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Rezensionen verfasst von
Mitja Marosa (Stuttgart)

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Need for Speed: Rivals - Limited Edition [AT-PEGI]
Need for Speed: Rivals - Limited Edition [AT-PEGI]
Wird angeboten von curbmedia
Preis: EUR 19,35

3 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung: Nur zwei Kameraperspektiven!, 22. November 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Soeben habe ich auf Gamestar.de den Test zu NFS Rivals gelesen. Für mich die wichtigste Information: Das Spiel bietet nur ZWEI Kameraperspektiven und setzt somit den Fehler aus Most Wanted vom 2012 fort! Ich ziehe daraus meine Konsequenzen und verkneife mir den Kauf. Ein Rennspiel, das nicht einmal eine Motorhauben-Perspektive bietet, ist kein echtes Rennspiel! Egal, ob Arcade-Racer oder Simulation. Wer fährt schon in der Stoßstangenansicht - und die Außenperspektive versperrt die Sicht nach vorne und behindert mit Lenk-Verzögerungen. Wirklich sehr schade, denn das Spiel bietet einige tolle Modi und sieht darüberhinaus auch wieder wunderschön aus. Sorry, EA, aber damit habt Ihr einen weiteren Kunden verloren.
Hier ist noch der Link zur Info mit den Kameraperspektiven: [...]
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 29, 2013 9:28 AM CET


Need for Speed: Most Wanted - Limited Edition - [PC]
Need for Speed: Most Wanted - Limited Edition - [PC]
Wird angeboten von Finani-Onlinehandel
Preis: EUR 10,88

41 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum das neue Most Wanted nervt!, 1. November 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit dem neuen Most Wanted hat es EA geschafft: Die NFS-Community ist sicherlich völlig gespalten in Fans, die die Neuauflage abgöttisch lieben und solche (wie mich), die maßlos enttäuscht sind. Dabei sind es eher Details, die mich zu einer Wertung von nur zwei Sternen treiben. Das aber gnadenlos! Criterions Most Wanted wirkt total steril. Die Stadt ist einfach nur Kulisse – im Singleplayer-Modus passiert nichts und auch der Multiplayer erscheint für Leute, die üblicherweise nur Singleplayer-Games spielen völlig demotivierend, weil sie i.d.R. keine eigene Gamer-Community haben. Mich dann aber mit irgendwelchen X-beliebigen anonymen Gegnern zu messen, zu denen ich Null Bezug habe, motiviert mich überhaupt nicht. Sei‘s drum – das neue Most Wanted ist voll und ganz auf den Multiplayer-Part zugeschnitten, in der Promo wurde das jedoch nur unzureichend betont (Kundentäuschung? Verbraucherzentrale, verklagt sie!). Doch auch damit könnte ich fast noch leben. Aber:

1. Ich muss ewig in der Welt herumfahren, um zum nächsten Eventstart zu kommen. Ich würde lieber grundsätzlich auch die Wahl haben, per Knopfdruck zum Event zu springen. Das passiert zwar, aber erst, wenn man nicht sofort zum Event gefahren ist. Extrem vervig!

2. Die Minimap ist ein Witz! Ich habe doch während des Rennens keine Zeit, ständig nach links unten zu linsen, um zu sehen, wohin ich fahren muss. Da hat Criterion schon bei früheren Spielen mit Pfeilen direkt in der Landschaft gezeigt, dass es benutzerfreundlicher geht. Auch die anderen NFS-Entwickler hatten das um Klassen besser gelöst. Bitte im nächsten Update DRINGEND wieder einführen! So frustet NFS Most Wanted nur!

3. Der Singleplayer-Modus motiviert nicht – weder Story, noch irgendwie interessante Charaktere, gegen die ich fahren sollte. Das Einzige was noch halbwegs Spaß macht, ist sich in Ruhe die Stadt anzusehen. Das war’s aber auch. Dafür dann aber 44 Euro ausgeben zu müssen, ist eine Frechheit!

