Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Profil für MattG > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von MattG
Top-Rezensenten Rang: 24.159
Hilfreiche Bewertungen: 1106

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
MattG (Mödling)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
Suits - Season 1 [UK Import]
Suits - Season 1 [UK Import]
DVD ~ Gabriel Macht
Wird angeboten von Bleibtreu27
Preis: EUR 20,00

87 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Suits excellent !, 22. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Suits - Season 1 [UK Import] (DVD)
Neben Erfolgsserien wie BURN NOTICE, WHITE COLLAR oder PSYCH stieg Aaron Korshs SUITS schnell zu einer echten Größe des USA NETWORK Serienaufgebots auf. Die Umsetzung ist stark und die Quoten sind Woche für Woche in den vorderen Plätzen zu finden (auf einem ähnlichen Level wie BURN NOTICE). Ideale Zukunftsaussichten für mindestens fünf Staffeln also!

Im Zentrum der Serie steht der hochintelligente und mit fotografischem Gedächtnis ausgestattete Mike Ross (Patrick J. Adams), der für Staranwalt und Egomane Harvey Specter (Gabriel Macht) arbeitet und für ihn Episode für Episode juristische Fälle bearbeitet. Es dauert selbstverständlich nicht lange, ehe er sogar selbst als Anwalt für die Kanzlei tätig wird.

Harvey sieht in ihm einen Schützling und sich selbst. Nach und nach entwickelt sich aber eine echte Freundschaft, die Vater-Sohn Charakter hat. Mike ist nicht durch jahrelange Berufserfahrung abgehärtet, zeichnet sich aber durch unkonventionelle Lösungen aus und zeigt nicht selten eine weiche Seite im Job. Mitunter resultieren daraus auch Probleme. Im Verlauf der Serie ergänzen Harvey und er einander immer besser als Team. Das Problem dabei: Eigentlich verfügt Mike gar nicht über die Ausbildung zum Juristen und dürfte den Job als nicht ausüben. Dieses eher schmutzige Detail wird von den beiden vertuscht. Ein mehr als nur pikantes Dilemma und letztlich dreht sich der übergreifende Handlungsstrang der ersten Staffel eben darum, dass er diese und weitere Teile seiner Vergangenheit vertuschen muss und sich davon lösen möchte...

Im Kern ist SUITS eine klassische Buddy Serie. Es ist ein Drama mit durchaus viel Humor und die Mischung ist aus meiner Sicht durchaus vergleichbar mit WHITE COLLAR. Es gibt daneben (natürlich ;)) auch eine Lovestory rund um Mike und seine Arbeitskollegin Rachel (Meghan Markle), die sich wie so oft über mehrere Staffeln ziehen dürfte. Der konzeptuelle Ansatz der Serie ist semi-prozedural. Episode für Epusode gibt es sowas wie einen halbwegs typischen Ablauf (meistens ein Fall, der sich durch eine Episode zieht), aber zugleich entwickelt sich ein übergreifender Handlungsstrang, der nicht weniger im Zentrum steht und sich zumindest in Staffel 1 nicht unterordnet.

Fast jede Episode spinnt die übergreifende Handlung weiter und reine Lückenfülller sind die Ausnahme. Die Handlung ist dicht. Die Beziehungen zwischen den Charakteren werden immer komplexer. Taktiererei und sonstige Spielchen sind ein typischer Umgangston (auch hier gibt es Parallelen zu WHITE COLLAR, wobei SUITS aus meiner Sicht aber auf bessere Drehbücher zurückgreift). Die Charaktere sind in der Regel klar und komplex gezeichnet. Sie biegen sich nicht beliebig mit der Handlung. Diese stark umgesetzte Serie ist weiters hervorragend besetzt (neben den bereits Genannten spielt z.B. Gina Torres die Chefin der Kanzlei. Rick Hoffman liefert eine richtig schön schleimige Performance). Wer Anwaltserien und/oder Buddyserien mag, sollte sich SUITS deshalb unbedingt näher ansehen.

FAZIT: Meiner Ansicht nach ist SUITS schauspielerisch gesehen top, stark geschrieben und auch handwerklich durchwegs überzeugend umgesetzt! Eine gelungene Serie, die auch quotentechnisch ideale Perspektiven hat und wohl über 4 Staffeln hinauskommen sollte (die zweite Staffel läuft derzeit gut und es spricht viel dafür, dass hier eine Syndication angestrebt wird). Momentan ist es eine meiner persönlichen Top5 Serien und sehr zu empfehlen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 22, 2015 10:28 AM MEST


Memento Mori 2: Wächter der Unsterblichkeit
Memento Mori 2: Wächter der Unsterblichkeit
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 13,49

23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Nachfolger..., 22. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Centauri Productions MEMENTO MORI 2 (3D, point-and-click Adventure) knüpft in vieler Hinsicht an den Vorgänger an. Man kann es problemlos spielen, ohne den Erstling zu kennen. Zumindest Fans von Teil 1 werden wahrscheinlich sehr gut bedient, allerdings nur sofern sie bei den teilweise schwierigen Minigames gute Nerven und viel Geduld haben! Wer meinen langen Text nicht lesen möchte, kann auch gleich zum FAZIT springen :).

STORY: Die Flitterwochen mit Max hatte sich Lara anders vorgestellt. Zuerst mischt sich ihr Job bei Interpol ein und so ermitteln die beiden in ihrer Freizeit. Allerdings scheinen sie dabei jemandem auf die Füsse zu treten, der das nicht gerne hat... das Unglück nimmt seinen Lauf und immer mysteriösere und tragischere Züge an. Das Storytelling zeigt sich aus meiner Sicht verbessert im Vergleich zum Erstling und die Dialoge haben deutlich an Qualität gewonnen. Zwar wird auch diesmal keine wirklich grosse Erzählkunst geboten, dafür aber ein abwechslungsreiches, spannendes Mystery-Crime Adventure, welches sich die Zeit nimmt, die es braucht. Ein wenig fehlt es der Gesamthandlung an Linie, Spaß macht es finde ich trotzdem. Centauri Productions zeigt sich bemüht, greifbare und mehrdimensionale Charactere zu schaffen, was teilweise ansprechend gelingt.

VERSCHIEDENE HANDLUNGSVERLÄUFE: Im Spiel gibt es voneinander abweichende Handlungsabläufe. Ein rationales Ende, ein übersinnliches Ende... dann stellt sich noch die Frage, ob man den Job gekündigt hat oder nicht etc. Insofern ist durchauch Wiederspielwert gegeben (vorausgesetzt man ist gewillt, sich durch manche Rätsel nochmal durchzukämpfen).

