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Beiträge von Konstantin Meyer
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Rezensionen verfasst von
Konstantin Meyer "olliander"
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Hama Tab Sleeve für Tablet-PCs, Displaygröße bis 17,8 cm (7"), Schwarz
Hama Tab Sleeve für Tablet-PCs, Displaygröße bis 17,8 cm (7"), Schwarz
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss es sein..., 8. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo zusammen!

Kann mich meinen Vorrezensenten nur anschließen. In meinem Falle schützt dieses Sleeve ein ASUS MemoPad HD 7. Ich wollte es nicht in ein Case stecken. Die ursprüngliche Haptik und Optik beim Tablet / Handy ist mir extrem wichtig. Eine Hülle, die das Gerät doppelt so dick und breiter macht, ist für mich keine Option.

Nach kurzer Recherche habe ich mich dank des günstigen Preises und den positiven Bewertungen für dieses Sleeve hier entschieden. Nach dem ersten Einpacken des Tablets fiel sofort auf, dass es zwar etwas Spiel an der Längsseite hat, aber trotzdem sehr gut in der Tasche liegt. Auch mir ist es mittlerweile lieber, wenn eine Tasche / Hülle nicht gar so bombenfest sitzt, da es bezgl. der Handhabung einfach angenehmer ist. Vorteil übrigens beim Zusammenspiel der Tasche mit Geräten, welche eine leicht gummierte Rückseite besitzen: das Innenfutter bietet eine recht gute Rutschfestigkeit, ohne zu weich zu sein und zu fusseln.

Auch die schon mehrmals erwähnten, eingenähten Verstärkungsplatten möchte ich nicht mehr missen. Die Tasche fühlt sich dadurch trotz der leichten "Übergröße" stets "richtig" an und lappt nicht auf Grund fehlender Stabilität an den Seiten über o.Ä.

Auch bezgl. des bereits gelobten Reißverschlusssystems kann ich nur zustimmen. Statt nur eine Seite oder eben komplett drumrum öffnen zu können und damit eine schnellere Abnutzung der Tasche / Zerkratzen des Tablets zu fördern, hat man hier einen optimalen Kompromiss gefunden. Man kann das Tablet wunderbar aus der Tasche gleiten lassen, ohne dass einem entweder die ganze Tasche um die Ohren fliegt oder sich das Tablet ständig an den Reißverschlüssen stößt.

Bezgl. übermäßiger Geruchsbelästigung kann ich mich übrigens nicht beklagen...

Es sind die Details, die diese Tasche empfehlenswert machen. Gepaart mit dem Preis kann man so gesehen nichts falsch machen... Gut gemacht, Hama!


Beyond Hell/Above Heaven
Beyond Hell/Above Heaven
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen Initialzündung geglückt..., 20. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Beyond Hell/Above Heaven (Audio CD)
Die bisherigen 114 Rezensionen bringen es teilweise schon wunderbar deutlich und ausführlich zum Ausdruck, aber ich gebe trotzdem meine bescheidenen 2 Cents dazu..

Kurz zur Vorgeschichte:
Dieses Album ist meine erste Volbeat-Scheibe. War mehr oder weniger ein Glücksgriff in der Grabbelbox eines großen Elektronikmarktes, und ich habe es definitiv nicht bereut. Hatte noch im Hinterkopf, dass ein Arbeitskollege auf diese Band schwört, also dachte ich mir: Einfach mal probieren. Soviel zur Vorgeschichte..

Nun zum Wesentlichen:
Hammer. Was diese Scheibe an Sound und Tempo hermacht, bläst einem meiner Meinung nach teilweise schlicht die Schädeldecke weg. Die Abmischung ist aus meiner Sicht kompromisslos auf "Voll auf die 12!" getrimmt, und das ist einfach, entschuldigt, geil! Ich bin sonst eher "gediegen" unterwegs, was Rock-/Metal-Musik angeht, also Klassiker wie ZZ Top, Led Zeppelin, Ramones, Dire Straits, aber auch Disturbed bspw. Ich war im ersten Moment jedenfalls schlicht überrascht und baff, was die Jungs von Volbeat abliefern, gerade auch, weil ich so gar keine Vorstellung bzw. konkrete Erwartung hatte. Die Zusammenstellung bzw. Kombination der Songs ist richtig klasse, es gibt richtige "Fenster runter und Lautstärke hoch!"-Songs wie "Heaven Nor Hell", "Thanks" oder "Being 1", aber auch Aggressiveres wie "Evelyn". Interessant hierbei ist auch die Reihenfolge.. Nach einem druckvollen Anfang geht es im Mittelteil ziemlich "gleichgerichtet" weiter, der drittletzte, bereits erwähnte Song "Evelyn" (aus meiner Sicht der aggressivste auf der Scheibe) öffnet dann die Türen für ein ausgelassenes und geradezu "poppiges" Ende.. Es verkommt aber nicht zur Zirkusnummer, weil dieser scheinbar typische Grund-Druck immer erhalten bleibt. Was dieser "Grund-Druck" ist? Krachige Riffs, hämmernde Drums, treibendes Tempo, eingängige Melodien.. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber wer auf donnernde Rockmusik mit hohem Spaßfaktor steht, die aber auch ihre aggressiveren Seiten hat wird diese Scheibe lieben. Mag sein, dass dieses Album eher "light" ist, was Volbeat angeht, wie ein anderer Rezensent anmerkte.. Aber gerade das finde ich gar nicht mal schlecht, denn so finden vll. auch Leute, die sonst bei der Erwähnung von "Metal" gleich Schnappatmung bekommen, zu dieser Musik.

