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Rezensionen verfasst von
Amazon Customer "big_mic"

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Daler Rowney 515083030 - Simply Canvas 3D, 30 x 30 cm
Daler Rowney 515083030 - Simply Canvas 3D, 30 x 30 cm
Wird angeboten von OFF PRICE STORE
Preis: EUR 5,40

2.0 von 5 Sternen Eigentlich gutes Produkt - leider in meinem Fall mit Mängeln, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem Keilrahmen handelt es sich um ein Produkt, das eigentlich ganz gut sein könnte:

Eine feinweiße, ebenmäßige Grundierung, ein stabiler Rahmen und eine gut versteckte Leinwandbefestigung an der Rückseite des Rahmen (Klammern und Nägel an den Seiten sehen meist ja nicht gerade gut aus).
Leider ist der Rahmen in meinem Fall mit einem Mangel behaftet: Eine Seite des Holzgerüstes ist etwa 1-2 mm höher als die übrigen drei, was sich dann auch mit einer unschönen "Wulst" an einer Bildkante des Rahmens bemerkbar macht. Nicht nur, dass dadurch das Malen erschwert wird, auch optisch könnte das beim fertigen Bild unschön wirken.

Aufgrund des niedrigen Preises und dem verbundenen hohen Aufwand, habe ich jedoch von einer Reklamation abgesehen. Der niedrige Preis, der schnelle und problemlose Versand sowie die Vermutung, dass es sich bei meinem Exemplar um eine Ausnahme handelt, ergeben dann den einen Extra-Stern (Gesamt: 2 Sterne).
Dadurch dass der Rahmen aber eigentlich für mich so nicht verwendbar ist, kann ich aber leider auch nicht mehr vergeben.


Original Sony Ericsson Handy Akku BST33 - für Sony Ericsson Mobiltelefone
Original Sony Ericsson Handy Akku BST33 - für Sony Ericsson Mobiltelefone
Wird angeboten von anjasinternethandel
Preis: EUR 2,99

5.0 von 5 Sternen Guter Ersatz für Original-Akku!, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einen Ersatz-Akku für ein sehr betagtes Handy zu kaufen, ist wie man den sehr unterschiedlichen Rezensionen bei verschiedenen Lieferanten entnehmen kann, wohl ein Glücksspiel.

Wenn dem so ist, hatte ich mit diesem Akku wirklich Glück! Der Original-Akku meines SonyEricsson W880i hielt damals bei niedrigem Telefonie-Aufkommen mit einer vollen Ladung unglaubliche 10-14 Tage! ...für heutige Smartphones (die teilweise sogar mehr als 1x pro Tag geladen werden müssen) absolut undenkbar!
Leider ist die Akkulaufzeit des Original-Akkus über die Jahre auf 2-4 Tage gesunken. Dies und dazu noch ein verdächtiges "Ausbeulen" des Akkus haben mich veranlasst, es auf gut Glück mal mit diesem Fabrikat zu probieren!

Ein echter Glücksgriff, wie es sich erwiesen hat:
Der Akku passt wie angegossen ins Gehäuse, wird vom Handy problemlos angenommen und ist auch sehr schnell geladen!
Die Akkulaufzeit ist zwar nicht ganz so hoch wie damals direkt nach dem Handykauf mit dem Original-Akku... Aber mit jetzt wieder 5-7 Tagen eine deutliche Verbesserung zum ausgemusterten Akku!

Vor allem für den genialen Preis eine absolute Kaufempfehlung!


Die Roswell Verschwörung: Thriller
Die Roswell Verschwörung: Thriller
von Boyd Morrison
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweiliges Diebesgut, 6. Mai 2014
Früher habe ich zur Abwechslung regelmäßig und gerne Action-Literatur konsumiert. Nachdem sich das in den letzten Jahren zugunsten von Klassikern etwas verschoben hatte, gab ich nun diesem Buch eine Chance. Leider wollte sich aber ein positives Leseerlebnis zu keiner Zeit einstellen. Deshalb stimme ich einem Vorrezensenten voll und ganz zu wenn er schreibt, dass er die vielen guten Rezensionen nicht nachvollziehen kann.

Zur Story an sich gibt es leider nicht wirklich viel zu sagen. Die auf dem Klappentext noch interessante Grundidee wird leider nie ausformuliert und weitergesponnen. Die maue und mühsam zusammengeschusterte Hintergrundgeschichte konnte mich nie wirklich überzeugen. Es werden zwar interessante Ideen und Handlungsfäden aufgenommen, aber dann sofort wieder zu Gunsten äußerst banaler Baller-Beschreibungen fallen gelassen. Seite nach Seite reiht sich hier eine vermeintliche "Action"-Szene an die nächste. Leider jedoch niemals wirklich spannend oder wirklich gut geschrieben. Ein klassischer "Pageturner" ist definitiv etwas anderes. Aber nicht nur die einzelnen Szenen respektive Kapitel kranken an der fehlenden Spannung. Auch über das ganze Buch hinweg kann die Story nie einen ansprechenden Klimax entwickeln.

