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Amazon Kundenrezensionen "kgbeast" (Moers)
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Edie Investigates
Edie Investigates
Preis: EUR 2,74

4.0 von 5 Sternen Netter Teaser zu "Angelmaker", 8. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Edie Investigates (Kindle Edition)
Edie Bannister ist über 80 und schon seit einiger Zeit von einer Abteilung der Britischen Nachrichtendienste in den Ruhestand geschickt worden. Für die immer sehr aktive Agentin ist dies eine seltsame Situation, mit der sie sich nicht so ganz abfinden kann. Als sie dann hört, dass ein alter Kollege von ihr in einem kleinen Ort auf ungewöhnliche Art und Weise ums Leben gekommen ist, beschließt sie, dem nachzuspüren – und findet in einem Kuchencafé am Nebentisch einen jungen Mann, der von seinem Fahrer eine Akte gereicht bekommt, die von ihrer äußeren Gestalt an ihre eigenen früheren Arbeitsunterlagen erinnert – und in der es erstaunlicherweise um eine ihrer älteren Fälle aus dem Kalten Krieg geht. Kurz darauf muss sie den jungen Mann aus einer überaus gefährlichen Situation retten.

Eine nette kleine Kurzgeschichte mit überaus plastischen Charakteren, die uns Edie Bannister und ihre Arbeit vorstellt als eine Art Vorgeschmack zu dem Roman „Angelmaker“ des gleichen Autoren, zu dem an diesem Kindle-Shorty auch eine längere Leseprobe hängt.


Tigerman
Tigerman
Preis: EUR 6,99

5.0 von 5 Sternen John Le Carré - der Jüngere - trifft auf Bob Kane - sagenhaft unterhaltsam, 8. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tigerman (Kindle Edition)
Lester Ferris - a.k.a. der Sergeant - hat einen Job als Brevet-Konsul auf der weitgehend rechtsfreien Insel Mancrue bekommen, wo er gnaz alleine auf der ehemalig britischen Besitzung, unter multinationaler Aufsicht das Britische Empire repräsentiert. Unter der Vorgabe, die möglichst unauffällig zu tun, bis die UN bereit ist, die UN-Disasterzone Mancrue durch Feuer dem Erdboden gleichzumachen.

Zwischen mehr oder minder hedonistischen Bewohnern und einer sogenannten "unsichtbaren" multinatinalen Flotte vor den Ufern der Insel lebt der Konsul ziemlich ziellps in den Tag hinein mit allerlei konsequenzfreien Freund- und Bekanntschaften, bis diese Ruhe eines Tages von Maschinengewehrfeuer zerrissen wird und der Sergeant sich nur durch gute Reflexe und Glück retten kann. Unter Anleitung eines jungen Freundes - und durch seltsame Zufälle bewegt - kleidet er sich in das Gewand eines unwahrscheinlichen Superhelden, der schnell das peinliche Geheimnis, das Mancrue darstellt auf die Landkarte bringt.

Mit einer Betrachtung des Britischen, des Soldatischen und der diplomatischen und Geheimdienstarbeit, die denen von John Le Carré in nichts nachsteht erzählt Nick Harkaway hier eine wunderbar schräge und sprachlich überaus amüsante Geschichte, in der ein alter, disillusionierter Soldat zu einer Lichtgestalt wird, die einem absolut unerwarteten Gegner gegenübertreten muss, der selbst eine Art von Legende auf der Insel darstellt.

Die Sprache ist dabei besonders bemerkenswert, da sie stark referentialisiert wird, voller Metaphern ist – und an einigen Stellen voller überaus kreativer Schimpfkanonaden. Allein dies macht die Lektüre dieses Buchs schon lohnenswert – aber auch die vielen Überlegungen eines alten Schlachtrosses, wie dem Sergeant, der durch die diplomatischen und geheimdiensttechnischen SNAFU an vielen Kriegsschauplätzen der Welt in Kooperation und Konkurrenz mit befreundeten und verfeindeten Diensten und Armeen, einen auf Hochglanz polierten Zynismus entwickelt hat, der gerade noch innerhalb der Grenzen des Sympathischen bleibt. Überaus lesenswert.