Fazit: Initialzündung, was diese Band angeht, hat bei mir geklappt, diese war definitiv nicht meine letzte Volbeat-Scheibe.

Liebe Grüße,
der Konsch


Samsung Original Stereo Headset EHS62ASNWECSTD in weiß/weiß
Samsung Original Stereo Headset EHS62ASNWECSTD in weiß/weiß
Wird angeboten von M & L Mobiles
Preis: EUR 7,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach langer Suche.. Endlich gefunden., 19. Juni 2012
Hallo!

Nach langer Suche und mehreren missglückten Versuchen mit diversen Bluetooth- und Kabel-Headsets (z.B. Jabra Street 2) habe ich heute im Elektronikmarkt meines Vertrauens einfach mal bei diesen schnuckligen, kleinen Teilen hier zugegriffen. Preis lag mit 12,99 Euro etwas über dem hiesigen, aber egal.

Hergang
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Was war bisher das Problem bei der Beziehung diverser Headsets und mir? Beim Street 2 war es ganz klar der Stromverbrauch und die extreme Basslastigkeit. Ohne Equalizer-Tuning unaushaltbar, wenn man mich fragt. Bei den bisherigen (mitunter teuren) Kabelheadsets hingegen war es entweder der Tragekomfort (Entweder, ich habe zu unkonventionelle Ohren, oder die Hersteller testen nicht ausgiebig genug.) oder eben der Klang. Bin zum Musikhören In-Ears von Sennheiser gewöhnt, also entsprechend vorbelastet..

Musik-Klangqualität
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Lange Rede, kurzer Sinn: Im ersten Moment klang dieses Headset für mich insgesamt etwas zu mittenlastig und damit leicht dumpf, außerdem kamen die Höhen etwas zu spitz rüber.. Aber nach ein paar Stunden Probehören hat sich das etwas relativiert. Man muss die Membranen eben doch erstmal "einschießen". An meinem Galaxy Ace klingt es für mich auf Equalizer-Einstellung "Normal" am Besten. Hat bisher noch kein anderes Headset / kein anderer Kopfhörer geschafft. Dass es im unteren Frequenzbereich (Tiefbass) etwas schwächelt, ist sicher nur am Anfang ein Manko. Dem Musikgenuss kommt das auf Dauer sogar sicher eher zugute, da ich nun mehr Details heraus hören kann. Man beachte hierbei, dass das rein subjektive Einschätzungen sind.. Jeder hört anders.

Tragekomfort
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Nun zum zweiten wesentlichen Punkt.. Dem Tragekomfort. In meinem Falle absolut spitze mit den mittelgroßen Ohr-Pads, die sehr griffig sind. Man muss sie gar nicht mal fest reindrücken, und sie sitzen bombenfest. Ein weiterer Vorteil ist sicher auch der geschickt gestaltete Kabelschaft an den Ohrstöpseln selbst, er ist sehr kurz sowie flexibel. Das Ohr drückt also bei Bewegungen etc. nicht an einen Hartplaste-Schaft, der sich dann irgendwann mitsamt Ohrhörer verabschiedet. Clever gelöst von Samsung.

Sprachqualität
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Zur Sprachqualität / Verständlichkeit kann ich noch nicht so viel sagen, aber ein erster Test mit dem Audiorecorder zeigt, dass Sprache sehr natürlich rüberkommt. Sollte also ebenfalls passen, werde ich die nächsten Tage testen und entsprechend nachreichen.

Grundfunktionen
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Natürlich unterstützt das Headset auch die grundlegenden Anrufmanagement-Funktionen (Gesprächsannahme und -beendigung) sowie Multimedia-Funktionalitäten (einmal drücken = Play / Pause, im pausierten Zustand zweimal drücken = Titel vor). Für mich sehr wichtig, weil ich unterwegs den MP3-Player gerne im Shuffle-Modus laufen lasse und mich so einfach durch die Titel hangel.

Verarbeitung
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Das Kabel ist scheinbar ziemlich robust und das Mikrofon gut verarbeitet, der Button hat einen angenehm knackigen Druckpunkt. Was mich etwas stutzig macht, ist die Verarbeitung der Klinke selbst bzw. deren Übergang ins Kabel. Wirkt arg bruchgefährdet.

Fazit
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Für knapp 11 - 13 Euro kann man definitiv nichts falsch machen, wenn man ein einfaches und gutes Kabelheadset (mittlerweile auch fast schon eine Rarität) für entsprechend kompatible Samsung-Handys oder -Smartphones sucht (siehe Liste in den Produktbeschreibungen). Ich habe nach langer Suche und diversen Fehlkäufen nun endlich das für mich beste Kabel(!)headset für mein Smartphone gefunden.