TECHNIK: Die Grafik zählt ohne jeden Zweifel zum Besten, was das Genre zu bieten hat. Führt allerdings zu längeren Ladenzeiten (abhängig von der Hardware). In den Gesichtern der Akteure ist durchaus Mimik ersichtlich, selbst wenn sie trotzdem eher steif wirken. Andererseits hätte noch mehr Mimik wohl die Ladezeiten zusätzlich strapaziert. Die Kamera bewegt sich viel mit der Spielfigur. Die Perspektive verschiebt sich dabei. Es ist echtes 3D und keine Kompromisslösung (man kann es auch mit spezieller 3D Brille spielen, wenn man die nötige Grafikkarte und Brille besitzt - habe ich leider nicht). Visuell orientiert das Game sich an filmischen Vorbildern (v.a. im ersten Kapitel). Einige Objekte können in der Nahaufnahme beliebig gedreht und gewendet werden (teilweise auch sehr grosse Objekte wie Gabelstapler etc.). Wer sich objekte genau ansieht, dreht und wendet kann so auf wichtige neue Details stossen. Man muß bei der Suche sehr gründlich und aufmerksam vorgehen. Hotspots Anzeige gibt es bei Bedarf, aber durch den Detailreichtum und die manchmal wenig auffällige Farbe der Markierungen, übersieht man angezeigte Hotspots leicht. Streng genommen leisten sich die Entwickler aber einige Patzer was die Tiefenunschärfe Effekt angeht. Wird aber nur wenigen negativ auffallen. Sprachausgabe und musikalische Untermalung fand ich gut. Die recht gelungene Steuerung erlaubt einigen Spielraum (mehr als bei den meisten Adventures).

RÄTSELDESIGN: Beim Erstling waren zu leichte Rätsel die grosse Macke. Beim Sequel hat sich hingegen viel getan! Einerseits würde ich sagen, dass MEMENTO MORI 2 auch was das angeht eines der interessantesten Adventure der letzten 10 Jahre ist, andererseits gibt es zwischendurch sehr durchwachsene Rätsel, die diesen Eindruck relativieren. Das YAY überwiegt bei mir aber klar. Das Spiel bietet einige Herausforderungen und versucht fair und logisch zu bleiben. Die Aufgaben sind interessant abwechslungsreich: Dialogentscheidungen, Fingerabdrücke vergleichen, Tathergang rekonstruieren, klassischen Adventure Puzzles, Bruchstücke zusammensetzen, etc.! Manchmal braucht es womöglich ein bisschen, um zu kapieren, worauf das Game spielerisch hinauswill. Es gibt sehr wohl auch Hilfestellungen im Spiel. Die Lösung ist fast immer geradlinig. In manchen Momenten spielt man andere Charaktere (nicht nur Lara) - aber dieser Aspekt wirkt im Spiel eher holprig (sprich eine Figur steht vielfach sehr im Abseits und meist macht es wenig Unterschied, wen man gerade spielt). Gerade während der ersten Spielhälfte wirkt es tatsächlich oft so, als würde man eigene Entscheidungen im Spiel treffen können, selber mitdenken und ermitteln (das ist nicht oft so bei Adventures). Es finden sich hier ähnliche Ansätze wie z.B. bei Frogwares neuen SHERLOCK HOLMES Adventures, oder auch diversen investigativen Ermittlergames ala Telltales LAW & ORDER, CSI etc. Ab Kapitel 2 darf man als Ermittler Punkte sammeln (hängt auch davon ab, ob richtige Schlußfolgerungen gezogen wurden, in Dialogen richtige Antworten gegeben, richtiges Verhalten am Tatort etc.). Einen stetig aufbauenden Schwierigkeitsgrad ala FATE OF ATLANTIS darf man sich nicht erwarten. Schwer und leicht wechseln sich wild ab. Die Minigames fand ich teils grandios, teils nervtötend (an manchen werden sich auch die Geister scheiden). In der Regel wurden sie sinnvoll in die Handlung integriert, aber man kann sie leider nicht überspringen.

SPIELDAUER: Auf der Plusseite ist die Spieldauer zu vermerken! Die meisten werden wohl ca. 18-24 Stunden damit verbringen (sofern man nicht dauernd an einer Komplettlösung klebt). Nicht nur aus heutiger Sicht ein langes Game und angesichts der aufwändigen Technik ist das finde ich bemerkenswert.

NORTON: Achtung! Norton Sonar spuck womöglich Alarmmeldungen aus - das Würde ich aber nicht überbewerten, zumal die heuristische Herangehensweise von Norton manchmal übervorsichtig ist (andererseits... besser Vorsicht als Nachsicht) und ich dtp schon soweit vertraue, dass sie hier keinen Unsinn bauen.

FAZIT: MEMENTO MORI 2 war für mich ein unterhaltsames, phasenweise grandioses Sequel. Technisch ist ein 1A Adventure. Die Rätsel bieten mehr Herausforderung und Abwechslung, als noch vor wenigen Jahren, wenngleich es gravierende Macken gibt. So kann man die vielen (manchmal möglicherweise sehr nervigen) Minigames leider nie überspringen. Und die Aufgaben werden nun mal nicht jeden Geschmack treffen. Im Spiel erhält man einige Hilfestellungen, aber es wird einem nicht alles vorgekaut. Fast immer fand ich die dahinterliegende Logik nachvollziehbar und fair. Der Story mangelt hin und wieder an Linie (wohl auch aufgrund variabler Handlungsverläufe), unterhaltsam ist sie aber und besser als die meisten Genrevertreter der letzten Jahre. Fans des Erstlings werden vermutlich gut bedient und vielleicht wird es sogar einige jener Leute überzeugen, die den Teil nicht mochten. Mein Urteil pendelt zwischen 4 und 5. Aufgrund der technischen Vorzüge, sowie der erfreulichen Länge und spannender Ansätze im Rätseldesign gebe ich diesmal die volle Punktezahl. Hat Klassikerpotenzial!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 26, 2012 1:21 PM MEST


Der Fall John: Yesterday
Der Fall John: Yesterday
Wird angeboten von ToBi`s Computer (DER LADEN MIT DEN FAIREN PREISEN!)
Preis: EUR 11,86

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann ziemlich polarisieren..., 5. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Fall John: Yesterday (Computerspiel)
Mit der Story zu Pendulo Studio's DER FALL JOHN YESTERDAY (3rd Person, point-and-click) und ihrer Umsetzung hatte ich im Gegensatz zu so manch anderen Leuten meine Probleme. Ich sags mal vorsichtig: die Story hat viel Potential zum verärgern. Sie kann interessanterweise auch total mitreissen und begeistern. Bei DFJY kann es so gesehen einigen Sinn machen, sich mehrere Berichte anzusehen. Mein Erfahrungsbericht ist übrigens mal wieder etwas lange geraten. Wen's nicht interessiert, der kann auch gleich zum FAZIT springen...