4. Fahrverhalten: Egal, welchen Wagen ich wähle, alle fahren sich sehr unruhig, wackelig und unpräzise. So lande ich viel öfter im Gegenverkehr oder an Wänden, als noch bei Burnout Paradise oder dem direkten NFS-Vorgänger von Criterion, Hot Pursuit. Letzteres war mehr als gelungen, zumal ich damit auch ohne Onlinemodi monatelang Spaß hatte.

Warum ich dennoch wenigstens zwei Sterne vergebe? Klar: Grafik, Sound und Systemanforderungen sind über jeden Zweifel erhaben. Die Stadt sieht wunderschön aus, der Tag/Nacht-Zyklus zaubert beeindruckende Bilder auf den Schirm und der Soundtrack ist wirklich gelungen. Das hatte ich jedoch auch erwartet!

Fazit: Das ist kein NFS mehr. Singleplayer – FINGER WEG!!! Wer aber ohnehin schon eher auf MMOs steht und mit der fitzeligen Minimap irgendwie leben kann, sollte einen Blick drauf werfen. Ich werde jedenfalls nie mehr ein EA-Spiel vorbestellen sondern erst eine Woche nach Release kaufen (oder nicht).
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2012 8:56 AM CET


Vitamin d
Vitamin d
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Düsteres Debüt, 17. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Vitamin d (Audio CD)
Hinter Datsik steckt der kanadische Dubstep-DJ und Produzent Troy Beetles. Er tritt häufig mit anderen lokalen Szene-Größen wie Excision und Downlink auf und hat zudem schon diverse Tracks mit ihnen aufgenommen. Zuletzt fiel er durch seine Zusammenarbeit mit Skrillex am neuen Korn-Album auf. Zu seinen Vorbildern gehören die Dubstep-Veteranen Benga, Skream und Rusko, die seinen düsteren Sound stark beeinflussen. Aber auch der Wu-Tang Clan und da besonders RZA inspirieren ihn bei seinen Produktionen, mit denen er 2008 begonnen hat. Bevor Datsik sein Debütalbum "Vitamin D" veröffentlichte, produzierte er u.a. Remixe für The Christal Method, Method Man, Noisia, den Wu-Tang Clan und Diplo. Seine Interpretation des Dubstep ist düster, robotisch, aber trotzdem oft leicht und verspielt. Das Album klingt deutlich komplexer als Datsiks frühere Produktionen. Nur die Bad-Ass-Attitüde geht schnell auf die Nerven.

Mein Fazit: Mit "Vitamin D" haben wir wieder ein richtig gelungenes 2012er-Debütalbum! Auch wenn Datsik gegen Ende übertrieben den Bad Boy markiert, strotzt sein Sound voller kreativer Ideen und ironischer Spielereien. Wenn er noch ein wenig bekannter wird, könnte er zum zweiten Skrillex avancieren (jaja, ich weiß, Anhänger der reinen Lehre hassen Skrillex - trotzdem kann der Junge was...). Datsik muss aber unbedingt aufpassen, nicht zu hart zu werden, sonst landet er in der Hardcore-Nische, die dem Sound nicht gut tut und die absolut falschen Leute anzieht.


