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Beiträge von Bober
Top-Rezensenten Rang: 45.762
Hilfreiche Bewertungen: 74
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Rezensionen verfasst von Bober
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Nettes Gimmick, 18. August 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen
Ich habe die Kamera gleich zum Hubschrauber ( Weltneuheit MJX R/C F-45 / F-645 rot/schwarz 70cm 2.4GHz 4-Kanal RC Single Rotor Helicopter Modell 2012) dazu bestellt. Die Installation der Kamera ist sehr leicht (alles nötige wird mitgeliefert) und sie kann direkt von der Fernbedienung ein- und ausgeschaltet werden. Dabei muss man aber leider vor dem Start direkt an der Kamera wählen, ob man Fotos oder Videos machen möchte. Ein Mikrofon ist auch integriert, allerdings meiner Meinung nach relativ nutzlos, denn mehr als die beiden Motoren hört man eh nicht. Gespeichert wird das Bild- und/oder Videomaterial auf einer mitgelieferten 1GB Micro-SD-Speicherkarte, die man mittels ebenfalls mitgelieferten USB-Kartenlesers auf den PC kopieren und dort betrachten kann. Die Qualität (640x480) ist nicht atemberaubend, aber für den Preis in Ordnung. Letztenendes ein nettes Gimmick, welches das i-Tüpfelchen unten an den Hubschrauber packt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Super für Anfänger und Fortgeschrittene, 18. August 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen
Nachdem ich mir im letzten Jahr einen von diesen handflächengroßen "Zimmerhubschraubern" gekauft und mit diesem viel Spaß gehabt habe, wollte ich dieses Jahr einen Schritt weiter machen: Größer und nach draußen. Wer bisher nur die "Kleinen" kannte, wird beim Auspacken erstmal überrascht sein - die Größe macht einiges her. Da in Männern ja bekanntlich große Kinder stecken, konnte ich auch nicht bis zum nächsten Tag warten, um ihn draußen zu testen. Nein, es musste jetzt sein, und im Wohnzimmer. Also erstmal den Tisch raus, damit genug Platz ist für die ersten Flugversuche. Eins vorweg: Aufgrund der Größe des Helis rate ich generell vom Fliegen in Räumen ab, wenn es sich nicht gerade um Sporthallen handelt. Mehr als ein bisschen Schweben und durch die Rotoren die in den letzten Jahren unter den Schränken gesammelten Staubflusen im Raum verteilen ist nicht drin. ;) Zu groß, zu viel Kraft. Also los gehts. Oder doch nicht? So schnell, wie er ausgepackt ist, lässt er sich zwar auch starten, allerdings nur, wenn man weiß wie. Da die Anleitung leider nur in (eher minimalistischem) englisch vorhanden ist, brauchte ich schonmal ein paar Minuten um rauszufinden, wie man die Fernbedienung mit dem Heli verbindet. Für alle, die keine Lust haben, zu lesen: Man steckt das Akku-Kabel des Helis in den dafür vorgesehenen Stecker, danach schaltet man die Fernbedienung ein und führt den Throttle-Hebel (also Hauptrotor-Power, bzw. hoch/runter) einmal ganz nach oben und dann wieder ganz nach unten. Jetzt 10 Sekunden warten und dann kann es los gehen. Achtung hierbei: Man kann die Belegung der Hebel fast beliebig wechseln, also sich die 4 Kanäle so hin legen, wie man sie haben möchte. Daher erstmal gucken, wo der Throttle-Kanal liegt. Die Trimm-Schalter passen sich natürlich auch automatisch mit an. Das Trimmen selbst und alle anderen Einstellungen erfolgen recht intuitiv über das Display auf der Fernbedienung. Wenn es draußen einigermaßen windstill ist, hat man den Heli in 1-2 Minuten perfekt ausbalanciert. Das ist auch völlig in Ordnung, denn die Flugzeit kann schon mal bei 15 Minuten oder mehr liegen - je nach Flugstil. Wer nur die Kleinen kennt, die nach maximal 8 Minuten aufgeben, wird auch hier wieder positiv überrascht sein. Gerade wenn man bedenkt, wie viel mehr Power dieser hier hat. Diesbezüglich möchte ich noch erwähnen, dass man auf jeden Fall den