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Rezensionen verfasst von
thomdom (Köln, Deutschland)

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LIEBE 5: WortArt
LIEBE 5: WortArt
von Hagen Rether
  Audio CD
Preis: EUR 14,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue alte Lockerheit, 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: LIEBE 5: WortArt (Audio CD)
Inhaltlich war Hagen schon immer einer der besten in Deutschland. Gerade seine erste Liebe-CD ist für mich ein Kandidat für den Kabarett-Olymp. Problematisch wurde zuletzt sein Stil, der bisweilen etwas belehrend, manchmal extrem schwermütig, verbittert, schwer verdaulich wurde. Der Spiegel, der von Hagen Rether vorgehalten wird, zeigt Wahrheiten, die man lieber nicht hört, die einem das Lachen im Halse ersticken lassen und nachdenklich stimmt. Aber gerade auf seiner ersten CD hatte er einen Stil, der etwas leichter daher kam.
Um es kurz zu machen: Ich finde, er knüpft ein wenig an alte Zeiten an. Etwas weniger verbissen, eher lakonisch kommt er daher, nach wie vor mit unangenehmen Wahrheiten und viel Nachdenklichkeit. Mir gefällt er wieder besser - dieses leicht spöttische, ironische aus früheren Tagen.
So oder so: ein Meister seines Fachs!


The Wolf of Wall Street  (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
The Wolf of Wall Street (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
DVD ~ Leonardo DiCaprio
Preis: EUR 17,99

13 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zynisch, 6. Februar 2014
Es ist der Subtext, der "Wolf of Wallstreet" zu einem wirklich sehenswerten Film macht. Das muss ich nach zum Teil sehr zähen 179 Minuten resümieren.
Was Scorsese mit seinen Zuschauern macht, ist genial und perfide zugleich. Er präsentiert uns einen obszönen, auf den ersten Blick sehr lockeren Film, der oberflächlich beinahe als Komödie durchgehen könnte (klammert man die dramatische, aber auch sehr kurz gehaltene Familientragödie am Ende mal aus). Leo DiCaprio spielt den rücksichtslosen, drogensüchtigen, geldgeilen Börsenzocker so charmant, dass man zwischen Ekel und Faszination schwankt. Insgeheim sympathisiert man mit seiner brutal offenen Art, schmunzelt über den Sexismus, lacht sich schlapp über seine Drogenexzesse und beneidet ihn um seine Frauen. Dass sein gesamtes Handeln auf Maßlosigkeit, "Ausbeutung" von normalen, einfachen Leuten und grenzenloser Rücksichtslosigkeit basiert, gerät in den Hintergrund. Das finde ich gut, denn es lässt den Film nicht nervig moralisierend erscheinen. Scorsese zeigt keinen betrogenen Kleinanleger, der sein ganzes Hab und Gut verloren hat durch die groteske Börsenzockerei. Er manipuliert den Zuschauer nicht durch einen sympathischen Gegenspieler zu DiCaprio - nein, er lässt jeden Kinobesucher ins offene Messer laufen. Das ist stark - aber auch gefährlich.
Denn was am Ende wohl die wenigsten im Kino verstanden hatten, ist die Tatsache, dass hier heftigste Systemkritik geübt wird und das Bild einer Mannes konstruiert wird, der von Drogen und Geld berauscht, sich und andere aufs äußerste zerstört.
Die Schlüsselszene des Films ist meiner Meinung nach das "Familiendrama" am Ende. Was zuvor geschieht ist zwar moralisch "falsch", aber eben harmlos, witzig, oberflächlich, ein Stück weit sympathisch. Man ekelt sich vor der Habgier und Sucht nach Geld und Erfolg, ertappt sich aber auch dabei, über die ebenso geldgierigen Kleinanleger und ihre naive Hoffnung auf den großen Reibach zu schmunzeln. Es ist nicht die Gier der Banker, die das System in den Abgrund geführt hat, es war die Gier eines jeden Anlegers nach immer mehr Rendite. Und wenn das ganze noch ein wenig übertrieben und exzessiv, sprich: humorig, daherkommt, fällt es umso leichter, die wahren Abgründe des Protagonisten (DiCaprio) zu übersehen.
In der Familienszene erfährt der Film jedoch eine Wende. Ein zerstörter Mensch, durch Drogen und Geldgier völlig entglitten, misshandelt seine Frau, liefert sein Kind einer unsäglichen, schwer zu ertragenden Situation aus, verliert endgültig die Kontrolle über alle seine Sinne. Es hat sich ausgeschmunzelt und ausgekichert. Es ist plötzlich bitter ernst. Man fühlt sich unwohl im Kinosessel. "Hey, war das nicht der lustige Typ, der obszöne, coole Sachen gesagt hat!?" Wo ist die Stelle zum Lachen?
Spätestens hier müsste jedem klar sein, dass aus dem heimlichen "Held" ein Filmbösewicht geworden ist. Scorsese demonstriert uns diese Metamorphose eher beiläufig, indem er darauf verzeichtet, DiCaprio (Balfore hieß er glaub ich) Einsicht, Reue oder Bedauern zu verleihen. Es geht nicht weiter um Frau und Kind, die betrogenen Anleger usw. - nein, es geht wieder um Deals, Kohle und Strafdauer. Im Knast ist die Welt wieder heile, Kohle regelt vieles. Aber im Zuschauer müsste es Klick gemacht haben, und statt heimlicher Bewunderung oder Sympathie müsste nur noch Mitleid für dieses empathilose, selbstzerstörerische Protagonisten-Wesen übrig bleiben.
Offenbar ist das aber nicht so. Denn die Quintessenz des Films ist bei vielen Zuschauern wohl eher "geiler Typ".
Vielleicht deute ich den Film komplett fehl, aber ich bin der Meinung, dass zwischen den Zeilen massive Kritik an Balfore (DiCaprio) und dem gesamten Finanzsystem geübt wird. Nur geschieht dies eben so fein und beiläufig, dass es für viele wohl leider nicht zu erkennen war.

