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Red-Blooded Risk: The Secret History of Wall Street
Red-Blooded Risk: The Secret History of Wall Street
von Aaron Brown
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 32,83

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante Ansichten, 8. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eines vorweg: Aaron Brown ist ne coole Sau und meine 5 Sterne sind vielleicht etwas biased.

Worum es geht:
Ja..das ist bei Aaron Brown relativ schwer zu sagen.Ein wilder Themen-Mix. Natürlich, wie der Titel nahe legt:), geht es im wesentlichen um "Risiko". Wobei mit "Risk" hier eine Auswahlsituation gemeint ist (also man hat etwas zu entscheiden und kann mit seinem Handeln seine "exposure to risk" zumindest beeinflusssen), deren Ausgang nicht vorhersagbar und entweder positive oder negative Auswirkungen auf den Entscheidungsträger haben. Situation, die auf jeden Fall schlecht ausgehe, nennt Aaron nicht "Risk", sonder "Danger". Das Gegenstück (nur positiver Ausgang) nennt sich dann "Opportunity".
Den albernen Untertitel beteuert er hat sich der Verlag ausgedacht.

Auch nimmt Aaron es nicht so genau mit der strengen akademischen Unterscheidung zwischen "Risiko" (eine Situation in der man den möglichen Ausgängen Wahrscheinlichkeiten zuordnen kann) und "Ungewissheit" (Situationen in denen man die Wahrscheinlichkeiten nicht kennt bzw nicht mal alle möglichen Ausgänge benennen kann).In Aarons Welt hat man immer wenigstens ein grobes Modell der Entscheidungssituation. Die betrachtetn Risikosituationen beziehen sich meist auf Szenarien aus zwei Welten, in denen sich Aaron gut auskennt: Glücksspiel (Poker, Sportwetten, Black Jack etc) und Financial Markets. Auch wenn er wert darauf legt, dass seine Theorien und Betrachtungen nicht darauf zu beschränken sein. Er wird bei den nicht Finance/Glückspielanwendungen seiner Theorien dann selten konkret, wenn dann sind die Ausführungen aber sehr interessant.

Also: ein locker geschriebens Buch zur Geschichte der Risikos und dessen theoretische Betrachtungen, dem RiskManagement in Banken und Hedge Funds und eine grober Fahrplan zum Management von Risiken. Der Autor bricht hier eine Lanze für das Value At Risk Risikomass(wenn es richtig erstellt wird...auf diesen Prozess geht der Autor auch genauer ein) und insbesondere schreibt er dem VaR eine andere Bedeutung zu. Das fand ich sehr interessant.

Hinzu kommt
- eine Theorie des Autors wozu Future Kontrakte eigentlich gut sind
- das Derivate das Geld bald ablösen wird (wirklich ein netter Gedanke)
- eine tolle Betrachtung wie und warum sich die beiden Risiko betrachtungen Kelly Criterion vs Modern Portfolio Theory nicht widersprechen, sondern ergänzen
-und noch einige mehr...

Wie in seinem ersten Buch The Poker Face of Wall Street wird all dies untermalt von netten Anektoden aus der Finanzwelt/von der rennbahn/aus dem Kasino.

Wem diese Zusammenfasung etwas konfus erscheint: ist sie auch. Das Buch ist so. Ich finde die Kapitel eigentlcih nicht wirklich gut verknüpft. Ein didaktischer roter Faden ist IMO nur mühsam zu erkennen. Kein Lehtrbuch (obwohl es viel zu lernen gibt).

Angenehm finde ich, dass der Autor es in der Regel klar kennzeichnet,wenn er seine Meinung vertritt und wann er versucht Fakten zu vermitteln.

Fazit: gutes Buch. ich fand es besser als Pokerface of Wall Street. Wirklcih kreative Ansichten. Vielleicht nicht viel was sich direkt in die Praxis umsetzen lässt. Aber ich habe es gern gelesen. Wer sein erstes Buch mochte, wird auch dieses mögen. Wer das Willmott Magazine bezieht und seine Kolumnen dort verfolgt, wird einiges schon bekannt vorkommen.

Ich fands nett.


