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Rezensionen verfasst von
Steve (Münster)

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Rocky - The Complete Saga (6 DVDs)
Rocky - The Complete Saga (6 DVDs)
DVD ~ Sylvester Stallone
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 46,85

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teile 1 bis 4 und 6 ein Hit, Teil 5 ein Flop, 7. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Rocky - The Complete Saga (6 DVDs) (DVD)
Vorab: Ich finde den Großteil der Stallone Filme grandios, aber Teil 5 ist definitiv ein Film zuviel in der Reihe! Die Teile 1-4 und 6 bilden ein Ganzes, ein Teil fügt sich an den nächsten, die Charaktere bilden ein harmonisches Bild, es fühlt sich eher wie ein einziger Film in 5 Teilen an. In Rocky 1 ging es um einen Boxer, der es nur durch seinen Willen (oder sein Herz, wie es Adrian in Rocky 5 sagt) von ganz unten nach ganz oben geschafft hat, der Film gewann 3 Oscars. Rocky 2 spiegelte den Kampf der beiden Rivalen Apollo Creed und Rocky Balboa, der im ersten Teil nicht wirklich ausgefochten war. Im 3. Teil geht es darum, dass man es sich nicht zu bequem machen sollte und sein Herz nicht an Reichtum und zweifelhafte Ehre verschenken soll; gleichzeitig um die Freundschaft der beiden ehemaligen Rivalen Apollo und Rocky. Rocky findet am Ende des Films zu seinen Wurzeln zurück. Schon Rocky 4 hätte ein Film zuviel sein können, doch der kalte Krieg und die nukleare Bedrohung machten diesen Film zu einem Spiegelbild der 80er; hinzu kam hier, dass Rocky die Ehre seines toten Freundes wieder herstellen wollte - der Film machte innerhalb der Reihe „Sinn" und für mich ist es (auch musikalisch) der beste der Reihe. Überspringt man Teil 5 und nimmt direkt Teil 6: Nahtlos schließt sich dieser Teil an die Teile 1-4 an und man wünscht sich, dass Teil 5 nicht entstanden wäre: Rocky trauert um den Verlust von Adrian und kann mit seiner Vergangenheit nicht abschließen - er braucht noch einen letzten Kampf "um die Dämonen zu besiegen" und um auf sich selbst wieder Stolz sein zu können. Gleichzeitig ist es auch ein Film über das Altern und die Einstellung, dass man für nichts zu alt ist und immer sein Bestes geben sollte - auch wenn man nicht mehr immer der Sieger sein muss/kann.
Doch was passiert im 5. Teil? Rocky ist körperlich angeschlagen von seinen vielen Kämpfen - kann man akzeptieren, das gibt jedoch keine Story her. Das dachte sich Sly wohl auch, als er sich die ominöse Geschichte aus den Fingern sog, dass sein Schwager mit einer Unterschrift sein gesamtes (!) Vermögen verspielt hat - wie bitte? Ein Multimillionär gibt seinem stets alkoholisierten Schwager Unterschriftsvollmacht? Auch das: Meinetwegen. Aber dann taucht der völlig uncharismatische und leicht untersetzte Tommy Gunn auf und Rocky will ihm helfen, ein guter Boxer zu werden, sieht in ihm sich selbst in jungen Jahren. Natürlich enttäuscht der Junge ihn, denn es gibt nur einen Rocky... Gähn! Die Story poltert dahin, Zitate aus den Teilen 1-4 lockern die Geschichte nicht auf, sondern erinnern einen nur daran, dass das Besondere der ersten 4 Teile nicht annähernd erreicht wird. Am Ende kämpft Rocky gegen seinen eigenen Schützling, gewinnt und der Film ist aus. Zum Glück! Nebenbei gewinnt er dann auch noch die Liebe seines Sohnes zurück, den er vorher vernachlässigt hat. Der Zuschauer bleibt zurück mit den Fragmenten und fragt sich: Musste das sein? Hätte es nicht bei den 4 Teilen bleiben können? Man merkt dem Film an, dass die Geschichte auserzählt war. Stallone war zwischen Rambo 3 und Cliffhanger eh nicht in bester Form: In diese Zeit fallen u.a. seine beiden Komödien-Versuche „Oscar" und „Stop, oder meine Mami schießt" - noch Fragen?
Zur Box wurde in den anderen Rezensionen alles gesagt.
Fazit: Alle Teile in einer Box sollte man haben, Teil 5 kann man ja überspringen.


