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Mathias Klammer

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Tinnitus Sanctus
Tinnitus Sanctus
Preis: EUR 20,49

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Spaßbremsen können wieder nach Hause gehen'..., 16. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Tinnitus Sanctus (Audio CD)
'...denn Edguy sind wieder da. Da werden viele Metal-Fans den Kragen wieder weiter machen müssen, um von der extrem eingängigen, doch trotzdem immer powervollen Mucke der Mannen rund um Mastermind und Goldkelchen Tobias Sammet nicht erdrückt zu werden.

Auch wenn es vielen nicht passt und Edguy von Anfang an eine der meist belächelten Bands in diesem Genre sind, lassen es sich Sammet und Co. nicht nehmen in einem soliden Rhythmus packende und gute Alben einzuspielen, um sie danach auf Tour mit tausenden von Fans abzufeiern. Und genau das ist ja das Komische daran?! Denn scheinbar alle lästern über die Spaß-Rocker ab, doch sobald sie irgendwo auftreten, sind die Hallen randvoll gefüllt mit Menschen aus jedem Berufsstand. Da rockt das kleine Mädchen neben dem seriösen Banker und dem langhaarigen Überzeugungs-Rocker. Was will man mehr?

Und so haben sich Edguy aufgemacht, um einen würdigen Nachfolger zum, meiner Meinung nach, etwas schwächeren '"Rocket ride"' zu schreiben und das scheint ihnen mit 'Tinnitus sanctus' wirklich gelungen zu sein. Natürlich tragen die Tatsachen, dass das Album diesen komisch anmutenden Titel trägt und das Cover einen aus den Ohren blutenden Jesus Christus zeigt, nicht unbedingt zur Steigerung der Seriosität der Band bei, doch das wollen sie auch gar nicht. Edguy machen das, was ihnen Spaß macht, und das schon seit Jahren richtig gut'....

Los geht das Ganze mit der, wohl schon bekannte, Auskoppelung "'Ministry of saints'". Der Song erinnert stark an die alten '"Mandrake'-Zeiten, als 'Tears of a mandrake' noch im Player auf und ab lief. Eine catchy Melodie vereint sich mit einem total eingängigen Refrain und zeigen Edguy in Reinkultur. Dieser Song könnte auf jeder bisherigen Platte der Band stehen, denn er vereint alle Stärken der Band.
5/5

'Sex, fire, religion' heißt der zweite Song der Platte. Hier geht es auch wieder sehr hymnisch zu. Sammet setzt seine Stimme im Refrain auch in sehr hohen Lagen ein. Die Gitarren braten saftig und daraus entwickelt sich eine wahre Mitsinghymne.
4,5/5

Weiter geht's mit 'Pride of creation' und spätestens jetzt werfen die ersten Hardcore-Metaller ihren CD-Player samt Inhalt aus dem Fenster. Eine Gute-Laune-Melodie par excellence. Die Gitarren werden komplett zurück geschraubt und im Refrain wird Mehrstimmigkeit geboten. Erst zum Ende hin, wird dem Fan noch eine sehr speedige, mit Double-Bass unterlegte, Passage plus Gitarren-Solo geboten, das dem Song noch die fehlende Abwechslung verleiht. Perfekt!
5/5

'Nine lives' führt die Scheibe dann weiter. Der Anfang erinnert stark an die guten, alten 'Vain glory opera'-Zeiten als Hansi Kürsch noch als Gastsänger agierte. Ein Keyboard-Intro mündet in eine eher gesprochene Passage, bis dann die tiefer gedrehten Gitarren einsetzen. Sammet's Stimme thront wie immer über der Instrumentierung und man fühlt richtig, wie er mit den Songs mitlebt. Der Refrain ist super ausgefallen und auch hier wird der Mitsing-Faktor wieder groß geschrieben. Natürlich kann einem die fehlende Härte an den Songs abgeben, doch Edguy geben ihren Songs so viel Drive und Speed mit, dass man eingestehen muss, dass es diese Typen einfach drauf haben.
4,5/5

'Wake up dreaming black' stellt dann den ersten weniger überzeugenden Song dar. Es handelt sich hierbei um einen zwar guten Power-Metal-Track, doch die Qualität seiner Vorgänger kann er nicht ganz erreichen, dazu klingt der Refrain einfach zu eintönig und vorhersehbar. Nicht wirklich schlecht, aber auch nichts Besonderes.
3,5/5

Und dann erheben sie sich wieder aus der Versenkung. 'Dragonfly' ist der beste Song der gesamten Platte und überhaupt der Band in den letzten Jahren. Episch, getragen, ruhiger Eingangsteil und dann ein total hymnischer Refrain mit Chören, die Sammet's Stimme erfolgreich unterstützen können. Ein genialer Song, der einen nicht mehr so schnell loslässt und einem noch lange nach dem Hören im Ohr herum schwirrt. Edguy in Perfektion!
5/5

Auch 'Thorns without a rose' kann das qualitative Hoch halten. Der erste ruhigere Song der Platte, der ein wenig wie eine Halb-Ballade anmutet, aber dann doch wieder an Geschwindigkeit aufnimmt. Zwar kommt der Titel mit einer fast schon an Bon Jovi erinnernden Melodie daher und trotzdem weiß der Song ungemein zu gefallen. Vor allem, wenn man sich den Titel öfters anhört, wird er immer besser.
4,5/5

Bei '929' handelt es sich dann wieder um einen guten Power-Metal-Track, der wieder irgendwie an 'Mandrake' erinnert. Der Song geht sofort ins Ohr und weiß zu gefallen. Stellt zwar nicht unbedingt den Höhepunkt des Albums dar, reiht sich aber nahtlos an die qualitativ hochwertigen, bisherigen Titel an.
4/5

Mit 'Speedhoven' wird dann wieder die lustige Seite nach vorne gekehrt. Die Anspielung auf den guten, alten Komponisten und die Keyboard-Einflüsse entwickeln zwar eine tolle Atmosphäre, nur de Refrain ist ein wenig zu vorhersehbar und langweilig geraten. Auch die nur von Drums unterstützen Strophen passen hervorragend und der getragene Mittelteil dieses 7-minütigen Songs ist total überzeugend, nur der schon eben erwähnte Refrain schmälert den positiven Eindruck ein wenig.
4/5

