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Rezensionen verfasst von
Hicks "hicks" (Münster)

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Syro
Syro
Preis: EUR 14,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Album, 25. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Syro (Audio CD)
Nachdem Aphex Twin nach dem Doppelschlag Druqks scheinbar nur noch Musik für Eingeweihte machte, kommt er 2014 mit dem Album Syro zurück. Soviel sei gesagt: Es erwartet den Hörer in der Tat nichts revolutionär neuartiges, ich denke da hat Aphex auch einfach keine Lust zu. Möglicherweise muss er auch einfach nur sein Budget aufstocken, um sich neue Geräte für seinen analogen Fuhrpark zu besorgen, ich weiß es nicht. Analog wirkt die Musik auf diesem Album zu meist, wo er auf Druqks vor mehr als 10 Jahren noch den Laptop-Rocker raushängen lassen hat. Scheinbar hat Aphex Twin wieder Freude daran, Geräte aneinander zu stöpseln, um schließlich einen sehr geilen popigen Sound auf den Hörer los zu lassen, der an seine besten Tage erinnert.

Sowieso ist der Bezug zu seiner Vergangenheit in jedem Track zu hören und so steht die Frage im Raum, ob es sich denn nun wirklich um neues Material handelt. Ist mir kack egal, wenn das Ergebnis so stimmig klingt. Drill'n'Bass-Exzesse bleiben im Schrank, und ausgepackt wird feinster Aphex-Pop, mal sphärisch, dann verspielt und manchmal halt dann doch verkopft, aber die Frage sei erlaubt, ob sich Aphex Twin im IDM-Bereich wirklich noch so wohl fühlt. Wäre vielleicht mal eine interessante Frage für ein Interview :). Zwar hat Aphex Twin nix Neues mehr zu sagen, Spaß macht sein Bubblegum-Techno aber allemal.


Cathyron (Limited First Edition)
Cathyron (Limited First Edition)
Preis: EUR 15,97

5.0 von 5 Sternen Opulent, opulent, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cathyron (Limited First Edition) (Audio CD)
Winterstorm wandeln auf den Pfaden von Blind Guardian. Im Gegensatz zum verhältnismäßig "einfachen" Debut wird mit Bombast nicht gespart - mächtige Männerchöre und orchestrale Passagen verleihen dem Album die nötige Bedeutungsschwere, handelt es sich doch um das erste Konzeptalbum der Deutschen. Das "mit angezogener Handbremse" gerockt wird, erklärt sich vermutlich dadurch, dass eine Geschichte erzählt wird, die im Fantasy-Bereich angesiedelt und naturgemäß eher episch angelegt ist und der Fokus auf komplex arrangierten Stücken liegt. Für mich ist die Musik sehr spannend, der Sänger sorgt in allen Tonlagen für die passende Stimmung, erweckt manchmal gar den Eindruck, es wären mehrere Sänger in der Band und es scheint überhaupt so, die Band habe sich in allen Disziplinen gesteigert, inbesondere bei den Texten, die ich auf dem Debüt schon ziemlich "true"-mäßig finde :).

Für mich ist durch dieses Album eine neue Hoffnung am Power/Symphonic Metal-Horizont geboren und ich bin gespannt, was da noch alles auf uns zu kommt. Durch die Folk-Elemente ist die Musik für Fans von Falconer und Tyr sicher interessant und wer die Dramatik und Epik von Blind Guardian (ab der Imaginations) zu schätzen weiß, wird sicher auch nicht enttäuscht sein.


The Silent Force (Standard Version)
The Silent Force (Standard Version)
Preis: EUR 7,49