Warnhinweis auf den Rotorblättern beachten sollte, sich von diesen fern zu halten, wenn der Hubschrauber in Betrieb ist. Ich bin ihnen einmal versehentlich in die Quere gekommen und habe ein paar ordentliche Schrammen/blaue Flecken davon getragen. Also Vorsicht! Akku aufladen dauert in der Regel 2-3 Stunden. Wenn man den Motor 5-10min abkühlen lässt (wird recht heiß), spricht aber nichts gegen einen Zweitakku. Dieser lässt sich leicht tauschen. Die Rotorblätter selbst sind nach schätzungsweise 5 Stunden Flugzeit immer noch in Top-Zustand. Wenn ich an die ganzen Crashes denke, die ich bisher hatte, ist das eigentlich ein Wunder. Einzig die Farbe hat sich leicht geändert: Etwas grün sind sie jetzt, da man den Heli auch gut als Rasenmäher einsetzen könnte. Wer ihn mal auf einer Wiese startet, weiß, was ich meine. ;) Falls sie mal kaputt gehen, ist das aber auch nicht so schlimm, denn es ist ein Heckrotor und ein Satz Hauptrotoren im Lieferumfang enthalten. Zur Stabilität im Allgemeinen kann ich nur sagen, dass man einige Dinge natürlich hätte besser machen können. Aber dann hätte er auch das doppelte gekostet - das darf man nicht vergessen. Bisher ist bei mir noch nichts kaputt gegangen. Lediglich ein paar Beulen in der Stange, die zum Heckrotor führt. Der Gyro ist wohl bei dem einen oder anderen Absturz dagegen gekommen - beides ist aus Metall, genauso wie große Teile des Gehäuses an der Front. Nur die Abdeckung vorne, die Kufen und die roten Stilelemente hinten dran sind aus Plastik. Die Bedienung ist sehr leicht. Durch den Gyro stabilisiert der Heli sich immer selbst. Im Auslieferungszustand ist er also schon durch jedermann steuerbar, lediglich eine leichte Drehung oder leichtes Kippen müsste durch Trimmen ausgeglichen werden. Bei mir war es nur eine leichte Rechtsneigung. Meinem Bruder, der bisher keinerlei Erfahrung mit Hubschraubern hat, ist es in wenigen Minuten gelungen, ohne größere Probleme seine Bahnen zu kreisen. Die maximale Reichweite konnte ich noch nicht testen. Müssen aber einige hundert Meter sein. Was die Höhe betrifft habe ich mich aufgrund der Windverhältnisse noch nicht über ca. 25m (ca. 11. Stock) hinaus getraut. :) Ich neige sehr dazu, sehr hoch zu fliegen, weil ich die dazu beworbende (jedoch nicht enthaltene) Kamera ( Original RC MJX Kamera C4002 für T640 / F639 / F645 / F629 Hubschrauber NEU und OVP Videokamera Camera) gleich mit bestellt habe. Aus der Höhe kann man recht schöne Landschaftsbilder aufnehmen. Die Installation der Kamera ist sehr leicht (alles nötige wird mitgeliefert) und sie kann direkt von der Fernbedienung ein- und ausgeschaltet werden. Dabei muss man aber leider vor dem Start direkt an der Kamera wählen, ob man Fotos oder Videos machen möchte. Ein Mikrofon ist auch integriert, allerdings meiner Meinung nach relativ nutzlos, denn mehr als die beiden Motoren hört man eh nicht. Gespeichert wird das Bild- und/oder Videomaterial auf einer (bei der Kamera) mitgelieferten 1GB Micro-SD-Speicherkarte, die man mittels (ebenfalls mit der Kamera mitgelieferten) USB-Kartenleser auf den PC kopieren und dort betrachten kann. Der eine Punkt, den ich abgezogen habe, geht also nur auf die Anleitung zurück, die man wirklich hätte übersetzen können. Außerdem kann man leider bei der Bestellung nicht zwischen rot und grün wählen - ist ein Glücksspiel. ;) Es gibt, gemessen an der Preisklasse, keinerlei Mängel bei Haltbarkeit oder Verarbeitung. Insgesamt bin ich sehr zufrieden und würde den Heli wieder kaufen und ihn auch jederzeit weiterempfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Mehr drin als man glaubt, 15. Juni 2011
