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Rezensionen verfasst von
pinkytheone "pinkytheone"

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Kinder Ü-Eier 672 Stück Karton
Kinder Ü-Eier 672 Stück Karton

18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Allroundkönner, 31. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Kinder Ü-Eier 672 Stück Karton (Misc.)
Gibt es irgend etewas, was an diesem Artikel nicht großartig ist?

- Endlich ist mal genug Schokolade im Haus, auch zum Anbieten, wenn mal Besuch kommt.
- Die Stanniolverpackungen machen sich als Tapete ganz allerliebst, teilweise mit der Rückseite nach vorne aufgeklebt, verwandelt sich die Ein-Zimmer-Wohnung in eine klasse Disco.
- Die gelben Döschen eignen sich hervorragend als Wurfgeschosse auf vorbeilaufende Passanten. OK, die Polizei mag das anders sehen, aber ich habe den Beamten klar gemacht, daß sie eben nichts von Spaß verstehen.
- Die Figuren sind hervorragende Deko. Die Fabergé-Eier-Sammlung meines Exmannes habe ich dafür endlich auf den Sperrmüll räumen können.
- Die Bastelsätze sind eine hinreissende Beschäftigung. Hierzu allerdings ein Tipp: Die kleinen Teile lassen sich besser zusammen bauen, wenn man zwischendurch von seiner schokobedingten Hyperaktivität runterkommt.

Warum also nur vier Punkte? Die Katze hat sich nach Anblick des Affen noch nicht wieder unter dem Sofa vorgetraut, und nach vier Wochen mache ich mir doch langsam Sorgen.

The Origin of Love (Limited Deluxe Edition)
The Origin of Love (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 18,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich will die ganze Welt feiern sehen, 5. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Da ist es endlich, das neue Album von Mika. Zeit hat er sich wieder mal gelassen. Hat es sich gelohnt? OH JA! Der erste Eindruck ist, Mika ist elektronischer geworden, auch ein wenig erwachsener. Erwachsen und Mika? Keine Angst, diese schillernden Pophymnen, Melodien, die sich sofort häuslich in den Gehörgängen einrichten, sind immer noch mehr als genug vorhanden.

Das beweist schon der Opener und Titelsong: "Origin Of Love". Perfekte Popmusik, die sich zu einem absoluten Feuerwerk aufbaut und mit dem gregorianischen Background-Chor doch diesen Mika'schen Wahnsinn aufweist.

"Stardust" ist ein weiteres Beispiel dieses sympathischen Wahnsinns. Mikas Falsett in einem wummernden, altmodischen Discobeat. Ich glaube, ich möchte mir alleine für diesen Song eine Discokugel ins Wohnzimmer hängen.

"Underwater" und "Step With Me" zwei von diesen Balladen Mika-Style, Liebeslieder, die eine ganz bestimmte Magie verströmen. Wunderschön.

Mit "Love You When I'm Drunk" kommt der Wahnsinn wieder ins Spiel. Einfach anhören, das Ding kann man nicht beschreiben.

"Popular Song" kommt rotzfrech daher. Als Duett mit rappendem, weiblichen Part, und einem ganz unverschämten Groove im Chorus. Ungewohnt, aber trotzdem Mika pur.

"Celebrate", die Vorabsingle (auch Geburtstagssong des SAT 1 Frühstücksfernsehen) ist ein gut gelaunter Tanzsong, dessen Text trotzdem diese ungewisse Melancholie beinhaltet, die man so oft bei diesem Künstler findet.

Dies sollen nur einige Beispiele und Anspieltipps sein, um das Wesen von "The Origin of Love" vorzustellen. Wer Mikas Schmelz und die Falsettstimme nicht mag, wird auch diesmal genug zu lamentieren haben. Wer Willens ist, sich in die neue Version von Mikas eigener, verrückter Welt fallen zu lassen, wo auch Schmerz und Traurigkeit noch zum Feiern einladen, ist herzlich willkommen. Ich kann versprechen, es wird nicht langweilig werden.