STORY: Hauptfigur John Yesterday hat sein Gedächtnis verloren. Von einem reichen Jungunternehmer wird er im ersten Drittel des Spiels beauftragt, Nachforschungen zu einem uralten, mysteriösen Kult anzustellen. Diese Nachforschungen hatte er schon einmal begonnen... ehe sie durch seinen Selbstmordversuch unterbrochen wurden. Ein Held auf den Spuren der Vergangenheit und zwar in mehrfacher Hinsicht Die Ausgängslage fand ich interessant. Mit der weiteren Umsetzung konnte ich mich nicht anfreunden. viele Handlungselemente wirken für mich zu wild in einen Topf geworfen. Frei nach dem Motto: Alles was irgendwann in einem Film, einem Comic als cool empfunden wurde, wird hinein gepackt. Mir persönlich fehlt ein klareres Konzept. Die Haupthandlung erhält selten die Zeit, die sie vermutlich brauchen würde (auch da habe ich gegenteilige Ansichten gelesen). Zudem wird sie mehrfach durch - gemessen an der Zeit, die sie beanspruchen - nicht sehr informative Rückblenden unterbrochen. Das war für mich ungefähr so, als würden wir mitten in einer actiongeladenen Autoverfolgungsjagd eine lange Rückblende einfügen, um zu zeigen, warum die Hauptfigur gut autofährt. Ein Satz häts auch getan. Während der erste 3/4 Stunde spielen wir nicht einmal die eigentliche Hauptfigur (die Demo deckt glaube ich vorwiegend diesen Teil in der U-Bahn ab). Die Charaktere fand ich eher platt und schwer greifbar.

ALTERNATIVE ENDEN: Zum Showdown stehen mehrere Enden zur Auswahl. Bis dahin verläuft das Spiel linear. Wer alle Enden probiert, hat ein paar Minuten mehr vom Spiel.

SPIELDAUER: Pendulo Studio's Point-and-Click Adventure-Thriller ist in 5-7 Stunden gut schaffbar. Es wird für viele Gamer unterdurchschnittlich sein.

RÄTSEL: Das Rätseldesign fand ich OK. Der Schwierigkeit bleibt meist leicht. Vereinzelt kann es knackiger werden. Teils fielen mir seltsam platzierte Rätsel leicht negativ auf (Stichwort Schachspiel), aber OK. Im Hinblick auf manche Rätsel gibt es in der deutschen Fassung soweit ich weiß sogar eine Verbesserung zur Orginalfassung (zumindest, was jene Rätsel angeht, wo mehrere Objekte miteinander kombiniert werden müssen). Der deutsche Publisher Crimson Cow hat sich nicht mit einer blossen Lokalisation begnügt und den Schraubenschlüssel an mehreren Ecken angesetzt. Die Hilfefunktion im Spiel fand ich unabhängig davon gut. Man erhält nicht dauernd Tips, sondern muß zwischendurch auch mal eigene Versuche wagen. Vielleicht hätten die Tips manchmal allgemeiner sein können.

GRAFIK/SOUND: Am Soundtrack habe ich nichts auszusetzen und auch die Sprachausgabe geht für mich schwer in Ordnung. Wobei man sich die Synchro der Off-Stimme für meinen Geschmack hätte sparen können (wer aber ein paar Kommentare zur englischen Fassung kennt, weiß warum das in der deutschen Fassung extra ergänzt wurde...). Für ein Adventure ist die 2D Optik definitiv gut gelungen (sofern einem der Stil passt). Nur kann man über die 3D Aspekte im Spiel ein wenig streiten. Es ist jene Sorte 3D, die mir jedes Mal sehr deutlich als 3D auffiel (war für mich guter Durchschnitt und nicht ganz auf der Höhe der Zeit). Visuell wird der typische Pendulo Stil mit Graphic Novel Ästhetik kombiniert. Der Versuch gelingt nicht schlecht, wobei für mich das "Thriller" Genre einfach nicht zur Handschrift von Pendulo passen will.

PENDULO'S AUSFLUG IN EIN ERNSTES GENRE? Damit hatte ich einige Probleme. Jene ernsten Momente, wo z.B. jemand eiskalt von einem Bösewicht erschossen wird... die waren für mich u.a. so, als wolle Pendulo unbedingt demonstrieren, wie ernst ihr Werk doch ist. Letztlich war DFJY für mich etwa so, als würde Runaway einen Ausflug zu "Batman Begins" machen. Da tue ich mir stilistisch einfach sehr schwer, die Sache halbwegs ernst zu nehmen.

STEUERUNG/GAMEPLAY: Die Steuerung fand ich umständlich (andere finden sie innovativ... tja). Gegenstände aus dem Inventar ziehen und kombinieren gestaltet sich wenigstens am PC mühsamer als normal. Es kann mehrere Versuche brauchen, bis das auf Anhieb gelingt. Für mich hat das z.B. bei "Runaway" weit besser geklappt. Diese Umstellung bei der Steuerung hängt wohl mit der ebenfalls erscheinenden ipad Version zum Spiel zusammen. Wie auch immer. Mit Objekten interagiert man meist über den Umweg von Hotspots-Fenstern. Wird im Spiel auf einen Hotspot geklickt, so erscheint meist ein comic-artiges Fenster. Der vergrösserte Ausschnitt zum Hotspot bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man darin befindliche Objekte besser erkennen kann (oft brauchts die zugehörige Erläuterung, um sich gut auszukennen, was für einen wichtig sein könnte und wieso). Zu diesem Fenster hat man dann in der Regel mehrere Handlungsoptionen (anschauen, benutzen...). Fand ich etwas umständlich, aber von mir aus.

WEM KANN ICH ES EMPFEHLEN? Ich sag es mal so: Für mich setzt Pendulo mit DFJY in vieler Hinsicht einen Weg fort, der schon bei "Runaway 3" leise spürbar und bei "The Next Big Thing" deutlicher wurde. Das kann man mögen, oder nicht. Wer bei diesen Spielen bzw. generell bei Pendulo ein zunehmend ungutes Gefühl hat, sollte sich den Kauf besonders überlegen. Wer sich aber denkt: "HÄH, was meint er damit? Das war doch super!" - hat womöglich gute Chancen sich sehr wohl zu fühlen. Ebenso wer dazu neigt, sich bei Geschichten sehr viel dazuzudenken, könnte z.B. ein positiveres Bild vom Spiel haben (und z.B. einige Storylücken im Geiste selber schließen...). Vielleicht.

FAZIT: Am meisten an DFJY hat mich offen gesagt die Handlung genervt! Das Spiel nimmt sich aus meiner Sicht viel zu wenig Zeit für die eigentliche Geschichte. Die Charaktere fand ich plakativ. Als Spiel fand ich es einfach nicht zufriedenstellend, aber letztlich hängt es hier v.a. davon ab, wie einem die Story und ihre Umsetzung schmecken. Über sonstige etwaige Kritikpunkte kann man in der Regel hinwegsehen und immerhin bietet das Game sehr solide Rätselkost und sieht gut aus. Nur ist die Rätselkost einfach nicht stark genug, um einen über die Story hinwegzutrösten, wenn sie einem nicht schmecken sollte. Auch nachdem bei DFJY teils sehr gegensätzliche Meinungen aufeinanderprallen, bleibe ich mit meiner Wertung sehr vorsichtig im mittleren Bereich. Kann man lieben... kann man hassen...


