MSS_ss16 Hier klicken Frühling Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More madamet HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket GC FS16
Profil für Robert Fischer > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Robert Fischer
Top-Rezensenten Rang: 537
Hilfreiche Bewertungen: 2388

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Robert Fischer "Robert Fischer" (Muenchen, Germany)
(TOP 1000 REZENSENT)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Sei dankbar
Sei dankbar
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann, wenn nicht JETZT?, 19. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sei dankbar (MP3-Download)
Was für eine geniale Scheibe! NOCH besser als das Vorgängeralbum "Ab hier kann ich allein", und schon das war was ganz Besonders. Ralf Müller gehört inzwischen definitiv zu den besten Songwritern im Lande, und wer ihn zuletzt "solo" (also in kleiner Besetzung mit Irmi Haager am Kontrabass und Stefan Grund an den schwarzweißen Tasten) erleben durfte, der bekam einen Teil der hier versammelten Stücke schon mal quasi in einer Rohfassung, wie unter dem Brennglas fokussiert, vorgeführt. Schon das war ziemlich aufregend-bezaubernd, aber der Herr Müller kann auch noch ganz anders, nämlich mit VAIT die großen Bühnen bespielen. Tatsächlich ist das, was die Jungs hier produziert haben, ganz großes Kino: Musik vom feinsten, für alle. Macht Spaß, fetzt, und wer VAIT noch nie gehört hat, sollte sich mal schnell die Ohren putzen: Wann, wenn nicht JETZT gilt es VAIT (für sich) zu ENTDECKEN?


The Hope Six Demolition Project (Limited Digi-Pack Edition)
The Hope Six Demolition Project (Limited Digi-Pack Edition)
Preis: EUR 16,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauenpower, 15. April 2016
Unsterblich in PJ Harvey verliebt habe ich mich beim ersten Hören von "We float", das ist schon ein ganzes Weilchen her. Gleich die ersten vier Zeilen finde ich auch heute noch umwerfend (We wanted to find love / We wanted success / Until nothing was enough / Until my middle name was excess); wobei man sich das Ganze gesungen vorstellen muss und nur mal hören, wie Ms. Harvey das Wörtchen EXcess intoniert. Das erstaunlichste an PJ Harvey aber ist ja, dass sie sich mit jedem Album quasi neu erfindet und trotzdem immer sie selbst bleibt. Das zeigt auch diese neue Scheibe, auf der sie das Spiel noch ein bisschen weiter treibt und quasi mit jedem Stück ein anderes Kleid anprobiert. Zusammengehalten wird das Ganze im Kern von einer rohen, ungestümen Kraft, die dich jederzeit vom Hocker blasen kann, ohne dass Ms. Harvey da viel mehr machen muss als die linke Augenbraue zu heben. Neu hinzu gekommen sind mit den Jahren immer ausgefeiltere Arrangements, die hier auf The Hope Six Demolition Project einen Zauber entfalten, der den rauen Charme der frühen Jahre weit hinter sich gelassen hat. Muss man hören. Und frau sowieso.


Lyle Mays Quartet - The Ludwigsburg Concert
Lyle Mays Quartet - The Ludwigsburg Concert
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen One for all, 14. April 2016
Was "Helden" angeht, halte ich es ja eher mit David Bowie, aber Lyle Mays war nie ein (Piano) Heroe für mich, nicht mal für einen Tag. Ich hielt ihn immer für den Mann, der in der Pat-Metheny-Group für die Sounds zuständig war, vielleicht "auch ein bisschen" für das Co-Writing und die Arrangements. Dass der Mann auch ein wirklich guter Pianist ist, habe ich erst mit seinem Solowerk gemerkt, das allerdings nicht sehr umfangreich ist. Genau vier Alben unter seinem Namen hat der Mann veröffentlicht; das letzte, "Solo: Improvisations for Expanded Piano" erschien vor eineinhalb Jahrzehnten (2000). Umso schöner, dass hier nun eine Liveaufnahme seines Quartetts (mit Marc Johnson am Bass, Mark Walker am Schlagzeug und Bob Sheppard am Saxophon) erscheint, der man kaum anmerkt, dass sie bereits im Jahr 1993 eingespielt wurde. Was man allerdings merkt: Der Mann kann Klavier spielen. Und nicht nur das: Der ist auch ein Bandleader von ganz eigenem Format, der keinen Vergleich mit gar niemandem zu scheuen braucht. Sollte man (und frau) sich unbedingt einmal anhören!