Greetings from Asbury Park,N.J.
Greetings from Asbury Park,N.J.

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioser Erstling!, 24. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Greetings from Asbury Park,N.J. (Audio CD)
"Greetings from Asbury Park, N.J." ist der Titel des ersten Studioalbums von Bruce Springsteen. Es enthält 9 Tracks und erschien am 5.1.1973. Neben Springsteen spielte schon ein Großteil der erst später so benannten E-Street Band auf dem Album mit: Clarence Clemmons, Vincent Lopez, David Sancious und Garry Tallent.
Das Album strahlt insgesamt eine gewisse Melancholie und Traurigkeit aus, die auch aus der Titelwahl hervorgeht: Die Kleinstadt Asbury Park im US-Bundesstaat New Jersey hatte in den frühen 70er Jahren ihren Glanz verloren und die Innenstadt verkam zusehends, derzeit leben 30% der Bewohner unter der Armutsgrenze. Auf dem Cover der CD ist eine Postkarte zu sehen, die den Titel der CD zeigt und Bilder von besseren Zeiten enthält. Springsteen lebte zur Zeit der Veröffentlichung des Albums selbst in Asbury Park.
Dem damaligen Hörer von Track 1 auf dem ersten Album von Springsteen wurde direkt das später durch Manfred Mann (Nr. 1 in USA 1977) weltweit populär gewordene "Blinded by the light" entgegen, einem Powersong, dessen Refrain direkt ins Ohr geht. Der Song beschreibt Springsteens Begegnungen mit skurilen Typen, die ihm während seiner Zeit als junger Musiker in New Jersey begegnet sind.
In Track 2 "Growin' up" singt Springsteen von seiner Zeit als rebellierendem Jugendlichen - ein weiterer autobiographischer Song.
Es folgt das nur auf einer akustischen Gitarre gespielte "Mary Queen of Arkansas" (Track 3), Springsteen begleitet sich mit einer Mundharmonika. Eine sehr traurige Ballade in der er die Liebe eines jungen Paares beschreibt, das von einer besseren Zukunft träumt: "But I know a place where we can go Mary Where I can get a good job and start all over again clean I got contacts deep in Mexico where the servants have been seen."
Track 4 und 5: "Does this bus stop at 82nd street?" ist sehr rockig/treibend und geht fast unbemerkt in den nächsten über: "Lost in the flood". Beide Songs zeigen kurze Ausschnitte aus dem Leben der einfachen Menschen in den USA, Themen werden angerissen; bezeichnend diese Textzeile: "Hey kid, you think that's oil? Man, that ain't oil that's blood".
Track 6 ist wieder eine Solonummer von Springsteen am Klavier, nur untermalt von leisen Cello-Tönen: erneut ein melancholischer Text, den Springsteen aus sich heraus zu pressen scheint.
Track 7 ist eine rockige Ballade mit einem treibenden Refrain , ein Liebeslied: "I came for you, for you, I came for you, but you did not need my urgency. I came for you, for you, I came for you, but your life was one long emergency and your cloud line urges me, and my electric surges free"
Track 8: "Spirit in the night" ist ebenfalls ein swingende Rocknummer, die durchbrochen wird von einem Solo-Piano-Teil: "And we danced all night to a soul fairy band and she kissed me just right like only a lonely angel can She felt so nice, just as soft as a spirit in the night"
Track 9: "It's hard to be a saint in the city" lässt als dynamischer Rocksong das Album ausklingen. Der Text ist erneut voller Bilder.
Alle Texte gibt es hier.
Fazit: Das Album zeichnet sich durch sehr komplexe, lyrische Texte und ebensolche Arrangements aus (Springsteen steigert dies noch auf dem folgenden Album) und könnte durch seine Fokussierung auf das sog. "Leben des kleinen Mannes" als Konzeptalbum bezeichnet werden. Springsteen scheint sein Leben bis zu diesem Zeitpunkt zu verarbeiten - er ist 23 und hat eine Kindheit im Arbeitermillieu incl. einem cholerischen Vater hinter sich. Kommerziell war es am wenigsten erfolgreich von allen Springsteen-Alben, bis heute wurden aber immerhin 2 Mio. Exemplare verkauft. Springsteen experimentiert noch und dieses Album dürfte neben "The wild, the innocent and the E-Street shuffle" das untypischste Springsteen-Abum sein. Es empfiehlt sich daher, zuerst mit "Born to run" und "Darkness on the edge of town" einzusteigen, dann aber direkt die beiden frühen Alben von Springsteen zu hören.


