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Rezensionen verfasst von
Werner G. (Innsbruck)

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Tales Between Reality and Madness
Tales Between Reality and Madness
Preis: EUR 19,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, welch magische Töne aus Italien! - darkscene.at, 12. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Tales Between Reality and Madness (Audio CD)
Die aktuellen Dreher von Amplifier und Long Distance Calling sind erst ein paar Wochen am Markt, doch nach der ersten Einwirkungsphase trau ich mich jetzt schon zu behaupten, dass sie mit ziemlicher Sicherheit am Jahresende nicht unter meinen persönlichen Top 10 Scheiben landen werden. Und dann fällt plötzlich wie aus dem Nichts ein Silberscheibchen zu meinen Händen, das mir komplett den Kopf verdreht hat. Neugierig geworden?

Wer bis dato mit Void Of Sleep ebenso noch keine Bekanntschaft gemacht hat, braucht sich nicht sonderlich wundern: "Tales Between Reality And Dreams" ist das Debüt dieses Quartetts aus der sagenumwobenen Stadt Ravenna. Zwar kann man den Stil der Norditaliener nicht 1:1 mit den beiden obigen vergleichen, was allerdings die psychedelische Komponente betrifft, gibt’s durchwegs Affinitäten. Void Of Sleep zelebrieren Heavy Metal, der gleichermaßen klassisch, doomig und psychedelisch angerührt ist. Meinetwegen nehmt auch das überstrapazierte Vokabular „Okkult“ mit herein, doch bitte bezeichnet Void Of Sleep zu keiner Sekunde als Trittbrettfahrer, denn dafür tönt das mir vorliegende Notenuniversum zu heilig. Etwas, was man heute nicht mehr an jeder Ecke findet.

Natürlich standen auch hier wieder einmal Black Sabbath Pate. Was die vier Jungs daraus gemacht haben, müsste in seiner Pracht sogar Tony Iommi und Co., die es ja noch einmal via "13" wissen wollen, deftig zwischen ihren deformierten Gelenken einfahren. "Blood On My Hands" nennt sich der schmeichelnde Opener, einer, der irgendwo zwischen aufgeputschten Down und späteren Dead Soul Tribe seine betörenden Schwingungen freisetzt und nicht zuletzt durch herrlich treibende Rhythmen unlimitiert Endorphine freisetzt. Ähnlich beeindruckend stellt sich "Wisdom Of Doom" vor, das gegen Ende hin durch sein Wechselspiel aus bedrückenden Mol und aufhellenden Dur Eskapaden die Nerven zu Drahtseilen umfunktioniert. Das direkt nach vorn preschende "The Great Escape Of Giant Stone Man" hat dann einen solch coolen Refrain parat, von dem man sich schlicht hin fort tragen lassen will, wobei die nie überladenen Breaks ab Mitte des Songs erst die entscheidende Würze verleihen, bevor das Stück abermals in das magnetische Grundthema zurück mündet.

"Lost In The Void" und "Ghost Of Me" wabern dann insgesamt etwas gemächlicher durch die Boxen, präsentieren jedoch die stärksten Gesangslinien des Senior A. Burdisso. Ach ja, dieser Teufelskerl verfügt generell über ein Timbre, das man sowieso charismatisch apostrophieren muss. Mit dem zwischen mächtig-patriarchischen Soundwänden und plötzlichen Forechecking Ausbrüchen pendelnden "Mirror Soul Sickness" kommen noch einmal unbeirrbare Black Sabbath Jünger auf ihre Kosten, ehe das finale "Sons of Nothing" die großartigen Mastodon auf den Plan ruft: dezente Hippie Vibes, Sludge Anwandlungen und suspekte Rauchwaren vermischen sich zu einem gefährlich-leckeren Cocktail, wo sich der spirituelle Kreis von "Tales Between Reality And Madness" wieder schließt.

Für mich ist "T. B. R. A. M." seit längerer Abstinenz wieder ein massiv berauschendes Audio-Aphrodisiakum, das mich tief zu berühren weiß und so etwas ähnliches wie „Suchtpotential“ beherbergt. Ob sich das Quartett bewusst ist, was es hiermit ausgelöst hat? Vielleicht wissen wir bald mehr, im Moment wollen wir nicht viel mehr verraten. Übrigens, wer diesen brillanten Tonträger ins traute Heim ordert, wird mit einem schicken Digibook und einem ebenso entzückenden Booklet im Mittelalter Look belohnt. Seelenfutter pur!