Beste Grüße,
der Konsch


You've Come A Long Way Baby
You've Come A Long Way Baby
Wird angeboten von CD-DVD-Tonträger Berlin
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Hell yeah!, 9. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: You've Come A Long Way Baby (Audio CD)
Dit Ding rockt einfach, wa? Habe mir die Scheibe nun auch endlich mal gekauft, nach Jahren der zufälligen Begegnungen mit "Right Here, Right Now", "Praise You" und Co. Schon immer im Hinterkopf gewesen, die Titel. Nach seinem grandiosen Debüt legte Fatboy Slim also nochmal nach und haut hiermit nun für damalige Verhältnisse dermaßen auf den Putz, dass es ein einziger Genuss ist. Würde übrigens auch manchen Stellen der heutigen "Musik"landschaft mal wieder gut tun. Die Titel sind dermaßen variantenreich, dass einem die Ohren drohen, über zu quellen. Kaum denkt man, dass sich (wie heutzutage üblich, ich kanns aber auch nicht lassen) die x-te, langweilige und obsolete Wiederholung eines Samples auftut, haut Mr. Cook irgendwas dazwischen, dass man gar nicht dazu kommt, in irgendeine Form der stumpfen Beat-Lethargie zu verfallen. In diesem Sinne: Kauft euch Schätze wie dieses Album, um nicht vollends abzustumpfen im Einheitsbrei der heutigen "elektronischen Größen"! Anspieltips noch: "Kalifornia" und "You're Not From Brighton".


Human Touch
Human Touch
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,13

5.0 von 5 Sternen Der "Boss" einmal "gut abgehangen"..., 7. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Human Touch (Audio CD)
Mit diesem Album beweist Springsteen m.E. künstlerische Wandlungsfähigkeit auf richtig gute Art und Weise. Klar, er ist ruhiger geworden... Er klingt entspannter... Aber man wird ja auch nicht jünger, wa? Spaß beiseite. Wenn man sich einfach mal eine ruhige Minute nimmt und bspw. (Achtung, Anspieltip!) "Cross My Heart" hört, erkennt man sicher die Größe von Springsteen. Könnte auch ein Titel von den Straits sein, mit seiner wunderbaren Simplizität und Unaufgeregtheit, die einfach eine wunderbare Kerzenschein-Atmosphäre erzeugt. Und darin liegt aus meiner Sicht der wahre Wert des Albums... Es ist unaufgeregt und tiefgängig. Klar, dass das für die Krawallschachteln und nach lauter Extase Geifernden nichts ist. Alle anderen nehmen sich dieses Album mit zu einem entspannten Abend zu zweit und erzeugen anderweitig Extase... In diesem Sinne: Reinhören und genießen.


Gigaset A400 Schnurlostelefon (4.32 cm (1.7 Zoll) Grafik-Display, Freisprechfunktion) schwarz
Gigaset A400 Schnurlostelefon (4.32 cm (1.7 Zoll) Grafik-Display, Freisprechfunktion) schwarz
Wird angeboten von Telefon Experten UK
Preis: EUR 31,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Zusammenspiel mit Fritz!Box(en)., 3. Februar 2012
Hallo!

Die Sprachqualität des Telefons ist an meiner Fritz!Box 7320 (bzw. 1&1 Homeserver) mit einem 1&1 DSL-Anschluss (16.000 kbit/s) wunderbar. Kein Rauschen, keine Doppler, nichts. Die Reichweite ist für mich weniger ausschlaggebend (1 Zimmer-Wohnung mit 47m²), insofern gibt es da keine direkte Bewertung meinerseits. Was ich besonders hervorheben möchte ist die Tatsache, dass man auch mit solch einem günstigen Telefon auf das Telefonbuch der Fritz!Box zugreifen kann. Einfach auf die INT-Taste drücken, schon kommt man in ein Menü, über das man ein paar Funktionen des Routers aufrufen kann (u.A. auch den Anrufbeantworter). Zu beachten ist hierbei, dass es keine "Synchronisation" mit der Anrufliste gibt. Wenn man also über das Telefonbuch der Box anruft, erscheinen in der Anrufliste auf dem Telefon logischerweise nur die eigentlichen Rufnummern. Außer, man hat die entsprechende Nummer auch "lokal" gespeichert.

Zwei kleine Makel haben sich für mich aufgetan... Zum Einen wären da die wirklich.. Ja.. Sagen wir mal "bodenständigen" Klingeltöne. Sowohl Auswahl als auch Qualität lassen definitiv zu wünschen übrig. Des Weiteren gibt es keinen Headset-Anschluss, was für mich mittlerweile auch der Grund ist, dass ich mich demnächst nach einem neuen Mobilteil umschauen werde. Kann man aber in der Preisklasse absolut verschmerzen. Ansonsten würde ich das Gerät jederzeit weiterempfehlen.