'Dead or rock' stellt dann schon den offiziellen Abschluss von 'Tinnitus sanctus' dar. Ein speediger Track, der einen gewissen Mitgröl-Faktor aufweisen kann. Ein straighter Rocker, der auf jedem zukünftigen Konzert ein Muss sein sollte, denn er wird die Fans richtig mitreißen können.
4,5/5

Mit 'Aren't you are a little pervert too', das eigentlich als Bonus-Track gedacht war, wird das Album dann wirklich abgeschlossen. Wie schon 'Trinidad' und 'Hair Force One' auf 'Rocket ride' handelt es sich hierbei um einen reinen Spaß-Song à la Tobi Sammet. Da muss ich aber zugeben, dass mir 'Trinidad' um einiges besser gefallen hat, als dieser country-artige Titel, der mich nicht wirklich anspricht und den ich daher auch unbewertet lasse'

Übrig bleibt ein wirklich positiver Gesamteindruck der gesamten Scheibe und man muss neidlos eingestehen, dass Sammet nach der starken Avantasia-Veröffentlichung 'The scarecrow' ein weiterer Meilenstein im schnellen (lustigen) Power-Metal-Genre gelungen ist. Fans der Band werden sowieso zugreifen, aber ich denke auch andere, die mit dieser Art von Musik eigentlich nichts am Hut haben, sollten einmal in diese Scheibe hinein hören. Für mich ist 'Tinnitus sanctus' sicherlich höher einzustufen als 'Rocket ride', da der Maßstab an Qualität auf diesem Album einfach von vorne bis hinten gehalten werden kann und das muss man erst einmal schaffen!

Gratulation an Edguy'....


Tinnitus Sanctus
Tinnitus Sanctus
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Spaßbremsen können wieder nach Hause gehen', 16. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Tinnitus Sanctus (Audio CD)
', denn Edguy sind wieder da. Da werden viele Metal-Fans den Kragen wieder weiter machen müssen, um von der extrem eingängigen, doch trotzdem immer powervollen Mucke der Mannen rund um Mastermind und Goldkelchen Tobias Sammet nicht erdrückt zu werden.

Auch wenn es vielen nicht passt und Edguy von Anfang an eine der meist belächelten Bands in diesem Genre sind, lassen es sich Sammet und Co. nicht nehmen in einem soliden Rhythmus packende und gute Alben einzuspielen, um sie danach auf Tour mit tausenden von Fans abzufeiern. Und genau das ist ja das Komische daran?! Denn scheinbar alle lästern über die Spaß-Rocker ab, doch sobald sie irgendwo auftreten, sind die Hallen randvoll gefüllt mit Menschen aus jedem Berufsstand. Da rockt das kleine Mädchen neben dem seriösen Banker und dem langhaarigen Überzeugungs-Rocker. Was will man mehr?

Und so haben sich Edguy aufgemacht, um einen würdigen Nachfolger zum, meiner Meinung nach, etwas schwächeren 'Rocket ride' zu schreiben und das scheint ihnen mit 'Tinnitus sanctus' wirklich gelungen zu sein. Natürlich tragen die Tatsachen, dass das Album diesen komisch anmutenden Titel trägt und das Cover einen aus den Ohren blutenden Jesus Christus zeigt, nicht unbedingt zur Steigerung der Seriosität der Band bei, doch das wollen sie auch gar nicht. Edguy machen das, was ihnen Spaß macht, und das schon seit Jahren richtig gut'

Los geht das Ganze mit der, wohl schon bekannte, Auskoppelung 'Ministry of saints'. Der Song erinnert stark an die alten 'Mandrake'-Zeiten, als 'Tears of a mandrake' noch im Player auf und ab lief. Eine catchy Melodie vereint sich mit einem total eingängigen Refrain und zeigen Edguy in Reinkultur. Dieser Song könnte auf jeder bisherigen Platte der Band stehen, denn er vereint alle Stärken der Band.
5/5

'Sex, fire, religion' heißt der zweite Song der Platte. Hier geht es auch wieder sehr hymnisch zu. Sammet setzt seine Stimme im Refrain auch in sehr hohen Lagen ein. Die Gitarren braten saftig und daraus entwickelt sich eine wahre Mitsinghymne.
4,5/5

Weiter geht's mit 'Pride of creation' und spätestens jetzt werfen die ersten Hardcore-Metaller ihren CD-Player samt Inhalt aus dem Fenster. Eine Gute-Laune-Melodie par excellence. Die Gitarren werden komplett zurück geschraubt und im Refrain wird Mehrstimmigkeit geboten. Erst zum Ende hin, wird dem Fan noch eine sehr speedige, mit Double-Bass unterlegte, Passage plus Gitarren-Solo geboten, das dem Song noch die fehlende Abwechslung verleiht. Perfekt!
5/5

'Nine lives' führt die Scheibe dann weiter. Der Anfang erinnert stark an die guten, alten 'Vain glory opera'-Zeiten als Hansi Kürsch noch als Gastsänger agierte. Ein Keyboard-Intro mündet in eine eher gesprochene Passage, bis dann die tiefer gedrehten Gitarren einsetzen. Sammet's Stimme thront wie immer über der Instrumentierung und man fühlt richtig, wie er mit den Songs mitlebt. Der Refrain ist super ausgefallen und auch hier wird der Mitsing-Faktor wieder groß geschrieben. Natürlich kann einem die fehlende Härte an den Songs abgeben, doch Edguy geben ihren Songs so viel Drive und Speed mit, dass man eingestehen muss, dass es diese Typen einfach drauf haben.
4,5/5

'Wake up dreaming black' stellt dann den ersten weniger überzeugenden Song dar. Es handelt sich hierbei um einen zwar guten Power-Metal-Track, doch die Qualität seiner Vorgänger kann er nicht ganz erreichen, dazu klingt der Refrain einfach zu eintönig und vorhersehbar. Nicht wirklich schlecht, aber auch nichts Besonderes.
3,5/5