Sei Dankbar
Sei Dankbar
Preis: EUR 13,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann, wenn nicht JETZT?, 8. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sei Dankbar (Audio CD)
Was für eine geniale Scheibe! NOCH besser als das Vorgängeralbum "Ab hier kann ich allein", und schon das war was ganz Besonders. Ralf Müller gehört inzwischen definitiv zu den besten Songwritern im Lande, und wer ihn zuletzt "solo" (also in kleiner Besetzung mit Irmi Haager am Kontrabass und Stefan Grund an den schwarzweißen Tasten) erleben durfte, der bekam einen Teil der hier versammelten Stücke schon mal quasi in einer Rohfassung, wie unter dem Brennglas fokussiert, vorgeführt. Schon das war ziemlich aufregend-bezaubernd, aber der Herr Müller kann auch noch ganz anders, nämlich mit VAIT die großen Bühnen bespielen. Tatsächlich ist das, was die Jungs hier produziert haben, ganz großes Kino: Musik vom feinsten, für alle. Macht Spaß, fetzt, und wer VAIT noch nie gehört hat, sollte sich mal schnell die Ohren putzen: Wann, wenn nicht JETZT gilt es VAIT (für sich) zu ENTDECKEN?


In Concert
In Concert
Preis: EUR 17,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gitarrenzauber, 2. April 2016
Rezension bezieht sich auf: In Concert (Audio CD)
Wie man ein solches Meisterwerk über zwei Jahre lang im Archiv schlummern lassen kann, ist mir unbegreiflich: Denn das Budapester Konzert, um das es hier geht, fand bereits im Dezember 2013 (!) in der großen Halle der Liszt-Akademie statt. Andererseits: Das klingende Juwel funkelt auch heute noch so hell wie "damals" und wird, das ist keine allzu verwegene Prophezeiung, noch bis weit "über den Tag hinaus" Bestand haben: Was der einer Roma-Familie entstammende ungarische Saitenzauberer Ferenc Snétberger hier eingespielt hat,zeigt zum einen, was man auf einer akustischen, mit Nylonsaiten bespannten Gitarre alles machen kann (WENN man es denn kann!), und zum anderen ist das Ganze so fern von jeder Virtuoseneitelkeit, wie man es sich nur denken kann. Am ehesten erinnern die acht eigen"komponierten" (improvisierten?) Teile des Konzerts, das mit einer ergreifenden Version von Arlen/Harburgs "Somewhere Over The Rainbow" schließt, an die besten Werke von Ralph Towner. Aber es ist im Grunde unangemessen, Ferenc Snetberger überhaupt mit jemandem zu vergleichen: Der Mann ist ein Original.


Black Ice
Black Ice
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen State of the art, 1. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Black Ice (Audio CD)
Manchmal hat es den Anschein, als müsse man nur etwas lauter auftreten, um Aufmerksamkeit zu erheischen. Da hilft es schon mal, ein Projekt "The Art of the Trio" zu nennen, wie Brad Mehldau das einst getan hat. Diesem Anspruch folgend, ließe sich für das Wolfert Brederode Trio anmerken, das sei dann ja wohl (heute) "State of the Art", wenn es um ein Klaviertrio geht. Mit seinen Mitstreitern Gully Gudmundson am (schwelgerisch-volltönenden) Kontrabass und Jasper van Hulten am (mit flirrenden Beckenzauber und leisester Snare bezirzendem) Schlagzeug hat er hier ein rundum gelungenes Album vorgelegt. "Black Ice" ist ein Glücksfall: So inspirierte (wie inspirierende Klaviertriomusik hat man lange nicht mehr gehört.


