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Rezensionen verfasst von
Hieronymos

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Bose SoundLink Colour Bluetooth Lautsprecher schwarz
Bose SoundLink Colour Bluetooth Lautsprecher schwarz
Preis: EUR 109,00

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bose und die Kritiker, 16. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bose verbindet man automatisch mit gutem Klang. Der Werbung sei Dank.

Kauft man Bose, wird man von einem WOW-Gefühl überrascht, da immer wieder erstaunlich ist, was aus kleinen Lautsprechern durch intelligente Technik herauszuholen ist.

Voller Freude stöbert man dann durch Hififoren, liest lauter plötzlich unerwartet negative Dinge, wie Frequenzlöcher und Bose = böse und weitere Pauschalisierungen. Unsicher geworden, zweifelt man seinen Kauf plötzlich an. Warum eigentlich?

Ich halte es dabei so, wie bei den meisten meiner Geräte: Wenn es funktioniert und ich persönlich zufrieden bin, ist es mir mittlerweile völlig wurscht, was andere mit technischen Details dagegen argumentieren. Sollen die es analysieren, ich nutze es derweil und erfreue mich daran. Von daher sollte man sich nicht verrückt machen lassen.

Zu überlegen ist, was das Einsatzgebiet eines solchen Lautsprechers sein soll. Er soll transportabel sein, gut klingen, robust und relativ preiswert sein.

All diese Eigenschaften erfüllt dieser kleine Kerl tadellos. Die Koppelung per Bluetooth ist auch für Laien ein Klacks. Danach wird das gekoppelte Gerät beim Anschalten immer wieder automatisch erkannt und neu gekoppelt. Einfacher gehts nicht.

Die Musikwiedergabe ist generell aber auch und vor allem in Relation zur Größe schlicht beeindruckend. Wohlgemerkt: Es ist nur ein Lautsprecher. Aus dieser Boxengröße an sich kam früher maximal blecherner Kofferradioklang. Hier haben wir sogar Bass.

Positiv zu erwähnen auch der Lithium-Ionen Akku, der bis zu acht Stunden halten soll und dieses auch tatsächlich schafft.

Somit auch hier wieder ein Gerät, was insgesamt tut, was soll und das gerade auch für Bose Verhältnisse zu einem geradezu lächerlichen Preis.

Ich bin zufrieden und darum geht es doch.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 26, 2015 4:45 AM CET


Autoladekabel (2100 mA, 1 Meter) für Apple iPod/iPhone/iPad in schwarz
Autoladekabel (2100 mA, 1 Meter) für Apple iPod/iPhone/iPad in schwarz
Preis: EUR 16,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Verarbeitung - flotte Ladung durch hohen Ladestrom, 9. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Warum geht es, wenn ich mir ein solches Produkt anschaffe?

Richtig, in erster Linie um den Nutzen, in zweiter Linie um's Design und in dritter Linie um den Preis, wenn das vorhergehende passt.

Und vorab kann ich sagen: Es passt.

Die Besonderheit:

Vergleichbare Ladekabel mögen ein wenig günstiger sein. Die Besonderheit an diesem Kabel ist allerdings der recht hohe Ladestrom von 2.100 mAh (keine Sorge, die Geräte steuern selber aus, was sie brauchen. Eine Überlastung z.B. beim iPhone gibt es nicht).

Durch diese kleine Tatsache hat man seine Geräte in null komma nichts aufgeladen, was gerade bei kurzen Autofahrten, bei denen so ein Gerät am Netzteil hängt, sehr vorteilhaft ist.

Verpackung:

Die Verpackung kommt schlicht mit dem entsprechend vorhandenen aber ebenso schlichten Design des Herstellers daher und passt so hervorragend in die Apple Designlinie für Liebhaber des schlichten aber wertigen Designs.

Das Innenleben ist sehr aufgeräumt und wirkt ordentlich.

Das Produkt selbst:

Das Kabel ist haptisch etwas gummiartig, was aber in diesem Fall ein Vorteil ist, denn so wirkt es griffig und nicht billig.

Der KFZ-Stecker allerdings ist nicht so sehr mein Fall. Zum einen hochglänzend und damit kratzeranfällig, da nah an der Dose und zum anderen in einem sicherlich gut gemeinten Design, was das Ganze allerdings ein wenig wackelig in der Strombuchse wirken lässt. Hier wäre mir die klassische runde Steckervariante doch lieber gewesen.
Der Lightning Stecker ist ebenfalls schwarz glänzend, was an der Stelle aber okay ist und optisch hochwertig am Gerät wirkt.

Die Status-LED ist gut sichtbar und leuchtet damit ausreichend hell.

Fazit:

Insgesamt wirkt das Set ein wenig filigran auf mich, was aber kein Nachteil sein muss.

Ich würde es aus meiner Sicht wieder kaufen. Den Stecker für die KFZ-Strombuchse würde ich allerdings in matt und ein wenig satter in der Buchse liegend begrüßen.

Für den Preis jedenfalls erhält man ein optisch wertiges Gerät, welches seine Grundfunktionen bislang hervorragend beherrscht.


Apple MD510FD/A iPad 4 Retina 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet-PC (Apple A6X, Touchscreen, 1,4GHz, 1GB RAM, 16GB Flash-Speicher, WiFi, Apple iOS) schwarz
Apple MD510FD/A iPad 4 Retina 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet-PC (Apple A6X, Touchscreen, 1,4GHz, 1GB RAM, 16GB Flash-Speicher, WiFi, Apple iOS) schwarz

12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum ich keinen PC mehr brauche..., 3. September 2013
Ich möchte in meiner Rezension nicht auf die technischen Details oder die Glaubensfrage "geschlossenes System vs. Android" eingehen. Das gibt es zu Genüge und jeder muss selber für sich entscheiden (vor dem Kauf), ob er damit leben kann oder nicht. Ich kann es und das sehr gut.

Auch die technischen Details sind hier hinreichend von anderen Rezensenten beleuchtet worden.

Vielmehr soll dieser Beitrag deutlich machen, und das rein subjektiv, was für mich im praktischen Alltag ausschlaggebend ist. Subjektiv deshalb, weil natürlich jeder ein anderes Nutzerprofil hat.

Es ist also nun tatsächlich passiert:

Seit meinem 15. Lebensjahr (und das ist mittlerweile gut 20 Jahre her) habe ich einen Computer gehabt.

Ich brauchte ihn zum Basteln (im Sinne von Umbauen), Aufrüsten, Spiele, Texte schreiben, später Internet, Emails etc.

