besser als in Capcoms reihe, im Endeffekt ist es aber eine Geschmacksfrage. Viele Spieler loben gerade das sehr behäbige Spieltempo der Monster Hunter-Reihe, andere wiederum finden es ermüdend.

Getötete Feinde hinterlassen Seelen, die man entweder retten oder opfern kann. Dies beeinflusst die Entwicklung des eigenen Charakters und lässt diesen in zwei Seelen-Levels steigen. Gute Taten werden mit einem Plus an Verteidigung belohnt, während Opferrituale den Angriff stärken. Ob man einen eher offensiv oder defensiv ausgelegten Charakter bauen möchte bleibt also dem Spieler überlassen. Zudem steht dem Spieler ein riesiges Arsenal an Zaubersprüchen zur Verfügung. Auch hier gibt es offensive und defensive Sprüche, Heilzauber und allerlei Waffenzauber, welche Äxte, Schwerter und riesige Fäuste in der Hand des Spielers manifestieren. Die Auswahl ist riesig und will stets gut abgestimmt sein auf den nächsten Feind. Wie in vielen anderen Rollenspielen spielen auch hier Resistenzen gegen bestimmte Elemente eine große Rolle. Gesammelte Zauber können zwischen den Missionen in einem einfach gehaltenen Crafting-System miteinander kombiniert werden, um diese zu verbessern oder gänzlich neue zu erstellen.

Neben der rund 6 Stunden umfassenden Hauptstory, gibt es noch allerlei Nebenquests. Herzstück des Spiels sind die Avalon-Quests, welche alleine, mit KI-Partnern oder Ad-Hoc/Online mit bis zu drei menschlichen Spielern bestritten werden können. Zudem gibt es spezielle Herausforderungs-Missionen welche zusätzliche Voraussetzungen wie Zeitlimits mit sich bringen. Das Durchspielen aller Quests außer den Herausforderungen hat mich zusammen mit einem Koop-Partner rund 40 Stunden gekostet. Wie bei anderen Hunting-Games sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass sich die zu bekämpfenden Monster regelmäßig wiederholen und man lediglich gegen stärkere Versionen in die Schlacht geschickt wird. Dass mir dabei dennoch nicht eine Sekunde langweilig wurde, liegt am schnellen Gameplay und den extrem spaßigen Kämpfen. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad stellenweise sehr hoch geraten, was für eine angenehme Herausforderung sorgt.

Neben dem pompösen Soundtrack weiß auch die grafische Gestaltung des Spiels zu gefallen. Das schräge Artdesign ist in einer Liga mit Spielen wie Nier und Dark Souls, während opulente Effekte den Kämpfen Würze verleihen. Der Titel läuft größtenteils extrem flüssig, nur sehr selten kommt es zu kleineren Performance-Einbußen. Besonders erfreut bin ich über den stabilen Netzcode der lag- und frustfreies Onlinegaming ermöglicht.

Alles in allem ein großartiges Action-Rollenspiel für alle, die gerne gemeinsam garstige Monster verkloppen und auf spektakuläre Actionkampfsysteme stehen. Nicht geeignet ist das Spiel hingegen für Leute, die von einem (Action-)Rollenspiel eine große Spielwelt, Erkundungen und ausufernde Dialoge erwarten.


Nintendo 3DS XL - Circle Pad Pro Schiebepad Pro
Nintendo 3DS XL - Circle Pad Pro Schiebepad Pro
Wird angeboten von sent2u
Preis: EUR 22,20

26 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeuge eines undurchdachten Konzeptes, 10. April 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Circle Pad Pro zeigt, wie undurchdacht Nintendo in den letzten Jahren Hardware entwickelt. Anstatt dem Nintendo 3DS XL gleich einen zweiten Analogstick zu verpassen wird hier mit überteuertem Flickwerk nachgeholfen. Der ohnehin schon große Handheld wird hiermit endgültig zum Monster, liegt aber immer noch einigermaßen bequem in der Hand. Auch ist der Trümmer schnell mit dem 3DS verbunden und wieder entfernt. Das ist allerdings auch das mindeste was man erwarten darf, muss der Klotz doch jedes Mal entfernt werden, wenn man das Spiel wechselt oder den Stylus wieder einschieben möchte.