Street Freak: Money and Madness at Lehman Brothers
Street Freak: Money and Madness at Lehman Brothers
von Jared Dillian
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles Psychos:), 21. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dillian ist (oder war) Trader der alten Schule. Soll heissen er gibt seine Orders noch über das Telefon ab und benimmt sich auch so, wie man das von einem echten Wall Street Alphatier erwarten würde. Bildschirme zerdeppern, den Trottel vom Sales zusammnbrüllen, kolerische Anfälle, wenn der Markt gegen einen läuft, eine ordentliche Portion Sexismus etc etc...

Dillian arbeitet bei Lehman Brothers. Neben Bear Sterns und den alten Salomon Brothers wohl der Laden mit dem "burgoisen" Ruf an der Wall Street (wenn das überhaupt möglich ist). Weniger Genie als Goldman Sachs, aber aggressiver,risikofreudiger."Scappy" sagt der Angelsachse.

Das Problem von Dillian ist, er benimmt sich wie man sich einen Trader vorstellt....nur hat es bei ihm einen anderen Grund. Da es auf dem Einband steht, ist es denke ich kein Spoiler: Dilian ist schizophren und musss sich deshalb medikamentisieren lassen.

Somit vereint das Buch zwei Themen, die beide für sich schon ein Buch wert gewesen wären. Das Innenleben eines an Schizophrenie erkrankten und die Erfahrungen eines Traders.

Ob man das alles, was zum Handel an den Börsen geschrieben wird, so für bare Münze nehmen muss, weiss ich nicht. Interessant geschrieben ist es alle mal.

Dillian ist ETF Händler. Er handelt Flow (also Handelt mit Kunden). er macht aber Ausflüge in Prop Trading (Handel mit dem Geld der Bank) und vermittelt da den Eindruck als ob er unkontrolliert hätte handeln können was er will. Und das stimmt einfach nicht. Eigentlich war das Risk Management bei Lehmann relativ strikt. Jedenfalls was die Händler betrifft...galt offensoichtlich nocht für alle Divisionen im Unternehmen.

Fazit: eine interessante Betrachtung des Innenlebens eines Traders und seiner Ansichten zu Märkten. Auch wenn es ein Vertreter eine aussterbenden Gattung ist und das üblich Cliche vom Kokain konsumierenden, sexistischen Proletentrader nicht mit dem in Übereinkunft zu bringen ist, was ich so erfahren habe. Aber irgendwo muss es das ja gegeben haben....und es macht einfach Spass zu lesen:).

Leichte Lektüre die fesselt. Informativ ist sie IMHO nur bedingt. But who am I? Kaufempfehlung!


Financing the Future: Market-Based Innovations for Growth (Milken Institute Series on Financial Innovations)
Financing the Future: Market-Based Innovations for Growth (Milken Institute Series on Financial Innovations)
von Franklin Allen
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Financing the Future......Turbokaitalistisches Kampfpamphlet oder Sachbuch, 9. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Frau Sarah Wagenknecht hätte ihre helle Freude an diesem Buch;)

Die Intention des Buches wird sehr schnell klar: im Wesentlichen (ein Blick auf die akademische EHekunft der Autoren macht auch klar warum) soll eine Lanze für "innovative Finanzprodukte" gebrochen werden. Zurecht wie ich finde. Selbstverständlich nimmt man heutzutage (Medien und allgemeine Gesellschaft) gerne die Mistgabel und den Strick in die Hand, sobald man den Begriff "innovatives Finanzprodukt" zu hören bekommt. Auch zurecht finde ich. Nach dem CDO, CDO squared, MBS...Desaster hat der normale Mensch wahrscheinlich erstmal genug von "Finanzinovationen".Der gesunde Menschenverstand kategorisiert diese erstmal als verzwickte und undurchsichtige Kontrakte, die:
1) keinen praktischen Nutzen haben (kann man nicht essen/trinken, nicht mit heizen, nicht mit fahren/fliegen/schwimmen, nicht anziehen...)
2) zu allerest mal Bänker und satanistische Hedge Funds reich machen.

Ich hatte mir von dem Buch erhofft etwas Munition für die Gegenposition zu bekommen. Gelingt dem Buch aber nur partiell. Es wird rudimentär und nicht sonderlich anschaulich erklärt, welche volkswirtschaftlichen!!! (also nicht nur mich reich machen) Aufgaben diese Finanzkonstrukte eigentlich haben. Das hätte man IMHO auch schöner, plastischer und direkter/lebensnäher machen können. Statt dessen wird viel auf das akademische Umfeld verwiesen. Generell zeigt das Buch ein paar exemplarische Beispiele, bei denen neue Finanzprodukte "der Sache" geholfen haben und auch noch helfen.