Schweigepflicht: Horror-Story (Kindle Single)
Schweigepflicht: Horror-Story (Kindle Single)
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Technologische Höllenfahrt, 5. Februar 2016
Ein Mann unterzieht sich einer Therapie wegen einer sehr eigenen Form der Klaustrophobie. Er kann nicht zusammen mit anderen Menschen in einem beweglichen abgeschlossene Raum sein, in dem sich eine Digitalanzeige befindet. In der aktuellen Sitzung erfährt seine Therapeutin den Hintergrund dieser Phobie - und eine eklatante Veränderung ihres Weltbilds.

Nicht unbedingt neu - besonders für Horrorfilmfans - aber gut erzählt und somit ganz zufriedenstellend.


Kinder- und Hausmärchen: Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Drei Bände in einer Kassette
Kinder- und Hausmärchen: Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Drei Bände in einer Kassette
von Brüder Grimm / Anneliese Kocialek / Werner Klemke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

3.0 von 5 Sternen Wichtig, interessant - aber anstrengend (und noch optimierbar), 4. Februar 2016
Bei der vorliegenden Ausgabe handelt es sich um eine sogenannte Ausgabe zur letzten Hand anlässlich des 200 Jahrestages der Herausgabe der „Kinder- und Hausmärchen), in der neben den 200 Märchen und zehn Legenden auch alle Anmerkungen der Brüder Grimm – einschließlich der interessantesten Varianten -, die Herkunftsnachweise und insbesondere im dritten Band auch die Darstellungen zu anderen Märchensammlungen bis zum 19. Jahrhundert vorliegen – sowie Darstellungen märchenhafter Erzählungen aus anderen Ländern und Kulturkreisen, die sich bis zu den nordamerikanischen Indianern und bis nach Afrika erstrecken.

Das Nachwort des dritten Bandes gibt – nach dem Literaturverzeichnis – eine Kurbiographie der Brüder Grimm und stellt ihre Arbeit von der anfänglichen Kooperation mit Bretano an „Des Knaben Wunderhorn“ bis zur „Ausgabe letzter Hand“ dar. Dabei wird es viele Leserinnen und Leser sicher überraschen zu erfahren, dass die Brüder nicht, wie oft erzählt, durch die deutschen Lande gezogen sind und sich von allerlei Leuten in ihren Häusern, Hütten und Katen die Märchen des Volkes erzählen ließen, sondern dass ihre Quellen in der Regel Damen aus dem Bildungsbürgertum gewesen sind, die ihnen vor allen Dingen Märchen präsentierten, die ganz gut zu ihrer eigenen Theorie der Märchen passten. Nur zwei Märchen („Von dem Fischer un syner Fru“ und „Von dem Machnadelboom“) scheinen wirklich Volksmärchen im Sinne der Herkunft aus dem „Volk“ zu sein.

Ich muss sagen, dass ich als Märchenfreund sehr gespannt auf diese Ausgabe gewesen bin, da ich bis dahin immer nur die im Barock und später angepassten Varianten der Inhalte dieser und anderer Sammlungen gelesen hatte. Und ich muss sagen, im Großen und Ganzen empfand ich das Lesen der Märchen als ein vergleichsweise hartes Stück Arbeit, da sie sprachlich doch oft ziemlich sperrig sind, voller Wiederholungen und die Handlungsmotivationen vieler Charaktere (wenn man sie so nennen will. Meist sind es ja eher Typen) unglaubwürdig bis haarsträubend erscheinen müssen. So etwas würde heute wohl kein Lektor mehr durchwinken und wenn man die Märchen so verfilmen würde, würden sie wohl nur ein sehr kleines Publikum bekommen.

Interessanter sind da die in Band 3 gegebenen Varianten einiger Märchen, die mir sprachlich und strukturell deutlich besser gefallen haben als ihre Versionen in der Sammlung. Außerdem gefielen mir auch viele der Märchen aus anderen Nationen und Kulturkreisen, wobei ich hier ein wenig irritiert gewesen bin, dass man diese nicht typographisch vom Rest des Texts abgesetzt hat, so dass sie leichter zu erkennen und später auch wiederzufinden sind. Außerdem wäre es ganz schön gewesen, diese Märchen im Märchenverzeichnis mit den dazugehörigen Seitenangaben wiederzufinden. Vielleicht wäre das eine nette Idee für die nächste Auflage dieser Sammlung, die sicherlich in jedem Haushalt ihren Platz haben sollte, in dem sich jemand für Literatur interessiert.