Botanicula (Limitierte Erstauflage inklusive Poster, Soundtrack und ausführlichem Handbuch) - [PC/Mac]
Botanicula (Limitierte Erstauflage inklusive Poster, Soundtrack und ausführlichem Handbuch) - [PC/Mac]
Wird angeboten von karunsode
Preis: EUR 6,50

48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spielgewordenes Kinderbuch für Jung und Alt, 30. April 2012
BOTANICULA (3rd person, 2D, point-and-click) ist bislang so ziemlich das einzige Computerspiel, dass ich gerne mal mit einem Kind spielen würde. Es fühlt sich an, wie ein interaktives Kinderbuch, welches durch eine erstaunliche Kreativität auch für Erwachsene eine Reise wert ist! Es ist kein typisches Adventure (noch viel weniger als MACHINARIUM, welches hin und wieder mit logischen Kopfnüssen aufwartet), sondern lebt vorwiegend von intuitiver Exploration, Einfallsreichtum und einem Schuss Unverhersehbarkeit. Auf Rätsel im klassischen Sinn, trifft man eigentlich nicht. Manchmal braucht es etwas Geschick. Worte sind in dieser botanischen Welt angenehm irrelevant. Alles passiert auf primär non-verbaler Ebene.

UPDATE JUNI 2012: Eine Demo zum Spiel ist nun auch verfügbar und zwar unter botanicula.net!

Die tschechischen Entwickler von Amanita Design bleiben ihrem Stil treu und formen ihn weiter. Wem z.B. Spiele wie SAMOROST gefielen (Samorost 1 lässt sich auf der Amanita Seite übrigens online ausprobieren), der dürfte dieses neue bunt fröhliche Game zu schätzen wissen. Einen übergeordneten Handlungsstrang gäbe es - wir begleiten unsere putzigen kleine Gang auf einem "Quest", um einer Riesenspinne das Handwerk zu legen, die in dieser wunderbaren Welt für einige Unruhe sorgt -, aber wahrscheinlich würde BOTANICULA selbst ohne die schlichte Story recht gut unterhalten. Unser Weg zum Ziel führt im Spiel über einige Umwege, sodass man zwischendurch schon mal auf die fiese grosse Spinne und ihren Nachwuchs vergessen kann.

Richtig und Falsch sind bei diesem Spieldesign eigentlich Fremdwörter, "Ausprobieren" vielmehr die zentrale Devise. Ob unsere witzigen Helferchen nun nach rechts, links, oben, unten düsen/schleichen... egal... irgendwie kommen wir schon ans Ziel. Dieses Game kann man prima nebenbei spielen und trotzdem ist es mehr als ein "casual game". Nicht alles was anzuklickbar ist, ist für den Fortschritt im Spiel essentiell notwendig. Gut möglich, dass man beim ersten Durchlauf etwas Witziges übersieht. Am Weg ist viel zu entdecken und die Welt wirkt auf mich recht lebendig. Wer mit dem Mauszeiger über manche Planzen fährt, versetzt diese z.B. in Bewegung, oder bringt sie zum wachsen. Zudem werden im Laufe des Spiels u.a. Karten gesammelt (wieviel man im Spiel verpasst hat, merkt man am Schluss auch leicht anhand der gesammelten Karten). Die kann man sich jederzeit ansehen. Darauf sind z.B. bisher erlebten Lebewesen zu sehen, bereits gehörte visuelle Geschichten usw. Es kann vielleicht spannend sein, das z.B. mit einem Kind durchzugehen oder auch einfach mal selbst die Erinnerung damit aufzufrischen...

FAZIT: BOTANICULA ist definitiv KEIN typisches Adventure mit knackigen Rätseln und starker Storyprägung. Das möchte ich nochmal betonen. Als Adventure kann ich es so gesehen nicht uneingeschränkt empfehlen - obwohl ich weiß, dass es einigen Adventure Fans sehr gefällt. Wer sich bislang weder mit SAMOROST, noch mit MACHINARIUM anfreunden konnte, sollte wohl eher die Finger davon lassen. Wer diese Games mochte, könnte hingegen hervorragend bedient sein (sofern einem das Fehlen "echter" Rätsel nichts ausmacht)! Mit BOTANICULA bietet uns Amanita Design einen intuitiv interaktiven Trip durch eine höchst bemerkenswerte, kindliche Fantasiewelt und zwar für Jung und Alt. Schön!!!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 13, 2014 5:39 PM CET


Zurück in die Zukunft - Das Spiel - [PC]
Zurück in die Zukunft - Das Spiel - [PC]

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Routiniert und kurzweilig, aber ziemlich einfach..., 20. April 2012
... diese Überschrift fasst meinen Eindruck zum Ende 2010 veröffentlichten BACK TO THE FUTURE kurz und knapp zusammen. Geboten wird ein Episodenabenteuer der 'alten Telltale-Schule' - sieht man vom abgespeckten Rätseldesign ab. Es ist nur bedingt mit aktuelleren Telltale Games wie JURASSIC PARK, LAW & ORDER, oder THE WALKING DEAD vergleichbar und zeigt im Ansatz durchaus ähnliche Qualitäten, wie z.B. TALES OF MONKEY ISLAND (dem es im direkten Vergleich v.a. rätseltechnisch nicht so das Wasser reichen kann).

Die BTTF Handlung fand ich über weite Strecken recht kurzweilig und abwechslungsreich! Ein witziges Adventure, wenn auch etwas brav und konventionell... als wäre man bei Telltale stets bedacht gewesen, es sich ja nicht mit Universal Studios zu verscherzen. Die Rätsel im Spiel sind jedenfalls ganz OK... aber über weite Strecken unoriginell und farblos. Auf echte Herausforderungen trifft man höchstens in Ausnahmefällen und es gibt bei weitem nicht soviele Interaktionsmöglichkeiten (Hotspots), wie ich es mir wünschen würde. Rätseltechnisch sollte man sich also nicht zuviel erwarten. Für die Spielentwicklung wurde vermutlich jene Engine genutzt (adaptiert?), wie schom z.B. bei TALES OF MONKEY ISLAND. Wem die Optik dort missfiel, der sollte sich keine grossen Hoffnungen machen (für mich passt der Stil, aber Geschmäcker...). Immerhin sind die technischen Anforderungen entgegenkommend und die Einstellungen lassen sich notfalls herunterschrauben.

Trotz einiger Kritikpunkte wird das Feeling der populären Filmreihe für meinen Geschmack recht gut transportiert. Vor allem die tolle orchestrale Musikuntermalung (klar an die Filmvorlage angelehnt - sogar mit kultigem Original-Theme) trägt dazu viel bei. Telltales Haus und Hofmusiker Jared Emerson-Johnson macht einmal mehr deutlich, wie vielseitig und gut er ist - und zwar auch angesichts seines noch relativ jungen Alters. Tja und Christopher Lloyd als Sprecher der englischen Fassung (in seiner Paraderolle :)), ist ein weiterer triftiger Grund, warum dieses Spiel den Namen verdient. Und eigentlich habe ich bislang noch kein besseres BTTF Spiel erlebt (aber die Latte liegt glaube ich auch nicht sonderlich hoch...). M.J. Fox ist übrigens erst in der letzten Episode zu hören... jedoch nur in einer Nebenrolle! Es ist mal wieder zu empfehlen, die englische Sprachausgabe zu probieren. Die passable deutsche Fassung kann u.a. jedenfalls nicht mit originalen Synchronstimmen aufwarten...

