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Rezensionen verfasst von
"Brazzo" Kremer

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Kruiz (1988)
Kruiz (1988)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Album ohne Fehl und Tadel, 15. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Kruiz (1988) (Audio CD)
Erstmals 1989 auf Kruiz aufmerksam geworden, damals als nichts Besonderes erachtet, dann 21 Jahre lang vergessen, 2010 nochmal im Gedächtnis gekramt, Youtube gestartet, "Heaviest in Town" in einer russischen Version gefunden - und total weggeblasen worden. Das Album gesucht und gefunden, "Kruiz" kann von sich eines behaupten: "all Killers - no Fillers". Reine Spielfreude, technisch hoch versierte Musiker, gutes bis brillantes, abwechslungsreiches Songwriting, Killerriffs am laufenden Band, melodiös und doch knochenhart. "Knight of the Road" ist ein starker Opener, "Brave New World" ist "nur" gut, vielleicht das schwächste Stück, "Heaviest in Town" ein Smasher erster Güte. Aber dann kommt das Überstück "Avenger", episch, russisch, originell, eine Hymne ersten Grades. "In Flames" rockt sehr eingängig, "Dream 5000 Years long" bietet tolle Melodien und originelle Soli, "Iron Rock" ist mit etwas Augenzwinkern ein Rock'n'Roll-Thrasher mit einer frühen Blastbeat-Variante, bei "Possessed" wird's düster und hart, im Mittelteil fast schon black-death-metallisch, und die folgende russische Originalversion von "In Flames" kommt noch besser rüber als die englische Fassung - ich versteh natürlich kein Wort, aber das tut dem Song überhaupt keinen Abbruch. Der russische Akzent stört auch bei den anderen Liedern nicht, sondern verleiht dem ganzen noch einen "exotischen" Touch im positiven Sinne.
Fazit: hart, melodisch, russisch, originell, großartig! KAUFEN!!!


Serpent's Heathland Ep [Vinyl LP]
Serpent's Heathland Ep [Vinyl LP]
Wird angeboten von tws-music-eu
Preis: EUR 14,25

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Heavy Metal mit Doom-Schlagseite, 23. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Serpent's Heathland Ep [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich ziehe mir seit ca. drei Wochen ständig die EP "Serpents Heathland" von Mountain Throne rein und muss sagen, dass sie ein echter Hammer geworden ist. Kräftig-kerniger, majestätischer, melodiöser, kitschloser, männlicher (Doom)Metal. Die Platte ist sauber produziert, die Instrumente und insbesondere die Drums klingen zeitlos gut und grundehrlich. Der Sänger singt, ohne weinerlich zu sein. Besonders "The Forest" und "Altar of Reason" haben es mir angetan.
Als musikalische Anhaltspunkte nenne ich mal Grand Magus, St. Vitus/Witchfinder General (ohne deren manchmal nervende Zähflüssigkeit) und vielleicht noch ein kleiner Schuss Candlemass. Aber der Begriff "Doom" trifft es nicht ganz, daher würde ich "Heavy Metal" eher bevorzugen. Und zwar Heavy Metal in seiner reinsten Form - ehrlich, schwer und hart. Gebt der Scheibe eine Chance und legt sie euch zu, wenn ihr sie finden könnt!


24 - Season 8 (6 DVDs) Box-Set
24 - Season 8 (6 DVDs) Box-Set
DVD ~ Kiefer Sutherland