Die Palette der Konstrukte ist groß und vielseitig. Bonds, Aktien, Convertible Bonds, Futures, Optionen, Venture Capital und Hedge Funds (als asset Klasse),Versicherungen...Die historischen und aktuellen Anwendungsgebiete zahlreich (Industrielle Revolution, Eisenbahnbau in den USA,Entwicklungshilfe und Erneuerbare Energien). Trotzdem wird sehr selten mal wirklich in die Tiefe abgetaucht. Zwar wird manchmal grob erklärt, warum jenes Finanzprodukt nun mit dieser volkswirtschaftlichen Wohlfahrtssteigerung zusammenhängt. Meist aber oberflächlich. Manchmal wirds auch nur behauptet und auf Paper der akademischen Kollegen verwiesen. Hin und wieder nimmt das dann lächerliche Züge an. Wenn man behauptet das "Financial Innovations"(übrigens sollte man mal zählen,wie oft dieser Ausdruck verwendet wurde) quasi ursächlich für die Industrielle Revolution seien, könnt eher kritische Geist einwerfen: "die Dampfmaschiene und billige Rohstoffe aus den Kolonien mag da auch was mit zu tun gehabt haben". Sicher hat die effizientere Allokation des Kapitals eine wesentliche Rolle gespielt. Aber das wars doch nicht alleine! Technologie umfasst vieles...auch financial engineering, aber eben auch engineering:). Das denkt man sich häufiger. Auch wird der Schaden von Finanz-Innovation (obwohl erwähnt) nicht sonderlich breit getreten.

Fazit: bleibt häufig an der Oberfläche. Liest sich phasenweise wie eine Werbeschrift. Schon auch kritische Töne (Stichwort Tulpenblase). IMHO einfach zu wenig handfestes Material! So wirkt vieles wie politische Statements.

Das Buch bleibt also den Beweis schuldig, ob bei "Financial Innovations" mit "financing the future" nicht eigentlich "financing my Bentley" gemeint ist.


Commodities and Commodity Derivatives: Modelling and Pricing for Agriculturals, Metals and Energy: Modeling and Pricing for Agriculturals, Metals, and Energy (Wiley Finance Series)
Commodities and Commodity Derivatives: Modelling and Pricing for Agriculturals, Metals and Energy: Modeling and Pricing for Agriculturals, Metals, and Energy (Wiley Finance Series)
von Helyette Geman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 80,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Somit das beste Buch zum Thema, 25. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Den folgenden Teil zur Autorin habe ich aus meiner anderen Rezension kopiert
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Helyette Geman weiss bescheid! Einen PhD in Mathematik, einen PhD in Finanzwissenschaften und ein Diplom in theoretischer Physik. Sie war Head of R&D bei Caisse Depot (so ne Art Landesbank für Erwachsene). Das "G" im in der Praxis beliebten CGMY Optionspreismodell steht für ihren Nachnahmen (Peter Carr,Helyette Geman, Dilip Madan und Marc Yor). Die gut Frau war und ist Beraterin großer Player im weltweiten real commdities Geschäft.
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Neben Energy and Power Risk Management: New Developments in Modeling, Pricing, and Hedging (Wiley Finance) und Modeling and Forecasting Electricity Loads and Prices: A Statistical Approach (Wiley Finance) im Bereich Energy und The Handbook of Commodity Investing (Frank J. Fabozzi) zu Commodities im Allgemeinen das Beste was ich zum Thema je gelesen habe.

Die ersten 7 Kapitel sind eine Einführung in die stochastische Modellierung und Bepreisung der Commodity Derivative im allgemeinen. Kapitel zwei befasst sich mit Gleichgewichtsmodellen, von deren Nutzen und Anwendbarkeit nicht so überzeugt bin. Alle Kapitel mit guter weiterführender Literatur. Gewisse Grundlagen im Bereich SDE/PDE und der Methodik zur Bepreisung von Derivaten wird vorausgesetzt. Also keine Einführung in das Thema. Wenn dieses Wissen vorhanden ist, ist das Buch IMHO aber leicht verständlich geschrieben.