Die Spieldauer für alle BTTF Episoden zusammen dürfte geschätzt irgendwo um 14 Stunden liegen (d.h. in einem für Adventures guten Bereich).

Extras (Videos, Artwork..) zum Spiel können übrigens auf der offiziellen Webseite von Deepsilver heruntergeladen werden (hier einfach nach ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT - DAS SPIEL suchen).

FAZIT: BACK TO THE FUTURE ist für meinen Geschmack eine grundsolide PC-Adaptierung der populären Kultreihe in typisch telltale'scher Handschrift. Die kurzweilige Handlung steht dabei jedoch einigen wenig berauschenden Rätseln gegenüber und der Ideenreichtum hält sich letztlich eher in Grenzen. Für Fans von BTTF und/oder Telltale Games, ist es höchst wahrscheinlich dennoch eine gute Angelegenheit - für sonstige Adventure-Fans aber wahrscheinlich keine Offenbarung. Kann man sich trotzdem reinziehen und zwar nicht nur angesichts des sehr stimmigen Preis/Leistungsverhältnisses. Nett!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2013 5:21 PM MEST


The Elder Scrolls V: Skyrim (PC, Standard-Edition)
The Elder Scrolls V: Skyrim (PC, Standard-Edition)
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 9,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skyrim - unendliche Weiten :), 12. März 2012
Wenn man rund 80 Stunden mit einem Spiel verbracht, aber erst 40-50% aller Quests absolviert hat, dann sagt das viel aus (und nein, es liegt nicht so sehr an meinen mangelhaften Fähigkeiten als Spieler ;)). Zudem bietet SKYRIM die Möglichkeit, eigene Quests zu basteln und das mit allen Optionen: Ein recht komplexes Tool ist (kostenlos) via Steam verfügbar. Die Fan-Community wird also bestimmt massig weitere Quests, Zaubersprüche und Sonstiges liefern. Für langfristige Unterhaltung ist schon deshalb gesorgt.

Trotz beachtlicher Freiräume (wir können uns auf einem Areal von rund 38km² relativ frei bewegen - hier kann man chillen, die Aussicht genießen, ein paar Hasen erlegen und zwischendurch in einen Dungeon hinein spazieren...), bringt SKYRIM einige Restriktionen mit sich. Gerade was Interaktion mit Figuren angeht, sind die Möglichkeiten bescheiden. Viele Charaktere unterscheiden sich zudem so gut wie nicht voneinander. Dabei scheinen die Entwickler von Bethesda durchaus mehr zu wollen: Sogar Heiraten, Haus kaufen und einrichten ist möglich. SKYRIM bietet Elemente ähnlich wie THE SIMS, weiß diese aber nicht immer ideal zu nutzen. Zudem wird die Möglichkeit geboten Tränke zusammen zu brauen (entweder mit Rezept oder auf gut Glück) und diverse Rüstungen zu schmieden, wie auch in der Miene zu arbeiten und mehr. Aber gut, man kann nicht alles haben :).

Die Haupthandlung rund um die Auferstehung von totgeglaubten Drachen bietet gute Unterhaltung und einen netten Spannungsbogen. Alleine dieser Teil der Story ist in Summe für 16-20 Stunden gut (vielleicht braucht man aber länger, zumal es Sinn macht, zwischendurch die Fähigkeiten der eigenen Spielfigur durch andere Aufgaben zu verbessern und auf dem Weg von A nach B halten einen auch die einen oder anderen Gefahren auf und so manche Quests bieten sich an), macht aber höchstens 10% des gesamten Spiels aus. Weitere Nebenstränge können jeweils 7 Stunden und mehr für sich beanspruchen. Eigentlich bietet SKYRIM mehrere Spiele in einem Spiel. Nicht alle Quests können überzeugen, aber der eine oder andere interessante Quest sollte für fast jeden dabei sein. Zwar münden gut 70% aller Quests in einem endlosen Dungeon (dort kann man schon mal 2-3 Stunden verbringen - die sind zwar teils ziemlich cool, schlussendlich oft aber etwas zu lange und irgendwann wiederholt es sich), selten aber doch werden alternative Ansätze probiert (z.B. Mordaufklärung, Friedensverhandlung etc.).

Zentrale Charaktere können nicht getötet werden. Zwar lässt sich das über die skyrimprefs.ini korrigieren, was aber vorwiegend Nachteile bringt, weil einige Quests dann womöglich nicht mehr spielbar sind und der Handlungsverlauf mit dem unvorhergesehenen Tod dieser Figuren nichts anzufangen weiß. Im Spiel selbst können wir jederzeit zwischen 3rd oder 1st Person wechseln. Die Kampfszenen erinnern an Ego-Shooter wie HALF LIFE. Neben dem leidigen Thema Steam finde ich schade, dass die meisten Quests primär aufs Kämpfen hinauslaufen. Kämpfe müssen zwar teils ein bisschen strategisch geführt werden und die Wahl der Waffe ist oft zentral, aber sehr viel weiter ist es mit Taktik nicht her. Interessant wäre z.B. gewesen, sich öfter mal verkleidet beim Gegner einschleusen zu können (sowas ähnliches habe ich nur einmal erlebt).

Weiters gibt es vereinzelt moralisch fragwürdige Quests. Die wären an sich interessant. Schade nur, dass es davon nicht mehr gibt und wir auch hier nicht mehr Handlungsoptionen haben (die Diebesgilde hätte ich lieber von Innen heraus zerstört, statt zum Handlanger zu werden). In der Regel hat es kaum Konsequenzen, wenn wir zwischen Heldentaten mal einen Abstecher zur "dunklen Seite" machen und uns z.B. von menschlichem Fleisch ernähren. Als Vampir gibt es die Einschränkung in Bezug aufs Tageslicht und Bedürfnis nach Blut. Die Nachteile sind überschaubar und der Zustand ist ähnlich wie bei Werwölfen leicht rückgängig zu machen.

Einige Ideen im Spiel sind interessant, aber noch unausgereift. Immerhin gibt es kaum etwas, was es nicht gibt. Neben Werwölfen und Vampiren z.B. Hexen, riesige Spinnen und Krabben, Roboter, Bären Orcs, Riesen, Mammuts, Pferde die geritten werden können, Schiffe und und und! Auch wenn manches streitbar ist, so bietet SKYRIM gerade in dieser Vielfalt einfach hervorragende Voraussetzungen für eigenkreierte Quests und eine sehr bunte, abwechslungsreiche Welt. Die Grafik ist zu manchen Tageszeiten geradezu umwerfend und der Soundtrack wurde für mich nicht schnell langweilig. Die Steuerung muss viele Funktionen unter einen Hut bringen. Sie erfüllt diese Aufgabe nicht perfekt aber solide und das Spiel lässt sich intuitiv sehr gut steuern. Die Kameraführung zickt manchmal zwar, macht aber aus meiner Sicht einen guten Job.

