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Rezensionen verfasst von
H. Maier "Schattentänzer"
(REAL NAME)   

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Kingdom of Welcome Addiction
Kingdom of Welcome Addiction
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Truly a Kingdom Of Welcome Addiction!, 18. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Kingdom of Welcome Addiction (Audio CD)
Der Titel des Albums verrät es ja quasi schon - diese Platte hat hohes Suchtpotential! Ich habe IAMX damals von einer Freundin ans Herz gelegt bekommen, und mir nach einigen angehörten Titeln auf Youtube die Scheibe auch gleich besorgt. An dieser Stelle kann man ja nur auf das außerordentlich gelungene Design hinweisen, aber im Gegensatz zur Musik ist dies natürlich nur zweitrangig (;
Chris Corner, der sich partout nciht auf ein Genre festangeln lässt, liefert mit dieser Platte ein wahres Kunstwerk.
Die Platte bietet eigentlich durchgehend großartige Stücke, die sich in ihrem melancholisch angehauchten Stil alle ähneln, aber trotzdem immer Abwechslung bietet was ihre Ausmachung angeht. Wenn ich das Album durchhöre, gibt es wirklich keinen einzigen Song, den cih skippen müsste.


Dragon Age: Origins (Uncut)
Dragon Age: Origins (Uncut)
Wird angeboten von Gameland GmbH
Preis: EUR 19,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Perle, ob klassisch oder nicht., 18. Januar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Origins (Uncut) (Computerspiel)
Zum Teil haben mich einige der Negativrezensionen hier etwas verblüfft.
Ich gehöre aufgrund meines recht jungen Alters ( < 20 ) nichtmehr zur großen RPG-Klassiker Generation, habe aber immerhin Baldur's Gate II noch viele Stunden und mit viel Begeisterung gespielt. Generell interessiere ich mich nur für Rollenspiele, die zumindest an das Kampfsystem angelehnt sind, mit Action RPGs und Open World Games à la Oblivion kann ich persönlich nicht viel anfangen.

Was mich hier zunehmend vor den Kopf stößt, sind die durchaus guten und zum Teil auch sehr gut nachzuvollziehenden Rezensionen einiger alter Hasen des Genres, die sich über einige Spielmechanismen in Dragon Age aufregen, weil sie sie nicht für RPG-kompatibel halten, irgendwo hier steht auch geschrieben, dass man DA gar nicht als solches bezeichnen kann.

In solchen Fällen frage ich mich, ob manchen Leuten nicht klar ist, dass sich das Genre ab einem gewissen Punkt einfach weiterentwickeln MUSS. Ich sage hier nicht zum besseren, ich sage aber auch nicht zum schlechteren. Dass man nicht immer ein Baldur's Gate 3 erwarten sollte, weil man sonst bitter enttäuscht wird sollte mittlerweile klar sein. Irgendwann würde es doch auch langweilig werden, wenn alle Spiele nach den selben Prinzipien funktionieren würden, oder etwa nicht?
Über Level-Scaling, automatische Regeneration/Aufwachen, Fehlen von alltäglichen Aktionen, Rätseln in der Spielwelt kann man sich aufregen - muss man aber nicht. Man kann auch einfach davon absehen und anerkennen, dass Dragon Age ein gutes, UNABHÄNGIGES Spiel ist.
Ich hab in den lezten Jahren wahrlich viele extrem mittelmäßige Spiele zu Gesicht bekommen. NWN2 beispielsweise gehörte für mich dazu, aber nicht weil es nicht irgendeinem übermäßig hohen Erwartungshorizont entsprach, sondern weil ich es einfach unstimmig fand. Es war vergleichsweise billig aufgemacht, das Charaktersystem hat nicht so richtig funktioniert, die Begleiter haben mich kein bisschen angesprochen etc. etc.

Wenn man irgendetwas von DA nicht behaupten kann, dann eben dies.
Das Spiel schafft eine unglaubliche Atmosphäre. Obwohl die Storyline wenig originell ist, zieht sie einen vollkommen in ihren Bann, weil die Zwischensequenzen filmreif (es gibt ja sogar Hardcore RPGler, die es schaffen sich darüber zu beschweren...) aufgemacht sind, die Begleiter (von je nach Präferenz des Spielers ausgeschlossenen) interessant sind und man mehr von ihnen erfahren will und weil einfach alles passt.