Doch alles Jammern hilft nicht, will man bestimmte Titel wie Monster Hunter 3 Ultimate oder Resident Evil: Revelations komfortabel auf dem 3DS spielen. Also Augen zu und noch mal 20 Euro investiert. Dumm nur, dass die meisten Games das Ding nicht einmal unterstützen. Und dass zusätzlich noch eine AAA-Batterie (immerhin beiliegend!) benötigt wird, empfinde ich auch als unpraktisch.
Kommentar Kommentare (20) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 9, 2014 8:55 AM CET


Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360]
Gears Of War: Judgment (uncut) - [Xbox 360]
Wird angeboten von VTN-GmbH
Preis: EUR 8,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufs Wesentliche reduziert, 6. April 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Der vierte Teil der Reihe reduziert das typische Gears-Game aufs Wesentliche und konzentriert sich zumindest auf Seiten des Gameplays auf die Stärken: Die brachialen Shoot-Outs und Nahkampf-Manöver. Keine wonky-tonky Fahrzeugpassagen mehr, keine überlagen Rail-Shooter-Passagen, keine schlechten Bossfights und keine Längen zwischen der Action. Vorteil: Dauergeballer und -gefetze, dass es nur so kracht. Nachteil: Die Atmosphäre geht flöten. Story und Charaktere mögen auch nicht zu gefallen. Nicht, dass Gears of War in dieser Kategorie jemals eine Stärke besaß, aber in Judgment werden die Protagonisten endgültig zu gesichtslosen Ballerfuzzis degradiert die sich durch eine hanebüchene "Geschichte" ballern. Dennoch hatte ich im Koop-Modus sehr viel Spaß mit dem Game, was vor allem am nach wie viel annähernd perfekt funktionierenden Gameplay, den coolen Waffen und den abwechslungsreichen Gegner-Typen liegt. Die ständigen Punkteabrechnungen nerven allerdings und kosten zusätzliche Atmosphäre-Punkte. Statistiken sollte man sich für kompetitive Angelegenheiten aufheben. Grafisch und akustisch ist Gears-typisch natürlich alles auf hohem Niveau, was die Gefechte intensiv wie eh und je rüber kommen lässt. Alles in allem ein spaßiges Ballerspiel, welches unnötigen Ballast abwirft, es aber nicht schafft die gleiche Stimmung wie seine Vorgänger auf den Bildschirm zu zaubern. Manchmal ist es eben besser bestehende Formeln zu verbessern, anstatt sie gleich ganz über Bord zu werfen.


Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo 3DS]
Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo 3DS]
Preis: EUR 37,67

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und ewig grinded der Jäger ..., 3. April 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
... Monster Hunter bleibt Monster Hunter. Wer einen Teil der Reihe kennt, der weiß, was ihn hier erwartet: Ewiges Grinden nach Zutaten, um bessere Ausrüstung zu schmieden. Und davon gibt es einen Haufen. Einen gigantischen Haufen! In etlichen Quests tritt man im lokalen Netzwerk oder offline gegen immer größere Monster an und ringt diese in teils ausuferneden Kämpfen (30 Minuten und mehr sind keine Seltenheit) nieder, um sie anschließend auszuschlachten. Wer die an Dinosaurier erinnernden Wesen gar in eine Falle lockt und besänftigt, bekommt extra viele Teile spendiert. Das Kampfsystem ist tiefgängig, das Crafting-System extrem komplex und die Quests nahezu endlos. Monster Hunter bietet mehr Content und Spielzeit als so manches MMORPG - allerdings nur für geduldige Spielernaturen und Menschen, die kein Problem damit haben ein und das selbe Monster immer und immer wieder zu jagen, um eben jenes eine Teil zu bekommen, das man für die nächste Rüstung braucht. Persönlich war für mich die Luft raus, als ich das Moga Dorf gerettet hatte. Die anschließenden High Rank- und Mehrspieler-Quests sind mir auf Dauer zu dröge, zumal man größtenteils nur noch Variationen bekannter Gegnertypen vorgesetzt bekommt und sich einige Kämpfe schier endlos in die Länge ziehen. Doch bis dahin wurde ich viele Stunden hervorragend unterhalten und ich kann nachvollziehen, wenn man sich im Strudel immer besserer Rüstungen, Waffen und Gadgets verliert. Wer die nötige Geduld also aufbringt und nichts gegen ausufernde Grind-Orgien hat, ist mit Monster Hunter 3 Ultimate allerbestens bedient. Übrigens handelt es sich hier nicht um ein komplett neues Spiel. Streng gesehen ist Monster Hunter 3 Ultimate nämlich nur ein (stark) erweiterter Port von Monster Hunter Tri. Angesichts der etlichen Neuerungen dürften aber selbst beinharte Veteranen des "Vorgängers" auf ihre Kosten kommen. Ärgerlich: Die 3DS-Version lässt sich nur über Umwege online spielen und ist ansonsten auf lokales Spielen beschränkt. So muss man eine Wii U inklusive Netzwerk-Adapter sein Eigen nennen, um über ein spezielles, im EShop verfügbares Programm per 3DS online kämpfen zu können. Die Wii U kann während dessen NICHT zum Spielen genutzt werden. Wer also online spielen will, greift gleich zur Wii U-Variante. Ebenfalls ärgerlich: Ohne Circle-Pad Pro wird das Kämpfen unter Wasser zum Krampf. Der überteuerte zweite Analog-Stick ist also empfehlenswert. Schön hingegen ist die Möglichkeit den Spielstand zwischen Wii U und 3DS hin- und her zu transferieren - beide Versionen des Spiels natürlich vorausgesetzt!


Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo Wii U]
Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo Wii U]
Preis: EUR 45,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und ewig grinded der Jäger ..., 3. April 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
... Monster Hunter bleibt Monster Hunter. Wer einen Teil der Reihe kennt, der weiß, was ihn hier erwartet: Ewiges Grinden nach Zutaten, um bessere Ausrüstung zu schmieden. Und davon gibt es einen Haufen. Einen gigantischen Haufen! In etlichen Quests tritt man online, im lokalen Netzwerk oder offline gegen immer größere Monster an und ringt diese in teils ausuferneden Kämpfen (30 Minuten und mehr sind keine Seltenheit) nieder, um sie anschließend auszuschlachten. Wer die an Dinosaurier erinnernden Wesen gar in eine Falle lockt und besänftigt, bekommt extra viele Teile spendiert. Das Kampfsystem ist tiefgängig, das Crafting-System extrem komplex und die Quests nahezu endlos. Monster Hunter bietet mehr Content und Spielzeit als so manches MMORPG - allerdings nur für geduldige Spielernaturen und Menschen, die kein Problem damit haben ein und das selbe Monster immer und immer wieder zu jagen, um eben jenes eine Teil zu bekommen, das man für die nächste Rüstung braucht. Persönlich war für mich die Luft raus, als ich das Moga Dorf gerettet hatte. Die anschließenden High Rank- und Online-Quests sind mir auf Dauer zu dröge, zumal man größtenteils nur noch Variationen bekannter Gegnertypen vorgesetzt bekommt und sich einige Kämpfe schier endlos in die Länge ziehen. Doch bis dahin wurde ich viele Stunden hervorragend unterhalten und ich kann nachvollziehen, wenn man sich im Strudel immer besserer Rüstungen, Waffen und Gadgets verliert. Wer die nötige Geduld also aufbringt und nichts gegen ausufernde Grind-Orgien hat, ist mit Monster Hunter 3 Ultimate allerbestens bedient. Übrigens handelt es sich hier nicht um ein komplett neues Spiel. Streng gesehen ist Monster Hunter 3 Ultimate nämlich nur ein (stark) erweiterter HD-Port von Monster Hunter Tri. Angesichts der etlichen Neuerungen dürften aber selbst beinharte Veteranen des "Vorgängers" auf ihre Kosten kommen. Schade nur, dass die Grafik lediglich auf HD aufpoliert wurde. Ein paar neue Texturen und Details hätten der altbackenen Optik sicher nicht geschadet.


God of War: Ascension - [PlayStation 3]
God of War: Ascension - [PlayStation 3]
Wird angeboten von VTN-GmbH
Preis: EUR 15,99

4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisch-fantastischer Megaz0r :-D, 13. März 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Zugegeben, es ist extrem schwer, wenn nicht gar unmöglich God of War 3 vom Thron der Bombast-Spiele zu stoßen. Dafür zehrt der dritte Teil der Saga zu sehr von seinem Vorgänger und ist quasi ein durchgängiges Finale in dem man einen griechischen Gott nach dem anderen niedermäht. Doch Ascension kommt extrem dicht an diesen Bombast-Faktor heran und ist dem dritten Teil sogar in einigen belangen überlegen. So wirken vor allem die Standard-Kämpfe noch einen Tick brachialer, die Grafik wurde nochmals verbessert und das Kampfsystem ordentlich erweitert und durchgemixt.