Bombs Away
Bombs Away
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen AC/DC dürfen endlich in die Rente! - darkscene.at, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Bombs Away (Audio CD)
Nach Bullet und Airbourne könnten The Scams (natürlich wie erstere ebenso aus dem Metal-Wunderland Sverige stammend) das nächste große Ding in der Rubrik Ac/dc und seine würdigen Erben werden. Wobei "groß" eine relative Angelegenheit ist. Nachdem Bullet schon als Headliner touren und vor kurzem beim Brancheriesen Nuclear Blast einen weltweiten Deal unterzeichnet haben, müssen The Scams noch auf Fortunas Gutwill hoffen.

Was auch immer in den Sternen der Schweden-Szene stehen mag: The Scams gehen wie ihre, um Hausecken bekannteren Landsmänner auf ihrem dritten Longplayer herrlich räudig und voller Energie zur Sache. Dass zur bewährten Aussie-Formel die ein oder andere Metal-Legierung (insbesondere bei "Heavy Load"/"End Of The Line) mitschwingt, tut dem Longplayer gut und engt das ohnehin knappe Korsett zum Glück nicht zu sehr ein. Und ... dass eine solche Mucke einen bzw. im Falle The Scams sogar zwei energische Shouter - namentlich Kriss Biggs (bass) und Daniel Kvist (guitar) - verlangt, muss wohl nicht sonderlich ausgeschmückt werden. Die beiden Jungs sind (Verweise auf Maggo's These, die Schweden haben es in der Muttermilch!) mit einem kernigen Organ gesegnet, welches dem von Bullet Powerröhre Hell Hofer in nichts nachsteht. Die Songs wurden - wie könnte es auch anders sein - punktgenau komponiert: hier ist kein Ton zu viel, keiner zu wenig. Wobei es mir ausgerechnet der letzte Track am meisten angetan hat: "Ten Tons Of Steel+ ist treibend, glühend heiß und verkörpert wohl am ehesten den Spirit der lebenden Legende aus Down Under.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2013 11:02 AM MEST


Afterglow (Ltd.Edition)
Afterglow (Ltd.Edition)
Preis: EUR 20,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mehr die Klasse der ersten zwei CDs - darkscene.at, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Afterglow (Ltd.Edition) (Audio CD)
(3,5 p)

Innerhalb von nur zweieinhalb Jahren koppelt die US/UK Supergroup ihren dritten Longplayer aus, und als wäre dies nicht genug, gab es im Rahmen der ausgedehnten Konzertreise vor kurzem den Release der Live CD/DVD "Live Over Europe". Zum Drüberstreuen veröffentlichte Sänger/Gitarrist Joe Bonamassa dazwischen die zwei Soloscheiben "Dustbowl" (2011) und "Driving Towards The Daylight" (2012), zwei Rundlinge, die für Feinschmecker auch nicht gerade von der Bettkante zu stoßen sind. Also, von mangelndem Einsatz der Betroffenen zu schwadronieren, wäre fehl am Platz.

Ich möchte keineswegs die Behauptung aufstellen, dass solch eine Veröffentlichungsdichte sich negativ auf das Songwriting auswirkt. Denn die vier Vollprofis, von denen einer immerhin die Sechzig überschritten hat, nämlich Glenn Hughes, müssten im Normalfall rechtzeitig merken, wenn der (kreative) Saft zur Neige geht. Trotz aller möglichen Thesen kann "Afterglow" nicht mehr das zugegeben enorme hohe Level des Zweitwerks halten. Die Ausrichtung ist natürlich die gleiche: erdiger Bluesrock mit dezenten Soul- und Southern- Vibes.

Kompositorisch gehen Lieder wie "Big Train", This Is Your Time" oder "Midnight Sun" - um das Startertriple gleich beim Namen zu nennen - absolut in Ordnung, doch fällt es dieses Mal keinewegs leicht, den ein oder anderen Song aufgrund seines speziellen Charakters gesondert heraus zu picken. Es scheint tatsächlich, als wäre etwas von jener Magie, die die ersten zwei Werke säumt, auf der Strecke liegen geblieben, obschon der fantastische Titeltrack (eine Hommage an Led Zeppelin's "The Battle of Evermore"?) oder das spannungsgeladene "The Circle" zumindest Anteile dessen inne halten. Und auch das von Glenn und Joe abwechselnd gesungene "Cry Freedom" und "The Giver+ sind lässige Rocker, die gerade dank ihres Swings und Südstaatencharme' zu punkten wissen. Und dennoch ... das gewisse Etwas geht einem spürbar ab.

