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Rezensionen verfasst von
Julia Streng

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Elegies in Darkness (Deluxe Edition)
Elegies in Darkness (Deluxe Edition)

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist wie eine Sucht..., 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu allererst möchte ich auf das Cover der "Elegies of Darkness" eingehen. Es ist mehr als nur gelungen, löst in mir sehr viel aus, positives wie auch negatives, wobei das negative natürlich überwiegt, da das Cover in tristen grau/schwarz Tönen gezeichnet wurde. Wenn man es länger betrachtet, hat man das Gefühl man würde selbst dort stehen. Gefangen in einer zerstörten Welt, irgendwo noch nach Hoffnung greifend...Einfach grandios!

Die Platte beginnt mit dem Song "Malum", der dir knallhart durch die Gehörgänge saust. Ein richtiger Faustschlag ins Gesicht, Adrians Worte prügeln sich in deinen Kopf, während im Hintergrund verzweifelt: "Keiner, keiner" geschrieen wird. Ein echter Knaller!

Es folgt der Song "The luxury of sanity", der sehr sanft, fast schon gespenstisch beginnt.Schließlich kommt ein origineller Beat mit wunderschönen Synths hinzu, die dem anfänglich "gespenstischen" schon etwas leicht hoffnungsvolles verleihen, die Synths fliegen sanft wie eine Feder, bis sie sich steigern und in den Refrain übergehen. Ein, für mich, sehr relaxter Song.

"StummKult". Wieder einmal ein knallhartes "Zurückholen in die Realität". Donnernde Beats, Adrians tiefe Stimme, Hintergrund-Schreie, Verzweiflung pur. Doch nicht die melancholisch, düstere Verzweiflung, eher die hasserfüllte, aggressive. Einer meiner Favoriten.

Der vierte Song, "Dogs of war" ist wieder einer meiner Lieblinge, da er viele klassische Elemente beeinhaltet, die mir bei Diary of Dreams schon immer gefallen haben. Der Song geht schnell ins Ohr, ist temporeich und hat ebenfalls wieder diesen Funken Hoffnung, wobei der Text eigentlich sehr gegenteilig ist.

"A day in December" ist wohl, für mich, eine der schönsten Balladen, die ich seit langem gehört habe. Anschalten, Augen schließen, genießen.

Der nächste Song heißt: "A dark embrace" und ist, meiner Meinung nach, sehr gewöhnungsbedürftig, da die Beats nicht sonderlich schnell ins Ohr gehen. Aber genau das macht es so interessant! Wieder sind klassische Elemente enthalten. Ganz dezent hört man die Gitarren im Hintergrund, die das ganze wunderschön unterstreichen.

Wieder ein Favorit von mir ist "The game". Eine absolute Tanz-Nummer, von der ich auch schon meinen ersten Ohrwurm hatte. Wer Songs wie: King of nowhere, the curse und butterfly dance mag, wird diese Nummer lieben!

Es folgt der wunderschön atmosphärische Song "Dream of a ghost" Man taucht ein in eine mystische Welt, die von hellen, getragenen Synths dominiert wird und spätestens beim Refrain merkt man, dass einem ein kleiner Stein vom Herzen fällt, er klingt ungewohnt frisch, vielleicht auch ein bisschen fröhlich...wieder ein bisschen hoffnungsvoll, aber nachdenklich...Traumhaft!

"Daemon"...Wer die ersten Klänge dieses Stücks hört und denkt, es handle sich um eine Ballade, den muss ich leider enttäuschen ;) Check it out and you will love it!!!

"House of odds" beginnt mit leicht verstörenden Klängen, düster, gefährlich und so bleibt er auch. Bass aufdrehen, Fenster auf und Nachbarn erschrecken!

Nun sind wir bei "The battle" und hier dominieren eindeutig die Gitarren! Anfänglich noch sehr elektronisch, verändert sich der Sound doch drastisch und geht in Richtung "Gothic-Rock" Ich liebe ihn, denn er ist sehr progressiv aufgebaut. Wundervoll.

"Die Gassen der Stadt" ist der krönende Abschluss der regulären CD. Mir kamen bei dieser, eher akustischen Ballade, schon fast die Tränchen, denn sie wühlt dich auf, zerreißt dich innerlich und dir bleibt nichts als ein bitterer Nachgeschmack...Wer "she and her darkness" schon grandios fand, wird diesen Song lieben.

So und nun zu den Bonus- Tracks:

"Mythology of Violence" ...TOP! Beats, leichte Gitarren, Ohrwurm-Refrain. Mein liebster Bonus-Song!

Bei "An empty house" hatte ich diverse Gänsehaut-Schübe, da mir der Text sehr zusagt und der Refrain doch wirklich sehr, sehr düster ist. Hier mischen wieder mehr Gitarren mit doch übertönen auf keinen Fall den grandiosen Elektro-Sound. Der Song is treibend aber auch schleppend. Eine gute Kombination aus allem =)

Das letzte Lied: "Remedy mine" beginnt sehr sanft und ruhig. Beim Refrain allerdings knallt es richtig und hier und da sind einige Orchester-Passagen zu hören! Ganz großes Kino! Alles endet im ruhigen Pianospiel und lässt dir Zeit, dich an die Stücke zu erinnern, die du vorher gehört hattest. Ganz langsam endet alles und du kommst wieder an deinen Punkt zurück, Du schließt somit das nächste Kapitel im Tagebuch der Träume und freust dich auf die Zeit, die dir gegeben wird um dieses Kapitel noch einmal aufzuschlagen.

Ich gebe fünf Sterne, weil es mich einfach umgehauen hat. Jetzt schon mein Album des Jahres 2014!!!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 6, 2014 2:14 PM MEST


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