Der allgemeine Eindruck ist sehr gut. Trotz der Größe wirkt das Gerät optisch außerordentlich ansprechend. Die Installation und Inbetriebnahme geht fast wie von selbst. Beim Auspacken sollte man allerdings darauf achten, alle Plastikblenden von innen und außen zu entfernen (wird auch in der Anleitung beschrieben). Die Menüführung über das Touch-Display ist zumeist so intuitiv, dass auch unerfahrene Benutzer es sehr leicht haben. Und die Begriffe, die man nicht kennt, schlägt man schnell in der Anleitung nach. Der PX820FWD hat so viele Funktionen, dass man entweder beim Lesen der Anleitung oder auch beim Rumprobieren noch so den einen oder anderen Aha-Effekt hat (spezieller Grußkartendruck usw). Und wer's nicht braucht, wird auch nicht unnötig damit konfrontiert. Im Folgenden möchte ich etwas näher auf die einzelnen (wichtigsten) Funktionen eingehen. Das hilft ungemein beim Produktvergleich und macht die Entscheidung für andere vielleicht etwas einfacher. - ADF - Ein wichtiges Kriterium für mich war das ADF-Modul (automatic document feeder). Dieses zieht beim Kopieren oder Scannen mehrere Blätter oben hintereinander ein, so wie man es von den "großen" Bürogeräten kennt. Das funktioniert sehr gut. Hierbei sei allerdings darauf hingewiesen, dass es sich um kein sog. DADF handelt, welches automatische doppelseitige Kopien ermöglicht. Der PX820FWD kann zwar doppelseitig kopieren, allerdings muss man dann das Blatt manuell drehen. Er druckt es dann nach zwei Scanvorgängen doppelseitig. - Anschlüsse - Wer nicht so auf WLAN/WiFi steht, kann den Drucker ebenso via Ethernet-Netzwerkkabel ins Heimnetzwerk einbinden. Hinzu kommt ein rückseitiger USB-Port zum Anschluss an den PC (bei älteren PCs ggf. für die Erstinstallation nötig) und an der Front je ein USB-Port, ein SD-Slot und ein CompactFlash-Slot. Man sollte bei jeglicher Art externen Datenspeichers darauf achten, das Dateisystem FAT32 zu nutzen. NTFS wird nicht erkannt. Achtung, verstecktes Highlight! Es wird zwar nirgendwo erwähnt, aber man kann an den USB-Port ein Bluetooth-Dongle anschließen, um z.B. von Handies aus Fotos zu senden. Diese werden dann je nach Konfiguration sofort gedruckt. Funktioniert sogar aus dem Standby heraus. - CD/DVD-Druck - CD-Covers bedrucken ist zwar ein alter Hut, aber der 820FWD macht es anders. Üblich ist "Cover bedrucken, dann Cover aufkleben". Hier klebt man und druckt erst dann. Der Drucker hat im Inneren einen eingebauten CD-Halter, der sich ausfahren lässt. Das funktioniert, als würde man eine DVD in den DVD-Player legen. Der Vorteil: Es ist wesentlich genauer als der Druck auf eine Cover-Vorlage und man braucht keine Software dafür. Geht alles über das Drucker-Display. - Duplex-Einheit - Wer häufiger mal was doppelseitig drucken will, der sollte auf dieses Feature achten. Die Duplex-Einheit dreht das Blatt noch im Drucker und bedruckt es dann auch auf der anderen Seite. Zum doppelseitigen Kopieren habe ich ja oben schon ein paar Worte verloren. Die Duplex-Einheit kann man übrigens auch entfernen. Dafür liefert Epson eine passende Blende mit. Das Gerät kann dann zwar keinen doppelseitigen Druck mehr, aber wer darauf verzichten kann, wird damit belohnt, dass das Gerät dann gute 8cm kürzer wird (in der Tiefe, da das Modul nach hinten weg geht). - Scannen - ...geht entweder via ADF (sinnvoll z.B. für Schriftdokumente) oder mit der üblichen Glasoberfläche, wenn man den ADF hoch klappt. Wie so ziemlich alles kann auch dieses entweder über die Software am PC oder direkt am Drucker-Display geschehen. Auf Wunsch wird das Dokument oder Foto direkt in JPG oder PDF konvertiert und auf einen eingesteckten USB-Stick oder eine SD-Karte gespeichert. Das Drucken direkt von einem Datenträger funktioniert genauso. - WiFi - Kurz: Funktioniert 1a. Habe hier 3 Laptops und 2 Desktops mit dem Drucker verbunden. Sogar vom Handy funktionert es mit der entsprechenden App. Hat man Windows7 und ist nicht unbedingt auf die mitgelieferte Software angewiesen, braucht man nicht einmal die CD. Nachdem man den