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Rezensionen verfasst von
autofahrerfromhell "autofahrerfromhell" (Paradise City)

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Das Gruschelbuch
Das Gruschelbuch
von Steve Przybilla
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Gruschelbuch, 24. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Gruschelbuch (Broschiert)
Mittlerweile gibt es mehr "studiVZ"-Mitglieder als eingeschriebene Studenten in Deutschland - die Internetplattform wird nicht nur an den Hochschulen fleißig genutzt um sich virtuell zu präsentieren, alte Freunde wiederzufinden oder neue Kontakte zu knüpfen.
Mit seinem "Gruschelbuch" legt Steve Pzybilla das Tagebuch einer exzessiven studiVZ-Existenz vor: berichtet von seinen Interneterfahrungen mit fehlgeschlagenen Dates, zeigefreudigen Uni-Dozenten, schizophrenen Schülerinnen und anderen merkwürdigen Existenzen, von denen es im Studentenverzeichnis nur so zu wimmeln scheint. Humorvoll gehalten, ohne moralischen Zeigefinger oder pseudowissenschaftliche Erkenntnisse, liest sich das Buch sehr angenehm und auch für Nichtstudenten amüsant. Auch wenn man über die Illustrationen (Comic? Pop-Art? Oder was soll das sein?) geteilter Meinung sein kann, hiermit eine klare Empfehlung von meiner Seite.


What the Toll Tells
What the Toll Tells
Preis: EUR 19,98

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Let the Threnodies Begin..., 10. März 2006
Rezension bezieht sich auf: What the Toll Tells (Audio CD)
.
Two Gallants, "zwei Kavaliere" aus San Francisco, mit ihrem zweiten Album; neun Songs, minimalistischer Low-Fi-Country-Blues, wenn man so sagen will, "that will have you stomping your cowboy boots while weeping into your Bourbon Sour" wie der NME prophezeit.
Neun Songs, Gitarre und Drumset, destillieren aus Jahrzehnten schwarzer amerikanischer Musik ein zeitloses, energiegeladenes Stück Musik: Songs wie in roten Granit geschlagen, in Mammutbäume gebrannt, in die Höhlenwand geritzt; gewachsen auf dem Boden der Bluesmusik, bei Robert Johnsons Slideguitar und Junior Kimbroughs' Deltablues.
Wo jedermann ein Lied über George W. oder den Irak macht, gehen two Gallants durch die Todeszelle, den rassistischen Süden der Staaten, fragen nach dem american dream; true american issues: "But what when all your fields are rotten, your waves of grain?".
Gitarre und Schlagwerk, mehr haben ihre Vorbilder ja auch nicht gebraucht: dabei kommen Fast-Gospels ("Threnodies") zustande genauso wie Songs, die Jack White mächtig neidisch machen dürften ("Las Cruces Jail"); mit "Steady Rollin'" haben die zwei (weißen) Mittzwanziger dann so etwas wie ihre eigene Hymne geschrieben: "But I come from the old times, baby / too late for you to save me... Steady Rollin', I keep going". Tatsächlich, zwie halbe Hemden aus einer anderen Zeit gegen den New-Wave-, Pop-, eigentlich gegen jeden Zeitgeist, "two Silhouettes Against the Sun" wie sie es selber sagen. ****


No Wow (Limited Edition mit Bonus-DVD)
No Wow (Limited Edition mit Bonus-DVD)
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 38,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Good Ones, 30. Dezember 2005
.
"Bei der letzten Platte wollten wir auf alles überflüssige verzichten, nur Haut und Knochen" beliebt Kills-Mastermind James Hind zu scherzen, "beim neuen Album haben wir die auch noch weggelassen." Noch minimalistischer wollte man also an die Sache rangehen; soll heißen ein verzerrtes Gitarrenriff, ein knochenharten Rhytmus, ein bisschen Gesang - reicht für einen Song. Nicht viele Bands können - oder trauen sich - das, die Kills haben's jedoch schon auf dem Debutalbum "Keep on your mean side" hinbekommen; "No Wow" ist noch konsequenter, noch stringenter - und noch besser. Die großartigen Singles ("The good ones"!) ließen Großes erwarten, das Album legt nach: Sparsame, prägnante Gitarrenhooks über denen das britisch-amerikanische Duo sinistre, kleine Melodien singt, spricht, haucht.
Geradezu poppig wird's bei "Love is a deserter", drogenschwanger bei "The good ones" und melancholisch bei "Rodeo Town". Auf Produktionstricks jedweder Art wird, selbstverständlich, verzichtet (obwohl diesmal anscheinend sogar in einem richtigen Studio aufgenommen wurde), mehr Gefühls- und Ausdrucks"Realness" war lange nicht mehr, Haut und Knochen also weggelassen damit man das Herz lauter schlagen hört. Kann man so machen.
Auf der DVD hier anscheinend ein paar nette Videoclips, meine Bonus-DVD enthält allerdings eine eher öde The Kills-Doku namens "I hate the way you love". Hätte lieber die Songvideos, aber "No Wow" lohnt sich, anyway.


