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Rezensionen verfasst von
Nazurka
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Nacht des Begehrens
Nacht des Begehrens
von Kresley Cole
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vampire, Werwölfe & Walküren!, 25. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Nacht des Begehrens (Taschenbuch)
Rezension:
Auf ihrer Reise nach Paris trifft Emmaline auf Lachlain - und ist nicht gerade begeistert von ihm. Er nimmt sie als Geisel und will sie mit auf seine Burg schleppen. Doch Emmaline ist auf der Suche nach ihrem Vater, und die Spur führt sie direkt in die Stadt der Liebe. Als die beiden von Vampiren angegriffen werden, wird ihnen klar, dass etwas nicht stimmen kann und sie einigen sich auf einen Deal. Und während Emmaline nicht nur in ihrer Persönlichkeit aufblüht, sondern auch die Leidenschaft Lachlains entdeckt, sieht auch er sich mit seinem Hass gegenüber Vampiren und dem Schicksal konfrontiert.

Die Geschichte um die Protagonisten Lachlain und Emmaline wird durchaus interessant dargestellt. Dass sie nicht, wie die Prototypen, direkt in Liebe zueinander verfallen, stellt einen besonderen Reiz beim Leser dar. Emmaline wird als Halbvampirin dargestellt, die sich ihr gesamtes Leben lang anhören musste, was sie zu tun und zu lassen hatte. Dass sie zur Hälfte auch eine Walküre ist, tut ihr übriges, denn ihr Clan will sie um jeden Preis beschützen und an sich binden. Emmalines Ängste, Fehler zu machen und ihre Hinnahme zu jedweder Entscheidung, die über ihren Kopf hinweg beschlossen wird, zeigt noch ihren jungen und naiven Charakter, der sich mit der fortschreitenden Geschichte jedoch deutlich weiterentwickelt und sie zu einer jungen Frau heranwachsen lässt, die ihre eigenen Entscheidungen zu treffen vermag und sich auch gegenüber Beschlüssen anderer mit einem "Nein" wiedersetzen kann.
Auch Lachlain, dessen Rache durch den Hass an Vampire getrieben wird, sieht sich in seinem Schicksal mit dieser Situation konfrontiert und überfordert. Dass seine Seelenverwandte ausgerechnet eine Vampirin darstellt, hätte er sich im Traum nicht ausmalen können. Und obwohl er zunächst mit Misstrauen und Grobheit an sie herantritt, kristallisiert sich schon bald heraus, dass auch er durchaus in der Lage ist, sich ihr gegenüber nicht wie ein wildes Tier zu verhalten, obwohl doch seine Leidenschaft wahrlich stark ist.

Der Hauptplot der Geschichte stellt im wesentlichen den Kampf um die Vorherrschaft dar. Vampire, Werwölfe, Walküren - sie alle haben Ziele und Pläne, ihre Territorien auszuweiten und Kriege und Übergriffe auf die jeweiligen anderen Clans sind kein überraschender Akt der Verzweiflung. Während Lachlain sich mit der Ausrottung der Vampire beschäftigt, sind die Walküren doch eher dazu geneigt, sich und ihresgleichen vor allem zu beschützen und ziehen selten offen in den Krieg, wenn es sich für sie nicht lohnen würde.
Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil durchaus, die Gefühle der Charaktere, sowie den Plot authentisch darzustellen und auch die Entwicklung beider genannter Dinge sich nachvollziehbar und vorhanden. Mit trockenem Humor und Sarkasmus wird der Leser einige Male zum Schmunzeln oder Lachen verführt. Trotz dessen, dass einem der Protagonist Lachlain vielleicht nicht von Anfang an sympathisch wirkt und der Tatsache, dass im Hauptgeschehen doch manche Details noch ungeklärt bleiben, oder die Vorgänge der Handlung nur unzureichend detailliert und authentisch dargestellt werden, bietet sich jedoch vor allem Lesern der Dark Fantasy ein auszureichendes Lesevergnügen, dass dominiert wird von Leidenschaft, Spannung und wilder Erotik.

