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Rezensionen verfasst von
Amazon Customer (Golfforum.de)

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Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens
Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens
von Marshall B. Rosenberg
  Taschenbuch
Preis: EUR 23,90

73 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem nützliche Kommunikations-Technik, 1. Oktober 2001
Wenn wir uns über Menschen ärgern, deren Verhalten uns missfällt, dann verpassen wir ihnen gerne ein Etikett. Zum Beispiel sagen wir: „X ist arrogant!" Diese Einschätzung sagt jedoch weniger über X aus als über uns. Die eigentliche Aussage lautet: „Wir würden X nicht so hoch einschätzen wie er das selber tut." Im Kern jeden Ärgers und jedes Urteils steckt meist ein unerfülltes Bedürfnis: Empfinden wir Michael als arrogant, sehen wir vielleicht nur unsere eigenen Fähigkeiten nicht genügend gewürdigt, oder wir ärgern uns über unsere eigenen Minderwertigkeitsgefühle. Nun versuchen wir X zu ändern. Doch Kritik und Urteile erzeugen nur Abwehr. „Bestenfalls" ändert X sein Verhalten aus Angst oder Schuldgefühl. Wobei Schuldgefühle oft nur dazu führen, dass sich X selbst nicht mehr mag - aber sein Verhalten bleibt gleich. Ändert X sein Verhalten aus Angst, ist nichts gewonnen, denn es gibt später nur neue Probleme. Wenn er sein Verhalten ändern soll, dann nur weil ihm diese Veränderung selbst nutzt.
Ein anderes Beispiel: Wir ärgern uns über jemandem, der bei einer Verabredung zum wiederholten Male unpünktlich ist. Folgende vier Schritte sind nun nützlich:
1. Beobachtung
Man äußert seine konkreten Beobachtungen ohne zu bewerten. Nützlich: Bei unseren letzten drei Verabredungen warst du immer 15 Minuten zu spät ... Weniger nützlich: Du bist ein unzuverlässiger Mensch ... (Das wäre eine Bewertung und Verallgemeinerung.)
2. Gefühl
Man nimmt die eigenen Gefühle wahr und teilt sie genau mit. Nützlich: ... und ich bin enttäuscht ... Weniger nützlich: ... und ich habe das Gefühl, dass du keinen Respekt hast ... (Das ist keine Mitteilung über Gefühle, sondern ein Gedanke.)
3. Bedürfnis
Man identifiziert die eigenen Bedürfnisse, die das Gefühl ausgelöst haben. Nützlich: ... weil ich die Bestätigung brauche, dass ich dir wichtig bin. Weniger nützlich: ... weil mir deine Unpünktlichkeit Geringschätzung signalisierst. (Erklärung mit „weil du/deine", statt mit „weil ich") „Weil du" wäre richtig, wenn man durch Schuldzuweisungen manipulieren wollte. Weniger nützlich sind auch unpersönliche Pronomen wie: Es macht mich sauer, wenn ... (Was andere sagen oder tun ist nie die Ursache unserer Gefühle, sondern nur deren Auslöser.)
4. Bitte
Man formuliert eine Bitte in klaren, positiven Handlungsaufforderungen Nützlich: Ich möchte dich deshalb bitten, zu unseren nächsten Verabredungen pünktlich zu kommen. Weniger nützlich: Wenn du bei der nächsten Verabredung wieder unpünktlich bis, dann ... (Das wäre keine Bitte, sondern eine Forderung. Eine Bitte heißt, der andere kann auch nein sagen ohne dass Beschuldigungen, Kritisierungen, Verurteilungen oder Bestrafungen drohen.) Danach kann man sich noch erkundigen, wie die Bitte bei dem anderen angekommen ist: „Was denkst du darüber? Wärst du dazu bereit?


Zum Wohle des Pferdes
Zum Wohle des Pferdes
von Mary Wanless
  Gebundene Ausgabe

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fundgrube für ernsthaft Suchende, 5. September 2001
Rezension bezieht sich auf: Zum Wohle des Pferdes (Gebundene Ausgabe)
Endlich ein Buch, das auf gut verständliche Weise komplexe Zusammenhänge erklärt. Es ist ein Genuß für alle, die sich nicht mit oberflächlichen Begründungen abspeisen lassen wollen und bisher keine befriedigenden Antworten finden konnten. Persönlich wünsche ich mir ein zusätzliches Kapitel über Gebisse und Zäumungen.