Dass Musiker wie Bonham, Sherinian, Bonamassa und Hughes ihr Handwerk blind verstehen, dürfte wohl dem letzten Hinterwäldler bekannt sein, sowie, dass Kevin Shirley, der Vater und Produzent von Black Country Communion ein ausgefuchster Kerl ist, der schon mit Iron Maiden oder Journey gearbeitet hat. Aber zumindest meine Wenigkeit findet sich damit ab, dass das Prickeln von "Afterglow" ein eher abflauendes ist.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 30, 2013 6:25 PM CET


The Crown That Wears the Head
The Crown That Wears the Head
Preis: EUR 20,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Retro meets Alternative Rock! - darkscene.at, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: The Crown That Wears the Head (Audio CD)
Vorliegendes Debütalbum erschien bereits vor einem Jahr als Vinylversion, ehe sich die vier Schweden von Hong Faux (was auch immer der skurrile Name bedeuten möge) in Kooperation mit dem Pristine Label entschieden, "The Crown That Wears The Head" nun auch als CD unters Volk zu bringen. Absolut berechtigt würde ich meinen, denn für ein Erstlingswerk klingt das mir zugesandte Stück Polykarbonat äußerst vielversprechend. Nur wenige Wochen nach der Club Tour (inklusive Wien Abstecher) und der Videoclip Präsentation von "Feign Death To Stay Alive" eine willkommene Bereicherung im kuscheligen Zuhause, wobei wir es hier mit gepflegtem Stoner Rock zu tun haben, der von klassischen Zitaten angereichert wurde.

Man täte dem smarten Quartett unrecht, es leichtfertig in den nicht endenwollenden Hype der Retro-Vagabunden, die eben speziell im hohen Norden derzeit hohe Wellen schlägt, zu stecken. Und schon gar nicht klingen Hong Faux nach einem isolierten Mushroom Experiment, das durch ewig lange und komplett zugedröhnte Jam Sessions den konventionellen Hörer zu lähmen droht. Na gut, einen Hauch davon gibt es vielleicht im vierten Stück "Bad City Blues", welches anhand der Wechsel von ruhigen und wuchtigen Parts an "War Pigs" von den Godfathers Black Sabbath erinnert. Der schwungvolle Opener "Present Tense-Less" strömt hingegen mit leichter Motörhead Schlagseite aus den Boxen und gibt schon grob die Richtung der kurzweiligen Drehscheibe vor. Das auf Laufbahnbahn Drei positionierte "Feign Death To Stay Alive" ist wiederum anders: da haben Hong Faux einen richtig fiesen Ohrwurm am Start, der einen tagelang regelrecht verfolgt. Deutlich rotziger und ebenso Hitverdächtig zeigt sich dann das folgende "Hit Hard Hit First", bevor der schon angesprochene "Bad City Blues" die Doom Klientel zur tief gestimmten Luftgitarre greifen lässt.

Auch die zweite Hälfte von "The Crown That Wears The Head" kann sich hören lassen, die flott und knackig via "Deathmatch" den Reigen eröffnet. In Form des mühsam dahin siechenden "Pearlgarden" hat sich bedauerlicherweise ein amtlicher Langweiler eingeschlichen, doch das groovige "Jack Of Clubs", das den Wiedererkennungswert der vorderen Songs nicht ganz erreicht, bringt die Tachonadel zumindest wieder in den grünen Bereich. Den ganz dicken Hammer packen Hong Faux aber ganz am Ende aus: das von süßer Melancholie eingeleitete "Sparrow Hills", welches gen Finale in pure Dramatik aufläuft, zerrt die emotionalsten Momente solcher Legenden wie Led Zeppelin ans Tageslicht - Respekt!

Fazit: Hong Faux lassen auf ihrem Einstandswerk, welches nun verspätet auf Disk erscheint, ihre Klasse aufblitzen. Es gibt Stoner Rock, wie er sympathischer kaum sein könnte und wie man ihn eigentlich mögen muss: Strassen taugliche Gitarren, pumpender und verzerrter Bass, straighte und laute Drums. Doch das alleine wäre zu wenig. Auch das kompositorische Geschick und das nötige LMaA Feeling haben die Schweden, deren Sänger Niklas Serèn dank seines kräftigen Organs darüber hinaus zu glänzen weiß, scheinbar im kleinen Finger. Das lässt in naher Zukunft auf noch größeres hoffen. Apropos: die magere Spielzeit von gerade mal 33 Minuten sei der Gruppe hier mal verziehen.