Und dann erheben sie sich wieder aus der Versenkung. 'Dragonfly' ist der beste Song der gesamten Platte und überhaupt der Band in den letzten Jahren. Episch, getragen, ruhiger Eingangsteil und dann ein total hymnischer Refrain mit Chören, die Sammet's Stimme erfolgreich unterstützen können. Ein genialer Song, der einen nicht mehr so schnell loslässt und einem noch lange nach dem Hören im Ohr herum schwirrt. Edguy in Perfektion!
5/5

Auch 'Thorns without a rose' kann das qualitative Hoch halten. Der erste ruhigere Song der Platte, der ein wenig wie eine Halb-Ballade anmutet, aber dann doch wieder an Geschwindigkeit aufnimmt. Zwar kommt der Titel mit einer fast schon an Bon Jovi erinnernden Melodie daher und trotzdem weiß der Song ungemein zu gefallen. Vor allem, wenn man sich den Titel öfters anhört, wird er immer besser.
4,5/5

Bei '929' handelt es sich dann wieder um einen guten Power-Metal-Track, der wieder irgendwie an 'Mandrake' erinnert. Der Song geht sofort ins Ohr und weiß zu gefallen. Stellt zwar nicht unbedingt den Höhepunkt des Albums dar, reiht sich aber nahtlos an die qualitativ hochwertigen, bisherigen Titel an.
4/5

Mit 'Speedhoven' wird dann wieder die lustige Seite nach vorne gekehrt. Die Anspielung auf den guten, alten Komponisten und die Keyboard-Einflüsse entwickeln zwar eine tolle Atmosphäre, nur de Refrain ist ein wenig zu vorhersehbar und langweilig geraten. Auch die nur von Drums unterstützen Strophen passen hervorragend und der getragene Mittelteil dieses 7-minütigen Songs ist total überzeugend, nur der schon eben erwähnte Refrain schmälert den positiven Eindruck ein wenig.
4/5

'Dead or rock' stellt dann schon den offiziellen Abschluss von 'Tinnitus sanctus' dar. Ein speediger Track, der einen gewissen Mitgröl-Faktor aufweisen kann. Ein straighter Rocker, der auf jedem zukünftigen Konzert ein Muss sein sollte, denn er wird die Fans richtig mitreißen können.
4,5/5

Mit 'Aren't you are a little pervert too', das eigentlich als Bonus-Track gedacht war, wird das Album dann wirklich abgeschlossen. Wie schon 'Trinidad' und 'Hair Force One' auf 'Rocket ride' handelt es sich hierbei um einen reinen Spaß-Song à la Tobi Sammet. Da muss ich aber zugeben, dass mir 'Trinidad' um einiges besser gefallen hat, als dieser country-artige Titel, der mich nicht wirklich anspricht und den ich daher auch unbewertet lasse'

Übrig bleibt ein wirklich positiver Gesamteindruck der gesamten Scheibe und man muss neidlos eingestehen, dass Sammet nach der starken Avantasia-Veröffentlichung 'The scarecrow' ein weiterer Meilenstein im schnellen (lustigen) Power-Metal-Genre gelungen ist. Fans der Band werden sowieso zugreifen, aber ich denke auch andere, die mit dieser Art von Musik eigentlich nichts am Hut haben, sollten einmal in diese Scheibe hinein hören. Für mich ist 'Tinnitus sanctus' sicherlich höher einzustufen als 'Rocket ride', da der Maßstab an Qualität auf diesem Album einfach von vorne bis hinten gehalten werden kann und das muss man erst einmal schaffen!

Gratulation an Edguy'


Dark Horse
Dark Horse
Preis: EUR 6,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blöder Titel, super Inhalt!, 16. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Dark Horse (Audio CD)
Der Millionenseller schlechthin ist wieder da und das besser denn je. Chad Kroeger und seine Crew, weithin besser bekannt als Nickelback, schweben seit ihrem überraschenden Single-Erfolg mit "How you remind me" auf einer Erfolgswelle, die nicht mehr abzubrechen scheint. Viele Skeptiker haben der Band keine rosige Zukunft zugestanden und sie schon als One-Hit-Wonder abgestempelt und genau diesen leidigen Kritikern stopfen sie nun endgültig das überhebliche Maul. "Silver side up", "The long road" und vor allem "All the right reasons" fuhren dermaßen große Erfolge ein, dass es die Band selbst noch immer nicht glauben kann, denn vor "How you remind me" nagten Kroeger und Co. beinahe am Hungertuch und schleppten sich von einem schlecht bezahlten Auftritt zum anderen. Doch diese Zeiten sind nun vorbei und "Dark horse" ist der allerbeste Beweis dafür...

Für mich ist "Dark horse" eines der besten, wenn nicht das beste, Rock-Album dieses Jahres. Es vereint alle Stärken von Nickelback und birgt erneut genug Abwechslung, sodass die Band nie langweilig oder kopiert klingt. Die Mischung aus radiotauglichen Mitsing-Balladen und harten, riffbetonten Rockern ist ihnen wieder exzellent gelungen und somit würde ich fast sagen, dass es mir diese Scheibe noch mehr antut, als der schon geniale Vorgänger.

