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Monkey Island - Special Edition Collection
Monkey Island - Special Edition Collection
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 38,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Remake, 29. September 2012
Piraten erleben seit “Fluch der Karibik” einen wahren Boom, der spätestens mit der LEGO-Variante von Jack Sparrow auch vor der Videospielindustrie nicht Halt machte. Ein weiterer aktueller Trend sind HD-Fassungen alter Klassiker für die neue Konsolengeneration. Das erkannten auch die schlauen Füchse von LucasArts, holten “Monkey Island” aus dem Keller und bringen diesen Adventure-Meilenstein nun mit moderner Grafik, neuem Soundtrack und Sprachausgabe als “Monkey Island Special Edition Collection” auf den Markt, nachdem es bereits eine Download-Variante gab. Zum Inhalt gehören die beiden Spezialeditionen von “The Secret Of Monkey Island” und “Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge”, plus ein bisschen Bonus Material. Zwei Spiele zum Schnäppchenpreis von rund 25€ klingen natürlich sehr verlockend, doch ob Games mit über 20 Jahren auf dem Buckel auch wirklich auf PS3 und Xbox 360 funktionieren können, erfahrt ihr hier.

Was für ein Affentheater!

… dieser Spruch steht auf dem Backcover der Box und trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. Hauptfigur der Spiele ist Guybrush Threepwood, ein junger Bursche, dessen größter Traum es ist Pirat zu werden. In “The Secret Of Monkey Island” reist er dazu nach Mêlée Island, eine Insel, auf der es vor Seeräubern nur so wimmelt – der perfekte Ort also für seine Ausbildung. Da unser Held ein kleiner Naivling ist und noch dazu von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert, kommt es ihm auch nicht nicht seltsam vor, als ihm die drei “Oberpiraten” je eine merkwürdige Prüfung auferlegen, die Guybrush bei erfolgreichem Bestehen zu einem der ihren machen soll. Unbekümmert beginnt der junge Freibeuter all seine Aufgaben zu erledigen. Dabei lernt er neben jeder Menge schräger Vögel auch die hübsche Elaine kennen, in die er sich prompt verliebt. Dummerweise hat Guybrush einen Konkurrenten und zwar keinen Geringeren als Geisterpirat LeChuck, der ebenfalls um die Gunst der Lady buhlt. Da man als Gespenst jedoch nicht die besten Karten bei den Mädels hat, sieht LeChuck seine einzige Chance in der Entführung von Elaine nach Monkey Island. Guybrush wäre nicht Guybrush, wenn er sich nicht wagemutig ins Abenteuer stürzen würde, um seine Liebste zu retten…

In “Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge” ist Guybrush längst ein erfolgreicher Pirat, nichts desto trotz weiterhin scharf auf Gold, weshalb er sich auch auf die Suche nach dem legendären Schatz Big Whoop macht. Auf der Insel Scaab Island erfährt er von einem Kartenzeichner, dass die Schatzkarte, die zu Big Whoop führt, von vier Piraten zerteilt wurde, die es nun zu suchen gilt. Natürlich läuft auch dies nicht ohne Probleme ab. Scaab Island wird von einem kleinen, Rumpelstilzchen artigen Seeräuber namens Largo LaGrande terrorisiert und ausgeraubt. Und als ob dies nicht schon lästig genug wäre, entpuppt er sich auch noch als alter Bekannter von LeChuck, dem es gelingt, den bösen Geisterpirat wieder zum Leben zu erwecken, nachdem er in Teil 1 besiegt wurde. Wie es das Pech so will, hat dieser mit Guybrush noch ein Hühnchen zu rupfen…

Point-and-Click auf Konsole

Point-and-Click-Adventures sind auf PC schon seit der Steinzeit ein Dauerbrenner, für Besitzer von PS3 und Xbox 360 stellt die “Monkey Island Special Edition Collection” dagegen eher etwas völlig Neues. Daher für all diejenigen, die noch wenig bis gar nichts damit zu tun hatten, hier ein kleiner Einblick ins Gameplay: Die Spielfigur wird bewegt, in dem ihr mit eurem Gamepad einen Cursor auf die gewünschte Stelle bewegt und anklickt. Zusätzlich wird per Tastendruck ein Menü geöffnet, in dem dann alle möglichen Aktionen, die Guybrush zur Verfügung hat (z.B. etwas bewegen oder einsammeln), aufgelistet sind und ausgewählt werden können. Im zweiten Teil ist die Steuerung ein wenig modifiziert, was bedeutet, dass Guybrush direkt auf eure Bewegung des Analogsticks reagiert und nicht erst der Cursor an das Ziel manövriert werden muss, auch die Interaktionen gehen hier weniger umständlich von der Hand.

Das komplette Gameplay ist darauf ausgelegt, sich mit den vorhandenen Charakteren zu unterhalten, Informationen zu erlangen und ihnen diverse Gefallen zu tun, um voran zu kommen. Diese Gefälligkeiten sind immer wieder in knackige Rätsel verpackt, zu deren Lösung man die Gespräche aufmerksam verfolgen und noch dazu ein wenig Grips beweisen muss. Diejenigen, für die Point-and-Click-Adventures noch Neuland sind, werden daher anfangs ziemlich viel und vor allem planlos hin- und herlaufen, bis man das Prinzip verinnerlicht hat und ein Gespür dafür bekommt, welche Gegenstände man einsammeln sollte und an welchen Orten danach zu suchen ist.

Und der diesjährige Comedypreis geht an… Monkey Island!

Der Grund warum die Monkey Island Games auch nach so langer Zeit immer noch überall im Gedächtnis sind, ist in erster Linie der Humor. Wo sonst wird Malzbier als Waffe eingesetzt? Die Absurditäten übertreffen sich immer wieder aufs Neue, ohne dabei dämlich zu wirken. Das Selbe gilt für die Charaktere, die zwar alle nicht die hellsten sind, dennoch immer sympathisch bleiben.

Aus alt mach neu

Der angesprochene Witz kommt in erster Linie durch die Sprachausgabe zum Ausdruck. Im Gegensatz zum Original wurde die Neuauflage synchronisiert, allerdings nur auf Englisch, wobei man fast sicher davon ausgehen kann, dass es in Deutsch nicht so brillant funktioniert hätte, was die teils wirklich schlecht übersetzten Untertitel erahnen lassen. Ein echtes Highlight ist die neue Grafik. Augenschmaus wäre der wohl beste Begriff dafür. Während die ganzen PS2-Classic-Editionen optisch nur etwas aufgehübscht werden, kommt die “Monkey Island Special Edition Collection” in komplett neuem Gewand daher. Es entsteht das Gefühl, dass ein Comic zum Leben erweckt. Alles ist sauber gezeichnet, dazu kunterbunt. Auf Konsole findet man in diesem Stil wohl kaum etwas. Nettes Detail am Rande: Es wurde wirklich jede Szene und jede Person aus dem Original übernommen. Wer das nicht glaubt, dem bleibt die Möglichkeit per Tastendruck zur alten Grafik von 1990 zu switchen – Nostalgie pur, allerdings nur mit englischen Untertiteln. Zusätzlich trägt der Soundtrack mit 50 Instrumentals in karibischem Flair (verteilt auf beide Spiele) zur lockeren und fröhlichen Stimmung des Spieles bei.

