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Rezensionen verfasst von
Obsidian Sky "Gratwanderer" (Dortmund)

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Every Hand Revealed
Every Hand Revealed
von Gus Hansen
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,60

4.0 von 5 Sternen Stealing, 31. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Every Hand Revealed (Taschenbuch)
Ja, mein liebster Poker-Lehrer, und es steckt Methode hinter dem scheinbaren Wahnsinn ... Gus Hansen spielt durchaus systematisch, aber hier wird man keine abstrakten Ausführungen darüber finden, wie man K9o auf dem Button spielt oder dergleichen, stattdessen: alle Hände, die er in diesem Turnier gespielt hat, mit den relevanten Informationen und seinen Analysen. Ganz nebenbei liest es sich auch noch wie eine spannende Geschichte, von der ersten Hand (75s) bis zur letzten (AA).

Kleiner Abstrich: Die Überlegungen hier sind auf eine Turniersituation zugeschnitten, wo sich wegen der Summe der Blinds und Antes eine aggressive Spielweise besonders lohnt. Wenn man aber über die konkrete Situation hinausblicken kann, lernt man einiges darüber, wie man die Bedingungen des einzelnen Spiels einschätzen und so seine Spielweise darauf abstimmen kann.


Hellblazer: Staring at the Wall (John Constantine, Hellblazer)
Hellblazer: Staring at the Wall (John Constantine, Hellblazer)
von Mike Carey
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Irrtum mit Folgen..., 16. Juni 2006
Die dritte Sammlung von Mike Careys "Hellblazer" enthält zwei Geschichten: "Bred in the Bone" und "Staring at the Wall". Hauptfigur der ersten Geschichte ist John Constantines Nichte Gemma, die nun auch in das magische Geschäft eingestiegen ist und gleich mit einer alten Schuld ihres Onkels konfrontiert wird. Einst hat er Dämonenkinder, Nachkommen eines Vampirs und eines Sukkubus, auf einer Insel gebannt, und mangels Nahrung müssen sie jeden der Ihren töten und fressen, der erwachsen wird. Die Geschichte der Kinder ist traurig und verstörend; aber leider trägt Gemma sie als Protagonistin nicht so ganz, dazu fehlt es ihr noch an Persönlichkeit. Außerdem braucht die Geschichte ziemlich lange, um in die Gänge zu kommen.

Das Gleiche kann man nicht von "Staring at the Wall" sagen: Der Schattenhund ist eine mystische Bestie, deren Erscheinen Wahnsinn und Verderben nach sich zieht, und John Constantine hat erfahren, dass das nächste Kommen der Kreatur bevorsteht. Zusammen mit anderen Magiern stellt er ihr eine Falle. Sein Plan gelingt. Aber Constantine ist hereingelegt worden, und sein Sieg bedeutet vielleicht das Ende der Menschheit.

Natürlich gibt es in dieser Geschichte reichlich Horror, aber vor allem liest sie sich wie ein Thriller - ein gelungener Thriller, denn obwohl die Welt natürlich nicht untergeht, bekommt man das Gefühl, dass sie nur haarscharf daran vorbeischrammt - was durch Marcelo Frusins schattenschwere Zeichnungen noch akzentuiert wird.

Was hätte ich zu bemängeln? Zum einen hat Mike Carey seine Dialoge zwar gut in der Hand, aber manchmal wird er doch etwas geschwätzig. Ein bisschen ärgerlich ist für mich, dass seine Figuren auch in den schwärzesten Situationen meistens noch einen "coolen" Spruch auf den Lippen haben. Zum anderen ist der Widersacher dann doch nicht sonderlich originell, zumindest habe ich ihn in gewissen Variationen schon unzählige Male gesehen. Diese kleinen Schwächen haben mich aber nicht davon abgehalten, die ganze Geschichte in einem Rutsch durchzulesen.