Das liegt neben der uninteressanten Story wahrscheinlich wohl auch daran, dass einem die Hauptdarsteller recht egal (weil austauschbar) sind. Denn, und dass Action-Romane viel von Stereotypen und Klischees leben, ist nicht neu - aber hier wird alles auf die Spitze getrieben. Diesmal gibt es nicht nur "ein" Pärchen aus muskelbepacktem, patenten und natürlich intelligenten Hauptprotagonisten nebst natürlich bildschöner, aber nicht minder taffer Beistelldame - nein, diesmal gibt es ein derartiges Pärchen gar im Doppelpack. Vorgeschichte und angedeutete und dennoch komplizierte Liebesgeschichte wie immer inklusive.
Ein weiteres Hauptärgernis ist, dass der Autor sehr viele "Anleihen" aus anderen Medien und Vorlagen genommen hat. Damit ist nicht nur der typische Aufbau von Action-Romanen gemeint - der wohl bei den meisten Büchern dieser Machart doch recht ähnlich ist. Auch die Hauptstory sowie ganze Szenen sind einfach dreist kopiert. Zum Teil auch aus Filmen, wie etwa "Contact" oder "James Bond - Goldeneye" und weiteren. Wobei von Goldeneye nicht nur ein großer Aspekt der Hauptstory übernommen wurde (ein EMP soll gezündet werden, um die Welt - oder Teile davon - ins Chaos zu stürzen). Nein, sogar ganze Filmszenen und Handlungsabfolgen wurden fast 1:1 aus dem Film übernommen. Es kam mir beim Lesen bei mehr als einer Szene so vor, als würde ich gerade das Drehbuch zu einem der oben genannten Blockbuster lesen. So einfach kann man wohl mit Literatur Geld verdienen.

Wenn schließlich das Endergebnis wenigstens annehmbar geworden wäre, würde der Zweck ja die Mittel heiligen. Aber so kann ich diesem drögen und absolut uninteressanten Werk nur eine Wertung der unteren Kategorie geben. Einen Zusatzstern verdient das Buch sich nur dadurch, dass ich keine Rechtschreibfehler gefunden habe und mir Farbe des Umschlags gefällt. ;)


Star Trek: The Next Generation - Season 3 [Blu-ray]
Star Trek: The Next Generation - Season 3 [Blu-ray]
DVD ~ Patrick Stewart
Preis: EUR 58,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die nächste Generation" der Blu-Ray: Besser geht's nicht!, 16. Mai 2013
Um es gleich vorweg zu nehmen: Diese Season 3 von "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" auf Bluray ist der Hammer! :)

Vorab möchte ich aber gleich erwähnen, dass ich hier nur die technische Umsetzung der dritten Staffel bewerte. Die Umsetzungsqualität der beiden ersten Staffeln lasse ich in dieser Rezension aus diveren Gründen unkommentiert - Rezensionen zu diesen finden sich ja zuhauf an Ort und Stelle.
Abgesehen davon richtet sich natürlich diese Rezension auch in erste Linie an alle Personen, die wie ich bereits "Star Trek - The Next Genertaion" seit jeher schätzen und lieben. Generelle StarTrek-Hasser werden nämlich auch mit der neuen technischen Aufbereitung des alten Stoffes wenig mehr anfangen können. Allen Science-Fiction-Interessierten hingegen, denen diese Serie tatsächlich noch unbekannt sein sollte (sofern es solche noch gibt, da ja Wiederholungen der Serie auch heute noch von Zeit zu Zeit im Free-TV laufen) sei "Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert" dringendst ans Herz gelegt!

Bevor ich gleich auf die technischen Aspekte der Bluray eingehe, noch ein, zwei Worte zur Serie selbst:
Als Nachfolger der "Ur-Serie" mit Captain James T. Kirk und dem beliebten Vulkanier Spock startete diese Serie in überlebensgroßen Fußstapfen. Doch heute, zwei Jahrzehnte später ist sie bei vielen "Trekkies" großteils noch beliebter als das Original. (Auch) für mich kein Wunder: Treffen hier doch exzellente Schauspieler (wie da als großes Aushängeschild der Charakter-Mime Sir Patrick Stewart zu nennen wäre) auf eine bis auf wenige Ausnahmen grandiose Story. Mit den neuesten Star-Trek-Kinofilmen darf man jedoch diese Art der Science-Fiction nicht verwechseln. Denn bis auf die Figuren und die Welt in der sich diese bewegen ist hier nur wenig gemein. Bei "TNG", wie die nächste Generation ja gerne abgekürzt wird, ging es nämlich schon immer mehr um philosophische Ansätze in den Stories, diplomatische Konfliktlösungen anstatt
riesen Krach-Bumm und feinsinnigem Humor, anstatt 'nem netten Lacher für zwischendurch. Darüber hinaus offenbaren manche Folgen erst auf den zweiten, dritten oder gar zehnten Blick eine ungeahnte Genialität. Besonders wenn es um Story, das humanistische Weltbild der Serie oder den "Blick auf das Gesamt(kunst)werk" geht. Die brillanten Dialoge erschaffen bei TNG ein in sich stimmiges kosmisches Paralleluniversum, dass sich selbst sehr ernst nimmt und dadurch umso mehr zum "Darin-Abtauchen" einlädt... Um aber auch dem Nicht-Fan oder Gelegenheits-Seher genug Unterhaltung zu bieten, wird das Ganze eingebettet in auf den ersten Blick lose gestrickte Handlungen oder einer teilweise actionreichen Umsetzung.

Die dritte Staffel bietet dabei einen ganz gelungenen qualitativen Querschnitt durch die gesamte Serie. Befreit von der teilweisen Unbeholfenheit der ersten beiden Staffeln (unterdurchschnittliche Effekte und mitunter halbgare Stories, die noch an die Ur-Serie erinnern), gibt es hier bereits einige wirkliche Highlight-Folgen ("DejaQ" oder "Die alte Enterprise", um nur zwei zu nennen).