Das Spiel ist trotzdem kampflastig - ja, das ist es, und es gehört zu diesem Spiel einfach dazu. Wenn ich auf dem Cover einen Drachen sehe, der aus Blutspritzern gemalt wurde, und einem auf der Rückseite ein "Dark Fantasy-Epos" angekündigt wird, was soll ich denn da sonst erwarten? Die Geschichte zeichnet nunmal eine raue Welt auf, in der man sich gegenseitig schnell mal ein Schwert in die Gliedmaßen rammt, und dementsprechend werden die meisten Konflikte auch so gelöst. TROTZDEM lässt sich es Dragon Age nicht nehmen, eine gute Geschichte zu erzählen und sich nicht auf "Suche, hole, bringe"-Quests zu beschränken, selbst wenn ich meine Quests nicht nur reden, sondern durch draufkloppen löse. Und hier liegt der Unterschied zwischen einem guten und einem durchschnittlichen Spiel.

Das oft angesprochene Level-Scaling ist für Leute, die gerne Erfolge bemerken natürlich frustrierend, zur selben Zeit hat es aber auch seine Vorteile. So kann man beispielsweise bis zum Ende davon ausgehen, dass sie Kämpfe fordernd bleiben, und man nicht irgendwann nur noch einmal draufhauen muss, bis ein Gegner stirbt. Belohnt wird man so gut wie nie direkt nach den Kämpfen, sondern in der Regel vom Questgeber, was ich persönlich eher für ein Plus als für in Minus halte, aber jedem das seine (Beispiel: besiegt man den Drachen im Frostgebirge, kann man sich aus dessen Schuppen in Demerin eine Rüstung basteln lassen. Der Sieg wird also auf jeden Fall belohnt!)

Zum Thema autmatisches Wiederbeleben nach den Kämpfen: Abgesehen vom fehlenden Realismus Faktor, sehe ich hier wirklich kein Problem. Ich persönlich habe es immer als eher nervig empfunden, nach einem Kampf in dem mehrere Begleiter gefallen sind, weil es beispielsweise ein Bosskampf war, und ich eigentlich meinen Triumph feiern und mich mit dem weiterführen der Story belohnen will, erstmal in die nächste Stadt zu rennen und meinen Charakter wieder aufwecken zu lassen. Komplett Nachteillos bleibt der Tod in Dragon Age ja trotzdem nicht. Dafür sorgen schließlich die Abzüge auf diverse Attribute, die man mit Verletzungsaussrüstung behandeln kann bzw. sollte.

Wer sich also an den "Anti-Klassiker" Elementen nicht stört, kann in Dragon Age eines der unterhaltsamsten Spiele der letzten Jahre finden. Wer das tut, der lässt es eben bleiben.


Girugämesh
Girugämesh

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingsalbum seit langem, 5. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Girugämesh (Audio CD)
Dieses Album hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen und mir sogar noch besser gefallen als 13's Reborn oder mein Dauerfavorit Reason Of Crying.
Auf diesem Album passt für mich einfach alles, wenn auch der Anteil an "Geschrei"-lastigen Songs sehr hoch ist, aber das hat mich noch nie sonderlich gestört, immerhin weiß Satoshi wie's gemacht wird. Da man sich als Deutscher ja nicht auf die japanischen Songtexte konzentieren kann, wird die Stimme des Sängers umso wichtiger- und ich habe schon einige japanische Bands gehört und muss sagen, dass die von Satoshi mir bis jetzt am besten gefallen hat.
Meine persönlichen Favoriten auf dem Album sind die beiden etwas ruhigeren Tracks Shiroi Ashiato und Kowarete Iku Sekai, weil bei diesen Songs die gesangliche Leistung besonders im Vordergrund steht. Als ich Kowarete Iku Sekai das erste mal gehört habe, ist mir förmlich die Kinnlade runtergeklappt, soviel dazu.
Auch die härteren Tracks wie Patchwork & Vermillion konnten mich voll und ganz überzeugen.
Ich habe das Album hier gekauft und kann nicht behaupten, auch nur einen Cent für verschwendet zu halten.

