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Beiträge von buechermaxe
Top-Rezensenten Rang: 2.603
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Rezensionen verfasst von buechermaxe "buechermaxe" (München)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Guter Film - schlechtes Buch? Wer bietet mehr?, 29. Mai 2011
Wer mit diesem Buch eine Reiseerzählung oder einen Reisebericht zum Jakobsweg sucht, ist hier fehl am Platz. Das Buch bleibt diesbezüglich äußerlich. Es schildert die psychischen, emotionalen und geistigen Zustände dreier Geschwister, die - könnte man meinen - geradezu zufällig nach Santiago de Compostella pilgern, nur weil die Mutter in ihrem Testament bestimmt hat, dass diese nur dann an deren Vermögen kommen, wenn sie, ihre drei heillos zerstrittenen Kinder, gemeinsam ans Grab des Heiligen Jakobus pilgern. So interessiert sich das Buch wenig für den Jakobsweg, die durchwanderten Landschaften und Städte, wenig fürs Wohl und Weh auf langen, durchpilgerten Strecken, gibt keine Erfahrungen, keine Eindrücke davon weiter, sondern bestimmt in seitenlangen Dialogen die Kommunikation in der geführten Gruppe, den psychischen, emotionalen und geistigen Zustand ihrer Mitglieder auf dem Hintergrund, was aus ihnen in einem langen Leben geworden ist. Davon ist nicht nur der Führer der Pilgergruppe, dieser Guy des Reiseveranstalters Chemin Faisant genervt, sondern auch der Leser; besonders, wenn er sich Erfahrungswerte vom Jakobsweg gewünscht hatte. Es mag sein, dass der Film sehr gut war, eine lustige Komödie, die in die Tiefen und Abgründe des Menschlichen blicken lässt. Es mag sein, dass die französische Originalausgabe sprachlich und erzählerisch überzeugt. Aber die deutsche Übersetzung zeigt Schwächen, auch sprachlicher Natur. Und was besonders schwach erscheint: Von Seiten des strukturellen Aufbaus des Erzählten ist das Buch ein Drehbuch, kein Roman, keine Erzählung, also eben keine Literatur, sondern nicht mehr als eine Vorlage für einen Film. Man hätte sich gewünscht, dass sich Verlag, Autor und Übersetzer für die Buchausgabe einer größeren Mühe unterziehen. Aber wer es so mag, wie das Buch nun einmal ist, wer wenig am Hut hat mit dem Jakobsweg selbst, wer sowieso lieber Filme sieht als dass er liest, für den mag das Buch dennoch eine schöne Erfahrung sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Auf dem Weg des Heiligen Jakobus nach Santiago de Compostella und zu sich selbst., 28. Mai 2011
Johannes Reichert unternahm seine Radtour auf Pilgerwegen nach Santiago de Compostella gleich von Schweinfurt am Main aus. Er brach im Herzen Bayerns auf und machte sich auf einen 3.369 Kilometer weiten Weg. Als genüsslicher und genießender Franke erzählt er von den Anstrengungen auf diesem langen Weg mit den Schilderungen vieler Herausforderungen und Erlebnisse, würzt aber diese mit seinem freundlichen und angenehmen Humor, reichert all das mit einer philosophischen Tiefe an, die trotz aller Strapazen dem Leser ein rundum wunderbares Lesevergnügen beschert. Er gibt seinem Buch viele Hinweise und Informationen mit, die anderen, die das Pilgern auf den Spuren des Heiligen Jakobus noch planen, Hilfen an die Hand geben und zahllose Erfahrungswerte vermitteln. Nicht allein die Route, die er fuhr, die Umwege, die er machen musste, das Wetter und seine Wechsel, die er erleiden musste, sondern der Schatz an Erlebnissen mit dem Weg, mit sich selbst und dem eigenen Fahrrad machen das Buch zu einem tiefgehenden Erlebnis, so zum Beispiel, wenn er verzweifelt eine Bleibe für die Nacht sucht, wenn vor Santiago die Pilgerströme zunehmen und er zwischen diesen dahinfährt. So steigt die Spannung bis zum Schluss, bis der Monte do Gozo greifbar wird und die Kathedrale von Santiago de Compostella mit ihrer Pilgermesse fast erreicht ist, die große Masse an pilgernden Menschen, die sich voller Freude, dass sie es geschafft haben, in den Armen liegen - einschließlich jener alle Seiten übergreifenden Spannung, bis er selbst angekommen ist. Nach einer langen bis längeren Vorbereitungszeit hatte sich Johannes Reichert auf diesen beschwerlichen Weg gemacht. Er hat auf diesem Weg in die Stadt des Heiligen Jakobus viel erfahren und erlebt. Er hat - wie viele vor ihm - noch mehr zu sich gefunden, hat in all der Kraftanstrengung, dem Zermürbenden und