Seit wenigen Wochen habe ich mich nun von meinem letzten Computer getrennt und das Experiment gewagt, mich nur noch mit dem iPad 4 zu beschäftigen bzw. dieses zu nutzen.

Auf die Idee kam ich dadurch, da ich seit Besitz des Ipads den Rechner überwiegend nur noch zum Anschauen habe und praktisch kaum noch genutzt habe.

Also bin ich das Ganze systematisch angegangen und habe für mich überlegt, was mache ich eigentlich so mit meinem Computer (ich könnte mir vorstellen, dass dies für 80% der Computernutzer ebenfalls zutrifft).

Die Frage war also, wozu habe ich den Computer zum Schluss meistens genutzt und wie lässt sich das mit dem Ipad realisieren.

Somit kamen zusammen:

- Internet -> kein Problem mit dem Ipad
- Emails -> für meinen privaten Emailverkehr ebenfalls ausreichend
- Musik -> seit neuestem über iCloud online und immer verfügbar, sofern Internet vorhanden (nutze ich eh nur zu Hause oder mit Iphone dann mobil)
- Fotos / sonstige Daten -> über Dropbox geregelt, Zugriff sehr schnell, 100 GB = 9,99 $ / Monat
- Fotos bearbeiten -> geht über iPhoto auf dem iPad

Was ich nicht mehr mache:

- CD's brennen -> wozu ? Ich habe nicht einen Abspieler mehr im Haus - iCloud, Apple TV, Dock, Anlage
- DVD's kopieren -> ich sammle keine Filme, da ich diese eh nur 1x sehe, Apple TV bietet Onlinevideothek

Hätte mich jemand vor einem Jahr gefragt, hätte ich den kompletten Umstieg auf iPad definitiv verneint.

Aufgrund der mittlerweile aber vorhandenen Möglichkeiten (Cloud, Updatemöglichkeit ohne PC, Dropbox etc.) reicht mir persönlich das Pad als einziges Gerät aus.

Das, was ich bislang am PC gemacht habe, kann ich damit machen und damit ist das okay so.

Man muss sich doch mal ernsthaft fragen, was 90% der PC Inhaber mit ihrem Gerät anstellen:

Internet, Email, Office und vielleicht noch ein paar Spiele.

Meine persönliche Meinung ist daher, dass der klassische PC (ob Mac oder PC spielt da keine Rolle) für die meisten User ein Auslaufmodell ist und eher noch im Businessbereich bzw. semi- bis professionellen Bereich angesiedelt sein wird.

Und jetzt, lieber Leser, denke doch mal ganz ehrlich über Dein eigenes PC-Verhalten nach und entscheide dann, ob Du wirklich noch einen Computer benötigst...:-)
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 16, 2013 11:22 AM CET


Apple iPad mini 20,1 cm (7,9 Zoll) Tablet-PC (WiFi, 16GB Speicher) schwarz
Apple iPad mini 20,1 cm (7,9 Zoll) Tablet-PC (WiFi, 16GB Speicher) schwarz
Wird angeboten von FRElectronics
Preis: EUR 224,98

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen iPad Mini - Das bessere iPad?, 3. September 2013
Kennt ihr das ? Ihr seht etwas und es fasziniert euch einfach, obwohl ihr euch nicht erklären könnt, warum ?

Ich konnte es fast gar nicht mehr los lassen und mein iPad kam mir auf einmal so unglaublich klobig und unhandlich vor.

Also habe ich es gekauft und zwar in der 16 GB Wifi + Cellular Version (also inkl. UMTS / LTE + GPS) in schwarz.

Natürlich wissend, dass nur eines bleiben kann (maxi oder mini) (Krösus bin ich ja nun auch nicht) begann nun der Test zu Hause und etliche Gedankenspiele.

Was soll ich sagen ? Das große iPad wurde verkauft und das kleine bleibt.

Es ist endlich das Pad, so wie es sein soll: Leicht, handlich und von unglaublicher Usability.

Nebenbei kann man das Gerät dann noch als Navi mit immerhin 7,9" Bildschirm nutzen. Beim großen iPad wäre ich auf diese Idee nie gekommen und das iPhone ist mir dafür oft ein wenig zu winzig. Nicht zu vergessen, die extrem lange Akkulaufzeit von zehn Stunden und mehr.

Es ist absolut sauber verarbeitet und liegt gefühlt wertiger in der Hand als das bisherige. Und es ist federleicht. Es ist ganz ein iPad mit all seinen Möglichkeiten und doch so klein.

Der Pferdefuß, das Nicht-Retinadisplay, stört mich weniger, als ich dachte.

Normalerweise immer auf technische Perfektion erpicht, dachte ich, das wird niemals mein iPad ersetzen, weil über Retina nichts geht. Einmal Retina, immer Retina.

Irrtum: Hier, kann man ganz klar sagen, überzeugt das Gesamtpaket so sehr, dass das Display zwar wichtig, aber nicht einzig entscheidend ist.

Der Akku lässt sich nun auch wieder am Computer laden und ist in etwa 2,5 Stunden wieder bei 100% Ladezustand.

Für das Internet unterwegs habe ich mir im Vodafone Shop eine sogenannte Ultrasim (Nano-Sim) besorgt, die irgendwie meinem bestehenden Vertrag zugeordnet (programmiert ?) wurde, so dass ich als Gelegenheitsnutzer kostenneutral das Webvolumen meines Handyvertrages mitnutzen kann. Super !

Nun liest man natürlich Stimmen, die sagen: Ist ja alles schön und gut, aber ich warte lieber aufs iPad mini 2. So wie Apple in letzter Zeit sein neues iPad 4 mal eben bereits nach acht Monaten herausgebracht und vielen damit vor den Kopf gestoßen hat, kommt es ja sicher bald.

Mag sein, oder eben auch nicht, denn es kann auch gut sein, dass Apple lediglich den Zeitpunkt seines Releases bei den iPads damit anpassen wollte, um das außerordentlich wichtige Weihnachtsgeschäft zukünftig jedes Jahr mitzunehmen.

Dies widerum würde bedeuten, dass potentiell neue iPads möglicherweise auch erst Ende 2013 kommen. Ob ein Retinadisplay dann bereits bei dem Formfaktor umsetzbar ist, steht auch noch in den Sternen. Wir erinnern uns alle an den Aufschrei, als es hieß, das iPad 3 sei nun dicker und schwerer als sein Vorgänger, weil es eben nicht anders geht.

Das sind aber alles Spekulatius und während andere spekulieren, erfreue ich mich an dem neuen Gadget und habe Spass daran.


