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Rezensionen verfasst von
M. G. Herold (Wien)
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Nemesis: The True Story of Aristotle Onassis, Jackie O, and the Love Triangle That Brought Down the Kennedys
Nemesis: The True Story of Aristotle Onassis, Jackie O, and the Love Triangle That Brought Down the Kennedys
von Peter Evans
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,78

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Great to read but unbelievable, 2. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Evans is a great and talented storyteller and perfectly understands to generate an unbelievable and ingenius story, similar to the adherents of pastafarianism. Like the latter believe that the number of pirates is correlated with earth-warming and prove this correlation by connecting valid facts with an abstruse logic, Evans combines quotes from many reliable sources in a furious manner, and by doing so creates a incredible story, full of sex, crime, gossip and abstruseness. A great read, and who knows.....there is some truth in any unbelievable story.


Angola: Land of Shattered Dreams
Angola: Land of Shattered Dreams
von Zeca Santana
  Taschenbuch
Preis: EUR 26,99

2.0 von 5 Sternen disappointing, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
I was looking for memoirs of people from Angola describing the period of 1961 to 1975 and this book was the only one in English I could find. Besides the fact that it would have needed better lecturing, as other readers already stated, the author seems to simply ingore reality and self-critizism seems to be a foreign word to him. Whilst he claims that the revolution in Portugal in 1974 had been triggered by the army, dominated by communists, financed by the Russians, he completely ignores that the war in Angola consumed 50 % of Portugals BNP at that time, young males had to render 4 years of mandatory military service (to be delivered in Angola) and therefore it was no surprise that the people stood up against the government in place - Portugal was a right wing dictatorship by the way. At the same time the author went to high school in South Africa and his father would not allow him to return to Angola, "as the government tried to draft as many young men as possible for military service". He also claims that Portugal and Angola did not discriminate black people, everyone was allowed to vote at elections as long as they met a "certain standard of education". In reality, Portugal only provided a mandatory schooling of four years, one third of the population was illiterate at that time. Everyone can imagine how big the percentage of illiterate black Africans was in Angola. Elections were a farce anyway. Zeca SantanaŽs story delivers some facts of value but the rest of his story is maybe of value for hs family, however I wonder if they still can listen to dads stoires of the good old days...If anyone is aware of or has a recommendation for a more balanced memoir of those days please let me know.


Der blaue Cinquecento: Geschichte meiner Familie im Schatten des Terrorismus
Der blaue Cinquecento: Geschichte meiner Familie im Schatten des Terrorismus
von Mario Calabresi
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 31. März 2008
Mario Calabresi ist der Sohn von Luigi Calabresi, einem führenden italienischen Kriminalisten anfangs der 70 er Jahre, der in der "Bleiernen Zeit" Ermittlungen gegen die Linke leitend durchführte und verantwortete. Zielsetzung dieser Ermittlungen war der Nachweis der Beteiligung der Linken Szene an Bombenanschlägen in Italien zu Ende der 60 er Jahre(Diese Anschläge werden mittlerweile und heute der rechten Szene, unter Führung des staatlichen Geheimdienstes und des CIA zugeordnet). Während dieser Ermittlungen stirbt im Kommissariat nach langem Verhör ein Unschuldiger durch einen Fenstersturz. Obwohl im engeren Sinne nicht schuldig, wird Calabresi dafür durch die Linke verantwortlich gemacht. Es beginnt eine Hetzjagd gegen seine Person, die schließlich dazu führt, dass Calabresi einem Attentat zum Opfer fällt.