4 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut, dass jetzt (hoffentlich) Schluss ist..., 11. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: 24 - Season 8 (6 DVDs) Box-Set (DVD)
Achtung, Rezension erhält ggf. Spoiler!
Man war ja bereits bei den Vorgängern daran gewöhnt, dass Realismus hier eine sehr untergeordnete Rolle spielte... aber diese Staffel ist wirklich kaum noch zu ertragen, dagegen sind sämtliche James-Bond-Filme die reinsten Dokumentationen. Wenn es jemals eine CTU gibt, dann hoffe ich, dass ich das nicht mehr erlebe. Die können ja wirklich alles, wissen alles, kommen in jedes System, kennen jeden Bauplan, jede Waffe, können jeden immer und überall dank ihrer Drohnen ausfindig machen. Mühsam von Terroristenhand gefertigte Sprenggürtel können auf Knopfdruck entschärft werden. Und das alles in kürzester Zeit. Nur zu schade, dass sie in der Auswahl ihres Personals immer wieder daneben greifen, das dürfte eigentlich dieser Behörde nicht passieren.
Jack Bauer bietet hier eine comichafte Vorstellung von sich selbst. Stich- und Schussverletzungen erträgt er mit Gleichgültigkeit. Zehn Minuten ein schmerzerfülltes Gesicht, weiter geht's mit Stunts und Action. Sogar nach einem Brusttreffer aus ca. 2 Meter Entfernung agiert er noch vom Krankenbett und greift einen Widersacher an.
Ich für meinen Teil hoffe, dass uns ein Teil 9 erspart bleibt, diese Staffel ist das beste Beispiel dafür, wie abgenutzt das ehemalige Erfolgsrezept ist. Sie ist langweilig, hat keine echten Höhepunkte. Lediglich als die Präsidentin wankelmütig wird, wird's mal etwas interessant. Dann ist die Staffel noch unnötig brutal, was zu der ab-18-Einstufung führt. Jetzt kann man dieses Machwerk nichtmal mehr im Internet verkaufen.
Leider ist das Ende nicht eindeutig das Ende. Ich hätte mir ein unwiderrufliches Ende von Jack Bauer erhofft. Aber selbst dann wird die CTU von seiner DNA einen Klon herstellen können, der dann noch für drei weitere Staffeln herhalten muss, aber für mich gilt: Nie wieder 24!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2014 3:08 PM MEST


Jesus-Killing-Machine
Jesus-Killing-Machine
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 15,90

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Metalfrikadelle, 20. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Jesus-Killing-Machine (Audio CD)
Dave Lombardo, Drums. Juchuu! Chuck Schuldiner, Mille Petrozza, Waldemar Sorychta, Gitarre. Sauber! Da kann doch eigentlich nix schiefgehen. Okay, ein Philipp Boa singt. Wer ist das denn? Keine Ahnung, irgend so ein Pop-Heini, der auf Metal macht. Gut, gebt dem Mann ne Chance. Ja. Hmmm. Irgendwie hört es sich nach Metal an, aber... es ist irgendwie doch gar kein Metal. Es klingt, naja, als hätten die Hauptbeteiligten ihren Input in einen Fleischwolf geworfen, Boa hat dran gedreht und was dann unten rauskommt auf CD gepresst. Das sind sicher alles schmackhafte Sachen, aber dem ganzen fehlt die richtige Würze. Einmal gegessen will man keinen Nachschlag mehr. Es klingt nicht glaubwürdig. Leider. Lombardo trommelt super, die Riffs stimmen, aber da ist ja noch Boa - dem nimmt man das nicht ab. Die Texte würden selbst Manowar noch die Schamesröte ins Gesicht treiben. "Metallized Kids" - ah ja. "Albert is a Headbanger" - mit Sicherheit. "Hellatio" - welch frivoles Wortspiel! Da drängt sich mir der Gedanke auf, wie Herr Boa über seine (Metal-)Zielgruppe denkt. Ich kann mich den guten Rezensionen auf jeden Fall nicht anschließen. Ich habe damals jede der 30 Mark bereut, die ich dafür hinblättern musste.