Erfreulichen auf all den gefahrenen Straßen seit Bayern noch mehr von sich selbst erfahren, ist ruhiger und ausgeglichener geworden. Aber vielleicht ist es genau das, was man sucht, wenn man sich mit dem Einfachen des eigenen Lebens einlässt, wenn man zum Wandern oder zum Pilgern aufbricht, um für ein paar Wochen vom Gehen oder Radfahren und den einfachen Dingen im Leben allein zu zehren. Ich habe Reicherts Buch mit großem Gewinn gelesen, nicht nur, um über den Jakobsweg mehr zu erfahren, sondern um kennenzulernen, wie es ist, wenn man auf diesem uralten Weg der Menschheit in der Langsamkeit eines neu erfahrenen Selbstseins nach Westen geht. Das ist es, wie mir scheint, was man in Reicherts Buch auf ganz besondere Weise erfahren kann - und auf dem Jakobsweg.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Alle Lieder, alles Biermann - alles echt und noch immer aktuell, 23. April 2011
Biermann, die Wiederauferstehung Francois Villons in Zeiten der DDR und der alten Bundesrepublik zeugt von der Auseinandersetzung im Kalten Krieg, dem Konflikt des Anspruchs eines Linken in der Auseinandersetzung mit dem verhassten Kapitalismus und dem verabscheuten real existierenden Sozialismus stalinistischer Prägung. Aber er zeugt auch vom Deutschsein und dem Problem damit, der Frage, wer wir sind, was wir wollen und was unsere Rolle in Europa nach einer barbarischen ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist. Biermann ist damit noch heute aktuell, wenn es um zivilen Ungehorsam geht, und sei es nur an der Wahlurne. In diesem vielseitigen Buch im Taschenbuchformat sind alle Lieder Biermanns versammelt, die ganze Geschichte eines bedeutenden Villon des 20. Jahrhunderts. So ist dieses Buch ein Muss für den, der Biermann als ein wichtiges zeithistorisches Phänomen ansieht und als jemanden, der passiv als Künstler, aber auch aggressiv als Sänger Vieles angeprangert hat. Mir haben seine Lieder immer gefallen, seine Zeitkritik, sein politisches Potential und das Beispiel, das er gab, für einen zivilen, bürgerlichen Mut, die Errungenschaften der Menschlichkeit zu verteidigen und sie deren Verweigerer abzuverlangen - gleichgültig, ob er das im Gegensatz zu mir etwas anders sehen würde: nämlich weniger bürgerlich, mehr sozialistisch. Trotz diesem kleinen Unterschied kann ich dieses Buch, kann ich auch heute noch Biermanns Liedermachertum sehr empfehlen!
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5.0 von 5 Sternen
Psychische Depressionen in Zeiten anscheinend positiver Bürgerlichkeit., 23. April 2011
Richard Anders, sich selbst im Buch bezeichnend als einen gewissen 'R.', erzählt von seiner Fahrt mit seiner Frau Regina zurück in die Vergangenheit, irgendwann in den späten siebziger oder frühen achtziger Jahren. Es war jene Stadt in Ostpreußen und Masuren, in der er in den dreißiger Jahren als der Sohn einer der reichsten und einflussreichsten Familien der Gegend aufgewachsen war. Er erzählt vom Leben am Haus in der Bismarckstraße und in den Gassen der Stadt, vom Park, den sein Großvater der Stadt geschenkt hatte, und vom Leben der Familie zwischen Wäldern, Seen und in den forstreichen Auen Masurens. Richard Anders' Anmerkungen zu seiner Biografie in einer der schönsten Landschaften Europas in den dreißiger und vierziger Jahre birgt jedoch auch erschütternde Momente: Er, Sohn einer über Generationen überaus erfolgreichen Kaufmannsfamilie, zerrinnt das eigene Leben unter der eigenen Hand aufgrund Nationalsozialismus, Zweitem Weltkrieg und dadurch ausgelöster Vertreibung und Verlust von allem, was Rückhalt und Heimat gab; es zerrinnt aber auch, da er sich selbst nicht zum Kaufmann geschaffen sieht, die Widersprüche im Charakter und Wesen seines Vaters erkennt, der selbst nur wenig zum Kaufmann taugt, der sich wie er eher noch geisteswissenschaftlichen bis astrologischen Dingen hingezogen fühlt, der aber gerade darin an der Lebenswirklichkeit seiner Familie, seiner Zeit und seinen Selbsterwartungen scheitert. Er findet nach dem Krieg nicht seinen Weg im Sinne der Vorfahren, nach preußischem Ordnungssinn, Zielstrebigkeit und Pflichtbewusstsein voranzugehen; denn teils talentiert zum Geistesmenschen, sucht er seinen Weg als Schriftsteller, beginnt einen künstlerischen Weg, ohne je zu reüssieren. Es verlangt ihn einerseits nach einem geordneten Leben, nach