Mario Calabresi beschreibt die Auswirkungen dieser Tat - aus seiner persönlichen Sicht - auf das Leben seiner Familie und sein eigenes. Seine Angst, seine Stigmatisierung im stark politisierten Italien der 70er und 80 er, seine persönliche und berufliche Entwicklung, bis in die Gegenwart. Beeindruckend ist es, die tragische Gesamtsituation aus der Sicht der Famile des Opfers mitzuerleben. Calabresi erhebt seine Stimme leise, nicht vorwurfsvoll, aber mit bestechender Klarheit und Logik. Natürlich beschreibt er aus seiner eigenen, sehr persönlichen Sicht, aber es an diesem Buch weniger der Aspekt des Gerechtigkeitsgedankens oder der Politik im Vordergrund, sondern die Asuwirkungen einer Terrortat auf die Hinterbliebenen und deren Entwicklung. In diesem Sinne ist das Buch ausgezeichnet und zu empfehlen. Dies wird unterstützt durch die erstklassige Übersetzung von Michaela Wunderle, die das Buch flüssig und leicht lesbar macht. Von Michaela Wunderle ist auch ein Nachwort, dass einen Einstieg in die Thematik des Terrorismus in Italien in den 70ern liefert. Calabresi selbst geht in seinem Buch wenig darauf ein, da sie in Italien als bekannt vorausgesetzt werden können. Vertiefend zur Thematik empfohlen werden kann dazu auch u.a. das Buch "Terrorjahre. Die dunkle Seite der CIA in Italien" von Regine Igel.


Falco - Falco Symphonic
Falco - Falco Symphonic
DVD ~ Falco
Preis: EUR 12,77

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Echt gut!, 18. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Falco - Falco Symphonic (DVD)
Im Gegensatz zur gleichnamigen CD, die aufbereitete Nummern auf Basis der Orginal Falco-Tracks mit zugespielten, neu augenommenen Klassik-Instrumentaltracks verbindet und mich nicht wirklich vom Stuhl gerissen hat, ist diese DVD wirklich gut. Der klang neu herausgeputzt, optisch gut augfbereitet, ist diese DVD des legendären Falco Konzerts in Wr. Neustadt ein berührendes Dokument. Einerseits ist Falco, wie hier deutlich wird, tatsächlich Österreihs einzig wirklicher Popstar. Andererseits ist alles was man hier zu sehen und zu hören bekommt so wirklich österreichisch/wienerisch, dass einem erst so richtig bewußt wird, welch erstaunliche Leistung von Falco mit seiner Musik vollbracht wurde. Bravo an Thomas Rabitsch!


Falco Symphonic
Falco Symphonic
Preis: EUR 18,49

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Elvis aus Wien, 26. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Falco Symphonic (Audio CD)
Wieso? Einmal war Elvis ein Vorbild von Falco, zum anderen war auch er ziemlich fertig und erstaunlich pleite, als er starb. Wohl kaum ein österreichischer Künstler wurde nach seinem Tod derart gnadenlos vermarktet. Remixes, Sampler, DVDs, der Film (der vergleichsweise dann gar nicht so schlecht ist, wie die Kritiker behaupten; "dabei" war von denen sowieso keiner) Würdig reiht sich diese CD in das Kuriositätenkabinett. Wenngleich ich Thomas Rabitsch als Musiker und Produzent sehr schätze, ist diese Platte schon ein arger Artefakt. Ausgehend von den "Reparaturarbeiten" an der Musik für die DVD zum Konzert in Wr. Neustadt hat man den ganzen Orchesterpart neu eingespielt und Falcos Original-Stimmtake dazugelegt. Klingen tut es ja gar nicht so schlecht, ein bisserl wie Falco fürs Establishment, die Wilden von damals sind ja jetzt auch ruhiger und hören den Falken nicht mehr im Golf 1 sondern im 5er BMW mit 12 Bose-Boxen, nicht wahr? Aber wozu? Das nächste mal probieren wir vielleicht aus, wie der Falco zum Gedüdel der Zillertaler Schürzenjäger klingt?

Als abrupter Bruch finden sich auf dem Album vier Bonus Tracks aus dem Originalkonzert in Wr. Neustadt: Helden von Heute (sehr gut), Junge Römer (eher schlimm) und Ganz Wien (interessant) Dazupassen zum Rest tun sie nicht.