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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Robust!, 4. Mai 2008
Ein Telefon, das alles hat, was man zum Telefonieren braucht: Adressbuch, guter Empfang und guter Klang. Außerdem einen guten Akku und eine robuste Schale: Es fiel mir die Tage ein Stockwerk tief durchs Treppenhaus auf eine Marmortreppe und funktioniert trotzdem weiterhin einwandfrei, auch klappert es nicht von innen! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist topp und auch wenn man nicht bei der Telekom ist, kann man stundenlang telefonieren!


Acoustic Guitar Scene
Acoustic Guitar Scene

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Muss für Fans des Folk-Picking, 23. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Acoustic Guitar Scene (Audio CD)
Die hier besprochene CD erschien als LP erstmals 1975 und war damals wie heute ein Spiegel der Vielfalt akustischer Gitarrenmusik: Ragtime, Blues, Bottleneck, irische Musik und viel klassisches Folkpicking. Produzent Carsten Linde, der auch die legendären LP's "Folkfriends 1" und "Folkfriends 2" produziert hat, hat hier eine Menge der ganz Großen der europäischen Folk-Szene zusammen bekommen: Werner Lämmerhirt, Wizz Jones, Klaus Weilnad, Davey Arthur, George Furey und Peter Bursch sind die bekanntesten und fast allen kann man auch heute noch live lauschen. Namen wie Bernd Dill, Manolo Lohnes, Konni Braun und Tom Paley sind heute eher unbekannt und die Gitarristen in der Versenkung verschwunden bzw. nur noch lokal aktiv.
Bedauerlich an der CD-Veröffentlichung ist, dass einige Perlen der LP fehlen - warum auch immer. So fehlt leider, leider von Klaus Weiland die Improvisation 1 (2 ist drauf) sowie von Lämmerhirt und Jones ihre grandiose Version von "Eleanor Rigby" - insgesamt 8:35 Minuten, die noch auf die CD gemusst hätten. Weniger schlimm, wenn auch bedauerlich ist, dass von Davey Arthur und George Furey der "Brian Barus March" und "Swallows Tail Reel" fehlt sowie von Peter Bursch die Improvisation "Gh". Außerdem hat man die Reihenfolge der Songs geändert - auch unverständlich. Die Tonqualität ist - im Vergleich zur mehr als 30 Jahre alten LP - sehr gut. Daher: Für die Musik 5 Punkte, für die CD nur 3 = 4.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2012 1:45 AM MEST


Das ABC der drei Fragezeichen
Das ABC der drei Fragezeichen
von Björn Akstinat
  Broschiert
Preis: EUR 12,90

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios recherchiert!, 22. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Das ABC der drei Fragezeichen (Broschiert)
Ich habe das Buch verschlungen, wartet es doch mit einer interessanten Info nach der anderen auf, die man vorher nicht geahnt hätte. Alle Inhalte sind sauber recherchiert, alles kommt auf den Punkt und man kriegt direkt Lust, die Bücher zu lesen, die Hörspiele zu hören usw. Björn Akstinat ist Fan und das merkt man beim Lesen auch. Ein Lexikon zu erstellen, war m.E. nicht seine Absicht, die alphabetische Reihenfolge dient als Gliederungshilfe und dem Leser zur Übersicht. Wie hätte er auch sonst gliedern sollen? Nach Jahren? Nach Sprechern? Nein - die alphabetische Art der Darstellung ist perfekt gewählt und man kann das Buch von vorne bis hinten durchlesen (was ich tat) oder nach seinen Lieblingen stöbern. Dass nicht jede Folge ausführlich besprochen wurde macht aus zweierlei Gründen Sinn: 1. Der Umfang von über 120 Hörspielen und noch mehr Büchern, hätte das Buch im Umfang gesprengt und 2. gibt es im Internet genug Infos zu den Folgen - das was Akstinat hier recherchiert hat, ist allerdings einmalig. Daher: Kaufen! Es lohnt sich!


