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Rezensionen verfasst von
Lafayette "Lafayette" (-D-)

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Idena 4100053 - Holzeisenbahn circa 41,5 x 13 x 8 cm
Idena 4100053 - Holzeisenbahn circa 41,5 x 13 x 8 cm
Preis: EUR 14,67

4.0 von 5 Sternen Töff-Töff, 19. September 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also, mein Neffe (3 Jahre) fand die Eisenbah als Weihnachtsgeschenk wirklich toll...seine Mutter musste auch keine Angst haben, dass er (z. Zt. hat er wohl sene Knabberphase) irgendwelche Teile abbeist oder verschluckt. Auch Demontierungsversuche mittels roher Kindergewalt hat das hölzerne Eisenross bisher ausgehalten und sie fährt munter angeschoben im Kreis auf dem Wohnzimmerboden.

Nette kleine Eisenbahn zum kleinen Preis. Besonders wenn man genötigt wird, den nervigen Kindern aus der Verwandschaft irgendein Geschenk zu machen um an Weihnachten nicht wie der kinderlose Sonderling 28+ dazustehen...so dann...Töff-Töff!


Die kommenden Tage [Special Edition] [2 DVDs]
Die kommenden Tage [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Bernadette Heerwagen
Wird angeboten von Celynox
Preis: EUR 10,41

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der beste deutsche Film seit Jahren, 19. September 2012
Ich habe den Film, ohne vorher etwas darüber gehört zu haben, in der Videothek stehen sehen und habe, obwohl ich nicht viel von deutschen Filmen halte (die 90er-Jahre haben mit ihrem Klamauk und Till Schweiger-Momenten einges zu verantworten) mir den Film ausgeliehen.

Der Film bietet vieles, schneidet vieles an und bietet dahingehend viel Raum für die eigene Interpretation. Mir gefällt die Geschichte in allen ihren Aspekten, vor allem weil ich Dystopien mag, welche zwar hier nicht gänzlich umgesetzt aber angeschnitten wird.

Ein unterhaltsamer Abend mit ein wenig Anreiz für eine nachfolgende Diskussion bietet er definiv.


Klick mich: Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin
Klick mich: Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin
von Julia Schramm
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen BOMB THE SYSTEM! Aber bitte nicht auf meine Kosten!, 19. September 2012
Frau Schramm ist jung, exhibitionistisch, super neodingsbums und eine Piratin. Das "jung", "weiblich" und "verhältnismäßig attraktiv" zu einem Buchkontrakt mit 100.000€ Vorschuss führen, sollte ich mal der netten Kassierin bei Rossmann um die Ecke erzählen. Ggf. würde sie mir dann irgendwann nicht mehr den Kassenbon anbieten.
Frau Schramm ist wirklich crazy. Sie ist eine...oha...Internetexhibitionistin...shocking und wicked sowohl als auch crazy...Privatssphäre adé, Urheberrecht sowieso (dazu kommen wir noch) und des weiteren alles für alle und ganz toll piratenmäßig. Das die Piraten (meiner Meinung nach keinen Deut besser als alle anderen Selbstbedinenungsparteien) mittlerweile ihren hippen Popularityflashbang eingebüßt haben und in aktuelen Umfragen wieder weit unten rangieren , ist ein Grund, warum dieses Buch j e t z t geschrieben wird. Frau Schramm sollte mit ihrem Verlag ihre vollkommen unerheblichen Weisheiten noch dann raushauen, bevor die Piraten gar nicht mehr so sexy sind, sondern sich langsam der körperlichen Anziehungskraft eines Parteitages annähern.

Nun zum Buch...nichts wichitges, nichts neues. Könnte man alles auf Facebook lesen, indem man "random" (um im Jargon zu bleiben) die Seite einer 17jährigen anklickt. Chat-Sex? Oh mein Gott, wie abgefahren. Ich bin dagegen? gegenw as? Egal, dagegen eben! Ist in Ordnung, wir verstehen das und nachdem der Typ in Berlin immer mit müllwerkerfarbener Latzhose ins Parlament rennt muss man sich ja irgendwie hervorheben. Ich bin jung, ich bin toll, ich habe von allem 'nen absoluten Plan und ich kann in anderen Diemensionen sehen/denken/klicken als meine Eltern und der Rest der Spiesserbande. Wow...ich musste mich erstmal setzen und tief durchatmen...so crazy und wicked ist die Julia...und das mit 26...ich habe mein Leben vergeudet...Mehr gibt es nicht zu sagen