Drucker online gebracht hat einfach Drucker, bzw. Gerät hinzufügen und gut. Man hat sogar Zugriff auf eine ggf. eingesteckte SD-Karte, die am PC als Netzlaufwerk angezeigt wird. Dieses erstellt der Drucker automatisch, keine Konfiguration nötig. Auch ein html-Webinterface mit den wichtigsten Wartungs- und Konfigurationsdiensten kann man ohne jegliche Zusatzsoftware nutzen. Das Fax habe ich aufgrund fehlender Notwendigkeit nicht ausprobiert, die entsprechenden Funktionen sind allerdings gut über das Drucker-Display zu erreichen. Nachdem ich ein paar der Testexemplare des Epson-Fotopapieres verbraucht habe, die dem Drucker beiliegen, kann ich auch über die Druck- und Scanqualität nur Positives berichten. Die Geschwindigkeit beim Textdruck ist sehr gut, beim Fotodruck immerhin noch überdurchschnittlich. Noch ein Wort zum Blatteinzug: Es gibt einen Einschub, in dem übereinander zwei Fächer sind, eines für Fotos und eines für A4-Blätter. Auch A5 wäre denkbar, denn beide Ablagen sind in Länge und Breite variabel, sofern es die Größe des Einschubes zulässt. Zur einfacheren "Befüllung" kann dieser ohne großen Aufwand auch komplett heraus genommen werden. Im allgemeinen macht alles einen robusten Eindruck, einzig die verschiebbaren Klemmen für die Blattjustierung sind etwas filigran ausgefallen. Einen Papierstau hatte ich bisher nicht. Nichtmal ein bisschen. Insgesamt bin ich sehr, sehr zufrieden. Ein mal 200Euro sind halt doch besser als vier mal 50Euro. Übrigens, wer sich allgemein für Epson oder für eines der Schwestermodelle interessiert: FWD im Produktnamen bedeutet hier Fax, WiFi und Duplex. Wer kein ADF oder Fax braucht, kann z.B. den 720WD nehmen.
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5.0 von 5 Sternen
Überraschend positiv, 14. Juni 2011
Mein Hauptmotiv für die Bestellung gerade dieser Karte war der günstige Preis für eine Class6-Karte mit Adapter. Eben solcher ist bei den meisten Herstellern längst nicht selbstverständlich. Intention war nicht, diesen für die mitgelieferte Karte zu benutzen, sondern die alte Class2 8GB-Karte nun für die Wii oder den Drucker weiter nutzen zu können. Wer geht schon los, um sich extra dafür eine Karte zu holen, wenn beim Handykauf so oft eine ab fällt...? Ich bin extrem überrascht über die hohe Geschwindigkeit. Den Unterschied zu Class2 hätte ich nicht so groß eingeschätzt. Ich teste zwar nicht mit speziellen Tools, aber die Praxis beim einfachen Kopiervorgang mit Windows7 ist schon aussagekräftig genug: Das Backup der alten Karte aus meinem Desire habe ich mit durchschnittlich 1,3 - 1,5 MByte/s gemacht (lesen). Bei fast 7GB hat das ganze etwas über 2h gedauert. Die neue Karte habe ich mit bis zu 7,5 Mbyte/s beschrieben. Das war in unter 16min fertig. Das geht mit Sicherheit noch schneller, aber hierbei limitiert wahrscheinlich der Controller im Handy. Angesichts des günstigen Preises könnte man aber sogar mit diesen Werten schon zufrieden sein. Leseraten konnte ich bisher nicht testen, aber es sei zu beachten, dass diese noch deutlich darüber liegen müssen, da das Schreiben auf SD-Karten immer langsamer vonstatten geht. Lieferung war wie immer flott, allerdings war ich beim Öffnen des Paketes etwas verwundert, dass die Karte (plus Adapter) nur in einer kleinen Plastik-"Box" daher kam, die in etwas dickem Papier eingewickelt war. Hätte es fast für Verpackungsmüll gehalten und weg geworfen. Also Vorsicht!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Vollkommen zufrieden, 30. August 2009
