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Rezensionen verfasst von
"chrishuck6"

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Train of Thought
Train of Thought
Preis: EUR 5,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Umbenennung in "Steel Theater", 19. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
würde diesem Album wahrschenlich einen zu metalligen Charakter attribuieren, dennoch ist es zweifelsohne das härteste Werk der fünf Prog-Genies. Das - im positiven Sinne - Verwunderliche an den gerade einmal sieben Tracks, die in ihrer Gesamtheit dennoch locker auf eine Spielzeit von 70 minuten kommen, ist die Tatsache, dass dabei dass gesamte Spektrum des eher thrashlastigen Metals abgedeckt wird: Weißt der Opener "As i am" als wohl aggressivstes wie auch für eingefleischte DT-Fans wohl gewöhnungsbedürftigstes Stück die Marschrichtung für die kommenden Tracks, darf sich der passionierte Hörer dennoch auf die für DT so typischen Melodiearrangements freuen. Soll heißen. Trotz genug Power und bombastischen (Gitarren-) Riffs entbehren die Songs nicht der gewohnten Melodiösität und Harmonie. Allerding s muss man eingestehen, dass gerade die Keyboardparts relativ selten , bzw. lediglich im Hintergrund zum Tragen kommen. Was wohl bei soviel Energie und Tieftönerei wahrscheinlich unumgänglich ist. Dennoch ist es einfach verblüffend und wunderschön zugleich, in den einzelnen Songs bereits bekannte Melodiepassagen rzuerkennen, die Motive früherer Stücke aufgreifen und weiterentweickeln. So geschehen bei Track zwei, "This dying soul", das sozusagen zum Schmelztigel für die Songs der beiden letzten Studioalben geworden ist, und deren eingängige Passagen gekonnt miteinander verarbeitet. Doch auch "In the name of god", das für mich den Höhepunkt dieser CD darstellt, greift im Mittelteil das orientalische Thema des Übersongs "Home" des genialen Konzeptalbums "Scenes from a memory" wieder auf, spinnt es weiter und verwebt es auf diese Art perfekt mit den ansonsten eher hymnenhaften Elementen dieses Songs. Alles in allem also ein Album, das aufgrund aseiner Vielseitigkeit bestimmt jeden Metaller überzeugen wird, und diejengen DT- Fans, die eher den härteren Klängen zuzuordnen sind, sowieso.