FAZIT: SKYRIM bietet viele Möglichkeiten und ist zugleich in einigen Punkten sehr restriktiv. Meiner Meinung nach ist es ein Spitzenspiel mit Luft nach oben. Zudem darf man sich auf diverse fangenerierte Inhalte (neue Quests, sonstige Verbesserungen...) zum Spiel, sowie offizielle DLC-Addons von Bethesda freuen. Empfehlenswert!!!


Adventure Collectors Box (A Vampyre Story / Runaway 2: The Dream of the Turtle / The Abbey)
Adventure Collectors Box (A Vampyre Story / Runaway 2: The Dream of the Turtle / The Abbey)

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Mischung !, 12. Februar 2012
Alle drei Comic-Adventures (3rd Person, klassisch point-and-click) zählen zu den deutlich besseren Vertretern ihres Genre's. Und auch wenn die hier auf Amazon angepriesenen "80 Stunden Spielspass" völlig realitätsfremd sind (40 triffts in der Regel eher), so wird einiges für wenig Geld geboten.

"A Vampyre Story" (2008) fand ich über weite Strecken 1A! Gerade im letzten Drittel lässt es jedoch deutlich nach und gibt dem Ganzen mit einem offenen Ende eine sehr bittere Note (als wäre den Machern mittendrin Zeit und Geld ausgegangen...). Die Fortsetzung wurde oft verschoben und liegt momentan auf Eis. Ob es weitergeht, kann noch niemand genau sagen. Entwickelt wurde das Spiel jedenfalls u.a. von Bill Tiller, der schon an vielen Lucas Arts Klassikern wesentlich mitgearbeitet hat (Indy IV, The Dig, Monkey Island III, Full Throttle - man merkt dem Spiel diese Schule deutlich an). Einige Stärken: Stark geschriebene, lustige Dialoge, witzige Charaktere, gute Story und teils herausfordernde Rätsel bei denen man teils durchaus Querdenken muß. Ebenso die technische Umsetzung ist gut (Sprachausgabe, Musik, Optik, gut animierte Zwischensequenzen...). Hätte ein absolutes Top-Adventure der letzten 12 Jahre sein können, gäbe es nicht das offene Ende :-/...

"Runaway 2" (2006) ist heute bereits ein Genre-Klassiker. Es wartet mit abwechslungsreicher Story, netten Charakteren und soliden Rätseln auf (manchmal ziemlich herausfordernd, manchmal hingegen etwas an den Haaren herbeigezogen). Die Comic-Grafik ist zeitgemäss gelungen und die Zwischensequenzen gut animiert. Abgesehen von der Optik ist es im Kern eher konventionell geraten. Inzwischen haben die Entwickler von Pendulo Studios (u.a. "The Next Big Thing") diesem Game, ob des grossen Erfolges längst einen (guten) dritten Teil folgen lassen. Alle drei Teile kann man im übrigen unabhängig voneinander spielen (wenigstens den dritten Teil würde ich mir aber für den Schluss aufheben). Es gibt kein offenes Ende. Für mich persönlich nicht das Hammerspiel wie für sehr viele andere, aber in jedem Fall sehr unterhaltsam und kurzweilig!

"The Abbey" (2008) bietet nette Adventure-Kost. Die Haupthandlung spielt in einem Kloster, wo es einen Mordfall aufzuklären gilt. Vieles läuft dabei über Konversation, wobei die genretypischen Rätsel jedoch wenig aufregend sind (manchmal ist die Lösung umständlicher als nötig, es gibt viel Versuch und Irrtum...). Wenn man sich mit der Handlung anfreunden kann, dann wird man phasenweise gut unterhaltam. Es ist keine schlechte Abwechslung zu vielen anderen Adventures. Allerdings ist vorher abzuchecken, ob das Spiel im Set bereits geupdatet ist, denn wenigstens das erste Release war noch ganz ordentlich verbugged (falls nicht: gleich Update installieren).

Fazit: Eine in Summe ziemlich gute Adventure Sammlung, wobei das ansonsten starke "A Vampyre Story" leider mit einem offenen Ende ärgert und "The Abbey" vielen wahrscheinlich nicht schmecken wird - aber für den fairen, aktuell einstelligen Preis lohnt sich das Risiko definitiv...


Adventure Collection 6: Murder & Crime
Adventure Collection 6: Murder & Crime
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 41,57

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Trio, 9. Februar 2012
Grundsätzlich ein interessantes Packet mit zwei sehr etablierten Adventures und einem, welches bislang für sehr gespaltene Meinungen gesorgt hat.

Die 3rd Person Adventures "Memento Mori" (2008) und "Moment of Silence" (2004) fielen mir v.a. durch eine gute, kurzweilige Story auf, die sich ehr entlang des Mainstreams bewegt. Das Rätseldesign ist eher business-as-usual, wobei "Memento Mori" in der Regel besonders leicht ist. Schwierig werden diese Games eher selten. Die Spieldauer ist im soliden Genre-Durchschnitt anzusiedeln. Beide Spiele sind technisch gut gemacht, wobei Memento Mori's (Sequel erscheint Mitte 2012) 3D Optik deutlich höhere Systemanforderungen als die weiteren beiden Spiele stellt (es sieht finde ich auch besser aus). Die Grafik-settings lassen sich hier aber stark nach unten korrigieren, wodurch es auch auf weniger guten PC's bzw. vielen älteren 3D-tauglichen Grafikkarten spielbar ist. Beide Spiele fand ich empfehlenswert. "Moment of Silence" gilt aber eher als Klassiker, als das ein wenig umstrittene "Memento Mori" (die Story polarisiert teils ein bisschen und die Rätsel sind zu schwach, um das gegebenenfalls zu kompensieren).

"The Lost Crown" (2009) ist ein untypisches, unkonventionelles Spiel. Gerade optisch ist das Adventure - teils 3rd Person, teils 1st Person - garantiert nicht jedermanns Sache. Die Amazon Beschreibung spricht von "einmaliger optischer Präsentation" und ja... das triffts... nicht unbedingt im Positiven ;). Die Rätsel fand ich aber schwieriger, als bei den restlichen Spielen - wobei das Spieldesign manchmal umständlich ist. Während die anderen zwei Games durch kurzweiligen Spielfluss auffallen, bewegt sich "The Lost Crown" aus meiner Sicht ein bisschen holprig voran. Den Handlungsverlauf fand ich mal spitze mal eher nicht so gut. Ist aber natürlich Geschmackssache und womöglich gerade durch die eigenwillige Optik entwickelt das Game phasenweise eine recht interessante Atmosphäre. Wer sich auf die Handlung einlassen kann und sich nicht durch den manchmal vielleicht zähen Spielverlauf oder die merkwürdige Optik beirren lässt, der kann gut (oder sogar spitze) unterhalten werden.

