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Beiträge von Von Arx Michael
Rang der Rezensentin/des Rezensenten: 796
Hilfreiche Bewertungen:
723
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Rezensionen verfasst von Von Arx Michael "lewgriffin"
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Einer der besten Laymon-Romane!, 18. Oktober 2009
"Der Regen" oder "One rainy night" ist einer der besten Laymon-Romane. Eine bitterböse Parabel über Rassismus, Speissbürgertum, Ruhe und Ordnung im Allgemeinen. Und Laymon schlägt von Beginn weg gnadenlos zu. Eigentlich gibt es schlussendlich keinen Unterschied zwischen den von einem schwarzen Regen in Zombies verwandelten Kleinstädtern aus Bixby und den sogenannt Guten. Sex und Gewalt regieren und scheinen die wichtigsten menschlichen Eigenschaften zu sein. Normales Verhalten oder anständiges Benehmen fallen auch den Guten zunehmend schwer und das Töten scheint auch Ihnen Spass zu bereiten und sie
sexuell aufzuheizen. Ein ganz böses Buch gegen die Normen unserer Gesellschaft. Es zeigt wie wenig es braucht, und wir aus dem Rahmen fallen und schlimmer als andere Lebewesen über uns herfallen. Für Laymon-Fans natürlich ein Muss und für noch nicht Fans, Pflichtlektüre. Einmal auf den Geschmack gekommen, lässt uns Laymon nicht mehr los und wir freuen uns auf jede neue Übersetzung!
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Nicht einmal trashig - einfach schwach, 18. April 2009
The Tribe - Die vergessene Brut ist tatsächlich ein Film zum vergessen. Öde und miese Schauspieler schleppen
sich durch eine Handlung, die man schon seit Robinson Crusoe kennt. Der Film vergleicht sich mit The Descent und Predator, tja. die Creatures sind als Affen verkleidete Menschen mit Fasnachtsmasken versehen. Ein Lob an
die Entwickler dieser Kreaturen, Giger's Alien ist dagegen echt ne Million mal besser. Das meiste findet im Dunkeln statt und geschieht mal was ist der Bildschirm ganz dunkel und Szenenwechsel. Warum der Film FSK 18 bekommen hat ist rätselhaft, abgesehen von den Kreaturen (die man auch im Zoo sieht) und herumhängenden
oder liegendem Fleisch (was man bei jedem Metzger sieht), kann man ihne ruhig auf FSK 12 zurückschalten. Halt, eine Ratte wird zertreten (keine Angst man hört es nur), darum FSK 18. Könnte ja sein, das Kinder auf die Idee kommen, Mäuse zu zertreten oder Kakerlaken sofern solche verhanden sind.
Gebe diesen Schrott gerne gratis weiter, für Sammler wirklich misslungener Filme.
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Die Jagd: Roman
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von Richard Laymon Taschenbuch |
| Preis: EUR 9,95 |
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| Verfügbarkeit: Auf Lager. |
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein schneller, knallharter Laymon, 14. Februar 2009
Die Jagd kommt schnell zur Sache, schon früh splatters gewaltig und die Spannung lässt auch nicht nach wenn Simon (einer der Blutmörder) aus seiner Sichtweise die Geschichte erzählt. Natürlich kann Laymon seinen Obsessionen bei so einer Story bestens nachgehen. So ist Jody von Anfang an nur im Nachthemd bekleidet und Andy trägt nur eine Hose ohne Unterhose, sie verletzen sich andauernd und die Krulls sind nur so auf Blut aus und von Blut bedeckt. Blut, Verletzungen und wenig Kleider, das ist Laymon pur, seine Obsession, sein Schreiben.