Die restlichen Kapitel sind sehr kompakte Einführungen in die einzelnen Märkte (Oil,NatGas, Metals, Agriculturals, Elictricity...sieh Inhaltsverzeichniss). Normen, Marktplätze, Spezifizierungen, etwas Geschichte,etwas zur Technik (fand ich insbesonder bei Electricity und NatGas interessant) und ein paar Zahlen (Verbrauc, Lagerkapazität, gehandeltes Volumen...) .....Sicher nicht alles was man wissen muss, aber eine äußerst kompakte und schöne Einführung.

Nicht zwingend für Anfänger geeignet. Wenig bis gar keine Sache zur numerischen Implementierung und EDV Komponente. Aber rundum ein gutes Paket trotz des hohen Preises IMHO sehr empfehlenswert.


Risk Management in Commodity Markets: From shipping to agricuturals and energy (Wiley Finance Series)
Risk Management in Commodity Markets: From shipping to agricuturals and energy (Wiley Finance Series)
von Helyette Geman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 119,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Super Interessant.....aber viel zu teuer, 20. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Helyette Geman weiss bescheid! Einen PhD in Mathematik, einen PhD in Finanzwissenschaften und ein Diplom in theoretischer Physik. Sie war Head of R&D bei Caisse Depot (so ne Art Landesbank für Erwachsene). Das "G" im in der Praxis beliebten CGMY Optionspreismodell steht für ihren Nachnahmen (Peter Carr,Helyette Geman, Dilip Madan und Marc Yor). Die gut Frau war und ist Beraterin großer Player im weltweiten real commdities Geschäft.

Ich habe auch ihr Buch über Commodity Derivatives gelesen Commodities and Commodity Derivatives: Modelling and Pricing for Agriculturals, Metals and Energy (Wiley Finance) und das ist jeden cent wert. Deshalb habe ich mir dieses doch recht teures Buch auch zugelegt.

Das Buch "Risk Managemen in Commodity Makets" ist eine lose Sammlung von Beiträgen, die von Geman als Editor ausgewählt wurden. Die Autoren sind eine bunte Mischung aus Akademikern(z.B. Carol Alexander, Wolfgang Bühler..) und Praktikern (die "Morgan Stanley Gang" Alexander Eydeland und Jiri Hoogland, Müller Mehrbach von der BHF Bank oder Hillary Hill von Premia Capital Management LLC).

Alle Artikel würde ich jetzt durchgehend als interessant und informativ bezeichnen. Energy hat ein bisschen Übergewicht, aber es gibt auch einen Beitrag zu Frachtrisiken.

1) Structual Models of Commodity Prices (Craig Pirrong): Eine kurze Literaturzusammenfassung struktureller Modelle Speicherbarer und Nicht Speicherbarer Commodities. Ein guter Einstieg, aber keine technischen Details. Der Beitrag kommt ohne eine Formel aus, also weniger technischer. Die hier besprochene Literatur führt aber schnell weiter.

2)Forward Curve Modelling in Commodity Markets(Borokova und Geman): einer der besten Beiträge. Geht auch ohne große zusätzliche Literatur und ist eine relativ umfangreiche Einführung.

3)Integrating Physical and Financial Risk Management in Supply Management: in real commdities dienen Finanzmärkte nicht NUR dem Glücksspiel, sondern haben einen realwirtschaftlichen Hintergrund:). Wie kann man seine gesammte supply chain bzgl commodities gegen Risiken absichern? Inklusive einer "recent contributions". Für Leute die sich damit befassen sicher interessanter Startpunkt.

4)The Design of New Derivative Markets (Barone Adesi): habe ich nur überflogen. Rein verbale Betrachtung. Fand ich relativ nutzlos.

5)Risk Premia of Electricity Futures: A Dynamic Equilibrium Model( Bühler und Müller-mehrbach): Ich find den Bühler klasse, dieser Artikel ist mir aber zu "ökonomisch" (im Sinne von Ökonomie als "wissenschaftliche Disziplin"). Ich halte die Fragestellung für irrelevant. Aber solides Handwerk (denke ich).

6)Measuring Correlation Risk for Energy Derivatives(Galeeva, Hoogland, Eydeland): gehört für mich in die Kategorie 2). Super.