Die Siedler: Das Erbe der Könige - Gold Edition [Software Pyramide]
Die Siedler: Das Erbe der Könige - Gold Edition [Software Pyramide]
Wird angeboten von online-shop
Preis: EUR 12,99

31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich versuch's mal objektiv..., 4. August 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Moin.

Habe mir "Die Siedler: Das Erbe der Könige - Gold Edition" heute einfach mal aus Jux und Dollerei für 10 Euro (Software-Pyramide sei Dank) geholt. Habe gleich mal mit einer Einzelspielerkarte angefangen, um ein Gefühl für das Spiel und seine Mechanik zu bekommen. Ich habe "Die Siedler 4" damals gespielt und fand es gar nicht mal übel, aber mein "Aufbau-Herz" gehört der "Anno"-Serie (ja, auch dem viel bekrittelten "Anno 1503").

Umso überraschter bin ich jetzt nach etwas über 2 Stunden Spielzeit, wie locker und flockig "Die Siedler: Das Erbe der Könige" von der Hand geht. Ich habe mich durchaus an die gute, alte Zeit mit "Age of Empires II" zurück erinnert, bin aber vom Interface und der damit verbundenen Bedienung vom "Siedler"-Ausreißer fast noch mehr begeistert. Übersichtlich, klar, alle relevanten Infos, keine verschachtelten Menüs, schnell einprägbare Hotkey-Belegung... Top.

Die hinter dem Ganzen stehende Mechanik ist vom Aufbau-Aspekt zwar sicherlich nicht die komplexeste, auch mich wurmt ein wenig, dass es bspw. keinerlei Produktionsketten gibt, aber um den Aufbau-Willen zu befriedigen, gibt es ja andere "Siedler"-Teile. Insgesamt ist das Spiel kein wirkliches Komplexitätswunder, aber 1. ist das ist auch nicht das Ziel und 2. wurde auch nicht überall radikal gekürzt (siehe Upgrades für die Gebäude etc., die wiederum mit Forschung verknüpft sind usw.). Es geht nunmal, gerade in der Kampagne, um den Kampf mit den Helden (welche übrigens aus meiner Sicht ein tolles Spielelement darstellen, welches mal noch nicht so stark ausgelutscht ist) und um das Voranbringen einer Story. Und BlueByte hat das Ganze nun so interpretiert, dass daraus resultierend alles etwas schneller und auch gewissermaßen simpler ablaufen sollte, was die grundlegenden Dinge angeht. Warum nicht, in der Hinsicht macht "Die Siedler: Das Erbe der Könige" aus meiner Sicht wenig falsch...

Und weil sich die lieben, eingefleischten "Siedler"-Fans dermaßen über die Namensverwandschaft des Ausreißers zu seinen reinrassigen Aufbau-Geschwistern aufregen... Das Grundprinzip, etwas aufzubauen, ansteigende Bevölkerungszahlen etc. ist durchaus geblieben. Dass das Ganze sich natürlich nicht so stark in die Tiefe bewegt, wie in den anderen Teilen, wurde ja nun lang und breit erklärt. Und ganz nebenbei... Auch in "Die Siedler: Das Erbe der Könige" finde ich den Wuselfaktor durchaus symphatisch, auch wenn er natürlich nicht ganz so niedlich ist. Dass bei der völlig anderen Auslegung des Spielprinzips oftmals auch schlichtweg keine Zeit bleibt, sich das Gewusel anzuschauen, scheint einigen entgangen zu sein. Mir jedenfalls sind noch keine größeren Wartezeiten aufgefallen, in denen ich mir das geschäftige Treiben der nicht mehr so putzigen Kerlchen hätte anschauen können. Umgekehrt motiviert es mich aber ungemein, ab und an einen bspw. Lehmgruben-Arbeiter anzuklicken, um seine Zufriedenheit zu sehen und zu hören. Nebenan watschelt der Priester durch die Kapelle, um seiner Arbeit nachzugehen... Hat was.

Nervig finde ich teilweise die etwas... Nun ja. Ich will's mal mild als 'gewöhnungsbedürftige' Sprachausgabe der Leibeigenen bezeichnen. Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass mich der hessisch angehauchte Akzent teilweise doch zum Lachen bringt.

Ich habe schon einige Strategie- und vor allem auch Wirtschaftsspiele hinter mir, auch hochkomplexe Vertreter wie "Die Patrizier 2"... Ich hatte demnach ein paar Bedenken, gerade auch durch die Tests, die ich gelesen habe, dass "Die Siedler: Das Erbe der Könige" irgendwie zu simpel sein könnte und demnach nicht fesseln würde. Hat sich alles nicht bestätigt. Klar, das Spiel ist vergleichsweise einfach und wenig komplex, aber irgendwie hat es (mag wohl auch an der Grafik liegen) seinen ganz eigenen Charme. Es geht, wie oben schon erwähnt, alles sehr flott von der Hand, und man freut sich, wenn aus der Schule bspw. eine Universität wird, und man daraufhin neue Technologien erforschen kann, die wiederum auf andere Zweige Auswirkungen haben. Und nach und nach klettert die Anzeige der verfügbaren Rohstoffe in die Höhe, die Siedler zahlen fleißig Steuern. Ach halt, da fehlen ja noch 2 Wuselmännern Essen und Schlafgelegenheit... Kann ich nicht vll. ein vorhandenes Haus ausbauen, oder muss ich schauen, dass ich irgendwo möglichst sinnvoll ein weiteres platziere? Etc...