Pretty in Black
Pretty in Black
Preis: EUR 15,10

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen No more Shoegazing, 29. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Pretty in Black (Audio CD)
.
Als es hieß, das neue Album solle "mehr nach Sixties" klingen, gar in Richtung "Everly Brothers" und Konsorten, traute der geneigte Raveonettes-Anhänger seinen Ohren kaum.
Die Anhänger der Breitwand-Fuzz-Feedbackwände auf den Spuren bubblegummiger Schubi-dub-dada-Chöre?
Und tatsächlich haben die Raveonettes, namentlich Songwriter und Hauptinstrumentalist Sune Rose Wagner, die Verstärker ein bisschen runtergeregelt und setzen auf melodieseligen Retropop. Und das gelingt - eigentlich ganz wunderbar.
"The Heavens" ist der ungewöhnliche Opener den eine Platte braucht, "Seductress of bums" schon eigentlich der erste Hit. Auf die Singles des Duos war ja schon immer Verlass und auch "Love in trashcan" zieht über näselnden Gitarrenminiriff angenehm seine Kreise, die zweite Auskopplung "Ode to L.A." ist nicht nur dank Spectorscher Produktionshilfe eigentlich ein Chartbreaker. Melodien schön, Sound originell, Produktion gelungen - trotzdem kein 5 Sterne Überalbum: Einerseits zu viele Filler (Red Tan, If i Was Young) und zum anderen ein böser Ausrutscher: "My Boyfriends back" featuring den furchtbarsten Drumcomputer ever. Einigen durchaus guten Songs fehlt doch irgendwie der letzte Touch, ein bisschen die Risikobereitschaft, um aus dem zugegeben netten Melodiechen, dem netten Rhytmus und dem netten Harmoniegesang einen wirklich guten Song zusammenzubasteln. Wenn ich schonmal am Meckern bin: textlich teilweise seltsam bis schwachsinnig - aber wer kümmert sich schon um die Lyrics.
Trotzdem eine lässige Platte für alle die finden dass Pop "früher sowieso besser war" und für alle anderen auch;
im Vergleich zum letzten Raveonettes Album sogar ein echter Quantensprung (nur grafisch leider nicht - das "Artwork" im rosanen Nostalgielook ist wohl eher ein Schuss in den Ofen).


Intensive Care
Intensive Care
Wird angeboten von Movie4U
Preis: EUR 7,84

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gimme Zuckerguss, Baby..., 29. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Intensive Care (Audio CD)
.
Robbie Williams arbeitet nur mit Profis. Eine neue Platte will er veröffentlichen? Seine Jungs wissen was zu tun ist: Robbie spielt exklusive, perfekt inszenierte (und -gesponserte) Konzerte; Robbie ist im Fernsehen, von "heute" bis "explosiv"; Robbie in BILD, im wom-Journal, im Rolling Stone... Thumbs-up Robbie an Plakatwänden, überlebensgroß an Hochhäusern und als Pappfigur, an alles ist gedacht.
Und auch für den Rest, die Songs, die ja irgendwie auch noch passen sollten, hatte der Take-That-Aussteiger seinen Mann: Guy Chambers. Der war neben den soliden Rock-Poppern auch immer mal für einen veritablen Superhit a la "Angels" gut. Und genau den hat er jetzt ausgetauscht, und dafür Stephen Duffy angeheuert, der bisher eine wenig profihafte Karriere hingelegt hat: Bei Duran Duran wollte er nicht bleiben, für Madonna nicht schreiben und stattdessen hat er mit seiner Band "Lilac Time" einige Alben für Insider aufgenommen- die zum Teil aber toll waren.
Jetzt kriegt er mal die Chance, das richtig große Ding zu machen - und so richtig nutzt er sie nicht. "Intensive Care", hört sich bei ersten Hören nichtssagend an und wird mit der Zeit auch nicht besser, eher öder. Zwei richtig gute Songs haben "der Tänzer von Take That" (Zitat Liam Gallagher) und "Tintin" Duffy hingekriegt: Tripping und Advertising Space - nicht umsonst als Singles ausgekoppelt. Der Rest reicht von so lala (The Trouble...) bis furchtbar (Your Gay Friend). Die ganze Platte krankt am "Noch eine Spur drauf"-Syndrom: Manch hübsche Idee und nette Melodie verschwindet unter der Zuckergusspampe der xten Streicherspur oder Gitarrenlinie, jede nette Hookline wird wiederholt bis sie nervt.
"Intensive Care" kann das Niveau der (frühen) Vorgänger nicht halten, und tut mir Leid, lieber Stephen, aber: Mission failed.


