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"slow_worm"

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EVE Online: The Second Genesis
EVE Online: The Second Genesis

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf gutem Weg, 13. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: EVE Online: The Second Genesis (Videospiel)
Ich habe die Beta teilweise gespielt und dann sofort die Retail-Version gekauft, ich weiss also wovon ich rede. Grafisch ist es auf dem neuesten Stand (DirectX 9.0-Grafik mit hochauflösenden Texturen und Unmengen transparenter Nebel), Sound und Musik sind gut, die benötigte Bandbreite zum flüssigen Spielen ist erfreulicherweise sehr gering (56k-Modem kein Hindernis), ein guter Ping macht das Überleben aber natürlich leichter.
EVE ist anders als die anderen MMORPGs. Der Suchtfaktor ist hoch, was man daran sieht, dass die Mehrzahl der Beta-Tester (die Beta war am Ende offen für jedermann) das Spiel gekauft haben. Ich als Händler leider zum Beispiel unter dem 'Eine Station besuche ich noch'-Syndrom.
Wichtige Unterschiede zu anderen Onlinespielen:
1) In EVE steigt der Charakter zwar auch auf, allerdings auch während man OFFLINE ist! Damit ist man nicht an das in anderen Spielen oft eintönige Expen durch Töten der passenden Gegner gebunden, was einen Großteil der Zeit frisst. Ergebnis: Auch Spieler, die nur 1-2 Stunden täglich spielen, geraten bei der Charakterentwickling nicht in Rückstand zu den Powerspielern. Außerdem kann man damit auch ganz friedlich existieren in EVE.
2) In EVE dreht sich vielmehr alles um die liebe Kohle, wie im echten Leben. Damit ist natürlich der Einstieg etwas mühsam. Startkapital ist bei Null, und das Tutorial vermittelt nicht alles, was man am Anfang an Wissen braucht. Da man aber jederzeit mit anderen Spielern chatten kann, ist das kein großes Problem. Es gibt viele Methoden, um Geld zu verdienen, auch während man offline ist: Man kann beliebig viele Kauf- und Verkaufsorders stellen, auch Forschen und Produzieren läuft während der Offline-Zeit weiter. Nur Bergbau, Kampf und Reisen sind (legal) nicht automatisch möglich.
3) EVE ist als eine riesige Simulation anzusehen. Besonders wohl wird sich also fühlen, wer gerne schachert und optimiert. Wer aus der Action-Ecke kommt, wird sich eher langweilen - bis er in ein starkes Kampfschiff einsteigen kann. Das Spiel ist lange nicht so sehr von NPC's geprägt wie andere. Mehr als 90% des Handels (Tendenz 99%) wird innerhalb des Spiels direkt zwischen Spielern abgewickelt, nur Angebot und Nachfrage bestimmen dann den Preis.
4) Einen Großteil von EVE machen die Spielerallianzen, die Corporations, aus. Man kann zwar auch alleine spielen, dann entgeht einem aber vieles, zum Beispiel die Schlachten:
Hier ist viel Planung gefragt, Studium der Statistiken, sowie Tests. Auch im Kampf selbst muss man einiges beachten, gerade wenn man in der Gruppe agiert. Es geht mit brachialer Gewalt (dicke Laserwummen), aber auch trickreich (Blockieren der gegnerischen Sensoren). Anrüchig, aber zur Zeit beliebt: Taktiken um beim Gegner ein Laggen des Clients zu erzeugen.
5) CCP plant, ca. Ende Juni mit der eigentlichen Story anzufangen. Dann werden sich auch echte Rollenspieler wohler fühlen. Dazu hat CCP die sogenannten Gamemaster im Spiel, die sich zur Zeit allerdings noch hauptsächlich mit Bugtesting, Bug-Workarounds, Balancingtests usw. beschäftigen. Deren Reaktionszeit liegt erfreulicherweise teilweise nur bei Minuten.
Der Grund, warum dieses Spiel (noch) keine herausragende Wertung verdient:
Einige Features (zB Charakterskills) sind zwar geplant, allerdings noch nicht real implementiert. Andere funktionieren nur eingeschränkt. Und natürlich bleibt so ein komplexes Spiel von Bugs nicht verschont. Was allerdings Hoffnung macht: Die Geschwindigkeit, mit der Bugs beseitigt werden und auf Wünsche der Spieler eingegangen wird. Jeder Spieler kann auch mit seinem normalen Account auf den Testserver, wo täglich(!) neue Patches getestet werden.
Ca. einmal die Woche werden dann de eigentliche Server und die Clients gepatcht. Beim Schreiben dieses Beitrages sind wir bei Version 1077 angelangt, auf der Verkaufs-CD befindet sich Version 934. Man rechne also mit einem längeren Download, bevor man losspielen kann. Wenn die CD kaputt ist: Kein Problem, man kann den gesamten Client auch aus dem Netz downloaden. Auch ein No-CD Crack ist nicht erforderlich - das Spiel läuft von hause aus ohne eingelegte CD. Das einzige was man braucht ist der CD-Key und eine gültige Kreditkarte für die monatliche Abbuchung.