Batman Begins (Steelbook, 2 DVDs) [Special Edition]
Batman Begins (Steelbook, 2 DVDs) [Special Edition]
DVD ~ Christian Bale
Wird angeboten von Tradinio
Preis: EUR 33,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Batman - die Wiedergeburt, 25. November 2005
Noch gar nicht so lange ist es her, da war Batman tot, getötet von seinem größten Feind. Dem Joker? Dem Pinguin? Nein, es war Joel Schumacher mit den zwei letzten Batman-Filmen, und er hat es nicht mal in böser Absicht getan (auch wenn die meisten Fans dem widersprechen würden).
Zeit also, Version 2.0 des Flattermanns auf den Markt zu werfen. Und Zeit, Territorium zu erkunden, auf das sich kein Film vorher gewagt hatte - nämlich die Frage, wie aus Bruce Wayne der maskierte Verbrechensbekämpfer wurde. Vielleicht hat es aber auch seinen Grund, dass die anderen Filme hier bestenfalls Andeutungen gemacht haben, schließlich ist es selbst in den Comics kaum jemandem mal gelungen, eine überzeugende Erklärung dafür zu finden, warum ein Mann ins Kostüm einer Fledermaus schlüpft. Die einfache Erklärung wäre, dass er Furcht verbreiten will, und für mich fängt dieser Film an einigen Stellen besser als seine Vorgänger das Angsteinflößende an Batman ein.
Aber der Film will tiefer dringen, und so finden wir Bruce Wayne am Anfang in einem Gefängnis in Bhutan vor, dem vorläufigen Ende seiner Erforschung des kriminellen Geistes. Da kann man nur von Glück sprechen, dass gleich in der Nachbarschaft das Hauptquartier der uralten mächtigen Geheimorganisation des Ra's Al Ghul liegt. Dort schnappt er von seinem Lehrer Ducard ein paar wichtige Tipps auf, zum Beispiel, dass man mit seiner Furcht eins werden muss, um in anderen Furcht auszulösen.
Gesagt, getan, und nachdem er der Gesellschaft der Schatten eindrucksvoll seine eigenen Ideen von Gerechtigkeit vermittelt hat, zischt er zurück nach Gotham City, wo er den guten Rat seines Lehrers beherzigt und aufgrund eines Kindheitstraumas selbst zur Fledermaus geht. Die Säuberung seiner geliebten Stadt gestaltet sich aber ziemlich mühsam, und so muss er erst einen Mafiaboss entthronen, einen irren Psychiater aufhalten, die Familienfirma zurückkaufen und schließlich natürlich die ganze Stadt vor der Auslöschung bewahren.
Der Plot ist tatsächlich eher irrwitzig, aber das fällt einem vielleicht gar nicht so auf, weil die Macher sich sehr viel Mühe in den Details gegeben haben. Die Schauspieler sind zumeist wunderbar, und es ist fast schon traurig, dass so viele in einem Film sind und sich gegenseitig etwas die Schau stehlen. Besonders überrascht hat mich Cillian Murphy, der nicht einmal die Maske der Vogelscheuche braucht, um wirklich unheimlich zu sein. Der Rest der Schauspieler ist überwiegend damit beschäftigt, irgendeine Art von Vaterfigur für Bruce Wayne darzustellen.
Die Musik kann in Sachen Bombast natürlich nicht mit Danny Elfmans Untermalung der ersten beiden Teile mithalten. Deswegen ist sie aber keineswegs schlecht, sie sucht sich langsam den Weg ins Gehör und sucht wie der Film insgesamt mehr Intimität. Das zeigt sich in einer schönen Szene, in der Ducard Bruce in seine Motivation einweiht, aber das zeigt sich auch in Gotham City, das uns nicht mehr als gotischer Alptraum erscheint, sondern als von der Wirtschaftskrise gebeutelte Stadt. Natürlich gehen dann viele Subtilitäten wieder verloren, wenn die Stadt dem Erdboden gleichgemacht werden soll, aber um so eine Bedrohung kam noch kein Batman-Film recht herum.
Was bleibt also? Ein Film, auf dem zukünftige Fortsetzungen aufbauen können - weil er aus vielen Fehlern seiner Vorgägelernt hat, aber auch gerade weil er kein unnachahmliches Meisterwerk ist. Bei seinen Lücken kann ich ihm keine fünf Sterne geben, auch wenn ich ihn mir schon oft angeschaut habe - aber das ist die Art von befriedigung, die nur ein Fan nachvollziehen kann.