Want Two (Deluxe Edition, DVD + CD)
Want Two (Deluxe Edition, DVD + CD)
Preis: EUR 17,21

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Agnus dei, 28. März 2005
"Lamm Gottes", singt er, "Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, schenke ihnen Ruhe". Und wer mag der Sänger sein, ists der Priester oder doch eher der Hofnarr? Oder gar das Burgfräulein, so wie Rufus auf dem Cover posiert? "The mind has so many pictures, why can't I sleep with my eyes open?" fragt er sich, und klingt trotz elektrifizierter Gitarre immer noch wie direkt der Vergangenheit entsprungen, irgendwo zwischen Bänkelsang und Wagneroper; um ihn herum, immer ein größeres oder kleineres Orchester, ein Chor oder gleich mehrere- reduzierte Klänge sind seine Sache nicht, hier wird dick aufgetragen, aber dafür richtig. Ludwig van Beethoven trifft Jeff Buckley in der abgedunkelten Royal Opera und jemand schreibt dazu über homosexuelle Erlöser und pubertäre Mädchenträume, Vorhang auf!
Das Konzept ist schon aus der ersten "Want" Lp bekannt; ist "Want two" besser als "Want one"? Sie ist vielleicht nicht besser, aber konsequenter; auch wenn im letzten Song geradezu moderne Töne angeschlagen werden, wirkt sie doch noch mehr wie aus einem Guss.


Tim & Struppi - Collection 1 (4 DVDs)
Tim & Struppi - Collection 1 (4 DVDs)
Preis: EUR 18,70

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur für Kinder..., 6. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Tim & Struppi - Collection 1 (4 DVDs) (DVD)
.
Es ist immer so eine Sache mit der Verfilmung von Comics, auch wenn es sich -wie hier- nur um Zeichentrickfilme handelt: da werden wichtige Szenen ausgelassen, die Handlung bis zur Unkenntlichkeit verändert, den Charakteren unpassende Stimmen verliehen und auch sonst alles getan um den Freund der Originale zu ärgern. Umso erfreulicher, dass die Tim und Struppi Filme hier eine Ausnahme sind: die Trickfilme halten sich fast sklavisch an die Vorlage, die Stories werden nicht verändert und die richtigen Sprecher ins Tonstudio geholt. Der typische Herge Stil wird auf das neue Medium übertragen: Spannende und rasante Bilder, allerdings klar und realitätsgetreu, ohne Hektik und großes Geschrei.
Die Geschichten an sich sind das , was man von Tim&Struppi erwartet: Abenteuer in aller Welt, bevorzugt mit fiesen mächtigen Gegenspielern die alles tun um den unerschrockenen Reporter und seinen Hund aus dem Weg zu räumen. Der entgeht jedoch mit viel Glück und ab und zu auch Geschick allen bösartigen Attacken und hat das bessere Ende natürlich für sich. Für Abwechslung sorgen sein - in den Filmen allerdings sehr reduziert auftretender- Freund Kapitän Haddock, der schwerhörige Forscher Bienlein und die trotteligen Polizisten Schultz&Schulze. Insgesamt muss man sagen dass die Geschichten in punkto Detailverliebtheit, Spannungsaufbau und Fantasiereichtum die meisten anderen "Helden"Comics alt aussehen lassen: Tim besucht ein Urvolk im Amazonasdschungel, findet einen uralten Juwel, klettert durch die Anden und wird in Revolutionen verstrickt. Er deckt Sklavenhändler und einen Opiumschmuggel auf und verirrt sich in einer ägyptischen Pyramide um dann auf einer verlassenen schottischen Ruine einem Monster zu begegnen...
Die Filme an sich sind also auf jeden Fall ihr Geld wert, braucht man denn diese Zusammenstellung? Bild-und Tonqualität sind in Ordnung, Verpackung und Menüs schön aufbereitet; allerdings sind ein paar Postkarten und die Trailer (hab ich noch nie verstanden warum man zu einem Film den Trailer dazupackt; wer schaut sich den an wenn er den Vollfilm sehen kann?) doch ein bisschen karg für eine "Special Edition". Trotzdem eine auf jeden Fall sehenswerte Auswahl, die die Vorfreude auf die (hoffentlich folgende) Collection 2 steigen lässt, auf der dann die echten Highlights wie "Reiseziel Mond" oder "Der Schatz Rackhams des Roten" enthalten sein werden.