Den Bock wirklich fett macht Frau Schramm allerings, indem sie (in ihrem früheren Leben als nicht-so-gut-bezahlte) das Urheberrecht als "pervers" bezeichnet und mit der Linie ihrer Partein einhergeht und auf die "Content-Mafia" schimpft...bedauerlich nur, dass Urheberrrecht auch das eigene Konto schmälert, weswegen sich Frau Schramm wohl auch wengiger berufen fühlte, ihr Werk als kostenloses Liquid-Feedback-wir-legalisieren-illegale-Downloads-und-danach-machen-wir-eine-Lan-Party auf einem Piratenserver zub haben war.

Digitale Revolution auf jeden Fall...abner nciht auf meine Kosten!

Für Doppelzüngigkeit gibt es glatte fümf Sterne....wegen Dreistigkeit aber nur einen....
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2012 5:50 AM MEST


A4Tech X-710BH schnurgebunden USB optische Gaming-Maus
A4Tech X-710BH schnurgebunden USB optische Gaming-Maus

5.0 von 5 Sternen Gute Maus für schmales Geld, 18. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Razor Diamondback hat nach gut sieben Jahren den Geist aufgegeben. In Anbetracht sehr vieler Stunden auf verschiedenen Schlachtfeldern (komplette Battlefield-Serie, Men of War, div. Ego-Shooter und auch Diplom- und Masterarbeit) sowie der einen oder anderen Mißhandlung in Frustsituationen eine lange Lebensdauer.

Es musste wieder eine Gaming-Maus her, also habe ich, mittlerweile etwas preisbewußter, mich für dieses Modell entschieden. Die vorhergegangenen positiven Rezensionen liegen vollkommen richtg. Für rund 20€ habe ich eine Maus erhalten, die gut in der Hand liegt, sich weich und sehr sensibel steuern läßt (die Abtastrate ist per Knopfdruck "live" justierbar) und mit uasreichend frei belegbaren Tasten aufwartet.

Alles in allem eine sehr gute Anschaffung, welche den Premiumprodukten in nichts nachsteht. Von meiner Seite aus eine Kaufempfehlung.


Jenseits des Protokolls
Jenseits des Protokolls
von Bettina Wulff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3.469 von 3.664 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mir geht's wirklich schlechter als Euch..., 11. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Jenseits des Protokolls (Gebundene Ausgabe)
Rumms...da haben wir's!
Durch die zufällige Zeitgleiche der Klage/Beschwerde gegen den medialen Vater der Nation (Jauch) und den böswilligen Algorithmus (Google) mit der vorgezogenen Veröffentlichung dieses Buches hat man es auf Platz 1 bei Amazon geschafft.

Bereits das Cover zeigt, dass hier zurück geblickt wird. Ein wenig melancholisch, aber dennoch souverän und entschlossen. Die Körperhaltung signalisiert, dass man jetzt nach vorne schreitet, jedoch immer noch einen Seitenblick auf die Vergangenheit hat. Die Tätowierung (einst wicked und crazy, aber mittlerweile doch eher prollig) verdeutlicht nochmals, dass hier eine Frau im Schloss Bellevue residierte, die frischen Wind hätte bringen können (oder zumindest die Seeluft auf Sylt genoß).