Los geht's mit dem rasanten "Something in your mouth". Genau so einen Song würde ich mir mal als Single-Auskoppelung von Nickelback wünschen. Denn das einzige, was mich an dieser Ausnahme-Band wirklich stört, ist die Tatsache, dass sie immer die eingängigsten und ruhigsten Songs ihrer Alben als Single auf den Markt werfen. Das hat etwas von Anbiederung an den Mainstream, aber lassn wir das! "Something in your mouth" ist auf alle Fälle ein Brecher vor dem Herrn. Satter Riff, die raue Stimme Kroegers und ein Speed, den man von Nickelback eigentlich gar nicht in diesem Maße gewohnt ist. Genialer Einsteiger!
5/5

Auch "Burn it to the ground" schlägt in dieselbe Kerbe, denn auch hier wird relativ schnell dahin gerockt. Natürlich bleibt die Eingängigkeit hier nicht außen vor, denn der Refrain eignet sich ideal zum Mitgrölen und -singen.
4,5/5

Zur Vorab-Single "Gotta be somebody" muss man wohl nicht viel sagen. Kennt wahrscheinlich sowieso schon jeder, wird ja auf allen bekannten Radiostationen auf und ab gespielt. Wie schon gesagt, der Song ist fabelhaft und setzt sich sofort im Ohr fest. Den Refrain kann man nach einmaligem Anhören beim nächsten Mal schon fast mitsingen, was natürlich nicht heißen soll, das es sich hierbei um 08/15-Rock handelt. Ganz im Gegenteil, genau diese Songs tun dem Album im Gesamten wirklich gut!
4,5/5

Auch "I'd come for you" nimmt das Fuß eher vom Gaspedal weg. Ein getragener Song, der als Halbballade durchgeht. Ähnlich wie "Gotta be somebody" nur mit melancholischerer Thematik. Toller Titel, der sich als wahrer Ohrwurm entpuppt!
4,5/5

Mit "Next go round" wird dann wieder an Fahrt aufgenommen und Nickelback stöpseln ihre Gitarren wieder vollends in die Verstärker. Erinner stark an "Do this anymore" von der "The long road"-Scheibe. Schnelle Melodieführung und wieder ein unerreichbarer Grad an Eingängigkeit und Mitsing-Faktor, der einfach für diese Band spricht und sie einzigartig macht.
4,5/5

"Just to get high" stellt dann sozusagen den Mittelpunkt des Albums dar. Und zwar den chronischen UND qualitativen. "Just to get high" geht sofort ins Ohr, sowohl der Text als auch die Melodie. Die traurige Thematik rund um die Geschichte eines Freundes, der eines Nachts verwahrlost auf der Straße gefunden wird, bringt noch zusätzlich Dramatik und macht aus diesem Song einen der besten der Platte. Vor allem das Gitarren-Solo zum Ende hin ist total gelungen!
5/5

Mit "Never gonna be alone" wird dann wieder die Tränendrüse in Anspruch genommen. Erinnert manchmal stark an die guten, alten Bon Jovi-Schmachter, die unzähligen Fans die Tränen in die Augen trieben. Meines Erachtens ist der Song textlich einfach zu platt und auch musikalisch zu vorhersehbar ausgefallen. Für mich der erste Titel, der mir auf dieser Scheibe nicht sonderlich zusagt. "Never gonna be alone" ist zwar bei Weitem nicht schlecht, doch im Gegensatz zum bereits Gehörten fällt dieser Track eindeutig ab!
3/5

Und als ob sie es gehört hätten, schieben Nickelback mit "Shakin' hands" dann sofort wieder ein knallhartes Brett hinterher, der den belanglosen Vorgänger gleich wieder vergessen lässt. Country-artiger Riff, Kroegers kraftvolle Stimme und ein Chorus, der jede Konzertversammlung mitgrölen lassen wird!
4,5/5

Und mit "S.E.X." brechen auch Nickelback endlich mal ein Tabu, wenn man das überhaupt so nennen kann. Intelligenter, ironischer Text trifft auf eine unvergleichliche Melodie. Der Nutzen und die Bedeutung des Sexualismus wird wohl genügend behandelt! Super Song!
5/5

Und wenn man meint, es könnte nicht mehr besser werden, setzen die Jungs noch einen drauf. "If today was your last day" ist ein ruhiger Titel, der es mir persönlich am meisten angetan hat. Schon nach dem ersten Hören, konnte ich nicht mehr genug von diesem Song kriegen. Eingängig, ruhig, mit akustischer Gitarre unterlegt und ein Refrain, der zum Besten gehört, dass seit "How you remind me" über den Ladentisch ging.
5/5

Und siehe da, "This afternoon" stellt dann schon den Abschluss dieser fast perfekten Platte dar. So schnell kann's gehen. In "Rockstar"-Manier und gleicher Stücknummer auf dem Album, kann "Dark horse" mit diesem Titel relaxt ausklingen. Ein chilliger Takt und wieder einmal eine gehörige Portion Eingängigkeit zeichnen "This afternoon" aus. Nichts Besonders, aber sicher nicht schlecht. Erinnert an manchen Stellen an die Country-Lady Shania Twain, aber das soll sicher keine Beleidung sein!
4/5

Aus und vorbei. "Dark horse" schon durchgehört und zurück bleibt einer der positivsten Eindrücke, die ein Album heuer überhaupt bei mir hinterließ. Für mich ist diese Scheibe wahrscheinlich die beste Platte im Rock-Genre, denn etwas Kompakteres und qualitativ Gleichwertigeres lässt sich meiner Meinung nach im Jahr 2008 nicht wirklich finden. Hut ab und Gratulation an Nickelback für dieses Album, das ihren kommerziellen Höhenflug nur noch mehr ausbauen wird. In Zeiten von Wirtschaftskrisen und Bankpleiten können sich die Auto- und Flugzeugkonzerne wenigstens ein wenig freuen, denn Nickelback's Erfolge müssen ja auch wieder irgendwie investiert werden...


Hero (excl. Amazon Edition CD+DVD inkl. Patch)
Hero (excl. Amazon Edition CD+DVD inkl. Patch)

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Metal ohne jegliche Instrumentierung., 8. November 2008
Van Canto. Eine Band, über die zurzeit im Metal-Sektor heftig diskutiert und welche auch umfangreich kritisiert wird. Hierbei handelt es sich um eine "Metal"-Band, die sich rein auf ihre Stimmen verlässt. A-Capella-Metal sozusagen. Das einzige Instrument, das zum Einsatz kommt, ist das gute, alte Schlagzeug. Die Drums und die variablen Stimmen der einzelnen Protagonisten bilden das Gesamtwerk von "Hero". Klingt vielleicht anfangs ein wenig ungewohnt und nach den ersten Hördurchläufen braucht die Platte, trotz aller guten Ideen, ein wenig Zeit, bis sich ihre wirkliche Stärke entfalten kann!