3.0 von 5 Sternen Ritter und Prinzessinnen, 3. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja, ich steh auf Fantasy-Zeug: Ritter, die Prinzessinnen vor feuerspeienden Drachen beschützen und so. Metal habe ich durch bombastisch-aufgeblasenen Power/Symphonic Metal erst richtig kennengelernt und auch Within Temptation zählen wohl dazu und so entdeckte ich sie zu der Zeit, als sie mit der orangenen Version von Mother Earth noch eher als Geheimtipp galten, obwohl selbst schon damals unverkennbar war, dass sie - so dermaßen penentrant wie ich es selten erlebte - nach Ruhm und Charts-Platzierungen strebten. Ich mag auch heute noch Ritter und Prinzessinnen und ich mag auch heute noch die Stimme von Within Temptation, die in gestandenen Männern Beschützerinstinkte auslöst. Sie gleicht eher einem elfenhaften Trällern als dem geschmetterten Walküren-Gesang von (alte) Nightwish, doch Within Temptation haben ein Problem: Die Instrumentalfraktion agiert weitgehend lustlos und uninspiriert. Es gibt kaum (interessante) Soli, die Gitarren sind runtergestimmt, sollen wohl damit Power zum Ausdruck bringen, aber da sie im Mix ziemlich weit hinten stehen, bleibt selbst der Druck weg. Drums? Nun ja. Rausreissen tut aber das Orchester einiges, es ist nicht zu groß, aber immer noch groß genug um der Musik die gebührende Epik zu verleihen. Die Chöre, nun ja, Geschmackssache, für mich ertönen sie einfach zu oft und zu sehr in Nightwish-Manier. Ich wünschte Sharon würde in einer anderen Band singen, Punkt. Für eine Metalproduktion zu kraftlos, aber für eine Pop-Platte, nichts anderes soll die Silent Force sein, ist sie einfach gut, sehr gut sogar. Da Pop aber immer auch etwas oberflächlich bleibt, reicht es nur für 3 Sterne, selbst wenn es im Pop Ausnahmen wie Radiohead oder Björk gibt. Mittlerweile gibts diese CD für ein Appel und ein Ei, also zugreifen, solltet ihr Interesse an derartiger Musik haben.


Watershed
Watershed
Wird angeboten von dutchtoni
Preis: EUR 39,95

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewohnte Qualität von Opeth, 25. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Watershed (Audio CD)
Jeder, der sich beim neuesten Werk von Opeth eine Rückbesinnung auf die Härte von My Arms, Your Hearse erhofft hat, wird beim Lauschen von Watershed zwangsläufig enttäuscht sein, da die Growls ein weiteres mal erheblich reduziert wurden. Doch allein diese Tatsache spricht nicht unbedingt gegen die neu eingeschlagene Richtung von Opeth, denn weiterhin sind die Stücke auf der neuesten Scheibe von Düsternis und Melancholie beseelt - mehr noch als zuletzt auf der Ghost Reveries, die für Opeth-Verhältnisse fast schon optimistisch klang. Auffällig ist der immer stärkere Bezug zu den glorreichen Siebzigern, der von Album zu Album immer offensichtlicher wird, aber natürlich gibt es auch wie gewohnt die metallischen Ausbrüche, die nun mal gerne mit Opeth in Verbindung gebracht werden. Ich glaube nicht, dass Opeth sich dauerhaft - wie einst die Bands Anathema und Katatonia - auf reinen Psychedelic bzw. Alternative-Sound festlegen werden, denn dazu sind Opeth dann doch halt zu tief im Metal verwurzelt und ich kann es mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. Die personellen Änderungen hat die Band auch sehr gut verkraftet und stilistisch sind nur wenige Änderungen bemerkbar, wenn man von der Tatsache absieht, dass den Keyboards (Mellotron u. Hammond) mehr Raum zur Entfaltung gelassen wurde. Die E-Gitarren bretzeln und die akkustischen Gitarren verzaubern wie eh und je. Überhaupt ist die neueste CD sehr träumerisch ausgefallen. Die Spielzeit des Albums ist ungewohnt kurz ausgefallen, weil langwierige Riff-Konstrukte aussortiert wurden und somit nur die Essenz zur Geltung kommt, was sich darin bemerkbar macht, dass bis auf Hessian Peel alle Songs die 10-Minuten-Marke unterschreiten. Zwar hat die Scheibe nicht den sagenhaften Überraschungseffekt wie das im selben Jahr erschienende neue Album von Dark Suns, aber dank der gewohnten Qualität ist auch diese CD unverzichtbar für Freunde des gefühlbetonten Prog-Metals. Opeth sind und bleiben eine Ausnahmeband!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 20, 2014 2:49 AM CET


Gambling With The Devil (Limited Edition)
Gambling With The Devil (Limited Edition)
Preis: EUR 16,16