Für schmale 19,99€ gönnt uns Frau Wulff tiefe Einblicke in ihre geschundene Seele, ein Schrei nach Aufmerksamkeit, ein "Ich war mal wer" - Ruf einer ehemals bekannten Frau, die böse Zungen von glamurösen Reisen rund um den Globus zurück in die kleinstädtische Realität der niedersächsischen Provinz gerissen haben. Und wenn der kleine Leander, wie Frau Wulff bewundernd feststellt auch im Internet unterwegs, erstmal über eine Suchmaschine nicht nur auf unbewiesene Gerüchte bzgl. roter Beleuchtung im vorehelichen Leben stößt, sondern auch noch diese vielen (bösen) Rezensionen liest, dann ist es verständlich, wenn Bettina Wulff sich beschämt fühlt.
Ein ganzes Kapitel beschäftigt sich Frau Wulff damit, zu insistieren, dass sie in ihrer Jugend nicht in einem Fachgeschäft für rot getönte Leuchtmittel oder dessen Aussendienst bzw. Kundenbetreuung tätig war. So weit, so gut. Wir glauben es ja, solange Sie es uns immer wieder um die Ohren hauen. Ebenso wissen wir jetzt, dass Sie und und Ihr Sohn sich bzw. ihren Namen mehrfach täglich durch Googles Suchorakel jagen und sich gemeinschaftlich traumatisieren. Bereits in de Einleitung schildern man uns (anhand der immer gern genommenen Geschichte des auf dem Schulhof anlässlich der Person seiner Eltern gemobbten verletzlichen Kindes), dass "man das doch nicht darf" (womit der zitierte Sohn der Familie Wulff das Lügen meint), schuldig bleibt man uns allerdings die (an sich zu erhoffenden) weiterführenden (und pädagogisch) wertvollen Lektionen hinsichtlich Buchführung, Finanztransaktionen, Leasingkonditionen von Fahrzeugen der Oberklasse, Hotelrechnungen, Ernennungspartys oder (schlicht und ergreifend) den Sinn und Zweck des höchsten Ehrenamtes in der Bundesrepublik Deutschland.
Beinahe wie Slap-Stick erscheint es, wenn Frau Wulff sich auf mehreren Seiten aalartig windet und das, mit der Muttermilch aufgenommene, Schenkungs- und Verleihverhalten ihrer Eltern beschreibt. Darauf hat die Nation gewartet und mit Sicherheit wäre es alles nicht so weit gekommen (und Frau Wulff könnte jetzt immer noch mit Präsi-Gattinnen Teekränzchen halten), wenn wir das doch einfach mal vorher gewußt hätten. Herr und Frau Schwiegereltern-vom-Christian lassen gerne eine Periode der Passivität zwischen Nehmen und Geben? Es ergibt sich von selbst, dass die Spielregeln eines Ehepaars aus Langwedel ebenso für den höchsten Repräsentanten unseres Staates gelten. Und, wer zweifelt überhaupt nan der Integrität und dem absolut gemeinfreundlichen Willen von Menschen aus der Privatwirtschaft? Also seit der Wirtschaftskrise weiß ich, dass es der Privatwirtschaft letztlich um das Wohl aller geht.
Es ist gleichermaßen traurig und amüsant, wie Frau Wulff versucht, die sakrosankte Schale um ihre Person aufrecht zu erhalten.
Beschämt fühlen sollten sich aber leider alle, die dieses Buch kaufen. Den überteuerten Versuch, neben Ehrensold und neuer Tätigkeit als PR-Beraterin (andere Post-Promi-Frauen werden Moderatorin oder [Schmuck-] Designerin...eine Halskettenkollektion kann ja noch kommen, seien wir gespannt), neben Geld auch weitere Aufmerksam zu erhaschen. Die Aufmerksamkeit, nach der Frau Wulff anscheinend sehr begierig sucht, sie aber nun, aus gegebenen Umständen, nicht mehr mit Glanz und Gloria des politischen Amtes des Ehegattens erleben kannn.
Die verschiedenen Kapitel sind an sich nichts anderes als eine Aneinanderreihung von mehrseitigen Artikeln aus der Selbstbekennungsecke einer Frauenzeitschrift, die durch Selbstmitleid und Hinweis auf (partiell böswilliges) Fremdverschulden gekennzeichnet sind. Sediert vom Wunsch nach Aufmerksamkeit und genährt durch die autosuggestive Strahlkraft der eigenen Person schildert man uns hier das schönste Ferienerlebnis in Berlin bzw. die eingedeutsche Reality-Soap Version von "Plötzlich Prinzessin". Was bitte ist schon dabei, bar und ohne Quittung die von Freunden vorgestreckte Hotelrechnung zu begleichen. Das machen doch alle so, dann darf das auch der Bundespräsident.
Unausweichlich ist natürlich auch der Part (ich wundere mich, warum eben dieser nicht mehr Seiten in Anspruch genommen hat)....ja, wir ahnen es....ja, exakt...Kinder, Beruf und Karriere. Auch Frau Wulff besitzt die Chuzpe, uns darüber dozieren zu wollen, wie furchtbar schwer (aber mit genug Girl-Power und dem festen Willen dabei auch noch gut auszusehen) aber machbar es ist, die Erste Dame des Staates zu sein und auch noch zwei Jungs im besten Rabaukenalter zu erziehen. Wer jetzt noch nicht verstanden hat, dass nur Mütter aus Politik, (Geld-) Adel oder Showbiz solche Behauptungen aufschreiben, den hat die Autorin erreicht.