Good Morning to the Night
Good Morning to the Night
Preis: EUR 19,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessantes Projekt, 24. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Good Morning to the Night (Audio CD)
Elton John gab dem australischen Elektro-Duo Pnau (das auch hinter "Empire Of The Sun" steckt) persönlich die Erlaubnis, seine alten Songs in Elektrosongs zu "verwursten". Das Ergebnis kann sich hören lassen. Statt David Guetta-mäßig einfach einen Beat auf einen Song aufzuflanschen, gehen die Musiker von Pnau diffiziler vor. Vor allem daß überwiegend unbekannte Lieder wie "Grey Seal" oder "Solar Prestige A Gammon" den totgespielten Hits vorgezogen wurde, gefällt hier.

Und so treffen sich in einem Song völlig verschiedene Stücke aus dem Oeuvre von Elton wieder, in denen man sonst nie jedwelche Verwandtschaften festgestellt hätte. Trotzdem dem gleichen Verfahren in allen acht Stücken ähnelt keines dem anderen. Zugegeben, man muß sich erst einhören, wozu einem die Konzerte von Elton Johns diesjähriger Sommertour genug Gelegenheit gaben. Hier lief das Album vorher in Dauerschleife. Statt Übersättigung stellte sich irgendwann die Lust ein, das Ganze auch auf CD zu besitzen; die entspannten doch nicht eintönigen Grooves gingen doch irgendwann richtig ins Ohr.

Natürlich würde ich für die Originale jederzeit dieses Album aus dem Player schubsen. Aber die neue Zusammenstellung ist originell und macht Spaß. Daumen hoch für dieses gelungene Projekt von mir!

Love is the Cure: Über das Leben, über Verlust und wie wir Aids besiegen können
Love is the Cure: Über das Leben, über Verlust und wie wir Aids besiegen können
von Elton John
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein überraschendes und wichtiges Buch, 24. Juli 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich muß zugeben, wäre ich kein Elton John-Fan, hätte ich dieses Buch vermutlich nicht gekauft. Ich bin froh, daß ich es getan habe. Und genau hier liegt meine Hoffnung: Daß viele Leute das Buch zur Hand nehmen, weil sie ein paar putzige Schnurren aus dem Musikerleben erwarten, und das Buch gelesen weglegen, mit einigen neuen Erkenntnissen und vor allem neuer Liebe für die Menschen.

Man erfährt einiges über die Arbeit der Elton John Aids Foundation, genau wie auch über andere internationale und lokale Hilfsorganisationen. Da schreibt jemand von "innen heraus", und dabei fehlt total die Selbstbeweihräucherung. Sir Elton wird nicht müde, seine Mitarbeiter in der EJAF und andere Kämpfer gegen den HI-Virus ins rechte Licht zu rücken. Und er läßt keinen Zweifel daran, daß diese Menschen seine wahren Helden sind.

Bei allen Fakten ist dies aber auch ein persönliches Buch. Elton mußte erst zu dem warmherzigen, demütigen und fürsorglichen Menschen werden, der er heute ist. Er erzählt seine persönliche Geschichte, und vor allem die von Ryan White, dem Jungen, der durch Bluttransfusion die Krankheit bekam, geächtet wurde und durch seine Tapferkeit im Todeskampf so viele, nicht zuletzt aber auch seinen Freund Elton, bewegte und veränderte.