So gibt es nun Zweitwaffen wie Speere, Keulen, Schwerter und Wurfgeschosse die sich Kombos mit den Blades of Chaos einbauen lassen. Das Magie-System wurde ebenfalls umstrukturiert. So lassen sich die Blades mit den vier Elementen von Zeus und seinen drei Brüdern aufladen, um besonders verheerende Attacken zu vollführen. Für weitere taktische Finessen sorgen drei Artefakte, welche Gegner in einem Zeit-Strudel festhalten oder kurzzeitig einen Kratos-Doppelgänger heraufbeschwören. Das Ergebnis sind die verheerendsten und brachialsten Kombo-Attacken die jemals ein God of War-Spiel hervorgebracht hat. Gerade zum Ende des Spiels hin mit aufgerüsteten Waffen und Artefakten werden die Fights immer übertriebener, wenn ganze Horden von Feinden den Superattacken zum Opfer fallen. Der Gewaltgrad ist dabei hoch wie eh und je und hält auch hier einige derbe Finisher bereit.

Vom Spielablauf erinnert Ascension mehr an God of War 2 als 3 und bietet somit eine epische Reise durch verschiedene Gefilde des alten Griechenlands. Monumentale Kulissen durch die man klettert, springt und schwingt stehen dabei ebenso an der Tagesordnung wie sehr gelungene, mitunter richtig komplexe Rätsel-Einlagen, in denen man gigantische Maschinerien in Gang setzt. Und natürlich fehlen auch überragende Bossgegner auch in Ascension nicht. Sowohl der Auftakt wie auch das Finale(!) gehören zum Spektakulärsten was die Videospiel-Industrie je hervorgebracht hat. Da will man sich gar nicht ausmalen wie diese Reihe einmal auf der PlayStation 4 abgehen könnte ...

Ärgerlich hingegen ist ein Soundbug, der den Surround-Modus zerstört - so lange man auf einen Patch wartet sollte man die Sound-Option im Spiel unbedingt auf "Headset" stellen, was zwar die Surround-Sounds killt, aber dafür die Asynchronitäten beseitigt. Abgesehen von diesem Bug ist der Sound aber episch und brachial wie eh und je und ohnehin am besten per Kopfhörer zu genießen für den maximalen Krawall-Faktor! Die Geschichte bringt einige interessante Details zur Vorgeschichte der God of War-Trilogie ans Tageslicht und ist als Prequel sehr gelungen. Neben der rund 8 - 10 Stunden langen Kampagne stehen weitere Schwierigkeitsgrade sowie Herausforderungen auf dem Spielplan. Letztere lassen sich erstmals auch Kooperativ über das PSN bewältigen. Zudem gibt es einen Versus-Modus der eine willkommene Abwechslung zu all den Ego- und TP-Shootern dieser Generation darstellt und mit arcadigen Metzeleien in Deathmatch- und Team-Modis mit aufrüstbaren Items für eine ordentliche Gaudi sorgt.

Wirklich frech finde ich seitens SCEE allerdings das Werben mit der "The Last of Us"-Demo, welche sich auf der Disc befindet. Diese schaltet sich nämlich erst Ende Mai(!) frei. Doch das soll nicht als Kritik an diesem genialen Epos herhalten. Ich für meinen Teil kann mit hoher Wahrscheinlich mein Game of the Year 2013 jedenfalls schon im März küren. Es heißt God of War: Ascension.


Elephant White [Blu-ray]
Elephant White [Blu-ray]
DVD ~ Kevin Bacon
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 11,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz netter Actionfilm, 23. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Elephant White [Blu-ray] (Blu-ray)
Elephant White macht nichts richtig gut, aber auch nichts richtig schlecht. Okay, die Story ist ein wenig käsig mit einem kleinen Fremdschäm-Moment am Ende des Films. Aber im Grunde geht es bei einem Actionfilm ja mehr um die Spannung und Action die dieser erzeugt. Und da bietet Elephant White durchaus solides Handwerk mit ein paar guten Ballereien sowie ein wenig Gekloppe. Kann man sich als Actionfan durchaus mal ansehen. Die Qualität der Blu-ray geht bei Ton und Bild ebenfalls in Ordnung.