7)Precaution and a Dismal Problem (Yohe und Tol): Interessant! Das Weizman's Dismal Problem besagt salopp formuliert: wenn ein katastrophales Element mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreffen kann, ist jede Kosten Nutzenanalyse wertlos, da der mögliche katastrophale Schaden den Nutzen immer dominiert. Fand ich nett, hätte man vom Level her auch in einer guten Wochenzeitung finden können. Nichts praktisch verwertbares und maximal populärwissenschaftlich, trotzdem nett.

8)Incentives for Investing in Renewables(Falbo, Felleti, Stefani): welche Bedingungen müssen herrschen, dass Windenergie eien ökonomisch sinnvolle Altrenative bieten? Was bedeuten sie im Bezug auf Risiko/Rendite im Gesamtportfolio? Fallstudie an mit Daten der EEX(Deutschland) undder IPEX (Italien). Ich denke nicht, dass das Modell irgendwas aussagt. Trotzdem nett.

9)Hedging the Risk on an Energy Portfolio: Typisch Carol Alxander. Gehört für mich ind die Kategorie von 2) und 6).

10) Habe ich noch nicht gelesen.

11) Freight Derivatives and Risk Management(Kavussanos, Visvikis): Kurze Einführung in Forward Freight Agreements. Nicht ganz 2) und 6) Qualität. Aber eine gute Einführung.

12) Mean reversion and Structual Breaks in Crude Oil, Copper and Shipping (Geman udn Ohana): Die Frage ob Commodity Preise mean reverting sind...wenn man eine Art switch of regime Einführt, sich der mean also ändern darf. Solide. 2) und 6) Niveau.

13) Habe ich noch nicht komplett gelesen. Klingt aber interessant. Ähnlich wie 7)

14)Gaining Exposure to Emerging Markets in Institutional Portfolios(Martin und Spurgin): Commodities und EM hängen zusammen, der "Rohstoffhunger Chinas" ist inzwischen auch in der Presse angekommen. Ist es möglich, das Institutionen ihr Risiko durch Aufnahme von Commodities ins Portfolio verkleinern. Die Autoren sagen ja. Mich überzeugts nicht so sehr.

15) nette Fallstudie von gewaltigen Fehleinschätzungen im Commodity Risk. Institutionen, Hedge Funds und Prop Trading. Hier wird ein Fall von regulatory and legal risk bei BP angeführt (interessant), ein Fall bzgl valuation risk der Bank of Montreal und natürlich das MotherRock NatGasDesaster. Informativ.

Alles nett und interessant. Wäre das Buch doppelt so dick und bei selber Qualität, wäre es eine Überlegung wert, aber selbst dann zu wenig Informationsgehalt, wenn auch unterhaltsam. Aber wenn man Gemans erstes Buch gelesen hat und ein wenig im Internet nach Publikationen und working papern schaut, weiss man geanauso viel. 100EUR!!! Lesen? Ja! Kaufen? Nein!


Implementing Models in Quantitative Finance: Methods and Cases (Springer Finance)
Implementing Models in Quantitative Finance: Methods and Cases (Springer Finance)
von Gianluca Fusai
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 80,24

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Also was ich mir dabei gedacht habe?, 19. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich klang "implementing" jetzt für mich ein wenig wie :
- praxistauglich
- "lebensnah"

Das Buch besteht aus zwei Teilen. Dem ersten Teil, der in die Theorie einführen soll (ein wilde Auswahl an Themen), die im zweiten Tei (einem Set von Fallstudien) zum Einsatz kommt.

So wirklich "implemented" ist das IMHO aber nicht. Eigentlich fand ich die ersten beiden Kapitel über Monte Carlo Simulationen ganz nett (static und dynamic), auch das Kapitel über Finite Differenzen ist okay. Generell sind die Kapitel des ersten Teils recht ordentliche Zusammenfassungen, aber übermäßige Tiefe sollte und kann man hier nicht erwarten. Das "implementing" in den Fallstudien beschränkt sich auf ab und zu etwas VBA oder MATLAB code (den ich jetzt nicht übermäßig ellegant finde) und etwas begleitend Text. Alles solide bis gut. Ein bisschen "Nicht Fisch , nicht Fleisch". Und ich weiß nicht, für wen dieses Buch sein soll. Ganz nett.......NICHT für über 70EUR.

Also: die schlechte Wertung bezieht sich nicht zwingend auf den Inhalt, sondern auf das fiese Preis/Leistungsverhälntnis.