Ich gebe dem Film 3 Stern - er hat eine stark Aussage und ist vom Regisseur gut konzipiert, allerdings gibt es durchaus viele Längen und ein hohes Risiko, vor lauter nackten Frauen, Drogen und coolen Sprüchen die Perfidität und Rücksichtslosigkeit des Finanzsystems zu verherrlichen. Sorry, Herr Scorsese, vielleicht überfordern Sie ganz einfach den Prototyp des Popcorn-Kinogängers...
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 8, 2014 2:32 PM CET


Dracula. Ein Vampirroman
Dracula. Ein Vampirroman
von Bram Stoker
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Idee stark - Stil problematisch, 24. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Dracula. Ein Vampirroman (Gebundene Ausgabe)
Enthält Spoiler

Es gibt wohl wenige Menschen auf der Welt, denen die Geschichte von Graf Dracula nicht irgendwo schonmal begegnet ist. Spätestens, seitdem die unsägliche Twilight-Saga einen neuen Vampir-Hype ausgelöst hat, stieß man eher unfreiwillig immer wieder auf die Mutter aller Vampir-Geschichten, Dracula.
Aus Neugierde begann ich also mal das Original von Bram Stoker zu lesen und war zunächst gefesselt von der packenden "Beschreibung" aus der Burg des Grafen. Auch wenn durch den sich durchziehenden Tagebuch-Stil viel Spannung verloren geht, entwickelt sich gerade zwischen den Zeilen eine wahnsinnige Dramatik rund um Jonathan Harker und den Grafen.
Mit dem Ende der Burg-Sequenz entstehen jedoch zwei Probleme: 1. es bleibt ungeklärt, wie Jonathan die Flucht gelingt, ein ganz heftiger Klops finde ich (weil im Prinzip keine logische Fluchtmöglichkeit bestand) und 2. verliert die Geschichte fortan an Dramatik und Spannung.
Wie oben kurz erwähnt, schreiben alle Protagonisten in Tagebuch-Stil und werden dadurch "verknüpft", dass alle anderen jeweils die Einträge lesen, um eben über jedes noch so kleine Detail informiert zu sein. Wirkt sehr geschäftig und vor allem unauthentisch.
Weiter gehts mit Lucy und ihrer Transformation zur Vampirin. Auch hier treten viele kleine Pannen auf. Der berühmt Vampirjäger van Helsing windet sich nämlich (wohl aus Spannungsgründen) tagelang, mit der Info rauszurücken, dass die arme Lucy durch einen Vampirbiss im Todesfall zu eben solch einer Vampirin wird und deswegen nachts tunlichst bewacht werden sollte. Hätte van Helsing seinen Kompagnon einfach etwas früher über die drohende Gefahr informiert und ihn nicht tagelang im Dunkeln tappen lassen, wäre Lucy wohl kaum dahingeschieden.
Nun denn, wirklich problematisch wird es schließlich zum Schluss. Die mittlerweile 6-köpfige Vampirjäger-Truppe verkommt hier nämlich mehr und mehr zu religiösen Sektierern. Kaum ein gesprochener Satz ertrinkt nicht im religiösen Pathos und auch der bis dahin sympathische van Helsing wird mehr und mehr nervig ("arme, teure, liebenswürdige Mina").
Einige Schwachstellen, wie etwa das recht kuriose Frauenbild, sind sicherlich der Entstehungszeit geschuldet, einige andere hingegen nicht.
Oben erwähnte Flucht von Jonathan geht trotz akribischer Buchführung aller Protagonisten gänzlich unter. Obwohl sich alle reichlich mit der Jagd auf einen Vampir beschäftigen und die ganze Leidensgeschichte um Lucy erlebt haben, dauert es Ewigkeiten, bis man darauf kommt, dass Mina eventuell von Dracula gebissen worden sein könnte. Die typischen Bisswunden zeigt sich nicht, was zur Frage führt, wo sie denn eigentlich gebissen wurde...
Den Anfängerfehler mit Lucy erwähnte ich ja oben schon (Kommunikationsdefizite sind offenbar zeitlose Probleme).
Weiterer Kritikpunkt: Stoker beschreibt Charaktäre und Orte nur sehr unzureichend. Eigentlich untypisch für die Entstehungszeit, in der andere Schriftsteller wie etwa Fontane seitenweise Torbögen beschrieben, nennt Stoker kaum Details zu den Orten - so kann man sich z.B. Lucys Haus nicht besonders gut vorstellen, auch die Anstalt mit Renfield bleibt sehr schemenhaft beschrieben. Über die Vergangenheit der Personen erfährt man wenig, gerade Arthur und der Quincey bleiben meist Statisten, sodass der Tod Quinceys am Ende recht unnötig erscheint (und nebenbei auch extrem lieblos abgetan wird...).