Conan: The God in the Bowl and Other Stories (Conan (Dark Horse))
Conan: The God in the Bowl and Other Stories (Conan (Dark Horse))
von Kurt Busiek
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,60

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Gott in der Schüssel, 10. Oktober 2005
Schon mit ihren ersten Geschichten haben sich Kurt Busiek und Cary Nord als das definitive Conan-Team empfohlen, und nun sind sie wieder da. Wie der Titel schon sagt, ranken sich die Geschichten des zweiten Sammelbandes um die Adaption von Robert E. Howards Originalgeschichte "The God in the Bowl". Sie umzusetzen, ist keine dankbare Aufgabe - schließlich ist es eine dialoglastige Geschichte, ein etwas bemühter Fantasy-Krimi, der eine zugegebenermaßen packende Schluss-Szene stützen soll. Cary Nord aber erfüllt Gestik, Mimik und Zusammenspiel der Figuren mit so viel Spannung, dass man über viele Schwächen der Geschichte einfach hinwegliest.
Für den größeren Erzählbogen hat Kurt Busiek Anspielungen aus dem Hintergrund von "The God in the Bowl" aufgegriffen und daraus Ereignisse und Figuren geformt: Nach seiner ersten bitteren Erfahrung mit der Zivilisation in Hyperborea zieht Conan nach Süden, doch schon bald gerät er in den mörderischen Konflikt zwischen dem stygischen Zauberer Thoth-amon und dem Priester Kalanthes. Zwar hat er die tödlichste Schwertkämpferin seiner Zeit an der Seite, die zwielichtige Janissa - doch auch sie ist nur eine Schachfigur der Knochenfrau, einer finsteren Zauberin, die im Hintergrund die Fäden zieht.
Warum ist Kurt Busiek der richtige Autor für diese Serie? Weil er mehr kann, als riesige Monster und Gemetzel aneinander zu reihen. In seinen Händen ist Conan ein komplexer Charakter, der sich manchmal überraschend, aber doch stimmig verhält. Er weiß, wie man eine bedrohliche Atmosphäre aufbaut, die sich in einem spannenden Finale entlädt. Janissa ist eine wunderbare Neuschöpfung, und ihre Ursprungsgeschichte ein kleines Meisterwerk - weil sie von Grund auf schockiert, ohne dabei billig oder gefühllos zu sein.
Leider hat dieser Band auch einen großen Schwachpunkt, und zwar bei den Illustrationen. Zwar werden Cary Nords Zeichnungen immer besser, wenn sie auch oft noch zu flüchtig sind, und Dave Stewarts Farben sind ohnehin unglaublich; aber man hat sich entschieden, einige Szenen wie Rückblenden und Visionen dadurch abzusetzen, dass sie von anderen Zeichnern gestaltet werden. Das geht bei Janissas Erinnerungen noch durch, führt aber dazu, dass ausgerechnet das Finale von gleich drei verschiedenen Zeichnern umgesetzt wird; und was sich in der Theorie noch ganz interessant anhört, entpuppt sich in der Praxis als ziemlich irritierend.
Dennoch ist "Conan" für mich eine der derzeit besten Comic-Serien, deren schwächere Teile noch vielem anderem überlegen sind. Deshalb fünf Sterne.


Deutsch fürs Leben: Was die Schule zu lehren vergaß
Deutsch fürs Leben: Was die Schule zu lehren vergaß
von Wolf Schneider
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

52 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schreiben, um verstanden zu werden, 19. Juni 2005
Mit diesem Buch gibt Wolf Schneider einen Leitfaden für besseres geschriebenes Deutsch. Besseres Deutsch, das heißt: verständliches, schönes, kraftvolles Deutsch.
Die Maxime lautet, dass der Schreiber sich Mühe geben muss, dem Leser einen angenehmen Text zu bieten. Man mag sich stoßen an Schneiders Polemik gegen misslungene Texte, man mag irgendwann das Wort "saftig" in seinen Büchern nicht mehr lesen können; und doch gilt für ihn, was sein "Deutsch für Kenner" über Ludwig Reiners sagt: Er spricht besseres Deutsch als die meisten seiner Kritiker.
Die 50 Regeln dieses Buchs sind nicht willkürlich, sondern entspringen der Erfahrung und den Ergebnissen der Verständlichkeitsforschung. Sie lassen gerade nicht den Sinn verarmen, sondern wenden sich gegen Sprachmüll, der nur den Anschein von Sinn erwecken will. Wer sich die Regeln zu Herzen nimmt, wird mit aller Wahrscheinlichkeit besseres Deutsch schreiben. Hinterher kann man sie immer noch einer Geschmacksprüfung unterziehen.