"Love Is The Cure", das klingt genau wie ein Lied, das Radiohörer von Elton John erwarten würden. Aber dieses Buch ist nichts zum Gutfühlen. Im Gegenteil. Es bewegt. Es rüttelt auf. Es stößt vor den Kopf. Man weiß, daß Elton kein Blatt vor den Mund nimmt. Auch zum Thema AIDS tut er das nicht und wartet mit Fakten auf, die für einige unbequem sein werden. Bemerkenswert jedoch ist, daß er nicht einfach mit dem Finger auf andere zeigt. Nicht auf die Pharmaindustrie, nicht auf Regierungen, nicht auf die katholische Kirche. Er erzählt auch von den positiven Seiten, er hat Ideen, was man ändern könnte. Und diese Idee ist der Titel: Liebe ist die Heilung. Nächstenliebe, Verständnis, Akzeptanz. Eigentlich ist es ganz einfach. Love IS the cure!

Face In The Window - EP
Face In The Window - EP
Preis: EUR 3,96

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anthony Head - die Anfänge, 15. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Face In The Window - EP (MP3-Download)
Wer Anthony Stewart Head, den Kult-Star aus Buffy, Merlin oder Repo! The Genetic Opera kennt, weiß, der Mann kann singen. Was außer seinen Fans nur wenige wissen, ist, daß er bereits in den Achtzigern, neben einer Musicalkarriere, auch mit "Two Way" einen Weg im Synthie-Pop suchte.

Leider blieb es bei den vier Songs auf dieser MP3-EP, da rechtzeitig vor Erstellen eines Albums die Plattenfirma pleite ging. Schade eigentlich, denn wer die Songs hört, dürfte das Hitpotential der Kompositionen (von Anthony und anderen) erkennen. Vor allem das poppige "All Dressed Up" ist ein echter Ohrwurm, "Chinatown" könnte auch von einer Band wie Alphaville gewesen sein. Dazu der hohe Erkennungswert im Schmelz von Tony Head's Stimme...

Schade eigentlich, daß aus "Two Way" nicht mehr wurde. Aber wer weiß, ob wir Giles, König Uther oder dem netten Premierminister aus Little Britain dann je kennen gelernt hätten.

Welcome 2 My Nightmare (Limited Deluxe Version)
Welcome 2 My Nightmare (Limited Deluxe Version)
Preis: EUR 37,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für diesen Alptraum!, 26. September 2011
Das Original "Welcome To My Nightmare" war 1976 das erste Soloalbum, nachdem Alice und die Alice Cooper Group sich getrennt hatten. Es war einfach anders, mit dem Intro von Vincent Price gesprochen, dem Lösen von reinem Rock, den teilweise humoristischen Gruseleinlagen... Welcome 2 My Nightmare, Update und Fortsetzung braucht sich nicht im Schatten seines "Ahnen" zu verstecken. Wieder gibt es eine große Bandbreite an Stilen, eine alptraumhafte Story, diesmal mit einer netten Überraschung für Alice am Ende, und ein paar Texte, die wieder mal zwischen zwei Buchdeckel gehören würden (etwas, was ich an Meister Cooper besonders schätze). Steven, der kleine Junge aus dem ersten Nightmare ist wieder da, auch finden sich bekannte Themen als Zitat eingestreut. Und nicht zuletzt Bob Ezrin und Dick Wagner im Produktionsteam, wie beim Original, das konnte doch nur gut werden.

Was auffällt, sind die Schockeffekte. Hat Alice in den Siebzigern noch das Establishment erschreckt, hat er jetzt eine neue Zielgruppe: Die ganz, ganz dunklen und die "gaaanz ernsthaften" Rock- und Metalhörer, die jeglichen Mainstream ablehnen und Humor in Musik grundsätzlich deplatziert finden. Da wird mit Teeniestar Kesha zusammen gearbeitet, Autotune benutzt, jenes böse Programm, das in der Chartmusik heutzutage so gerne eingesetzt wird. Da wird in dramatischen Zusammenkünften von Untoten freundlich nach der Toilette gefragt, und Gothic-Chöre mit Discorhythmen gemischt. Das mag auf einige albern wirken, aber das ist und war schon immer Alice Cooper pur. Und was dabei rauskommt, macht einfach Spaß. Das ist kein Kasperltheater, Songs wie der druckvolle Opener "I Am Made Of You" oder das düstere "When Hell Comes Home" beweisen es. In letzterem geht es um einen wahren Alptraum - häuslichen Mißbrauch. Und trotzdem findet Alice genau die richtige Mischung, und das Ergebnis ist eines der stimmigsten und rundesten Alben, die man seit langem vom Fürst der Finsternis erhalten hat.