FAZIT: Wer keines der drei Spiele kennt, Adventures mag und Handlung generell eher über Rätsel stellt, hat sehr gute Chancen mit wenigstens zwei davon gut, wenn nicht sogar sehr gut unterhalten zu werden. An "Lost Crown" scheiden sich allerdings oft die Geister und hier sind Empfehlungen besonders schwer. Es ist aber eine gute Kollektion!


Lost Chronicles of Zerzura
Lost Chronicles of Zerzura
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 5,00

30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen it's going to be legendary... nun ja fast!, 5. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost Chronicles of Zerzura (Computerspiel)
Die vielen positiven Reviews zu "Lost Chronicles of Zerzura" haben meine Erwartungen hoch geschraubt. Dem wurde es für mich nicht ganz gerecht, wenngleich es gute Momente hat! Hier mein Eindruck (und wer meinen langen Text nicht lesen mag, kann auch gleich zum FAZIT springen).

STORY: "Lost Chronicles of Zerzura" von Cranberry Productions (z.B. Black Mirror 2 & 3) lebt v.a. von der Handlung. Wir starten im Barcelona des Spätmittelalters, zur Zeit der Inquisition und begleiten den jungen Erfinder Feodor bei seinem Abenteuer. Bald wird daraus die Suche nach der sagenhaften mythischen Stadt Zerzura - eine Suche, von deren Erfolg ein Leben abhängt. Uns erwartet hier ein epischer Mix aus Abenteuer, Mythen, Religion und Love-Story. Auch der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion in dieser Zeit wird angeschnitten. Das Cranberry fähig ist, historische Szenarios gekonnt in einem Spiel zu realisieren, wurde bereits mit dem (ansonsten wie ich meine schwachen) "Mata Hari" bewiesen. Seither wurde zudem viel dazugelernt. Bei Zerzura gelangen wir an viele Schauplätze die ein Gefühl der damaligen Zeit vermitteln. Unsere Hauptfigur ist dabei selten nur auf sich alleine gestellt, wobei das Spiel von den Gefährten jedoch kaum Gebrauch macht. Der Protagonist ist zudem verträglicher als z.B. noch bei der BM Trilogie, aber ihm fehlen jegliche Abgründe (abgesehen von Höhenangst). Feodor ist lieb und nett, bleibt aber bis hin zum Ende etwas farblos. Manchmal ist die Handlung für meinen Geschmack im übrigen etwas naiv geraten und das Ende wirkt für mich aufgesetzt, unterhaltsam blieb das Spiel dennoch.

VISUALISIERUNG: Die Grafik-Engine dürfte auf jener von BM III basieren - es erinnert optisch sehr daran. Die Hintergründe sind eindrucksvoll, die Spielfigure hingegen schlampig, was gerade dann auffällt, wenn sie grösser im Bild zu sehen sind. Letzteres passiert aber kaum. Fast immer belässt es das Spiel bei sehr totalen Perspektiven, wodurch die meisten Objekte nur sehr klein im Bild zu sehen sind. Hinzu kommen nette Zwischensequenzen, die in schlicht bewegten Bildern die Erzählung weiterspinnen und eine optische Auflockerung bieten. Diese Sequenzen erinnern an Skizzen eines Erfinders. Allerdings tut sich im Rahmen dieser Sequenzen teilweise so viel, dass ich es schon richtig schade fand, dass gerade diese Momente nicht gespielt werden können (20 Stunden Spielzeit hätte das Game dann locker geknackt). Die Hintergründe wirken v.a. während der ersten Spielhälfte angenehm belebt. Vögelschwärme fliegen im Hintergrund, Passanten schielen kurz ins Geschäft, während wir uns dort mit jemandem unterhalten. Auch für uns relevante Personen bleiben oft nicht statisch an einem Fleck. Im weiteren Spielverlauf lässt das ein bisschen nach.

MUSIK UND SPRACHAUSGABE: Die Sprachausgabe ist souverän gelungen, der Einsatz von Musik ähnlich dezent wie schon bei BM (oder den Klassikern "Baphomet's Fluch I & II"). Viel musikalische Variation gibt es zwar nicht - das ist auch nicht unbedingt nötig, denn Musik und Soundkulisse ergänzen einander ziemlich gut. Während die atmosphärischen FX ihren Job einwandfrei erledigen, untermalen die kurzen Guitarrenklänge immer wieder stimmungsvoll die Lösung mancher Rätsel. Es gibt so gesehen keinen musikalischen Dauerklangteppich - höchstens während der kurzen Zwischensequenzen.

STEUERUNG: Bei diesem klassischen Point-and-Click Adventure, haben wir es ähnlich wie z.B. Genre-Vertreter "Haunted" oder "Die Vieh Chroniken" mit einer Art Ein-Klick-Steuerung zu tun. Die Entscheidung zwischen Aktionsmöglichkeiten wie z.B. "Ansehen" und "Nehmen" fällt flach. Grundsätzlich ist so eine Steuerung OK, aber für mich stellt es eine unnötig starke Vereinfachung dar.

RÄTSEL: Das Rätseldesign ist nicht schlecht, doch es wird Profi's kaum fordern. Fast alle Rätsel wären durch reines Ausschlussprinzip locker und leicht lösbar. Über die Umsetzung der Rätsel lässt sich sehr oft streiten. Da ändert es wenig, dass einige Rätsel ansich ziemlich clever wären. Vielversprechend fand ich z.B. zu Beginn den Einsatz von Erfindungen im Rahmen des Rätseldesigns - leider kommt dieser Ansatz im weiteren Handlungsverlauf aber viel zu kurz (wenigstens was komplexere Erfindungen angeht - kleine Erfindungen machen wir mit Feodor zwar des öfteren, doch die unterscheiden sich spielerisch kaum von anderen Adventures). Im ersten Abschnitt passiert eine besagte komplexere Erfindung nämlich nach folgendem recht interessanten Prinzip: wir sammeln Erkenntnisse, um anhand dessen ein Konzept zu entwickeln, dass wir dann umsetzen. Schade, dass daraus nicht mehr gemacht wurde. Das Rätseldesign erinnert in einigen Momenten sehr an BM II & III (ist aber schwächer geraten). Typische Botengänge sind mit an Board, sie bleiben aber im erträglichen Rahmen, wie auch die Minigames OK sind (letztere sind optional überspringbar!). Manche Hot-Spots können gerade auf kleineren Bildschirmen selbst unter Einsatz der Hotspots-Funktion leicht übersehen werden. Ähnlich dem (nicht nur thematisch vergleichbaren) Adventure-Konkurrenten "Lost Horizon", bedient sich das Game fast ausschliesslich totaler Einstellungen (die meisten Locations haben auf einem Bildschirm platz). Aus diesem Grund kann man v.a. bei kleinen Objekten nicht immer gut abschätzen, wie diese nun beschaffen sind. Mehr nahe Einstellungen hätte ich sinnvoll gefunden!