Insgesamt muss ich also ganz ehrlich sagen: Wer sich nur darüber aufregen will, dass "Das Erbe der Könige" kein reinrassiges "Siedler" ist, der solle sich doch bitte einen Keks kaufen. Und der Vorwurf, dass man das "Siedler"-Konzept an "konventionelle" Echtzeitstrategie angepasst hat, finde ich in höchstem Maße lächerlich. Der Gipfel ist ja das "Argument", dass "Das Erbe der Könige" nur ein weiteres von vielen RTS-Spielen sei... Selten so gelacht. Das trifft auf dermaßen viele Titel zu, und es ist nun wirklich nicht so, dass man sich bei diesem Pendant nicht um Abwechslung bemüht hat.

Wer Lust auf ein kurzweiliges, mit einigen netten Ideen und Eigenheiten gespicktes Strategiespiel mit (aus meiner Sicht berechtigter) Anlehnung an eine große Aufbauspiel-Serie hat, der sollte "Die Siedler: Das Erbe der Könige" eine Chance geben. Gerade jetzt, wo es samt seiner Erweiterungen für gerade mal 10 Euro zu haben ist.

GrEetz,
olliander


Tekken 5 [Platinum]
Tekken 5 [Platinum]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 23,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur, weil es 'Tekken' ist..., 24. Juli 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tekken 5 [Platinum] (Videospiel)
Moin.

Habe mir 'Tekken 5' unter großen Erwartungen gekauft, habe schon Teil 1 - 3 damals auf der PS1 geliebt... Aber der 5. Teil ist aus meiner Sicht (momentan, ich habe es erst seit 2 Tagen) einfach nur miserabel. Etwas dermaßen schlecht Ausbalanciertes habe ich selten im Beat 'em up-Genre gesehen. Mag sein, dass das Kampfsystem großartig designed ist... Aber was nützt mir das, wenn man als Spieler sämtliche Taktiken der Charaktere kennen muss, um sich darauf einstellen zu können, während die CPU offenbar mit jedem x-beliebigen Kämpfer wahre Kanonaden abfeuert? Da fehlt für mich irgendwo die Glaubwürdigkeit...

Ein eigentlich eher langsamer Jack 5 macht einen flinken Hwoarang spielend fertig, selbst wenn ich mit Hwoarang auf Level '3. Dan' bin, während Jack 5 auf '2. Kyu' rumgurkt. Oder um es anders auszudrücken: Wo bleibt der Reiz, einen Charakter bis auf den höchsten Dan zu pushen, wenn man im Endeffekt keinerlei Vorteile daraus ziehen kann, bis auf das Geld, das man gewinnt, um dann in chicere Outfits zu investieren... Uiii, was für ein tolles Feature. Und dafür soll ich mein Pad quälen und mich dumm und dämlich ärgern? Ne, Freunde.

Und warum zur Hölle fackelt die CPU mit nahezu jedem (!) Charakter extreme Kombos ab, während ich selbst im Trainings-Modus mit eigentlichen Kombo-Größen wie Yoshimitsu arg zu überlegen habe, wie ich über eine 3-Hit-Kombo hinaus komme? Gerade bei Charakteren wie Nina fällt das auf... Es ist scheißegal, welches Level sie als Gegner hat... Einmal nicht aufgepasst, schon ist's so gut wie vorbei mit der Runde für einen selbst. Das muss man sich mal vorstellen... Und wie gesagt, es ist dabei furzegal, welches Level das Blondchen hat. Stellt euch vor, ihr habt gerade mit eurem Lieblingscharakter den Story-Modus INKLUSIVE dem Endgegner durch und zockt jetzt ein wenig den Arcade-Modus. Ihr schafft es bis zum 3. Kyu ohne auf Nina zu treffen, wie auch immer. Und dann werdet ihr gnadenlos von einer Nina mit 9. Kyu aufs Parkett gelegt. Wie zum Teufel habe ich es durch den Story-Modus geschafft, wenn ich dann im Arcade von einem eigentlich völlig unterlevelten Gegner fertig gemacht werde? Wenn man mich fragt, ist das ziemlicher Murks und extrem frustrierend teilweise.

Mal abgesehen davon, dass man allgemein faktisch nur mit der Wimper zucken muss, damit die KI (wenn man das denn so nennen will, im Endeffekt scheint es mir eher ein auf 'Schießhund' getrimmtes Scripting zu sein, denn nachvollziehbare Fehler sind irgendwie Fehlanzeige) einen quasi nicht mehr zum Zug kommen lässt. Mag sein, dass andere Beat 'em ups wesentlich smash-lastiger sind, aber dieses elendige Warten darauf, dass die CPU einem eine Lücke zum Zuschlagen lässt und das anschließende Bangen darum, dass man rechtzeitig die richtige Abwehrhaltung beim anschließend garantiert folgenden und noch dazu extrem schwer zu handelnden Konter einnimmt, denn sonst ist die Runde schnell vorbei...