Shrine of New Generation Slaves
Shrine of New Generation Slaves
Preis: EUR 19,27

4.0 von 5 Sternen Anders, jedoch kaum weniger faszinierend - darkscene.at, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Shrine of New Generation Slaves (Audio CD)
Eine der meist herausragenden Bands der letzten Dekade meldet sich nach vier Jahren Funkstille zurück. Funkstille zumindest, was vollwertige Studioproduktionen betrifft, denn die öfter nach hinten verschobene VÖ der Doppel-Live-DVD "Reality Dream" und die alte Schätze beherbergende EP "Memories In My Head" wurden in der (vermeintlich) kreativen Ruhezeit lediglich als Überbrückung genutzt, um die Fanschar bei Laune zu halten.

Riverside sind für mich inzwischen sowas wie das Ost-Pendant zu den großartigen Porcupine Tree aus dem vereinigten Königreich. Ausgefeiltes Songwriting samt Tiefgang haben sich auch unsere polnischen Schützlinge seit ihren Anfangstagen auf die Fahne geschrieben. Und von Album zu Album definiert man sich wie Steven Wilson und Co. fast wie neu. Folglich betrifft das ebenso die aktuelle Silberscheibe, deren Namensgebung plakativer nicht ausfallen hätte können. "Shrine Of New Generation Slaves" behandelt die teils prekäre Unzufriedenheit und Ausweglosigkeit der heutigen Wohlstandsgesellschaft, denen kaum jemand entfliehen vermag.

Auf gewohnt hohem Niveau haben Sänger Mariusz Duda und seine Treuschaft das sensible Grundthema in die acht Songs einfließen lassen, nur mit dem Unterschied, dass sich dieses Mal die bedächtig-ruhigen Töne leicht in der Überzahl befinden. Heißt? Auch innerhalb jenes neu geschliffenen Klanguniversums spielen die außergewöhnlichen Gentlemen ihre locker sitzenden Trümpfe galant aus und schaffen es wiederum, abgekapselt geglaubte Emotionen aus den winzigsten Poren heraus zu kitzeln. Epische anmutende Soundbrocken und rockige Vibes befinden sich auf selbiger Augenhöhe gleich mal beim atypisch straff strukturierten Titeltrack zu Beginn, folkloristisch und balladesk oszilliert hingegen das folgende "The Depth Of Self-Illusion", in dessen Schluss-Etappe die schon erwähnten Porcupine Tree warm und klar ans Tageslicht treten. Die Phase von "Anno Domini High Definition" wird via "Celebrity Touch" – sozusagen der bombastische Hit-Beitrag auf "S.O.N.G.S." – ordentlich gestreift, "We Got To Used Us" zeigt dann abermals diese Trostlosigkeit einer vollkommen isolierten Mol-Landschaft auf. Mit anderen Worten: akuter Tränendrüsenentschlackungsalarm! Aber kein Grund zur Sorge. Im Weiteren entpuppt sich das formadibel-swingende "Feel Like Falling" zumindest als dezenter Sonnenschein zwischen all den vorherrschenden Grautönen und weiß dank graziler Marillion Farbtupfer sogar richtiggehend aufzublühen.

Und selbst vor dem Einsatz von Bläsern wurde nicht zurück geschreckt. Im gut achtminütigen, schwermütig startenden "Deprived (Irretrievably Lost Imagine)" begegnet man im Finale einigen schneidigen Saxophon Einlagen. Doch wir sind noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Die emotionale Achterbahnfahrt, die auf dem 2009er Werk "A.D.H.D." noch "Egoist/Hedonist" hieß, hört im Jahre 2013 auf den prickelnden Namen "Escalator Shrine". Grob umschrieben handelt es sich um eine äußerst spannungsgeladene Reise durch gut drei Jahrzehnte der (anspruchsvollen) Rockmusik, die Daumen mal Pi von Deep Purple über Pink Floyd bis Ayreon reicht: donnernde Hammondorgelsounds, psychedelische Abfahrten, Jazz Rhythmen sowie orchestrale Schattierungen reichen sich nahtlos die Klinke, während Mariusz sich in totaler Ekstase zu verlieren droht ... tja, verehrte Mitbewerberschaft, exakt so tät's funktionieren.

Resümee: Auch auf dem fünften Longplayer überzeugen die vier Polen im Großformat. Mag sein, dass mehr Anläufe aufgrund der zurück geschraubten Härte von Nöten sind als in der bereits von Glanz geprägten Vergangenheit, in Summe jedoch ist es ein wahrhaftes Phonschmankerl, welches weniger durch herbe Malträtierung der Instrumente imponiert, als durch Charme, Feeling und Leidenschaft. Wird also für meine Wenigkeit allerhöchste Zeit, einem Konzert der Herren Duda, Grudzinski, Kozieradzji und Lapaj beizuwohnen. Und ja ... die Vergleiche zu Opeth hinken inzwischen gewaltig!