Use Your Illusion II
Use Your Illusion II
Preis: EUR 5,55

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum gibt eseigentlic nur fünf Sterne als Bestnote, 24. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Use Your Illusion II (Audio CD)
war die Frage, die ich mir bei der Bewetung dieser einmaligen CD der Gunners, die in der jüngeren Musikgeschichte wohl ihresgleichen sucht, gestellt habe. Denn auf dieser Platte ziehen die Jungs aus Los Angeles sämtliche Register ihres Könnens und decken damit das ganze Spektrum des Rock n Roll, sogar noch über seine Grenzen hinaus, ab. War "Appetite for destruction" noch dreckiger Rock n Roll im eher traditionellen Stil - was auch keineswegs als Kritik zu verstehen ist - , wobei die Mannen um Axl Rose schon bei jenem Album nicht unverdienterweise den Thron des Sleaze Rock für sich beanspruchten, so sind die Stücke der Illusion-die-Zweite Scheibe keine ungeschliffenen Rohdiamanten mehr, sondern perfekt arrangierte Perlen und damit Teil einer von A bis Z durchgeplanten Komposition. Allein schon der Opener "Civil War", sowohl anfangs akkustisch wie auch dann im Refrain und am Ende mit einem ordentlichen Gitarrenteppich, jagt einem Schauer über den Rücken, der Epos "Estranged" mit seinem markanten Gitarrensolo oder das wiederum eher balladeskere "don't cry" - ihnen allen ist die Eingängigkeit der Melodien ohne aber den Verzicht auf Zügellosogkeit und den nötigen Biss des Rock n Roll eigen. Aber auch ein Gitarrero der Extraklasse Mister-Saul-Slash-Hudson ist mit sdeinem markant filigranen Gitarrenspiel nicht zuletzt dafür verantwortlich, das dieses Album - sieht man einmal vom experimentellen Synthy-lastigen-Outro "My Wworld" ab - so gut wie kein Durchhänger zu verzeichnen ist. Selbst weniger bekannte Songs, wie beispielsweise das nachdenklich stimmende, melancholisch "Yesterdays" oder einer meiner persönlichen Favoriten, "Get in the ring", das, wohl aufgrund der Live-Version und seiner erbarmungslos peitschenden Gitarrenriffs, so ungezügelt aus den Lautsprecher-Boxen tönt wie "Welcome to the jungle" seinerzeit, sind keineswegs in die Schublade "Lückenbüßer" zu stecken, sondern machen die Vielschichtigkeit und ganze Bandbreite des gunner'schen Vermächtnisses aus. Deshalb kann ich auch die oftmals vorgebrachte Kritik nicht nachvollziehen, eine einzige Veröffentlichung der "Use your Illusion" CD mit dem besten der beiden Platten - sozusagen also der "Crème de la crème - wäre sinnvoller gewesen; sind doch die Songs des Vorgängers meiner Meinung nach durch die Bank weg fast ebenso gut wie jene des zweiten Illusion-Epos. Sicher findet sich hier kein Überhammer der "November Rain"-Kategorie, doch, wenn man einmal von dem kommerziellen Charakter dieses Songs absieht, der ihm im Lauf der Zeit ohne Frage anhaften geblieben ist, bleibt die Frage im Raum, ob dies tatsächlich das Non-plus-ultra des kreativen Geniestrichs der Gunners in den Jahren 1990/91 war. Denn in dieser Hinsicht würden mir auf den beiden Alben Stücke einfallen, die aufgrund ihrer Komposition das oft wohl meist gespielte "November Rain" bei weitem übertrumpfen - wie beispielsweise das piano-lastige und sich gegen Ende zum Aggressíons-Ventil mausernde "Breakdown" oder das orientalische "Pretty tied up" - auch beide auf der hier rezensierten CD zu finden. Vielleicht trifft die einleitende Textzeile eben des letztgenannten Songs demnach auch am besten zu, um die Abhängigkeit dieses Albums hinsichtlich der Gefahr, es bei Anhören nicht mehr aus dem CD-Player nehmen zu möchten - oder zu können -, zu beschreiben: "The perils of Rock n Roll decadence". Womit in Bezug auf die Erwartunghaltung der Gunners an dieses Meisterwerk - völlig zu Recht - schon alles gesagt wäre.


Es [VHS]
Es [VHS]
VHS

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach lächerlich, 3. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Es [VHS] (Videokassette)
Es ist schon unglaublich, aber die alte Weisheit, dass die zuerst virhandene Vorlage, also jeweils der Film oder aber das Buch, nur höchst selten überboten werden können , trifft in diesem Falle zu wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Und das, obwohl King mit seinem Roman die vielleicht beste Vorlage für einen Kassenschlager geschaffen hat, die man sich nur vorstellen kann. Aber vielleiicht muss man den Produzenten auch einfach mal zugestehen, dass die Athmosphäre eines Buches von 1200 Seiten, dass zusätzlich noch solch eine Dichte aufweist, selbst in der filmischen Adaptation, die mit drei Stunden rein zeitlich einem der bekannten Monumental -Epen gleichkommt, dem Publikum nicht annähernd zu vermitteln ist. Von der düsteren, bedrohlichen Stimmung, die ich beim Lesen des Romans sofort nach den ersten Seiten verspürte, konnte ich mich jedenfalls nicht anstecken lassen. Vielleicht deswegen, weil sie einfach nicht vorhanden war... Schade, für micht haben sich drei Jahre Warten auf den Film also nicht ausbezahlt. Insofern empfehle ich jedem Stephen King Fan, der sich, im Vergleich zu anderen King Verfilmungen, eine bittere Ebttäuschung ersparen möchte, die Finger davon zulassen; und dem Rest aller Interessierten übrigens auch. Den einen Stern verteile ich übrigens nur, weil es vielleiccht doch ganz lehrreich sein kann, wie man eine derart geniale Vorlage filmisch verpfuschen kann. Schade eigentlich.