Disappear Here
Disappear Here
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 53,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wide(r) Angle weiter unerreicht, 26. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Disappear Here (Audio CD)
Seit Mitte der 1990er Jahre basteln die Waliser Chris Healings und Mike Truman am perfekten elektronischen Sound. Dabei paaren sie symphonische Komplexität mit der fortschrittlichsten Produktionstechnik, die man zum jeweiligen Zeitpunkt für Geld bekommen kann. Erstes Ergebnis dieser Bemühungen waren zunächst unzählige Remixe für namhafte Künstler von Alanis Morisette, BT, DJ Rap, Jean Michelle Jarre, Moby, The Future Sound of London, Carl Cox, Radiohead, R.E.M. bis zu The Crystal Method, The Orb und U2 -- um nur einige zu nennen. 1999 veröffentlichten sie schließlich ihr erstes Studioalbum "Wide Angle" und ließen sowohl Kritiker als auch Fans staunen. Eine so dichte Klanglandschaft aus Streichern, Synthies, Drum-Kaskaden und vor Kraft nur so strotzender Basslines hat man in dieser Qualität bis dahin noch nicht gehört. Vor allem der Track "Finished Symphony" wurde zum Prototyp des Hybrid Sounds und verhalf der Stilrichtung "NuSkool-Breaks" endlich zur wohlverdienten öffentlichen Anerkennung. Daran konnte ihr zweites Album "Morning Sci-Fi" leider nicht ganz anknüpfen, was bisweilen an den zu langen Tracks lag, in denen sich schlicht zu wenig tat. 2006 beruhigten sie ihre Fans wieder, denn "We Chose Noise" knüpfte an die hohe Qualität von "Wide Angle" an und zeigte, dass der Hybrid-Sound noch viel Potenzial bietet.

Nun schreiben wir das Jahr 2010 und mittlerweile hat man sich an die Mischung aus Breakbeats, symphonischer Begleitung, düsteren Bässen und elektronischer Raffinesse gewöhnt. Jetzt galt es, noch mehr Detailarbeit in das Songwriting zu investieren. Healings und Truman schlossen sich daher 2008 mit Singer/Songwriterin Charlotte James zusammen, die vielen der neuen Tracks den letzten Schliff verpasste. Nötig war das schon, denn Hybrid konnten zwar immer schon bombastische Klanglandschaften aufbauen, doch eingängige Hooklines gelangen ihnen nur selten. Auf ihrem neuesten Album "Disappear Here" wollten sie zudem ihre Erfahrungen als Live-Act stärker einfließen lassen (Live-Drums, größere Bedeutung von Gitarren und Piano...). Deshalb klingen einige Tracks deutlich geradliniger als etwa auf "Wide Angle" und erinnern zum Teil stark an "Morning Sci-Fi". Trancefans dürfte das besonders gut gefallen. Alle anderen sollten zunächst zwei Stunden Zeit investieren und das Album in Ruhe durchhören.

"Disappear Here" eröffnet mit dem straighten "Empire" -- eben einem jener Tracks, die durch eine eher einfach Drumspur an Live-Auftritte von Hybrid erinnern. Dennoch muss hier niemand auf die typisch düsteren Basslines und Streicher verzichten. Letztere spielte diesmal das Prager Symphonieorchester ein. Während "Empire" durch seinen Trance-Überschuss ziemlich enttäuscht, geht es mit "Can You Hear Me?" in die Vollen! Charlotte James beweist, dass sie mindestens genauso emotional leiden kann wie Ruth Anne Boyle von Olive. Zudem spielen Hybrid mit dem Hörer, denn der Track beginnt zunächst wie eine Pop-Ballade, nur um sich später in einen erstklassigen NuSkool Breaks-Kracher zu verwandeln. Gleiches gilt für den Titeltrack des Albums -- "Disappear Here". Der Refrain von "Original Sin" lässt Hybrid wiederum wie Garbage klingen. Mit "Green Shell Suite" wandeln die Waliser auf New Age-Pfaden und klingen wie eine Synthese aus Jean Michel Jarre und Wangelis im 90s Ambient-Gewand. Das ist zwar OK, aber auf gefühlten tausend Café del Mar-Samplern haben wir sowas schon viel zu oft gehört. Die Höhepunkte der Platte kommen ohnehin erst kurz vor Schluss -- "Take a Fall" (mit Gastsänger Tim Hutton) bietet die komplexteste Drum-Kaskade des Albums und "Break My Soul" schließt durch die orientalischen Streicher-Parts an die epische Erzählweise von "Finished Symphony" von "Wide Angle" an. Spätestens hier beweisen Hybrid, dass sie sich auch als Filmmusik-Produzenten pudelwohl fühlen. Bewiesen haben sie das erst kürzlich mit dem Score zu "X-Men Origins: Wolverine". Ähnlich wie auf "Morning Sci-Fi" schließen Hybrid mit einer Ballade. Im Gegensatz zu "Black Out" erinnert der Charlotte James-Track "Numb" eher an einen klassischen Popsong als an eine Ambient-Hymne.