Conan Volume 1: The Frost Giant's Daughter and Other Stories (Conan (Dark Horse))
Conan Volume 1: The Frost Giant's Daughter and Other Stories (Conan (Dark Horse))
von Kurt Busiek
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,60

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Conan is back, 18. März 2005
Im Grunde könnten die meisten dasselbe erzählen - kaum einer war von den Socken, als Dark Horse ankündigte, eine neue Conan-Serie mit Kurt Busiek und Cary Nord herauszubringen. Wer konnte auch ahnen, dass sich diese Serie binnen kurzer Zeit zur besten Abenteuerserie im Fantasybereich mausern würde - Blut fließt zwar reichlich, aber nie muss man das Gefühl haben, hier gehe es allein um Blutvergießen.
Gezeichnet wird hier vielmehr das Bild eines jungen Conan, der zum ersten Mal sein Heimatland verlassen hat. Er findet Abenteuer, Liebe, aber er muss auch feststellen, dass sich manchmal Alpträume hinter den farbenprächtigen Geschichten seines Großvaters über fremde Länder verbergen. Arrangiert ist das Ganze um die Adaption einer Originalgeschichte von Robert E. Howard, "The Frost Giant's Daughter". Spätestens deren zwei Eistrolle zeigen auch deutlich, dass mit Cary Nord als Zeichner zu rechnen ist, dessen Bleistiftzeichnungen Dave Stewart mit wundervollen Farben verziert.
Muss man extra erwähnen, dass das nichts für kleine Kinder ist? Alle anderen dürfen das Breitschwert aus dem Keller holen und in ein versunkenes Zeitalter eintauchen.


Museum der modernen Poesie (suhrkamp taschenbuch)
Museum der modernen Poesie (suhrkamp taschenbuch)
von Hans Magnus Enzensberger
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die klassische Avantgarde, 14. März 2005
In diesem Buch seien vor allem sachliche Zusammenhänge ausschlaggebend für die Auswahl gewesen, mehr als die Qualität, so Enzensberger. Doch findet man in diesem Buch eine der interessantesten und schönsten Lyriksammlungen überhaupt. Und man merkt, wie die Zeit vergeht: Was damals noch Avantgarde war, kann man heute schon ohne Gewissensbisse als "klassisch" bezeichnen.
Es ist klar, dass in einer solchen Fundgrube nicht alles gefallen kann, und bei manchen Lyrikern sollte man von dem schmalen Werk aus der hier wiedergegebenen Zeit nicht auf das Gesamtwerk schließen. Dafür aber stößt man hier auf Gedichte einiger Autoren, die man im Buchhandel sonst nur unter großen Schwierigkeiten wiederfinden würde.
Was die Poesie der Moderne bei aller Kritik interessant macht, ist der Bruch der sprachlichen und stilistischen Dämme, der es ermöglichte, aus dem vollen Werkzeugkasten der Poesie zu schöpfen. Dass sich dabei, wie Enzensberger es nennt, Anzeichen einer "Weltsprache der Poesie" zeigten, mag an bei aller Verschiedenheit ähnlichen Erfahrungen der Autoren dieser Zeit liegen. Wie die Gedichte in dieser Anthologie aufbereitet sind, ist nach wie vor vorbildlich und lädt stets aufs Neue zum Lesen ein.