Apple iPhone 5 Smartphone (10,2 cm (4 Zoll) Display, 16GB Speicher, iOS 6) schwarz
Apple iPhone 5 Smartphone (10,2 cm (4 Zoll) Display, 16GB Speicher, iOS 6) schwarz
Wird angeboten von net-mobiles
Preis: EUR 414,00

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen iPhone 5 - SMS Versand fehlgeschlagen - hier die Lösung!, 3. September 2013
Wie vermutlich einige von euch darf ich seit kurzem ein iPhone 5 mein eigen nennen.

Ich spielte also ganz normal mein iCloud Backup ein (das funktioniert übrigens richtig klasse und macht praktisch keine Arbeit. Alles übertragen und schon hast Du Dein Telefon wieder so, wie es war) und musste feststellen, dass der SMS Versand nicht funktionierte.

Grund dafür scheint die vom Provider (in meinem Falle Vodafone) zur Verfügung gestellte neue Nano-Sim zu sein, da diese dem Vertrag wohl quasi zunächst als Zweitkarte zugeordnet wird.

Wie auch immer hilft bei Vodafone folgender Code, den ihr einfach im Nummernfeld eurer Telefonapp eingebt:

*133#

Der SMS Versand und Empfang hat zumindest bei mir im Anschluss wieder funktioniert. Durch diesen Code wird die Nano Sim wohl als neue Hauptkarte deklariert.

Bei Telekomkunden mit diesem Phänomen soll übrigens diese Code helfen:

*222#

Mangels Telekomvertrag kann ich das aber nicht verifizieren und bestätigen. Einfach mal ausprobieren.

Hat's euch geholfen? Kurzes Feedback wäre super. Auch und vor allem für die anderen Leser.


Apple MacBook Air 33,78 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 4250U, 1.3GHz, Intel HD Graphics 5000, 4GB RAM, 128GB Flash-Speicher) - Modell Juni 2013
Apple MacBook Air 33,78 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5 4250U, 1.3GHz, Intel HD Graphics 5000, 4GB RAM, 128GB Flash-Speicher) - Modell Juni 2013
Wird angeboten von ELECTRONIS
Preis: EUR 989,94

200 von 212 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MacBook 2013 vs. MacBook 2012, 21. August 2013
Am 10. Juni 2013 war es soweit. Ganz nebenbei und relativ unspektakulär wurde die neue Version des Macbook Air vorgestellt. Außerlich nicht bzw. kaum verändert soll es nun dank neuem Haswellprozessor einen ganzen Tag mit einer Akkuladung hinkommen. Zwölf Stunden werden versprochen. Zumindest bei der 13" Version.

Die Applefraktionen Pro und Contra schrien mal wieder lautstark: Kein Retinadisplay, optisch unverändert, keine Revolution, geringer getakteter Prozessor? Bitte was?

Die im Raum stehende Frage lautet somit: Welchen Mehrwert bietet mir das neue Macbook überhaupt und lohnt sich das Upgrade?

Da ich sowohl das 2012er als auch das 2013er testen konnte, bin ich der Meinung, mir als User ein Urteil erlauben zu dürfen.

Was mich im Vorfeld extrem geärgert hat, waren vermeintliche Tests bzw. "Fachseiten", die das neue MacBook ebenso vermeintlich getestet haben, dann aber doch nur die bereits bekannten Fakten anhand von technischen Specs und Pressefotos aneinanderreihten und im Grunde aus Nutzersicht gar nichts brachten.

Das kostete Zeit und verschwendete meine ebenso unnütz.

Daher bekommt ihr hier nun eine kleine Rezension ganz aus Usersicht:

Erwartungen

Nun, die WWDC hat die wesentlichen Neuerungen ja gezeigt:

- Haswell Prozessoren

- schnellere Grafik (Intel HD 5000)

- 12 bzw. 9 Std. Akkulaufzeit

Was habe ich also erwartet? Genau das! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und, wie wir Apple kennen, sind die Akkulaufzeiten in der Regel keine leeren Versprechungen.

Und ich kann vorweg nehmen: Sie wurden erfüllt!

Fakten

Verglichen wurde das 13" Macbook Air in der jeweiligen Basisausstattung. Dies dürfte die Konfiguration der meisten MBA-Besitzer sein.

Macbook 2012 = 1,8 Ghz Ivybridge i5, 128 GB SSD, 4 GB Arbeitsspeicher

Macbook 2013 = 1,3 Ghz Haswell i5, 128 GB SSD, 4 GB Arbeitsspeicher

Praxis

Äußerlich hat sich tatsächlich nicht viel getan. Lediglich das Mikrofon wurde verändert und besteht nun aus zwei "Löchern", wovon das eine das tatsächliche Mikrofon darstellt und das andere zur Reduzierung von Umgebungsgeräuschen dient. Dies klappt auch erstaunlich gut, obwohl das Gegenüber einen hier ein wenig dumpfer wahrnimmt.

Hat man das Macbook also in der Hand, bekommt man den Eindruck, exakt das gleiche Gerät zu haben wie zuvor. Dass muss aber im Fall Apple nicht schlecht sein, den Verarbeitung ist nach wie vor nahezu unerreicht gut.

Im täglichen Arbeiten lässt sich ein minimaler Geschwindigkeitszuwachs feststellen, ansonsten ist alles beim Alten. Aber: es ist auch gefühlt nicht langsamer, was definitiv für die Effizienz des 1,3 Ghz Haswell Prozessors spricht.

Das "Sofort-Da-Gefühl" ist vorher gewesen und es ist auch jetzt wieder da. Von daher brauchen wir über große Geschwindigkeitsdifferenzen der Prozessoren nicht mehr sprechen. Wer viel mit Video etc. arbeitet, greift eh zu den Pro Versionen. Das Gesamtsystem arbeitet flott. Punkt.

Die neuen SSD hängen nun statt am bisherigen SATA3 Anschluss am PCIe und arbeiten entsprechend flott, wenn große Datenpakete kopiert werden. Fällt aber im alltäglichen Arbeiten kaum auf und beeindruckt nur bei entsprechenden Benchmarktests. Von ca. 40% Leistungssteigerung ist da die Rede.

Der Bildschirm ist gut. Nicht sehr gut aber gut. Es ist kein Retinabildschirm aber es stört nicht, wenn man in normalem Abstand vor dem Macbook Air sitzt. Die Farben sind relativ kräftig und die Kontraste im Vergleich zum Vorgänger leicht verbessert. Das Macbook Air ist auf maximale Portabilität ausgelegt und so macht ein Retinadisplay in Verbindung mit der angepeilten Akkulaufzeit unter den momentanen technischen Möglichkeiten offenbar keinen Sinn.