BOX-TEC Grappling Power Hand Gr.M
BOX-TEC Grappling Power Hand Gr.M

5.0 von 5 Sternen Gut, 24. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe die jetzt schon ne Weile. Ich arbeite im Moment fast ausschließlich am heavy bag damit. Also bezieht sich meien Rezension auch nur auf diese Verwendung.

Vielleicht nicht ganz billig, aber ich finde sie super. Scheinen wesentlich haltbarer als meine letzten.


Probability (Graduate Texts in Mathematics)
Probability (Graduate Texts in Mathematics)
von Albert N. Shiryaev
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 75,92

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Werk von einem ganz Großen der Zunft, 29. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Generell ist es bei mir so gewesen, daß die Bücher von den Helden gewisser Disziplinen für mich nicht immer das beste Buch zum Thema waren. Ob dieses das Beste ist, wage ich nicht zu beurteilen, aber klasse ist es doch allemal.

Ich würde es schon eher in die Klasse der formal strengeren Bücher einordnen. Der Autor kommt natürlich aus der axiomatisch begründeten Stochastik Ecke der Kolmogorov Schule. Dennoch kommt man IMHO in dem Buch auch vorwärts ohne gleich 2000 Resultate aus der Maß- und Integrationstheorie im Kopf parat zu haben. Der Autor ist stets um etwas Intuition bemüht. Zum beispiel zieht er ab und zu Verbindungen zur Betrachtungsweise der statistischen Physik. Die ersten Kapitel waren für mich persönlich extrem wertvoll. Ich glaube nicht dass das Buch als Textbook/klassisches Lehrbuch taugt und weiß nicht was es für Mathematiker zu bieten hat. Wenn man es aber wie ich ohne Druck lesen kann und mal ab und an ein wenig drüber sinnieren kann,dann ist es IMHO großartig.

Ich bin noch nicht durch (wenn es in dem Tempo weitergeht, werde ich das wohl auch nie), habe aber auch das Markov Kapitel schon gelesen. Ich bin begeistert.

Das Buch ist nicht eine unbedingte Kaufempfehlung. Ich fands bis jetzt aber einfach nur großartig:).


R in a Nutshell
R in a Nutshell
von Joseph Adler
  Taschenbuch

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Einstieg in R, 27. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: R in a Nutshell (Taschenbuch)
Gutes Buch. Klar und übersichtlich gegliedert. Tatsächliche eine "desktop reference".

Nach einer kurzen Einführung folgt in Kapitel zwei gleich ein Tutorial. Das kann man in einer Stunde durcharbeiten. Solide, aber nix besonderes. Zusätzlich daszu sollte man noch eines (oder zwei) der online frei erhältlichen R tutorials durcharbeiten.

Das Buch hat seine Stärken in den Erklärungen wie R funktioniert, was die besonderheiten der Sprache sind, welche Objekte unterschieden werden und wie man Daten in R holt (tolles Kapitel, echter Mehrwert zur Online help). Ein bisschen zu kurz gekommen ist aber das schreiben und debuggen von Funktionen.

Deckt nicht alles ab, trotzdem eines der besten Bücher, die ich als Einführung in eine Sprache gelesen habe. Ab hier gehts sehr schnell weiter. Mir hats geholfen. Kaufempfehlung.


Der entspannte Weg zum Reichtum
Der entspannte Weg zum Reichtum
von Susan Levermann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

382 von 429 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder Reich noch entspannt., 21. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich befürchte ich werde mich hier mal wieder recht unbeliebt machen. Aber seis drum.

Zuerst möchte ich versichern, daß mir die Tatsachen wohl bekannt sind. Frau Levermann war mehrfach unter den Top drei der deutschen Fund Managern, und 2008 erreichte sie sogar (für das Jahr 07 denke ich) den ersten Platz. Mit dem DWS Europe Inovation, DWS Zürich Invest Aktien Deutschland und DWS Provesta ca 2Mrd EUR in Assets unter management. Das ist toll. Wirklich. Ich behaupte, jemand mit Affinität zur Welt der Finanzmärkte weiß sowas einzuschätzen, die Medien offensichtlich aber nicht (TAZ, Spiegel...)!! Die Tatsache das Frau Levermann nicht mal 5 Jahre Überrenditen erwirtschaftet hat macht sie jetzt nicht automatisch zu einer unangefochtenen Autorität in Sachen Geldanlage (jedenfalls nicht für mich).