Gäste auf diesem Album: Neal Smith, Dennis Dunaway und Michael Bruce aus der Original AC-Band, die an einigen Songs mitgewirkt haben.

Anspieltipps:

I Am Made Of You - ein sich langsam aber kraftvoll aufbauender Opener, der mit Druck die Türen zu Alice's Alptraum aufstößt

Caffeine - leicht hysterischer Rock mit Punkeinschlag. Selten passte ein Song so gut zu seinem Titel. Schon jetzt ein Fan-Favorit

Last Man On Earth - Sehr ungewöhnliches Stück mit New Orleans-Feeling durch Banjo, Tuba und Geige. Groovy.

The Congregation - Lupenreiner Hardrock, der mit seinen Hey' und Ho's bestimmt ein Livekracher werden könnte.

Disco Bloodbath Boogie Fever - der witzigste Titel des Albums, Trash vom Allerfeinsten. Sisters Of Mercy treffen Lady Gaga, und machen gute Laune. Wer unbedingt Rock braucht, warte bis zu einem großartigen Gitarrensolo.

What Baby Wants - das Duett mit Kesha. Sehr ohrwurmig, und trotz aller Poppigkeit durchaus mit ordentlich Kratzbürstenfaktor. Man hört der jungen Frau an, was für einen Spaß sie hatte, mit ihrem Idol zu arbeiten.

REMEMBER THE COOP - Mit diesem Album ist das sehr einfach, und man darf sich schon auf die nächste Tour freuen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 19, 2011 9:48 AM MEST


Welcome 2 My Nightmare
Welcome 2 My Nightmare
Preis: EUR 26,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für diesen Alptraum, 15. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Welcome 2 My Nightmare (Audio CD)
Das Original "Welcome To My Nightmare" war 1976 das erste Soloalbum, nachdem Alice und die Alice Cooper Group sich getrennt hatten. Es war einfach anders, mit dem Intro von Vincent Price gesprochen, dem Lösen von reinem Rock, den teilweise humoristischen Gruseleinlagen... Welcome 2 My Nightmare, Update und Fortsetzung braucht sich nicht im Schatten seines "Ahnen" zu verstecken. Wieder gibt es eine große Bandbreite an Stilen, eine alptraumhafte Story, diesmal mit einer netten Überraschung für Alice am Ende, und ein paar Texte, die wieder mal zwischen zwei Buchdeckel gehören würden (etwas, was ich an Meister Cooper besonders schätze). Steven, der kleine Junge aus dem ersten Nightmare ist wieder da, auch finden sich bekannte Themen als Zitat eingestreut. Und nicht zuletzt Bob Ezrin und Dick Wagner im Produktionsteam, wie beim Original, das konnte doch nur gut werden.

Was auffällt, sind die Schockeffekte. Hat Alice in den Siebzigern noch das Establishment erschreckt, hat er jetzt eine neue Zielgruppe: Die ganz, ganz dunklen und die "gaaanz ernsthaften" Rock- und Metalhörer, die jeglichen Mainstream ablehnen und Humor in Musik grundsätzlich deplatziert finden. Da wird mit Teeniestar Kesha zusammen gearbeitet, Autotune benutzt, jenes böse Programm, das in der Chartmusik heutzutage so gerne eingesetzt wird. Da wird in dramatischen Zusammenkünften von Untoten freundlich nach der Toilette gefragt, und Gothic-Chöre mit Discorhythmen gemischt. Das mag auf einige albern wirken, aber das ist und war schon immer Alice Cooper pur. Und was dabei rauskommt, macht einfach Spaß. Das ist kein Kasperltheater, Songs wie der druckvolle Opener "I Am Made Of You" oder das düstere "When Hell Comes Home" beweisen es. In letzterem geht es um einen wahren Alptraum - häuslichen Mißbrauch. Und trotzdem findet Alice genau die richtige Mischung, und das Ergebnis ist eines der stimmigsten und rundesten Alben, die man seit langem vom Fürst der Finsternis erhalten hat.