Fazit

Die Neuauflage von Monkey Island ist ein echter Hit. Wem das Spielprinzip des Point-and-Click liegt, der darf sich auf einen Klassiker mit wunderschöner Grafik und großartiger Sprachausgabe freuen. Dazu sind es gleich zwei Abenteuer, die viele Stunden Spielspaß garantieren. Außerdem zeigt “Monkey Island Special Edition Collection”, dass Entertainment auch wunderbar ohne massig Action, sondern mit viel Charme funktioniert, weshalb nicht nur alte Fans sondern auch Eltern jüngerer Gamer bedenkenlos zugreifen können. Abzüge gibt es lediglich für die nicht immer gelungene deutsche Übersetzung und einen dicken Bug der PS3-Version, der gelegentlich vor Spielstart eine Neuinstallation fordert. Sobald dieser per Patch behoben ist, gilt das Game endgültig als absolutes Must-Have für Adventure Fans.


Monkey Island - Special Edition Collection
Monkey Island - Special Edition Collection

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schönes Remake, 29. September 2012
Piraten erleben seit “Fluch der Karibik” einen wahren Boom, der spätestens mit der LEGO-Variante von Jack Sparrow auch vor der Videospielindustrie nicht Halt machte. Ein weiterer aktueller Trend sind HD-Fassungen alter Klassiker für die neue Konsolengeneration. Das erkannten auch die schlauen Füchse von LucasArts, holten “Monkey Island” aus dem Keller und bringen diesen Adventure-Meilenstein nun mit moderner Grafik, neuem Soundtrack und Sprachausgabe als “Monkey Island Special Edition Collection” auf den Markt, nachdem es bereits eine Download-Variante gab. Zum Inhalt gehören die beiden Spezialeditionen von “The Secret Of Monkey Island” und “Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge”, plus ein bisschen Bonus Material. Zwei Spiele zum Schnäppchenpreis von rund 25€ klingen natürlich sehr verlockend, doch ob Games mit über 20 Jahren auf dem Buckel auch wirklich auf PS3 und Xbox 360 funktionieren können, erfahrt ihr hier.

Was für ein Affentheater!

… dieser Spruch steht auf dem Backcover der Box und trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. Hauptfigur der Spiele ist Guybrush Threepwood, ein junger Bursche, dessen größter Traum es ist Pirat zu werden. In “The Secret Of Monkey Island” reist er dazu nach Mêlée Island, eine Insel, auf der es vor Seeräubern nur so wimmelt – der perfekte Ort also für seine Ausbildung. Da unser Held ein kleiner Naivling ist und noch dazu von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert, kommt es ihm auch nicht nicht seltsam vor, als ihm die drei “Oberpiraten” je eine merkwürdige Prüfung auferlegen, die Guybrush bei erfolgreichem Bestehen zu einem der ihren machen soll. Unbekümmert beginnt der junge Freibeuter all seine Aufgaben zu erledigen. Dabei lernt er neben jeder Menge schräger Vögel auch die hübsche Elaine kennen, in die er sich prompt verliebt. Dummerweise hat Guybrush einen Konkurrenten und zwar keinen Geringeren als Geisterpirat LeChuck, der ebenfalls um die Gunst der Lady buhlt. Da man als Gespenst jedoch nicht die besten Karten bei den Mädels hat, sieht LeChuck seine einzige Chance in der Entführung von Elaine nach Monkey Island. Guybrush wäre nicht Guybrush, wenn er sich nicht wagemutig ins Abenteuer stürzen würde, um seine Liebste zu retten…

In “Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge” ist Guybrush längst ein erfolgreicher Pirat, nichts desto trotz weiterhin scharf auf Gold, weshalb er sich auch auf die Suche nach dem legendären Schatz Big Whoop macht. Auf der Insel Scaab Island erfährt er von einem Kartenzeichner, dass die Schatzkarte, die zu Big Whoop führt, von vier Piraten zerteilt wurde, die es nun zu suchen gilt. Natürlich läuft auch dies nicht ohne Probleme ab. Scaab Island wird von einem kleinen, Rumpelstilzchen artigen Seeräuber namens Largo LaGrande terrorisiert und ausgeraubt. Und als ob dies nicht schon lästig genug wäre, entpuppt er sich auch noch als alter Bekannter von LeChuck, dem es gelingt, den bösen Geisterpirat wieder zum Leben zu erwecken, nachdem er in Teil 1 besiegt wurde. Wie es das Pech so will, hat dieser mit Guybrush noch ein Hühnchen zu rupfen…

Point-and-Click auf Konsole

Point-and-Click-Adventures sind auf PC schon seit der Steinzeit ein Dauerbrenner, für Besitzer von PS3 und Xbox 360 stellt die “Monkey Island Special Edition Collection” dagegen eher etwas völlig Neues. Daher für all diejenigen, die noch wenig bis gar nichts damit zu tun hatten, hier ein kleiner Einblick ins Gameplay: Die Spielfigur wird bewegt, in dem ihr mit eurem Gamepad einen Cursor auf die gewünschte Stelle bewegt und anklickt. Zusätzlich wird per Tastendruck ein Menü geöffnet, in dem dann alle möglichen Aktionen, die Guybrush zur Verfügung hat (z.B. etwas bewegen oder einsammeln), aufgelistet sind und ausgewählt werden können. Im zweiten Teil ist die Steuerung ein wenig modifiziert, was bedeutet, dass Guybrush direkt auf eure Bewegung des Analogsticks reagiert und nicht erst der Cursor an das Ziel manövriert werden muss, auch die Interaktionen gehen hier weniger umständlich von der Hand.

Das komplette Gameplay ist darauf ausgelegt, sich mit den vorhandenen Charakteren zu unterhalten, Informationen zu erlangen und ihnen diverse Gefallen zu tun, um voran zu kommen. Diese Gefälligkeiten sind immer wieder in knackige Rätsel verpackt, zu deren Lösung man die Gespräche aufmerksam verfolgen und noch dazu ein wenig Grips beweisen muss. Diejenigen, für die Point-and-Click-Adventures noch Neuland sind, werden daher anfangs ziemlich viel und vor allem planlos hin- und herlaufen, bis man das Prinzip verinnerlicht hat und ein Gespür dafür bekommt, welche Gegenstände man einsammeln sollte und an welchen Orten danach zu suchen ist.

Und der diesjährige Comedypreis geht an… Monkey Island!

Der Grund warum die Monkey Island Games auch nach so langer Zeit immer noch überall im Gedächtnis sind, ist in erster Linie der Humor. Wo sonst wird Malzbier als Waffe eingesetzt? Die Absurditäten übertreffen sich immer wieder aufs Neue, ohne dabei dämlich zu wirken. Das Selbe gilt für die Charaktere, die zwar alle nicht die hellsten sind, dennoch immer sympathisch bleiben.

Aus alt mach neu

Der angesprochene Witz kommt in erster Linie durch die Sprachausgabe zum Ausdruck. Im Gegensatz zum Original wurde die Neuauflage synchronisiert, allerdings nur auf Englisch, wobei man fast sicher davon ausgehen kann, dass es in Deutsch nicht so brillant funktioniert hätte, was die teils wirklich schlecht übersetzten Untertitel erahnen lassen. Ein echtes Highlight ist die neue Grafik. Augenschmaus wäre der wohl beste Begriff dafür. Während die ganzen PS2-Classic-Editionen optisch nur etwas aufgehübscht werden, kommt die “Monkey Island Special Edition Collection” in komplett neuem Gewand daher. Es entsteht das Gefühl, dass ein Comic zum Leben erweckt. Alles ist sauber gezeichnet, dazu kunterbunt. Auf Konsole findet man in diesem Stil wohl kaum etwas. Nettes Detail am Rande: Es wurde wirklich jede Szene und jede Person aus dem Original übernommen. Wer das nicht glaubt, dem bleibt die Möglichkeit per Tastendruck zur alten Grafik von 1990 zu switchen – Nostalgie pur, allerdings nur mit englischen Untertiteln. Zusätzlich trägt der Soundtrack mit 50 Instrumentals in karibischem Flair (verteilt auf beide Spiele) zur lockeren und fröhlichen Stimmung des Spieles bei.