Um da mal ein bisschen die Luft rauszulassen, empfehle ich die Namen ihrer Funds in eine Suchmaschine einzugeben. Dann tauchen in der Regel ein Haufen Anbieter auf, die auch "einen Chart" der Wertentwicklung des Funds zeigen. Meistens gibt es auch die Möglichkeit dann einen Vergleichsindex anzuzeigen (z.B. einfach mal den DWS EUROPE Inovation mit dem EUROSTOXX Tec vergleichen). Das ist dann doch bestimmt für viele recht ernüchternd. Auch unter Frau Levermann haben die meisten ihrer Funds Ende 2007 einen ordentlichen Schlag abbekommen.....und sind inzwischen quasi auf dem Level der Indizes. Mache ich ihr daraus einen Vorwurf. Nein! Das wäre lächerlich und unangebracht. Dazu später mehr.

Die im Buch vorgestellte selbstentwickelte Modell ist IMHO weder "Modell" noch "selbstentwickelt". Was in diesem Buch anschaulich, kompetent und rech humorvoll präsentiert wird ist echtes Fundamentales/Value Investing (Frau Levermann nennt ihre Strategie "quantitativ"....IMHO ist eiene "Score Card" Modell für Aktien keine quantitative Strategie. Is aber eigentlich Wurst wie man es nennt.). Ich denke, das ergibt Sinn, was die gute Frau da erzählt.

Aber "reich" wird man dadurch nur wenn man es eh schon ist. Und so richtig entspannt muss das dann auch nicht ablaufen. Aus dem simplen Grund: Frau Levermann empfiehlt für den Privatanleger den selben Ansatz den sie als "Long Only" Monstrosität gewählt hat. Das führt zu einer absolut abseitigen Fixierung auf eine einzelne Anlageklasse: "equity" !! Das Anlageuniversum wird auf die Anlage in Aktien beschränkt, Kasse und Festverzinsliche Anlagen massiv unterbewertet (relativ zu ihrem Risiko). Absicherung mittels Derivaten existieren hier nicht. Investments in Rohstoffe nur indirekt (über Aktien). Das halte ich für absolut abwegig. Für Frau Levermann war eine "long only" Strategie quasi institutionelle Vorschrift. Für den Privatanleger ist es das nicht.

Eine solche Fixierung auf Aktien führt zu einem Portfolio, das i.d.R. eine höhere Volatilität hat, als der Aktienmarkt selbst und jedem "bear market" schutzlos ausgesetzt ist.

Ich verstehe ja, daß die Idee:
- suche Beteiligungen an "gesunden Unternehmen"
- packe dein Geld da rein
- warte bis sie an Wert gewinnen
irgendwie anziehend sind und nach gesundem Menschenverstand klingen. Dazu noch ein bisschen Bänker Bashing (die wollen uns ja nur ihre Produkte verkaufen...jepp, but so what?) und schon sonnt man sich als "common sense" Investor, der "dem Wahnsinn" und "der Gier" da draußen widersteht und, let's face it, etwas belächelt. Schlau, nich? Weiß ich nicht! Und mir ist jeder suspekt der sowas behauptet oder sugeriert. Ich halte es für verantwortungslos die Anlagenöglichkeiten so einzuschränken. Ich denke das man mit einer simplen Mischung aus:
-ETFs auf Aktien Indizes(MSCI World, S&P500 Retail,), ind Europa, USA und emergin markets
-ETFs auf Rohstoffindizes
-Far out of the money puts (Optionen ...nicht Optionsscheine!!)auf die Indizes.
-den Rest cash und festverzinsliche Wertpapiere
eine bessere (risikoadjustierte)Performance zu erzielen ist, als bei den oben genannten funds. Jedenfalls war es bei mir so (was in 2008 an den "Bösen Derivaten" lag).

Fazit: Fokus zu sehr auf Aktien und Absicherungsstrategien kommen zu kurz. Hier ist Frau Levermann doch ein Quant....sie vertraut zu sehr auf ihr Modell;)

Edit: Ansonsten möchte ich noch erwähnen, das ich Frau Levermanns Engagement bzgl. Ethik im Investment sehr löblich finde. Das ist wirklich einen Gedanken wert und hat IMHO auch nix mit weltfremden "tree hugging" zu tun.
Kommentar Kommentare (30) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2016 1:41 PM MEST


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