Zu meiner freudigen Überraschung enthält das Album übrigends zwei Booklets, einaml das Original aus dem japanischen Release, in dem Fotos & die Lyrics in Kanji geschrieben sind, und noch ein zweites, zwar lieblos gestaltetes, das dafür allerdings die Songtexte in Romaji und in der englischen Übersetzung enthält. Viel kundenfreundlicher geht's ja wohl nicht.


13's Reborn
13's Reborn
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen System Of A Down? o.O, 30. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: 13's Reborn (Audio CD)
Ich schreibe diese Rezension in aller erster Linie aus Überraschung darüber, dass ich jetzt schon zweimal gelesen habe, wie Girugämesh mit System Of A Down verglichen wurden. Ich finde beide Bands wirklich sehr genial, aber das ist so als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Die Dynamik und vor allem die Stimmen in den Songs sind wirklich extrem unterschiedlich, und haben eigentlich nur gemeinsam dass sie aus dem Alternative-Metal Bereich kommen, aber das sagt ja nichts aus.

Zum Album selbst, ich finde es ist sehr sehr gut gelungen. Sänger Satoshi hat eine der besten des Jrocks, neben Hizumi von D'espairs Ray und Kyo von Dir En Grey. Ich würde allerdings trotzdem keinen Vergleich ziehen, da D'espairs Ray (zumindest früher) große Abstecher in Richtung elektronische Musik machten, und bei Dir En Grey der Fokus sehr auf dem Schreien liegt. Viel Geschrien wird bei Girugämesh allerdings auch, und wie!

Das Album ist nicht wirklich abwechslungsreich, aber trotzdem hat jeder Song seinen ganz eigenen Charme. Ich empfehle vorallem Mouja no Koushin und "Aushängeschild" Owari To Mirai.

Noch mehr als dieses Album empfehle ich übrigens die EP Reason Of Crying, die sollte man dann allerdings aus Japan impportieren, dass wäre hier auf amazon reichlich teuer.


Dann bin ich eben weg: Geschichte einer Magersucht
Dann bin ich eben weg: Geschichte einer Magersucht
von Christine Fehér
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,95

29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Oberflächlich genießbar, psychologisch betrachtet MÜLL!, 29. April 2008
Ich beschäftige mich seit mehreren Monaten sehr intensiv mit dem Thema Magersucht. Zu Beginn dieser "Karriere" habe ich dieses Buch gelesen und war auch an einem Tag fertig damit, weil es mir wirklich sehr gut gefallen hat und es einen gewissen Suchtfaktor hat (den ich auch gar nicht abschreite). Nach einiges Monaten, in denen ich mehrere Dokumentationen zum Thema Magersucht gelesen und mich auch so "fortgebildet" hatte, entschloß ich mich, das Buch nochmals zu lesen, und wurde auch wieder sehr schnell fertig. Ich bin zum Schluß gekommen dass es eine Schande ist dass ein solches Buch überhaupt verkauft wird und zum Teil, wie hier in meiner Heimatstadt, bei den Jugendbüchern in recht gutem Licht präsentiert wird. Es verwendet nicht nur alle Klischees die über die Magersucht existieren, sondern begeht auch noch einen anderen Fehler, den man in so einem Buch NIEMALS anwenden darf: Zeitsprünge. Zu Beginn beschließt Sina also eine Diät zu machen, aufeinmal findet ein Zeitsprung statt, von dem man nicht weiß wie lang er ist, und schwupps, sie ist 3 Kilo leichter (als ob es im echten Leben so einfach wäre! Ich selbst habe Erfahrung mit Abnehmversuchen gemacht und weiß dass es nicht allzu einfach ist). Einen weiteren Zeitsprung hat man bei ihrer Heilung, wieder ohne das man wüsste wie lang er ist und sie isst wieder fröhlich mit ihren Freunden Pizza und trinkt eine Cola. Das ist nicht nur extrem weit von der Realität entfernt sondern auch noch extrem gefährlich, weil es die Krankheit verblümt bis zum geht nicht mehr und die Erkrankungsgefahr für junge Mädchen die dieses Buch lesen nur höher wird.

Mein persönliches Fazit: Wer Bücher zu diesem Thema lesen will, sollte BITTE Bücher lesen die auf der Realität basieren, ich empfehle hier ganz stark Alice im Hungerland von Marya Hornbacher, das zwar um einiges schwerer zu lesen aber im Endeffekt viel realitätsnaher und schockierender ist als dieses Buch hier.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 26, 2012 2:05 PM CET


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