Das könnte man natürlich schöngeistig als 'taktisch' betrachten, mich persönlich nervt sowas tierisch. Also, nicht die Notwendigkeit des Abwehrens oder die Voraussetzung der Reaktionsgabe nervt mich, wäre ja auch unlogisch... Sondern die aus meiner Sicht extreme Trägheit der Steuerung sowie die begrenzte Anzahl der Abwehr- und Ausweichmöglichkeiten, gepaart mit den ganz eigenen Mustern der KI. Das 'Ich warte auf eine Konterchance und hau' dann drauf wie nix'-Prinzip und die urkomisch-offensichtliche Fähigkeit, quasi dem Spieler voraus zu denken. Wenn man's mal sarkastisch sieht, macht die KI damit alles richtig... Wunderbar! Sowas schimpft sich also 'taktisch'. Und wenn wir schonmal bei 'Taktik' sind... Selbst sollte man sehen, dass man irgendwie durch eine Kombination aus Vorstößen und Abwehrhaltungen voran kommt, während die CPU größtenteils auf die bereits erwähnten Konter-Combos setzt, die aus Sicht des Spielers allerdings (gerade anfangs) extrem schwierig zu meistern sind. Wohl dem, der die Konter beherrscht. Umgekehrt stellt sich die KI extrem dämlich an, wenn es um Vorstöße geht... Es gibt eine recht simple Methode, durch die Runden zu kommen: Einen Charakter wie King wählen, den Gegner im Kampf auf Distanz halten, warten bis er angerannt kommt, 1, 2 gezielte Tritte, um ihn wieder auf Distanz zu bringen, und dann das Ganze von vorne. Das ein paar Mal hintereinander (mit den wunderbaren Abwehr-Pausen dazwischen), und die Runde ist gewonnen. Und das soll's dann gewesen sein? Nun ja. Und noch etwas: Wenn ich darüber nachdenke, wie unausgegoren das Chancenverhältnis zwischen Tritt- und Hieb-Taktiken ist... Himmel hilf.

Eines habe ich noch vergessen... Stellt euch vor, die 1. Runde eines Kampfes ist perfekt für euch gelaufen. Jetzt kommt die 2. Runde. Und auf einmal ist der jeweilige Gegner wie ausgewechselt. Der hämmert und latscht auf euch ein, dass euch nur so das Hören und Sehen vergeht. Schade, dass Namco keine Technologie für die DVD entwickelt hat, bei 'Wut' zu rauchen, sodass es aus der Playsi qualmt... Dann wäre das Ganze vll. noch nachvollziehbar. Dann wüsste man: 'Ah, meine Playsi war wütend. Kein Wunder, dass ich verloren habe.' ... Aber auf die Art und Weise grenzt das schon an KI-Cheating. Wie in so vielen anderen Szenarien übrigens auch, siehe oben...

Wenn wir es hier schon mit einem Beat 'em up zu tun haben, welches taktischer sein will als andere, dann wünsche ich mir bei Level-Ups nicht nur irgendwelches Geld, welches ich in rein kosmetische und damit sinnlose 'Upgrades' investieren kann und einen irgendwo völlig sinnlosen Hinweis darauf, dass mein Kämpfer meinetwegen das Level '2. Dan' hat, sondern ein Attribute-System. Denn mit diesem würde das Gesamtkonzept von Tekken 5 mit Sicherheit aufgehen. Noch ein paar bessere Ausweichmöglichkeiten (Rollen, höhere Sprünge), die bei richtiger Feinabstimmung und Balance nicht dazu führen, dass das Ganze zu einer nervtötenden Rumhüpf-Partie verkommt, und ein besseres Tackling bspw. dazu... Und schon hätten wir einen Bomben-Titel.

Klar, die einzelnen Elemente an sich mögen extrem ausgefeilt sein, wird ja auch in diversen Tests hochlobend so beschrieben... Aber das Gesamtpaket ist aus meiner Sicht extrem unausgegoren (Stichwort: Balancing).

Habe ich eigentlich die extrem träge Steuerung schon erwähnt...?

Also entweder, ich finde mich noch in dieses Spiel rein (ich werd' das Gefühl nicht los, dass ich irgendwas falsch mache...), oder das Ding wird wieder verkauft. Vll. sollte ich mir stattdessen doch einmal einen Teil von Soul Calibur anschauen.

Ein kleines Trostpflaster ist, dass Tekken 1 - 3 (wenn auch nur die Arcade-Modi) enthalten sind. Das waren noch Zeiten... Diese Tatsache sowie der Fakt, dass es nichtsdestotrotz auch freudige Momente gibt beim Spielen, retten dieses 'Tekken' für mich gerade noch auf 2 Sterne.