Ich hätte die G19 vielleicht nie zum Vollpreis gekauft. Aber da ich eine Roccat Valo über Amazon geschenkt bekommen habe, mit der ich sehr unzufrieden war (siehe Rezension) und die ich zurück geschickt habe, bestellte ich als "Ersatz" und für die relativ geringe Preisdifferenz die Logitech G19. Nun habe ich sie seit 2 Tagen und bin mehr als glücklich damit. Der Vergleich zwischen der Valo und der G19 ist wie der zwischen VW Käfer und Porsche 911 (rein technisch; nichts gegen Liebhaber ;)). Es gibt nur ein paar Kleinigkeiten, die leicht störend aufgefallen sind. Erstens zerkratzt das Display relativ schnell, also am besten nur mit Microfasertuch abwischen und zweitens ist das Rädchen zur Lautstärkeregelung ein klein wenig "schief" eingebaut, sodass es sich unregelmäßig sanft drehen lässt. Das fällt aber kaum ins Gewicht. Außerdem sieht es am Tag so aus, als wäre die Beleuchtung unregelmäßig stark. Wenn es dann aber dunkel ist, fällt davon nichts mehr auf. Ansonsten überzeugt sowohl Technik als auch Verarbeitung. Die Tasten fühlen sich gut an, der Druckpunkt ist für mich persönlich optimal und man gewöhnt sich auch schnell an die Makrotasten (wenn man eine "normale" Tastatur gewohnt ist, neigt man dazu, besonders wenn man blind tippt, die unterst linke Makrotaste "G6" als Str, bzw. die "G5" darüber als Shift benutzen zu wollen, da diese Tasten eigentlich ans linke untere Ende gehören und man so nach ihnen "tastet"). Das Display hält, was es verspricht. Standardmäßig zeigt es wählbar etweder die Uhrzeit, beliebige RSS Feeds, RAM- und CPU-Auslastung, Stoppuhr oder Countdown-Timer, Fotos, Videos, eingegangene Emails oder sogar Youtube-Videos mit dem eigens dafür gedachten Youtube-MiniBrowser an. Es werden sogar schon einige Spiele unterstützt; für WoW werden zB Charakter-Stats, Chatevents oder Schlachtfeldkarten angezeigt. Verfügt man über einen etwas schwächeren PC, sollte man einige Funktionen jedoch lieber abschalten, da für jede ein Prozess im Hintergrund läuft, der zwischen 200KB (Uhr) und über 100MB (Youtube) Arbeitsspeicher in Beschlag nimmt. Die Software zur Konfiguration des Displays und der Makrotasten ist einfach zu bedienen und sinnvoll gestaltet. Das hat mich positiv überrascht. Wer ein bisschen Ahnung vom Programmieren hat, kann sogar eigene Scripts entwerfen, die dann per Profilaktivierung/-deaktivierung ausgeführt werden, die übrigens auch automatisch mit dem Programm-/Spielstart erfolgen kann. Auch die Makro-Schnellaufzeichnung geht schnell und ohne Verzögerungen von statten. Sehr schön ist auch das integrierte USB2-Hub, sodass man 2 zusätzliche Geräte oben rechts neben dem Display an der Tastatur anschließen kann. Zwar braucht die G19 dafür einen zusätlichen externen Stromanschluss, aber dafür sind die USB-Ports hier auch aktiv und nicht wie zB bei der Roccat oder anderen Tastaturen mit USB-Anschlüssen nur passiv. An passive Ports kann man nämlich nur externe Festplatten o.ä. anschließen, aber zB keine Ipods oder andere Geräte, die zusätzlichen Strom über den Anschluss beziehen. Zum Schluss noch ein Wort zu dem, was neben dem Display nicht nur einem selbst, sondern auch der Freundin am meisten ein Grinsen aufs Gesicht zaubert: Die veränderbare Farbe der Beleuchtung. Von weiß über blau, gelb, orange, rot bis hin zum grellen Pink ist alles dabei, es lässt sich stufenlos über einen RGB-Wert einstellen. Daher funktioniert die Farbänderung auch automatisch über Scripte. Damit kann man zB beim Start des Lieblingsspiels die Tastatur automatisch in die Lieblingsfarbe einfärben lassen, und zwar nicht mit einem Ruck, sondern schön langsam, Farbton für Farbton. Man kann aber auch einer Taste eine Farbe zuweisen, sodass einem auf jeden Fall nicht langweilig wird. ;) Fazit: Nicht jeder mag so viel Geld für eine Tastatur ausgeben. Aber wer es tun möchte, ist mit der Logitech G19 auf jeden Fall glücklich. Ich hatte nach dem Fehlgriff mit der Valo ein bisschen die Befürchtung, dass die G19 mich vielleicht auch enttäuschen wird und hatte noch die schlichtere Logitech Illuminated als letzte Alternative, aber das ist zum Glück nicht mehr nötig. Ich habe meine Tastatur gefunden.