Mein Fazit: "Disappear Here" entwickelt den Hybrid-Sound weiter, ohne allerdings allzu große Sprünge nach vorne zu machen. Das Album ähnelt am ehesten "Morning Si-Fi". Charlotte James hat dem Projekt aber gut getan. Außerdem hört man die zwei Jahre Produktionszeit sowie den irren Aufwand aus fast allen Songs heraus, weshalb die Platte außerordentlich gut klingt. Zwar ist "Disappear Here" nicht der erhoffte musikalische Quantensprung, aber dennoch eine der besten Platten des noch jungen Jahres. "Wide(r) Angle" bleibt weiter das Maß aller Dinge -- für fünf Sterne reicht es aber natürlich immer noch!

PS: Hier lohnt sich der Kauf der Audio-CD, denn nur diese entfaltet die volle Klangfülle und ist den Aufpreis gegenüber dem MP3-Download allemal wert...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 29, 2012 7:26 PM MEST


Everything Is Borrowed
Everything Is Borrowed
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 9,79

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen War schon mal frecher..., 16. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Everything Is Borrowed (Audio CD)
Wird Mike langsam alt oder gar "vernünftig"? Schwer zu sagen - jedenfalls ist das neue Album noch mal deutlich "netter" als seine Vorgänger. Mike tendiert zum philosophieren. Tja - und was kommt dabei raus? "Everything Is Borrowed" - alles Materielle haben wir während unserer Lebzeiten nur geborgt! Aha - hat Skinner zufällig "Die Grenzen des Wachstums" gelesen? Dafür spricht auch sein Song "The Way Of The Dodo", in dem er altklug davon berichtet, dass die Erde bestehen bleibe, selbst, wenn die Menschheit längst den Pfad des Dodo beschritten habe - also ausgestorben sei. Als - ob man das nicht schon wo anders gehört hätte! OK, vielleicht nicht in dieser Form - aber neu ist's nicht. Klar - immer nur von Drogen, Party, Sex, Prügeleien und der Sch**ß-Welt zu erzählen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss - aber jetzt den Moralisten zu markieren, ist unglaubwürdig, vor allem, wenn Skinner in diversen Interviews noch erzählt, dass er nach wie vor gerne säuft, kifft und generell kein lieber Typ ist... Zumindest in "Heaven For The Weather" kommt der alte Skinner gut gelaunt und frech zurück. Im Himmel ist's halt schön sonnig, aber der Spaß wartet unten in der Hölle, weil dort keine Langweiler herumhängen ;-). Auch "Never Give In" ist hintersinnig, frech und eignet sich zudem noch gut zum besoffenen Herumtaumeln, bzw. Tanzen, wie das mancherorts auch beißt.