MfG,
olliander
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 22, 2009 6:16 PM MEST


Kein Titel verfügbar

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser spät, als nie., 29. Juni 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ein herzerfrischendes MOIN MOIN.

Ich habe mir die PS2 'slim black' gleich nach Weihnachten '07 zugelegt, sie wurde im Bundle mit 'Gran Turismo 4' und 'Tourist Trophy' für 129 Euro angeboten. Ich bin eingefleischter Fan der Sony-Konsolen, von daher war für mich schon lange klar, dass die PS2 irgendwann Einzug in mein Zimmer finden wird. Da ebenso fest stand, dass 'Gran Turismo 4' ein Pflichtkauf wäre, kam mir dieses Bundle sehr gelegen, gerade für den Preis. Noch dazu fehlte mir ein chicer DVD-Player, mein bisheriger hatte das Zeitliche gesegnet.

Schon beim Auspacken machte sich blankes Entzücken breit. Das 'slim'-Design ist dermaßen sexy aus meiner Sicht, gerade durch diese unaufdringliche Formgebung ohne irgendwelche überladenen Kurven, den Streifen aus mit Klarlack lackiertem Plastik an der Oberseite und durch die geringen Abmaße... Kurzum: Das Dingen sieht einfach geil aus.

Mitgeliefert werden außerdem:
- 1 Netzteil mitsamt Netzkabel
- 1 Controller (DUALSHOCK 2)
- 1 Euro-Scart-Adapter
- 1 spezielles AV-Kabel
- 1 Bedienungsanleitung
- 2 Spiele (siehe oben)

Nachdem alles angeschlossen und die 'Playsi' damit startklar war, ging's los mit dem ersten Anspielen von 'Gran Turismo 4'. Mir ist natürlich bewusst, dass PS3 und XBOX 360 zu größeren Leistungen fähig sind, was die Grafik angeht, gerade in Bezug auf Texturierung, Texturfilter etc., aber ein leichtes Herunterklappen der Kinnlade blieb dennoch nicht aus, als ich z.B. die Wagenmodelle sah. Und wenn wir schonmal beim Thema Grafik sind... Letzte Woche habe ich mir aus Zufall 'God of War' gekauft, ich hatte einiges Positives über dieses Spiel gehört, und da es in der Software-Pyramide für 20 Euro angeboten wird, wollte ich es einfach mal probieren. Ich möchte nicht übertreiben, aber was einem hier an Bildern geboten wird, und wenn man sich dann noch den Fakt in's Gewissen ruft, dass man auf einer mittlerweile knapp 8 Jahre alten Konsole spielt, und das auch noch ruckelfrei... Leute, ich war von den Socken. Auch andere Titel, wie bspw. 'Resident Evil 4' oder 'Black' zeigen eindrucksvoll, dass die PS2 grafisch nach wie vor einiges bieten kann, und das finde ich überaus bemerkenswert.

Weitere Pluspunkte sind außerdem die Möglichkeit, mit der PS2 (kostenlos!) im Netzwerk bzw. Internet spielen zu können sowie die Erweiterbarkeit mit 'Eye-Toy', 'Singstar'-Mikrofonen, Fernbedienung für besseres Handling des eingebauten DVD-Players etc. Die PS2 ist also auch im Jahre 2008 durchaus noch für extrem spaßige Spielesessions an Partyabenden mit Freunden oder einen gemütlichen DVD-Abend mit der Liebsten geeignet. Oder anders ausgedrückt: Die soziale Komponente ist bei dieser Konsole ebenso wenig zu verachten wie bei der jüngeren Schwester PS3 bspw.

Jetzt stellt sich natürlich eventuell die Frage, warum man sich heutzutage noch eine PS2 zulegen sollte, und nicht gleich eine XBOX 360 oder gar PS3... Nun, rein objektiv wäre da die Frage des Preises. 130 Euro für eine Spielekonsole mitsamt DVD-Player, für die es massenweise extrem gute Spiele, viele davon für 20 Euro ('Platinum'-Serie) gibt, sind aus meiner Sicht einfach ein Totschlag-Argument. Und wie oben schon erwähnt... Auch mit mehreren Leuten kann man nach wie vor viel Spaß mit der alten Lady haben, Stichwort: 'Singstar'. Zudem hat Sony für die nächsten 5 Jahre Unterstützung und Spiele-Nachschub für die PS2 garantiert. Man muss sich also keine Sorgen machen, dass der Software-Strom von heute auf morgen versiegt.