Fazit:

Für Leser der Romantic oder Dark Fantasy ein packender Roman, der über die Entwicklung der Protagonisten mit sich selbst und ihren Gefühlen, erzählt. Dem Leser wird nichts vorweg genommen, dennoch fehlt es zur vollen Punktzahl an Detailarbeit und Tiefe. Wer sich für Vampire und Werwölfe interessiert, ist hier jedoch an der richtigen Stelle!

Pro & Contra

+ Leidenschaftliche Protagonistin mit Macken
+ Humor & Sarkasmus
+ sympathische Hautprotagonistin
+ Interessante Darstellungsweise der Clans und ihrer Beziehung zueinander

0 Eine Geschichte, wie man sie öfters schon mal gelesen hat
0 keine innovativen Ideen

- Detailarbeit kommt zu kurz
- Auflösung mancher Geschehnisse nicht nachvollziehbar/zu kurz gekommen

Bewertung:

Handlung: 3,5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 4,5/5

Insgesamt: 4 Sterne!

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Nacht des Begehrens
02. Kuss der Finsternis
03. Versuchung des Blutes
04. Tanz des Verlangens
05. Verführung der Schatten
06. Zauber der Leidenschaft
07. Eiskalte Berührung
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 13, 2011 9:36 PM CET


Wer zuletzt küsst, küsst am längsten
Wer zuletzt küsst, küsst am längsten
von Susan Mallery
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gebührender Abschluss, 20. Oktober 2011
Zum Roman:
Garth Duncans Gedanken kennen nur ein Ziel: Die Vernichtung des Titan Imperiums. Allen voran seinen Vater, Jet Titan, der ihm damals das Geld für die Operation seiner Mutter verweigerte, als sie an einem Gehirntumor litt. Doch auch seine Schwestern verschont er nicht. Um ihn seiner Taten zu überführen, schicken die Schwestern Dana, ihre Freundin vom Police Department, vor, die mit Freunden diese Aufgaben übernimmt. Doch bald schon merken sowohl Garth, als auch Dana, das mehr hinter ihren Gefühlen zueinander steckt als sie ahnen. Und Izzy, eine der Titan Schwestern weiß: Nur die Liebe kann den verlorenen Sohn in den Schoß der Familie zurückführen.

Fazit:

Der vierte und letzte Teil der Tetralogie um die LoneStareSisters rundet das Gesamtgeschehen mit wichtigen Details und Fakten ab. Zusätzlich bietet sich hier einem nun auch die letzte, fällige, Liebesgeschichte, die zum Familienglück noch fehlt. Und wen anderes könnte dies treffen als Garth, den Izzy durch Fürsorge und Liebe versucht, un endlich in die Familie zu integrieren.

Die Autorin zeigt, wie sich das Leben einer Familie durch positive, sowie negative Ereignisse stark beeinflussen lässt. Die emotionale Sichtweise wird hier stark beleuchtet. Sowohl die beiden Hauptprotagonisten, wie auch die Nebencharaktere werden gut durchleuchtet, die Gedankengänge sind klar nachvollziehbar. Auch wirken die Charaktere in ihren Handlungen authentisch.

"Ich wünschte, es wäre anders, aber der erste Schritt in die Liebe ist Vertrauen.
Wage diesen Schritt."

Bald schon sehen sich die Schwestern ihrem eigentlichen Feind gegenüber: Jed Titan, ihr Vater, der ihnen nie ein richtiger Vater war. Das, was in den ersten drei Teilen nur angeschnitten wurde, wird im vierten Teil zur Vollendung geführt. Von allen Seiten wird hier eindringlich die Situation der Familie geschildert, deren Hauptkeil Jed Titan zu sein scheint.

In ihren politischen Intrigen stellt der Hauptplot jedoch die Liebesgeschichte zwischen Garth und Dana dar, die tatsächlich zu Beginn etwas ungewöhnlich scheint. Zwar ist die Storyline ziemlich vorhersehbar, doch macht es dem Leser trotzdem Spaß, den Ereignissen zu folgen. Was positiv gegenüber den Vorgängerbänden zu erwähnen ist, ist definitiv die Beachtung, die nun auch den Nebencharakteren zugute kommt. Sie wirken nicht mehr flach und haben auch am Hauptgeschehen Funktionen, die darüber hinausragen, einzig den Handlungsverlauf voran zu treiben.

