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Rezensionen verfasst von
Christopher Peter
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Carmina Variations
Carmina Variations
Preis: EUR 17,27

2.0 von 5 Sternen Eintönig, 22. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Carmina Variations (Audio CD)
Seltsamerweise klingen die im Original unterschiedlichen und facettenreichen Sätze der Carmina Burana in dieser Version alle sehr ähnlich (irgendwie wie Fahrstuhlmusik). Da macht es dann auch nichts, dass nur ein Teil des ganzen Werks enthalten und die Reihenfolge geändert wurde. Ganz nett gespielt, aber Jazz-Gefühl will nicht so recht aufkommen...


Krinner Christbaumständer Basic S
Krinner Christbaumständer Basic S
Preis: EUR 22,95

5.0 von 5 Sternen Der Ständer, der hält was er verspricht, 22. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist ein hochwertiger Christbaumständer - auch in der Ausführung S (für Bäume bis 180 cm) ist er solide, schwer und stabil und kann bequem auch etwas größere Bäume sicher halten. Die Bedienung ist so einfach, dass ich ohne Probleme alleine eine 1,90 m-Tanne halten und verankern konnte. Der Wasserbehälter ist auch ausreichend groß, so dass der Baum auch nicht austrocknet, wenn man mal ein paar Tage nicht zu hause ist. Ein langlebiges Produkt zu einem sehr guten Preis, wie ich finde.


Nackt im Chor - kommt selten vor: Ratgeber für ungebremste Chorfreude
Nackt im Chor - kommt selten vor: Ratgeber für ungebremste Chorfreude
von Petra Rapp
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,90

1.0 von 5 Sternen Das beste ist die Titelseite, 9. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lustig? Humorvoll? Kein bisschen. Die gequält-gewollt-'witzigen' und 'anzüglichen' Episoden sind so öde und spießig, dass man nur sagen kann: Schade ums Geld. Ein tolles Beispiel dafür, wie man mit einer geschickten Titelseite auch ein miserables Buch verkaufen kann. Reingefallen.


Weihnachtsoratorium
Weihnachtsoratorium
Preis: EUR 21,99

5.0 von 5 Sternen Exemplarische Interpretation, 9. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Eine international nicht übermäßig bekannte Einspielung, die aber mit großem Schwung und emotionalem Tiefgang den Vergleich mit den prominentesten Aufnahmen des Weihnachtsoratoriums nicht scheuen muss: Nachdem ich jahrelang John Eliott Gardiners Einspielung als mein Nonplusultra betrachtet hatte, stieß ich nun (bzw. nun erst - auch diese Platte ist schon relativ alt) auf Ralf Ottos Interpretation und habe sehr großen Spaß damit. Die Spiel-, Sing- und Dirigierfreude ist allen beteiligten anzuhören; technisch versiert, aber mit einer Dynamik als widmeten sie sich zum ersten Mal dem WO.


Symphonien
Symphonien
Preis: EUR 7,38

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Süffig und angenehm, 30. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Symphonien (Audio CD)
Das ist Musik, die keinem weh tut. Denn besonders individuell sind die Sinfonien von Dittersdorf nicht, sondern reihen nette Melodien mit den üblichen Effekten und Versatzstücken der (Früh-)Klassik aneinander. Eigentlich könnte man in klassischen Konzerten öfter einmal Dittersdorf (oder Wanhal, Kraus, Beck etc.) spielen und ab und zu auf einen Haydn oder Mozart verzichten, denn von denen ist auch nicht alles geistreicher.

Die Einspielung der D-Dur, A-Dur und Es-Dur Sinfonie durch das Metropolitan Orchestra Lissabon unter der Leitung von Alvaro Cassuto ist solide, klar und ohne Schnörkel, was den Werken angemessen ist. Etwas mehr Tiefgang ließe sich durch eine durchdachtere Interpretation allerdings schon erreichen.


Morgens leicht, später laut: Singles (edition suhrkamp)
Morgens leicht, später laut: Singles (edition suhrkamp)
von Detlef Kuhlbrodt
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,00

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hintergründiges Mosaik, 7. Januar 2008
Jede Buchveröffentlichung von Kolumnen hat das Problem des immergleichen Rhythmus. Eine Episode ist meist eine bis anderthalb Seiten lang, dann kommt ein Absatz, eine neue Überschrift, eine neue Texte. Meist wird diese Kleinteiligkeit durch größere Sinneinheiten durchbrochen - eine gewisse Anzahl von Kolumnen wird dann zu einem Kapitel zusammengefasst.