Letzten Endes würde man vermutlich aber auch Gefahr laufen, den Pro Modellen von unten das Wasser abzugraben.

Wenn man nun den Akku vollgeladen hat, was in etwa anderhalb Stunden dauert, muss man wirklich zweimal hinsehen, wenn einem die Akkuanzeige plötzlich eine Restlaufzeit von schlappen 18 Stunden anzeigt. Natürlich sind das nur theoretische Werte aber der Eindruck ist dennoch enorm.

In der Praxis werden bei normalem Surfen in Summe tatsächlich zwischen 10-15 Stunden erreicht. Unter Volllast können es aber auch mal nur fünf Stunden sein. Aber welches Notebook bietet das zur Zeit?

Ein weiterer Vorteil ist, bedingt durch diese Tatsache, dass ich bei gleichem Notebookalter und Anwenderprofil auf Dauer erheblich weniger Ladezyklen auf dem Tacho habe, als bei dem Vorgänger. Macht sich z.B. beim Verkauf später gut.

Das Arbeiten mit dem Macbook ist ein Traum, aber das war beim Vorgänger nicht anders. Ich muss mir jetzt keine Gedanken im Alltag um Akkulaufzeiten machen und schon nach der nächsten Steckdose schielen und das lässt einen wirklich entspannt werden.

Eine dicke Extraerwähnung verdienen die Lautsprecher. Diese klingen nicht nur klar und deutlich sondern sogar in gewisser Weise voluminös. Und zwar deutlich besser als beim 2012er Vorgänger. Alleine ob der Gesamtgröße sowie fehlendem Resonanzkörper beeindruckt diese Tatsache doppelt.

Kosten

War das Macbook Air 2012 noch mit 1.199,- € gelistet, hat nun eine Preissenkung stattgefunden und das neue Macbook Air 2013 ist bereits ab einem Listenpreis von 1.099,- € zu haben. Ich erwähne deshalb den Listenpreis, weil es mittlerweile bei zahlreichen Händern wie z.B. Amazon oder MacTrade deutlich günstiger zu haben ist.

Gerade bei Amazon muss man aufpassen, dass man für das "alte" Macbook zuviel bezahlt, da der Neupreis auf ähnlichem Niveau dort liegt.

Geht man von einer ungefähren Preisdifferenz von 200,- € zwischen alt und neu aus (2012er refurbished vs. 2013er neu), so muss sich jeder selber überlegen, ob ihm die Vorteile dies wert sind.

Fazit

Lohnt sich das Upgrade also nun oder nicht?

Wenn man von einem 2012er Macbook Air kommt, lohnt sich meiner Meinung nach das Upgrade nur, wenn man die Akkulaufzeit benötigt. Denn diese ist signifikant gestiegen und hält, was sie verspricht.

Für alle anderen, die ein 2012er Modell besitzen, kann ich ruhigen Gewissens sagen: Behaltet es, die weiteren Unterschiede sind so marginal, dass sie in der Praxis nicht auffallen.

Habt ihr allerdings ein Macbook Air 2011 oder älter, solltet ihr tatsächlich über einen Wechsel nachdenken, denn das neue Macbook rennt wie der Teufel. Zumindest gefühlt. Eine Leistungssteigerung ist dann doch deutlich feststellbar.

Die vielfach in der Presse zu lesenden Fehler (WLAN, wechselnde Lautstärke, flackerndes Bild) sind bei mir in der Praxis nicht aufgetaucht und wurden ansonsten auch per Update behoben.

Apple hat insgesamt behutsame Modellpflege betrieben und keine großen Experimente gewagt. Genau das gefällt mir dabei, denn es wurde ein nahezu perfektes Gerät in den genau relevanten Bereichen noch verfeinert.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 8, 2015 3:10 PM CET


Samsung Galaxy S4 Smartphone (4.99 Zoll AMOLED-Touchscreen, 16 GB Speicher, Android 4.2) - schwarz
Samsung Galaxy S4 Smartphone (4.99 Zoll AMOLED-Touchscreen, 16 GB Speicher, Android 4.2) - schwarz
Wird angeboten von importec - shop "Widerrufsbelehrung, AGB und Kundeninfo unter Verkäufer-Hilfe (hier anklicken)"
Preis: EUR 314,99

105 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Samsung S4 vs. iPhone 5 - (M)eine Meinung!, 7. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorwort

Ja ich bin Appleuser. Und ja, bereits seit einigen Jahren und ja, sogar über das iPad und iPhone hinaus. Und nein, ich schäme mich nicht dafür sondern stehe dazu. Warum auch nicht? Nach dem ersten Schritt vor Jahren in die Applewelt (seinerzeit noch im Bereich des Personalcomputers) war ich jedenfalls nach jahrelangen Windowserfahrungen so vom Konzept und dem Handling überzeugt, dass mir nichts anderes mehr ins Haus kam. Der Punkt war so simpel wie deutlich: Es funktionierte einfach!

Hübsch waren die Geräte noch außerdem und kein Vergleich zu den grauen Metallkisten aus der Microsoftwelt.

Ebenso verhielt es sich mit dem iPhone.

Vor der ganzen Smartphone-Ära war ich extrem angenervt von extrem teueren Mobiltelefonen und teils extrem schlechtem Material sowie mäßiger Verarbeitung. Da musste doch mehr möglich sein.

Ein Hersteller, der seinerzeit aber schon in die richtige Richtung ging, war Motorola mit seiner V-Serie und spätestens mit dem V3 und später V9 war ich dort zu Hause. Ein Metallgehäuse in Verbindung mit Glas war endlich ein haptisch ansprechendes Material und das Innenleben war ebenso innovativ. Vielleicht nicht so reißerisch wie bei manch anderem Hersteller aber aufs Wesentliche konzentriert und durchdacht.

So kam mir logischerweise im Jahr 2007 Apple mit dem iPhone gerade recht und seitdem bin ich dort verblieben.

Warum ich euch das erzähle? Um kurz deutlich zu machen, dass ich weder Angeber, Poser oder sonst was bin, der sich mit iPhones etc. zu profilieren versucht, sondern schlicht ein User, dem Wertigkeit und Usability nicht nur ein Begriff sondern sein eigener und gesuchter Anspruch ist.

Anfangs war das ja noch nicht so schlimm (es gab ja 2007 nur das iPhone) aber in Zeiten von "Applejüngern", "Fandroids" und dergleichen Betitelungen gibt es mittlerweile geradezu Lagerkämpfe dieses Thema betreffend.

Aber warum?

Da wird sich in einschlägigen Foren bis aufs Blut bekämpft und beschimpft. Für mich völlig unverständlich, denn das beste Smarttphone gibt es sowieso nicht. Jeder hat ein anderes Nutzerprofil und andere Ansprüche und von daher kann es nicht "Das Beste" geben.