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr abwechslungsreich, 14. Dezember 2007
Unglaublich: Seitdem ich Helloween nach dem großartigen Album "The Dark Ride" vollkommen aus den Augen verloren habe, weil ich mich vermehrt anderen Metal- und Rock-Richtungen zugewandt habe, ist es mir heute doch tatsächlich passiert, dass ich in das neueste Album der Kürbisköpfe reingehört habe. Es hat mich tatsächlich gepackt und in mir so ein nostalgisches Gefühl aufkommen lassen - also sofort gekauft. Warum ich die Rezension bereits am ersten Tag des CD-Erwerbs schreibe? Helloween sind einfach so eingängig und mitreißend, dass ich sofort mitsingen könnte, doch trotzdem passiert in den Songs sehr viel. Klar, die meisten Lieder gehen straight nach vorn, aber dennoch bleibt Platz für spektakuläre Gitarrensoli und auflockernde Tempo-Wechsel. Sehr abwechselungsreich ist die Platte zudem aufgefallen und es werden alle Facetten von Helloween bedient. Es gibt zunächst den aggressiven Opener "Kill It", das balladeske "As Long As I Fall" und darauf das treibende "Paint A New World", schließlich läutet "The Bells Of The 7 Hells" die düstere Phase ein, während "Fallen to Pieces" eher progressiv angehaucht ist, schließlich gibts dann noch den Happy Metal-Song "Can Do It" auf die Lauscher und beendet wird das Album mit dem klassischen "Heaven No Lies". Wie ein "Best Of Helloween" wirkt das Dargebotene und allein das ist schon ein Zeichen dafür, dass die Kürbisköpfe alles richtig gemacht haben. Ingesamt bin ich also nicht enttäuscht worden und seien wir mal doch ehrlich, liebe "Extrem-Metaller": Wozu kann man besser moshen als zu Speed- oder Power-Metal? Eben :)!!!


Given to the Rising
Given to the Rising
Preis: EUR 16,16

5.0 von 5 Sternen Wow, ein echtes Erlebnis, 1. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Given to the Rising (Audio CD)
Diese CD ist mein erster Kontakt zu Neurosis und ich habe den Kauf auf keinem Fall bereut. Es ist schwierig diese Musik zu kategorisieren. Am ehesten kann man Neurosis dem Doom Metal zuordnen, aber auch Post Rock-Elemente lassen sich bei näherer Betrachtung ausmachen. Es erwarten den Zuhörer also ziemlich fette Dampfwalzen-Riffs, doch auch ruhige Momente ziehen den Hörer zunehmend in einen Abwärtsstrudel, dem man sich nur schwer widersetzen kann - dazu noch der ziemlich kranke Gesang, bei dem die Stimme arg strapaziert wird. Häufig beschwören die monotonen Gitarrenkonstrukte und das einfache aber effektive Drumming eine gerazu hypnotische Stimmung herauf. "Given to the Rising" wird wohl auch dem letzten Optimisten den Tag gehörig verderben. Diese vertonte Depression wird schließlich noch in eine raue und authentische Produktion gebettet. Übrigens, wer sich nach dieser Beschreibung immer noch nichts unter Neurosis vorstellen kann, sollte sich von deren offizieller Homepage den kostenlosen Song "Water is not Enough" runterladen. Für mich also echt ein Highlight in dem ausklingenden Jahr 2007, welches mich auf die älteren Alben dieser Band aufmerksam gemacht hat. Wer also Doom Metal mit pschedelischen Elementen mag und Neurosis noch nicht kennt, sollte es mir gleich tun: Kaufen!