Musikalisch bewegt sich Skinner wie immer auf recht minimalistischen Terrain. Doch im Gegensatz zu seinen früheren Produktionen kann man diese Platte endgültig unter dem Label "Pop" ablegen. Prinzipiell kein Problem, denn im Gegensatz zu Deutschland, ist Skinner mit seinem Projekt in UK ein echter Superstar - mit No.1-Single- und Album-Hits. Jetzt fällt aber eine leicht Gospel-orientierte Instrumentierung auf - mit Anleihen beim Motown-Sound ("Like Sherry End"). Alles in allem nett produziert, und trotzdem hören wir immer wieder den frechen Ur-Skinner durchbrechen. Bestes Beispiel: "The Way Of The Dodo": Egal, wie banal der Text auch sein mag - die Musik ist lustig. Skinner versucht etwa mit Gitarren einen Dodo-Schrei nachzuahmen. Es weiß zwar heute kein Mensch mehr, wie so ein Viech klingt, aber die Tiere galten als dümmlich und äußerst zutraulich (was sie letztlich ihre Existenz kostete...) - perfekte Opfer für schräge Sounds. Doch die Highlights auf der Platte sind zum Einen "I Love You More (Than You Like Me)" - ein Song über eine asymmetrische Liebesbeziehung, die jeder wohl schon im Leben erdulden musste und natürlich "Heaven For The Weather" - das sich leicht an seelige Rave-Zeiten orientiert und nur nach Spaß klingt. Peinlich ist dagegen "Alleged Legends" - diesen Bibel/Gott/Erleuchtungs-Quark braucht niemand!

Mein Fazit: O je - ich will meinen sympathischen Rüpel wieder haben! Zwar war ich nie ein uneigeschränkter Fan von The Streets, weil Mikes Musik auf Dauer anstrengt, aber die aktuelle Richtung gefällt mir nur bedingt. Dennoch: immer noch eine überdurchschnittliche, wenn auch zu kurze Platte. Let's hope for the future!


Fabric Live 19
Fabric Live 19
Preis: EUR 14,05

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freestylers Rule!, 15. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Fabric Live 19 (Audio CD)
Ich habe ja schon viele DJ-Sets gehört - und seit der zweiten Ausgabe der FSUK-Serie von 1998 habe ich kein besseres Mix-Set gehört, als die 19. Ausgabe der Fabric Live Serie! Nicht umsonst wurden beide von den Freestylers gemixt. Es ist schon erstaunlich, wie sie es schaffen, keine Spur von Langeweile aufkommen zu lassen. Vergleicht man z.B. das Plump-DJ'S Set der Fabric Live Serie, so ist der Sound zwar ähnlich (beide konzentrieren sich auf New Brakez), doch die Stylers bringen viel mehr Leben in das Set. Trotzdem klingt die Platte alles andere als kommerziell oder irgendwie anbiedernd an den Massengeschmack, sondern verbreitet einfach nur gute Laune. Erst im letzten Drittel nimmt die Qualität etwas ab, um dann mit dem Cover von Napt noch mal einen beeindruckenden Schlusspunkt zu setzen.
Echte Hammertracks sind - als Anspieltipps - Nr. 15 (Future Assassins mit Forever) und Nr. 3 von The Breakfastaz. Und so geht es fast die ganze Zeit. Das ist eine CD, die man unbedingt im Schrank stehen haben muß, wenn man auch nur ein wenig auf dymanischen, heftigen, positiven und kraftvollen Sound steht
MUSS MAN HABEN!
PS: die MC's stören nicht.


Housemusic.de
Housemusic.de
Preis: EUR 16,86

0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unterer Durchschnitt, 26. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Housemusic.de (Audio CD)
Diese Platte ist absolute Zeitverschwendung! Die Coverversionen sind entweder furchtbar lieblos hingeschludert (Love is in the Air) oder einfach nur peinlich (Let the Sunshine in) - die "Frauen-Stimme" am Anfang spricht Bände! Auch sonst fehlt es dieser CD an Dynamik in der Produktion: Weder die Beats noch die Bässe verdienen diese Bezeichnung, denn sie fallen nie wirklich besonders auf. Statt dessen gibt's einen Sound-Brei, der sich hauptsächlich in den mittleren bis höheren Frequenzbereichen tummelt. Von einer Dancefloor-orientierten Platte erwarte ich mir mehr! Von den 15 Tracks sind gerade mal zwei gut, der Rest ist unterdurchschnittliche Dutzendware, die nichts und niemand vom Hocker wirft. FIMGER WEG! Wer sich eine gute Houseplatte kaufen will, sollte lieber zu David Morales oder Deep Dish greifen.