Festgestellt habe ich allerdings eines:

Die Androidverfechter scheinen eher der jüngeren Generation anzugehören und argumentieren oftmals wenig sachlich und ebenso oftmals sehr emotional während die Appleuser, so sie denn überhaupt in eine solche Diskussion einsteigen eher sachlich und gelassen reagieren. Das sagt schon einiges aus, wie ich finde. Auf beiden Seiten gibt es natürlich Ausnahmen.

Und dann denke ich: Meine Güte, es ist doch nur ein Smartphone. Nichts weiter. Wo sind eure Prioritäten im Leben? Solche Schwanzvergleiche auf technischer Eben sind mir fremd. Es muss seinen Zweck und meine Erwartungen erfüllen. That's it. Was andere darüber denken, ist mir persönlich völlig egal.

Trotz oder auch wegen meiner Affinität zum angebissenen Apfel aus Cupertino schadet es aber ja niemals, auch mal über Tellerrand zu blicken und so war ich sehr auf Samsungs neuestes Produkt gespannt: Das Galaxy S4.

Dieser Artikel mit einem subjekiven Vergleich zwischen dem Galaxy S4 und dem iPhone 5 wäre für mich als langjähriger iPhoneuser interessant gewesen, wenn ihn denn jemand geschrieben hätte. Hat aber niemand. Jedenfalls bis jetzt noch nicht von mir gefunden. Also mach ich es eben selbst. Ob er euch hilft, müsst ihr beurteilen.

Fakten und technische Vergleiche gibt es ja mehr als genug, daher beschränke ich mich in diesem Artikel lediglich auf die Eindrücke und daraus für mich resultierenden Schlüsse. Ganz subjektiv und möglicherweise voreingenommen.

Die Frage dabei ist:

Kann man sich vorstellen, als langjähriger Applenutzer quasi einen Wechsel ins andere Universum zu wagen? Die Antwort halb vorweg: Man kann, aber es kommt darauf an. Worauf, erschließt sich dem Leser dann hoffentlich weiter unten.

Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei der Entscheidungsfindung nach seinen persönlichen Kriterien.

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Das Samsung Galaxy S4

Das Samsung Galaxy S4 (interne Bezeichnung GT-I9505) wurde groß angekündigt und mindestens genau so gross waren natürlich die Erwartungen. Am 27.04.2013 erschien es dann auch endlich bzw. war im Handel zu haben.

Was ich zugegeben erstaunlich finde, ist die Tatsache, dass bereits jetzt bei einer angesetzten UVP von 729,- € die Händlerpreise nur noch zwischen 600-650,- € liegen und z.B. bei Ebay Kleinanzeigen viele S4 bereits um 500,- € "gebraucht" (aber verschweißt, also neu) angeboten werden.

Das gab es beim iPhone so nicht. Hier hatte man Mühe, aufgrund des anfänglichen Gerätemangels (ob nun bewusst vom Hersteller so gesteuert oder nicht) überhaupt eines zu bekommen und wenn, zahlte man Fantasiepreise dafür. Ob das nun dumm oder nicht ist, überlasse ich mal euren eigenen Gedanken.

Sowohl von der Optik als auch den inneren Werten beeindruckt es zwar, ist allerdings eher eine gute Modellpflege, als ein völlig neues Smartphone. Es wirkt etwas erwachsener. Das was man Apple vorwarf (kein völlig neues iPhone sondern nur eine S Variante) wird hier im Grunde genauso umgesetzt, was übrigens nicht schlecht sein muss.

Warum es Apple allerdings schafft, alle Speichervarianten zeitgleich auf den Markt zu bringen und Samsung zunächst nur die 16GB Version vorschießt, erschließt sich mir nicht. Auch wenn 32Gb und 64Gb nun angekündigt sind, so gab es bei Samsung im Vorfeld schon Modelle, bei denen solche Versionen zwar angekündigt wurden aber erst gar nicht erschienen. Sehr ärgerlich für manch einen Kunden.

Doppelt ärgerlich auch aus dem Grunde, da alleine das System sowie die vorinstallierten Apps schon so viel internen Speicher belegen, dass gerade knapp 9GB zur Verfügung stehen. Ein paar größere Spiele, eine Offlinenavigation und der Speicher ist schnell belegt.

Die mögliche Speichererweiterung per Micro-SD Karte ist zwar löblich, bringt aber apptechnisch natürlich nichts, wenn ich die Apps nicht mehr auf einen externen Speicher auslagern kann. Und dies soll eben seit Android 4.0 ohne Root etc. nicht mehr möglich sein. Und nicht jeder Nutzer möchte rooten, zumal er dann Schwierigkeiten mit der Garantie bekommen kann.

Ebenso war im Vorfeld zum Beispiel ein 8-Kernprozessor angekündigt, der hier aber nicht erschienen ist und wahrscheinlich auch nicht erscheinen wird. Die Entscheidung darüber liegt bei Samsung.

Wer jetzt also kauft ist möglicherweise in ein paar Wochen der Dumme, wenn die anderen Varianten nachgeliefert werden. Möglicherweise erklärt das auch den weiter oben bereits angesprochenen Preissturz.

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Erster Eindruck

Alles Öko?? Die Verpackung des S4 ist ja mal ganz anders als erwartet. Wurde bislang immer ein wenig zum angebissenen Apfel geschielt und die Verpackung recht ähnlich hochwertig gestaltet, wechselt man nun in Richtung Nachhaltigkeit und Naturstoffe.

So kommt die Verpackung in schickem Holzdesign daher (kein echtes Holz) und auch das Handbuch etc. sind im Naturton gehalten. Der verwendeten Farbe soll Soja als Grundstoff zugrunde liegen.

Kann man mögen oder auch nicht. Macht aber einen guten Eindruck.

Das S4 selber ist ordentlich verpackt und mit Folien versehen. Es wirkt riesig, wenn man an ein iPhone gewöhnt ist. Das relativiert sich allerdings auch schnell wieder, wenn man es in der Hand hält.

Obwohl ca. 25 Gramm schwerer als das iPhone 5 wirkt es leicht und zerbrechlich und doch wertig. Wertig verwende ich hier ganz bewusst, denn auch, wenn es sich um einen Kunststoff handelt, fühlt es sich hervorragend verarbeitet an. Wobei ich zugeben muss, dass Hersteller wie z.B. Nokia es auch geschafft haben, dass selbst Kunststoff sich wertiger anfühlen kann.