The Killing Time (Grimm)
The Killing Time (Grimm)
Preis: EUR 2,70

2.0 von 5 Sternen Verschenktes Potential, 3. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Killing Time (Grimm) (Kindle Edition)
Während “Die Schlachtbank” zur Zeit des Zombiemachers spielte, ist diese Geschichte deutlich da-nach angelegt, denn Nick hat immer wieder Anlaß, an seine Erfahrungen als „Zombie“ zurückzudenken.

Eines der geheimnisvollsten Wesen – wohl auch für andere Wesen – ist das sogenannte Wechselbalg. Ein solches, das sich dem Ende seiner sehr langen Lebensspanne nähert, ist in Portland unterwegs und da es merkt, wie es sich langsam auflöst, ist es gezwungen, seinen nächsten Austauschpartner am helllichten Tag mitten auf dem Bürgersteig einer Wohngegend zu suchen. Die Verwandlung gelingt, genau wie die Verflüssigung des Austauschpartners, aber ein Nachbar wird Zeuge des Geschehens, das er für einen Überfall hält und ruft das PPDP. Schnell finden sich Wu, Hank und Nick am Tatort, wo sie die Überreste der Überfallenen als eine Art Proteinpfütze vorfinden. Bei dem in solchen Fällen üblichen Klinkenputzen begegnet Nick dem Wechselbalg, der Schwierigkeiten hat, sich in seiner neuen Gestalt zu halten, weswegen er sich sofort Nick als nächsten Austauschpartner aussucht.

Auf Grund seiner Grimmnatur überlebt Nick diesen Kontakt und kann nur wahrnehmen, wie die Frau sich in einen Mann zu verwandeln scheint, der fluchtartig das Haus verlässt. Das Gesicht des Mannes hat Nick dabei nicht zu Gesicht bekommen. Sonst hätte er festgestellt, dass es sein eigenes Gesicht ist.

Und nun sind also zwei Nick Burkhardts in Portland unterwegs, die beide die Kräfte des Grimms in sich tragen. Nur geht der Wechselbalg wesentlich rabiater damit um, was Nicks gerade erst etablierten Stellung in der Wesengemeinde nicht gut tut. Eltern von Grafitti-sprühenden Teenagern halten nicht viel von der Todesstrafe für so ein Vergehen.

Und als ob ein zweiter, brutalerer Nick-Grimm nicht schlimm genug wäre, beginnt sich in Portland unter den Wesen auch noch eine Seuche auszubreiten, die ihre Körper in einen Zustand beständiger Aufwallung zwingt, sich dazu auch noch von Ungesichtern gesehen werden können, weswegen nun alle Wesen in der Stadt von der Entdeckung bedroht sind. Gleichzeitig treten ihre Zweitwesensmerkmale immer stärker hervor, was insbesondere die Beutegreifer unter ihnen zu einer Gefahr für andere Wesen und auch für die „normalen“ Menschen in der Stadt macht. Und die Krankheit wird wohl nicht innerhalb der Stadtgrenzen bleiben.

In mehreren Rennen gegen die Zeit müssen Nick und seine Freunde Lösungen für diese verschiedenen Probleme finden, bevor der Wesenrat die Wesenbevölkerung der Stadt vollständig „neutralisiert.“

An sich ganz interessant, aber in der Umsetzung ein wenig unbeholfen. So ist die Erstreaktion der Wesen auf die unter ihnen wütende Seuche absolut blödsinnig und nicht wirklich nachvollziehbar – außer um die Geschichte zu dem Ende zu bringen, das sie dann auch wirklich hat. Und das ist schon fast peinlich: sowohl die emotionalen Aspekte dieser Lösung, wie auch die Idiotie, die vorgeschaltet werden muss, um die Geschichte zu diesem Ende zu führen.