Was meinen persönlichen Standpunkt angeht... Ich besitze weder einen Flachbild-Fernseher noch habe ich meine Teufel-Anlage an mein TV-Setup gekoppelt. Für mich würde sich also die PS3 bspw. schlichtweg noch nicht lohnen, da ich nicht ihr ganzes Potenzial ausnutzen könnte. Zudem ist Spielspaß für mich nicht zwingend an Hammer-Grafik gebunden, dieses typische 'WOW'-Gefühl ist für mich maximal zweitrangig. Dann der derzeit noch immens hohe Preis. Zudem steht die PS2 einfach besser da, was bereits erschienene, hochkarätige Titel angeht, ein paar habe ich oben bereits erwähnt. Des Weiteren fühle ich mich durch die PS2 an meine 'goldene' Zeit als 'Konsolero' erinnert. Was habe ich damals in 'Tekken 3' auf der PS1 die Pixel durch die virtuelle Gegend geschmissen und mit 'Crash Bandicoot' irgendwelche Indianermasken zerkloppt sowie in 'Driver' die Cops geärgert... Es war pixelig, es gab teilweise extrem lange Ladezeiten, und die heutige Generation von Heranwachsenden kann man mit sowas natürlich nicht mehr hinter'm Ofen vor locken. Aber es hat einfach einen Riesenspaß gemacht. Dann kam die PS2, und meine Lieblingstitel bzw. deren Fortsetzungen sahen auf einmal so toll aus... Mir fällt es schwer, es in Worte zu fassen (man glaubt es kaum), aber dieser nostalgische Aspekt spielt einfach eine riesengroße Rolle in meinem Falle, und diesen erfüllt die PS2 mit ihren mittlerweile 8 Lebensjahren mit Bravour. Und genau dieses Gefühl, diese Erinnerungen an die Kindheit, wo alles noch etwas einfacher und nicht so bombastisch und überladen war, wo Spiele noch einfach 'nur' Spaß machten... Ich stelle einfach mal die Vermutung auf, dass die PS2 in meinem Falle, sollte ihr Ende irgendwann erreicht sein, genau diese Nostalgie mit in's Grab nehmen wird. Aber bis dahin ist ja noch massig Zeit, und auf die freue ich mich. ;)


PHP 5 & MySQL 5 Kompendium: Dynamische Webanwendungen von Einstieg bis E-Commerce (Kompendium / Handbuch)
PHP 5 & MySQL 5 Kompendium: Dynamische Webanwendungen von Einstieg bis E-Commerce (Kompendium / Handbuch)
von Luke Welling
  Gebundene Ausgabe

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Titel sagt gar nichts., 12. Januar 2007
Wie die Überschrift schon suggeriert, ist der Titel des Buches aus meiner Sicht leicht unpassend. Wenn man ihn liest, geht man sicherlich davon aus, ein weiteres dieser vielen schnöden Massen-PHP-Bücher vor sich zu haben. Ich muss zugeben, dass dieses Buch damals ein reiner Glücksgriff in's Bücherregal des Elektrofachmarktes meines Vertrauens war. Doch nun zu den Inhalten...

Das Buch ist kein typisches Buch zum Thema PHP. Zu den eigentlichen Spracherläuterungen gesellen sich Profitips aus dem E-Commerce-Bereich sowie sehr praxisbezogene und wirklich gut programmierte Beispielscripts. Man geht hier völlig anders an die Problematik PHP-Programmierung heran. Nicht nur auf die simple, einsteigerfreundliche Art und Weise, sondern dieses Buch richtet sich auch an Fortgeschrittene bzw. Profis. Ein ganzes Kapitel beschäftigt sich z.B. mit dem Design von relationalen Datenbanken. Spitze!

Grundsätzlich betrachtet ist das Werk in 5 Hauptteile eingeteilt: "PHP einsetzen", "MySQL einsetzen", "E-Commerce und Sicherheit", "Fortgeschrittene PHP-Techniken" und "PHP- und MySQL-Projekte in der Praxis". Zudem gibt es einen Anhang, der detailliert auf die Installation der benötigten Server-Dienste sowie einige Internet-Ressourcen eingeht. Die Einteilung der Teile macht durchaus Sinn, besonders interessant sind sicherlich "E-Commerce und Sicherheit" sowie "PHP- und MySQL-Projekte in der Praxis". Hier zeigen die Autoren (mit Hilfe ihres eigenen Stils natürlich), wie in PHP programmiert werden kann, bzw. welches Know-How in Bezug auf E-Commerce grundsätzlich von Nöten ist. Bei den Beispielscripts gefällt mir besonders der strukturelle Stil. Simple "A nach B"-Scripts sucht man hier vergebens.

Auch Objektorientierung stellt natürlich einen Kernpunkt in diesem Buch dar. Hier muss ich sagen, dass die Erläuterungen sehr professionell vorgenommen werden. Es wird auf gut verständliche Weise auf objektorientierte Konzepte und deren praktische Umsetzung (natürlich anhand von Beispiele) eingegangen.

Der MySQL-Teil ist sehr umfangreich und scheut sich nicht vor (neuen) professionellen Techniken wie z.B. Stored Procedures. Wie eingangs bereits erwähnt ist hier besonders das Kapitel zum Design einer Datenbank zu loben. Zudem lernt man, die Stärken von Joins etc. richtig einzusetzen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dieses Buch nicht unbedingt für Einsteiger empfehlen kann. Wer dieses Buch effektiv nutzen will, sollte sich zumindest sehr gut mit den Grundtechniken in PHP auskennen. Fortgeschrittene und Profis finden in diesem Werk einen Leitfaden zur Verbesserung von Programmiertechniken, gepaart mit Praxisbezogenheit und guter Ideenvielfalt.


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