Van Canto, das sind ein paar Männer und eine Frau, die einfach keine Lust mehr auf 08/15-Metal-Melodien hatten und sich etwas wirklich Innovatives einfallen ließen. Und das Endprodukt kann sich wirklich zeigen lassen, das muss man offenherzig zugeben!

War ihre Debut-Scheibe "A storm to come" schon gutklassig produziert und aufgenommen worden, können Van Canto meiner Meinung nach mit "Hero" sogar noch eine Schippe draufsetzen. Ein wichtiger Kritikpunkt, den ich gleich zu Beginn anbringen möchte, ist die Tatsache, dass sich nur 10 Songs auf der Platte befinden. Ein wenig mehr hätten es schon sein können, vor allem da es sich um 5 Cover-Versionen handelt, was mich in dieser Form zwar nicht stört, aber wie gesagt, ein wenig mehr wäre da schon noch gegangen!

Doch reden wir nicht über Dinge, die sich eh nicht ändern, sondern schauen wir uns da vorliegende Teil ein wenig genauer an: "Hero" beinhaltet 5 Cover-Versionen von, im Hard'n'Heavy-Sektor sicherlich, bekannten Songs, die in reine A-Cappella-Versionen umgewandelt wurden. Dran glauben müssen zB "Kings of metal" von Manowar, das in der frischen Form wirklich total unverbraucht und gut klingt, Blind Guardian's obligatorische Ballade "The bard's song - in the forest", das epische "Wishmaster" von Nightwish, Deep Purple's rockiges "Stormbringer" (bester Beweis der Vielfältigkeit von Van Canto) und, für mich persönlich, das Highlight der Covers: "Fear of the dark" von Iron Maiden.

Das stakkatohafte "Rakka-Takka" der Stimmen produzieren einen genialen Bass und an manchen Stellen ist fast nicht zu unterscheiden, ob es sich hierbei um bloße Stimmen oder richtige Gitarren handelt. Auch die elfenhafte Simme, wie zB bei "Wishmaster" bzw. "Pathfinder" sorgt für ein wenig Abwechslung auf der Platte.

Doch nicht nur die Cover-Versionen sollten herausgehoben werden, denn Van Canto beweisen erneut, dass sie auch gute Eigenkompositionen zu bieten haben. Das eben erwähnte "Pathfinder" oder das als Single konzipierte "Speed of light" sind totale Nackenbrecher und müssen sich vor ihrer instrumentalisierten Konkurrenz keinesfalls verstecken. Auch der gleichnamige Titeltrack weiß zu überzeugen, obwohl mir das klischeehafte Manowar-Coverartwork nicht wirklich zu Gesicht steht. Diese Gepose und diese Angeberei auf den jeweiligen Front-Covers gehen mir persönlich ein wenig auf die Nerven. Gestalterisch zwar schön gemacht, muss ich mir dauernd die Frage stellen, warum es immer ein muskelbepackter, langhaariger Türsteher sein muss, der solche Alben schmückt! Aber sei, wie es sei!

"Hero" ist auf alle Fälle ein wirklich gutes Album geworden, das eine der innovativsten Ideen der letzten Jahre wirklich qualitativ hochwertig und erfolgreich aufgreift. Es bleibt zwar zu bezweifeln, dass sich ein regelrechter A-Cappella-Wahn entwicklen wird, da diese Schiene einfach zu einspurig ist. Doch um ehrlich zu sein, etwas Besseres könnte Van Canto eigentlich gar nicht passieren, als quasi allein ein Nischengenre anzuführen! Und das gelingt ihnen bisweilen sehr gut!

"Hero" ist ein absoluter Kauftipp für Metal-Fans, die einmal ein wenig Abwechslung in ihrer Platten-Sammlung brauchen und es bleibt nur zu hoffen, dass Van Canto auch in Zukunft noch in der Lage sein werden, solche Alben einzuspielen bzw. einzustimmen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 12, 2009 8:35 PM MEST


Tales of the crown
Tales of the crown
Preis: EUR 12,67

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Axel rockt wieder..., 21. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Tales of the crown (Audio CD)
Jawoll, back in die guten alten 80er! Eine bessere Beschreibung könnte man für die neue Scheibe des Wattenscheidener Gitarren-Heroes Axel Rudi Pell gar nicht finden. "Tales of the crown" nennt sich das gute Stück und besinnt sich erneut auf die bewährten Trademarks des 80er Hard-Rocks zurück, für den Pell schon seit Beginn seiner Karriere bekannt ist und auch heute noch beachtliche Erfolge einfährt!

Nach der gutklassigen DVD-Veröffentlichung "Live over Europe", die sich vor allem mit der hervorragenden Vorgänger-Platte "Mystica" beschäftigt, legen Pell und seine Kumpanen wieder ein Studio-Album vor, das sich wirklich sehen lassen kann!

Natürlich gibt es keine allzu großen Neuerungen am Sound der Band und der mittlerweile gut eingelebte amerikanische Shouter Joey Gioeli scheint sich total gut in der Band eingelebt zu haben. Der Sound klingt dynamischer und die Produktion ist zwar nicht allzu rau ausgefallen, klingt aber überhaupt nicht auf glatt gebügelt bzw. anbiedernd!

Das 10-Stück-starke Album hat wirklich einige Highlights zu bieten, die auch den noch so ewig eingesessenen Hard-Rock-Fan noch wachrütteln können:

Los geht's mit dem starken "Higher". Der 7-Minuten-Track besticht durch die hervorragende Instrumentierung und Gioeli kann sich vokaltechnisch wirklich austoben. Textlich kein Highlight, aber der Drive mit dem der Track vorgetragen wird, ist einmalig. Die relativ lange Spielzeit für einen Opener wirkt an keiner Stelle zu lang und kann einige Überraschungen bieten. Der Refrain klingt zwar schon ein wenig bekannt, doch welcher Rock-Fan gröhlt nicht gerne einen eingängigen Chorus mit?