Anarchy Reigns Limited Edition - [PlayStation 3]
Anarchy Reigns Limited Edition - [PlayStation 3]
Wird angeboten von karunsode
Preis: EUR 11,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurz aber knackig mit umfangreichen Mehrspieler-Optionen, 23. Januar 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Obwohl Anarchy Reigns nicht die gleiche Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte wie andere Platinum Games-Spiele und im Westen erst mit gehöriger Verspätung erscheint, steht es anderen Titeln des japanischen Entwicklern in nichts nach. Auch das neueste Werk strotzt nur so vor abgedrehter Action, verrückten Charakteren und übertriebenen Action-Sequenzen. Zwar wurde der Fokus im Gegensatz zu Spielen wie Bayonetta oder Vanquish mehr Richtung Mehrspieler-Modus verschobene, dennoch unterhält die rund fünf Stunden lange Kampagne inklusive Highscore-Jagd auch Solisten ganz hervorragend. Zumindest dann, wenn man auf 3D-Brawler steht in denen es vor allem um eines geht: Etlichen Standard- und teils riesigen Bossgegnern gehörig den Allerwertesten zu versohlen. Ob mit den blanken Fäusten, Tritten oder den je nach gewähltem Charakter unterschiedlichen Killer-Waffen: Kettensägen, Laser-Klingen, Elektrokeulen und allerlei anderem Equipment. Vom Gameplay her erinnert Anarchy Reigns weitestgehend an den Quasi-Vorgänger MadWorld aus dem auch einige Charaktere wieder verwertet wurden. Während der Singleplayer einen dabei eher unterfordert und Frustanfälle ausbleiben, verlangt der zunächst chaotisch wirkende Mehrspieler-Part einiges an Einarbeitungs-Zeit. Ob nun im Battle Royale, Deathmatch, verschiedenen Team-Modi oder witzigen Modi wie dem Kugelstoßen, die Charaktere und ihre Moves wollen geübt und richtig angewand werden.Wer es etwas gemütlicher angehen will verabredet sich für Koop-Kämpfe gegen Wellen KI-gesteuerter Feinde. Optisch überzeugen vor allem die gelungenen Effekte sowie die detaillierten Charakter-Modelle, während die Umgebungen etwas detailarm daher kommen. Akustisch hingegen erfreut Anarchy Reigns dank guter englischer Sprecher, einem großartigen Soundtrack und satten Effekten allerdings auf ganzer Linie.


Ninja Gaiden 3
Ninja Gaiden 3
Wird angeboten von media-games-berlin-tegel
Preis: EUR 29,95

3.0 von 5 Sternen Solides Dauergeschnetzel, dem es allerdings an Abwechslung und Tiefgang fehlt, 20. Januar 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ninja Gaiden 3 (Videospiel)
Ninja Gaiden 3 ist nicht schlecht. Doch es wird schnell klar, warum viele so darüber herziehen. Das gesamte Spielkonzept wurde nicht entschlackt, sondern in sämtlichen Belangen enorm beschnitten. Weniger Waffen, weniger Gegner, geringerer Umfang, kein Aufrüsten von Waffen mehr, eine noch dümmlichere Story als in den Vorgängern und auch grafisch hat man leider keine Fortschritte gemacht. Obwohl auch Ninja Gaiden 3 alles andere als leicht ist, merktt man dem Spiel an, dass die Kämpfe deutlich mehr in Richtung "Show" abgedriftet sind und weniger auf knallhartes und komplexes Kampfsystem. Im Grunde reicht es ständig Viereck und Dreieck zu mashen und hin und wieder ein paar Ausweich-Moves anzubringen. Optisch spektakulär, aber spielerisch auf Dauer ermüdend. Erschwerend kommt hinzu, dass die Levels allesamt reine Schläuche sind. Alle acht Kapitel laufen exakt nach dem gleichen Schema ab: Trigger-Event, ein paar Meter laufen, Areal mit x Gegnerwellen, eine quasi automatisch ablaufende Kletter- oder Sprungpassage, Areal mit x Gegnerwellen ... Dumm auch, dass es nur ein paar Gegner-Typen gibt die sich ins unendliche wiederholen. Spätestens nach der Hälfte des Spiels ist das nur noch ermüdend. Trotz der überschaubaren Spiellänge von 6-8 Stunden. Gelungen sind hingegen die Bosskämpfe, die gleichzeitig fordernd und relativ abwechslungsreich daher kommen. Optisch wie gesagt auf dem Level des Vorgängers - für heutige Verhältnisse also durchaus angestaubt aber immer noch ansehbar. Vor allem die Effekte und Kill-Moves wissen zu gefallen während es den Umgebungen an Details und Textur-Qualität mangelt. Alles in allem kein schlechtes Spiel. An das Original von der alten Xbox kommt aber auch der dritte Teil keinesfalls heran.


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