Alles in allem ein sehr guter erster Eindruck. Es wirkt robust und liegt angenehm in der Hand.

Das Zubehör war bei meiner schwarzen Version ("black-mist" - wer denkt sich eigentlich so eine "Mist"-Bezeichnung aus?) weiß und bei aller versuchten Neutralität meinerseits ist hier eine Analogie zum bekannten Applezubehör nicht zu leugnen.

Man sagt ja, dass in Fernost das Kopieren ein Zeichen von höchster Anerkennung an den Urheber ist. Ich lass das dann mal so stehen.

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Im Betrieb

Gleich beim ersten Einschalten stellt sich ein erster WOW-Effekt ein, wenn das grell weiße Samsung Logo erscheint.

Es ist hell und es ist weiß. Beides Punkte, die auf eine deutliche Verbesserung des Pentile-Matrix-Display hoffen lassen, war dieses doch beim Vorgänger eher schlecht in der Sonne ablesbar und weiß nicht wirklich weiß.

Insgesamt sind die Farben auch etwas neutraler abgestimmt als noch beim S3 aber deutlich kräftiger als bei einem "klassischen" IPS Display.

Wenn man sich mal vor Augen führt, dass eine Full-HD Auflösung heute üblicherweise auf Fernsehern zwischen 42 und 55 Zoll zum tragen kommt, ist es schon eine technische Meisterleistung, so etwas heute in einem Handydisplay von "nur" 5 Zoll zu verbauen. Pixel sind faktisch nicht erkennbar.

Zusammengefasst kann man sagen: Das Display ist beeindruckend. Kontraste hervorragend. Die Farben nah am Adobe RGB Spektrum und die Helligkeit zumindest ausreichend, um es draussen ablesen zu können.

Das Android System ist sogar für appleerfahrene User intuitiv im Rahmen seiner Komplexität bedienbar. Das hat mich zugegeben am meisten erstaunt. Denn ich habe alle Freiheiten und bin dennoch in der Lage, das Android-/Samsungsystem gut zu bedienen. Dagegen wirkt das iOS plötzlich ein wenig langweilig und einfallslos.

Alle Einstellungen waren ruckzuck erledigt, bei Dropbox angemeldet, 50GB Speicher für zwei Jahre eingesackt und gefreut.

Die Reaktion auf Berührungen ist flott und unmittelbar. Es gibt immer ein kurzes haptisches Feedback in Form einer kurzen Vibration. Das gefällt mir.

Auch Kamera ist sehr gut gerade im Vergleich zum S3 und auch etwas besser im Vergleich zum iPhone 5. Die Farben sind neutral aber nicht mehr so blass, Kontraste und Auflösung ebenfalls sehr gut. Allerdings gibt es auch viele Aufnahmeeinstellungen, die sicher hilfreich sind aber anfangs überfordern.

Man muss sie allerdings nicht nutzen, sondern kann einfach die Automatikfunktion machen lassen.

Die Videoaufnahmen sind ebenfalls sehr gut und man kann getrennt für Fotos und Videos zum Beispiel entscheiden, ob man nun den Bildstabilisator aktiviert oder nicht. Beim iPhone besteht diese Möglichkeit leider nicht.

Samsung unterstützt zur Wiedergabe der Medien den DLNA-Standard und so ist es ohne Zwischengeräte auf meinem Philipsfernseher möglich, Fotos und Videos sofort abzuspielen. Beim iPhone wird der hauseigene Standard AirPlay verwendet, welcher mindestens ein Apple TV erfordert, dann aber genauso gut funktioniert.

Als Musikplayer hat Samsung einen Wolfson Audiochip verbaut. Audiophile Kenner werden wissen, was das bedeutet. Der Klang ist tadellos, das Headset könnte besser sein, ist aber für ein mitgeliefertes okay.

Ansonsten läuft es gefühlt sehr flott und bietet neben den Standardfunktionen mit seinen ganzen Sensoren eine Reihe von Innovationen (Smartstay etc.) die zum Teil interessant zum Teil aber auch noch nicht ausgereift und damit in der Praxis ebenso zum Teil unbrauchbar sind. Smartstay, also Bildschirm hell, solange die Augen darauf gerichtet sind, funktioniert erstaunlich gut und auch dies würde ich mir für mein iPhone wünschen.

Die Telefonfunktion klappt tadellos und der Gesprächspartner wird gut verstanden. Ebenso gab es keine Probleme, mich zu verstehen (zumindest akustisch). Witzig, dass ich das extra erwähne, oder? Ein Telefon sollte telefonieren können, doch viele haben gerade dort in ihrer Kernkompetenz Schwierigkeiten. Das Samsung leistet sich hier keine Schwächen.

Was Updates, Apps und Co. angeht, ist man hier sehr von Google abhängig. Das bewerte ich allerdings nicht als negativ, denn das ist bei Apple genauso. Gut im Sinne von sicher ist bei Apple die Appkontrolle. Diese fehlt leider im Google Playstore und so ist zumindest ein Virenscanner auf dem Smartphone hier Pflicht.

Auch sehr vorteilhaft, aber auch schon beim Vorgänger vorhanden, ist die Status-LED. Sie zeigt z. B. Anrufe in Abwesenheit oder SMS an und ist insofern hilfreich, als das man nicht erst das Gerät in die Hand nehmen muss, um neue Ereignisse zu erkennen.

Nicht unerwähnt bleiben sollte der Vorteil, dass der Akkudeckel komplett abnehmbar ist und der Akku herausnehmbar. Ebenso ist der Speicher um eine Micro-SD Karte bis 64 GB erweiterbar (128 GB sollen auch klappen, dies ist aber nicht offiziell).

Der Akku selber hält bei normaler Nutzung, also wenn die Spiel- und Testphase überstanden ist, ca. zwei Tage. Ein guter Wert, wenn man die Leistung in Relation betrachtet.

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Fazit

Aufgrund der insgesamt absoluten Individualisierungsfähigkeit ist das Samsung Galaxy S4 ein Smartphone, dass seines gleichen sucht und im Moment nicht findet.

Technisch in der Summe im Moment das Maß der Dinge und haptisch hervorragend verarbeitet. Dazu eine Software, die prinzipiell rund läuft und ebenfalls in nahezu allen Bereichen einstellbar ist.

Aber wie jemand mal sehr treffend sagte: Ein vollausgestatteter Kia ist immer noch kein Audi, Mercedes oder BMW und sei er technisch noch so raffiniert. Es fehlt einfach das gewisse Etwas. Und das ist rational nicht zu erfassen.

Das S4 kann quasi alles aber einiges eben nicht richtig gut. Das zeigt sich immer wieder beim Handling und Umgang mit dem System und den Apps und ja, ich habe auch das aktuelle Update aufgespielt.