Sodom - Lords of Depravity Part I [2 DVDs]
Sodom - Lords of Depravity Part I [2 DVDs]
DVD ~ Sodom
Preis: EUR 15,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GEIL! KULT! KAUFEN!, 8. Dezember 2005
Bereits seit Wochen lag die DVD in meinem Einkaufswagen, endlich ist sie da! Rein in den Player, angemacht, und das bekommen, was ich erwartet habe.
Ich muss dazu sagen, alles was Sodom nach "Agent Orange" gemacht haben, hat mich nicht mehr so unbedingt umgehauen und nachdem Witchhunter raus war, war's irgendwie nicht mehr das selbe. Aber sie haben mich 1987 mit "Persecution Mania" zum harten Metal gebracht und dafür danke ich ihnen heute noch! Deswegen musste ich diese DVD haben, bin aber kein typischer Sodom-Fan.
Natürlich ist Angelripper in der Hauptrolle zu sehen, aber auch die Ex-Musiker kommen oft zu Wort. Dass Witchhunter einen unsympathischen Eindruck macht, kann ich nicht bestätigen. Ich glaube eher, der gute hatte "etwas" Schlagseite. Aber auch Frank Blackfire dürfte "etwas" platt gewesen sein, man hat oft Angst, dass der Gute vor laufender Kamera umkippt.
Es fängt alles ganz vorne mit Angelrippers Schulzeit etc an. Jedes Jahr von 1983 - 1995 wird ausführlichst belichtet. Auch alte Weggefährten wie Manni Eisenblätter und der ehemalige Manager Boggi Kopec kommen zu Wort, ebenso solch illustre Gestalten wie Chris Barnes, die den Einfluss der frühen Sodom weltweit verdeutlichen. Auf jeden Fall ist der Wandel der Band von der Keller-Kult-Band zur machmal fast schon etwas zu albernen Combo gut dokumentiert und wird zu keiner Zeit langweilig. Nehmt euch ein, zwei, acht Bier und geniesst diese DVD. Sie ist auf jeden Fall 100% authentisch. Für die 2006 erscheinende DVD-Nr. 2 wünsche ich mir allerdings das komplette "This mortal way of live"-Video, das damals bei "Mosh" lief...


Meister Mephisto
Meister Mephisto
Preis: EUR 14,49

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale, aggressive Ohrwürmer, 2. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Meister Mephisto (Audio CD)
Eins vorweg: Ich bin Schlagzeuger und hasse Platten, wo der Kollege Computer die Sticks in die Hand genommen hat. Ich will Sturmgeist hir nichts unterstellen, aber die Drums klingen verdammt programmiert. Für mich normalerweise ein Fall für die Tonne. ABER: Diese Platte hat die Angewohnheit, sich recht schnell im Hirn festzusetzen. Ich denke sogar, sie enthält einige "Hits" (bäh!).
Zur Musik: Rammstein trifft Borknagar trifft Darkthrone trifft Manowar trifft J.W. Goethe. Goethe? Ja, Goethe. Der Gute hat sozusagen die Texte für drei Songs verfasst. Und nach anfänglicher Skepsis muss ich sagen: Experiment gelungen. "Der Rattenfänger" ist wohl der Ohrwurm schlechthin und hat einen absolut geilen Mittelteil mit einem super-einfach-genialen-sau-heavy-Riff vorzuweisen. Der Gitarrensound ist absolut gelungen und die Stimme des Herrn Jakhelln hat auch was - wenn's nur echte Drums wären, aber Schwamm drüber. "Shock and Awe" ist wohl der Soundtrack zum letzen und nächsten Nahost-Krieg und ebenfalls einer der "Hits". Die anderen Songs sind aber eigentlich keinen Deut schlechter, nur nicht ganz so eingängig. OK, "Master Hunter" ist vielleicht etwas albern (wer den Refrain hört, weiss wieso), aber irgendwie auch wieder ein Ohrwurm und Humor hat auch noch keinem geschadet.
Ich denke, 5 Sterne sind ok, ich hätte 4,5 gegeben, aber das geht hier ja nicht.


Battle Hymns (Remastered)
Battle Hymns (Remastered)
Preis: EUR 7,99

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburt einer Legende, 28. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Battle Hymns (Remastered) (Audio CD)
"Battle Hymns" ist sozusagen das "Meat-and-Potatoes"-Album der Burschen. Ehrlich bis auf die Knochen, kein übermäßiger Bombast, nur steinharter Rock.
Dieses Album begründete übrigens ihren damaligen Ruf, Vietnam-Veteranen zu sein ("Shell Shock"). Die Texte sind sogar als gesellschaftskritisch anzusehen ("Death Tone", "Shell Shock" (Wiedereingliederungsprobleme eines Veteranen)) und tausendmal cooler und besser als ihre heutigen 50-Worte-Lyrics ("glory, kill, fight, die").
Zweitklassige Kompositionen kann ich nicht finden, im Gegenteil, die Songs wirken frisch und unbekümmert. OK, auf William's Tale hätte man verzichten können, aber das ist mir immer noch lieber als irgendein total uninspirierter Synthie-Schrott mit falschen Chören, wie sie ihn heute abliefern. Die Drums klingen ebenfalls noch nicht klinisch und Donnie Hamzik spielt einen etwas anderen Stil als Scott Columbus, und nicht unbedingt schlechter.
"Dark Avenger" mit Orson Welles als "Gastredner" ist einer der Songs, der Manowar unsterblich gemacht hat, "Battle Hymns" ist die Hymne schlechthin und das Duo Ross the Boss & Joey de Maio waren die Metal-Riffmeister überhaupt.
Manowar sollten sich diese Scheibe jeden Tag reinziehen. Sich auf ihre alten Stärken und auf die Songs konzentrieren und sich um Viva und Konsorten einen Sche*ß kümmern ("Blow your Speakers", wie war das damals??).
Fraglich ob sie's schaffen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.