Fazit Serie: 5/5 Sterne

Nun zur technischen Umsetzung:
Allen Fernsehenden, die "Raumschiff Enterprise" nur von den analogen TV-Ausstrahlungen her kennen, dürften erst einmal ziemlich geplättet sein!!
Denn mit einem Wort sei die Bildqualität umschrieben: Verblüffend! Die komplette Neuabtastung des alten Filmmaterials hat sich vollends gelohnt! Mit aktuellen Blurays kann diese Version tatsächlich locker mithalten. TNG-Veteranen erleben hier in nahezu jeder Folge Aha-Erlebnisse, denn sämtliche computergenerierten Effekte wurden überarbeitet und aufpoliert:
Wo früher noch bei den meisten Planeten-Darstellungen eine matschige Nebelkugel durchs All waberte, erkennt man nun einen detailliert gestalteten Planeten mit Wolken, Umrissen von Landmassen und Meeren usw usw. Aber nicht nur die aktualisierten Effekte, sondern auch die Schärfe der Bluray-Version ermöglicht ganz neue optische Eindrücke und Highlights. Wo im Vorspann ehemals die Außenansicht der Enterprise D mehr oder weniger suboptimal dargestellt war, lässt sich nun sogar klar und deutlich der Name "Enterprise" auf dem Schiffsrumpf lesen. In der kurzen Sequenz wo man die Beobachtungslounge vorbeifliegen sieht, lassen sich jetzt sogar einzelne Personen erkennen, die im Schiff umherlaufen. Aber mehr noch: In den Kabinen- und Brücken-Szenen lässt sich neuerdings entziffern, was im Hintergrund auf den Displays geschrieben steht! Früher waren dort fürs Auge größtenteils nur verschwommene bunte Fläche erkennbar. Ganz allgemein lassen sich zu den genannten Punkten auch noch die kräftigen Farben, die gestochen scharfe Auflösung oder Plastizität der Figuren positiv bemerken.

Fazit Bild: 5/5 Sterne

Beim Thema Sound gibt es den wohl einzigen (kleinen) Wermuts-Tropfen - zumindest für Deutschsprachler. Nämlich den, dass die deutsche Sprachausgabe nach wie vor in 2-Kanal-Mono ausgegeben wird. Das ist in erster Sicht nicht unglaublich tragisch, da man es als deutscher Fernsehzuschauer kaum anders gewohnt war. Aber wenn man einmal in die englische Mehrkanal-Variante reinhört wird man feststellen, dass hier deutlich mehr möglich gewesen wäre. Dort wurde nämlich ähnlich wie beim Bild geklotzt statt gekleckert. In feinem 7-Kanal-Sound wird die Enterprise auch akustisch zu neuem Leben erweckt:
Das dumpfe Hintergrundbrummen des Raumschiffs, Mehrkanal-Effekte (vor allem in actionreichen Szenen) oder ein fein angepasste Sprachausgabe. Empfehlenswert wäre also eigentlich, sich die Serie im Original anzuhören. Für mich persönlich stellt das aber dennoch nur einen unbefriedigenden Kompromiss dar, da meiner Meinung nach das parallele Lesen der Untertitel zu sehr von der Story ablenkt. Ohne Untertitel ist dem Geschehen für den normalen Schul-Englisch-Zuschauer aber eher schwer zu folgen. Nicht nur, dass die vielen technischen Begriffe wie "Warpgondeln" oder "Raum-Zeit-Kontinuum" in der englischen Version adhoc kaum durchschaubar sind - auch die unterschiedlichen Akzente machen es nicht gerade leicht, alles auf Anhieb zu verstehen. So spricht Patrick Stewart aka. Jean-Luc Picard ein sehr britisches, Worf ein sehr martialisches/hartes Englisch. Andere wiederum wie Data oder Troi sind hingegen sehr deutlich zu verstehen.

Fazit Sound: 4/5 Sterne

Ein weiteres, riesengroßes Highlight dieser Bluray-Edition ist die sagenhafte Menü-Gestaltung sowie die Ausstattung!
Ich habe wohl noch nie eine Bluray genießen dürfen, wo man sich so stilecht durch das Bluray-Menü bewegen konnte. Hier wurde nämlich 1:1 die Display-Optik der Enterprise D (Okudagramm nennt sich diese Art der Darstellung übrigens) nachempfunden! Nicht nur optisch ist das eine wahre Augenweide, sondern so macht die auch sehr simple Navigation durchs Menü gleich noch viel mehr Freude. Skizzen und Blaupausen der Enterprise werden hier neben Kurzvideos mit Vorschauen der aktuell angewählten Episode im Menü verwebt, sodass eine verblüffend attraktive "Enterprise-Optik" erzielt wird.
Zu diesem visuellen Leckerbissen kommen ausstattungstechnisch dann natürlich noch die fast schon obligatorischen Hintergrund-Infos und zusätzliches Bonus-Material, wie Kommentare etc.

Ausstattung/Aufmachung: 5/5 Sterne

Gesamtfazit:
Jedem der etwas für "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" übrig hat und sich auch schon einmal überlegte, diese anzuschaffen MUSS hier definitiv zugreifen. Denn ich persönlich kann ich mir kaum vorstellen, dass man diesen Klassiker der Fernseh-Sci-Fi-Unterhaltung jemals besser präsentiert bekommen wird...
Oder um es mit einem abgewandelten Borg-Zitat auf den Punkt zu bringen: Widerstand gegen diese Bluray ist zwecklos! ;-)
Die Wartezeit auf Staffel 4 wird jetzt jedenfalls unerträglich.

Gesamtwertung: 5/5 Sterne!!