9/10

"Ain't gonna win" startet mit einem, für Pell-Verhältnisse, härteren Riff, mündet aber dann in eine astreine Rock-Nummer, wobei die Eingängigkeit des Stücks wiederum herausgehoben werden muss. Der Song erinnert an manchen Stellen an die Schweizer Kollegen von Gotthard, doch wirklich überzeugend!

9/10

"Angel eyes" drückt dann mächtig auf das imaginäre Gaspedal! Die Drums klopfen und Gioeli zeigt erneut, dass er ein wirklich begnadeter Sänger ist. Der Refrain geht sofort ins Ohr, Pell lässt sich zwar auf keine Experimente ein, doch trotz allem kann der Titel sofort gefallen.

8/10

"Crossfire" nennt sich der vierte Titel auf der Scheibe. Mit einem mächtigen Riff steigt das Ganze ein und im Gegensatz zu "Angel eyes" nimmt dieser Song ein wenig Tempo weg. Der Refrain ist zwar nicht unbedingt zwingend, doch die Instrumentierung und vor allem die eher härtere Gangart der elektrischen Gitarren wissen ungemein zu gefallen!

8/10

Mit "Touching my soul" kommt dann die erste richtige Halbballade zu tragen. Mit leisem Drumstick-Einstieg und traurigen Melodielinien zeigen Axel Rudi Pell erneut eine andere Seite ihrer sonst teilweise einseitigen Musik. Textlich dreht sich der Song um Liebe, Treue und Verzweiflung. Gibt es überhaupt besseres literarisches Futter für eine Ballade?

7/10

"Emotional echoes" startet mit einem genialen akustischen Riff, der einen sofort mitsummen lässt. Leider wartet man vergeblich auf die dazu passenden Lyrics, denn es handelt sich hierbei "lediglich" um ein Instrumental. Was nicht heißen soll, dass es schlecht ist, doch nach mehrmaligem Hören und mit zunehmender Zeit stellt sich dieser Song doch eher ein wenig als Skip-Track heraus... Trotzdem qualitativ relativ gut und hörenswert!

6/10

"Riding on an arrow" packt sofort wieder die Gehörgänge des geneigten Fans. Leider klingt der Song zu ähnlich mit dem bereits gehörten Einstieger "Higher", was mich persönlich ein wenig stört. Klar, handelt es sich auch hierbei um einen eingängigen Song, doch die Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen, deswegen fällt der Song in meiner Gunst gegenüber den anderen doch ein wenig ab!

7/10

Dann ist es Zeit für den Titeltrack. "Tales of the crown" ist ein epischer Track geworden, der es auf eine stattliche Spielzeit von über 8 Minuten bringt. Die Keyboard-Unterstützung steht dem Titel gut, denn dadurch wirkt er majestätischer und einfach besser. Den Refrain hätte man zwar einfalls- und abwechslungsreicher gestalten können, doch man kann ja nicht alles haben. "Tales of the crown" ist mit Sicherheit hörenswert und reiht sich nahtlos in die Liste der guten Songs dieses Albums ein!

9/10

Bei "Buried alive" darf fast abschließend auch noch einmal die Double Bass ran, was dem Track natürlich einen Schub an Härte und Geschwindigkeit gibt. Ansonsten ist "Buried alive" ein eher durchschnittlicher Song geworden, der im Gegensatz zu den anderen Stücken leider ein wenig untergeht...

6/10

Den Abschluss bilden dann die "Northern lights". Ein getragener, eher langsamer Song, der einen hervorragenden Abschluss unter ein tolles Rock-Album setzt. Gioeli gibt noch einmal Gas, während Pell seine Gitarre an manchen Stellen nur ganz behutsam zupft. Ein wahrlich gelungener Abschluss...

9/10

Tja, was soll man noch sagen? Der richtige Übersong ist zwar ausgeblieben, doch lieber sind mir sechs, sieben wirklich hochkarätige Songs, als ein einziger Hit! Und das ist Axel Rudi Pell mit "Tales of the crown" mit Sicherheit gelungen. Ein Album, das sicherlich ein Highlight im bisherigen Backkatalog darstellen wird, denn "Tales of the crown" ist abwechslungsreich, eingängig und qualitativ wirklich hochklassig geworden! Natürlich spürt man die Wurzeln der Musik in jedem Ton, doch ich persönlich bin froh, dass es auch heute noch Bands gibt, die solche Alben veröffentlichen, denn ich bin ein riesiger Anhänger dieses Genres!

Nur weiter so! Ab auf Tour und ein neues Album einspielen! Hoffentlich haben/hat Axel Rudi Pell nicht allzu schnell genug vom Musik-Business, denn ich will noch weitere solcher Scheiben in den Player legen können, ohne mich von belangloser Einkaufszentrums-Musik berieseln lassen zu müssen...


Shogun
Shogun
Preis: EUR 12,97

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger zur "Crusade"-Scheibe..., 2. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Shogun (Audio CD)
Kleiner Geschichte-Exkurs vorweg: Ein sogenannter Shogun, war früher in asiatischen Gebieten ein militärischer Rang unter den Samurai-Truppen. Er war so etwas, wie ein Anführer einer solchen Truppe.

Interessiert hier wahrscheinlich niemanden, ich fand's trotzdem total faszinierend, warum Trivium ausgerechnet diese Bezeichnung als Albumtitel verwenden. Bin zwar immer noch nicht schlauer geworden, aber eines weiß ich ganz gewiss: "Shogun" ist ein wirklich gutes Album geworden.

Nach dem Chartbreaker "The cruasde", mit dem der Band der absolute Durchbruch gelang, legen sie nun mit dieser Scheibe ein weiteres, total überzeugendes Beweisstück ihrer musikalischen Fähigkeiten ab. Überraschend melodiös präsentiert sich dieses Teil, das nur so mit etlichen Tempiwechsel und Rhythmusschwankungen aufwartet.

Die Gesangsleistungen von Matthew Heafy kommen gut rüber und können in manchen Passagen sogar überraschen. Die Stil-Mixtur besteht wie schon auf den Vorgänger-Alben hauptsächlich aus Elementen des Trash-Metals, aber auch poppige Strukturen und harte Growl-Passagen kommen vor.