Harvest
Harvest
Preis: EUR 12,36

4.0 von 5 Sternen Naglfar rocken, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Bei "Harvest" handelt es sich um melodischen Black Metal mit einer transparenten Produktion und eingängigen Refrains, die vielen anderen Black Metal-Bands leider abgehen, weil sie dann ja um ihren "True-Status" fürchten müssten. Nein, nein, ich möchte nicht wieder diese ewig-währende Diskussion um "Trueness" vom Zaun brechen, aber die Musik hat trotz der genannten Eigenschaften nichts mit Dimmu Borgir zu tun. Ich frage mich oft, wieso dieser Vergleich so häufig geäußert wird. Schließlich werden die Keyboards hier nur selten aber dafür effektiv eingesetzt und Experimente hat man hier auch nicht zu befürchten. Wie in diesem Genre üblich gibts selbstverständlich auch Blastbeats, die immer wieder an passenden Stellen eingesetzt werden, aber man darf von Anfang bis Ende des Albums keine nordische Raserei erwarten, denn dafür sind immer noch zu viele Mid-Tempo-Parts in die musikalische Struktur der Songs eingeflochten. Auch toleranten Fans des traditionellen Black Metals empfehle ich zumindest mal, in die Musik von Naglfar reinzuhören. Mag sein, dass sie enttäuscht werden, aber die Qualität werden auch sie der Musik nicht absprechen können. Um den Thron des Melodic Black Metal zu erklimmen, fehlt es Naglfar allerdings an der epischen Atmosphäre, wie sie Bands vom Schlage Emperor zu Stande brachten, daher können sie sich nicht ganz vorne einreihen. Auch die frostige Stimmung der meisten traditionellen Black Metal-Bands kommt hier leider etwas abhanden. Empfehlenswert und auch düster ist dieses Album aber allemal.


The Blue
The Blue
Preis: EUR 17,33

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön traurig, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: The Blue (Audio CD)
Alle die auf der Suche nach der passenden, musikalischen Untermalung des Herbstes sind, könnte dieses Album interessieren. Bei dem Album "The Blue" handelt es sich um eine musikalische Reise quer durch die emotionalen Empfindungen eines Menschen, allem voran natürlich die Melancholie. Novembre - welch passender Bandname - gelingt es auch, bravourös die traurigen Momente des Lebens zu vertonen, was vor allem auch der warmen Stimme von Carmelo Orlandeo zu verdanken ist. Doch neben der klaren Singstimme kann er auch richtig fies growlen, was der Musik eine gehörige Portionen Düsternis verleiht. Der Name, der vielen Hörern dieser CD in den Sinn kommen mag ist Opeth und das ist gar nicht mal so abwegig, wenngleich die Musik von Novembre doch in ihrer Gesamtheit deutlich sanfter daherkommt. Fehlen tun natürlich auch die Einsprengsel akustischer Gitarren nicht. Man höre sich den Übergang von "Cantus Christi" zum Instrumental "Zenith" an: Gänsehaut pur! Ich wage einen Vergleich, der im Zusammenhang mit Novembre so gut wie nie gestellt wurde - die Musik erinnert mich nämlich tatsächlich auch an die CD "Comfort Me, Infínity" von der Gruppe "Paragon of Beauty". Die Eigenständigkeit und Perfektion von Opeth erreichen Novembre zwar (noch?) nicht, aber wem Opeth gefällt und die melancholische Ausrichtung mag, wird an dieser CD nicht vorbeikommen.