Dennoch, und das kann man einfach nicht wegreden, gibt es immer wieder kleine Ruckler, die ich so beim iPhone schlicht nicht kenne.

Umgekehrt hat das iPhone leider oder Gott sei Dank weniger Eingriffsmöglichkeiten, läuft dafür aber absolut smooth.

Dabei darf man aber natürlich auch nicht vergessen, auf welcher Bandbreite von Androidgeräten so ein Androidsystem laufen muss. Das Phänomen ist ganz ähnlich wie bei Windows und Mac OS.

Für technische Spielkinder wird ein iPhone daher schnell langweilig für den einfachen "User" läuft es rund und perfekt.

Somit kann man im Ergebnis keine klare Empfehlung aussprechen, denn wie der Kölner sagt: Jeder Jeck ist anders und so hängt es eben ganz stark am persönlichen Nutzerprofil sowie dem persönlichen Anspruch, welches der Geräte das passende für einen ist.

Ich persönlich täte mich sehr schwer, wenn ich eine Entscheidung treffen müsste. Das S4 ist technisch einfach nur wow und es gibt viele Dinge und Ansätze, die ich mir so beim iPhone wünschen würde, ohne, dass es zu kompliziert werden muss.

Haptisch und mehr noch vom Material her würde ich mir etwas mehr Wertigkeit beim S4 wünschen, was dem Image sicher nicht schaden würde und es Apple spätestens dann extremst schwer machen würde.

Fest steht, dass das iPhone iOS wirklich angestaubt wirkt. Respekt dafür, dass man bereits vor sechs Jahren solch ein ziemlich rundes Paket auf den Markt brachte, aber die Konkurrenz schläft nicht und hat nicht nur aufgeholt, sondern in manchem bereits überholt.

Apple muss hier Gas geben und die Hoffnung steht und fällt nun mit dem im Juni erhofften iOS 7 und dem ebenso erhofften Redesign verbunden durch die neue Leitung der iOS Softwareabteilung des Applechefdesigners Jony Ive.

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Ohne wenn und aber? Nein!

Zuletzt ist es ein großer Punkt, der mich bislang wirklich am meisten davon abhielt, mir ein Samsung Gerät zuzulegen:

Der Kundenservice!

Es gehört eben nicht nur das Gerät zum Gesamtpaket sondern auch der Support durch den Hersteller im Falle, dass ein Defekt auftritt.

Die vielgescholtene einjährige Herstellergarantie von Apple sucht allerdings ihres gleichen., wenn es darauf ankommt. Mit Apple Care (kostet ca. 50-60,- € extra) Expresstausch in 24 Stunden und Vorablieferung des neuen Gerätes. Ohne Apple Care (und das sind eigene Erfahrungen) habe ich bislang maximal zwei Tage auf einen Austausch warten müssen.

Nachdem, was ich in vergleichbaren Fällen bei Samsung in diversen Foren gelesen habe, sucht Samsung fast immer zunächst den Fehler beim Kunden und wenn getauscht wird, dann dauert dies teils fünf bis sechs Wochen. Für einen Businessnutzer untragbar und auch für einen Privatnutzer sehr unangenehm.

Hier hat Apple definitiv verstanden.
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 3, 2013 10:28 AM CET


Apple iPad 2 WIFI 16 GB Schwarz - 9,7" Tablet - Cortex 1 GHz 24,6cm-Display, MC769FD/A
Apple iPad 2 WIFI 16 GB Schwarz - 9,7" Tablet - Cortex 1 GHz 24,6cm-Display, MC769FD/A

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich ausreichend als Computerersatz, 2. April 2012
Ich möchte in meiner Rezension gar nicht auf die technischen Details oder die Glaubensfrage "geschlossenes System vs. Android" eingehen. Das gibt es zu Genüge und jeder muss selber für sich entscheiden (vor dem Kauf), ob er damit leben kann oder nicht. Ich kann es und das sehr gut.

Vielmehr soll diese Rezension deutlich machen, und das rein subjektiv, was für mich im praktischen Alltag ausschlaggebend ist. Subjektiv deshalb, weil natürlich jeder ein anderes Nutzerprofil hat.

Es ist also nun tatsächlich passiert:

Seit meinem 15. Lebensjahr (und das ist mittlerweile 20 Jahre her) habe ich einen Computer gehabt.

Ich brauchte ihn zum Basteln(im Sinne von Umbauen), Aufrüsten, Spiele, Texte schreiben, später Internet, Emails etc.

Seit wenigen Wochen habe ich mich nun von meinem letzten Computer getrennt und das Experiment gewagt, mich nur noch mit dem Pad zu beschäftigen bzw. dieses zu nutzen.

Auf die Idee kam ich dadurch, da ich seit Besitz des Ipads den Rechner überwiegend nur noch zum Anschauen habe und praktisch kaum noch genutzt habe.

Also bin ich das Ganze systematisch angegangen und habe für mich überlegt, was mache ich eigentlich so mit meinem Computer (ich könnte mir vorstellen, dass dies für 80% der Computernutzer ebenfalls zutrifft).

Die Frage war also, wozu habe ich den Computer zum Schluss meistens genutzt und wie lässt sich das mit dem Ipad realisieren.

Somit kamen zusammen:

- Internet -> kein Problem mit dem Ipad
- Emails -> für meinen privaten Emailverkehr ebenfalls ausreichend
- Musik -> seit neuestem über iCloud online und immer verfügbar, sofern Internet vorhanden (nutze ich eh nur zu Hause oder mit Iphone dann mobil)
- Fotos / sonstige Daten -> über Dropbox geregelt, Zugriff sehr schnell, 50 GB = 9,99 $ / Monat
- Fotos bearbeiten -> geht über iPhoto auf dem iPad

Was ich nicht mehr mache:

- CD's brennen -> wozu ? Ich habe nicht einen Abspieler mehr im Haus - iCloud, Apple TV, Dock, Anlage
- DVD's kopieren -> ich sammle keine Filme, da ich diese eh nur 1x sehe, Apple TV bietet Onlinevideothek

Hätte mich jemand vor einem Jahr gefragt, hätte ich den kompletten Umstieg auf iPad definitiv verneint.

Aufgrund der mittlerweile aber vorhandenen Möglichkeiten (Cloud, Updatemöglichkeit ohne PC, Dropbox etc.) reicht mir persönlich das Pad als einziges Gerät aus.

Das, was ich bislang am PC gemacht habe, kann ich damit machen und damit ist das okay so.