Fazit

Die Neuauflage von Monkey Island ist ein echter Hit. Wem das Spielprinzip des Point-and-Click liegt, der darf sich auf einen Klassiker mit wunderschöner Grafik und großartiger Sprachausgabe freuen. Dazu sind es gleich zwei Abenteuer, die viele Stunden Spielspaß garantieren. Außerdem zeigt “Monkey Island Special Edition Collection”, dass Entertainment auch wunderbar ohne massig Action, sondern mit viel Charme funktioniert, weshalb nicht nur alte Fans sondern auch Eltern jüngerer Gamer bedenkenlos zugreifen können. Abzüge gibt es lediglich für die nicht immer gelungene deutsche Übersetzung und einen dicken Bug der PS3-Version, der gelegentlich vor Spielstart eine Neuinstallation fordert. Sobald dieser per Patch behoben ist, gilt das Game endgültig als absolutes Must-Have für Adventure Fans.


Wickie und die starken Männer Teil 2: Wiedersehen in Flake
Wickie und die starken Männer Teil 2: Wiedersehen in Flake
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 24,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Spiel zur Serie, 29. September 2012
Bereits im November erwartet uns die zweite Verfilmung von Wickie und die starken Männer. Um uns die Wartezeit etwas zu erleichtern und schon mal in Wikingerstimmung zu bringen, präsentiert uns Intenium jetzt den Titel „Wickie und die starken Männer 2 – Wiedersehen in Flake“ für die Nintendo DS. Bei uns erhaltet ihr einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Jump ′n′ Run – Abenteuer und das Fazit gibt’s noch oben drauf. Auf nach Flake!

Kleiner Wikinger ganz groß

Die kleine Yivi hat schreckliche Zahnschmerzen. Halvar beschließt die Zutaten für die Medizin zu suchen und trägt Wickie auf bei seiner Freundin zu bleiben. Doch der glaubt, dass er mehr helfen kann, wenn er den anderen Wikingern bei ihrer Suche hilft. Also folgt er heimlich den starken Männern und sein Abenteuer beginnt … mit einem simplen Menü, in dem bis zu drei Spielstände gespeichert werden können. Den Schwierigkeitsgrad kann man aber erst einstellen, nachdem man ein Spiel begonnen hat. In 32 Leveln könnt ihr vier verschiedene Welten erkunden und in diesem 2D Jump ′n′ Run epische Kämpfe bestreiten. Die Gefahren der Wildnis lauern überall und Tiere wie Wölfe, Fledermäuse und fiese nusswerfende Eichhörnchen stellen sich euch in den Weg, aber mit Hilfe eurer Schleuder könnt ihr auch diese in die Flucht schlagen. Kleine Bonusspiele bringen zudem eine nette Abwechslung.

Zu Beginn habt ihr fünf Leben. Mit Hilfe von Münzen, Truhen und Geldsäcken könnt ihr aber zusätzliche Leben erhalten. Natürlich lässt sich jedes Level erneut spielen, um zusätzliche Punkte zu sammeln. Hauptziel ist und bleibt aber die Sammlung der Medizinfläschchen. Dabei sollte man aber das Spiel nicht unterschätzen, denn selbst bei dem leichtesten Schwierigkeitsgrad kann es teilweise ziemlich anspruchsvoll werden.

Grafisch ist es durchaus annehmbar und die netten Zeichnungen aus dem bekannten Trickfilmabenteuer dürfen natürlich auch nicht fehlen. Der Sound ist aber eher minimalistisch gehalten und eine Sprachausgabe wurde leider komplett weg gelassen.

Fazit

In Wickies neuem Abenteuer ist mal wieder viel Geschick gefragt. Das simple Gameplay weiß zu fesseln und dürfte wohl in jedem von uns den kleinen Wikinger wecken. Auch wenn auf eine Sprachausgabe völlig verzichtet wurde und ihr sonst mit dem kleinen nordischen Helden nicht viel anfangen könnt, sollte euch das vom Kauf dieses Spiels nicht abhalten. Denn wenn ihr mal wieder Lust auf ein nettes 2D Jump ′n′ Run habt, seid ihr mit diesem Titel gut bedient.


Bodycount (uncut) - [Xbox 360]
Bodycount (uncut) - [Xbox 360]
Wird angeboten von Wülfrather Game Box
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Bodycount (uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
2006 war es ein Ego-Shooter namens „Black“, der den Kritikern überraschend hohe Wertungen entlocken konnte. Das Entwicklerteam um Creative Director Stuart Black legte bei seinem Werk den gesamten Fokus auf die Waffen und konnte mit dieser Herangehensweise punkten. Hier wurde ganz offen die Inszenierung in den Vordergrund gestellt, dicke Waffen, dicke Ballerein und dicke Explosionen sind die Pluspunkte des Spiels. Irgendwann 2010 kam Stuart Black dann zurück und begann die Arbeit an „Bodycount“ – um dann kurze Zeit später wieder auszusteigen. Kein Mensch weiß also, wie viel von (Stuart) Blacks Qualität in Bodycount steckt.

Altbekannte Arcade-Action

Zumindest die Ansätze beider Spiele sind gleich. Auch bei Bodycount steht ganz klar die Action im Vordergrund. Das Geschehen wird zwar auch von einer Story vorangetrieben, diese ist aber ganz offensichtlich nicht die Hauptmotivation. Irgendwo in der Zukunft sind dubiose Bösewichte am Werk, und die gilt es zu besiegen. Mit Waffengewalt natürlich. Machen die Bösen ja genauso. Sobald man im Zielgebiet steht und Gegner umnietet, fragt niemand mehr nach der Story. Dem Spiel ist das allerdings nicht vorzuwerfen, es gibt schließlich genug hervorragende Ballerspiele. Bei „Bodycount“ liegt der Hund an anderer Stelle begraben.

Im Grunde ist es doch ein ganz normaler Arcadeshooter. So verlieren Gegner z.B. nach Abschuss sogenanntes „Intel“, das nach dem Einsammeln bestimmte Spezialfähigkeiten aktiviert. So kann man sich als Spieler beispielsweise zeitlich begrenzter Unverwundbarkeit oder hilfreicher Bombenteppiche bedienen. Ebenso arcadetypisch sind die Komboketten, die man für nacheinander abgeschossene Gegner erhält. Das Problem hierbei ist allerdings, dass die Kombos keinen einzigen Vorteil einbringen. Man könnte auch Millionen von Gegnern gleichzeitig töten, eine Belohnung gibt es nie. Dabei ist das doch nicht so schwer. Irgendetwas Nettes hätten sich die Entwickler doch auch einfallen lassen können. Aber wenn ich für Kombos bloß zahlenmäßig besser bewertet werde, können sie mir auch gleich gestohlen bleiben.

Besonderheiten, wo seid ihr?

Große Überraschungen gibt es auch beim Gameplay nicht. Erwähnenswert ist bloß die etwas neuartige Verwendung des L-Triggers. Anstatt nur zum bloßen Anvisieren zu dienen, hat er bei Bodycount zwei Stufen. Drückt man ihn nämlich komplett durch, bleibt die Spielfigur fest stehen und lässt sich mit dem linken Control-Stick nach links oder rechts lehnen. Die normale Visier-Funktion benutzt man, indem man ihn nur zur Hälfte durchdrückt. Das bedarf zwar so mancher Übungsmission, geht aber auf Dauer gut von der Hand.