So macht das auch Detlef Kuhlbrodt. Er ordnet seine Texte den vier Jahreszeiten entsprechend an, beginnend mit dem Frühling. So entsteht ein großes Mosaik des Lebens in Berlin: Momente und Erfahrungen aus den Jahren 1999-2007 bilden gemeinsam die Jahreszeiten - quasi einen meta-Frühling, einen meta-Sommer und so weiter.

Die große Qualität von Kuhlbrodts "Singles"-Buch besteht darin, dass sich die Welt nach und nach zusammensetzt und die Struktur weit über das Episodische hinausgeht. Einzelne Elemente treten über die Jahre und Jahreszeiten hinweg miteinander in Beziehung. z.B. die fernsehschauenden Nachbarn. Auch Bilder von einzelnen Personen entstehen auf diese Weise; so erfährt man vage und rätselhaft vom Schicksal des Vaters, blättert immer wieder im Buch hin und her, um mehr herauszufinden.

Wer "Morgens leicht, später laut" aus Sammlung von Kurzgeschichten ansieht, wird einigen Spaß haben. Wer das ganze Buch im Blick wird hingegen ins Staunen geraten, wie unkompliziert ein Autor ein solches Werk zustande bringen kann.


Keinohrhase / Rabbit without ears (Plüschtier)
Keinohrhase / Rabbit without ears (Plüschtier)
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 99,99

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Süßes Geschenk, 7. Januar 2008
Der Keinohrhase sieht wirklich 100%ig aus wie im Film. Er ist gut verarbeitet, sieht dabei aber so herrlich unperfekt aus. Ein tolles Geschenk - vor allem, wenn man es jemandem mitbringt und es beim Klingeln vor den Türspion hält...


Zyklus/Kumi Ori/die Pole Sind in Uns
Zyklus/Kumi Ori/die Pole Sind in Uns
Preis: EUR 7,38

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innig und klangschön, 5. Dezember 2007
Die Musik von Aribert Reimann hatte ich immer für schroff und unzugänglich gehalten. Aus der Fernsehübertragung seiner Oper "Bernarda Albas Haus" hatte ich vor allem schreiende Frauen und dröhnendes Orchester in Erinnerung - nicht unbedingt etwas, das man sich des puren Hörgenusses wegen anhören würde.

Auf der anderen Seite sind mir Reimanns Werke als meisterhaft gesetzte Kompositionen bekannt, die ihre Form und Sprache aus einem reinen Kontrapunkt beziehen. Dennoch alles in allem eher Musik, die man sich lieber in der Partitur ansieht als sich auf Platte anzuhören.

Warum ich dann diese CD gekauft habe, weiß ich gar nicht mehr. Allerdings bin ich froh, dass ich das getan habe. Denn hier verbindet sich die geradezu übermäßig poetische Sprache Celans mit einer ganz feinsinnigen und besonders hörbaren Klangsprache Reimanns, die mir so zuvor noch nicht bekannt war. Bariton Yaron Windmüller geht dabei mit der Musik um wie mit zerbrechlichen Kostbarkeiten. Man kann in seiner Stimme geradezu versinken, so angenehm, überzeugend und sicher interpretiert er die schwierigen Werke.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich diese Platte anzuhören. Dass derartige Produktionen im low-Budget Bereich zu finden sind, ist zwar nichts neues, aber immer noch eine Seltenheit. Diese CD ist ein schlagender Beweis dafür, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland tatsächlich etwas leistet anstatt bloß ein Volksfest der Volksmusik ans andere zu reihen.