Man muss sich doch mal ernsthaft fragen, was 90% der PC Inhaber mit ihrem Gerät anstellen:

Internet, Email, Office und vielleicht noch ein paar Spiele.

Meine persönliche Meinung ist daher, dass der klassische PC (ob Mac oder PC spielt da keine Rolle) für die meisten User ein Auslaufmodell ist und eher noch im Businessbereich bzw. semi- bis professionellen Bereich angesiedelt sein wird.

Und jetzt, lieber Leser, denke doch mal ganz ehrlich über Dein eigenes PC-Verhalten nach und entscheide dann, ob Du wirklich noch einen Computer benötigst...:-)

In diesem Sinne...viel Spass...
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 6, 2012 10:12 PM MEST


Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv
Nikon 1 J1 Systemkamera (10 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) schwarz inkl 1 NIKKOR VR 10-30 mm Objektiv

47 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein rundes Paket in der Summe ihrer Eigenschaften, 10. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo lieber Leser,

na ? Auch tausende Tests und Rezensionen gelesen ?

Auch verrückt machen lassen von Testergebnissen und Meinungen vermeintlicher Experten ?

Auch das Gefühl gehabt es kann nicht sein, was nicht sein darf ? In der Größe, das kann nicht klappen.

Und dabei das Wesentlich völlig aussen vor gelassen bzw. durch den mit Input vollgestopften Kopf völlig übersehen ?

Richtig: das Fotografieren.

Ich nenn jetzt keine technischen Details der Kamera, keine Laborwerte und keine Messdaten.

Ich gebe im folgenden meine persönlichen Eindrücke wieder. Als Referenz nenne ich die Kameramodelle, die ich mein Eigen nennen und somit testen bzw. nutzen durfte.

Ich hatte bislang (ich begrenze das mal auf einen überschaubaren Zeitraum):

Nikon D40, D60, D3000, D3100, D5000, D90, D7000

Sony V1, HX1, HX5, HX100v

Was suche ich: Eine Kamera die weniger Spezialist ist (diese kann eine Sache nahezu perfekt und alles andere nicht oder nur kompromissbehaftet) als allgemein ein Werkzeug für mich, mein Leben einzufangen und das in einer ansprechenden Qualität.

Ab und zu die Möglichkeit, gezielt "Fotos für mich" zu machen sowie Alltagstauglichkeit.

Was muss klar sein: Jede Kamera ist in irgendeiner Weise ein Kompromiss.

Mein Ergebnis:

Die J1 ist klein aber voller technischer Details, die im Ergebnis zu schönen Bildern führen und das Leben einfacher machen. Sie "verkommt" zum reinen Werkzeug, die Motive rücken in den Vordergrund.

Ich sage bewusst "schöne" Bilder. Keine der bisherigen Kameras (vllt. mit Ausnahme der D7000) hat so stimmig belichtet und die Farben gewählt.

Der Blitz ist schwach, reicht aber in den meisten Situationen zur Aufhellung von Ereignissen aus.

Bildqualität ist bis ISO 800 sehr ansprechend. Aber auch bei kleineren Abzügen kann man bedenkenlos höher gehen.

Nicht falsch verstehen: Rauschen ist vorhanden, aber in einer nicht störenden Art und Weise.

Bewegter Schnappschuss hat mich persönlich nicht angesprochen, wohl aber die Smart Foto Funktion.

Hierbei schießt die Kamera eine Reihe Bilder vor und wählt die fünf besten unter denen man dann seinen Favoriten selektieren kann.

Video:

Mir persönlich gefällt der 720 60p Modus am besten, da er absolut flüssig ist, genug HD Auflösung bietet und auf meinem Imac ohne Konvertierung direkt bearbeitbar und abspielbar ist.

Farben sind sehr ausgewogen und die Schärfe wird unmerklich und schnell ohne Geräusche nachgeführt.

Alles in Allem ist die Kamera ein rundes Gesamtpaket, ohne viel fotografischen und technischen Aufwand ansprechende Fotos zu kreieren.

Man bekommt ein rundes Paket fürs Geld und ist für fast alle Situationen ausreichend gerüstet.

Die Objetive sind optisch sehr stimmig und preislich bezahlbar.

Ich würde sie wieder kaufen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 15, 2012 2:13 PM CET


10 x Froschbiss (Limnobium laevigatum), Südamerika
10 x Froschbiss (Limnobium laevigatum), Südamerika
Wird angeboten von Aquaristik- und Pflanzenfachmarkt
Preis: EUR 6,95

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Froschbiss...das etwas feinere "Unkraut", 10. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf die Pflanze und nicht grundlegend auf Lieferung und den Shop (wird aber im Folgenden noch kurz erwähnt).

Wenn man den Namen Froschbiss als Aquariumslaie hört, denkt man zunächst an irgendeine Krankheit aber nicht an eine, durchaus sinnbehaftete, Aquariumpflanze.

Der Durchschnittsaquarianer (zu diesen zähle ich mich auch durchaus) kennt das übliche Einrichtungsprozedere. Kies, Deko, Pflanzen.

Auf Schwimmpflanzen an sich kommen die wenigsten und wenn, dann sind es oft die Wasserlinsen, die, hat man sie einmal gehabt, fast nicht mehr los zu bekommen sind.

Beim Froschbiss hat man den Vorteil, sehr attraktive, anspruchslose Schwimmpflanzen zu haben, die ebenfalls schnell wachsen und andererseits durch ihre Größe gut unter Kontrolle zu halten sind.

Und was soll ich sagen ? Die Fische lieben diese Pflanzen.

Durch die bis zu ca. 30 cm lange Wurzelbildung (was übrigens sehr natürlich und dekorativ aussieht), gibt es gute Versteckt- und Ablaichmöglicheiten.

Bei mir im Becken sind die Wurzeln allerdings nur 10-15 cm lang, was, wie ich gelesen habe, vom Nährstoffangebot abhänig sein soll. Viele Nährstoffe = nicht ganz so lange Wurzeln.

Schöner Nebeneffekt dabei: Überflüssige Nährstoffe sowie Nitrat wird unter Konrolle gehalten und dem Algenwachstum somit ein Riegel vorgeschoben.

Auch die Farbe der Pflanze (ein saftiges Grün) ist ansprechend.

Leider hatten sich bei meiner Lieferung ein paar Wasserlinsen eingeschlichen, die aber umgehend entfernt wurden, um o.g. Problem nicht zu haben.

Lieferung dauerte etwa fünf Tage, ging dann ab Versand allerdings fix und die Pflanzen waren in einem guten Zustand.

Im Ergebnis bin ich sehr zufrieden mit dem "Froschbiss"


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