Auch sprachlich ist dieser Roman stellenweise unerfreulich. Der Autor scheint mit Nomen und den zugehörigen Pronomina ein wenig auf dem Kriegsfuß zu stehen, weswegen er eindeutig zu wenige Pronomina verwendet, was bei Lesen ein wenig simplizistisch wirkt. Hier wurde Einiges an erzählerischem Potential verschenkt, durch zu einfache Sprache.


Marvel Blade: Animated Series 1 / (Ws Ac3 Dol) [DVD] [Region 1] [NTSC] [US Import]
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Wird angeboten von RAREWAVES USA
Preis: EUR 21,74

4.0 von 5 Sternen Vampirjagd durch den asiatischen Raum - überraschend interessant, 2. Februar 2016
Für die Marvel-Anime-Serie aus japanischer Produktion wurde die Figur Blade in einigen Teilen neu erfunden, so, wei man dies von Comicfiguren ja mittlerweile gewohnt ist.

Auf der Jagd nach Deacon Frost, der nicht nur der Mörder seiner Mutter gewesen ist, sondern auch in gewissem Sinne Erik Brooks a.k.a. Blades Vater, begegnet Blade mit seinen Begleitern immer wieder neuen Vampiren und schließlich auch einem Vampirjägerpaar bestehend aus Vater und Tochter. Bei einer Auseinandersetzung in einem Containerterminal wird der Vater vampirisert und Blade muss ihn töten um die Tochter zu retten.

Diese ist zunächst hinter dem Mörder ihres Vaters her, bis die beiden Vampirjäger sich schließlich zusammenraufen können und Deacon Frost weiter verfolgen - und zwar vorwiegend durch den asisatischen Raum, wobei sie auf Madriphoor auch auf Logan a.k.a. Wolverine treffen und mit ihm ein paar sehr aufregende Stunden verbringen.

Einige sehr interessante Backstories zu Deacon Frost und Blade - und zu einigen anderen Charakteren, die zwischendurch einige Gastauftritte haben.

Die Zeichnungen sind von etwas wechselhafter Qualität, was mir nicht ganz so zusagt und die Animation in dieser Form ist zwar ganz nett, aber noch ausbaufähig. Aber die durch zwölf Episoden gezogene Geschichte ist überaus interessant und auch stellenweise ziemlich üebrraschend und so kommt beim Gucken nie Langeweile auf. Ich selbst habe sie als Prime-Angebot auf Deutsch gesehen und bin insgesamt ganz zufrieden damit.


Interstellaires
Interstellaires
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Beständig gut - beständig schräg, 1. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Interstellaires (Audio CD)
Mylene Farmer begleitet mich nun auch schon über 30 Jahr emit ihrer Musik und hat in der Hochzeit der Musikvideos - den 80ern - einige überaus erinnerungswerte Dinge mitkreiert. Musikalisch ist sie dabei nicht unbedingt leicht zugänglich - aber es lohnt sich in der Regel, sich die Zeit zu nehmen.

So ist es auch im Großen und Ganzen bei dieser CD, obwohl doch einige Stücke ein wenig "gefälliger" sind, als man es von ihr sonst gewohnt ist. Was bei dieser CD besonders auffällt ist die stärkere Verknüpfung von Französischem und Englischen, was besonders in dem Duo mit Sting ("Stolen Cars") viel Spaß macht.

Wie immer sollte man neben der Musik auch die Texte sehr bewusst wahrnehmen und da muss ich sagen, erschien mir das Textboklet eher ein wenig unübersichtilch, so dass das Mitlesen auf dem Beifahrersitz, wie ich es diesmal betrieben habe, ein wenig frustirerend wurde. Ich finde es schon ganz nett, wenn die Songs im Booklet in der Reihenfolge stehen, wie man sie auch auf der CD findet. Aber, nun gut, Mylene hat ihre Fans immer gerne mal ein wenig mehr gefordert. Und das ist ihr hier auch wieder einmal ganz gut gelungen.


