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Rezensionen verfasst von
Jürgen Langhans "jlanghans2" (Karlsruhe)
(REAL NAME)   

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LEGO Technic 8110 - Unimog U400
LEGO Technic 8110 - Unimog U400
Wird angeboten von Lothring Online
Preis: EUR 292,00

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Hammer!, 19. August 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: LEGO Technic 8110 - Unimog U400 (Spielzeug)
Dieses Gerät ist ein absoluter "Hammer"! Die hervorragende Lego-Qualität in Bezug auf Material und Bauanleitung kommt auch bei diesem überaus anspruchsvollen Teil voll zum tragen. Mein kleiner Wurschtelzwerg mit seinen 9 Jahren hat dieses berühmte Gefährt bei viel Spaß innerhalb von drei Tagen zusammengebaut, wobei er lediglich bei den nicht leicht montierbaren Schlauchverbindungen seinen Papi brauchte. Besonders faszinierend sind die beiden Differentialgetriebe, die Kraftübertragung mit Cardanwellen und die Unimog-typische Federung / Radaufhängung. Leider baut man sowas in aller Regel nur einmal zusammen, ...

Man kann sich während der gesamten Montage bis kurz vor Schluß kaum vorstellen, wie die Pneumatik funktionieren soll, aber: Sie tut es! Der mit Gummi beschichtete Greifer packt kraftvoll zu. Höhepunkt war die Aufnahme und Ablage roher Eier. Einziger Minus-Punkt: Die Lenkung ist mechanisch deutlich überfordert. Ansonsten: Eindeutige Empfehlung. Jetzt fehlen nur noch Beleuchtung, Fernbedienung, Programmierbarkeit, ... :) Wer einen Unimog mal in "echt" erleben und mitfahren will, kann das im Süden Deutschlands in Gaggenau jederzeit tun; auch dies als Empfehlung.


Lepel
Lepel
DVD ~ Loes Luca
Wird angeboten von wentland8
Preis: EUR 12,15

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ausnahmefilm!, 6. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lepel (DVD)
Unglaublich, welche Filme heute irgendwo schlummern, die einem besonderen Anspruch gerecht werden und dabei noch spannend, lustig und hinreißend sind. Vor allem im Kinder-Bereich ist das eher die Ausnahme. Mein Sohn (7) brachte den Film einfach so mit. Eine ganz heiße Emfehlung an Väter und Mütter, die von Kindererziehung "keine Ahnung" haben ...


Mattel - Fisher Price B0334-0 - Kassettenrecorder mit Stimmenverzerrfunktion
Mattel - Fisher Price B0334-0 - Kassettenrecorder mit Stimmenverzerrfunktion

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein guter Klang, 9. Januar 2007
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Trotz der Größe des Gerätes ist der Lautsprecher sehr klein gehalten. Es ist eher ein plärrender Klang als ein angenehmer. Die Schnellspultasten müssen während des Spulens gehalten werden, was unpraktisch ist.


Falsch ist richtig: Ein Leitfaden durch die Abgründe der Schlechtschreibreform
Falsch ist richtig: Ein Leitfaden durch die Abgründe der Schlechtschreibreform
von Theodor Ickler
  Taschenbuch