Bleibt als Fazit eine tolle Idee, die literarisch jedoch unzureichend umgesetzt wurde. Nicht umsonst verbindet man mit Dracula eher Filme als das Buch von Stoker. Auch wenn diese Problematik bei vielen Werken dieser Art (berühmte Geschichte, viele Verfilmungen, durchschnittliches Buch - siehe z.B. Moby Dick) existiert, zähle ich dieses Buch zu den schwächsten in der Reihe.
Der Plot verdient 2,5 von 2,5 Sternen, der Stil nochmal 0,5 von 2,5, ergo 3 Sterne!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2014 2:59 PM CET


Lovers
Lovers
Preis: EUR 0,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Lovers (MP3-Download)
Ein ziemlich melancholisches, der Jahreszeit entsprechendes Lied. Als ich den Song vor einigen Tagen im Radio hörte, war ich sofort gepackt, der Chorus geht schnell ins Ohr, die Stimme des Sängers der mir vollkommen unbekannten Band (!?) Beech passt perfekt, rundum gelungenes Stück.
Nebenbei für alle, die es überhaupt noch interessiert: Das Video gehört definitiv zu den besseren in letzter Zeit! :)


Nachtzug nach Lissabon
Nachtzug nach Lissabon
DVD ~ Jeremy Irons
Preis: EUR 9,99

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas lückenhaft, 7. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Nachtzug nach Lissabon (DVD)
Lieber Leser, vorneweg 2 Punkte:
1. Die Rezension enthält Spoiler.
2. Die Rezension bezieht sich NUR auf den Film, zieht demnach auch keine Vergleiche zur Romanvorlage.

Was den insgesamt sehr schönen und dramaturgisch soliden Film sehr abgeschwächt hat, war sein Anfang. Wir sehen zunächst Raimund, Lateinlehrer und Hauptperson der Geschichte, in seiner Wohnung beim Schachspiel gegen sich selbst. Ein paar Anekdoten wie der gebrauchte Teebeutel aus dem Mülleimer werden gezeigt, zeichnen so also in Ansätzen das Bild eines etwas zerstreuten, leicht einsamen Paukers. Und fertig ist das Expose. Mehr Einführung wird uns nicht gegönnt, diese 1:30 Minuten dienen als gesamte Grundlage bzw. Hintergrund für die nächsten Handlungen. Zu wenig, finde ich, denn schon die Rettungstat auf der Brücke gerät irgendwie lieblos. Kaum ein Wort wird gewechselt, die Frage nach dem Warum? oder Wer sind Sie überhaupt? wird nicht gestellt, möglich, dass die Unwissenheit des Zuschauers bewusst gewollt ist - besonders plausibel wirkt es nicht.
Auch in der Schulklasse, in die Raimund die Unbekannte Fast-Selbstmörderin mitnimmt, geht alles schnell-schnell. Arbeiten zurück, Text übersetzen, noch im ersten Satz der Abgang der Unbekannten, Raimund hinterher mit ihrem Mantel. Seine Sprachgewandheit lässt sich nur erahnen (er kann Marc Aurel auswendig zitieren - wie fast jeder alte Lateinlehrer), sein Interesse für das Buch von Amadeo, welches er in der Jacke der Unbekannten findet, dagegen nicht wirklich nachvollziehen.
Warum er in den Zug nach Lissabon steigt? Ehrlich gesagt keine Ahnung. Warum er sich selbst in den Schriften von Amadeo wiederfindet? Keine Ahnung. Zwar füllen sich die Anfangs noch etwas platt und pauschal wirkenden philosophischen Phrasen Amadeos nach einiger Zeit mit Leben, doch zunächst ist man geradezu empört, wie Raimund diese Texte so magisch finden kann.