Eine Mischung, die zwar anfangs ein wenig zäh in die Lauschlappen fließt, aber mit der Zeit durchaus überzeugt. Auch textlich haben sich Trivium dieses Mal einiges angetan, denn die einzelnen Songs erzählen wahrhaftig ihre eigenen kleinen Geschichten. Egal, ob sie die Story ihres Shogun erzählen, in die griechische Mythologie abschweifen oder einfach nur die Tore der Hölle passieren, Trivium können textlich, wie musikalisch punkten.

Zwar ist nicht jeder Song ein Volltreffer geworden, doch ich denke Trivium-, und generell Metal-Fans, können mit dieser Scheibe wirklich zufrieden sein, denn der Abwechslungsreichtum und die tolle Produktion machen aus "Shogun" ein wirklich gutes Album, das man sich nicht entgehen lassen sollte...

Es leben die Samurai...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 17, 2010 10:32 AM CET


Shogun (Special Edition)
Shogun (Special Edition)
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 27,40

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4.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger zur "Crusade"-Scheibe..., 2. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Shogun (Special Edition) (Audio CD)
Kleiner Geschichte-Exkurs vorweg: Ein sogenannter Shogun, war früher in asiatischen Gebieten ein militärischer Rang unter den Samurai-Truppen. Er war so etwas, wie ein Anführer einer solchen Truppe.

Interessiert hier wahrscheinlich niemanden, ich fand's trotzdem total faszinierend, warum Trivium ausgerechnet diese Bezeichnung als Albumtitel verwenden. Bin zwar immer noch nicht schlauer geworden, aber eines weiß ich ganz gewiss: "Shogun" ist ein wirklich gutes Album geworden.

Nach dem Chartbreaker "The cruasde", mit dem der Band der absolute Durchbruch gelang, legen sie nun mit dieser Scheibe ein weiteres, total überzeugendes Beweisstück ihrer musikalischen Fähigkeiten ab. Überraschend melodiös präsentiert sich dieses Teil, das nur so mit etlichen Tempiwechsel und Rhythmusschwankungen aufwartet.

Die Gesangsleistungen von Matthew Heafy kommen gut rüber und können in manchen Passagen sogar überraschen. Die Stil-Mixtur besteht wie schon auf den Vorgänger-Alben hauptsächlich aus Elementen des Trash-Metals, aber auch poppige Strukturen und harte Growl-Passagen kommen vor.

Eine Mischung, die zwar anfangs ein wenig zäh in die Lauschlappen fließt, aber mit der Zeit durchaus überzeugt. Auch textlich haben sich Trivium dieses Mal einiges angetan, denn die einzelnen Songs erzählen wahrhaftig ihre eigenen kleinen Geschichten. Egal, ob sie die Story ihres Shogun erzählen, in die griechische Mythologie abschweifen oder einfach nur die Tore der Hölle passieren, Trivium können textlich, wie musikalisch punkten.

Zwar ist nicht jeder Song ein Volltreffer geworden, doch ich denke Trivium-, und generell Metal-Fans, können mit dieser Scheibe wirklich zufrieden sein, denn der Abwechslungsreichtum und die tolle Produktion machen aus "Shogun" ein wirklich gutes Album, das man sich nicht entgehen lassen sollte...

Es leben die Samurai...


Black Symphony (2 CD + 2 DVD) [Deluxe Edition]
Black Symphony (2 CD + 2 DVD) [Deluxe Edition]
DVD ~ Within Temptation
Preis: EUR 27,98

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Werden immer besser..., 25. September 2008
Within Temptation haben anscheinend gelernt, dass auf jede reguläre Studio-Scheibe ein Live-Mitschnitt auf DVD veröffentlicht werden muss. Anders kann ich mir diese Veröffentlichungs-Politik nicht wirklich erklären. Und trotzdem muss man den Mannen und der kleinen, großen Frau doch eindeutig zu Gute halten, dass sich ihre Mitschnitt wirklich sehen lassen können. Hier wird nicht ein und dasselbe Konzert fünfzehn Mal auf Silber gepresst, es wird nämlich variiert. War die "Mother earth"-Tour noch ein eher verhaltener Versuch bombastich zu klingen, zeigte man auf der "Silent force"-Tour schon mehr Selbstvertrauen und auch das ach so zarte Stimmchen von Sharon den Adel klang voller und einfach besser. Doch noch immer herrschten die gehauchten Balladen vor, die mit der Zeit einfach ein wenig langatmig wurden.

Und dann kam die perfekte Symbiose aus allen Elementen ihrer bisherigen musikalischen Schaffenskraft: "The heart of everything" vereinte alle Stärken der Band, ließ sie kraft- und druckvoll klingen, und zeigte endlich die wahren Rocker, die Within Temptation eigentlich sein können. Und genau dieser Augenblick passte, um die hervorragenden songtechnischen Voraussetzungen zu nutzen und einfach mal schnell das Metropole Orchestra einzuladen und eine Show der Superlative zu kreieren.

"Black symphony" zeigt einen Mitschnitt aus der Ahoy Arena in Rotterdam und einen fabelhaften Überblick über den bisherigen Backkatalog der Band. Ganze 10 Songs vom neuesten Album werden dargeboten (nur "Final destination" wird ausgelassen) und mit den besten Titeln der vorherigen Platten gespickt. Die Kulisse ist grandios, der Sound bombastisch und die düstere Stimmung hätte man nicht besser einfangen können. Den Adel klingt wieder eine Spur besser und sicherer und lässt ihre Stimme von Mal zu Mal kraftvoller erklingen, was dem Gesamtsound wirklich gut tut. Sie lässt sich nicht mehr vom Breitwandsound erschlagen, wovor ich ja, als ich von diesem Versuch mit Orchester hörte, ein wenig Angst hatte. Doch das Frontkehlchen belehrt uns eines Besseren.

Hier stimmt einfach alles! Egal, ob die obligatorische "Ice queen", das rockige "What have you done" oder das ruhige "Forgiven". Within Temptation beweisen, dass sie wahre Hits kreiert haben und diese klingen mit der bombastichen Unterstützung des Metropole Orchestras, welches wirklich hervorragende Arbeit leistet, noch viel besser!