Brannigan - Ein Mann aus Stahl
Brannigan - Ein Mann aus Stahl
DVD ~ John Wayne
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 19,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klischees ohne Ende, aber für Wayne-Fans ein Muss!, 23. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Brannigan - Ein Mann aus Stahl (DVD)
Der raubeinige Cop alter Schule, Brannigan, der in Western-Manier in Chicago aufräumt, wird nach London geschickt, um von dort einen amerikanischen Verbrecher in die USA zu überführen. Bereits nach 10 Minuten sind alle Klischees präsentiert und der Film entwickelt sich wie erwartet: Brannigan muss sich regelmäßig gegenüber dem Leiter von Scotland-Yard, Sir Charles (Richard Attenborough), für seine amerikanischen Polizeimethoden rechtfertigen und erreicht natürlich am Ende sein Ziel.
Aber was will man mehr: Von John Wayne kann man in seinem drittletzten Film keine Wandlung mehr erwarten und will sie auch nicht sehen. Wayne spielt wie immer den Helden und das macht er auf seine unnachahmliche holzige und zugleich sehr lässige Art - für Fans von Wayne's Spätwerk (1968-1976, alles nach El Dorado, dem letzten Western der alten Schule, den Wayne gedreht hat) ist der Film daher ein Muss!
Mit-Produziert wurde der Film übrigens von John Wayne's ältestem Sohn Michael Wayne, der noch 5 weitere Filme mit seinem Vater produzierte (u.a. The Alamo, Chisum und Big Jake), ansonsten nach dem Tod seines Vaters im Filmgeschäft jedoch nicht nennenswert in Erscheinung trat, sondern sich bis zu seinem Tod 2003 um den Nachlass und die Rechteverwertung des Lebenswerks seines Vaters kümmerte.


Just Roll Tape
Just Roll Tape
Preis: EUR 11,99

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Juwel!, 13. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Just Roll Tape (Audio CD)
Es war mir schon immer ein Rätsel, warum Stills seine Alben von mal zu mal mehr überproduziert hat: Geigen, Chorgesänge usw. Umso verwunderlicher ist diese Tatsache nach dem Hören dieser nur auf einer Gitarre gespielten Aufnahmen aus dem Jahr 1968. Stills war 23 Jahre alt und seine Stimme klingt rau und nach viel Blues. Er bearbeitet die akustische Gitarre sehr intensiv und seine Blues-Picking-Fähigkeiten sind erstaunlich. Stills hatte sich in den Jahren zuvor schon endlose "Gitarrenduelle" mit Neil Young geleistet (bei Buffalo Springfield) und war auf dem Sprung zum ersten Crosby, Stills & Nash Album. Viele Stücke, die er auf diesem Album unplugged hören lässt, finden sich auch auf dem ersten Crosby, Stills & Nash-Album: Wooden ships, Suite: Judy blue eyes und Helplessly hoping sowie auf seinem ersten Solo-Album: Black Queen.
Zur Qualität der Aufnahmen: Aus einem DEMO-TAPE (vgl. die Angaben auf [...]) von 1968 (was ja fast 40 Jahre her ist...) kann man kein 1A remastertes Album machen - Remasters sind immer nur so gut wie ihre Quelldaten. Hinzu kommt, dass Stills (ebenfalls auf seiner Homepage) schreibt: "I peeled off a few hundreds for the engineer so I could make a tape of my new songs" - dies deutet darauf hin, dass er sich vors Mikro setzte und "auf die Schnelle" die Songs einspielte, die wir nun - glücklicherweise - hören dürfen. Für Letzteres spricht ja auch der Titel "Just Roll Tape: April 26. 1968" - zu deutsch: mach einfach weiter bzw. lass es laufen, denn wir haben nur ein paar Stunden Zeit. Insofern:
Etwas Rauschen kann man bei diesem Zeitdokument aus der Geschichte des (Wetscoast)-Folk-Rock wohl verschmerzen!