Vermissen tue ich hier auch etwas Selbstkritik, eine Reflexion über das Gewesene, die Frage, ob denn all die "Freunde" wirklich der richtige Umgang für ein Präsidentenehepaar waren, ob man sich nicht ggf. etwas hätte zurück halten können, indem man eben während der Amtszeit sich dem eigenen Wunsch nach Glanz und High Society nicht gänzlich untergeordnet hätte. Und das ist es, was mir an diesem "Buch" fehlt.
Sollen wir es als eine Art Erklärung sehen, dann finden sich die altbekannten (siehe die Drohung "Vorerst gescheitert" eines ehemaligen Ministers und Haargelnutzers des Jahres) Bewältigungsstrategien, die Schuld auf andere oder (diffuser aber noch besser geeignet) die Verkettung von unglücklichen Umständen (Privatkredite, Hotelbuchungen ohne Quittungen etc.) abzuladen.
Ich hätte mir sehr gewünscht, dass nur ein Quentchen Selbsterkenntnis aus diesen 200+ Seiten (das sind nunr 0,10€ pro Seite...) zu extrahieren ist. Scheinbar kann Frau Wulff nicht erkennen, dass sie Opfer ihres eigenen Wunsches nach Aufmerksamkeit wurde und ihr der Aufstieg von der niedersächsischen Provinz und aus einfachen Verhältnissen (ebenso wie ihrem Mann) wohl zu Kopf gestiegen ist. Funkel und Glitzer der Bälle und Vernissagen mit wirklich reichen Menschen taten übriges.

Leider werden zu viele Leute dieses (nach der Lektüre der ersten Seiten sehr simpel erscheinende) Buch kaufen und somit Familie Wulff zu viel Geld in die Kasse spülen. Frau Wulff stellt ja fest, dass nach Abzug aller Verbindlichkeiten damals noch 3000,-€ netto übrig blieben. Wem ab diesem Kapitel des Buches noch nicht die Tränen gekommen sind, der überfährt auch kleine Tiere mit voller Absicht vor dem Kindergarten...

Wirklich peinlich wird es hier, wenn Frau Wulff auf hohem Niveau anfängt zu jammern (die oben erwähnten "nur" 3000,-€ netto für eine 4köpfige Familie ist an sich der Gipfel der Unverschämtheit). Wir können alle nur Gott danken, dass (dank Ehrensold) wenigstens diese bescheidene Summe der Familie zusteht...für alle Zeiten und ungeachtet der Tantiemen für diese schlecht heruntergeschriebene große "reverse Homestory" über "Diese Wulffs"...

Liebe Frau Wulff, Sie haben es geschafft sich aus der Provinz ganz nach oben zu heiraten. Sie haben es geschafft, als First Lady all den Glamour zu erleben, all die hübschen Kleider zu tragen und all diesen wichtigen Menschen die Hand zu reichen. Aber, nun sollten sie in Großburgwedel einfach leben wie alle anderen.