"Danke, aber ich komm schon klar. - Sie ging zur Tür und drehte sich noch einmal zu ihm um.
- Es ist lustig. Das ist genau das, was jeder Mensch denkt, kurz bevor er fällt."

Mallerys einzige Schwächen sind und bleiben die ständigen Wiederholungen der Ereignisse in den Rückblicken der Geschichte. Wieder und wieder liest man von denselben Geschehnissen, nie kommen neue Aspekte hinzu, sodass sich der Leser durchaus streckenweise langweilt. Von einem actiongeladenen Handlungsplot kann hier zwar nicht die Rede sein, jedoch bereitet die Geschichte dem Leser dennoch Freude.

Insgesamt schließt die Autorin ihre Reihe gut ab, indem sie die Ereignisse und Geschichte abrundet, existenzielle Fragen klärt und dem Leser in einem guten Gewissen zurücklässt, die Geschichte um die Titan Schwestern ruhen lassen zu können. Definitiv kein Lesemuss, jedoch mit der Liebesgeschichte etwas für Liebhaber des Genres und mit ihrem Schreibstil ein guter Roman für zwischendurch.

3/5 Sternen von mir.

Die Drachenjägerin 2: Das geheime Bündnis
Die Drachenjägerin 2: Das geheime Bündnis
von Maja Winter
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

5.0 von 5 Sternen "Man kann nur kämpfen, wenn man nicht zweifelt.", 12. Oktober 2011
Zum Roman:
Linn hat ihr Ziel erreicht: In der Drachengarde zu sein und gegen Drachen kämpfen zu können war ihr größter Wunsch seit jeher. Doch das neue Bündnis mit Tijoa scheint nicht so zu sein wie es scheint. Und nicht nur Linn wird von dem mächtigsten Gegner, ihren eigenen Wünschen und Träumen getäuscht. Auch Nival erliegt seinen geheimen Bestreben und nicht nur die Welt scheint aus den Fugen zu geraten. Denn die Entfremdung zwischen Nival und Linn lässt eine riesige Kluft zwischen ihnen entstehen, die am Ende ihren Tribut fordern wird...

Fazit:

"Dann sterbe ich lieber, meinte er, und ihm war, als wären Wörter ohne Sinn das Einzige, mit dem er noch jonglieren konnte."

Der zweite Teil der "Drachenjägerin" schließt nahtlos an das Geschehen des ersten Teils, "Das Hohe Spiel", an. Und zwar in vielerlei Hinsicht: Geschichte, Protagonisten, Plot, Spannung, Schreibstil - alles wirkt hier zusammen, sodass der Autorin ein unheimlich harmonisches Zusammenspiel gelingt, welches den Leser einfach nur begeistern MUSS.

Angefangen beim Hauptplot, der wieder einiges an überraschenden Wendungen bereit hält und den Leser atemlos in Atem hält, bieten verzwickte Handlungsstränge und absolut authentische Charaktere den Kern der Geschichte. Was bei diesem Teil auffällt ist, dass die Autorin sich nicht mit belanglosen Dingen aufhält: Es herrscht Krieg, und so stellt der Sprachstil die Handlung da: Es muss rasch gehandelt werden und es bietet keine Zeit, sich irgendwelchen Liebesbeteuerungen hinzugeben.

"Schenn ist nur ein Blatt, dass der Sturm vom Baum reißen wird.
Warum kämpfen, wenn man weiß, dass der Herbst kommt, wenn er sich schon angekündigt,
wenn der Duft nach Fäulnis und Vergänglichkeit in der Luft liegt?
Vor dem Weinmond kommen Drachenmond und Laranstag. Jahr für Jahr, vor der Ernte kommt der Sturm."

Das Wort Skrupel wird hier nicht in den Mund genommen: Es tut dem Leserherzen schon weh, dass den Protagonisten tatsächlich nichts gelassen wird: Gnadenlos werden sie sowohl Psychisch als auch physisch auseinander genommen und wieder zusammengeflickt, nur um wieder irgendeiner Tortur ausgesetzt zu werden, die den Leser um das Schicksal der Figuren Angst und Bange werden lässt.