Wie gesagt, das Expose hat mich ein wenig ratlos nach Lissabon geschickt, unfähig, die Handlungen Raimonds logisch nachzuvollziehen bzw. Interesse für die Lebensgeschichte Amadeos zu entwickeln.

Was sich dann in Lissabon entspinnt, angefangen mit dem Kennenlernen Mariannas, über die Treffen mit ihrem Onkel, bis hin zu den zahlreichen Gesprächen mit der Schwester Amadeos, ist großes Kino und absolut packend erzählt.
Für jemanden, der die Salazar-Diktatur aus Altersgründen nicht "erlebt" hat und dank des voll auf Weltkriege und deutsche Revolutionen gedrillten Geschichtsunterrichts auch nie vermittelt bekommen hat, wirken die zahlreichen grausamen und beklemmenden Details ebenso erschütternd wie "Interesse weckend" (auch über die im Film gezeigten Fragmente hinaus).
Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Amadeo, Estefania und Jorge entwickelt, ist berührend und trotz ihrer Schlichtheit dramatisch.
Dramaturgisch gefällt mir, dass sich die Rückblenden erst im Laufe der unterschiedlichen Gespräche zu einer Chronologie entwickeln und dass darauf verzichtet wurde, dem Zuschauer noch einmal einen roten Faden in den Film zu basteln. Am Ende weiß sowieso jeder, in welchen zeitlichen Kontext die Rückblende einzuordnen ist, da braucht es keine erklärenden Kommentare der handelnden Personen.
Schauspielerisch überragend fand ich August Diehl, der den jungen Jorge so intensiv und authetisch spielt, dass er der eigentlichen Hauptperson Amadeo hier und da die Show stiehlt.
Am Ende der Geschichte weiß man dann auch, wieso Raimund dieses Buch so super fand und welche Parallelen er für sich erkennen konnte oder viel mehr wollte.
Der letzte Kritikpunkt: die Schauspieler passen nicht immer zusammen. So ist zum Beispiel die ältere Version von Estefania eine glatte Fehlbesetzung, weil 1. zu jung und 2. optisch ganz anders (Muttermale an Hals und Brust...weggelasert?). Bruno Ganz, den ich als Schauspieler spätestens seit Brot und Tulpen sehr schätze, schlägt sich unter Wert, hat aber auch nicht die dankbarste Rolle erwischt, muss er doch die ältere "Version" des überragenden August Diehls spielen, gegen den er etwas abfällt.

Ein ingesamt guter Film, der sowohl Anspruch, Geschichte, Romanze und stellenweise Humor bietet. Ich würde so gefühlte 3,5 Sterne vergeben, die aber aufgrund der vielen gelungenen Szenen eher einer Auf- statt Abrundung bedürfen...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2013 9:44 PM CET