The Book Of Taliesyn (Remastered)
The Book Of Taliesyn (Remastered)
Preis: EUR 7,99

8 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pop ohne Richtung, 5. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: The Book Of Taliesyn (Remastered) (Audio CD)
Das Album wird dominiert von Jon Lords Orgeleskapaden, die vor allem bei den Cover-Versionen "We can work it out" und "Kentucky woman" deplatziert wirken und den beiden Songs nicht gerecht werden. Lord tobt sich aus und Blackmore gesellt sich dazu - das ist weder Rock noch Klassik, sondern vor allem Selbstdarstellung, die nicht auf den Punkt kommt. Besonders uninspiriert kommt "River deep mountain high" rüber und kann gegenüber den kraftvollen Versionen von Eric Burdon oder Ike & Tina Turner nicht bestehen; nach über 4 Minuten Lord-Intro klingt das ganze wie ein schlechter Burdon-/Turner-Cover-Song. Insgesamt wollte man wohl nichts verkehrt machen und niemanden vor den Kopf stoßen, wie die Auswahl der Cover-Songs zeigt:
"River deep mountain high" erreichte 1966 Platz 3 der englischen Single-Charts, "We can work it out" (Beatles) war 1965 sowohl in UK als auch in USA ein Nr. 1-Hit und "Kentucky woman" war für Neil Diamond schon 1967 ein Hit. Der melodische Popgesang von Evans füllt allerdings kein ganzes Album, seine zu ähnlich klingenden Songinterpretationen ohne Höhepunkte verlieren schnell ihren Reiz.
Lediglich das melodramatische "Anthem" ragt aus der Masse heraus und allein wegen dieses Songs lohnt sich der Kauf der CD (dafür die 3 Sterne). Außerdem erwähnenswert das Instrumentalstück "Wring that neck", dass durch Powerchords zu überzeugen weiß und ein Blick in die Zukunft der Band ist.


Fräulein Holles Gespür für Schnee: Ein literarisches Sammelsurium
Fräulein Holles Gespür für Schnee: Ein literarisches Sammelsurium
von Christian Peitz
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mischung machts!, 4. Februar 2008
Lachen, schmunzeln, grübeln - alles ist drin. Peitz versteht es auf unnachahmliche Weise, den Blick, die Gefühle und die Gedanken des Lesers auf die kleine Momente des Lebens zu lenken, die manchmal zu ungeahnter Größe wachsen können. Sein spielerischer Umgang mit Sprache macht die Lektüre der Kurzgeschichten und Gedichte zu einem sehr kurzweiligen Vergnügen. Durch die sich abwechselnden Erzählformen kommt nie Langeweile auf. Wie es der Klappentext verspricht: ironisch verspielte Balladen, nachdenkliche Kurzgeschichten, romantische Liebeslyrik und modern aufbereitete Märchenklassiker wechseln sich ab. Da kann man nur hoffen, dass von Peitz bald noch mehr erscheint!


Reunion (Live)
Reunion (Live)
Preis: EUR 8,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volles Brett!, 21. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Reunion (Live) (Audio CD)
Black Sabbath gelten als Mitbegründer des Heavy Metal und zeigen hier live - 18 Jahre nach dem Rausschmiss von Ozzy Osbourne -, dass Sie immernoch Maßstäbe setzen können und nichts verlernt haben. Sicher, der von Drogen und Alkohol "etwas" mitgenommene Osbourne trifft nicht jeden Ton perfekt und befand sich 1997 bestimmt nicht auf dem Höhepunkt seines gesanglichen Könnens, aber: sein Charisma, seine Energie in der Stimme, die kann ihm keiner Absprechen und die sind es, die den unvergleichlichen Sound von Sabbath mit Osbourne immer ausmachten. Tony Iommi gibt ansonsten bei diesem Konzert den Ton an und powert durch jeden Song. Wer Sabbath nie live sah, wird sich vor allem daran erfreuen, dass die Songs der 70er in einem völlig neuen Sound daher kommen, der noch mehr nach Metal klingt als früher. Fazit: Ein MUSS für Sabbath-Fans, Einsteiger sollten vorher die "Paranoid" von 1970 hören.


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