Generell hört man nolens volens wieder ein bißchen genauer hin, läßt sich die Texte im Ohr zergehen und findet ein paar neue Andeutungen in Falcos gerappten Kryptogrammen. So gesheen hat ja alles auch sein Gutes. Ein Blick auf die Liste der Tracks ruft gar Grausiges in Erinnerung zurück: die Mehrheit der Lieder stammt von Bolland & Bolland, einer holländischen Hitfabrik der Achziger. Da lob ich mir doch die Falco-Ursprünge von Falco/Ponger : Helden von Heute, Junge Römer, der Kommissar, oder das unvergleichliche Ganz Wien, eine Falco Eigenkomposition.


Krieg ohne Fronten: Die USA in Vietnam
Krieg ohne Fronten: Die USA in Vietnam
von Bernd Greiner
  Gebundene Ausgabe

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Apocalypse now, 24. Januar 2008
Diese Schilderung des Vietnamkriegs mit besonderer Betonung des Massakers von My Lai, den Voraussetzungen dazu und dessen Verarbeitung in der amerikanischen Bevölkerung ist eine hervorragend recherchierte und dokumentierte Bearbeitung dieses schwierigen Themas. Es ist aber noch mehr. Zum ersten Mal wird wirklich klar und verständlich, wo die für die US Soldaten unlösbare Aufgabe dieses Krieges lag, nämlich in der Umsetzung einer absurden Strategie. Die Amerikaer operierten auf Südvietnamesischem Boden. Den Bodenkrieg nach Nordvietnam zu tragen, wagte man aus Angst vor einer direkten Konfrontation mit den benachbarten Chinesen nicht. Man beschränkte sich auf Luftangriffe. In Südvietnam wurde die südvietnamsiche Guerilla und die einsickernde nordvietnameische Armee bekämpft. Ein Sysiphos-Krieg, der von der Bevölkerung nicht mitgetragen werden konnte. Um die Kriegsführung zu "vereinfachen", wurden in Grenznähe zu Nordvietnam ganze Landstriche durch Umgesiedlung entvölkert, um ein Vakuum zu erzeugen, das wiederum Nordvietnams Soldaten anlocken sollte. Diese wurden dann - auf südvietnamesischem Boden - vernichtet, mit dem Endziel, den Gegner so zu schwächen, dass er kapitulieren müßte. Die US Soldaten wurden nach "body count" bewertet, was auf Dauer dazu führte, dass fallweise jeder, der in diesen Zonen angetroffen wurde, ob Mann, Frau oder Kind, als Zuträger der Nordvietnamesen exekutiert wurde. Viele Bauern wollten ihre Dörfer nicht verlassen und besiegelten damit ihr Schicksal. Ein Buch, dass - obwohl es wissenschaftlichen Charakter hat und daher mit vielen Zitaten und Fußnoten ausgestattet ist - spannend zu lesen ist und einen umfassenden und plastischen Einblick gewährt, auch noch Jahrzehnte nach dem Geschehen.


Mein Leben
Mein Leben
von Gunter Sachs
  Gebundene Ausgabe

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen abgehoben, 23. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Einerseits kann man sich ja oft der Anziehungskraft des Jet-Set nicht entziehen, wenn man so die Berichte in gewissen Gazetten liest. Auch wenn man die alle für überdreht hält, wäre man als romantisches Gemüt doch gern dabei oder, im konkreten Fall, dabeigewesen - in St. Tropez, Cannes, St. Moritz oder in Positano. Oft stimmt ja vieles nicht, hört man, was in den bunten Blättern steht, und die ganze Prominenz sei eh "stinknormal". Im konkreten Fall können wir das wohl ausschließen. Gunther Sachs ist wohl nicht mit normalen Maßstäben zu messen. Leicht und (selbst)gefällig dahingeschrieben schweben wir auf einer wohligen Wolke im Sauseschritt durch Zeit und Raum, treffen wirklich wichtige Prominente wie selbstverständlich, Geld spielt auch keine Rolle. Anything goes, aber die Wirklichkeit wie wir sie kennen ist einige Meter unter unseren Füssen. Ich habe zwei Drittel gelesen, bis nach Brigitte Bardot, dann wars genug.