Peter Neururer: Aus dem Leben eines Bundesligatrainers
Peter Neururer: Aus dem Leben eines Bundesligatrainers
von Thomas Lötz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kein großer Wurf, 16. Oktober 2012
Ich mag Peter Neururer echt sehr gerne, auch wenn seine Arbeit als Trainer oft belächelt wird - er hatte mit fast jeder Mannschaft zeitweise Erfolg und reden konnte er auch.
Was ich mir demnach gewünscht hätte, wäre eine Darstellung der Dinge ganz subjektiv und ehrlich von Peter Neururer selbst. Ich, der Peter, habe damals in Bochum...
Gerne auch gewürtzt mit ein paar allgemeineren Auslassungen zum Fußball, vielleicht ein bisschen Taktikschulung mit Peter, ein paar Sätze Analyse zu Schlüsselspielen beim VFL, auf Schalke oder in Hannover.
Stattdessen Sätze wie "das erste Saisonspiel ging unglücklich 2:4 verloren, im Anschluss setzte es zwei desolate Niederlagen beim 0:4 in Wolfsburg (glaub ich)und dem 0:3 gegen Aachen". Kurz darauf wurde Neururer in Hannover entlassen, wie wir alle wissen, aber da war doch mehr los damals. Hannover war doch nicht nur ein Gespräch mit Enke und Tarnat. Hannover war Tommy Brdaric, Mr. Selbstüberschätzung. Hannover war der Beinahe-Sieg gegen Bayern, als es am Ende doch wieder ein erduseltes Münchner 1:1 gab.
Bochum gibt auch mehr her (allein die Siege gegen Schalke, Bayern, Dortmund hätten jeweils 2 Seiten gebraucht), selbst Duisburg wird mir viel zu oberflächlich einfach abgegrast. Mir fehlt die Tiefe, ein paar Sätze zu Spielern, ein bisschen mehr Trainingsalltag und eben nicht diese pseudo-neutrale Erzählerperspektive. Nebenbei wirken die Dialoge völlig unglaubwürdig und eben oberflächlich.
Ein Trainer mit so vielen Stationen hat doch mehr zu erzählen als diese dünnen 188 Seiten.
Dafür, dass ein Ghostwriter am Werke ist, ist der Schreibstil leider völlig erbärmlich, Hauptsätze über eine Zeile reihen sich aneinander und die pausenlosen Beiweihräucherungen auf die Geradelinigkeit und Konsequenz Neururers (die ihm mehr als einmal zum Boomerang wurden) hätte es auch nicht gebraucht.
Ich hätte mir unterm Strich einfach viel mehr Peter Neururer gewünscht und eben weniger Berichtstil. So leider nicht empfehlenswert.


Candy (2-Track)
Candy (2-Track)
Preis: EUR 10,41

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufsteigende Tendenz, 8. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Candy (2-Track) (Audio CD)
Die Achterbahnfahrt, die Robbie Williams in den letzten Jahren hingelegt hat, sucht echt ihresgleichen. Vor genau 10 Jahren war mit "Escapology" der Olymp erreicht, die anschließende Tour mit den fast schon legendären Knebworth-Konzerten wurde zum Triumphzug durch Europa und selbst die etwas zweifelhafte Biografie "Feel" wurde zum Kassenschlager. Dann wurde es ein bisschen stiller, mit "Intensive care" kam ein akzeptables, aber eben nicht triumphales Album und ein paar persönliche Krisen schien es auch gegeben zu haben. 2006 der Tiefpunkt mit Rudebox, 2009 mit "Reality killed the video star" irgendwas Undefinierbares zwischen Schonmal-besser-dagewesen (Morning sun, You know me) und noch-nie-dagewesen-aber-auch-nie-vermisst (Bodies). Kurzum, mir hats nicht gefallen!
Candy ist jetzt sicherlich nicht wieder sofort eine Rückkehr zu Angels/Feel/Let me entertain you/Mandalay-Zeiten, ABER immerhin mal wieder ein netter, hörbarer, eingängiger Radiosong. Ein Ohrwurm, der zumindest im Moment (noch) nicht nervt, der keinem richtig weh tut, der aber vor allem mal wieder ein bisschen einfacher und leichter zu greifen ist als die vorangegangenen "Vorab-Singles".
Sind wir mal ehrlich, Robbie Williams hat nie Musik mit großartigen Ecken und Kanten gemacht, und wenn, ging dies voll in die Hose (Rudebox). Sein Terrain war gute Pop-Musik, mal etwas "härter" (Come undone), mal seicht (Feel, Advertising space). Und das liefert Candy allemal. Der Einfluss von Gary Barlow macht sich ziemlich gut bemerkbar, nachdem sich zuletzt eher die Riege der Gescheiterten (Duffy, Horn) versuchen durfte und eher überschaubare Erfolge produzierte.

Übrigens kann ich beim besten Willen nirgendwo "Backe, backe Kuchen" raushören...selbst nach mehrmaligem Nachhören nicht! ;)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 22, 2012 4:14 PM MEST


Didi Man
Didi Man
von Dietmar Hamann
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Didi Hamann Fußballgott!, 18. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Didi Man (Gebundene Ausgabe)
Der gute, alte Didi Hamann. Einer aus der goldenen Generation mit Jeremies, Bode, Jancker und Ramelow. Unerklärlicherweise 2002 ins WM-Finale gestolpert, 3 Jahre später ebenso unerklärlicherweise das CL-Finale gedreht und bis heute eigentlich von den meisten Kennern der Fußball-Szene mit einem Schmunzeln bedacht.

