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Rezensionen verfasst von
Rabenzahn "Rabenzahn" (Karge Äste)

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Preis: EUR 14,90

5.0 von 5 Sternen sehr gute Qualität, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wunderbare Druckqualität, bin sehr zufrieden, gern immer wieder. Vielen Dank für den guten Service zu einem wirklich guten fairen Preis.


Gewitter über Pluto: Roman
Gewitter über Pluto: Roman
von Heinrich Steinfest
  Gebundene Ausgabe

32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut!, 24. Oktober 2009
Ich bin gerade erst im 3. Kapitel, möchte aber hier schon einmal schwärmen:

Die Sätze zergehen einem auf der Geist-Zunge wie feinste Delikatessen: viele musste ich mehrmals durchlesen, um sie auch garantiert voll auszukosten. Wenn ich könnte, würde ich mir einige der entstehenden Bilder einrahmen. Ein sagenhafter Humor, der mich in seiner angenehmen Absurdität ab und zu an Douglas Adams erinnert (ich hoffe, der Autor verzeiht mir einen Vergleich). Dazu auch noch spannend und sehr stringent geschrieben, ich vermute, das Gewitter wird noch so richtig in Schwung kommen...!
Ich habe schon nach dem ersten Kapitel beschlossen, mir alle Bücher dieses Autors einzuverleiben.

Dringende Kaufempfehlung an anspruchsvolle Leser, denen es nichts ausmacht, beim Lesen laut zu lachen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 30, 2009 3:32 PM CET


Das Spielwerk und die Prinzessin
Das Spielwerk und die Prinzessin
Preis: EUR 19,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellente Live-Wiedergabe, 5. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Spielwerk und die Prinzessin (Audio CD)
Exzellente Live-Wiedergabe. Ein poetische und dämonische Klangsprache, die einem hier aufs Neue fesselnd und begeisternd, in aller Schönheit und Eigenart entgegen tritt. Kieler Nachrichten schrieben: "Gewichtiges Werk Schrekers in seiner eigentlich 'richtigen' Fassung auf hohem Niveau dokumentiert." Gewann den Preis der deutschen Schallplattenkritik 4. Quartal 2003


Hab mir's gelobt. 55 Jahre in fünf Akten und einem Prolog. Memoiren einer Opernkarriere
Hab mir's gelobt. 55 Jahre in fünf Akten und einem Prolog. Memoiren einer Opernkarriere
von Astrid Varnay
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Stimme, die auch stumm faszinierte (alte Rezension von REINHARD BEUTH, 5. Oktober 2009
Die Stimme, die auch stumm faszinierte