Es [VHS]
Es [VHS]
VHS

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach lächerlich, 3. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Es [VHS] (Videokassette)
Es ist schon unglaublich, aber die alte Weisheit, dass die zuerst virhandene Vorlage, also jeweils der Film oder aber das Buch, nur höchst selten überboten werden können , trifft in diesem Falle zu wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Und das, obwohl King mit seinem Roman die vielleicht beste Vorlage für einen Kassenschlager geschaffen hat, die man sich nur vorstellen kann. Aber vielleiicht muss man den Produzenten auch einfach mal zugestehen, dass die Athmosphäre eines Buches von 1200 Seiten, dass zusätzlich noch solch eine Dichte aufweist, selbst in der filmischen Adaptation, die mit drei Stunden rein zeitlich einem der bekannten Monumental -Epen gleichkommt, dem Publikum nicht annähernd zu vermitteln ist. Von der düsteren, bedrohlichen Stimmung, die ich beim Lesen des Romans sofort nach den ersten Seiten verspürte, konnte ich mich jedenfalls nicht anstecken lassen. Vielleicht deswegen, weil sie einfach nicht vorhanden war... Schade, für micht haben sich drei Jahre Warten auf den Film also nicht ausbezahlt. Insofern empfehle ich jedem Stephen King Fan, der sich, im Vergleich zu anderen King Verfilmungen, eine bittere Ebttäuschung ersparen möchte, die Finger davon zulassen; und dem Rest aller Interessierten übrigens auch. Den einen Stern verteile ich übrigens nur, weil es vielleiccht doch ganz lehrreich sein kann, wie man eine derart geniale Vorlage filmisch verpfuschen kann. Schade eigentlich.


Alice in Chains
Alice in Chains
Preis: EUR 6,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Depri pur von den Meistern des Grunge, 1. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Alice in Chains (Audio CD)
Was sich auf dem Vorgänger Dirt schon andeutete, setzte sich auf A.I.C. selbstbetiteltem Album nahtlos fort. Teuflisch gute depressive Klänge, die Fans mit einem etwas stärker ausgeprägten suizidalen Charakter eindeutig ans Leder, bzw. ans Leben gehen könnten. Ob "Heaven beside You", "Sludge factory" oder mein persönlicher Favorit "Over now", das mit dem markanten Trompetensolo beginnt, dessen Namen mir jetzt dummerweise nicht einfällt. Das alles sind Stücke, die echt unter die Haut gehen. Und dass sie allesamt melodiös sind belegt die Tatsache, dass recht viele davon auf der A.i.C. Unplugged Scheibe zu finden sind. Also alles in allem eher ein Album zum genießen, für melancholische Tage, wenns an einem Novemberabend mal wieder regnen sollte und man es sich zu Hause so richtig gemütlich machen möchte.


Mother Love Bone
Mother Love Bone
Preis: EUR 14,60

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Gründerväter des Grunge, 30. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Mother Love Bone (Audio CD)
waren es, die mit dieser Platte wohl den Grundstein für diese neue Musikrichtung legten und nachfolgenden Bands wie Pearl Jam und Soundgarden Tür und Tor zu den, allem Konventionellen überdrüssigen, Jugendlichen der 90er öffneten. Kaum verwunderlich, vermittelte jene oftmals als Grunge betitelte Musikgattung doch mit ihrem ungebändigten und energiegeladenen, rebellischen Naturell wie kaum etwas anderes ihren Fans die unverblümte, oftmals bittere Wahrheit der menschlichen Existenz und geizte daher auch nicht mit sozialkritischen Texten. Und eben jene düstere, oftmals melancholsche, ja vielleicht fast schon depressive Stimmung ist es, die uns Andy Wood und Konsorten auf ihrer selbstbetitelten Kompilation in Reinkultur durch die heimischen Boxen jagen. Egal ob mit "Stardog Champion", in den ein Kinderchor eingebaut wurde, was den Song perfekt abrundet, in "Man of golden Words" oder aber dem Überhammer "Crown of thorns", dem als Krönung des ganzen auch gleich noch eine Longversion beigefügt ist, MLB verstehen es, den Hörer auf ihrer CD zum Nachdenken über sich und die Welt zu animieren. Und diese Fragen zwischen Leben und Tod scheinen Sänger Andy Wood schon recht tiefgründig bewegt zu haben, starb er doch kurz nach Erscheinen des Albums an einer Überdosis.
Abschließend sei gesagt, dass MLB bestimmt kein Album ist, dass mit seine Hammerriffs und gitarrenlastigen Songs an Alben wie Peral Jams "Alive" oder "Vs." heranreicht, doch andererseits ist es vielleicht genau jene eher beruhigende, nicht aufputschende Athmophäre, die diese Scheibe so wertvoll und für den Plattenschrank eines jeden Grunge-Anhängers unverzichtbar macht.