Beachtung, ohne es nur vortäuschen zu können. Er will in jeder Weise wahrhaftig sein. Und so streitet er im Buch mit seinem Vater, hadert mit ihm und sich. Mir hat sich bei der Lektüre des den Leser bestürzt zurücklassenden Buches die Frage gestellt, ob es ein psychisches Kontinuum zwischen Menschen gibt, das von Krieg, Genozid, unbestimmter Angst und Vergewaltigung und Vertreibung ausgelöst wird; auch vom Verlust von Familie, vom Verlust von Heimat und Vertrautem. Richard Anders Biografie lässt einen aufhorchen, lässt einen aufmerken, dass es Momente psychischer Belastung gibt, die fortwirken bis in viele weitere Generationen hinein, wenn sie nie verarbeitet wurden, wenn sie als Tabus und Traumata weiter wirken. Und dass nicht nur Opfer des Holocaust, der Kriegsgreuel und nationalsozialistischen Barbarei im Osten davon betroffen sind, sondern auch ganz einfache Familien, die der Krieg aus ihrer angestammten Heimat vertrieben hat. Es scheint sich um ein Phänomen zu handeln, dem man noch viel genauer nachspüren müsste, auch von psychologischer und therapeutischer Seite. Insofern ist Richard Anders Buch "Ein Lieblingssohn" ein Einstieg und eine Weiterführung zur Beantwortung der Frage, was Krieg, Gewalt und Genozid, was Eltern-, Geschwister-, Heimat- und damit Liebes-Verlust mit den davon betroffenen Menschen macht. Eine Problemsituation, die noch heute, von Ruanda über ehemaliges Jugoslawien bis Fukushima noch immer eine große Rolle im psychischen Haushalt von Menschen spielt, damit eine Problemlage im Humanen ist. So empfehle ich auf diesem Hintergrund die Bücher Uwe Timm "Am Beispiel meines Bruders", Christoph Meckel "Suchbild. Über meinen Vater", Burkhard Wittek "Masuren - Mein Ort. Nirgends." und Niklas Frank "Der Vater: Eine Abrechnung." sowie viele wichtige Bücher von Opfern des Holocaust, aber auch das immer aktuelle und immer wieder bedrückende Tagebuch von Anne Frank.
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4.0 von 5 Sternen
Eine englische Gruselgeschichte mit Englisch vom Feinsten., 23. April 2011
Für Schüler und Jugendliche, die im zweiten Jahr Englisch lernen. Die spannende Geister- und Geräuschgeschichte in einem englischen Schloss packt und fasziniert beim Lesen oder Vorgelesen bekommen. Hanna ist begeistert, als sie Kitty auf dem Schloss besucht und die Gruselgeschichten des Freibeuters Sir William kennen lernt. Denn auf diesem Schloss gibt es seltsame Geräusche, Hinweise auf Ungewöhnliches, Geheimnisvolles, das aufgeklärt werden will. Diese Grusel- und Kriminalgeschichte für Jugendliche ist eine Gespensterjagd voller Witz und Humor. Selbst Erwachsene mit jung gebliebenem Herzen dürften ihre Freude an dieser Geschichte haben und begeistert sein. Am Rande bieten diese Erzählungen und Kriminalgeschichten von Langenscheidt eine vergnügliche Art und Weise, Englisch zu lernen. Neue englische Ausdrucksformen sind im Text fett gedruckt und werden in der Fußnote ins Deutsche übersetzt, so dass man seine Kenntnisse kontrollieren oder unten am Rand spicken kann, wenn einem die Übersetzung nicht einfällt. Auch mir hat dieses vergnügliche Auffrischen des Englischen sehr gefallen. Eine tolle Form, Lernen mit Vergnügen zu verbinden. Das Buch und die Bücher dieser Art kann man nur empfehlen! (Noch mehr gefallen hätte mir das Buch, wenn es am Ende des Buches ein Glossar mit den neue erklärten Wörtern gäbe; aber man kann nachträglich natürlich auch die Fußnoten durchsehen und sich auf diese Weise noch einmal überprüfen.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Mein Vater, dein Vater, unser Vater - immer mein Suchbild in meiner Biografie!, 6. April 2011
Christoph Meckels Buch als Suchbild des Vaters scheint veraltet. Wer interessiert sich noch dafür, was aus den Söhnen wurde, deren Väter im Nationalsozialismus groß geworden sind? Wer sucht sich selbst noch dort, wo die Erinnerung immer mehr zur historischen Erzählung der Geschichtsbücher wird, da die Erlebensgenerationen allmählich aussterben? Aber gerade jetzt, gerade in diesem Moment, wo die 2. und 3. Generation derjenigen, die Krieg und Nationalsozialismus nicht mehr erlebt haben, bestimmende Faktoren der Geschichte werden oder geworden sind, werden die Lehren, die die Generationen der Väter und Großväter, der Mütter und Großmütter aus dieser Zeit mitbrachten wichtiger