Da ich mich schon mit Wunderwerken wie "Ich - Erfolg kommt von innen" (Kahn, Oliver) oder der Bio von Effenberg (Titel hab ich tatsächlich vergessen) herumgeschlagen habe, war mein erster Eindruck tatsächlich erstmal richtig gut. Netter Stil, bisschen ironisch hier und da, gutes, verständliches Englisch. Dankenswerterweise werden uns härtere Exkurse in den Liverpool-Slang erspart und sieht man von dem etwas hoch gegriffenen Vorwort ab (CL-Finale "Hamann took over"...naja) wird auch die Selbstbeweihräucherung wohl dosiert.
Ich muss zugeben, ich hatte immer eine Schwäche für Hamann. Dieser wunderbare, unspektakuläre Fußballer, der ebenso nüchtern wie lauffaul seinen Job als Abräumer verrichtete, alle Jubeljahre einen Strahl in irgendein Tor versenkte und gefühlt alle 4 Monate verletzt war, er hatte etwas erhabenes, etwas würdevolles. Und vielleicht auch deswegen spare ich ihn meistens aus, wenn ich mit leichtem Schaudern an die Zeiten von Marco Rehmer, Christian Ziege, Thomas Linke und besagtem Jens Jeremies zurückdenke, alles Spieler, die einem heute vorkommen wie Protagonisten eines trashigen Fußball-Romans.
Beim Lesen musste ich zugeben, dass ich doch recht wenig über das Fußballerleben von Hamann auf der Insel mitbekommen habe. Und so weiß ich es auch zu schätzen, dass doch recht neutral und chronologisch die Stationen Hamanns durchleuchtet werden. Wer auf irgendwelche Abrechnungen wartet, wird enttäuscht.
Klasse wird es immer, wenn Hamann Einblicke in das uunmittelbare Drumherum eines Spiel gewährt. Seine Einwechslung als City-Spieler in Liverpool, das gesamte Kapitel rund um das CL-Finale, die Beschreibung des letzten Spiels für Liverpool im FA-Finale. All diese Dinge packen geradezu und lassen die alten Bilder wieder vor dem inneren Auge entstehen.
Nervig wirds, wenn Hamann die Deitschland-Keule schwingt. Was der Deutsche ansich dem Engländer ansich voraus hat. Die alte Leier von der Disziplin, dem Teamgeist, dem Nachvorneschauen. Geradezu befremdlich, wie Hamann es schafft, die 1:5 Klatsche von München gegen England noch in eine wertvolle Lektion und quasi ein Beispiel für die deutsche Mentalität zu verwandeln. Immer wieder garniert mit der Feststellung: England 2002 im VF raus, Deutschland im Finale!!!
Zwar verspricht Hamann am Anfang des Buches, nicht mit Deutschland-England-Klischees zu spielen, er tut es letztlich aber doch am laufenden Band.
Mich persönlich stört, dass die Nationalmannschaft nur sehr kurz angeschnitten wird, das Turnier 2004 z.B. kommt gar nicht vor. Auch privat erfahren wir nur sehr wenig. Das scheint bewusst so zu sein und stört mich persönlich auch nicht, trotzdem wundert man sich oftmals, dass Hamann im Prinzip immer nur von SEINEN Entscheidungen spricht und der Eindruck entsteht, dass es gar keine Familie gibt, die hätte mit betroffen sein können. So z.B. bei seinen Wechseln (Ausnahme: ManCity).

Unterm Strich würde ich mal sagen: Ordentlich! Hier und da ein bisschen arg zurechtgebogen, insgesamt aber kurzweilig und unterhaltsam.


Dr. House, Season 7 [6 DVDs]
Dr. House, Season 7 [6 DVDs]
DVD ~ Hugh Laurie
Wird angeboten von the-dvd-house
Preis: EUR 13,19

33 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Ende naht, 4. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Dr. House, Season 7 [6 DVDs] (DVD)
Nachdem ich die ersten 4 Staffeln für absolut sensationell und fast einmalig in ihrer Erfolgsgeschichte hielt, fand ich schon Staffel 5 ein bisschen langweilig. Allerdings hat es damals noch das großartige Finale rausgerissen. Staffel 6 fand ich weitestgehend belanglos und vor allem auch unglaubwürdig (rund um die Therapie/den Entzug).