Tyrants from the Abyss
Tyrants from the Abyss
Wird angeboten von cd-dvd-shop
Preis: EUR 1,87

4.0 von 5 Sternen Gelungenes Tribut-Werk, 23. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Tyrants from the Abyss (Audio CD)
Eine durchaus hörenswerte Tribute-CD. Alle Bands covern die Götter recht originalgetreu. Wobei einige allerdings Schwierigkeiten mit der Geschwindigkeit der Floridianer haben (der Centurian-Drummer hatte nach "Blasphemy" sicherlich einen Herzkasper, so hektisch kloppt er sich hinter dem Rhythmus her, ist allerdings auch ein schnelles Stück). Sehr gelungen sind "Lion's Den" von Throneaeon und "Bleed for the Devil" von Infernal (fast besser als die Originale). Bei Zyklon's "Dominate" hört man kaum einen Unterschied zum Original, "Immortal Rites" ist von Natur aus so stark, dass selbst Vader es nicht verhuntzen können und Angel Corpse prügeln sich mehr als ordentlich durch "Demon Seed". Enttäuschend allerdings ausgerechnet Krisiun ("Unholy Blasphemies"), die den Spirit des Originals zu keinem Zeitpunkt einfangen können und irgendwie neben dem Takt liegen.
Trotzdem eine lohnende Anschaffung für alle Morbid-Angel-Fans, auch wenn das Teil relativ schwer zu bekommen ist.


Demigod
Demigod
Preis: EUR 15,63

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Teil!, 12. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Demigod (Audio CD)
"Demigod" ist ein ausgereiftes, melodisches und doch düsteres Album geworden. Gutes Songwriting kombiniert mit ergreifenden Soli. Wo man Samael nach "Ceremony of Opposites" vergessen kann, setzen Ninnghizhidda an. Besonders der fünfte Song "The Awakening" klimmt verdammt nach den Schweizern. Die Palette reicht von besagten Samael rüber zu Dimmu Borgir und sie erinnern mich immer wieder, zumindest vom Feeling her, an die guten alten, leider völlig unterbewerteten Eternal Dirge. Ninnghizhidda haben einige totale Ohrwürmer auf der Pfanne, so z.B. "Prowling Sin" oder der Titeltrack.
Wenn Ninnghizhidda jetzt noch ihren eigenen Stil finden, sind fünf Punkte ein Muss. So gibt's jetzt erstmal vier. Kaufen!


The Music of Erich Zann
The Music of Erich Zann
Wird angeboten von chaosrecords
Preis: EUR 8,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Hammerplatte des deutschen Thrashs!, 11. April 2002
Rezension bezieht sich auf: The Music of Erich Zann (Audio CD)
Diese Platte ist das wahnwitzigste, geilste, rasanteste und doch melodischste, was je aus deutschen Landen aus dem Metalbereich frisch auf den Tisch kam. Die Riffs blasen alles weg, rasende Soli, treibende Drums, wahnsinnige Vocals. Leider ist es Mekong Delta danach nie mehr so recht gelungen, an diesen Hammer anzuknüpfen (vielleicht wollten sie es auch nicht). Dream Theater? Wer ist das? Mekong Delta setzen Maßstäbe, denen keine irdische Band mehr gerecht werden kann.
Wer auf starken Thrash mit enormem klassischen Einschlag steht, aber auf Bands wie Hollenthon oder Therion nicht kann, der liegt hier richtig. Diese Scheibe hat sechs Sterne verdient, einen muss man allerdings für den, nach heutigen Richtlinien, etwas dünnen Sound, abziehen. Hat keine natürlichen Feinde.


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