100th Window
100th Window
Preis: EUR 13,36

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hmmm - ich bin verwirrt..., 25. April 2003
Rezension bezieht sich auf: 100th Window (Audio CD)
Fazit: 100th Window ist ein gutes Album - nicht mehr, nicht weniger. Die Tracks sind mit großer Sorgfalt produziert, auch wenn man sagen muss, dass Robert Del Naja mit seiner großen Aufgabe ziemlich überlastet war. Sinéad O'Conner erwies sich als ein echter Glücksgriff - durch ihre Stimme verleiht sie Tracks wie „A Prayer for England" eine ganz persönliche Note. Ärgerlich sind der Hidden Track, der Kopierschutz und die fehlende Abwechslung, die durch scheinheilige Erklärungen Seitens Del Najas verteidigt wird (man muss den Tracks Zeit geben, sich zu entwickeln... haha!). Echten Fans ist das alles egal - sie würden die CD auch kaufen, wenn man darauf nur hören würde, wie sich Horace Andy die Nasenhaare zupft. Alle anderen sollten mal Probehören und dem Album eine Chance geben.


Life Is...
Life Is...
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 16,50

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es geht abwärts, 25. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Life Is... (Audio CD)
Bristol entwickelt sich immer mehr zur Hauptstadt der britischen elektronischen Musik abseits des üblichen House- und Technoeinerleis. Kommen doch so illustre Interpreten, wie Massive Attack, Tricky, Mint Royale oder Portishead aus der Industriestadt. Es muss also etwas an diesem Ort geben, dass es den Leuten ermöglicht, geniale Musik machen zu können. Vielleicht ist es ja die trostlose Industrielandschaft, die sie dazu inspiriert, sich ihre eigene - zumeist schönere - Welt mit der Hilfe von Musik zu erschaffen.
Neben den oben aufgezählten Künstlern kommt auch das Duo Rob Smith & Ray Mighty aus Bristol. Vor etwa drei Jahren haben sie mit Big World, Small World mal wieder bewiesen, dass sie es als Pioniere des Trip Hop immer noch drauf haben, ihre Käufer zu überraschen. Bereits damals wartete die Welt gespannt auf ein neues Album ihrer - zugegebenermaßen - viel berühmteren Kollegen von Massive Attack, doch diese wollten es eher ruhig angehen lassen und haben ihren vierten Longplayer erst dieses Jahr veröffentlicht. Zwischenzeitlich haben Smith & Mighty ein weiteres Album auf den Markt geworfen, was ganz untypisch für die beiden ist, denn zwischen dem Debüt Bass is Maternal und dem 2000er Meilenstein lagen immerhin etwa acht Jahre.
„Life Is ..." bietet all das, was man schon von Big World, Small World her kannte - tiefe Bässe, Jungle Einlagen, Jede Menge Reggae Elemente und die für Smith & Mighty typischen Delay-Effekte, die ihrer Musik das gewisse Dub-Feeling geben. Außerdem gibt es auch auf „Life Is ..." erneut jede Menge Gastsängerinnen und Sänger. So sind die Veteranen Tammy Payne und DJ Kelz ebenso wieder dabei, wie neue Künstler - etwa Hazel Jayme, deren soulige Stimme die Tracks „Maybe It's Me" und „You Said Always" verdächtig nach den Spooks klingen lässt. Soul ist übrigens das richtige Stichwort, um die Neuerungen auf diesem Album zu beschreiben:
Die Tracks sind weitaus weniger düster, als noch auf Big World, Small World und haben insgesamt auch viel mehr Tempo. Mit „Bi Line Fi Blow" hat sich sogar ein Raga-Garage-Track auf die CD verirrt - was nicht zwangsläufig bedeutet, dass dieser Track auch besonders gut ist...
Fazit: „Life Is ..." setzt zwar viele gute Traditionen von Smith & Mighty fort, krankt aber an diversen Kleinigkeiten: Die Stücke klingen teilweise etwas billig produziert, was vor allem an der eingesetzten Drummachine liegt; viele Tracks scheinen recht ziellos vor sich hin zu plätschern, und die Tiefe, die viele Songs auf Big World, Small World auszeichnete, taucht ausgerechnet im nur recht minimalistischen „Try" auf, das zu allem Überfluß auch noch rein instrumental ist. Somit bleibt mir leider nur festzuhalten, dass es vielleicht besser gewesen wäre, wenn Smith & Mighty mehr Zeit in die Produktion ihres neuen Albums investiert hätten, statt einen derartigen Schnellschuß abzuliefern - schade!