STERBEN: Sterben ist möglich. Wer Cranberry Productions und Future Games kennt, den wird das nicht überraschen. Nicht ganz mein Fall, aber da ohnehin immer vor jeder dieser Sequenzen automatisch zwischengespeichert wird und der Ausweg aus der Misere stets simpel ist, konnte ich es gut verschmerzen.

SPIELDAUER: Geschätzt 14 Stunden. Dabei halten wir uns selten lange an einem Ort auf (lediglich zu Beginn in Barcelona länger, danach geht es Schlag auf Schlag). Genre-intern derzeit leicht überdurchschnittlich.

VERPACKUNG & INHALT: Beschränkt sich nur auf das Nötigste.

SYSTEMVORAUSSETZUNGEN: Selbst auf höchster Grafikstufe angenehm genügsam! Mit einer CPU ab ca. 1.4Ghz, sowie einer durchschnittlichen Grafikkarte und 2GB Ram sollte das Spiel in der Regel spielbar sein (bei XP reichen wohl auch 512Mb Ram).

KOPIERSCHUTZ: Manche KäuferInnen haben grobe Schwierigkeiten mit dem Kopierschutz gemeldet. Offenbar hat es mit gewissen neueren Laufwerken zu tun (der Kopierschutz erkennt die DVD nicht als Orginal an). ProtectDisc hat hier offenbar Update Bedarf. Anfang März ist endlich ein offizieller Patch erschienen, der diesbezüglich Abhilfe schaffen soll. Trotzdem derartige Kopierschutz-Maßnahmen finde ich aber nicht zielführend. Erstens werden sie sowieso immer gleich geknackt und sind sie dann primär für die eigentlichen KäuferInnen eine mögliche Hürde. Zweitens können sie - wie das Beispiel Zerzura zeigt - ungewollte Nebenwirkungen haben. Nicht immer unmittelbar, denn ähnliche Probleme wurden kürzlich im dtp Forum auch im Hinblick auf das ältere "Black Mirror 3" gemeldet. Dort wird wohl dieselbe Version des Kopierschutzes verwendet, was zu inzwischen zu denselben Komplikationen führen kann - allerdings, auf PC's wo BMIII klappt, sollte so gesehen auch Zerzura 1A funktionieren. Ich finde, dtp entertainment sollte sich ein Beispiel an "Deponia" nehmen. Hier wurde auf einen Kopierschutz ganz verzichtet und das mit Erfolg.

FAZIT: Das Adventure "Lost Chronicles of Zerzura" entführt uns in eine längst vergangene Epoche. Die Geschichte finde ich recht gut gelungen, sie kann das Niveau gegen Ende allerdings nicht halten. Die erfinderische Hauptfigur Feodor ist nett, bleibt aber an der Oberfläche. Die Rätsel zeigen ansprechende Ansatze, schöpfen das Potential jedoch nicht ganz aus. Das Spiel hat aber durchaus starke Momente und verdient aus meiner Sicht eine Chance. Wer die Demo bzw. die BM Trilogie mochte (oder z.B. "Nibiru"), der könnte hier eventuell einigen Spaß finden. Meine persönliche Wertung bewegt sich zwischen drei und vier Punkten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 7, 2012 12:54 PM CET


Julia - Tödliches Verlangen - [PC]
Julia - Tödliches Verlangen - [PC]
Wird angeboten von GoForGames
Preis: EUR 22,90

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tödliche Spielentwicklungsmacken..., 10. Dezember 2011
"Julia - Tödliches Verlangen" würde wohl gerne professionell wirken, macht dazu aus meiner Sicht aber zu viele fatale Fehler. Zahlreiche unnötige Macken weisen darauf hin, dass sich die Spielentwickler nicht ausreichend mit der Adventure-Konkurrenz auseinandergesetzt haben (sonst hätte man sich so manche Kinderkrankheit erspart) - und das ist eine Sache, die ich ihnen sehr vorwerfe! Wenn schon ein Normalpreis verlangt wird, sollten wenigstens gewisse Grundvoraussetzungen erfüllt sein.

Einige der 3D-Szenarios finde ich hübsch und detailliert gelungen. Leider riechen ähnlich viele weitere Hintergründe nach Pfusch, was dem Adventure viel Atmosphäre kostet. Nicht wenig Porzellan auf dem Gewissen haben desweiteren die furchtbaren Schriftinserts: Die wirken, als hätte jemand zum ersten Mal im Leben Schriftinserts gemacht (selbst in einem sehr schlechten C-Movie indiskutabel) - das rächt sich und trägt so manches zum eher altbackenen Flair des Spiels bei. Außerdem sind die Kameraeinstellungen vielfach suboptimal und die Steuerung informiert nicht ausreichend darüber, ob und wo es in einem Raum weitere Blickwinkel gibt (man muss die Räumlichkeiten abgehen, um das festzustellen - 3D Adventures gibt es nicht erst seit gestern, insofern sollte längst klar sein, dass sowas problematisch ist). Die Steuerung erinnert mich zudem sehr an die eines Freeware Adventures (und ist trotzdem noch das geringste Problem).

Die Story könnte nett und spannend sein... sie ist nur leider schwach erzählt und wirkt für meinen Geschmack teils zu konstruiert. Vom Niveau her werden die Dialoge den aktuellen Ansprüchen ans Adventure-Genre nicht mehr gerecht (zu viel Blabla, fehlender Spannungsbogen und weitere dramaturgische Schwächen). Die Charaktere fand ich eher kalt. Die musikalische Untermalung klingt für mich zwar nach Billigsoftware, grundsätzlich wäre sie aber sehr nett... wenn sie nur mehr auf die Handlung abgestimmt wäre und sich an einigen Stellen mehr im Hintergrund halten würde. Die SprecherInnen der deutschen Fassung fand ich eigentlich recht OK. Doch bei schwachen Dialogen und unausgereifter Handlung authentisch sein, nun, das ist kein leichtes Unterfangen. Weiters lässt das Rätseldesign an vielen Stellen aus und bleibt meiner Meinung nach ohne interessante Herausforderungen (stattdessen erwarten einen zähe Suchspiele, einfallslose Rätsel, öde Geschicklichkeitsaufgaben und andere zermürbende Minigames, sowie ein zähes Herumlaufen durch lange Gänge eines Gebäudes...). Langsam bin ich es Leid, zu Beginn eines Adventures ein Handy und anderen 08/15 Kram zu suchen. Mehr Kreativität wäre schön gewesen!!!

Fazit: Das Beste an "Julia" ist aus meiner Sicht das Intro, welches einiges verspricht - danach geht es bergab. Ich finde es schade, dass soviel Arbeitsaufwand mit vielen unnötigen Fehlern und in mancher Hinsicht fehlender Professionalität vergeudet wurde. Egal ob dieses Spiel nun einen Punkt oder zwei als Wertung verdient (für mich liegt es irgendwo dazwischen), es verdient meiner Ansicht nach leider KEINE Empfehlung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 31, 2012 10:07 AM CET


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6