Star Wars Episode III: Revenge of the Sith
Star Wars Episode III: Revenge of the Sith
Preis: EUR 8,97

5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher keine neue Hoffnung auf einen Academy Award..., 7. Mai 2005
John Williams muss bei der Komposition vor einem kaum lösbaren Dilemma gestanden haben: Der Fluss der Handlung und die Chronologie der Kinofilme streben derart auseinander, dass Episode III der Kulminationspunkt des musikalischen Materials sein musste. Bei so etwas wäre man gerne ein Richard Wagner, der von der Idee bis zur Musik alles selbst konzipieren konnte... Da John Williams jedoch leider nicht Wagner ist und auch weder Waxman, Korngold oder Rota, bleibt nur, mit möglichst wenig Aufwand die gut 2 Stunden Film zu befüllen. Zusammengedampft ergibt dies etwa 70 Minuten Soundtrack, der leider aber immer noch sehr verdünnt klingt: Bereits in den Vorgängerfilmen exponierte Themen treten fast unverändert auf, Übergänge und harmonische Wechsel sind mit rascher Hand eingebaut (man achte auf die viertaktige Überleitung der letzten Szene zu den Credits). In der Geschichte des Hollywoodfilms und auch im OEuvre von Williams hat es vieles gegeben, das sorgfältiger und geistreicher gearbeitet war.
Wo Neues gefragt ist, wird fröhlich aus der Musikgeschichte abgeschrieben: Sind Wagner und Strauss ausgelutscht, geht es eben mit Moussorgskij weiter. Die "Hütte auf Hühnerfüßen" aus "Bilder einer Ausstellung" eignet sich schließlich super für Verfolgungsjagden aller Art - und zwar auch dann, wenn Williams mal eine Modulation auslässt oder Motive in die entgegen gesetzte Richtung laufen lässt. So ergibt sich zumindest für den kundigen Hörer ein amüsantes Musiksuchspiel.
Bei aller Enttäuschung muss man einem Williams dennoch zugute halten, dass er seine Aufgabe als solider SF-Untermaler gerecht wird; ebenso wenig, wie Welten öffnende Überraschungen im Plot des Filmes zu erwarten sind - schließlich weiß man ja, wie die Story weiter geht - gibt es solche in der Begleitmusik. Und mehr als Begleitmusik ist es auch nicht. Somit kann man mit der Ohrenmassage im Kino wohl zufrieden sein, auf der Wohnzimmercouch erst dann, wenn sich irgendwann die Episode III-DVD im Player dreht. Emotionslos eingespielt, aber hervorragend produziert und brillant abgemischt.
Originell ist die Bonus-DVD, auf der ein etwas seltsamer Mann die komplette Geschichte erzählt und dazu Musikvideoclips mit Star Wars-Szenen erscheinen. Alles in gut einer Stunde - etwa wie "Der Ring an einem Abend"...


Cristobal Halffter: Don Quijote
Cristobal Halffter: Don Quijote
Preis: EUR 39,25

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterbewertet?, 14. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Cristobal Halffter: Don Quijote (Audio CD)
Seit der Uraufführung in Madrid vor mehr als fünf Jahren gab es keine zweite Inszenierung von Halffters DON QUIJOTE. Damit gilt ein Bühnenwerk normalerweise als tot. Nun steht im Juni eine weitere Premiere in Spanien dieser Oper an, die es verdient, auch über die spanischen Grenzen hinaus gespielt und gehört zu werden. Letzteres ist mit dieser Einspielung nun möglich. Und es lohnt sich, hineinzuhören - die Doppel-CD ist jeden Cent wert. Crisóbal Halffter schafft ein äußert kraftvolles wie auch kurzweiliges, aber dennoch sensibles Portrait des Don Quijote-Stoffs. Als barocke Opera seria (häufig auch mit klanglichen Stilzitaten) angelegt, entfaltet sich Form- und Klangsprache im Laufe der 5 Szenen. Beeindruckend sind die beiden elektronischen Einspielungen, insbesondere das atmosphärische "Take 2" im Finale und der Wirtshaus-Chor in bester Orff-Manier.
Zwischen Sohn (Dirigent Pedro Halffter) und Vater (Komponist Cristóbal) hat eine enge Zusammenarbeit stattgefunden. Davon zeugen maximale Präzision bei der Realisation der unübersichtlichen und hochkomplexen Partitur und gelegentlich Abweichungen von ihr, die aber immer stimmig sind. Klanglich bewegt sich die Einspielung auf sehr hohem Niveau, extrem leise und sehr laute Passagen wirken stets überzeugend. Zu loben ist auch der solide Schuber und die sorfältig erstellten Booklets.
Ein sehr guter Ersatz für Bühnenaufführungen (die *hoffentlich* bald vermehrt folgen), um dieses Meisterwerk zu entdecken.
Ergänzung zwei Monate später: Die Deutschlandpremiere gibt's doch noch! 2006 kommt sie an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel!!


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