Gäste auf diesem Album: Neal Smith, Dennis Dunaway und Michael Bruce aus der Original AC-Band, die an einigen Songs mitgewirkt haben.

Anspieltipps:

I Am Made Of You - ein sich langsam aber kraftvoll aufbauender Opener, der mit Druck die Türen zu Alice's Alptraum aufstößt

Caffeine - leicht hysterischer Rock mit Punkeinschlag. Selten passte ein Song so gut zu seinem Titel. Schon jetzt ein Fan-Favorit

Last Man On Earth - Sehr ungewöhnliches Stück mit New Orleans-Feeling durch Banjo, Tuba und Geige. Groovy.

The Congregation - Lupenreiner Hardrock, der mit seinen Hey' und Ho's bestimmt ein Livekracher werden könnte.

Disco Bloodbath Boogie Fever - der witzigste Titel des Albums, Trash vom Allerfeinsten. Sisters Of Mercy treffen Lady Gaga, und machen gute Laune. Wer unbedingt Rock braucht, warte bis zu einem großartigen Gitarrensolo.

What Baby Wants - das Duett mit Kesha. Sehr ohrwurmig, und trotz aller Poppigkeit durchaus mit ordentlich Kratzbürstenfaktor. Man hört der jungen Frau an, was für einen Spaß sie hatte, mit ihrem Idol zu arbeiten.

REMEMBER THE COOP - Mit diesem Album ist das sehr einfach, und man darf sich schon auf die nächste Tour freuen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 17, 2011 8:05 PM MEST


Elle Me Dit
Elle Me Dit
Preis: EUR 0,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mika pur - Le Mika pure, 20. August 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elle Me Dit (MP3-Download)
Zugegeben - ein Dancetrack von Mika, da brauchte ich erstmal ein wenig um mich dran zu gewöhnen. Aber nachdem dieses Stück erstmal anfing zu wachsen, wollte es auch nicht mehr aufhören. Mikas unverkennbare Stimme, eine seiner unwiderstehlichen Ohrwurm-Melodien - zur Abwechslung mal mit einem französischen Text versehen, aber nicht minder quirlig, als man es von ihm gewöhnt ist. Da kann es nur eines geben, und Mika singt es: Danse, danse, danse!

Für mich der absolute Sommerhit!

The Union
The Union
Preis: EUR 6,97

59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückkehr zu alter Größe, 22. Oktober 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Union (Audio CD)
Als Fan von Elton John's Siebziger-Werken war ich recht unruhig, ob die Vorabrezensionen mit ihren Vergleichen mit Geniestreichen wie "Tumbleweed Connection" oder "Honky Château" recht haben würden. Gleich vorab: Haben sie.

Mit den letzten drei Alben ab "Songs From The Westcoast" war Elton John bereits zu seinen Wurzeln im Blues und Soul zurück gekehrt. "The Union" aber kann noch mehr. Die Zusammenarbeit mit seinem alten Idol und Mentor Leon Russell ist wie eine Frischzellenkur für Elton John. Eine derartige Spiellaune, einen solchen Enthusiasmus hat man schon lange nicht mehr erlebt; fast sieht man wieder den energiegeladenen jungen Mann vor sich, der in den Seventies die Musikwelt von hinten aufrollte. Im Mix mit der dazugekommenen Reife ist das eine unwiderstehliche Mischung. Auch hat Elton John wieder eine Gesangstechnik gefunden, die besser zu seiner in den Bariton gesunkenen Stimmlage passt.