Road to Perdition
Road to Perdition
DVD ~ Tom Hanks
Wird angeboten von Movie-Star
Preis: EUR 4,95

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vater und Sohn auf dem Weg zur Hölle, 28. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Road to Perdition (DVD)
Die Gretchenfrage dieses Films stellt sich bereits recht früh: Nimmt man Tom Hanks den professionellen Killer ab? Wenn nein, kann man wahrscheinlich aus dem weiteren Film keine rechte Befriedigung mehr ziehen. Aber Tom Hanks hat auch schon einen Soldaten in "Der Soldat James Ryan" gespielt. Ohnehin fehlen hier im Vergleich zur Vorlage die extrem choreografierten Schusswaffengefechte, dafür darf Hanks sein schauspielerisches Gewicht in die Beziehung zwischen Michael Sullivan und seinem Sohn werfen.
Entsprechend ist das ganze Werk für einen "Gangsterfilm" auffällig unaufgeregt inszeniert, und der Film kokettiert nie mit seiner erzählerischen Brillanz von den Einstellungen bis zur Farbgestaltung. Dafür bleibt dann genug Platz für die bemerkenswerten darstellungen von Paul Newman, Jude Law und Tyler Hoechlin. Man muss eben eigene Gefühle zu den Szenen entwickeln und bekommt sie nicht nach typischer Art von Hollywood auf dem Silbertablett fertig serviert.
An Extras hat die DVD nichts Besonderes zu bieten; die nicht verwendeten Szenen sind zwar interessant, aber sie hätten sicher besser gewirkt, wenn sie nicht einzeln, sondern in einer erweiterten fassung des Films gekommen wären.


Die neun Pforten
Die neun Pforten
DVD ~ Johnny Depp
Wird angeboten von docu-films
Preis: EUR 9,40

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichter Grusel zwischendurch, 28. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Die neun Pforten (DVD)
An die Dichte der Atmosphäre von Rosemary's Baby kommt dieser Okkult-Thriller sicher nicht heran. Ist Polanski deshalb gescheitert? Ich hatte den Eindruck, dass das Werk bewusst mit leichterer Hand gedreht ist, und so mischt sich unter das Unheimliche auch immer eine Prise von Humor - die meisten der Satanisten in diesem Film sind eher lächerlich als bedrohlich. Dass ein erfahrener Filmemacher hinter dem Werk steht, erkennt man an der nüchternen Weise, wie das Unheimliche hier erfasst wird und so kaum wahrnehmbar in die Realität sickert. Johnny Depp liefert eine gute schauspielerische Leistung ab, und wenn man von vornherein keine zu ernsten Ansprüche an den Film stellt, bleiben Emanuelle Seigniers seltsame Schwebeszenen noch der gravierendste Makel in dem Film.


Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition) [4 DVDs]
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition) [4 DVDs]
DVD ~ Elijah Wood
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 28,02

5.0 von 5 Sternen Das Ende der Reise (diesmal wirklich), 11. Dezember 2004
Ein letztes Mal hat Peter Jackson seine Kräfte zusammengenommen und die erweiterte Fassung von "Die Rückkehr des Königs" herausgebracht. Hat sich das Warten auf die neuen Szenen gelohnt?
Das hat es. Das Zusatzmaterial bereichert den Film auf unterschiedliche Weisen: Da sind die kleinen Details wie die Blüte des Weißen Baums, als Denethor die Hoffnung aufgibt. Da sind lustige Szenen wie das Wetttrinken zwischen Legolas und Gimli. Man könnte sich streiten, ob die Schädellawine in den Pfaden der Toten nicht schon wieder übertrieben ist, aber das verblasst angesichts der wirklich großen, brillant inszenierten Szenen wie Sarumans Ende, die Konfrontation zwischen Gandalf und dem Hexenkönig oder die Unterredung mit Saurons Mund. Solche Szenen treiben dem Fan die Tränen in die Augen - ich hatte Gänsehaut, als ich sah, wie Éomer seine Schwester auf dem Schlachtfeld findet, und wie sie von Aragorn geheilt wird. Da verzeiht man es auch, dass dem Film nach wie vor in der ersten Hälfte etwas mehr Tempo gut getan hätte.
Die Extras der DVD-Edition sind gewohnt überwältigend - übrigens lohnt es sich, nach den "Ostereiern" Ausschau zu halten, insbesondere das versteckte "Interview" mit Elijah Wood ist ein Brüller.


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