Broken
Broken
Preis: EUR 16,39

4.0 von 5 Sternen Solider Power Metal mit Thrash Anwandlungen - darkscene.at, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Broken (Audio CD)
Masterstroke aus Finnland zählen zu jenen Arbeitsgemeinschaften, die sich seit ihrer Gründung im Jahre 2002 kontinuierlich weiterentwickeln konnte und allmählich an der Schwelle angekommen ist, auch außerhalb Skandinaviens endlich Fuss zu fassen. Man kann solch einer ambitionierten Truppe eigentlich nur das Beste (bzw. die nächste Erfolgsstufe) wünschen, denn nach den ersten Klängen von "Broken" stellt man erleichtert fest, dass ehrlich gemachter Heavy Metal gerne "modern" sein darf. Und dass traditionelle Elemente auch mal im Hintergrund weilen dürfen, ohne verschwiegen zu werden. Wenn das Ganze doch nur so sattelfest in Szene gesetzt ist wie hier, auf dem vierten Output der Milchgesichter, wohlgemerkt.

Berüchtigte Szenenamen wie Nevermore, Pagans Mind und Tarot drängen sich allmählich auf, wenn Tracks wie "The Eye", "Condemned You", "Reborn In Flames" oder "Before The End" den Raum mit metallischer Magie und geballter Heavyness erfüllen. Warum ausgerechnet diese drei Granaten? Nun, speziell die heftig sägende Gitarrenfraktion erinnert an Seattle's Power Metal Veteranen, und der Gesang von Niko Rauhala liegt ziemlich genau zwischen PM's Nils K. Rue und Marco Hietala von Tarot (bzw. Nightwish). Zumindest stellenweise. Dem steht das Rhytmusgespann, bestehend aus Marko Kolehmainen und Janne Juutinen, in nichts nach: da wird gehörig Punch erzeugt, ohne das Sound-Gesamtbild irgendwie zu stören, was sich auch letzen Endes an der Handschrift einer brillanten, druckvollen Produktion ablesen lässt. Apropos. Die dezenten Chöre dürften zwar aus der Konserve, sprich dem fix integrierten Tastengerät entstammen, doch wen stört dies schon sonderlich, wenn es wie bei den US Boys von Symphony X (u. v. a.) lediglich zum Betonen der jeweiligen Stimmung Verwendung findet?

Fassen wir zusammen: Selbstsicheres Songwriting über die komplette Albumdistanz, episches Antlitz und aggressive Amplitudenausschläge sowie viel vergossenes Herzblut, machen ein Scheibchen wie "Broken" zu einem angenehmen und gleichzeitig prickelnden Hörvergnügen. Wüsste daher echt nicht, was gegen eine gepflegte Acht spricht.


III: Cut Loose (Digipak)
III: Cut Loose (Digipak)
Preis: EUR 10,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Groove Rock/Metal, der es in sich hat! - darkscene.at, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: III: Cut Loose (Digipak) (Audio CD)
Die sympathischen Jungs von The New Black wollen es vier Lenze nach dem gleichnamigen Debüt bzw. zwei nach "II - Better In Black" mit der Schicksalsträchtigen Nummer "III" ganz genau wissen: mit brennendem Enthusiasmus und hinzu gewonnener Kreativität soll die nächste Sprosse der Erfolgsleiter noch heuer erklommen werden. Wenn jetzt noch diejenigen Schnarch-Nasen auf die Würzburger stoßen, die auf ehrliche und frisch klingende Power-Mucke stehen, dürfte diesem Vorhaben hoffentlich nichts mehr im Weg stehen.