Room Service Vol.2
Room Service Vol.2
Wird angeboten von Pflaumbaum
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Geniesser, 25. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Room Service Vol.2 (Audio CD)
2001 veröffentlichte das Label Mole seine erste Doppel-CD Compilation mit dem Titel Room Service Vol. 1, nicht zu verwechseln mit dem damals fast zeitgleich erschienenen Roxette Album mit gleichem Namen. Überraschenderweise hat sich die Compilation zu einem echten Kassenschlager entwickelt und wurde zur erfolgreichsten Mole-Kopplung des damaligen Jahres - zumindest was die Verkaufszahlen betrifft. Also musste ein Nachfolger her!
Wie damals, gliedert sich die Compilation in zwei Teile: CD 1 heißt Make Up Room und enthält etwas schnelleren Sound, der die Hörer auf den kommenden Abend einstimmen soll. Hier reicht die Palette von Latinoklängen, über House bis zu Electro und Broken Beats. Mit dabei sind so bekannte Namen, wie Afrit, Alphawezen, Geb.el oder DJ Nob T. Wirklich gut ist, dass es auf Room Service Vol. 2 wieder mal richtig viele exklusive Kompositionen und Remixe gibt, so dass man als Käufer trotz teilweise schon sehr bekannter Namen noch was neues zu hören bekommt.
Die Zweite CD richtet sich wieder an die „Heimkommer" - morgens um halb neun, immer noch voll gepumpt mit Adrenalin (oder was anderem) - braucht man was, um sich wieder zu beruhigen und Körper und Geist was gutes zu tun. Deshalb heißt diese CD dann verständlicherweise auch Do Not Disturb, was allerdings auch andere Assoziationen ermöglicht... ;-) Jedenfalls finden sich hier wieder wunderbare Downtempo Stücke, die die Qualität von CD 1 noch um einiges überflügeln. Hier gibt's auch wieder bekannte Namen, wie Calmstreet, Nemo, Naomi oder Q-Point. Und ein ganz besonderes Highlight ist der Track Summer Madness von Kool & The Gang, der die Grundlage zu Will Smith's Summertime geliefert hat. Es ist erstaunlich, wie wenig dieser Track gealtert ist.
Fazit: Die zweite Ausgabe der Room Service Serie ist musikalisch noch ein bedeutendes Stück besser geworden als der erste Teil. Vor allem auf Do Not Disturb haben sich diesmal geradezu unverschämt viele wunderschöne Tracks verirrt - vielleicht wäre es ja möglich, diese CD auch als Solocompilation für alle verträumten Gemüter da draußen zu veröffentlichen. Trotzdem gibt es, vor allem auf Make Up Room einige Tracks, die eher als „Filler" zu bezeichnen sind, wie etwa Geb.els Home. Aber innovatives, oder zumindest leicht bizarres und damit interessantes gibt's auch zu entdecken: Wer nicht wenigstens ein bisschen schmunzeln muss, wenn er Tu Veux, Tu Veux Pas von L.St. Amour Versus Alyss gehört hat, der hat keinen Humor - und die Dame kann sogar richtig gut singen!


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