Das ist immer ziemlich kultig und macht Spass, wie Laymon Leser wissen. Anderen ist dieses Buch als kurzweilige sehr spannende Unterhaltung bestens empfohlen, nur Vorsicht, ab und an geht es härter zur
Sache als man sich vorstellen kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Knallhart und hochspannend! Ein Nagelbeisser erster Klasse, 8. Januar 2009
Charlie Huston schlägt wieder zu! Und diesmal quasi mit einer Antithese seiner übrigen Bücher. Hier wird nicht geflüchtet oder gejagt, alles spielt in einer kleinen Vorstadt im Jahr 1983, ein Kammerspiel der blutigsten Sorte.
Tja, bei Charlie Huston ist man sich schon einiges gewöhnt, aber dieser Roman splattert gewaltig!
Man stellt sich die Frage, geht es in diesen Grenzvororten vor Mexiko wirklich so ab? Nimmt man die Tausenden von Toten im mexikanischen Grenzgebiet zur USA als Tatsache, scheint es auch in den USA übel abzugehen.
Na zum Glück sind wir nicht dort geboren und Charlie Huston gibt uns einen Blick in den Vorhof zur Hölle,
welcher das Fegefeuer einfach erscheinen lässt. Wer so was gerne liest, unbedingt kaufen, alle anderen sollten die Finger davon lassen!
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Der Außenseiter
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von Sadie Jones Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 22,90 |
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| Verfügbarkeit: Auf Lager. |
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ganz grosse Klasse!, 8. November 2008
Ein Meisterwerk dieser Erstling von Sadie Jones! Das Buch ist wunderbar geschrieben, wirklich zum Heulen
schön. Schon auf Seite 47 hatte es Satzpassagen, die mich spontan zum Heulen brachten vor so viel Glanz
und Schönheit in der Sprache und Aussage. Auch an das schreckliche Cover gewöhnt man sich rasch und
findet plötzlich, es gehört dazu.
Ganz grosse Klasse! Erstaunlich! Macht sprachlos......!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wie eine Faust aufs Auge!, 1. Oktober 2008
Christa Faust's "Hardcore Angel" ist Richard S. Prather "Worte sind unsterblich" gewidmet. Prather war in den
frühen 60gern der meist indizierte Krimi-Autor in Deutschland. Dies hatte er seinem unnachahmlichen SM-Stil
zu verdanken. Christa Faust hat zwar Jahrgang 69, muss aber von Prather schwer beeindruckt gewesen sein.
Sie outet sich als Bondage-Liebhaberin und war mal Domina. Nun hat sie ein Buch im Prather-Stil verfasst und
ich muss meinen Hut vor der Dame ziehen. Schnell, prägnant und immer an der Schmerzgrenze entlang, doch
immer wieder mit humorvollen Gedankenwendungen, erzählt sie die Geschichte der Angel Dare. Jetzt schon
ein Klassiker, haben wir einen hardboiled Pulp-Roman vor uns, den man nicht so schnell vergisst. Und an die
Verlage: Übersetzt endlich wieder mal Prather, es hat es weiss Gott verdient!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Hardboiled Noir!, 30. September 2008
Ein Westlake Klassiker aus dem Jahr 1962. Ray, 23 Jahre alt, gerade aus
der Air Force entlassen, wird in New York von seinem Vater erwartet. Als
die beiden nach Hause fahren, wird aus einem fahrenden Auto heraus das
Feuer auf sie eröffnet. Der Vater ist sofort tot. Ray verliert ein Auge.
Während er im Krankenhaus liegt, verliert Bill, sein Bruder, durch einen
mysteriösen Autounfall seine Frau. Die beiden machen sich auf nach New York. Ihr Ziel: RACHE.
Was dann folgt ist fast zu unglaublich um wahr zu sein. Aber Westlake
behält den Grundton totaler Verlorenheit bei, was der Story gut tut.
Gibt es für Ray noch einen Ausweg aus der Hölle heraus? Starker Tobak das
Buch. Etwas für Hartgesottene. Die es noch ertragen, wenn viel Scotch
fliesst und es nur so qualmt vor Zigaretten- und Zigarrenrauch.