The Ghost of Our Love/Slo-Mo Suicide
The Ghost of Our Love/Slo-Mo Suicide
Wird angeboten von CAPITAL-DISCS
Preis: EUR 34,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus Norwegen, 7. November 2004
.
Aua! Mit einem nervenfleddernden und hirnsägenden Rückkopplungsgewitter begrüßen einen die Ricochets auf ihrer neuen Platte. Doch dann- setzt der Bass ein, die Gitarren singen, das Gewitter verzieht sich für erste und ein verzweifelter Mensch singt über die Vergänglichkeit und Grausamkeit der Liebe- und wie großartig! Seit den Zeiten der Doors oder wegen mir auch der Animals waren solche Klänge nicht gerade häufig zu hören; die Ricochets (=Querschläger)haben sie allerdings en masse: aus schwermütigen Orgelläufen und wuchtigen Gitarren basteln sie kleine, verzweifelte zum Teil sehr schöne Popsymphonien über DAS Thema: die Liebe, die ständig so grausam und zerstörerisch daherkommt und einen völlig verzweifeln lässt. 10 Songs lang; und das ist auch der größte Kritikpunkt an dieser Scheibe: textlich herrscht die große Eintönigkeit, was auf Dauer nerven kann wenn der xte Verlust der Geliebten (oder eher der Verlust der xten Geliebten?) beklagt wird.
Musikalisch gibt es aber gar nix zu meckern (außer vielleicht dem eher öden "Cheater at heart"), mit "Red lights" hat man sogar ein ganz leises Stückchen Kummer mit draufgepackt damit auch ganz sicher keine Langeweile aufkommt. Hätten sich die Jungs aber keine Sorgen machen müssen: sehr schöne Rockplatte.
Und das Debutalbum "Slo-Mo Suicide" gibt's (inklusive Booklet) gratis dazu - wenn das kein Deal ist!


Seven Easy Pieces
Seven Easy Pieces
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 22,93

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ladies and Gentlemen, the Detroit Cobras..., 7. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Seven Easy Pieces (Audio CD)
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Sieben leichte Stücke versprechen uns die Giftschlangen aus dem fernen Amerika; sieben Ohrwürmer bekommen wir: Ratsch, geht der Reißverschluss auf und es wird losgerockt; über dem simplen "YaYaYa" Riff droht Sängerin Rachel Nagy (früher angeblich als Stripperin bechäftigt, wie sich auf dem Cover bewundern lässt) ihrem Baby mit samtener Stimme furchtbare Grausamkeiten an, dann folgt schon der "Hit" dieser EP: "My baby loves the secret agent" ein steil nach vorn gehender Rock'n'Roll Heuler der jedem ein Grinsen aufs Gesicht und ein Zucken ins Bein drückt. Die nächsten Stücke rocken nach bewährtem Schema, auch wenn "You don't knock" fast schon besinnlich daherkommt. Die Ausnahme ist dann das fast schon bedrückende "Insane Asylum" am Ende das verhältnismäßig ewig lang ist- allerdings jede Minute wert. Und dann, ratsch, geht er wieder zu ,der Reißverschluss. Ende der Show.
Rock'n'Roll so wie er früher war, direkt aus der Garage in ihr Wohnzimmer.


Baby
Baby
Preis: EUR 15,37

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Oh Baby..., 7. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Baby (Audio CD)
Die Kobras aus der Motorcity haben ein neues Album am Start! Wobei Baby wissen sollte, dass das Quintett aus Detroit keinen eigenen Songs schreibt sondern sich darauf "beschränkt" angegraute Rock'n'Roll Songs neu aufzunehmen die sie irgendwo ausgebuddelt haben: Dabei handelt es sich allerdings nicht um die üblichen Klassiker sondern um geniale bis skurrile B-Seiten und Minihits, die die Cobras mit dem gebotenen Enthusiasmus neu aufnehmen. Sängerin Rachel Nagy verleiht den Songs mit ihrer rauchigen Stimme den richtigen Flair, im Hintergrund ratzen die Gitarren ihre Akkorde durch, unterstützt von den groovenden Herren an Bass und Schlagwerk: ein Heidenspaß! (Man beachte besonders "It's raining" oder "Baby let me hold your hand").
Natürlich ist nicht jeder Song der Platte ein Knüller ("Hot dog"), natürlich ist das oft nur simple Drei-Akkord-Holzerei, natürlich funktioniert das live alles viel besser- trotzdem ist das hier ne heiße Rock'n'Roll Platte. Der alten Schule.


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