Bis jetzt bleiben die großen Fehler aus, doch die hat „Bodycount“ tatsächlich nicht gemacht. Viel störender ist die Gesamtheit aller kleineren Ungereimheiten. So z.B. das Leveldesign, das an jeder Ecke seine schreckliche Durchschnittlichkeit präsentiert. Die Settings wirken uninspiriert, alles hat man schon mal irgendwo anders gesehen (und zwar besser). Die Areale sind zwar ausreichend groß und größtenteils zerlegbar, als Spieler bekommt man allerdings eine substanzlose Welt geboten. Irgendwie will die Präsentation nicht richtig überzeugen, die Gegner sind alle nur geklonte Schießbudenfiguren und nach jeder Mission bemerkt man, dass man sich an rein gar nichts mehr erinnert. Und wenn man sich nach ca. 8 Stunden durch das gesamte Spiel geballert hat, vermisst man es kein Stück.

Fazit

Stuart Black ist der Hauptgrund, weshalb sich die Leute so sehr auf „Bodycount“ gefreut haben. Zu blöd, dass er das Projekt schon früh verlassen hat und wahrscheinlich kaum noch was mit dem Spiel zu tun hat. Übrig geblieben ist der bloße Ansatz, der ohne einen erfahrenen Projektleiter anscheinend nicht zu Ende gedacht werden konnte. Alles an diesem Spiel wirkt auf seine Art durchschnittlich. Die Levels, die Gegner, die Inszenierung, es bleibt kaum ein erinnerungswürdiges Detail. Schade eigentlich, zu einem „Black“ mit neuer Technik hätte sicher niemand nein gesagt.


Bodycount - [PlayStation 3]
Bodycount - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 19,95

3.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht erfüllt, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Bodycount - [PlayStation 3] (Videospiel)
2006 war es ein Ego-Shooter namens „Black“, der den Kritikern überraschend hohe Wertungen entlocken konnte. Das Entwicklerteam um Creative Director Stuart Black legte bei seinem Werk den gesamten Fokus auf die Waffen und konnte mit dieser Herangehensweise punkten. Hier wurde ganz offen die Inszenierung in den Vordergrund gestellt, dicke Waffen, dicke Ballerein und dicke Explosionen sind die Pluspunkte des Spiels. Irgendwann 2010 kam Stuart Black dann zurück und begann die Arbeit an „Bodycount“ – um dann kurze Zeit später wieder auszusteigen. Kein Mensch weiß also, wie viel von (Stuart) Blacks Qualität in Bodycount steckt.

Altbekannte Arcade-Action

Zumindest die Ansätze beider Spiele sind gleich. Auch bei Bodycount steht ganz klar die Action im Vordergrund. Das Geschehen wird zwar auch von einer Story vorangetrieben, diese ist aber ganz offensichtlich nicht die Hauptmotivation. Irgendwo in der Zukunft sind dubiose Bösewichte am Werk, und die gilt es zu besiegen. Mit Waffengewalt natürlich. Machen die Bösen ja genauso. Sobald man im Zielgebiet steht und Gegner umnietet, fragt niemand mehr nach der Story. Dem Spiel ist das allerdings nicht vorzuwerfen, es gibt schließlich genug hervorragende Ballerspiele. Bei „Bodycount“ liegt der Hund an anderer Stelle begraben.

Im Grunde ist es doch ein ganz normaler Arcadeshooter. So verlieren Gegner z.B. nach Abschuss sogenanntes „Intel“, das nach dem Einsammeln bestimmte Spezialfähigkeiten aktiviert. So kann man sich als Spieler beispielsweise zeitlich begrenzter Unverwundbarkeit oder hilfreicher Bombenteppiche bedienen. Ebenso arcadetypisch sind die Komboketten, die man für nacheinander abgeschossene Gegner erhält. Das Problem hierbei ist allerdings, dass die Kombos keinen einzigen Vorteil einbringen. Man könnte auch Millionen von Gegnern gleichzeitig töten, eine Belohnung gibt es nie. Dabei ist das doch nicht so schwer. Irgendetwas Nettes hätten sich die Entwickler doch auch einfallen lassen können. Aber wenn ich für Kombos bloß zahlenmäßig besser bewertet werde, können sie mir auch gleich gestohlen bleiben.

Besonderheiten, wo seid ihr?

Große Überraschungen gibt es auch beim Gameplay nicht. Erwähnenswert ist bloß die etwas neuartige Verwendung des L-Triggers. Anstatt nur zum bloßen Anvisieren zu dienen, hat er bei Bodycount zwei Stufen. Drückt man ihn nämlich komplett durch, bleibt die Spielfigur fest stehen und lässt sich mit dem linken Control-Stick nach links oder rechts lehnen. Die normale Visier-Funktion benutzt man, indem man ihn nur zur Hälfte durchdrückt. Das bedarf zwar so mancher Übungsmission, geht aber auf Dauer gut von der Hand.

Bis jetzt bleiben die großen Fehler aus, doch die hat „Bodycount“ tatsächlich nicht gemacht. Viel störender ist die Gesamtheit aller kleineren Ungereimheiten. So z.B. das Leveldesign, das an jeder Ecke seine schreckliche Durchschnittlichkeit präsentiert. Die Settings wirken uninspiriert, alles hat man schon mal irgendwo anders gesehen (und zwar besser). Die Areale sind zwar ausreichend groß und größtenteils zerlegbar, als Spieler bekommt man allerdings eine substanzlose Welt geboten. Irgendwie will die Präsentation nicht richtig überzeugen, die Gegner sind alle nur geklonte Schießbudenfiguren und nach jeder Mission bemerkt man, dass man sich an rein gar nichts mehr erinnert. Und wenn man sich nach ca. 8 Stunden durch das gesamte Spiel geballert hat, vermisst man es kein Stück.

Fazit

Stuart Black ist der Hauptgrund, weshalb sich die Leute so sehr auf „Bodycount“ gefreut haben. Zu blöd, dass er das Projekt schon früh verlassen hat und wahrscheinlich kaum noch was mit dem Spiel zu tun hat. Übrig geblieben ist der bloße Ansatz, der ohne einen erfahrenen Projektleiter anscheinend nicht zu Ende gedacht werden konnte. Alles an diesem Spiel wirkt auf seine Art durchschnittlich. Die Levels, die Gegner, die Inszenierung, es bleibt kaum ein erinnerungswürdiges Detail. Schade eigentlich, zu einem „Black“ mit neuer Technik hätte sicher niemand nein gesagt.


DEUS EX: Human Revolution Limited Edition
DEUS EX: Human Revolution Limited Edition
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 42,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wartezeit hat sich gelohnt, 29. September 2012
Da ist sie endlich, die echte Fortsetzung des Kult-Games Deus Ex von Warren Spector. Wir können euch nun von einigen schönen Spielstunden berichten, die uns das Game-Sommerloch versüßt haben. Pros und Kontras von Deus Ex: Human Revolution, die erfahrt ihr jetzt.