Sophie Zelmani
Sophie Zelmani
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 8,64

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Überraschung aus Schweden, 21. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Sophie Zelmani (Audio CD)
Das sagt sich eine Stockholmer Vorortschulabgängerin - sende ich mal ein Demo-Tape mit meinen Folk-Songs an Sony, mal sehen was passiert. Das passierte: Sony Schweden macht Großeinsatz, nimmt sie sofort unter Plattenvertrag, setzt den besten Arrangeur/ Produzent Lasse Halapi ran, und die CD wird Platin in Schweden!
Die CD hat alles was für gute Erstlinge typisch ist und sie mir daher gerade symphatisch macht: persönliche Texte, wunderbar unverbrauchte Melodik, lowfi-Produktion. Fast die kompletten Texte sind im Schulenglisch von Sophie, und jede Melodie stammt wohl aus ihrem Kinderzimmer. Das ist keine Stromlinienmusik von der Stange, und soll es auch nicht sein - davon gibt es eh zu viel. Natürlich hat die CD zwei bis drei Hänger(z.B. Woman in Me), Nachsicht bitte, das ist nun mal der Erstling. Highlights sind für mich:
"I'll remember you" - Gänsehaut-Gitarrenballade, gemischt als 'Gespräch' zwischen Akustik-Gitarre und Sängerin
"I'll see you" (in another world) - kickass Saxophon-Solo am Ende
Wem vor allem die Balladen gefallen, kann die folgenden drei Alben von Sophie unbesehen gleich dazu kaufen, es wird nämlich noch viel besser.


Revelling / Reckoning
Revelling / Reckoning
von Ani DiFranco
  Audio CD

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Achtung - gute Musik!, 13. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Revelling / Reckoning (Audio CD)
Und wieder hat Ani geschafft, viele zu überraschen. Kann es sein dass sie des öfteren Tom Waits oder ähnliches hört? Jedenfalls ist der Anteil jazz- und blueslastiger Songs gestiegen. Aber auch die Folk-Stücke sind nach wie vor dabei, so dass die knapp zwei Stunden Musik nie langweilig werden. Eins ist aber zu beachten: Diese Veröffentlichung und Life-Konzerte sind völlig verschieden! Auf Konzerten wird richtig gerockt, was hier fast völlig fehlt, so dass einige Ani-Fans doch etwas enttäuscht sein werden. Von den >200 Songs, die Ani mittlerweile geschrieben hat, ist mein momentaner Lieblingssong genau auf Reckoning: 'So what'. Das ist aber fast der einzige, der beim ersten Mal eingeht. Ansonsten ist mehrfaches Hören angesagt, und es lohnt sich.
PS: Angeblich soll bald eine Live-DVD rauskommen, unbedingt kaufen, Ani-Fans! Und immer schön Werbung machen, Radio ist leider nicht. :-(


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