Berlin Alexanderplatz: Die Geschichte vom Franz Biberkopf. Roman
Berlin Alexanderplatz: Die Geschichte vom Franz Biberkopf. Roman
von Alfred Döblin
  Taschenbuch

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk in Sachen Zähigkeit., 6. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Intro:

"...Lari lari la. Nein. Nicht ablenken, musst lesen - immer weiterlesen.
Aufgeben darfste nicht. Das kommt nicht in die Tüte. Was kaufen wir morgen
ein? Weisste nicht. Haste nicht gesehen. Lari lari la. Nix da. Wieder dem
Buch widmen. Muss einfach sein. Durchhalten, BigMic. So wirds gemacht. Hat
schon viele Andere fasziniert. Muss gut sein, das Buch. So so, Nein nein,
ja ja. Na wird sichs' schon richten, das Buch..."

Bewertung:

Nun verehrter Rezensions-Leser: Haben Sie sich durch meinen kleinen Einstieg
unterhalten gefühlt? Konnten Sie der Sprache und dem Schreibstil folgen -
haben Sie etwa sogar eine tiefere Bedeutung darin entdeckt? Sehr gut! Dann
dürfte das Buch, Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin, zumindest für Sie
mehr als für mich, zugänglich und somit auch bedingt empfehlenswert sein.
Denn auf einen ähnlichen Schreibstil sollten Sie sich hier einstellen!

Allen anderen will ich, ohne meinen oben dargebrachten Schreibkünsten denen
eines Alfred Döblins ein ähnliches Niveau unterstellen zu wollen, mit Hilfe
dieser Rezension eine kleine Warnung aussprechen!

...die Ansiedlung der Geschichte in einer faszinierenden Stadt zu einer
bedeutvollen Zeit, die Konzentration auf einen Helden, der mit den Irrungen
und Wirrungen seiner Zeit und seines Schicksal zu hadern und zu kämpfen hat
und darüber hinaus noch viele positive Rezensionen:
Die Rahmenbedingungen hörten sich für mich sehr verlockend an. Deshalb: Buch
gekauft. Die Enttäuschung folgte aber ziemlich bald.
Denn, und das behaupte ich von mir, obwohl ich alternativen und progressiven
Arten zu schreiben gegenüber sehr offen bin, DIESER Schreibstil (ich will ihn
mal wohlwollend als solchen bezeichnen) ist schon sehr gewöhnungsbedürftig.

Eine zähflüssige Mischung aus Szenenbeschreibungen im klassischen Sinn, einer
Ich-Erzählung (einmal Gedanken der Hauptfigur, dann im nächsten Satz wieder
seines Szenen-Kontrahenten) sowie - für mich zumindest - streckenweise sehr
zusammenhanglosen und willkürlichen Einwürfen von Ausrufen, Gedichten oder
ähnlichen "Ablenkungen".

Interssiert folgen konnte und wollte ich dem Ganzen kaum. Dabei will ich aber
der Schreibe, der Kunstform oder dem literarischen Wert des Unterfangens von
Herrn Döblin nicht einmal an den Karren fahren.
Mag sein, dass es sehr respektabel ist, mehrere Hundert Seiten lang diese
Erzählweise auf hohem literarischen Niveau durchzuhalten. Mag ebenso sein,
dass die Geschichte von Franz Biberkopf für manche sehr faszinierend ist.

Für mich war beides leider nicht der Fall. Obwohl ich schon sehr viel vom
Lesefluss her schwer verdaubare Kost gelesen habe - dieses Buch war in der
Hinsicht für mich unerträglich. Um jede Seite musste ich kämpfen. Selten,
dass ich so lange gebraucht habe, um ein Buch zu lesen.

Ob dieser erste Kritikpunkt Ursache des folgenden zweiten Mankos ist, kann
ich nicht beantworten. Jedenfalls ließ mich die Geschichte um Franz Biberkopf
ziemlich kalt. Dies liegt nicht einmal an den tragischen Begebnissen, die der
Hauptfigur widerfahren. Oder an dem Fakt eines Anti-Helden. Denn, obwohl
vielleicht gerade der Blick in Biberkopfens Kopf etwas ganz anderes hervor-
rufen sollte, nämlich mit der Hauptfigur zu leiden, zu freuen, zu handeln,
ruft es bei mir genau das Gegenteil herbei:. Ich wende mich desinteressiert
ab. Punkt.

Letztlich muss nun jeder für sich entscheiden, wie er diese Kunstform
abschließend annimmt und bewertet.

Bezeichnend für das Dilemma, das ich mit dem Buch hatte, ist der Fakt, dass
für mich der beste Abschnitt des Buches derjenige ist, in welchem eine
mehrseitige Beschreibung eines Großschlachthofes aus dieser Epoche passiert.

Vielleicht muss man dieses Buch gelesen haben. Vielleicht ist es auch ein
Meisterwerk. Unterhalten wurde ich aber nicht - nie sogar. Denn, und damit
komme ich zum Schluss, was nützt mir die höchste Kochkunst, wenn einem der
Braten am Schluss nicht schmeckt?!

Resümee:
3 Sterne gibt es für die, wie ich trotz allem anerkennen muss, literarische
Leistung des Schriftstellers. Mehr sind für dieses Meisterwerk an Zähigkeit
aber leider keinesfalls drin!

1) Fußnote:
Ein kleiner Kommentar noch, nicht zum Werk von Alfred Döblin, sondern zu der
verlagseitigen Aufbereitung eben dieser Ausgabe:
Die eingebrachten Fußnoten sind mehr als überflüssig und sogar störend.
Beispielsweise wurden fast auf jeder Seite Fußnoten eingefügt, die
offensichtliche orthografische, grammatikalische oder sinnhafte Fehler des
Original-Manuskripts zu verbessern versucht. Sinn machen Kommentare in der
Art von ["Haste mal ne Mark" statt "Hast mal ne Mark"] nicht.
Entweder hätte man die Verbesserungen direkt einarbeiten und diese dann im
Anhang mit Verweis auf die Seiten und Zeilen anführen sollen - oder eben
gleich den Original-Text belassen so wie er ist.