Augmentierungen in der Zukunft

Laut Deus Ex sind in der Zukunft biomechanische Verbesserungen, sogenannte Augmentierungen für den menschlichen Körper der neue Trend. Ganze Gliedmaßen oder Organe können durch Künstliche ersetzt werden, dadurch können auch Leben gerettet werden. Durch diese Augmentierungen entsteht ein moralischer Zwiespalt in der Gesellschaft, einige akzeptieren diese Art den menschlichen Körper zu beeinflussen und andere nicht. Die Nutzer der umstrittenen Biomechanik haben aber noch andere Probleme. Ihr eigenes Immunsystem würde die künstlichen Körperteile abstoßen, wenn sie nicht regelmäßig ein bestimmtes teures Medikament zu sich nehmen. Genau deshalb landen viele auf der Straße, werden kriminell oder sterben ohne die Medikamente. Doch hier kommt Sarif Industries ins Spiel die bessere Zeiten und neue Erfindungen präsentieren, die diese Probleme aus der Welt schaffen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sarif-Firmenzentrale aber von Unbekannten gestürmt, die gezielt Laboreinrichtungen zerstören und viele Wissenschaftler ermorden. Wir spielen Adam Jensen, den Sicherheitschef von Sarif Industries, der bei diesem Anschlag fast ums Leben kommt und den Augmentierungen sein Leben verdankt.

Intrigen und Verschwörungen

Gleich zum Auftakt spühren wir dass diese Story nur so vor Intrigen und Verschwörungen strotzen wird, genauso wie es sich für die Serie gehört. Dabei gibt es eine grundlegende Hauptstory die man durch Nebenmissionen noch tiefer erforschen kann. Dazu kann Adam auf seine neu erworbenen Augmentierungen zurückgreifen und diese auch in verschieden Richtungen verbessern. Mancher wird etwa in Schleichverbesserungen und Hacking-Erweiterungen investieren, um sich wie ein Geist durch die Reihen der Gegner zu bewegen und automatische Schussanlagen und Roboter gegen diese zu nutzen. Andere wählen vielleicht die direkte Konfrontation und investieren in höhere Zielgenauigkeit und bessere Panzerung.

Waffengewalt oder Stealth

Im Grunde gibt es bei jeder Mission die Möglichkeit heimlich, durch versteckte Gänge vorzugehen, Hacking-Fähigkeiten zu nutzen oder die direkte Konfrontation mit dem Gegner zu suchen. Dabei kommt es stark auf eure Augmentierungs-Updates an, und wie ihr diese entwickelt habt. So müsst ihr euch schon bald für eine Art entscheiden bis zu dem Zeitpunkt wo alle eure Fähigkeiten schon gut genug ausgebildet sind. Diese Entscheidungen machen Deus Ex: Human Revolution individuell und heben es von vielen sehr linearen Games ab. Entscheidungen wirken sich dennoch wenig auf die Story und das Spielgeschehen aus, das hätten die Entwickler noch etwas besser differenzieren können. Es fällt auch oft auf, dass man zum „Stealth“ spielen hin gedrängt wird, da oft Bonus-Ziele vergeben werden in denen man nicht entdeckt werden darf. Das bedeutet, dass ihr oft lange die Gegend auskundschaftet und meterweise in Lüftungsschächten herumkriecht. Stealth-Kills oder Kos werden übrigens mit schönen Animationen dargestellt. Wer sich für die Auseinandersetzungen aufleveln möchte, der sollte sich deshalb die zahlreichen Nebenmissionen des Spiels ansehen. Dort hab ihr es meist mit weniger Feindesaufkommen zu tun und dürft auch mal größere Kaliber sprechen lassen. Super! Fans der Reihe werden sich freuen, dass viel Wert auf die Dialoge gelegt wurde. Man darf mit zahlreichen Charakteren des Spiels Gespräche in „Mass-Effect-Manier“ führen und auch hier können unsere Körper-Upgrades von Vorteil sein, weil sich so mancher Kommunikationspartner durch geschickte Analyse seines Charakters leichter überzeugen lässt.

Perfekt?

Heutzutage gibt es keine durch und durch perfekten Games mehr, Deus Ex hat auch einen kleinen Schwachpunkt: die Grafik. Sie wird vorwiegend in Gelb- und Brauntönen gehalten und wirkt vor allem in Gebäuden sehr steril, die Texturen sind oft matschig. Trotzdem ist die Spielwelt stimmig gestaltet und die Atmosphäre kommt vor allem in den mit Menschen belebten Außenlevels sehr gut an. Ein Wort zur KI: Diese ist durchschnittlich gut gelungen, Gegner nutzen oft Deckungen und schießen aus dem Hinterhalt, allerdings gibt es auch unlogische Verhaltensweisen; z.B. im Polizei-Revier reagiert keiner wenn man mal kurz irgendwelche Schubladen ausräumt. Wenn es aber darauf ankommt sind sie aber doch aufmerksam und eröffnen das Feuer sofort, wenn sie euch entdecken. Da müssen die Augmentierungen meistens sehr stark sein um so ein Gefecht gut bestreiten zu können. Die deutsche Sprachausgabe ist übrigens gut gelungen und mit tollen Sprechern besetzt, leider oft nicht Lippensynchron.

Fazit

Deus Ex: Human Revolution ist das bisher tiefgehendste Spiel in diesem Jahr, sowohl was Story als auch Gameplay angeht. Man kann es als ein Mix aus Metal Gear Solid und Mass Effect mit Ego-Shooter anleihen bezeichnen. Trotzdem wird die Spieltiefe des Originals nicht erreicht. Die Geschichte gibt sich oft absehbar, aber trotzdem spannend. Insgesamt kann man sagen, dass es eins der Top-Spiele dieses Jahres ist.


DEUS EX: Human Revolution Limited Edition
DEUS EX: Human Revolution Limited Edition
Wird angeboten von GoForGames
Preis: EUR 49,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wartezeit hat sich gelohnt, 29. September 2012
Da ist sie endlich, die echte Fortsetzung des Kult-Games Deus Ex von Warren Spector. Wir können euch nun von einigen schönen Spielstunden berichten, die uns das Game-Sommerloch versüßt haben. Pros und Kontras von Deus Ex: Human Revolution, die erfahrt ihr jetzt.

Augmentierungen in der Zukunft

Laut Deus Ex sind in der Zukunft biomechanische Verbesserungen, sogenannte Augmentierungen für den menschlichen Körper der neue Trend. Ganze Gliedmaßen oder Organe können durch Künstliche ersetzt werden, dadurch können auch Leben gerettet werden. Durch diese Augmentierungen entsteht ein moralischer Zwiespalt in der Gesellschaft, einige akzeptieren diese Art den menschlichen Körper zu beeinflussen und andere nicht. Die Nutzer der umstrittenen Biomechanik haben aber noch andere Probleme. Ihr eigenes Immunsystem würde die künstlichen Körperteile abstoßen, wenn sie nicht regelmäßig ein bestimmtes teures Medikament zu sich nehmen. Genau deshalb landen viele auf der Straße, werden kriminell oder sterben ohne die Medikamente. Doch hier kommt Sarif Industries ins Spiel die bessere Zeiten und neue Erfindungen präsentieren, die diese Probleme aus der Welt schaffen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sarif-Firmenzentrale aber von Unbekannten gestürmt, die gezielt Laboreinrichtungen zerstören und viele Wissenschaftler ermorden. Wir spielen Adam Jensen, den Sicherheitschef von Sarif Industries, der bei diesem Anschlag fast ums Leben kommt und den Augmentierungen sein Leben verdankt.