Grimm: The Chopping Block
Grimm: The Chopping Block
Preis: EUR 2,70

5.0 von 5 Sternen You are what you eat - or someone else, 31. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grimm: The Chopping Block (Kindle Edition)
Geo-Caching ist ein interessantes Hobby und so ist es für einen Vater, der einen Besuchstag mit seinem Sohn hat, der bei der geschiedenen Frau lebt eine ganz gute Idee, mit seinem Sohn in einem Stadtpark auf moderne Schatzsuche zu gehen.

Während er selbst den tatsächlichen Cache findet, findet sein Sohn einige Knochen und der Vater stellt sehr schnell fest, dass es sich dabei um menschliche Überreste handelt – und ruft die Polizei. Unter den Beamten, die an diesem Abend Dienst haben sind auch Hank Griffin und Nick Burkhardt.

Die Knochen sind sehr säuberlich abgearbeitet, gespalten und wie sich später herausstellt, hat man sie nach dem Abschaben auch noch in einem Topf gekocht um auch das letzte bisschen Fleisch her-unter zu bekommen. Es sieht also ganz so aus, als wären die Beamten hier auf eine Art Kannibalen gestoßen. Ein Knochenfund in einem nahe gelegenen Waldstück führt sie allerdings erst einmal auf die falsche Fährte – bis zwei Jungen beim Cross-Biking auf einem Schuttgelände auf ein weiteres Skelett finden, in dessen Nähe Hank, noch behindert durch seine Krücken nach der Achillessehnenverletzung bei seinen Hawaiiurlaub, mit seiner Gehhilfe auf einen weiteren Knochenhaufen stößt. Nun werden beide Fundorte mit Bodenradar untersucht und dabei stellt sich heraus, dass in den letzten paar Wochen etliche Skelette hier unter die Erde gebracht worden sind.

Durch Rückfrage bei Monroe stellten Hank und Nick fest, dass hier jemand anscheinend eine alte Tradition pflegen möchte, die Monroe eigentlich immer für ein Märchen innerhalb der Wesenwelt gehalten hat, und die jetzt Portland mit Macht heimsucht.

Und auch Monroe erlebt eine Heimsuchung, als er einen alten Bekannten trifft, der über Monroes Vegetarismus sehr erstaunt ist, dann aber selbst versuchen möchte, ein reformierter Blutbader zu werden. Aber Decker – so heißt dieser alte Bekannte – kann sich mit Pilates und Tai Chi nicht wirklich identifizieren und so beginnt Monroe ihn mehr und mehr für einen hoffnungslosen Fall zu halten.

Ein wirklich spannender und auch etwas verstörender Thriller, der hier und da mal ein kleineres Kontinuitätsproblem aufweist, aber davon abgesehen sehr gut zu lesen ist.


Grimm 1: Der eisige Hauch
Grimm 1: Der eisige Hauch
Preis: EUR 4,99

5.0 von 5 Sternen Geschichtliche Hintergründe von Nicks Familie, 30. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grimm 1: Der eisige Hauch (Kindle Edition)
Zur Zeit der napoleonischen Kriege, nach der ersten Verbannung des streitbaren Korsen, kehrt dieser nach Frankreich zurück und scheint von einer ganz neuen Art von Charisma gefüllt zu sein. Nur ein Grimm und eine Todesdogge in seinem Umfeld wissen, dass das von drei Münzen kommt, an denen er ständig herumfingert.

Jahre später trifft ein uns wohlbekannter Grimm in Portland auf den direkten Nachfahren der Todesdogge von einst und auch die drei Münzen spielen wieder eine große Rolle bei einer Auseinandersetzung, bei der mehrere geheime Gruppen von Wesen eine Rolle spielen.

In der Serienchronologie liegt diese Geschichte relativ kurz nach dem Zeitpunkt, zu dem Juliette erfahren hat, dass Nick ein Grimm ist und Renard angefangen hat, offener mit Nick und Hank zusammen zu arbeiten.

Anders als in der Serie begegnen wir hier - bei Napoleon, im Viktorianischen London und im Dritten Reich - 'historischen' Grimms, was ganz interessant ist - und wir erfahren, warum Monroe zu einem vegetarisch lebenden Blutbader geworden ist. Nicht nur für Fans der Fernsehserie lesenswert.