Der Versuch ist der Band voll aufgegangen und "Black symphony" ist für mich die eindeutig beste DVD ihrer gesamten Karriere. Jeder Fan sollte hier auf alle Fälle zugreifen, denn sonst entgeht ihm ein wirkliches Highlight im Rock-Bereich! Nur weiter so...


Black Symphony
Black Symphony
Preis: EUR 8,97

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Werden immer besser..., 25. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Symphony (Audio CD)
Within Temptation haben anscheinend gelernt, dass auf jede reguläre Studio-Scheibe ein Live-Mitschnitt auf DVD veröffentlicht werden muss. Anders kann ich mir diese Veröffentlichungs-Politik nicht wirklich erklären. Und trotzdem muss man den Mannen und der kleinen, großen Frau doch eindeutig zu Gute halten, dass sich ihre Mitschnitt wirklich sehen lassen können. Hier wird nicht ein und dasselbe Konzert fünfzehn Mal auf Silber gepresst, es wird nämlich variiert. War die "Mother earth"-Tour noch ein eher verhaltener Versuch bombastich zu klingen, zeigte man auf der "Silent force"-Tour schon mehr Selbstvertrauen und auch das ach so zarte Stimmchen von Sharon den Adel klang voller und einfach besser. Doch noch immer herrschten die gehauchten Balladen vor, die mit der Zeit einfach ein wenig langatmig wurden.

Und dann kam die perfekte Symbiose aus allen Elementen ihrer bisherigen musikalischen Schaffenskraft: "The heart of everything" vereinte alle Stärken der Band, ließ sie kraft- und druckvoll klingen, und zeigte endlich die wahren Rocker, die Within Temptation eigentlich sein können. Und genau dieser Augenblick passte, um die hervorragenden songtechnischen Voraussetzungen zu nutzen und einfach mal schnell das Metropole Orchestra einzuladen und eine Show der Superlative zu kreieren.

"Black symphony" zeigt einen Mitschnitt aus der Ahoy Arena in Rotterdam und einen fabelhaften Überblick über den bisherigen Backkatalog der Band. Ganze 10 Songs vom neuesten Album werden dargeboten (nur "Final destination" wird ausgelassen) und mit den besten Titeln der vorherigen Platten gespickt. Die Kulisse ist grandios, der Sound bombastisch und die düstere Stimmung hätte man nicht besser einfangen können. Den Adel klingt wieder eine Spur besser und sicherer und lässt ihre Stimme von Mal zu Mal kraftvoller erklingen, was dem Gesamtsound wirklich gut tut. Sie lässt sich nicht mehr vom Breitwandsound erschlagen, wovor ich ja, als ich von diesem Versuch mit Orchester hörte, ein wenig Angst hatte. Doch das Frontkehlchen belehrt uns eines Besseren.

Hier stimmt einfach alles! Egal, ob die obligatorische "Ice queen", das rockige "What have you done" oder das ruhige "Forgiven". Within Temptation beweisen, dass sie wahre Hits kreiert haben und diese klingen mit der bombastichen Unterstützung des Metropole Orchestras, welches wirklich hervorragende Arbeit leistet, noch viel besser!

Der Versuch ist der Band voll aufgegangen und "Black symphony" ist für mich die eindeutig beste DVD ihrer gesamten Karriere. Jeder Fan sollte hier auf alle Fälle zugreifen, denn sonst entgeht ihm ein wirkliches Highlight im Rock-Bereich! Nur weiter so...


Black Roses
Black Roses
Preis: EUR 7,12

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Glatter Rock, der mit extremer Eingängigkeit lockt..., 25. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Black Roses (Audio CD)
The Rasmus sind wieder da und veröffentlichen mit "Black roses" ein weiteres Album in ihrer langsam aber sicher länger werdenden Diskographie, das sich nahtlos in die bisherigen Veröffentlichungen einfügt. "Black roses" wird dem geneigten Fan natürlich wieder total gefallen und wer die Vorgänger-Scheiben "Hide from the sun" und "Dead letters" schon mochte, wird hier mit einem Kauf sicherlich nichts falsch machen können.

Die Finnen bieten wieder einmal emotionalen, teils düsteren Rock, der mit unvergleichlichen Ohrwurm-Melodien gespickt ist und einem lange Zeit nicht mehr aus den Gehörgängen weichen will. Schon die Single "Livin' in a world without you", die ja auf allen möglichen Radio-Stationen auf und ab gespielt wird, zeigt, wofür diese CD einsteht. Geht sofort ins Ohr und nach ein bis zwei Durchgängen kann man bei fast jedem Song mitsingen. Natürlich handelt es sich hierbei eindeutig um Mainstream-Mucke, die aber nicht anbiedernd wirkt, sondern einfach so ist, weil sie den Jungs so gefällt. Und das ist auch gut so! Denn nicht alles, was Mainstream ist, muss gleichzeitig schlecht sein, oder?

Leider hat sich auch der ein oder andere Lückenfüller auf die Platte geschlichen. Auch wenn ich mich meinem Vorredner bei seiner Meinung über die Ballade "Justify" nicht anschließen kann (mir gefällt der Song eigentlich recht gut!), stimmt es, dass "Run to you" eine absolut langweilige Null-Nummer geworden ist und ein, zwei andere Titel nicht mehr als Durchschnitt sind. Doch im Gegensatz zu diesen wenigen Minuspunkten überraschen mich The Rasmus dieses Mal auch mit getragenen, fast schon epischen Titeln, wie "Lost and lonely" oder dem total rockenden "The fight"!

Wie man sieht, bieten The Rasmus mit "Black roses" ein absolut gutklassiges Album, das sich wirklich hören lassen kann. Als Anspieltipp würde ich unbedingt "Ten black roses" empfehlen, welcher einer der besten Songs des gesamten Albums ist und die verschiedenen Einflüsse der Band am besten widerspiegelt!

"Black roses" ist zwar nicht neu und innovativ, aber gut ist die Scheibe allemal...


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