Kein Titel verfügbar

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Design und Qualität top! Alltagstauglichkeit durchschnittlich., 20. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...so einfach wie im Rezensionstitel erwähnt, ließe sich dieser
Tortenheber von Magisso wohl umschreiben.

Die Idee, ein Tortenmesser mit einem Kuchenheber zu kombinieren
ist wirklich gut. Ebenso gefällt die geschwungene Anmutung des
Tortenhebers sowie die Qualität oder die Verpackung außerordentlich
gut.

Leider erweist sich der Heber jedoch im Alltag als mitunter recht
unpraktisch.

So ist die Größe bzw. Länge des ganzen Hebers doch ziemlich klein.
Die Vorschaubilder täuschen hier leider etwas:
Durch die geschwungene Linienführung ergibt sich, dass hier nur
ziemlich kleine Torten bzw. Tortenstücke wie erhofft geschnitten
werden können. Optimal sind hier Torten oder Cakes bis zu einem
Durchmesser von gut 15 Zentimetern, wie sie wohl öfters in Amerika
oder anderen Gebieten zu finden sind.
Für deutsche Standardgrößen um die 20 Zentimeter oder größer
(die typische Konditortorte misst ja sogar um die 26 Zentimeter)
ist der Tortenheber einfach gesagt zu klein.
Theoretisch ließe er sich noch etwas "aufbiegen". Davon ist aber
abzuraten, da man hier schnell das formschöne Design zerstört.

Ebenso etwas wenig alltagstauglich ist die sehr geschwungene
Linienführung. Auch hier täuschen die Vorschaubilder etwas.
Man erhält ziemlich krumme, "bananenförmige" Stücke, die zwar
schön anzuschauen sind, aber beim Schneiden des Kuchens meist
einen "Rest" stehen lassen, da es eben keine geraden Stücke
sind und somit die "Kurven" abgeschnitten werden.

Wer sich von den Mankos der geringen Größe und der krummen
Tortenstücke nicht beeindrucken lässt, bekommt hier einen
qualitativ hochwertigen, pfiffigen Tortenheber.

Alle anderen sollten sich den Kauf vielleicht lieber zweimal
überlegen, da der Preis für einen Spontankauf doch recht hoch
ist.

Wegen der angesprochenen Kritikpunkte gibt es auch nur 3 Sterne.
Sollten die Punkte einmal verbessert werden, oder der Torten-
heber den Standardgrößen angepasst, wären locker 5 Sterne drin.


Wii - Linsenreinigungsset
Wii - Linsenreinigungsset

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich - es funktioniert tatsächlich!, 26. Oktober 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Wii - Linsenreinigungsset (Zubehör)
Das Wii-Linsenreinigungsset hat die Bezeichnung "Erste Hilfe" in Bezug
auf Disc-Lesefehler etc. wirklich verdient.

Auslöser für den Kauf des Reinigungsset war mein kürzlicher Erwerb des
Rollenspiels "Xenoblade Chronicles", welches ja auf einer Double-Layer-
Disc den Weg in den Handel fand.
Leider konnte meine Wii diese Disc nicht erkennen. Nach einiger
Recherche im Internet stieß ich auf den Tipp, es doch mal mit dem
Reinigungsset zu versuchen. Bei gerade mal gut 5 Euro Anschaffungskosten
kann man nicht viel falsch machen, dachte ich mir. Gesagt, getan, bestellt
- und ausgeführt.

Um ehrlich zu sein, war ich ja im Vorfeld ziemlich skeptisch.
Eine simple Linsenreinigung soll bei solchen Fehlern Abhilfe schaffen!?

Umso verwunderter war ich dann nach der Reinigungs-Durchführung:

Das erste was auffiel war, dass auf dem Reinigungs-Pad der CD richtig kräftige,
sichtbare graue Schlieren zu sehen waren. ...offensichtlich war also die Linse
tatsächlich schmutzig.

Dann gleich "Xenoblade Chronicles" eingelegt - und: OH WUNDER! Es funktioniert!

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Zumindest in meinem Fall hat die Reinigung
hier absolut geholfen (noch dazu viel billiger und weniger umständlich, als
die ganze Wii zu Nintendo zur Reparatur einzuschicken...).

Aber dem Erfolgserlebnis nicht genug; es kam sogar noch EIN WEITERER positiver
Nebeneffekt hinzu:

Im Laufe der Jahre sind alle Standard-Spiele (Wii Sports, Wii Fit etc.) immer
langsamer gestartet. So sind vom Einlegen der Disc bis zum Start-Bildschirm
bis vor kurzem noch bestimmt 40-50 Sekunden vergangen (im Vergleich zu den
geschätzten ca. 15 Sekunden von ganz zu Anfang).
Ich hab' das auf die immer wieder mal durchgeführten Wii-Updates geschoben,
die vielleicht den System-Start verlangsamen hätten können. Weit gefehlt!
Nach der Linsenreinigung starten die genannten Spiele UM LÄNGEN schneller.

Jedem der Probleme hat mit Lesefehlern kann ich also dieses Set nur
wärmstens empfehlen. Garantien, dass danach alles funktioniert gibt es
natürlich keine. Aber bei den geringen Anschaffungskosten, kann man doch
nicht viel falsch machen!?