Nun ist Staffel 7 quasi die letzte Etappe im House-Cuddy-Zyklus und bereitet zudem langsam aber sicher das Finale in Staffel 8 vor. Was ich leider völlig misslungen finde, ist die Darstellung der Beziehung zwischen Cuddy und House. Da schaukelt sich diese "Hass-Liebe" über 6 Staffeln hoch, bis es ENDLICH zum langersehnten Liebes-Showdown kommt, und dann wird das ganze echt lieblos in 12 Folgen abgefrühstückt. Offenbar wurde recht plötzlich bekannt, dass Lisa Edelstein aussteigt, sodass die ganze Romanze sehr zügig ihr Ende finden musste. Anders lässt sich der unsinnige Trennungsgrund und auch das idiotische Staffelfinale nicht erklären. Dies übrigens auch ein Punkt, der mich enttäuscht hat. Waren die Finals bislang wirklich genial und teilweise besser als die gesamte Staffel bis dahin (man denke nur an die Doppelfolge um den Kopf von House und das Herz von Wilson in Staffel 4 oder eben auch Staffel 5 mit der Haluzination mit Cuddy), ist das Ende in dieser Staffel einfach plump und unrealistisch.

Die Abwesenheit von 13 ist anfangs noch ein großes Thema, fällt dann aber arg fix unter den Tisch und wird auch gar nicht groß thematisiert. Auch das hat mich geärgert. Dann wird mit Masters zum gefühlt 17. Mal ein neues Team-Mitglied eingeführt (immerhin nicht ganz so schlimm wie die Chinesin in Staffel 8, um hier einen kleinen Vorgriff zu tätigen...), das augenscheinlich überhaupt nicht in die Gruppe passt und - natürlich! - mal wieder die guten, alten Cameron-Floskeln von Gutmenschentum und Ehrlichkeit aus den ersten Staffeln wiederholt.

Mit Abstand am dümmsten: Die Hochzeit mit der Nutte. Was wird aus der Geschichte? Erst wird die große Keule geschwungen, was für Konsequenzen drohen von wegen Verlust der Ärzte-Zulassung etc und dann versickert das alles im Sande und wird nie mehr thematisiert. Von Annulierung, Scheidung, oder besagten Konsequenzen nichts zu hören.

Was der Staffel aber dennoch zu ihren 3 Sternen verhilft, ist die Tatsache, dass die Fälle langsam aber sicher wieder etwas besser werden als in den Staffeln zuvor. Zudem entwickelt sich Taub so langsam für mich zum heimlichen Star der Sendung neben Hugh Laurie. Taubs Spielerein mit Foreman beleben die Staffel und lassen den ärgerlichen Plot um House und Cuddy ein wenig in den Hintergrund treten.

Ich freue mich, dass die Sendung auch nach 7 Staffeln noch akzeptabel unterwegs ist, denke aber auch, dass das Ende nach Staffel 8 keinen Deut zu früh kommt. Man hört zwar nicht auf, wenns am schönsten ist, das ist gefühlte 3 Staffeln her, aber es ist noch einigermaßen nah dran am Zenit
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 11, 2012 6:27 PM CET


FIFA 12
FIFA 12
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwach!, 5. Januar 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: FIFA 12 (Videospiel)
Zunächst einmal muss ich sagen: Fifa hat mich auf der PS2 immer begeistert, 07 habe ich hoch und runter gezockt, hatte in Legende in jedem Land den Meistertitel gewonnen und mir jeden erdenklichen Scheiß freigespielt! Fifa10 ebenso. 08 und 09 fand ich ziemlich schwach, trotzdem habe ich auch diese Spiele gekauft und gezockt. Man kann also nicht behaupten, ich wäre Fifa grundsätzlich abgeneigt, wie es bei vielen PES Zockern der Fall ist. Mich haben auf der PS2 auch die vielen Programmierfehler nicht gestört, da das Spiel durch ziemliches Tempo und realistische Ergebnisse super viel Spaß gemacht hat.

Auf der PS3 besitze ich Fifa08, Fifa10, Fifa11 und nun leider auch Fifa12.
Mir geht es nicht primär um den Realismus eines Spiels. Kein Computer oder Play Station Spiel kann für sich beanspruchen hundertprozentig realistisch zu sein. Was Fifa12 betrifft, gilt jedoch die klare Devise: Realität gleich NULL!

Jeder Fußballer, der über die Kreisliga hinausgekommen ist, weiß, dass der ballführende Spieler fast immer langsamer ist, als der Spieler ohne Ball. Es mag Ausnahmen geben, in denen Spieler mit Ball 60 Meter lang an anderen vorbeiziehen. Grundsätzlich funktioniert gutes Fußballspiel jedoch durch Kombinationen. Bei Fifa12 hingegen rennt der gegnerische Spieler 5-10 Sekunden mit Ball am Fuß munter durch die gegnerischen Reihen, verpasst mehrfach das Abspiel, dribbelt sich durch unmöglichste Situationen hindurch, sodass die Löws, Guardiolas und del Bosques dieser Welt fluchend kollabieren würden.