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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Enttäuschend, 21. August 2009
Ich habe die Valo seit 2 Tagen. Die Freude beim Auspacken war natürlich groß, aber das hielt leider nicht lange an. Ich beginne mal mit den positiven Dingen, also mit dem einen Stern, den ich dem Gerät in anbetracht des hohen Preises gerade noch so abgewinnen konnte: + Verarbeitung und Design Auch wenn sie relativ schlicht gehalten ist und nicht so protzig wirkt, wie manch andere Geräte in der Preisklasse, ist die Verarbeitung gut. Die Spaltmaße stimmen, das Material fühlt sich gut an und die liegt durch Gummi-Noppen und relativ hohes Gewicht gut auf dem Tisch. + Beleuchtung und Audio-Anschlüsse Ebenfalls sehr gut gefällt mir die gleichmäßige blaue Beleuchtung, die man in 5 Stufen einzeln für a) das Roccat-Logo, b) das Display und c) die Tasten einstellen kann. Die Audio-Anschlüsse (Mic und Headphones) sind praktisch und gut positioniert. Außerdem ist ein Verlängerungskabel und ein kleines Mikro dabei, das man direkt rechts anschließen kann. + Software Die beiliegende Software ist einfach zu bedienen und bietet viele Einstellungen. Jede Makrotaste lässt sich damit einfach belegen oder sogar abschalten, damit man nicht versehentlich drauf kommt. Auch Caps Lock lässt sich abschalten, sehr zu meiner Freude. Für Leute, die es gewohnt, sind die Esc-Taste ganz oben links zu haben, kann man diese auch mit der MRec-Taste tauschen. Soweit war ich ganz zufrieden. Jetzt zu den (teilweise schwerwiegend) negativen Punkten: - Tasten-/Tippverhalten Schon beim ersten Rumtippen fiel mir auf, dass sie gelegentlich etwas langsam oder auch mal gar nicht reagiert, sodass oft Buchstaben verschluckt werden. Für Schnell- oder Vieltipper also nicht zu empfehlen. Seitdem ich die Valo benutze, bin ich quasi dauerhaft an der Backspace-Taste, um "kaputte" Wörter zu korregieren, die durch besagtes Verhalten der Tastatur entstehen. Auch das Schreiben der Rezension macht grade keinen Spaß. - Display Die wohl größte Enttäuschung an der Valo ist das Display. Was ich mir erhofft hatte, waren Infos wie CPU-/GPU-Temperatur, Fan-Speeds oder nützliche Informationen über das Spiel, das man gerade spielt, wie zB bei der G15/G19 von Logitech. Aber sowohl die Größe des Displays als auch Roccat scheint das nicht zu ermöglichen. In der Software kann man aus genau 6 Anzeigemöglichkeiten wählen: CPU-Load, RAM-Load, Date/Time, Profile/Layer, Skype und Email. Das letztere ist hierbei noch das sinnvollste; man wird über eingegangene Emails auf seinem Account unterrichtet. Anzeige der CPU- und RAM-Daten verlieren alleine deswegen schon ihre Relevanz, weil die Refresh-Intervalle bei gefühlten 5min liegen. Das hätte man sich echt sparen können. Weder positiv, noch negativ möchte ich hier noch auf den absoluten Überfluss an Makrotasten hinweisen. Alles in allem kann man beim Valo über 500 Makros auf Tasten legen (5 Profile x 4 Layers x 36 Tasten). Einige mögen das schätzen, ich persönlich finde es zu viel. Mit der Hälfte oder noch weniger wärs auch getan gewesen. Fazit: Ich habe ihr wirklich eine faire Chance gegeben und hätte sie gerne besser bewertet, aber für das Geld hätte ich wesentlich mehr erwartet. Bei dem Preis ist das Gebotene schon fast eine Frechheit. Die Versprechungen, die Roccat macht, werden von der Valo definitiv nicht gehalten. Bei einem Preis von 40 Euro hätte sie vielleicht 2-3 Sterne bekommen. Ich werde sie zurück schicken und mich nach etwas anderem umsehen.
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