Staked: The Iron Druid Chronicles, Book Eight
Staked: The Iron Druid Chronicles, Book Eight
Preis: EUR 14,97

5.0 von 5 Sternen Vorbereitungen zur letzten Schlacht - und Durchführung einer anderen, 28. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach den Ereignissen in “Prelude to War” in der Tyromantiksammlung “Three Slices” haben die drei Druiden Owen, Atticus und Granuile jeweils ihre eigenen weiteren Abenteuer zu bestehen. So erfährt ein langsam heilender Atticus im Feenreich, dass die Asen zusammen mit den Zwergen sich auf den Weg gemacht haben um das Reich der Schwarzelfen anzugreifen, die sie unbedingt auslöschen wollen, damit sie ihnen nicht bei Ragnarök entgegen stehen. Die Morrigan kommt extra aus dem Totenreich zurück um Atticus und die Feenkönigin vor dieser Entwicklung zu warnen, da es dringend notwendig sei, dass sich die Schwarzelfen mit den Zwergen und den Asen verbünden. Da fällt der Gedanke an den Krieg gegen die Vampire, die auf der Erde auf ihn warten für Atticus eigentlich kaum noch ins Gewicht.

Owen ist inzwischen mit seiner Greta in ein neues Anwesen umgezogen, wo er ziemlich ruhelos wird, bis die Werwölfe ihm feierlich einen Vorschlag machen. Die nicht-lycantropischen Nachkommen der Werwölfe sind durch ihre Eltern mindestens einmal im Monat ziemlich gefährdet und eine Verbindung mit Gaia, wie sie die Druidenausbildung normalerweise mit sich bringt, wäre ein hervorragender Schutz und würde auch wieder ein halbwegs normales Familienleben gewähren. Owen braucht wirklich nicht lange um sich überreden zu lassen – auch wenn er kurz nach dem Eintreffen seiner ersten Schülergruppe ganz anders eingebunden wird.

Das bisher jüngste Mitglied des Druidentrios befindet sich zu Beginn der Erzählung auch noch in Asgard, wo nach Wegen gesucht wird, sie von Lokis Siegel zu befreien. Da sie nun sicher ist, dass es ganz schlecht ist, von irgendwelchen Göttern oder Wandelwesen aufgespürt werden zu können, sucht sie in Polen nach dem Hexenkonvent, der ihr schon einmal geholfen hat, um dort einen Man-telzauber zu bekommen, der sie vor Wesen mit Aufspürfähigkeiten schützt. Die polnischen Hexen sind sehr freundlich – aber auch bei ihnen hat alles seinen Preis. Und dies ist ein Preis, den Granuile Loki vor der Nase wegschnappen kann, so dass das für sie kein allzu großes Opfer darstellt. Aber sie holt sich zur Sicherheit Perun als Helfer dazu – gegen Trickstergötter sind ein zwei Donnergötter als Helfer nicht zu verachten.

Dies sind jeweils nur die ersten großen Gefahren, die unsere Heldin und ihre Mithelden in diesem Roman bestehen müssen, bevor sie in der übernächsten Runde an haarsträubenden Missionen endlich in Rom zusammen kommen. Vorher hat es sie nach Wien, Berlin, Prag, in verschiedene polnische Städte, nach Afrika, Gegenden der USA und nach Toronto verschlagen, so dass wirklich nirgendwo Langeweile aufkommen konnte.

Natürlich werden alle drei Druiden auch von ihren bewährten kaniden Begleitern eskortiert, wobei Greta als Werwölfin eventuell nicht mit den beiden Wolfshunden in einen Korb geworfen wird.

Große und kleine Abenteuer und Gefühle, sehr viel Sprachkomik und wunderbare Gespräche zwi-schen Menschen und ihren jeweiligen Hunden. Ungewohnter Weise gibt es am Ende dieses Bands keinen Ausblick auf einen neunten Band, so dass zu befürchten steht, dass die Eiserne-Druiden-Reihe hiermit ihr Ende gefunden hat – aber es ist ein würdiges Ende.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 29, 2016 4:12 PM CET


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