Wer den Verteidigungsmodus erfunden hat, muss sich zwangsläufig die Frage stellen, ob er jemals ein Fußballspiel im TV gesehen hat. Mag sein, dass es endlich richtig anspruchsvoll ist und das tactical defending für die Profizocker ein wahres Paradies ist, aber für jeden Hobbyzocker hört hier alles auf. Ich will einfach nicht sehen, wie ein Ferdinand einen total schwachsinnigen Ausfallschritt macht, wenn ich die Kreistaste drücke, sich dann (als er merkt, dass die Finte vom Gegner durch diese unfähige Stolperaktion noch nicht beendet ist) umdreht wie ein LKW und im Sprintduell auf 20 Metern 7 verliert.
Überhaupt, so wendig und wuselig wie der Durchschnittsspieler bei diesem Spiel ist, sind im echten Leben maximal die Messis, Götzes, Özils und Schürrles. Von Lars Stindl, Hans Sarpei und Ottl war mir das bisher nicht bekannt.

Foulen kann man bei diesem Spiel eigentlich gar nicht mehr. Die Viereckstaste verliert komplett an Nutzen, da die Grätschen häufig sehr schwerfällig und unpräzise verlaufen. Ansich stehen die Gegenspieler einfach extrem weit weg vom Gegner. Selbst in der Bezirsklasse würde hier jeder Trainer einen Tobsuchtsanfall bekommen. Ein Zugriff ist eigentlich gar nicht möglich, da der Gegner bei der Ballannahme immer 5 Meter Raum um sich hat und man seinen Verteidiger erst mühevoll sekundenlang in Position bringen muss zum tacklen. Dies geht immerhin oft genug, da der Gegner ja bekanntlich den Ball nie unter 5 Sekunden am Fuß hält.

Nach vorne geht ziemlich wenig, richtiges Konterspiel wie damals bei 07 ist unmöglich, da das Mittelfeld im Schneckentempo nachrückt und die Außenverteidiger mehr oder weniger an der Mittellinie stehen bleiben. Geht dann ein Ball verloren, wird man ausgekontert wie die berühmte "Jugendmannschft", eine schlechtere Vierekette/Abseitsfalle habe ich selbst auch seit besagter C-Jugend nicht mehr gesehen, meistens rückt die Innenverteidigung genau dann vor, wenn der Steilpass längst gespielt wird, man hat dann entweder die Möglichkeit den Verteidiger wieder im LKW-Stil zu drehen und vergeblich hinterherzuhecheln, oder mit dem Torwart Harakiri zu spielen.

Manni Breuckmann und Frank Buschmann labern teilweise so extrem am Geschehen vorbei, dass man in die Versuchung kommt, sich die Totalausfälle Bayer/Hellmann zurückzuwünschen.

Zu guter Letzt, der Torwart. Dass Neuer und Casillas Granaten sind, wissen wir alle. Aber dass Neuer fast jeden Ball hält, aus unmöglichsten Winkeln, aus kürzester Distanz regt schon nach einer gewissen Zeit auf.

Also für Zocker ohne großen Fußballanspruch mag das witzig sein, aber jeder der selbst spielt, oder ein bisschen Ahnung hat, müsste normalerweise die Krise kriegen. Taktisches Verhalten wird ad absurdum geführt, oft steht die Doppel-6 25 Meter vor der Viererkette, bzw. der einzige Stürmer hängt 20 Meter vor dem 5-er-Mittelfeld. Die Viererkette verschiebt zum Teil so langsam, dass selbst die Traditionsmannschaft des Vereins Tränen in den Augen hätte. Und ohne großartige Trickserein geht spätestens bei "Profi" nichts mehr. Klar, technisch solltest du als Profifußballer was drauf haben, aber auch ein Gomez oder Hunterlaar schafft es ohne 45 Übersteiger zum Torerfolg zu kommen.

Ich fand vor allem Fifa11 deutlich besser und werde dieses Spiel auch weiter zocken. Wem Fifa12 gefällt, dem wünsche ich viel Spaß. Und den Machern des Spiels würde ich empfehlen, selbst mal kicken zu gehen, Sportstudio zu gucken (3D-Analyse) und beim nächsten Mal keine halbfertige Suppe zu veröffentlichen.


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