Ein Tipp noch zur Nutzung:
Bitte die Gebrauchsanweisung lesen! Die Durchführung der Reinigung ist
zwar alles in allem recht unkompliziert. Aber theoretisch lässt sich
natürlich mit einem "Fremdgegenstand" im Laufwerk immer Schaden anrichten.
Deshalb: Nicht erst probieren (wie ich's sonst auch gerne mache ;) -
sondern in dem Fall wirklich erst einmal das Booklet lesen.
Dann sollte es auch keine Probleme geben, sondern nur Freude über den
erzielten Effekt :)


Das verlogene Paradies. Eine moderne Version von John Miltons Paradise Lost
Das verlogene Paradies. Eine moderne Version von John Miltons Paradise Lost
von Oliver Fehn
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Das verlogene Paradies"!? ...eher "Die vergebene Chance", 27. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider kann ich mich den Lobreden für dieses Buch nicht anschließen.
Die Gründe hierfür will ich mit Hilfe dieser Rezension kurz umreißen:

Eingangs sei gesagt, dass der Versuch, einen legendären "alten Schinken"
in eine neuzeitliche und aktuelle Sprache zu übertragen (um diesen einem
breiteren Publikum sprachlich zugänglicher zu machen), an sich eine
sinnvolle Sache ist.
So würde ich mir es doch viel öfter wünschen, schwer zu entflechtende
Werke früherer Zeiten in eine moderne, flüssige und der Zeit angepassten
Sprache transferiert zu sehen (als weiteres Beispiel sei hier etwa die
"Göttliche Komödie" von Dante genannt).

Um nun aber auf die Details der Kritik einzugehen:
Leider finde ich diesen Versuch einer solchen (oben beschriebenen) Trans-
skription von Oliver Fehn ziemlich misslungen. Meiner Meinung nach wurde
entschieden zuviel gekürzt. So wurde doch der reine Textumfang auf eine
Seitenzahl von nahezu gerade mal einem Drittel des Originals eingedampft.
Das bei solch drastischer Kürzung natürlich auch weniger Platz bleibt, sich
die Geschichte und somit das Kopfkino zum Buch emotional entwickeln zu lassen,
versteht sich von selbst.

Darüber hinaus geht es mir beim Einsatz des verwendeten Sprachschatzes, bei
aller Liebe zur Vereinfachung, dann doch entschieden zu niveaulos daher.
Solche hölzerne Umschreibungen ist man eher von der BILD gewohnt.
Von "erhaben-ironischem" Stil - wie die FAZ anscheinend so schön schreibt -
habe ich jedenfalls beim besten Willen nichts entdeckt.
Denn hier wurde "imho" das Prinzip der Vereinfachung (und dabei liebe ich
flüssig zu lesende Literatur) doch etwas zu weit getrieben. Ein etwas kunst-
vollerer und deutschen Sprachschatz und Grammatik mehr nutzenderer Stil wäre
nur wünschenswert gewesen.
So bleibt die Schreibe letztlich doch größtenteils anspruchsfrei und bewegt sich
eher auf Groschenroman-Niveau. Von einem Lesegenuss, welcher der Neuauflage
eines solchen Klassikers würdig wäre, kann man nun wirklich nicht reden.

Das äußerst "Provokante" an dieser Version hat sich mir übrigens ebenso
wenig erschlossen. Wer sich durch die von O. Fehn verfasste Schilderung der
Begebnisse und deren verwendete Spitzen noch hinter seinem moralischen Ofen
hervorlocken lässt, muss schon ein arger Puritaner vor dem Herrn sein!

Das weitaus größte Ärgernis an diesem Werk finde ich jedoch die erbrachte
Leistung im Verhältnis zum Preis! So schwante mit dann aber alsbald Böses,
als letztlich die Lieferung in einem ultradünnen Umschlag eintraf.
Nach dem Auspacken blieb nur noch bloße Ernüchterung:
Nicht nur, dass sich mir der Anblick eines "Büchleins" mit vielleicht 5 mm
Dicke (trotz Hardcover) bot - auch die Schriftgröße und der Zeilenabstand
sind derart groß bzw. eher klein, dass man den Text dieser 120 Seiten locker
auf 30-40 Seiten eines "normalen" Buches unterbringen könnte. Diese regel-
rechte Papierverschwendung nun zum Preis eines Harry-Potter-ähnlichen
1000-Seiters anzubieten ist nicht mehr gerechtfertigt.

Mehr als wohlwollend gemeinte (!) 2 Sterne ("nur" einen Stern Abzug für die
enttäuschende Transferierung auf Bild-Niveau und zwei weitere für den absolut
überzogenen Preis) kann ich leider nicht vergeben!


K2 Herren Inliner MACH 90, 3000014.1.1.115, EU 45 / US 11,5 / UK 10,5
K2 Herren Inliner MACH 90, 3000014.1.1.115, EU 45 / US 11,5 / UK 10,5

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Inliner-Schuh mit guten Ansätzen, aber Schwächen im Detail., 29. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: K2 Herren Inliner MACH 90 (Ausrüstung)
...nach den bislang überaus positiven Kritiken zu diesen Inliner-Schuhen, sehe ich mich veranlasst,
neben dem ganzen Lob auch ausdrücklich auf die Schwächen hinzuweisen...

Vielleicht sollte ich aber dennoch erst einmal mit dem aus meiner Sicht Positiven beginnen:

- Die Verarbeitung:
Die generelle Materialqualität fühlt sich grundsätzlich recht angenehm und hochwertig an. Nach
mittlerweile einem Jahr sind hier auch noch keine größere Abnutzung des Materials (bis auf eine
Ausnahme, die gleich in den Kritikpunkten noch aufgeführt ist) zu verzeichnen.