Auch wenn es weh tut und auch wenn jetzt noch alle über Sie reden, die Medien ihr Privatleben bis zum psychosomatischen Kollaps auseinanderberichten (worüber Sie sich ja in selbigen beschweren...) und wirklich niemand anders Schuld an der Vertreibung aus dem Paradies hat als eben die Anderen...bald haben wir Sie alle vergessen und keiner redet mehr über Sie.
Kommentar Kommentare (204) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2012 11:35 PM MEST


Kein Titel verfügbar

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigenes Geschwader, aber massive Probleme mit der Satellitenüberwachung, 24. April 2012
Als ausführender Produzent diverser Endlosschleifendokus über die Berliner Bohemé bin ich zu Ruhm, Ehre und finanziellem Wohlstand gelangt. Um meine monatlichen Tantiemen wirklich sinnvoll zu investieren und mich auf den Verteidigungsfall vorzubereiten, habe ich mich entschlossen mir ein vollbestücktes Kampfgeschwader anzuschaffen. Auf meinem Rasen ist ausreichend Platz und die kleinen Propellermaschinen sind sehr genügsam, was Start- und Landung auf unbenenen angehen, letztlich hat man mit den Dingern unter schwierigeren Umständen einen weltumspannenden bewaffneten Konflikt gewonnen. Dies Spielverderber von den deutschen Behörden hatten mir zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht und mir mein Geschäft mit einem hier-nicht-zu-nennenden Land bzgl. einer dezenten Anzahl second-hand-Kampfflugzeuge untersagt. Als wenn die nicht wüssten, dass Nachbarschaft auch Krieg bedeutet! Das Viktor Butt auch noch auf längere Zeit hin als Lieferant ausfällt, war ich gezwungen, mir andere Quellen zu suchen. Zum Glück stieß ich bei meinen Recherchen auf dieses wunderbare angebot und schlug sofort zu (deswegen sind auch nur noch drei auf Lager)

Da ich das ganze Geld heranschaffe, war die Diskussion mit meiner Frau bzgl. Nachbarn und/oder Du-wirst-für-einen-Sonderling-gehalten recht kurzweilig und mündete in meiner Anforderung eines kompletten Kampfgeschwaders dieses Glanzstückes britischer Konstruktionskünste.
Den Mindestbestellwert von 20,-€ locker überschreitend sparte ich sogar die Versandkosten und danke den tapferen Männern und Frauen der Fa. DHL für ihren unermüdlichen Einsatz, die Kampfgruppe "Weserfinken" (habe ich mir ausgedacht. Klingt toll, oder?) zeitgerecht aufzustellen.

Besorgnis sollten auch weder Flugpersonal noch Bodencrew bereiten. Der Hersteller vermittelt gerne arbeitswillige und kompetente Oompa Loompas, die nach dem Zusammenbruch eines hier-nicht-zu-nennden-Staates für kleines Geld als Söldner arbeiten. Ich könnte dort gerne vermitteln, sofern es meine lokalstrategischen Interessen nicht tangieren wird. Die Jungs machen für Geld alles und haben nichts zu verlieren. Keine Familie, keine Heimat. Also die besten Voraussetzungen für eine Söldnertruppe, die aufgrund ihres Kleinwuchses auch in die Vögel passt.

Ärger mit den Nachbarn hier im Herrenhausgebiet gibt es nun auch nicht mehr, denn wer verfügt hier schon über die entsprechende Luftabwehr, sich eines ganzen Schwarms meiner zornigen Raubvögel zu erwahren, wenn diese im Tiefflug durch die norddeutsche Fläche propellern und den kreuzenden Nobelkarrossen aufzeigen, das meine Abmahnung hinsichtlich des strittigen Überquerungsrechts für meine Grundstückszufahrt kein Spass, sondern eine letzte Warnung war!

Ich hoffe, die brave Firma wird sich, auch aufgrund meines Hinweises, noch dazu entschließen, einen Bomber bzw. zumindest Erdkampfflugzeuge in ihr Sortiment aufzunehmen. "Harte" Ziele wie den täglichen Eiswagen (bimmel-bimmel), den hupenden Schulbus oder den Bofrost-Kühler können meine meine unerschrockenen Flieger nur schwerlich knacken. Leider haben diese Vögel Probleme mit der passenden Zuladung, so dass ich mein Arsenal deutlich aufstocken muss. Bis es soweit ist, belasse ich es beim Drohszenario und lasse unregelmäßige Störangriffe über dem örtlichen Golfplatz fliegen.

Die Verarbeitung ist bestens, wenige Handgriffe und die Dinger sind flugtauglich und (entsprechende Quellen vorausgesetzt) für den Kampf bewaffnet. Spritverbrauch ist gering (100L Spiritus für ca. 3 Flugstunden), serienmäßig Tarnanstrich. Alles bestens.