Die Rezeptur aus modern gestylten Rock mit Blues Vibes und Rhythmus betonten Metal hat sich bei den fünf Nordbayern zwar nicht signifikant verändert, dennoch stellt man recht bald fest, dass das Songwriting nochmal selbstsicherer als in der jüngsten Vergangenheit ausgefallen ist. Auf die Frage, ob das Quintett seinen Stil nun endgültig gefunden hat, kann man nur mit einem klaren und lauten JA antworten. Das optische Konzept wurde abermals aufgegriffen und auch soundtechnisch trifft man den obligatorisch transparenten, fürwahr fetten und gleichsam differenzierten Mix an, der dieses Mal in Dänemark bei einem gewissen Herrn Jakob Hansen (u. a. Mercenary, Raunchy, Volbeat) gewohnt erstklassig erledigt wurde. Dass das Initialriff des vierten Stücks ("Superhuman Mission") an den Opener der ersten Volbeat CD erinnert, dürfte da eher Zufall sein. Ansonsten trifft man vor dem geistigen Auge die Black Label Society, speziell dann, wenn der Groove von tief unten an die Peripherie vibriert ("Muzzle & Blinkers"), oder auch Motörhead, wenn die Tachonadel einen kräftigen Schub vom Gaspedal bekommt: der straighte Opener "Innocence & Time" und das fetz-coole Titelstück, welches zusätzlich von Mundharmonika Einsprengsel angereichert wurde, sollten sich chronische Lemmy Fetischisten bei Gelegenheit reinziehen. Das runde und harmonische, aber nicht stets zu vorhersehbare Songwriting – eine ewige Gratwanderung im Generellen – scheint den Herrschaften einfach zu liegen, denn auch nach hinten platzierte Tracks wie "Sharkpool" oder "The Unexpected Truth" schleichen sich samt ihren markant pointierten Hooks nahezu unwiderruflich in den Audioschacht.

The New Black rocken auf "III – Cut Loose" äußerst selbstbewusst und leger, spannen hierzu den musikalische Bogen von Texas bzw. New Orleans über das britische Königreich bis zur eigenen Werkstatt in Würzburg, und schaffen darüber hinaus das kleine Kunststück, den provinziellen Klotz am Bein abzuschütteln und die bestimmte Art von Lockerheit, die man sonst nur hinterm Atlantik zu orten glaubt, an den Tag zu legen. Innovativ, grengängerisch oder eigenbrötlerisch sind TNB bei Gott nicht, aber das was sie machen, machen sie einfach saugut. Daher bleibt mein Support für die Jungs weiterhin aufrecht, das Teil ist auf meiner Einkaufsliste längst notiert!


Höra & Awe
Höra & Awe
Preis: EUR 17,49

4.0 von 5 Sternen Schräg und skurril, aber charmant! - darkscene.at, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Höra & Awe (Audio CD)
Shaking Godspeed? Nein, noch nie gehört. Ach so, ein Trio aus den Niederlanden, das nach der Gründung 2009 schon eine EP und zwei LPs aus dem Ärmel geschüttelt hat. "Hoera", so der Titel des dritten Vollzeitdrehtellers, ist wie seine älteren Releases eine amtliche Huldigung der späten Sechziger bzw. Siebziger Jahre, die man durchwegs als ein nicht alltägliches Sound Meeting bezeichnen kann, es sei denn, psychedelischer Flower Power Stoff mit gehöriger Dosis Indie Rock gehört zum Standardrepertoire des betroffenen Konsumenten. Was mag das jetzt nun wieder heißen?

Schrullig bis bizarr, glitschig bis unfassbar, psychedelisch sowieso, aber immer noch mit der Prämisse ausgestattet, Charme und Atmosphäre zu transportieren, zeigen Shaking Godspeed auf knapp 35 Minuten unmissverständlich ihren Background zu Legenden wie den Rolling Stones und The Doors, aber auch etwa zu den aktuellen Eels auf, jedoch ohne den vitalen Eigen- und den nicht weniger essentiellen Wiedererkennungs- Gehalt zu vernachlässigen. Auch scheinen bewusstseinserweiternde Substanzen die als sonderbaren Kompositionen beflügelt zu haben, wobei das Ganze zu keiner Sekunde Gefahr läuft, in eine unüberschaubare Jamsession auszuarten. Überraschungsmomente erwarten einen fast im Minutentakt, so sollte man sich schon die Mühe machen, dem Rundling dementsprechend Aufmerksamkeit zu schenken, bevor selbiger wieder abgemurkst wird. Dabei hätte das schräge Trio keinen geileren Opener als das wuchtige "I Wonder" hernehmen können, im Weiteren setzt sich das melancholisch getunte und ebenso Hit-taugliche "Seasons Over" rasch im Hörzentrum fest, "Jesus" zeigt das sentimentale Gesicht von Shaking Godspeed, und das unglaublich wirre und gleichzeitig gruselige "The Ghouls Have Come" erinnert mich sogar an die im Moment sehr angesagten Schweden Ghost - sollte man gehört haben!

Ein interessantes, wenn auch kurz geratenes Album also, das kontinuierlich Tendenzen zum Aberwitzigen und zum Skurrilen offenbart. Konventionelle Strukturen? Nö. Mainstream? Weit gefehlt! Doch man muss es einfach in seiner Gänze aufsaugen, satt einwirken lassen, ehe die volle Entfaltung Fahrt auf nimmt. Die limitierte CD ist übrigens mit dem Vorgängerwerk "Awe" bestückt.