"Was für ein Anblick, zwei Könige, der eine stolz und streng,
der andere mit verschmiertem Gesicht.
Welcher von ihnen ist der Narr und welcher ist weise?"

Das Besondere an der Geschichte ist, dass die Autorin unglaublich einfühlsam mit Hilfe ihres Schreibstils jede Situation exakt erfasst: Die Zeit drängt im Plot, also wird auch der Leser von Ereignis zu Ereignis gerissen. Die Manipulation der Hauptcharaktere durch Selbstzweifel, düstere Wünsche und das eigene Ich, angetrieben durch eine Zauberin aus Tijoa, wird unglaublich komplex dargestellt, sodass man sich selbst oftmals fragt, wie man wohl in dieser Situation gehandelt hätte.

"Wähle den Zorn. Alles ist besser, als das zu fühlen, was in deinem Herzen ist.
Alles ist besser, als dieser Verlust.

Die Entzweiung beider Protagonisten ist das unweigerliche Ergebnis, welches einen entscheidenden Punkt im Hauptgeschehen einnimmt. Von einem Happy End keine Sicht - Diese Geschichte ist so skrupellos, wie eine Geschichte, welche von einem drohenden Krieg erzählt, sein sollte.

Facettenreiche Darstellungen der einzelnen Handlungsstränge, die wie die Fäden eines Spinnennetzes ineinander greifen und sein Opfer, in diesem Fall den Leser, nicht mehr loslassen können. Eine atemberaubende Geschichte über zwei Menschen, die sich ihrer Selbst sicher werden müssen, um zu sich selbst und zueinander zu finden. Das ist die Geschichte von Linn, der Drachenjägerin, die nicht nur ihre Rache als Ziel hat - sondern auch die Liebe.

Ein absolutes Lesehighlight für jeden Fantasyfan!
Ein MUSS für jeden Liebhaber dieses Genres! Diese Frau kann verdammt nochmal schreiben!

5/5* Sterne + Extrasternchen (erst zum 2. Mal je vergeben auf diesem Blog - ihr seht, es lohnt sich)!

Gesamte Trilogie in einem Überblick:

01. Das Hohe Spiel
02. Das geheime Bündnis
03. Das unterirdische Reich

Schattenwandler: Jacob
Schattenwandler: Jacob
von Jacquelyn Frank
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Geheimnisvoll, düster - einfach unwiderstehlich!, 10. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Schattenwandler: Jacob (Taschenbuch)
Zum Roman:
Jacob, Schattenwandler und Hüter der Gesetze seinesgleichen widerstand jahrhundertelang jeglicher Versuchung, die Menschenfrauen mit sich führten - denn seiner Gattung ist es nicht erlaubt, sich der Liebe zu Menschen hinzugeben. Doch auf der Suche nach dem tranformiertem Dämon - der einst auch zu Jacobs Freunden zählte und der von Nekromanten gerufen wurde - trifft er auf die Bibliothekarin Isabella - und kann der Versuchung nicht widerstehen. Schon bald sieht sie sich einem zwiespaltigem Kampf gegenüber: Der Liebe zu Jacob und dem Kampf gegen die Nekromanten...

Fazit:

Schon lange hatte ich viel gutes über diese Reihe gehört und mal unter uns - Das Cover dieses Romans ist eine Augenweide. Nun habe ich es endlich geschafft, mich dem ersten Teil der Schattenwandler zu widmen - und ich bin froh, dass ich dies tat!

Abgesehen von dem wirklich schönen Schreibstil (zum Teil sehr poetisch und detailreich, dann wieder sehr leidenschaftlich, düster und nüchtern/geheimnisvoll - eine große Palette also!) der Autorin, verbirgt sich eine Geschichte, die, durch die Liebe zum Detail, aus dem Mainstream heraussticht und sogar für Paranormal Romance einige neue Elemente bietet.

Die Chronik in der Historie der Schattenwandler beeinhaltet spannende Aspekte. Selten habe ich neben der Liebesgeschichte, die meist dominierend wirkt, auch gefallen an den Nebensächlichkeiten oder dem Plot der Hauptstory, weil diese meist nicht gut dargestellt wird bzw. von anderen Dingen einfach untergraben wird. Ganz anders ist dies hier der Fall: Sowohl die Beziehung zwischen Isabella und Jacob, als auch die Geschichte der Schattenwandler wechseln sich im Mienenspiel ab und wirken gleichauf das Interesse des Lesers, sodass wirklich niemals Langeweile aufkommt.