als jemals zuvor. Denn sie können uns einen Weg weisen, der uns davor bewahrt, auf andere Weise, in anderen, in neuen historischen Dimensionen Fehler zu begehen, die Katastrophen und unsägliches Leid heraufbeschwören. Daher ist Christoph Meckels Buch zwar eines, das veraltet erscheint, das damals eine ganze Generation von Schreibern und Schriftstellern in die Auseinandersetzung mit den eigenen Vätern und Müttern trieb, aber als Suchbild nach der eigenen Vergangenheit, die in einem lebt und überlebt hat, aktuell und aktueller als jemals zuvor einem selbst als Aufgabe aufscheint. Denn die Katastrophen liegen niemals nur ganz hinter uns. Sie liegen immer ganz in uns. Insofern ist dieses ein Buch, das man lesen muss, nicht, um zu verurteilen und sich besser zu fühlen, sondern um es selbst besser zu machen und sich dessen, was notwendig ist, immer, also ein Leben lang, gewahr zu bleiben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein überzeugender Reiseführer für die Türkei!, 6. April 2011
Dieser Polyglott-Reiseführer mit der flipmap-Übersichtslandkarte zum Herausnehmen hat mich auf meiner Reise durch die Türkei sehr überzeugt. Besonders gefallen haben mir auch die Top 12-Empfehlungen im Cover-Innendeckel sowie und die Faltkarte im rückwärtigen Coverdeckel, die eine komplette Übersicht über die Gesamt-Türkei bot. Neben den Informationen zur Reiseplanung zu Beginn bietet das Folgekapitel alles Wissenwerte zu Land und Leuten, Kunst und Kultur der Türkei. Hier gibt es auch einen geschichtlichen Überblick, der Vieles verständlich macht, was die Türkei und seine Menschen heute bestimmt. Auch das Kapitel zu Natur und Umwelt ist sehr lesenwert, da es nachvollziehbar macht, warum die historische und gesellschaftliche bis industrielle Entwicklung der Türkei in ganz bestimmter Weise erfolgte. Danach, im Kapitel Unterwegs in der Türkei, schließen sich lange Abschnitte über Instanbul, die Ägäisküste, die Mittelmeerküste, Westanatolien, Konya und Kappadokien, die Schwarzmeerküste und Ostanatolien an. Hier werden zunächst in einem allgemeinen Abschnitt eine generelle Orientierung gegeben, danach in einzelnen Touren oder Stationen das Bedeutende und Signifikante der Orte und SEhenswürdigkeiten beschrieben. Dieser Reiseführer von Polyglott macht es möglich, dass jeder seine Touren und Wege individuell zusammenstellen kann, ohne dass man von diesem Buch zu sehr eingeschränkt oder bestimmt wird. Dieser Reiseführer hat mich daher sehr überzeugt! Ich kann ihn wirklich empfehlen! Ich ergänzte das Buch durch den Polyglott Sprachführer Türkisch, der mir schließlich das Wichtigste an Wörtern und Redewendungen zum Türkischen bot.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Top-Reiseführer an die Türkische Mittelmeerküste, inkl. Türkische Riviera!, 6. April 2011
Dieser Polyglott-Reiseführer mit der flipmap-Übersichtslandkarte zum Herausnehmen hat mich auf meiner Reise durch die südliche Türkei sehr überzeugt. Das liegt unter anderem an den Top 12-Empfehlungen im Cover-Innendeckel und der Faltkarte im rückwärtigen Coverdeckel, aber auch an der klaren Strukturierung der Kapitel im Buch. Das Buch bietet zu Beginn viel Wissenswertes zur Reiseplanung, danach wichtige Informationen zu Land und Leuten, deren Kunst und Kultur, ihre Feste und Veranstaltungen, alles Wissenswerte über Shopping und Essen und Trinken. Danach werden umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Reiseregionen an der türkischen Mittelmeerküste geboten: Nordägäis mit Troas und Pergamon, Izmir und seine Umgebung als dem Land Homers, die Südägäis mit ihren vielen antiken Ausgrabungsstätten, die einem einen tiefen und umfassenden Einblick in die Kunst und Kultur der Griechen und Römern bieten; anschließend noch die Lykische Küste sowie Antalya und die Türkische Riviera samt des äußersten Südosten mit seinen Pinien und den großen Baumwoll-Plantagen. Aufgrund seines Umfangs und seiner gut skizzierten Darstellung wurde das Buch für mich ein wichtiger Berater bei der Reisevorbereitung, aber auch ein wichtiger Begleiter auf der Reise selbst. Ich ergänzte das Buch durch den Polyglott Sprachführer Türkisch, der mir schließlich das Wichtigste an Wörtern und Redewendungen zum Türkischen bot. Alles in allem ist dieser Reiseführer zur Türkischen Mittelmeerküste mit Ägäis sehr zu empfehlen!