An Acoustic Evening at the Vienna Opera
An Acoustic Evening at the Vienna Opera
Preis: EUR 15,99

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstsahnige Live - DVD! - darkscene.at, 29. März 2013
Der amerikanische Bluesgitarrist Joe Bonamassa ist ganz klar schuld daran, dass sich meine Lebensumstände drastisch verändert haben. Kein Sport mehr, kein Bier mehr, kein Pferde stehlen mehr, nur mehr Hausfrauenhobbys wie Bügeln, Socken stopfen, Brigitte lesen etc., sind nun angesagt. Und das nur deshalb, weil dieser Mann von möglichen Szenekennern (...) mit diversen Mainstream Lachnummern in den selben Topf geworfen wird. Jetzt mal ganz im Ernst: Joe Bonamassa lebt und liebt seit Kindestagen den Bluesrock in einer äußerst intensiven Weise und gehört inzwischen zur absoluten Speerspitze weltweit, was er abgesehen von seinen beeindruckenden Live Auftritten auch mit seinen letzten fantastischen Studiowerken "Dustbowl" und "Driving Towards The Daylight" unter Beweis stellen konnte.

Ein ganz besonderes Zuckerl spendiert uns Joe Bonamassa dieser Tage: Das selbstredend titulierte "An Acoustic Evening at the Vienna Opera" Paket erscheint standesgemäß als Doppel-Audio-CD, als Doppel-Blu-ray und als Doppel-DVD. Wesentlicher Aspekt ist die Performance, bei der JB nicht nur einen "unplugged" Gig in der Wiener Oper im letzten Jahr zockte, sondern auch die Auswahl der Mitmusiker, die er für diese Akustiktour um sich geschart hatte, um allen Tracks zusätzlich ein fast schon exotisches Flair zu verleihen.

Gerry O'Connor (Irish Banjo & Fiddle), Mats Wester (Nyckelharpa & Mandola), Alan Schierbaum (Harmonium, Accordion & Baby Piano), Lenny Castro (Percussion) heißen jene Gentlemen, die mit Meister Joe aus allen Herren Ländern geladen hat, um dem bunt gemischten Publikum aus den wohlbekannten Studioversionen deutlich filigranere Tonkreationen zu präsentieren. Eine wohlig-heimelig-prickelnde Atmosphäre erklärt sich schon alleine dadurch. Zudem lassen die brillante Soundqualität (mir liegt die DVD vor) sowie die edle visuelle Umsetzung keinelei Wünsche offen: ob Fern- oder Nahaufnahmen, das Jonglieren zwischen den jeweiligen Perspekten bleibt durchgehend spannend. Die gelegentlichen Zwischeneinblendungen (in schwarz/weiß) aller Musiker, die hierbei kurze Statements über das Projekt abgeben, stören nicht im geringsten, bzw. lockern das Gesamtkonzept schmackhaft auf. Dabei ist es egal, welchen Song man aus der Liste raus pickt: alle klingen in ihrer Alternativ-Version weder künstlich aufgebläht, noch langatmig - ganz das Gegenteil ist der Fall. Meine Favoriten "Dust Bowl", "The Ballad Of John Henry", "Slow Train", "Woke Up Dreaming" und "Sloe Gin" - sind Gottlob - vertreten, langjährige Freaks werden möglichweise den ein oder anderen Lieblingssong vermissen. Wenn man so will, ist ein höherer Folklore-Faktor vor Ort, der sich wie ein unsichtbarer Mantel über die ganzen 21 Tracks gelegt hat und die Kulisse magischer erscheinen lässt, als sie ohnehin schon ist. Abgerundet wurde das Teil dank kleiner Zusatz-Features (u. a. Interviews), die das Preis/Leistungsverhältnis letztlich mehr wie rechtfertigen.

Dass sich das Bluesgenie ausgerechnet "Die Hauptstadt der Musik" für diesen besonderen Anlass ausgewählt hat, ehrt insgeheim das Patriotenherz. Aber es ist nur Nebensache, wie (ob mit E-Gitarre oder Akustik-Klampfe) oder wo (den internationalen Stellenwert und die Historie der Wiener Oper müsste man indes nicht weiter erläutern!) der leidenschaftliche Künstler ein Stell-dich-ein gibt: die Begeisterung kennt bei der Audienz kein Ende.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 28, 2013 1:08 PM CET