Erklären muss ich mich jetzt nur noch vor dem Bundesverteidigungsministeriums, deren Satellitenbilder einen unbekannten Truppenaufmarsch in meinem Garten registriert haben. Hah? Sollen sien nur kommen!

Diese Flieger geben mir für angemessenes Geld dass, was ich immer gebraucht habe, um mich hier im Ort von anderen abzuheben: Victory through superior air power! Wer schon immer "King of the hill" und Big Player sein wollte, der ist hier goldrichtig!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 28, 2012 3:15 PM MEST


Die letzte Arche: Roman
Die letzte Arche: Roman
von Stephen Baxter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angenehme Fortsetzung der "letzten Flut", 20. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Arche: Roman (Taschenbuch)
Stephen Baxter greift im Nachfolger zu "Die letzte Flut" die Geschichte des Vorgängers nahtlos wieder auf. Auch dieses Buch erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten und beginnt etwas früher als das Ende der "letzten Flut".
Beleuchtet wird hier vor allem das Projekt "Arche 1", also das Kolonieschiff, welches die Saat der Menschen ins All und somit zu einer neuen Welt bringen soll.

Während im Vorgänger die Vorgänge über Flucht und Vertreibung eher oberflächlich behandelt werden, bietet sich hier ein Einblick in die Vorgänge in um die Flüchtlingslager. Gesetzt wird diese Betrachtung um den Produktionsort des Raumschiffes und auch hier wird deutlich, dass nur die (so lange wie möglich auf der Erde) überleben dürfen, die über ausreichende Mittel oder Status verfügen.

Heldentaten, von denen es ein paar gibt, werden gut dargestellt und gleiten nicht, wie bei anderen Büchern/Filmen, in eine typisch amerikanische Selbstopferung für Flagge und Vaterland ab. Letztlich geht die Welt unter (im wahrsten Sinne des Wortes), so dass sich die Motivation der "Helden" durchaus als rational ansehen läßt.

Einen Großteil des Buches nimmt die Reise im Raumschiff ein. Letztlich erstreckt diese sich ebenso auch über (am Ende) mehr als vierzig Jahre. Interessant (und beinahe überraschend) sowie schonungslos beschreibt Baxter die Motive für die genetische Auswahl der "Kandidaten" genannten Mannschaft und die bewußte "Kreuzung" aller Insassen miteinander, um die genetische Durchmischung zu begünstigen.

Ein wenig enttäuscht bin ich allerdings davon, dass ein paar Handlungssplitter des ersten Buches noch nicht mal kurz aufgegriffen worden sind. Es wäre schön gewesen zu erfahren, was sich der Autor für die vielen Figuren der "letzten Flut" hätte ausdenken können.

Aber weiterhin zu empfehlen. Ich habe mir "Die letzte Arche" umegehend bestellt, nachdem ich "Die letzte Flut" durch hatte. Und ich habe es nicht bereut.


Die letzte Flut: Roman
Die letzte Flut: Roman
von Stephen Baxter
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angenehme Lektüre, 20. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die letzte Flut: Roman (Taschenbuch)
Eine Sache gleich an erster Stelle: Der Text auf der Umschlagrückseite ist etwas...nun ja...irreführend. Wird dort von einer Entdeckung der Thandie Jones (eine der Protagonistinnen)gesprochen stimmt dies zwar, aber das nun "ein Wettlauf gegen die Zeit" beginnt, ist etwas "unglücklich formuliert...
Ein Wettlauf beginnt zwar, allerdings nicht in die Richtung, die wir aus diversen anderen Romanen á la...

"Wir haben den Aztkenschädel gefunden und wenn wir ihn korrekt das Klo des Schicksals herunter spülen, wird sie die Supernova hinter dem Mond wieder zurückziehen und uns fällt die kalte Käsescheibe doch nicht auf den Brägen. Und dann heirate ich, der Astro-Symbologe, die heisse Biogenetik-Ethnologin. Und den Ehering machen wir aus dem Diamentenauge des Xehuatlnoxca."

...kennen. Das mag manche Leser etwas enttäuscht haben, tut dem Buch aber für mich ncihts ab.
Nun, es ist ein Wälzer über 700 Seiten und platziert seine Geschichte in einem Zeitraum von über 30 Jahren.