Intrigen und Verschwörungen

Gleich zum Auftakt spühren wir dass diese Story nur so vor Intrigen und Verschwörungen strotzen wird, genauso wie es sich für die Serie gehört. Dabei gibt es eine grundlegende Hauptstory die man durch Nebenmissionen noch tiefer erforschen kann. Dazu kann Adam auf seine neu erworbenen Augmentierungen zurückgreifen und diese auch in verschieden Richtungen verbessern. Mancher wird etwa in Schleichverbesserungen und Hacking-Erweiterungen investieren, um sich wie ein Geist durch die Reihen der Gegner zu bewegen und automatische Schussanlagen und Roboter gegen diese zu nutzen. Andere wählen vielleicht die direkte Konfrontation und investieren in höhere Zielgenauigkeit und bessere Panzerung.

Waffengewalt oder Stealth

Im Grunde gibt es bei jeder Mission die Möglichkeit heimlich, durch versteckte Gänge vorzugehen, Hacking-Fähigkeiten zu nutzen oder die direkte Konfrontation mit dem Gegner zu suchen. Dabei kommt es stark auf eure Augmentierungs-Updates an, und wie ihr diese entwickelt habt. So müsst ihr euch schon bald für eine Art entscheiden bis zu dem Zeitpunkt wo alle eure Fähigkeiten schon gut genug ausgebildet sind. Diese Entscheidungen machen Deus Ex: Human Revolution individuell und heben es von vielen sehr linearen Games ab. Entscheidungen wirken sich dennoch wenig auf die Story und das Spielgeschehen aus, das hätten die Entwickler noch etwas besser differenzieren können. Es fällt auch oft auf, dass man zum „Stealth“ spielen hin gedrängt wird, da oft Bonus-Ziele vergeben werden in denen man nicht entdeckt werden darf. Das bedeutet, dass ihr oft lange die Gegend auskundschaftet und meterweise in Lüftungsschächten herumkriecht. Stealth-Kills oder Kos werden übrigens mit schönen Animationen dargestellt. Wer sich für die Auseinandersetzungen aufleveln möchte, der sollte sich deshalb die zahlreichen Nebenmissionen des Spiels ansehen. Dort hab ihr es meist mit weniger Feindesaufkommen zu tun und dürft auch mal größere Kaliber sprechen lassen. Super! Fans der Reihe werden sich freuen, dass viel Wert auf die Dialoge gelegt wurde. Man darf mit zahlreichen Charakteren des Spiels Gespräche in „Mass-Effect-Manier“ führen und auch hier können unsere Körper-Upgrades von Vorteil sein, weil sich so mancher Kommunikationspartner durch geschickte Analyse seines Charakters leichter überzeugen lässt.

Perfekt?

Heutzutage gibt es keine durch und durch perfekten Games mehr, Deus Ex hat auch einen kleinen Schwachpunkt: die Grafik. Sie wird vorwiegend in Gelb- und Brauntönen gehalten und wirkt vor allem in Gebäuden sehr steril, die Texturen sind oft matschig. Trotzdem ist die Spielwelt stimmig gestaltet und die Atmosphäre kommt vor allem in den mit Menschen belebten Außenlevels sehr gut an. Ein Wort zur KI: Diese ist durchschnittlich gut gelungen, Gegner nutzen oft Deckungen und schießen aus dem Hinterhalt, allerdings gibt es auch unlogische Verhaltensweisen; z.B. im Polizei-Revier reagiert keiner wenn man mal kurz irgendwelche Schubladen ausräumt. Wenn es aber darauf ankommt sind sie aber doch aufmerksam und eröffnen das Feuer sofort, wenn sie euch entdecken. Da müssen die Augmentierungen meistens sehr stark sein um so ein Gefecht gut bestreiten zu können. Die deutsche Sprachausgabe ist übrigens gut gelungen und mit tollen Sprechern besetzt, leider oft nicht Lippensynchron.

Fazit

Deus Ex: Human Revolution ist das bisher tiefgehendste Spiel in diesem Jahr, sowohl was Story als auch Gameplay angeht. Man kann es als ein Mix aus Metal Gear Solid und Mass Effect mit Ego-Shooter anleihen bezeichnen. Trotzdem wird die Spieltiefe des Originals nicht erreicht. Die Geschichte gibt sich oft absehbar, aber trotzdem spannend. Insgesamt kann man sagen, dass es eins der Top-Spiele dieses Jahres ist.


DEUS EX: Human Revolution Limited Edition
DEUS EX: Human Revolution Limited Edition

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wartezeit hat sich gelohnt, 29. September 2012
Da ist sie endlich, die echte Fortsetzung des Kult-Games Deus Ex von Warren Spector. Wir können euch nun von einigen schönen Spielstunden berichten, die uns das Game-Sommerloch versüßt haben. Pros und Kontras von Deus Ex: Human Revolution, die erfahrt ihr jetzt.

Augmentierungen in der Zukunft

Laut Deus Ex sind in der Zukunft biomechanische Verbesserungen, sogenannte Augmentierungen für den menschlichen Körper der neue Trend. Ganze Gliedmaßen oder Organe können durch Künstliche ersetzt werden, dadurch können auch Leben gerettet werden. Durch diese Augmentierungen entsteht ein moralischer Zwiespalt in der Gesellschaft, einige akzeptieren diese Art den menschlichen Körper zu beeinflussen und andere nicht. Die Nutzer der umstrittenen Biomechanik haben aber noch andere Probleme. Ihr eigenes Immunsystem würde die künstlichen Körperteile abstoßen, wenn sie nicht regelmäßig ein bestimmtes teures Medikament zu sich nehmen. Genau deshalb landen viele auf der Straße, werden kriminell oder sterben ohne die Medikamente. Doch hier kommt Sarif Industries ins Spiel die bessere Zeiten und neue Erfindungen präsentieren, die diese Probleme aus der Welt schaffen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sarif-Firmenzentrale aber von Unbekannten gestürmt, die gezielt Laboreinrichtungen zerstören und viele Wissenschaftler ermorden. Wir spielen Adam Jensen, den Sicherheitschef von Sarif Industries, der bei diesem Anschlag fast ums Leben kommt und den Augmentierungen sein Leben verdankt.

Intrigen und Verschwörungen

Gleich zum Auftakt spühren wir dass diese Story nur so vor Intrigen und Verschwörungen strotzen wird, genauso wie es sich für die Serie gehört. Dabei gibt es eine grundlegende Hauptstory die man durch Nebenmissionen noch tiefer erforschen kann. Dazu kann Adam auf seine neu erworbenen Augmentierungen zurückgreifen und diese auch in verschieden Richtungen verbessern. Mancher wird etwa in Schleichverbesserungen und Hacking-Erweiterungen investieren, um sich wie ein Geist durch die Reihen der Gegner zu bewegen und automatische Schussanlagen und Roboter gegen diese zu nutzen. Andere wählen vielleicht die direkte Konfrontation und investieren in höhere Zielgenauigkeit und bessere Panzerung.

Waffengewalt oder Stealth

Im Grunde gibt es bei jeder Mission die Möglichkeit heimlich, durch versteckte Gänge vorzugehen, Hacking-Fähigkeiten zu nutzen oder die direkte Konfrontation mit dem Gegner zu suchen. Dabei kommt es stark auf eure Augmentierungs-Updates an, und wie ihr diese entwickelt habt. So müsst ihr euch schon bald für eine Art entscheiden bis zu dem Zeitpunkt wo alle eure Fähigkeiten schon gut genug ausgebildet sind. Diese Entscheidungen machen Deus Ex: Human Revolution individuell und heben es von vielen sehr linearen Games ab. Entscheidungen wirken sich dennoch wenig auf die Story und das Spielgeschehen aus, das hätten die Entwickler noch etwas besser differenzieren können. Es fällt auch oft auf, dass man zum „Stealth“ spielen hin gedrängt wird, da oft Bonus-Ziele vergeben werden in denen man nicht entdeckt werden darf. Das bedeutet, dass ihr oft lange die Gegend auskundschaftet und meterweise in Lüftungsschächten herumkriecht. Stealth-Kills oder Kos werden übrigens mit schönen Animationen dargestellt. Wer sich für die Auseinandersetzungen aufleveln möchte, der sollte sich deshalb die zahlreichen Nebenmissionen des Spiels ansehen. Dort hab ihr es meist mit weniger Feindesaufkommen zu tun und dürft auch mal größere Kaliber sprechen lassen. Super! Fans der Reihe werden sich freuen, dass viel Wert auf die Dialoge gelegt wurde. Man darf mit zahlreichen Charakteren des Spiels Gespräche in „Mass-Effect-Manier“ führen und auch hier können unsere Körper-Upgrades von Vorteil sein, weil sich so mancher Kommunikationspartner durch geschickte Analyse seines Charakters leichter überzeugen lässt.