Wieland Wagner, dem großen Entrümpler der Bayreuther Festspielbühne bei ihrem Wiederbeginn nach dem Zweiten Weltkrieg, wird der Ausspruch zugeschrieben: "Was brauche ich einen Baum auf der Bühne, wenn ich eine Astrid Varnay habe". Ob er tatsächlich so gefallen ist, spielt gar keine Rolle. Er stimmte. Und das war die Hauptsache. Ohne die Varnay wäre dieses abstrakte Musiktheater von Wagnerschen Längen überhaupt nicht möglich gewesen. Gerechterweise sei erwähnt, daß es noch einige Protagonisten mehr gab, die mit ihr stilprägend für zwanzig Jahre Bayreuth waren, und namentlich Martha Mödl muß da genannt werden, mit der sie sich in den großen Sopranpartien abwechselte. Aber irgendwie war doch die Varnay die Königin des Neuen Bayreuth. Wenn der Scheinwerfer ihr Gesicht mit dem üppigen, gern noch knallrot geschminkten Mund, der römischen Nase und dem prägnanten Kinn aus dem Bühnendunkel herausgriff, sie sich zudem noch eine leuchtend rote Perücke aufgesetzt hatte, dann gab es gar keine Zweifel, daß dies Isolde war, die Prinzessin aus Irenland, oder Ortrud, des letzten Friesenfürsten Sproß, oder eben Brünnhilde, die Tochter des nordischen Göttervaters Wotan. Die Varnay sah aber nicht bloß so aus, wie man sich diese Rollen - zumindest damals - vorstellte, sie lebte diese Rollen auf der Bühne: mit großen, sprechenden Gebärden, herrscherlicher Gemessenheit, der ganzen königlichen Haltung von Kopf bis Fuß. Aber nur auf der Bühne. Ansonsten steht Astrid Varnay seit eh und je und gewiß auch an ihrem heutigen 80. Geburtstag mit beiden Beinen fest im wirklichen Leben. Unter dem Titel "Hab mir's gelobt" (einem Zitat aus dem "Rosenkavalier") hat sie im vergangenen Sommer "55 Jahre in fünf Akten" (Henschel Verlag, Berlin, 496 S., 48 Mark) erzählt, seit langem die lesenswerteste Autobiographie eines Opernstars. Und das sagen wir nicht nur, weil sie darin auch die WELT und den Schreiber dieser Zeilen beifällig zitiert, als der sich einmal wieder über eine abstruse Opernregie mokierte. Das war dann schon lange nach den großen Bayreuther Tagen, als sich bereits Astrid Varnays zweite Karriere, die einer grandiosen Singdarstellerin im Fach der Mütter und alten Schachteln, dem Ende entgegenneigte. Inzwischen widmet sich Astrid Varnay einer dritten professionellen Passion: Der Ausbildung von Sängern in München, wo die in Stockholm geborene Amerikanerin ungarischer Eltern seit 1955 ihr Domizil aufgeschlagen hat.Was die Lektüre der Varnay-Memoiren so spannend macht, ist die völlig unprätentiöse Schilderung, die so klingt, als habe sie ein ganz normales Leben geführt. Und das stimmt vielleicht sogar: Beide Eltern waren Opernsänger, sie wuchs in und mit dem Theater auf, sie lernte das karge Los der Einwanderer in New York kennen, und sie hat für alles, was sie erreichte im Leben, hart gearbeitet. Wenn sich dann solcherart Lebensklugkeit mit Intelligenz, die Fülle der Erlebnisse mit herzerfrischender Sprache verbinden, dann kommt nicht nur eine Autobiographie heraus, sondern zugleich das Porträt einer ganzen Epoche. Über die Oper der Kriegs- und Nachkriegszeit erfährt man von Astrid Varnay aus erster Hand.Aber weil sie über das eigene Leben und die eigene Karriere so faktenorientiert erzählt und mit Eigenlob äußerst geizig umgeht, wollen wir doch ihren heutigen Ehrentag zum Anlaß nehmen, noch ein wenig zu schwärmen. Von ihrer Küsterin in der "Jenufa" Janáceks, von ihrer Ortrud, die mit stummem Spiel den ganzen ersten Akt eines "Lohengrin" beherrschte, von ihrem Erwachen aus dem Dornröschenschlaf als Brünnhilde im "Siegfried". Und von ihrer Strausschen "Elektra", deren Mitschnitt von den Salzburger Festspielen 1964 unter Herbert von Karajan noch aussagekräftiger ist als ihre Wagner-Aufnahmen. Wobei sich das leicht knorrige Timbre dieser starken und pastosen Stimme ohnehin nicht ideal für die Platte eignete. Mehr als eine Sängerin ist die Varnay eine der großen Tragödinnen des Theaters gewesen. Deswegen empfand man es auch gar nicht als Karriere-Rückschritt, wenn sie die großen Partien Stück um Stück zurücknahm und in ihren Cameo-Rollen, wie sie das nennt, Auftritte zelebriert, die gerade nach Minuten zählen. Die reichen ihr nämlich immer noch, um zu beweisen, daß die Bretter die Welt bedeuten. Zumindest wenn eine Varnay darauf steht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 26, 2009 12:42 PM CET


Nachtschatten
Nachtschatten
von Pentti Kirstilä
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Genial und skurril, 11. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Nachtschatten (Taschenbuch)
Für mich ist dieser Autor eine großartige Neuentdeckung. Die Gedankengänge des Schriftstellers sind oft ähnlich verzettelt wie die seines Hauptprotagonisten Kommissar Lauri Hanhivaara, der Stil ist extrem originell und zum Teil sehr witzig, wenn man so nette Sätze mag wie: "Es wäre falsch zu sagen, dass Hanhivaara zum Polizeipräsidium schlurfte. Trotz seines leicht schäbigen Äußeren schritt er aus wie ein Mann, der ein festes Ziel hat. "
Es gibt massenhaft bissige Dialoge, viele seltsame Charaktere und eine absolut überraschende und geniale Auflösung des Falls. (Schade dass einer meiner Vor-Rezensenten schon alles verraten hat...) Die Spannung hält an bis zum Ende.
Ein sehr ungewöhnlicher Krimi auf hohem Niveau!


Das Kind in der Speicherstadt
Das Kind in der Speicherstadt
von Katrin Dorn
  Broschiert
Preis: EUR 8,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Hamburg Schmöker, 3. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Kind in der Speicherstadt (Broschiert)
Ein gut geschriebener Hamburg Krimi, der mehr auf Charaktere baut als auf eine fesselnde Kriminalgeschichte. Man kann daran Gefallen finden, der Autorin durch Hamburgs Stadtteile zu folgen, man hat Spaß an präzisen Beschreibungen von Menschen und Stimmungen. Oft ist das Buch wirklich witzig.

An manchen Stellen allerdings verbleiben Menschen im Klischee, Handlungsfäden bleiben offen oder werden schnell zum Schluß "abgehandelt". So erfährt man leider auch wenig über die Innenwelt des verstörten Mädchens, also der Titelfigur.

Alles in allem aber ein amüsantes Buch für Hamburger, Wahl-Hamburger und welche die einfach nur die Stimmungen der Stadt lieben oder etwas über sie erfahren wollen.


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