Angenehm ist es, dass sich das wissenschaftliche Kauderwelsch durchaus in Grenzen hält und angenehm auf den Text abgestimmt ist, während kurze Ausblicke in die sich verändernde Welt (das Wasser steigt schließlich unaufhörlich) dazu animieren, weiter zu lesen.

Die einzelnen Charaktere sind durchaus recht gut platziert und aufeinander abgestimmt, dass man sich "zufällig" an allen Ecken der Welt trifft, ist wahrlich nicht so häufig, wie es in anderen Rezensionen dargestellt wird. Letztlich läßt Baxter nicht nur zwei Personen nasse Füße bekommen.

Ich selbst bin ein "Fan" solcher düsteren Zukunftsvisionen und denke, dass es sich hier um ein Werk handelt, welches nicht von Spannung, sondern von der Story genährt wird. Man will wissen, was sich der Autor als nächtes für die untergehende Welt ausgedacht hat, wo Chaos ausbricht und wie die einzelnen Regierungen damit umgehen (als Hinweis sei gesagt, dass dies im Nachfolger "Die letzte Arche" weitaus drastischer dargestellt wird).

Das es letztlich rasch deutlich wird, dass es keine Rettung vor der Flut gibt und nur Alterbativen möglich sind, tut der ganzen Geschichte nichts ab. Baxter zeigt deutlich auf, dass am Ende nur die Überleben, die es sich leisten können. Dies wird auch durchaus dahingehend dargestellt und in den Gedanken mancher Protagonisten kritisiert.

Ich habe "Die letzte Flut" in seinem ganzen Umfang in ca. 3-4 Tagen ausgelesen und dabei keine Seiten übersprungen etc. Für mich ein klares Zeichen, dass mich Stephen Baxter gefesselt hat.

Ich freue mich auf den Nachfolger!


Scrubs - Die Anfänger (Die komplette Serie + exklusive Bonus Disc) [32 DVDs]
Scrubs - Die Anfänger (Die komplette Serie + exklusive Bonus Disc) [32 DVDs]
DVD ~ Zach Braff

3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltungsserie mit Achtung, Würde und viel Witz, 16. April 2011
Ich habe die "Anfänger" seit der ersten Staffel verfolgt und sah diese aussergewöhnliche Serie immer wieder gerne.
Scrubs schafft es als eine der wenigen Comedyserien, Witz und Amusement mit den ernsthafteren Vorgängen und Schicksalen zu kombinieren, welche in einem Krankenhaus auf die Protagonisten zukommen. Späße über Krankheit und persönliche Schicksalsschläge werden in einen gefühl- aber vor allem respektvollen Rahmen verpackt, der zu keiner Zeit das Gefühl aufkommen lässt, die Autoren würden ihren "Klamauk" auf Kosten ernsthafterer Themen verarbeiten.
Es gibt unzählige Folgen der gesamten Serie, die nachdenklich stimmen und mittels einer nicht zu beanstandenden Mischung aus Dialog, Monolog und/oder Bildfolge selbst mir die eine oder andere Gänsehaut bescheren und sicher noch bescheren werden, wenn ich die Serie erneut anschaue.

Die Charaktere wachsen einem ans Herz. J.D. als Hauptfigur sticht natürlich primär durch seine Tagträume und die daraus erawchsenden Situationen hervor (was auch einer der Träger der Serie ist), jedoch geht dieser (wie auch andere Charaktere) oftmals in die Tiefe, zeigt in traurigen Situationen die angemessene Würde für Vorfälle wie Tod, Krankheit und Verlust. Natürlich kann man nicht alle mögen. Dr. Cox (inklusive der destruktiven Beziehung zu seiner Frau/Lebensgefährtin Jordan) und der namenlose Hausmeister, die von vielen als beste Charaktere angesehen werden, gehen mir zeitweise gehörig auf den Nerv, sind allerdings ein Teil des Plots und daher von meiner Seite aus als "notwendiges Übel" anzusehen.