Vs.
Vs.
Wird angeboten von Dvd Overstocks UK
Preis: EUR 10,42

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut Konträr zu "Ten", 29. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Vs. (Audio CD)
, aber nichtsdestotrotz genausogut wie das Debüt der Washingtoner Holzfäller, wenn nicht sogar noch besser. Obwohl diese CD keine Hymnen wie "Ten" im Stile von "Alive" oder "Jeremy" aufweist, sondern in Gegenteil eher auf Kürze ( in der ja bekanntich die Würze liegt) setzt, versprühen die Songs eine ungebändigte Energie und kommen in dem für die frühen Neunziger so Typischen Soundmantel verpackt daher. Man höre sich nur die Brecher à la "Animal", "Glorified G" oder "Drop the eleash" an, die meiner meinung nach zu den besten Werken dieser platte zählen - was absolut nicht heißt, dass die anderen Songs irgemndwie schlechter wäre. Vielmehr setzen Pearl Jam bei "Versus" eher auf Kompaktheit, peitschen einem, wie in "drop the leash" eben peitschende Riffs um die Ohren, gespickt mit genialen Soli des in diesem Jahr absolut zu Recht zum besten Gitarristen gekührten Mike MCCready. Was aber keinsefalls heißen soll, dass ihm seine Bandkollegen irgendwie nachstehen könnten - allen voran ein Eddie Vedder in Hochform, der mit seiner unverwechaselbaren, unterschwelig immer etwas rebellischen Stimme dafür sorgt, dass die Songs ihre für Pearl Jam so typische Eigenart erhalten. Überhaupt ist es diese Dichtheit (nicht im alkoholischen Sinne), die Ungeschliffenheit und der sleazige Touch, der diesen Perlen den so vielfach stereotypisierten, hier aber in seiner einzigartigen Natürlichkeit zur Geltung kommenden vergrungten Sound verleiht - ohne jedoch in geringster Weise an irgendeine Form von (Katzen-)jammer zu erinnern (womit hinsichtlich der Ethymologie des Bandnamens schon einmal geklärt wäre, wovon sich selbiger eben nicht ableitet). Dementsprechend reflektiert die Stimmung auf der Platte dem geneigten Zuhörer auch sofort die (rebellische) Haltung, die Vedder und Konsorten beim Komponieren der Songs inspirierte: rohe, absolut nicht medien-, geschweige denn in vermarktungstechnischer Hinsicht wirtschafts-kompatible Musik, die sich zu den von allen hochgepriesenen, unheimlich eingängigen "Ten"-Hymnen abhebt - was ihr bezüglich der Komplexität und auch Provokation, ja vielleicht sogar Aggressivität der Leieder auch gelingt, jene für den eingefleischetn Hörer aufgrund dieses Gegensatzes aber gerade auch wieder interessant macht. Und diese ungezügelte Wut ob des ganzen Rummels um ihre Person und des Starkults ist es, die den Songs mittels der treibenden Riffs Leben verleiht und dem Hörer die Athmosphäre dieser Epoche perfekt in die heimischen Boxen überträgt. So kommt es dann auch, dass die Songs schon wieder vorbei sind, noch ehe man sich wirklich in ihre, gemäßigt ausgedrückt, einem Paukenschlag ähnlichen Songstrukturen reingehört hat. Leute, ich empfehle jedem, der die ungestüme, in jedem Fall absolut natürliche Urform des Grunges zu seinen besten Zeiten durch die heimischen Konserven jagen will, den käuflichen Erwerb dieser CD. Vergesst all die Klischees um Nirvana und Konsorten, Pearl jam at their best sind die wahren Meister des , abfällig betitelten, Holzfällerrocks- in diesem Sinne - keep on rocking in a free world...


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