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4.0 von 5 Sternen
Ein echt guter Sprachführer und ein Muss für Reisende in die Türkei., 6. April 2011
Dieser Sprachführer für die Türkei hat mir sehr gute Dienste geleistet. Das liegt an seiner sehr übersichtlichen Ordnung und vor allem auch daran, dass es ein Bildwörterbuch gibt, in dem mit Bildern, den türkischen Beschreibungen und einer phonetischen Umschreibung die Aussprache verdeutlicht wird. Dieser Bildwörterbuchteil umfasst alleine schon 22 Seiten mit allen wichtigen und typischen Gesprächssituationen, in die man kommen kann. Das Buch besitzt nach diesem Bildwörterbuchteil eine Einführung in die türkische Sprache, auch hier wird verdeutlicht, wie die einzelnen Laute und Wörter im Türkischen auszusprechen sind. In dieser Kurzgrammatik werden alle wesentlichen Grund- und Bedeutungsstrukturen der türkischen Sprache erklärt und mit Beispielen erläutert. Danach folgen die für einen Sprachführer typischen Gesprächssituationen mit ihrem Aufbau, die einem Lexikon entsprechen; also links die türkische Redewendung, rechts die deutsche Übersetzung. In farbig abgesetzten Kästen werden besondere Redewendungen oder anderes Beachtenswertes erläutert. Auf diese Weise werden folgende Situationen abgearbeitet: Allgemeines, Reisewege und Verkehrsmittel, Unterkunft, Essen und Trinken, Besichtigung, Urlaub aktiv, Unterhaltung und Einkaufen. Daran schließen sich praktische Hinweise für die Reise in der Türkei an sowie ein zusätzliches Türkisch-Deutsches Glossar, um Wörter und Redewendungen im Buch leichter zu finden. Also mich hat dieser Sprachführer sehr überzeugt, schon allein deshalb, da man, falls man die richtigen Wörter oder Redewendung nicht parat hatte, man übers Bildwörterbuch sehr schnell einem Gesprächspartner sein Interesse verdeutlichen konnte. Also alles in allem sehr zu empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine wunderbare Arbeit über die Kultur- und Naturgeschichte des Steinkauzes!, 6. April 2011
Dieses über 230 Seiten umfassende und mit vielen Fotografien und Grafiken ausgestattete Buch bietet eine einzigartige kultur- und naturgeschichtliche Darstellung des Steinkauzes in Mitteleuropa. Das Buch bietet über die Namen und die Kulturgeschichte, die Systematik und Verbreitung, die Morphologie, Anatomie und Physiologie, das Habitat und die Ernährung sowie das Verhalten des Steinkauzes, seine Lautäußerungen (unterlegt mit grafischen Darstellungen) sowie seine Brutbiologie und viele weitere Details eine sehr umfangreiche Sichtung dieser Vogelart. Durch die Fülle seiner Darstellungen ist das Buch nicht nur ein Gewinn für den Fach-Ornitologen, sondern auch alle jene, die sich für die Kulturgeschichte und deren Hintergründe dieser bedeutenden Vogelgattung Mitteuropas interessieren. Das Buch war so für mich in jeder Weise ein Gewinn. Ich kann es mit großer Überzeugung empfehlen.
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