Perfekt?

Heutzutage gibt es keine durch und durch perfekten Games mehr, Deus Ex hat auch einen kleinen Schwachpunkt: die Grafik. Sie wird vorwiegend in Gelb- und Brauntönen gehalten und wirkt vor allem in Gebäuden sehr steril, die Texturen sind oft matschig. Trotzdem ist die Spielwelt stimmig gestaltet und die Atmosphäre kommt vor allem in den mit Menschen belebten Außenlevels sehr gut an. Ein Wort zur KI: Diese ist durchschnittlich gut gelungen, Gegner nutzen oft Deckungen und schießen aus dem Hinterhalt, allerdings gibt es auch unlogische Verhaltensweisen; z.B. im Polizei-Revier reagiert keiner wenn man mal kurz irgendwelche Schubladen ausräumt. Wenn es aber darauf ankommt sind sie aber doch aufmerksam und eröffnen das Feuer sofort, wenn sie euch entdecken. Da müssen die Augmentierungen meistens sehr stark sein um so ein Gefecht gut bestreiten zu können. Die deutsche Sprachausgabe ist übrigens gut gelungen und mit tollen Sprechern besetzt, leider oft nicht Lippensynchron.

Fazit

Deus Ex: Human Revolution ist das bisher tiefgehendste Spiel in diesem Jahr, sowohl was Story als auch Gameplay angeht. Man kann es als ein Mix aus Metal Gear Solid und Mass Effect mit Ego-Shooter anleihen bezeichnen. Trotzdem wird die Spieltiefe des Originals nicht erreicht. Die Geschichte gibt sich oft absehbar, aber trotzdem spannend. Insgesamt kann man sagen, dass es eins der Top-Spiele dieses Jahres ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2012 2:25 PM CET


DEUS EX: Human Revolution
DEUS EX: Human Revolution
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 8,51

5.0 von 5 Sternen Die Wartezeit hat sich gelohnt, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: DEUS EX: Human Revolution (Videospiel)
Da ist sie endlich, die echte Fortsetzung des Kult-Games Deus Ex von Warren Spector. Wir können euch nun von einigen schönen Spielstunden berichten, die uns das Game-Sommerloch versüßt haben. Pros und Kontras von Deus Ex: Human Revolution, die erfahrt ihr jetzt.

Augmentierungen in der Zukunft

Laut Deus Ex sind in der Zukunft biomechanische Verbesserungen, sogenannte Augmentierungen für den menschlichen Körper der neue Trend. Ganze Gliedmaßen oder Organe können durch Künstliche ersetzt werden, dadurch können auch Leben gerettet werden. Durch diese Augmentierungen entsteht ein moralischer Zwiespalt in der Gesellschaft, einige akzeptieren diese Art den menschlichen Körper zu beeinflussen und andere nicht. Die Nutzer der umstrittenen Biomechanik haben aber noch andere Probleme. Ihr eigenes Immunsystem würde die künstlichen Körperteile abstoßen, wenn sie nicht regelmäßig ein bestimmtes teures Medikament zu sich nehmen. Genau deshalb landen viele auf der Straße, werden kriminell oder sterben ohne die Medikamente. Doch hier kommt Sarif Industries ins Spiel die bessere Zeiten und neue Erfindungen präsentieren, die diese Probleme aus der Welt schaffen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sarif-Firmenzentrale aber von Unbekannten gestürmt, die gezielt Laboreinrichtungen zerstören und viele Wissenschaftler ermorden. Wir spielen Adam Jensen, den Sicherheitschef von Sarif Industries, der bei diesem Anschlag fast ums Leben kommt und den Augmentierungen sein Leben verdankt.

Intrigen und Verschwörungen

Gleich zum Auftakt spühren wir dass diese Story nur so vor Intrigen und Verschwörungen strotzen wird, genauso wie es sich für die Serie gehört. Dabei gibt es eine grundlegende Hauptstory die man durch Nebenmissionen noch tiefer erforschen kann. Dazu kann Adam auf seine neu erworbenen Augmentierungen zurückgreifen und diese auch in verschieden Richtungen verbessern. Mancher wird etwa in Schleichverbesserungen und Hacking-Erweiterungen investieren, um sich wie ein Geist durch die Reihen der Gegner zu bewegen und automatische Schussanlagen und Roboter gegen diese zu nutzen. Andere wählen vielleicht die direkte Konfrontation und investieren in höhere Zielgenauigkeit und bessere Panzerung.

Waffengewalt oder Stealth

Im Grunde gibt es bei jeder Mission die Möglichkeit heimlich, durch versteckte Gänge vorzugehen, Hacking-Fähigkeiten zu nutzen oder die direkte Konfrontation mit dem Gegner zu suchen. Dabei kommt es stark auf eure Augmentierungs-Updates an, und wie ihr diese entwickelt habt. So müsst ihr euch schon bald für eine Art entscheiden bis zu dem Zeitpunkt wo alle eure Fähigkeiten schon gut genug ausgebildet sind. Diese Entscheidungen machen Deus Ex: Human Revolution individuell und heben es von vielen sehr linearen Games ab. Entscheidungen wirken sich dennoch wenig auf die Story und das Spielgeschehen aus, das hätten die Entwickler noch etwas besser differenzieren können. Es fällt auch oft auf, dass man zum „Stealth“ spielen hin gedrängt wird, da oft Bonus-Ziele vergeben werden in denen man nicht entdeckt werden darf. Das bedeutet, dass ihr oft lange die Gegend auskundschaftet und meterweise in Lüftungsschächten herumkriecht. Stealth-Kills oder Kos werden übrigens mit schönen Animationen dargestellt. Wer sich für die Auseinandersetzungen aufleveln möchte, der sollte sich deshalb die zahlreichen Nebenmissionen des Spiels ansehen. Dort hab ihr es meist mit weniger Feindesaufkommen zu tun und dürft auch mal größere Kaliber sprechen lassen. Super! Fans der Reihe werden sich freuen, dass viel Wert auf die Dialoge gelegt wurde. Man darf mit zahlreichen Charakteren des Spiels Gespräche in „Mass-Effect-Manier“ führen und auch hier können unsere Körper-Upgrades von Vorteil sein, weil sich so mancher Kommunikationspartner durch geschickte Analyse seines Charakters leichter überzeugen lässt.

Perfekt?