Die Nebenrollen füllen die Folgen perfekt aus, man freut sich, wenn bestimmte Personen wieder auftauchen, teils real oder in J.D.'s Tagträumen oder nachdenklichen Momenten. Wie die verstorben Patienten, wo ich auch hier betonen muss, dass mir kein Moment in Erinnerung geblieben ist, in welchem eine solche Darstellung unangebracht oder gar unpassend war. Im Gegenteil, die hier gezeigte Emotionalität erfüllt den Zuschauer mit Wärme und ziegt auf, dass auch mit diesen Situationen angemessen umgegangen werden kann.

Die letzte Folge der achten Staffel (welche als die wahrliche letzzte Folge der Serie anzusehen ist, denn die neunte Staffel hat bis auf Randnotizen nicht mehr viel mit der eigentlichen Serie zu tun) bietet als würdigen Abschluss ein filmisches Stilmittel, das mir stets viel bedeutet und den gesamten Ablauf emotionalisiert. Es ist für mich ein schöner Moment, wenn am Ende eines Films oder einer Serie ein Großteil (schön wären natürlich alle) Rollen gezeigt werden. So hier, wenn J.D: das Krankenhaus zum letzten Male verläßt und die Reihen der Figuren abschreitet, die ihn die Serie über begleitet haben. Ein großes Lob für dieses immer wieder hervorragende und als perfekt anzusehende Stilmittel.

Technische Aspekte bewerte ich hier ausdrücklich nicht, da es meiner Meinung nach bei einer Comedyserie (wenn man den Scrubs als eine solche bezeichnen will) vollkommen unerheblich, gar marginal. Die Folgen laufen auf meinem Röhren-TV und No-Name DVD-Player tadellos. Alles andere würde meines Erachtens auch das TV-Feeling zerstören, denn ich benötige keinerlei 4:9, 16:13, hydro-amorph, HDMI-ready oder 5.1 Sound - Dinge um mir eine Comedyserie anzugucken...

Alles in allem ist Scrubs eine schöne Serie, die ich nur jedem empfehlen kann. Auch wenn ich das selten sage, aber in diesem Falle hat die Produktionsfirma ihr Geld wirklich ehrlich verdient.
Scrubs hat uns viele Jahre begleitet und stets etwas Wärme, vermengt mit Freude, beim Sehen verbreitet. Ich bin für diese Serie dankbar und werde sie nicht vergessen. Würde ich eine "Top 10" meiner favorisierten Serien aufstellen, so würde Scrubs sehr weit oben stehen.


Kolyma
Kolyma
von Tom Rob Smith
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Qualitativer Tiefflug, 8. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Kolyma (Taschenbuch)
Smith's vorheriges Buch "Kind 44" war für mich noch ein wahrer "Pageturner", gelesen habe ich es wohl inerhalb von zwei oder drei Tagen. Dementsprechend gespannt war ich auf den vorliegenden Nachfolger.
Nach ca. einem Drittel "Kolyma" wollte ich das Buch eigentlich nur noch beenden um nicht schon wieder ein "unvollendetes" Druckwerk in meinen Schrank stellen zu müssen.
Die Geschichte von "Kolyma" ist so was von an den Haaren herbei gezogen, die Charaktere gehen einem mehr und mehr auf den Geist und die augenscheinlichen Supermanfähigkeiten des "Helden" Leo sind nur lächerlich. Ich habe das Gefühl, der Autor wollte schnell ein weiteres Werk "nachschieben", um auf der (meiner Meinung nach berechtigten) Erfolgswelle des Vorgängers weiterreiten zu können. Wie bereits angesprochen, ich die Geschichte mehr als hanebüchen. Es treten nicht nur ausreichend Stereotype auf, nein, sie werden auch noch bis zum Erbrechen ausgereitzt. Der analphabetische Räuberjunge, die Räuber an sich, der Held, der Held wider Willen und so weiter.
Das letzte Drittel beschäftigt aich letztlich noch mit der "Entsendung" der Räuberbande ("Wory") zum Volksaufstand...dies, und die dort geschilderten Erlebnisse, haben mir ein prustendes Lachen verschafft. Besser könnte es eine RTL-Eigenproduktion auch nicht machen.
"Kind 44" mag ich jedem ans Herz legen, aber sein Geschwisterchen "Kolyma" hätte Tom Rob Smith getrost bei der Geburt sterben lassen können.


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