Wer will schon einen Weihnachtsmann: Garstige Geschichten zum Fest
Wer will schon einen Weihnachtsmann: Garstige Geschichten zum Fest
von Ingeborg Mues
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bitterböse und doch so schön, 23. Januar 2008
Diese bunt zusammengestellten Kurzgeschichten deutscher und österreichischer Autorinnen sind teils komisch, teils frivol, teils bitterböse und waren gerade zur besinnlichen Weihnachtszeit ........ eine willkommene und leicht bekömmliche Abwechslung!


Canon EOS 400D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel) inkl EF-S18-55
Canon EOS 400D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel) inkl EF-S18-55

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher Enttäuschend, 1. Januar 2008
Diese Kamera ist meine erste Spiegelreflex-Digitalkamera. Ich habe sie seit einem Jahr und bin eher enttäuscht. Ich fotographiere seit meiner Jugend sehr viel und habe reichhaltig Erfahrung mit individuellen Einstellungen etc. Trotzdem ist der Automatik-Modus das, was man im Altagsbetrieb am häufigsten verwendet. Und der funktioniet bei dieser Kamera überhaupt nicht zufriedenstellend, sofern man bei Tageslicht und nicht mit Blitz fotographiert. Jedes Foto im Freien ist unterbelichtet und muß nachbearbeitet werden. Diesen Einwand liest man auch in Internetforen und kann auch bei der Canon selbst (hatte die Kamera bei der Überprüfung) nicht behoben werden. Obwohl die Kamera sonst alle Vorzüge bietet, die man sich erwartet: leicht, viele Funktionen, Super-Optik, helles Display, schnelle Reaktion, etc. Aber für Schnappschüsse will man eben nicht lang an der Kamera herumfummeln und es ist nicht einzusehen, warum eine Top-Kamera schlechter im Automatik-Modus fotographieren soll als jede x-beliebige Sucher-Kamera mit halbsoviel Pixel zum 1/4 Preis. Mein Sohn hat die vergleichbare Nikon D 40 x, kein Vergleich! Wesentlich besser in allen Ergebnissen und wäre meine Empfehlung!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 19, 2008 12:53 PM MEST


Mein Prag: Erinnerungen
Mein Prag: Erinnerungen
von Peter Demetz
  Gebundene Ausgabe

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erinnerungen eines letzten Zeugen, 9. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Mein Prag: Erinnerungen (Gebundene Ausgabe)
Peter Demetz entspringt einer für das damalige Prag nicht unüblichen Familie. Der Vater ist südtiroler Abstammung, die Mutter kommt aus einer jüdischen Familie. Demetz beschreibt die geschichtlichen Zusammenhänge und Entwicklungen in einer sehr lokalen Sicht, nicht engstirnig, sondern in Ihrer Bedeutung für das damalige Leben in Prag, von den ersten Vorzeichen des Einmarsches bis zum Kriegsende und der Vertreibung der Deutschen bzw. Deutschsprachigen. Gemischt wird diese Beschreibung durch Einschübe, die sein persönliches Schicksal in dieser Zeit in Prag beschreiben. Erzwungener Schulabbrecher als Halbjude, dann Aushilfsverkäufer in einer Buchhandlung und zuletzt in Haft im KZ für Halbjuden. Diese unerfreuliche Zeit wird aber für ihn als Anfang-Zwanziger auch durch die gleichen Erlebnisse wie für jeden jungen Menschen mitgeprägt. Er verliebt sich und blickt in die Zukunft. Nach dem Krieg muß er Prag verlassen und emigirert in die USA. Ein sehr klar und leicht, logisch und spannend geschriebenes Buch, es macht die damalige Zeit in Prag sehr gut verständlich, ein Buch zum Nachdenken, von einem Autor der im Alter zurückschaut und niemandem etwas vorwirft. Er resümiert für sich selbst und läßt uns daran teilhaben.


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