Indexfonds und -zertifikate für Einsteiger: Gewinnen mit der genial einfachen Anlagestrategie der Profis
Indexfonds und -zertifikate für Einsteiger: Gewinnen mit der genial einfachen Anlagestrategie der Profis
von Gerd Kommer
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spieltrieb oder Geld verdienen?, 22. Oktober 2000
Beim Thema Geldanlage musst du dir nur eine Frage stellen: Geht es dir hauptsächlich um die Befriedigung deines Spieltriebes oder um das Vergrößern deines Vermögens?
Wenn du deinen Spieltrieb befriedigen willst, bleib einfach bei deiner derzeitigen Methode. Jammere jedoch nicht, wenn du am Ende deines Lebens auf eine erbärmliche Performance zurückblickst.
Geht es dir allerdings ums Geldverdienen, empfehle ich dir eine andere Strategie:
Kündige deine Abos der TELEBÖRSE, des AKTIONÄRS und BÖRSE ONLINE, glotze nie wieder BLOOMBERG-TV, NTV oder CNBC, und spare dir außerdem das Absurfen von Onvista-, Finanztreff- oder Consors.de. Stelle dir stattdessen mit Hilfe dieses Buches und Indexinvestment.de ein Portfolio von Index-Fonds oder -Zertifikaten zusammen. Damit schlägst du kurzfristig 80 Prozent der Fondsmanager und 95 Prozent der Hobbyanleger. Langfristig schlägst du sie alle.
Warum du das noch nie gehört hast? Weil niemand außer dir viel daran verdient. Geht es dir jedoch um die Befriedigung deines Spieltriebes, befriedigst du gleichzeitig die Geldgier zahlreicher Verleger, Fondsmanager, Analysten, Broker und die des Bundesfinanzministers.
Die Entscheidung liegt bei dir!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 28, 2009 12:47 PM MEST


Eros, Kosmos, Logos: Eine Vision an der Schwelle zum nächsten Jahrtausend
Eros, Kosmos, Logos: Eine Vision an der Schwelle zum nächsten Jahrtausend
von Ken Wilber
  Gebundene Ausgabe

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Verrückter behält den Überblick, 8. November 1999
Man kann das menschliche Dasein nicht begreifen ohne tief in die Philosophie einzutauchen. Auch diejenigen, die Philosophie ignorieren oder ablehnen verfolgen damit eine Philosophie. Mit anderen Worten: Mensch sein, heißt Philosoph sein - ob man will oder nicht. Die einzige Wahlmöglichkeit besteht darin, ob man ein inkompetenter oder ein kompetenter Philosoph sein möchte. Wer letzteres zum Ziel hat, sollte "Eros, Kosmos, Logos" lesen. Eine Zusammenfassung dieses Werkes zu schreiben, ist unmöglich. Die knapp 900 Seiten sind schon eine Zusammenfassung - und zwar eine der gesamten Weltliteratur, so hat man den Eindruck. Es vereinigt mehr Wissen, Theorien und Meinungen als irgendein Ansatz zuvor. Bei diesem Überblick erkennt man: Keine der bekannteren Theorien ist völlig unbrauchbar oder falsch, es erfaßt aber auch keine das komplette Bild. Sie sind alle unvollständig; selbst die Systemtheorie erweist sich in Wilbers Kontext als beängstigend unzulänglich. Nun wird dieser Ansatz sicher auch nicht der Schlußpunkt menschlichen Forschens sein, aber er ist seiner Zeit extrem weit voraus. So gibt es auch bis heute keine profunde Kritik an Wilbers Gesamtkonzept. Das Einzige worüber sich ausnahmslos alle Kritiker ereifern ist, das ihr jeweiliges Spezialgebiet nicht die Sonderstellung erhält, die sie ihr beimessen. Was für ein Mensch steckt hinter einem solchen Buch? Kierkegaard hat einmal angemerkt, daß sich die Wahrheit nur enthüllt, wenn man sie mit der Intensität der Verrücktheit angeht: Ken Wilber hat sich für das Schreiben von "Eros, Kosmos, Logos" drei Jahre in seinem Haus eingeschlossen und in dieser Zeit genau vier Menschen gesehen! Wer sich für Biographisches interessiert, dem empfehle ich "Mut und Gnade" und "One Taste".


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