- Das Design und die allgemeine Funktionalität:
Die neongelben Akzente sind sicher nicht Jedermanns Sache, aber alles in allem kann sich der
Schuh als solcher doch sehen lassen. Auch die allgemeinen Fahreigenschaften sind eigentlich recht
gut, wobei hier noch einmal ausdrücklich auf die Fitness-Auslegung hingewiesen werden soll. Denn
recht wendig ist der Schuh durch die relativ großen Rollen und den den recht weiten und hohen
Radstand nicht wirklich.

- Der Sitz und der Tragekomfort:
Der weiche Softboot ist wirklich angenehm zu tragen und schneidet kaum ein.
Allerdings ist das auch gleichzeitig einer der Negativpunkte, die mich nun zu den Schwachstellen
des Schuhs führen:

nämlich:

- der weiche Schuh bietet vielleicht für stupides Geradeaus-Fahren genug Halt - aber besonders in
Kurven und auch für Anfänger, die noch nicht so an das Inliner-Fahren gewöhnt sind, wackelt man
doch sehr darin rum - Softboot-Eigenschaften oder die Auslegung (wie oben bereits angesprochen
auf Fitness und nicht Wendigkeit) hin oder her...
Ein noch festeres Schnüren bringt hier höchstens einen Blutstau im Fuss - aber kaum mehr Halt.
Ein etwas torsionssteiferes Kunststoff-Skelett könnte hier wohl Abhilfe schaffen...

- Apropos "Schuh schnüren":
Hier gelangen wir gleich zum zweiten Kritikpunkt. Der "Schnürvorgang" ist nämlich alles andere
als schnell und unkompliziert. Ständig sind hier bei mir der Klettverschluss im Weg, in welchem
sich zum Überdruss auch noch ständig der Schnürsenkel verheddert.. mittlerweile geht es zwar
einigermaßen flüssig von der Hand; dass aber die Schuh-Entwickler hier mal selber Hand zum Testen
angelegt haben, scheint sehr fraglich.

- Nun aber zum weitaus größten Kritikpunkt:
...die wirklich MISERABLEN Kugellager. In der Werbung zu den ILQ-Lagern heisst es ja so schön
"beyond abec".
Also in etwa "die stehen über (oder abseits von) ABEC". das stimmt vielleicht sogar - dann aber
nur im negativen Sinn. Ich fahre seit gut 15 Jahren Inliner - aber so schlechte Kugellager sind
mir wirklich noch nie untergekommen. Mein fahrstil ist seit der Zeit der gleiche - aber sämtliche
Kugellager (habe hier meist Original-Rollerblade-Kugellager oder Ersatz-Marken-ABEC gefahren)
haben da mindestens 2-3 Saisonen gut überstanden.
Diese aber sind bereits nach einer halben Saison bereits vollkommen hinüber!

An mind. 3 (!!) Rollen quietscht, knallt und eiert es mittlerweile und das obwohl ich dieses Jahr
berufsbedingt noch nicht mal so ausgiebig fahren konnte.
Ich bin schätzungsweise bisher damit 20-30 Touren zwischen 10 und 20 km gefahren... nach so
kurzer Zeit (und ich fahre nur bei trockenem wetter und passenden äußeren Witterungsbedingungen)
darf sowas unmöglich passieren!! ...vor allem für einen Schuh, der ja trotzdem noch an die 200 euro
kostet!!
Das mal ein Kugellager den Geist aufgibt - geschenkt! Aber hier sind mind. schon 5-6 Lager defekt
(es sind ja 2 pro Rolle). Nun habe ich mir deshalb auch schon Ersatz-Rollen (mit ABEC-Lagern im
Übrigen) bestellt...

Deshalb mein Fazit:

Wie schon in der Überschrift geschrieben, sind die Ansätze des Schuhs an sich recht gut und auch
die allgemeine Verarbeitung ist ganz in Ordnung. Allerdings darf man das in der Preisklasse so
auch absolut erwarten!
...was aber das Handling und allem voran die miesen Kugellager angeht, ist das echt nicht mehr zu
verzeihen. Deshalb kann ich auch keinesfalls guten Gewissens mehr als 3 Sterne geben.

Wie immer bleibt aber zu sagen:
Am besten sie testen selbst noch einmal- in erster Linie zählt hier ja der Trage- und der Fahrkomfort
- eine Rolle lässt sich schnell nachbestellen und austauschen ;)

Allen Inliner-Freunden allzeit gute fahrt!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 5, 2011 4:25 PM MEST


EIZO EV2333WH-BK 58.4 cm (23 Zoll) widescreen TFT Monitor (DVI,VGA, Kontrastverhältnis 3000:1, Reaktionszeit 7ms) schwarz
EIZO EV2333WH-BK 58.4 cm (23 Zoll) widescreen TFT Monitor (DVI,VGA, Kontrastverhältnis 3000:1, Reaktionszeit 7ms) schwarz

85 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erste Wahl für "semiprofessionelle" Anwender mit Ansprüchen an eine gute Bilddarstellung!, 2. Januar 2010
Die doch recht negative Vorgänger-Rezension veranlasst mich, eine Lanze für diesen
Bildschirm zu brechen. ...denn wie mir scheint, scheint der Käufer vor mir wirklich
eine "saure Zitrone" (also ein mit nicht konstruktionsbedingten Fehlern behaftetes
Gerät) erhalten zu haben.

Denn, und soviel will ich schon vorweg nehmen, ich kann den Leuten von "Prad.de"
(eine der größten "Teststellen" für TFT-Bildschirme im Internet) nur Recht geben:
Dieser Bildschirm vereint viele positive Aspekte zu einem fairen Preis.