Alba
Alba
Preis: EUR 17,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gipfeltreffen, 1. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Alba (Audio CD)
Dass Markus Stockhausen ein Ausnahmetrompeter und exzellenter Komponist ist, weiß man schon eine ganze Weile; Florian Weber machte zuerst mit seiner eigenen Formation "Minsarah" von sich reden (da gibt's drei hervorragende, bei Enja erschienene Alben) sowie, unter eigenem Namen, mit dem ebenfalls bei Enja erschienenen Album "Biosphere", das eines der spannendsten Jazzalben im Jahr 2012 war. Und nun gibt's die beiden also bei ecm im Doppelpack: ein Erlebnis! "Alba" beginnt verhalten ("What Can I Do for You?"), weitet sich dann zu träumerischen Welten und entwickelt schließlich einen kammermusikalischen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Und warum sollte man das auch? Lieber fallen lassen, Ohren auf und: genießen, was die beiden hier auf absoluter Augenhöhe und im Wortsinn MITeinander musizieren.


Continuum
Continuum
Preis: EUR 17,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phänomen, 1. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Continuum (Audio CD)
Wer Nik Bärtschs Mobile bislang eher dem Fusion-Genre zurechnete, wird überrascht sein, dass und wie sehr das grooveschwangere Konzept auch akustisch (bzw. semiakustisch) funktioniert. Das zeigt einmal mehr: Nicht das Instrument macht die Musik (elektrifiziert oder nicht), sondern der Mensch. Das ist eine durchaus tröstliche Nachricht in diesen technikaffinen Zeiten, und fast noch tröstlicher finde ich es, dass es also noch immer möglich ist, seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Ensemblesound zu entwickeln. Nik Bärtschs Musik klingt wie keine andere; das soll ihm erst mal jemand nachmachen. Sein Markenzeichen: Spannung pur. Da setzt man sich besser aufrecht hin und hört sehr genau zu, was da passiert: Das lohnt sich immer. Und macht schlicht auch eine ganze Menge Spaß ...


Grüße aus Fukushima
Grüße aus Fukushima
Preis: EUR 16,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kongenial, 26. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grüße aus Fukushima (Audio CD)
Es gibt Filmmusiken, die "nicht weiter stören" und solche, die platt illustrativ aufdringlich wirken. Und dann gibt es auch noch den seltenen Glücksfall, dass eine Filmmusik in sich so stark ist, dass sie einem Film eine ganze eigene Atmosphäre verleihen. Mit einem solchen Glücksfall haben wir es hier zu tun: Ulrike Haage gibt Doris Dörries schwarzweiß komponiertem Gesamtkunstwerk eine ganz eigene Note, und das liegt vermutlich auch daran, dass ihre tänzerisch schwebend somnambul wirkenden Klänge zwar von den Filmbildern (wie von seiner Geschichte) inspiriert sein dürften, aber eben auch für sich bestehen können. Schön.


Homes
Homes
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Hause, 8. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Homes (Audio CD)
Wenn jemand wie der in Israel geborene, in New York lebende und vielfach auf Tour gehende Gitarrist Gilad Hekselman ein Album veröffentlicht, das er "Home" nennt, dann liegt ziemlich schnell auf der Hand, dass es sich hier um keine geografisch lokalisierbare Heimat handelt. Sondern um eine musikalische. Was schön ist, denn in dieser Heimat kann sich jeder wohlfühlen: Gilad Hekselman baut uns ein Haus aus Noten und führt uns mit seinen Buddies (Joe Martin am Bass, Jeff Ballard und Marcus Gilmore an den Drums sowie Katie Lower als Voice Overdub) durch die einzelnen, durchaus verschiedenen Räume. Zwölf sind es insgesamt, davon acht, um im Bild zu bleiben, "original eingerichtet", also von Gilad Hekselman höchstselbst in Szene gesetzt; bei zweien steht Bud Powell über der Tür, bei einem dritten Matti Caspi, und das vierte nennt Pat Metheny über dem Eingang. Dessen "Last Train Home" spielt Hekselman auf eine Weise, dass man nicht umhin kann, sich vorzustellen, was Metheny selbst davon wohl hält. Mein Eindruck: Wenn der saitenzaubernde Großmeister jemals das Stück anders interpretieren wollte, als es ursprünglich von ihm eingespielt wurde, dann wäre Hekselmans Coverversion durchaus ein Maßstab, an dem er sich messen lassen müsste.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20