40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum Kinder heute neben "lässt" auch "lässtig" schreiben, 11. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Die Sprachgemeinschaft hat im Laufe der Jahrhunderte viele Hilfsmittel gefunden, die allesamt dazu dienen, dem Leser einen bestimmten Inhalt möglichst sinnfällig vor Augen zu führen ..." (Seite 19).
Mit FALSCH IST RICHTIG liegt ein kompaktes Buch vor, das auf überaus kompetente und souveräne Art und Weise darlegt, weshalb wir die Wörter und Wortkombinationen so schreiben müssen, wie wir das bisher auf der Basis unserer bewährten Rechtschreibung getan haben und größtenteils noch immer tun. Prof. Ickler zeigt, daß Quentchen nicht von Quant kommt und belemmert nichts mit dem Lamm zu tun hat. Er erklärt, weshalb Kommas an der richtigen Stelle so wichtig sind und warum Kinder heute neben "lässt" auch "lässtig" schreiben. Beinahe alle reformgeschädigten Schreibungen, auch die Zeichensetzungen und die Trennungen, unterzieht er einer historischen bzw. sprachwissenschaftlichen Analyse. Dies tut er mit überzeugender Klarheit, ohne dabei - wovor ich den Hut ziehe - den Pfad der Sachlichkeit zu verlassen. Das Buch ist sauber gegliedert und beinhaltet alle wesentlichen Inhalte des Reformprozesses. Prof. Ickler läßt den Leser teilhaben an seinen oft irrwitzigen Auseinandersetzungen mit Reformern; er beleuchtet Hintergründe, nennt Namen und zeigt einen möglichen, überraschend einfachen Ausweg aus dem Rechtschreibchaos.
Am Ende des Buches steht der "unvorbereitete" Leser eher fassungslos als glücklich da: Was soll dieser ganze absurde Unfug? Der Leser ist geneigt, bestimmte Schilderungen einfach nicht zu glauben, weil sie so unfaßbar, unlogisch und bar jeden Verstandes erscheinen. Aber zu des Lesers Entsetzen deckt Prof. Ickler ein dunkles, folgenreiches und in seiner Umsetzung völlig überflüssiges Kapitel unserer Kulturgeschichte auf. Es geht ihm nicht nur um den "Tollpatsch", sondern er nimmt uns jede Illusion von einer Vereinfachung des Schreibens durch die sog. Rechtschreibreform; er entlarvt die Lügen und Intrigen der Reformerseite und legt die Zusammenhänge zwischen Reform, Politik und Verlagen offen; er beschreibt, unter welchen widerwärtigen Umständen und mit welchen fiesen Mitteln diese Reform "amtlich" und "schulreif" gemacht wurde. Auch läßt er nicht unerwähnt, daß sich heute (2006) viele Reformer und Politiker nicht mehr zu diesem mißlungenen Projekt bekennen und sich gern aus der Verantwortung stehlen würden.
Die Lektüre ist unerwartet spannend, hoch aktuell und für jeden Leserkreis leicht verständlich. Wer nach Seite 263 immer noch "ss" statt "ß" schreiben will und meint, er tue damit etwas Gescheites, sollte wenigstens noch mal drüber schlafen. Überzeugender als in FALSCH IST RICHTIG kann man die Dinge de facto nicht erklären.


Schlaflieder Lullabys
Schlaflieder Lullabys
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 15,18

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sanft und außergewöhnlich arrangiert, 20. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Schlaflieder Lullabys (Audio CD)
Wer nur die "klassischen" Hörgewohnheiten kennt und sich gewöhnlich mit Dur- und Moll-Kadenzen harmonisch in den Schlaf wiegt, wird überrascht sein. Hier klingen die teilweise gut bekannten Schlaflieder deutlich anders. Alle Titel sind mit sparsamen Mitteln unter Verwendung von eher aus dem Jazz üblichen Tonstufungen sanft arrangiert und in hoher musikalischer und technischer Qualität produziert worden. Gesang und Instrumente verraten, daß hier echte Musiker am Werk sind. Auch die Auswahl der Lieder zeugt von nicht alltäglicher weltoffenen Weitsicht; die CD ist ein angenehmes, sehr empfehlenswertes Hörvergnügen, nicht zu letzt, weil sich diese Produktion deutlich von vielen schlecht gemachten Veröffentlichungen, gerade im Bereich Kindermusik, abhebt und vielleicht mit dazu beiträgt, die Hörgewohnheiten von Aufwachsenden zu schärfen und der heute stark zunehmenden Einseitigkeit entgegenzuwirken.