Nicht vergessen werden sollte hier aber der Musiker, den auch Elton als Star dieses Albums sieht: Leon Russell. In den USA eine Legende, hierzulande zu Unrecht nur Insidern bekannt. Seine sehr eigene, nasale Stimme ist sicher gewöhnungsbedürftig. Allerdings weiß er sie perfekt einzusetzen, und gerade im Zusammenspiel mit Elton's Bariton erzeugt das wirklich Gänsehaut. Ebenso wie das Klavierspiel der beiden. Jeder hat seinen eigenen virtuosen Stil, beide zusammen sind einfach unschlagbar. Die Chemie ist hörbar, nicht zuletzt, weil die meisten Klavierpassagen live gemeinsam im Studio eingespielt wurden. Gospelchöre und Bläsersätze runden das Ganze ab.

Die Kompositionen sind in der Qualität durchweg erstklassig, wie bei diesen Vollblutmusikern kaum anders zu erwarten. Überwiegend mit Texten von Bernie Taupin, mal mit Musik von Elton, mal von Leon. Mal arbeiten die beiden zusammen, mal mischt T-Bone Burnett, der Producer mit, auch er eine Koriphäe in Blueser-Kreisen. So wird es nie langweilig, und trotzdem gehören die Songs auf "The Union" einfach stimmig zusammen. Illustre Gastmusiker wie Neil Young, Brian Wilson oder Grace Jones sind noch das Sahnehäubchen.

Für Liebhaber von "Candle In The Wind" und "Circle Of Life" ist dieses Album wohl nichts. Wer aber weiß, was Elton John wirklich drauf hat oder es herausfinden will, der sollte zugreifen. Und Lust, das Werk von Leon Russell zu erkunden, macht "The Union" eindeutig. Für mich das Album des Jahres!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 7, 2010 12:57 PM CET


Jump Up
Jump Up
Preis: EUR 6,97

5.0 von 5 Sternen Hochgehüpft!, 13. Oktober 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jump Up (Audio CD)
"Jump Up" ist definitiv nicht Elton John's bestes Album. Vergleicht man es mit Seventies-Klassikern wie Tumbleweed Connection oder Goodbye Yellow Brick Road, kann es in punkto musikalischer Qualität nicht mithalten, OK. Warum trotzdem 5 Punkte? Sieht man es als typischen Achtziger-Elton John, fällt an diesem Album vor allem eines auf - es macht einfach riesigen Spaß. Wohl das lebhafteste Werk in Elton's riesigem Oeuvre, passt es einfach perfekt in seine Zeit.

Die absoluten Hits sind das mittlerweile zum Klassiker gewordene "Blue Eyes", und Elton's Goodbye an seinen guten Freund John Lennon "Empty Garden (Hey Hey Johnny)". Bernie Taupin's Lyrics, von Elton mit merkbar echtem Gefühl umgesetzt - Wer bei "And I've been calling, hey hey Johnnie, can't you come out to play" keinen Kloß im Hals bekommt, muß sehr abgebrüht sein.

Mein persönlicher Liebling ist "Spiteful Child", ein treibender Popsong, der, einmal in den Gehörgängen festgesetzt, auf Tage einen zuverlässigen Ohrwurm ergibt. Was übrigens in Situationen wie dem Versuch einzuschlafen, ein wenig hinderlich ist. Aber wer würde der "coolen Sau" auf dem Cover nicht fast alles verzeihen? ;-)

Natürlich sind auch die Balladen wieder prima geworden, aber daß er das kann, wissen wir ja.

Sonstige Anspieltipps: Der Opener "Dear John", das locker hüpfende "Ball And Chain" und das entspannt groovende "Where Have All The Good Times Gone", eine Verbeugung vor den Größen des "alten" Soul.

Wer da nicht mithüpft, ist taub oder selber schuld.

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