Doom III
Doom III
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 37,90

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Schrecken aller Jugendschützer ist wieder da, 22. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Doom III (Computerspiel)
ID Software haben das Ego-Shooter-Genre durch den Welt-Hit Doom erst so richtig etabliert. Vor allem die Grafik war zu dieser verblüffend realistisch, das Spielprinzip allerdings eher einfach - um nicht zu sagen stumpf. Nach 10-jähriger Pause lassen uns die Entwickler mit Doom 3 erneut staunen. Ein wahres Grafikfeuerwerk wurde uns vorher versprochen und tatsächlich revolutioniert ID wieder einmal die Welt der 3D-Spiele durch eine atemberaubende Technik, die auch bei verhältnismäßig langsamen PC's eindrucksvoll erscheint. Mehr dazu später.
Das Spielprinzip ansich dürfte schnell erklärt sein: Von Raum zu Raum schleichen und Monster abknallen. Also alles beim Alten. Überhaupt sind Gameplay-mäßig keine Neuheiten zu entdecken, womit der Innovationspreis nur an die Grafik verliehen werden kann. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist Doom 3 halt immer noch Doom.
Noch nie sahen die Monster in einem Spiel fieser aus. Schon allein ihr Anblick strapaziert meine Nerven. Das Leveldesign ist grundsätzlich düster gehalten. Die großen Schockmomente blieben bei mir allerdings aus. Es ist schlicht vorhersehbar, wenn hinter mir ein Dämon auftaucht, sollte ich ein "Medipack" einsammeln. Die KI beschränkt sich höchstens auf Deckungsmanöver, in der Regel aber stürmen die Zombies einfach nur auf den Spieler zu, was aber nicht heisst, dass das Spiel einen zu niedrigen Schwierigkeitsgrad vorzuweisen hat. Die Atmosphäre ist trotz einiger spielerischer Defizite dennoch als gelungen zu betrachten, wenngleich System Shock II in dieser Hinsicht noch einiges mehr zu bieten hat. Überhaupt ist auffällig, dass sich die Doom3-Entwickler von anderen Spielen einige Sachen abgeguckt haben. Der Anfang erinnert stark an Half Life, die PDA's (digitale Audio-Aufzeichnungen) erinnern an das bereits erwähnte System Shock und die Zombies schleichen in bewährter Resident Evil-Art durch die engen Gänge.
Nun zur Technik: Ich habe derzeit einen Athlon 64 3500+. Ein wirklich netter PC, der es auch bei einer geringen Taktfrequenz von 2200 Mhz mit einem Pentium IV 3500 aufnehmen könnte, wäre nur das Betriebssystem (Windows XP) und das Spiel auf die 64-Bit-Architektur der CPU optimiert. Ohne noch weiter vom Thema abzukommen: Es sind also "nur" 2,2Ghz die mir für Doom 3 zur Verfügung stehen. Weiterhin habe ich eine GeForce 5900 XT (für aktuelle Spiele noch ausreichend, aber keineswegs eine High End-Grafikkarte) und 512MB RAM. Das Spiel läuft bei einer Auflösung von 1024x768 und hohen Details nicht unbedingt super flüssig, aber doch ganz annehmbar. Der geringe(?) Arbeitsspeicher macht sich jedoch beim Betreten einen neuen Raumes bemerkbar, indem der Computer ein wenig lädt und somit das Spiel kurz "stottert". Wie Doom 3 bei den empfohlenen 384MB RAM läuft, möchte ich nicht wissen. Nichtsdestotrotz ist Doom 3 angesichts der Grafikpracht nicht so Hardware-hungrig wie ich erst angenommen habe (als ich die Mindestvorraussetzungen auf der Hülle gelesen habe, kam mir der Gedanke, dieses Spiel könne niemals auf meinem PC laufen, aber als ich die Demo ausprobiert habe, gabs Entwarnung. Überhaupt ist es empfehlenswert, vorher die Demo auszuprobieren.)
Was mir nicht so gut gefällt, ist die übertrieben blutig dargestellte Gewalt in dem Spiel. Da es sich bei Doom 3 jedoch um ein Horrorgame für Erwachsene handelt, kann ich noch einmal ein Auge zudrücken. "Was wäre Doom ohne Skandal?" grinse ich jedesmal, wenn zu diesem Spiel ein Bericht im Fernsehen läuft. Unterm Strich sind mir Spiele wie Anno 1503 oder Gothic lieber, aber für den Hunger zwischendurch ist Doom 3 bestens geeignet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 7, 2009 4:38 AM MEST


Train of Thought
Train of Thought
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen DT haben den Zug nicht verpasst, 24. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Nach dem ersten hören dieser CD war ich erstmal geplättet, denn so wuchtige Riffs hatte ich von dieser Band nicht erwartet. Für Prog-Fans ist diese gesunde Portion Härte möglicherweise schwer verdaulich, aber es gibt zum Glück auch noch gewohnt melodische Stücke mit Frickelorgien, wobei dieser Anteil im Vergleich zu den früheren Werken dennoch geringer ausfällt. Auf dem Vorgänger hat sich diese Entwicklung bereits stellenweise angedeutet. Wenngleich fast alle Stücke die 10 Minuten-Marke überschreiten (was Longtrack-Fetischisten freuen dürfte), wird deutlich, dass sich Dream Theater stärker zu ihren Wurzeln, dem Metal, bekennen. Die Musik ist härter, moderner geworden und selbst vor kurzen "Nu Metal-Shoutings" wurde nicht zurückgeschreckt. Dream Theater scheinen sich dem gegenwärtigen(?) Trend zu öffnen und, was ich kaum für möglich gehalten habe, es gelingt ihnen auch tatsächlich. Die Scheibe ist für meinen Geschmack sehr gut, aber Proggies sollten das Ding trotzdem vorher im Plattenladen anchecken, ehe sie es kaufen und vielleicht enttäuscht sein werden.


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