Heutzutage gibt es keine durch und durch perfekten Games mehr, Deus Ex hat auch einen kleinen Schwachpunkt: die Grafik. Sie wird vorwiegend in Gelb- und Brauntönen gehalten und wirkt vor allem in Gebäuden sehr steril, die Texturen sind oft matschig. Trotzdem ist die Spielwelt stimmig gestaltet und die Atmosphäre kommt vor allem in den mit Menschen belebten Außenlevels sehr gut an. Ein Wort zur KI: Diese ist durchschnittlich gut gelungen, Gegner nutzen oft Deckungen und schießen aus dem Hinterhalt, allerdings gibt es auch unlogische Verhaltensweisen; z.B. im Polizei-Revier reagiert keiner wenn man mal kurz irgendwelche Schubladen ausräumt. Wenn es aber darauf ankommt sind sie aber doch aufmerksam und eröffnen das Feuer sofort, wenn sie euch entdecken. Da müssen die Augmentierungen meistens sehr stark sein um so ein Gefecht gut bestreiten zu können. Die deutsche Sprachausgabe ist übrigens gut gelungen und mit tollen Sprechern besetzt, leider oft nicht Lippensynchron.

Fazit

Deus Ex: Human Revolution ist das bisher tiefgehendste Spiel in diesem Jahr, sowohl was Story als auch Gameplay angeht. Man kann es als ein Mix aus Metal Gear Solid und Mass Effect mit Ego-Shooter anleihen bezeichnen. Trotzdem wird die Spieltiefe des Originals nicht erreicht. Die Geschichte gibt sich oft absehbar, aber trotzdem spannend. Insgesamt kann man sagen, dass es eins der Top-Spiele dieses Jahres ist.


Deus Ex: Human Revolution
Deus Ex: Human Revolution
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 9,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wartezeit hat sich gelohnt, 29. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Deus Ex: Human Revolution (Videospiel)
Da ist sie endlich, die echte Fortsetzung des Kult-Games Deus Ex von Warren Spector. Wir können euch nun von einigen schönen Spielstunden berichten, die uns das Game-Sommerloch versüßt haben. Pros und Kontras von Deus Ex: Human Revolution, die erfahrt ihr jetzt.

Augmentierungen in der Zukunft

Laut Deus Ex sind in der Zukunft biomechanische Verbesserungen, sogenannte Augmentierungen für den menschlichen Körper der neue Trend. Ganze Gliedmaßen oder Organe können durch Künstliche ersetzt werden, dadurch können auch Leben gerettet werden. Durch diese Augmentierungen entsteht ein moralischer Zwiespalt in der Gesellschaft, einige akzeptieren diese Art den menschlichen Körper zu beeinflussen und andere nicht. Die Nutzer der umstrittenen Biomechanik haben aber noch andere Probleme. Ihr eigenes Immunsystem würde die künstlichen Körperteile abstoßen, wenn sie nicht regelmäßig ein bestimmtes teures Medikament zu sich nehmen. Genau deshalb landen viele auf der Straße, werden kriminell oder sterben ohne die Medikamente. Doch hier kommt Sarif Industries ins Spiel die bessere Zeiten und neue Erfindungen präsentieren, die diese Probleme aus der Welt schaffen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sarif-Firmenzentrale aber von Unbekannten gestürmt, die gezielt Laboreinrichtungen zerstören und viele Wissenschaftler ermorden. Wir spielen Adam Jensen, den Sicherheitschef von Sarif Industries, der bei diesem Anschlag fast ums Leben kommt und den Augmentierungen sein Leben verdankt.

Intrigen und Verschwörungen

Gleich zum Auftakt spühren wir dass diese Story nur so vor Intrigen und Verschwörungen strotzen wird, genauso wie es sich für die Serie gehört. Dabei gibt es eine grundlegende Hauptstory die man durch Nebenmissionen noch tiefer erforschen kann. Dazu kann Adam auf seine neu erworbenen Augmentierungen zurückgreifen und diese auch in verschieden Richtungen verbessern. Mancher wird etwa in Schleichverbesserungen und Hacking-Erweiterungen investieren, um sich wie ein Geist durch die Reihen der Gegner zu bewegen und automatische Schussanlagen und Roboter gegen diese zu nutzen. Andere wählen vielleicht die direkte Konfrontation und investieren in höhere Zielgenauigkeit und bessere Panzerung.

Waffengewalt oder Stealth

Im Grunde gibt es bei jeder Mission die Möglichkeit heimlich, durch versteckte Gänge vorzugehen, Hacking-Fähigkeiten zu nutzen oder die direkte Konfrontation mit dem Gegner zu suchen. Dabei kommt es stark auf eure Augmentierungs-Updates an, und wie ihr diese entwickelt habt. So müsst ihr euch schon bald für eine Art entscheiden bis zu dem Zeitpunkt wo alle eure Fähigkeiten schon gut genug ausgebildet sind. Diese Entscheidungen machen Deus Ex: Human Revolution individuell und heben es von vielen sehr linearen Games ab. Entscheidungen wirken sich dennoch wenig auf die Story und das Spielgeschehen aus, das hätten die Entwickler noch etwas besser differenzieren können. Es fällt auch oft auf, dass man zum „Stealth“ spielen hin gedrängt wird, da oft Bonus-Ziele vergeben werden in denen man nicht entdeckt werden darf. Das bedeutet, dass ihr oft lange die Gegend auskundschaftet und meterweise in Lüftungsschächten herumkriecht. Stealth-Kills oder Kos werden übrigens mit schönen Animationen dargestellt. Wer sich für die Auseinandersetzungen aufleveln möchte, der sollte sich deshalb die zahlreichen Nebenmissionen des Spiels ansehen. Dort hab ihr es meist mit weniger Feindesaufkommen zu tun und dürft auch mal größere Kaliber sprechen lassen. Super! Fans der Reihe werden sich freuen, dass viel Wert auf die Dialoge gelegt wurde. Man darf mit zahlreichen Charakteren des Spiels Gespräche in „Mass-Effect-Manier“ führen und auch hier können unsere Körper-Upgrades von Vorteil sein, weil sich so mancher Kommunikationspartner durch geschickte Analyse seines Charakters leichter überzeugen lässt.

Perfekt?

Heutzutage gibt es keine durch und durch perfekten Games mehr, Deus Ex hat auch einen kleinen Schwachpunkt: die Grafik. Sie wird vorwiegend in Gelb- und Brauntönen gehalten und wirkt vor allem in Gebäuden sehr steril, die Texturen sind oft matschig. Trotzdem ist die Spielwelt stimmig gestaltet und die Atmosphäre kommt vor allem in den mit Menschen belebten Außenlevels sehr gut an. Ein Wort zur KI: Diese ist durchschnittlich gut gelungen, Gegner nutzen oft Deckungen und schießen aus dem Hinterhalt, allerdings gibt es auch unlogische Verhaltensweisen; z.B. im Polizei-Revier reagiert keiner wenn man mal kurz irgendwelche Schubladen ausräumt. Wenn es aber darauf ankommt sind sie aber doch aufmerksam und eröffnen das Feuer sofort, wenn sie euch entdecken. Da müssen die Augmentierungen meistens sehr stark sein um so ein Gefecht gut bestreiten zu können. Die deutsche Sprachausgabe ist übrigens gut gelungen und mit tollen Sprechern besetzt, leider oft nicht Lippensynchron.

Fazit

Deus Ex: Human Revolution ist das bisher tiefgehendste Spiel in diesem Jahr, sowohl was Story als auch Gameplay angeht. Man kann es als ein Mix aus Metal Gear Solid und Mass Effect mit Ego-Shooter anleihen bezeichnen. Trotzdem wird die Spieltiefe des Originals nicht erreicht. Die Geschichte gibt sich oft absehbar, aber trotzdem spannend. Insgesamt kann man sagen, dass es eins der Top-Spiele dieses Jahres ist.


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