Zu Anfang möchte ich auf die vom Vorrezensenten angesprochenen Kritikpunkte eingehen:

- Thema Betriebsgeräusch:
Ich konnte bei mir kaum ein Solches feststellen!!! Selbst bei absoluter Stille
im Raum ist ein leichtes Summen nur dann zu hören, wenn man mit dem Kopf in
unmittelbare Nähe des Bildschirms kommt. Doch bereits ab ca. 20-30 cm Abstand
ist selbst dieses leise Summen kaum mehr zu vernehmen (Bei normalem Arbeitsabstand
von über 50 cm sowieso nicht mehr).
Geschweige denn, wenn erst der PC nebenan läuft. Das Lüftergeräusch desselben ist
jedenfalls um das Mehrfache höher (was mindestens genauso stören könnte...)

- Thema Optik/Ergonomie:
...wenn ich einen wirklichen "Arbeitsbildschirm" kaufe (was der EV2333 zweifelsohne
darstellt), dann erwarte ich nicht zwingend ein Designobjekt, dass ich mir ohne
weiteres auf den Kaminsims stellen möchte?!? (...soviel zu meiner persönlichen
Meinung.)
Zum eigentlichen Design:
Es ist funktionell - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Von vorne ist der Bild-
schirm absolut zurückhaltend durch die matte anthrazit-dunkelgraue Farbe und die
schlichten Formen. Negatives oder ausgesprochene "Hässlichkeit" kann ich da wirklich
nicht attestieren. Von der Seite stört hingegen tatsächlich der ziemlich klobige
Fuss etwas (welcher darüber hinaus auch viel Platz in der Tiefe benötigt...)
- aber dies ist nur ein sehr kleiner Kritikpunkt und fast auch schon der einzige!

...denn nun das Positive:

- Qualität der Farb-/Bilddarstellung:
Hier kann ich nur sagen TOP! (...zumindest "natürlich" in dieser Preisklasse!)
Wie schon von den Vorrezensenten geschrieben, wird selbst ohne Kalibration ein
harmonisches Bild mit hervorragend voreingestellten Werten für Kontrast, Farbe etc.
geliefert.

Und auch, wenn man den subjektiven Eindruck hinter sich lässt und ein Testprogramm
laufen lässt (das in meinem Fall zwar zufällig auch von EIZO war - aber dennoch
sehr unabhängig und objektiv Schwachstellen in der Darstellung aufzeigen kann),
hinterlässt auch hier der Bildschirm einen fabelhaften Eindruck:
Gleichmäßige Helligkeitsverteilung, gerade und fein gezogene Linien, gute
Kontrastwerte von ganz hell bis ganz dunkel (das dargestellte "Schwarz" ist im
Übrigen unglaublich - ich habe noch nie auf einem Bildschirm ein so "tiefes"
Schwarz gesehen!!), fließende Farbübergänge ohne "Auffächerung" etc.

Sicherlich ist da bei High-End-Geräten ab 1.000 Euro aufwärts noch mehr drin
- aber für diese Preisklasse absolut top. Als Vergleich kann ich z.B. das Display
des neuen iMAC von Apple angeben, welcher sich ja auch für die "Grafiker-Klientel"
anbietet, und den ich auch selbst auf meiner Arbeit nutze. Dieser hat im direkten
Vergleich (in den oben angesprochenen Werten aus dem Testprogramm) mit dem EV2333
tatsächlich das Nachsehen.

- Ein weiterer Punkt zum Thema Display, der vielleicht nicht so oft angesprochen
wird - für mich aber nicht zu vernachlässigen und auch ziemlich wichtig ist:
PIXELFEHLER (also bspw. IMMER schwarze oder immer weiße Pixel)
Ich hatte in der jüngeren Vergangenheit bereits zwei weitere Flachbildschirme
(anderen Fabrikates) gekauft und beide hatten Pixelfehler.
Nun "erlaubt" die ausgewiesene Pixelfehlerklasse II zwar einige Pixelfehler, aber
ärgerlich ist es dennoch, wenn man tatsächlich ein fehlerhaftes Display erhält und
z.B. bei der Bildbearbeitung immer ein Pixel (vll. sogar noch zentral gelegen)
ablenkt und stört.
Aber nicht so bei diesem TFT: alle Pixel des Full-HD-Displays arbeiten einwandfrei!

- Verarbeitung/Menüführung:
Die Verarbeitung ist (wie man es von einem Qualtitätsprodukt erwarten darf),
absolut einwandfrei. Da wackelt nichts und alles ist top verarbeitet.
Die On-Screen-Menüführung ist intuitiv und leicht verständlich. Also auch
hier kein Grund für Beanstandungen.

- Ton:
Den Ton habe ich bisher nicht getestet, da ich auf externe, separate Boxen
zurückgreife. Von daher kann ich hierfür keine Meinung abgeben.

GESAMTFAZIT:

Der EV2333WH von EIZO besticht durch gute Werte in der Bilddarstellung und eine
ausgezeichnete Qualität. Gerade für den günstigen Preis ist er absolut zu empfehlen,
da er einen Vergleich mit weitaus teureren Bildschirmen nicht zu scheuen braucht.

Sicherlich ist er für absolute Profis (auch in Punkto Bilddarstellung) vielleicht
nicht wirklich eine Option (z.B. sind keine echten "Softproofs" durch die knapp
verpassten UGRA-Richtlinien empfehlenswert)...
...aber vor allem für ambitionierte Hobbyfotografen, Hobby-Grafiker mit "auf dem
Boden gebliebenen" Ansprüchen oder semiprofessionelle Layouter, die nicht Tausende
von Euro in Equipment investieren wollen (oder können), ist dieser Bildschirm eine
absolute interessante Option!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 30, 2011 11:58 AM CET


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