The Living Infinite
The Living Infinite
Preis: EUR 15,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superbe Doppelbedienung der Schmutzer! - darkscene.at, 28. März 2013
Rezension bezieht sich auf: The Living Infinite (Audio CD)
Kaum war er zurück, da zog er wieder von dannen. Die Rede ist natürlich von Gitarrist/Komponist/Produzent Peter Wichers, welcher nach dem umjubelten Comeback zu Soilwork 2008 erst letztes Jahr entschied, abermals neue Pfade zu beschreiten. Kann das Sextett, das auf dem 2010er Rundling "The Panic Broadcast" (noch unter Mitwirkung von Wichers) einen klaren Aufwärtstrend zeigte, selbigen nun fortsetzen? Das war zwangsläufig die Frage, die sich viele postwendend gestellt haben. Ersetzt wurde der zweite Klampfen-Posten übrigens von David Andersson, einem ebenso talentierten Saitenfiedler, der nun seine Feuertaufe im doppelten Sinn erlebt: "The Living Infinite", so der Titel der neunten Langrille, ist ein prall gefüllter Doppeldecker mit jeweils zehn Songs geworden.

Nicht schwer auszumalen, dass Soilwork auf einer Zeitspanne von knapp 90 Minuten die Gelegenheit nutzen, sich in zahllosen Soundkulissen und Songstrukturen auszutoben. Andererseits darf man das entscheidende Kriterium, ob die Qualität den opulenten Vorschusslorbeeren des Labels tatsächlich standhält, genau so wenig unter den Tisch kehren. Doch die neu formierten, fingerfertigen Kerle um Fronter Björn "Speed" Strid und Basser Ola Flink haben weder Biss, noch Spielfreude, noch Inspiration auf der zeitlichen Strecke von gut zwei Jahren gelassen - im Gegenteil. Denn auch ohne ihren früheren Kreativmotor Wichers darf sich der Hörer an sämtliche, typische (sowie atypische) Band-Attribute erfreuen, die sich innerhalb von fünfzehn Jahre angesammelt haben, doch genau genommen wurden jene um kleine Nuancen galant verfeinert und merklich erweitert. Heißt konkret?

Jähe Blastbeat-Anflüge ("Spectrum Of Eternity"), fantastisch intonierte Mega-Ohrwürmer ("This Momentary Bliss", "Tongue"), reinrassige Midtempo Härtner ("Memories Confined", "Realm Of The Wasted", "Drowning With Silence"), sowie nachdenklich-bedächtige Tuchfüller ("The Windswept Mercy", "Antidotes In Passing") streifen gelegentlich den eigenen Back-Katalog und geben sich dabei mühelos die interne Klinke: Homogenität und das fast durchgehende Spannungslevel sind die wahren Stärken dieser ambitioniert eingetüteten Dual-Polykarbonat-Scheibe, die nicht nur Fans der NWoSDM und des zeitgemäßen Thrash ansprechen wird, sondern auch traditionell getunte Lauscher, die modern aufpolierte Dezibel zwischendurch auch mal an sich heran lassen. Der massive Melodieanteil und die filigranen Schattierungen bilden im Kontext der bissigen Riffs und der dynamischen Schlagzeugarbeit, die an Intensität kaum zu toppen sind und durchwegs die Phase 1999 - 2003 (also von "The Chainheart Machine" bis "Figure Number Five") herauf beschwören, einen dichten Sounddikicht, der keine Wünsche offen lässt. Nicht zu vergessen die äußerst wandlungsfähige Stimme des Herrn Strid, dessen Repertoire noch nie zuvor so viel Facetten beherbergte. Für mich eine klare Sache: "The Living Infinte" repräsentiert 100% Soilwork ... und noch mehr!

Es bringt meiner Ansicht nach nicht viel, jeden der zwanzig Songs bis ins letzte Detail zu zerpflücken: stimmig muss letztlich das Gesamtkonstrukt sein, und zwar in einer Form, dass man den, optisch ebenso leckeren Doppeldecker mit Vorfreude in den Player einlegt, um in Sekundenschnelle in einen Akt der Zelebration zu gelangen. Dieses Kunststück haben die sechs rigoros aufgeigenden "Buggler" hiermit vollbracht, obschon CD 2 an die zugegeben enorme Klasse von CD 1 nicht ganz heran kommt. Für den erwartet genialen Traumsound darf sich Produzentenlegende Daniel Bergstrand (u. a. In Flames, Katatonia, Opeth, The Duskfall) auf die Schulter klopfen, ich wüsste aber ohnehin keinen Longplayer, wo der nicht ganze Arbeit geleistet hätte. Kurzum: Melodic Death Metal hat selten zuvor derart frisch, energetisch und vielseitig geklungen wie auf "The Living Infinte"!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 31, 2013 7:19 PM MEST


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