Der große 'Blöff'
Der große 'Blöff'
von Karin Pfeiffer
  Taschenbuch

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verblüffend einfach nachvollziehbare Anregungen, 15. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Der große 'Blöff' (Taschenbuch)
Inzwischen gibt es eine überraschend große Anzahl von Büchern, die sich kritisch mit der sog. Rechtschreibreform auseinandersetzen. Der hier vorliegende „Blöff“ tut das auf besondere Weise: Die Abartigkeit des Reformansatzes wird nicht an Hand schwieriger Theorien und lateinischer Wörter gezeigt, sondern am ganz normalen Alltag des allmählichen Lernens. Nein, wir lernen unsere Rechtschreibung und Grammatik tatsächlich nicht primär durch Regel-„Einpauken“, sondern durch kontinuierliches, von keiner Zeitvorgabe bestimmtes Lesen und – nicht zu letzt – durch die Einfühlsamkeit der hierfür in Lohn und Brot stehenden Lehrerschaft.
Das Buch untermauert alle wesentlichen Aussagen mit zahlreichen Beispielen und Vorschlägen, die durchaus geeignet sind, auch eingefleischte „Gleichgültige“ oder Reformbefürworter zum Überdenken der eigenen Einstellung anzuregen. Auch wenn die sehr oft zur Anwendung kommenden Ausrufezeichen nicht zur Schönheit ausgewogener Prosa beitragen, verraten sie doch einiges über den emotionalen Zustand der beiden Autorinnen während des Verfassens, was angesichts der Ignoranz im Umfeld der Entscheidungsträger nur zu verständlich ist. Der Text wirkt deshalb jedoch nicht belehrend, sondern alle Argumente werden stets sachlich und mit hohem Anspruch vorgetragen.
Leser, die sich eingehend mit den Reformkritiken beschäftigt haben, finden im „Blöff“ eine Reihe neuer, verblüffend einfach nachvollziehbarer Anregungen. Die Autorinnen machen mit diesem Büchlein aber insbesondere denen ein Angebot, die sich bisher nur wenig mit der Reform und deren Auswirkungen befaßt oder die noch gar keinen Zugang zu diesem Thema gefunden haben. Fazit: Sehr empfehlenswert.


Lob der Rechtschreibung: Warum wir schreiben wie wir schreiben
Lob der Rechtschreibung: Warum wir schreiben wie wir schreiben
von Horst Haider Munske
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum wir so schreiben, wie wir heute schreiben ..., 26. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist erfrischend, wieder einmal ein Buch, das in gutem Deutsch verfaßt ist, lesen zu können. Unabhängig davon entspricht der Inhalt voll und ganz den Erwartungen eines anspruchsvollen Lesers, der wissen will, warum wir so schreiben, wie wir heute schreiben. In angenehm sachlicher und überaus kompetenter Art und Weise erläutert der Autor die geschichtlichen Aspekte unserer Rechtschreibung und Grammatik. So erfahren wir beispielsweise, warum wir „im allgemeinen" und nicht - wie es heute in den Schulen gelehrt wird - „im Allgemeinen" schreiben müssen. Wir lesen über die Nützlichkeiten der Großschreibung, des „ß" und des „daß". Der Autor zeigt anschaulich an Beispielen die Stärke unserer Schriftsprache, wenn es um die Unterscheidung der Bedeutung von Wörtern mit gleicher Aussprache geht, z. B. „Moor" und „Mohr". Es bleibt kein wichtiges Teilgebiet der Rechtschreibung ausgespart.
Natürlich kommt der Autor an der sog. Rechtschreibreform nicht vorbei. Er arbeitet klar heraus, daß das Rechtschreiben dem Lesen dient und nicht das „Vereinfachen" des Schreibens zum Ziel hat. Als belesener Bürger weiß man das natürlich, aber die im Buch dargelegten Zusammenhänge und Fachbegriffe erweitern ungemein die eigenen Argumentationsmöglichkeiten gegen diese absurde Reform. Fairerweise nennt der Autor auch „Nachteile" der „ß"-Schreibung und gibt außerdem zu bedenken, daß jemand, der „ss" statt „ß" schreibt, vom Grundsatz her natürlich keinen grammatikalischen Fehler macht. Aber je tiefer man in die Lektüre eindringt, desto unfaßbarer erscheint einem das Bestreben einer Minderheit von „Reformern", dieses so wertvolle und über Jahrhunderte auf natürliche Weise ausgereifte, sensible Kommunikationsprodukt auf Dauer zerstören zu wollen. Auch wenn ich den im Buch vorgestellten Kompromißvorschlag zur „ss" / „ß"-Schreibung persönlich nicht mittragen will, lautet mein Fazit: Ein sehr empfehlenswertes und wichtiges Buch!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2008 10:20 PM MEST


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