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Die Show: Roman
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von Richard Laymon Taschenbuch |
| Preis: EUR 9,95 |
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| Verfügbarkeit: Auf Lager. |
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein angenehmer Laymon!, 20. September 2008
Tja, Laymon's "Die Show" ist sehr angenehm. Er ist ja kein grosser Schriftsteller, aber er liest sich immer wieder
hervorragend und hat immer wieder tolle Ideen. Diesmal geht's um 3 Jugendliche und eine Vampirshow, wobei
der Adoleszenz zweier Jugendlicher, Laymon's besonderes Augenmerk gilt. Laymon spielt auch hier mit seinen
Obsessionen; Blut, Verwundungen und spärlich bekleidete Menschen. Die Beziehung zwischen Slim (ein Mädchen)
und Dwight (der Junge) spielt hier die Hauptrolle und hat wohl viel mit unser aller Erinnerungen gemein, der
Roman splattert erst gegen Ende, dann aber deftig! So einen Laymon zwischendurch, warum nicht, ich mag
den Kerl und seine abgedrehten Stories und was den Tumbler angeht, es geht nicht um den Tumbler, es
geht darum, das die zwei fast nichts anhaben. Man muss Laymon verstehen, damit er einem gefällt!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Genial, Laymon aufwärts lesen!, 22. August 2008
Toll, die drei Romane über ein Horrorhaus bei San Francisco in einem Band.
Das sind über 1000 Seiten Laymon'sche Spannung.
Teil 1 stammt von 1980 ist ein interessanter Erstling mit Sex-Thrash-Ein-
schlag und den typischen Obsessionen des Autors: wenig bis gar nicht be-
kleidete Menschen, Wunden und Verwundungen und Blut. Teil 2 von 1986 spinnt
die Story weiter und ist schon echter Laymon mit längeren aber interessanten Passagen, bevor er knallhart und unerwartet aufs Grausamste
zuschlägt. Teil 3 von 1998 ist dann ein superdupper Knaller. Ein Muss für
Laymon-Fans, und alle die es nach diesem Buch werden. Achtung! Laymon ist
nichts für zartbesaitete Gemüter oder Anhänger der "political correctness"! Viel Spass und Grusel!
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Sieben Tage
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von Jonny Glynn Gebundene Ausgabe |
| Preis: EUR 18,90 |
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| Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 3 bis 6 Wochen. |
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein schrecklich grossartiges Debüt!, 21. Juli 2008
Jonny Glynn's Debütroman "Sieben Tage" ist ein grosser erster Wurf! Peter Crumb, eine multiple Persönlichkeit,
wird von seinem zweiten Ich dazu gebracht, in sieben Tagen möglichst viel Unheil und Böses anzurichten und
sich dann umzubringen. Traumsequenzen deuten an, dass Peter Crumb von seinem Vater mit zehn Jahren
sexuell missbraucht wurde und er schon damals seinen Vater umbrachte. Auslöser seines Amoklaufs ist aber
die unglaublich schreckliche Ermordung seiner Tochter, der Täter wurde nie gefasst, seine Ehe ging in die
Brüche, sein Leben lief aus dem Ruder. Von nun an ist alles bedeutungslos, das Leben ein einziger Ekel, totale
Vereinsamung "Ich werde mich in einen Wurm verwandeln und unter den Dielen verschwinden, werde mir heimlich, still und leise einen Weg unter euren Füssen durchnagen."
"Sieben Tage" ist nichts für schwache Nerven. Das Buch beinhaltet starke Gore- und Splatter-Elemente, die
manchmal kaum auszuhalten sind. Trotzdem ist "Sieben Tage" ein grossartiges Protokoll eines Psychopathen
und einer Welt, die immer mehr vereinsamt. Das Buch erinnert mich sehr an Gaspar Noe's Film "Menschenfeind" und das ist ein grosses Lob.
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