Die Charaktere tun da nur ihr übrigens. Etwas anderes als Sympathie kann man da nun wirklich nicht empfinden. Und von allem ist etwas dabei: Der geheimnisvolle, der ernste, der düstere, der jugendhaft lustige... Jeder der männlichen Nebencharaktere weist gewisse Attribute auf, die ihn neben den Protagonisten ebenfalls lebendig erscheinen lassen, obwohl diese im Hauptgeschehen nicht allzuoft vorkommen.

Was mir besonders zugesagt hat, ist, dass die Nebencharaktere auch nicht nur dazu dienen, die Handlung voranzutreiben, sondern, dass man gerne von ihnen, ihren Gefühlen und ihrer Welt liest und sie auch dabei sind, wenn man nicht gerade ihre Hilfe und ihren Beistand gebrauchen könnte.

Schlussendlich bietet dieser Roman wirklich alles, was einem als Leser in diesem Genre das Herz höher schlagen lässt: Ausgreifte und sympathische Protagonisten, keinesfalls flache, sondern farbenfrohe Nebencharaktere, einen ausgreiften und interessanten Hauptplot, der die Liebesgeschichte der Protagonisten untermauert, einen facettenreichen Schreibstil, der, passend zum momentanen Geschehen in der Story, diesen glaubhaft darstellt und natürlich Spannung ohne Ende!

Wirklich ein absoluter Lesespaß, den ich jedem Liebhaber von Romantic/Paranormal Romance nur empfehlen kann! 5/5 Sternen, volle Punktzahl von mir!

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Jacob
02. Gideon
03. Elijah
04. Damien
05. Noah

Spin-Off-Reihe: Schadowdwellers:

01. Trace
Weitere Bände in Planung

Seventeen Moons - Eine unheilvolle Liebe
Seventeen Moons - Eine unheilvolle Liebe
von Kami Garcia
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

3.0 von 5 Sternen "Wer den Anfang des Weges wählt, wählt auch das Ziel, zu dem er führt.", 7. Oktober 2011
Zum Roman:
Nachdem Lena ihren Onkel Macon in der Nacht ihres Geburtstages verloren hat, findet sie sich selbst immer mehr in Selbstzweifel wider und zieht sich von Ethan zurück. Nicht nur, dass Ethan es kaum vermag, Lena zu halten und sie zu trösten, tauchen Ridley, Lenas Cousine und eine dunkle Caster, zusammen mit John Breed auf - dem Lena mehr und mehr zu verfallen scheint. Nur noch ein Schatten ihrer selbst muss Ethan zusehen, wie Lena ihren Platz an seiner Seite immer weiter aufgibt. Doch Ethan ahnt, dass mehr dahintersteckt. Als Lena mit John Breed zum angeblichen Paradies der Caster aufbricht, merkt er, dass er handeln muss: Denn auf der anderen Seite lauert nicht nur Sarafine, die Lena um jeden Preis als dunkle Caster neben ihrer Seite sehen will...

Fazit:

"Im Licht ist das Dunkle, und im Dunklen ist das Licht."

Mit großen Erwartungen ging ich ans Lesen diesen Buches, von dem ich mir genauso viel, wenn nicht sogar noch mehr, als von dessen Vorgänger "Sixteen Moons" erwartete. Gewohnt fließend führen die beiden Autorinnen wieder ins Geschehen ein. Die Geschichte setzt an den vorherigen Plot an, wieder erstrecken sich die Ereignisse in einem Umfang von einer längeren Zeitspanne.

Der Schreibstil der Autorinnen spiegelt wiedereinmal die Geschichte selbst wider: Zum Teil voller Hoffnung, die jedoch in Hoffnungslosigkeit versinkt. Anders allerdings als im ersten Teil, ist dies diesmal nicht so intensiv verankert. Und auch die Hoffnungslosigkeit der Geschichte ändert sich, denn, obwohl die Wege aussichtslos erscheinen, finden die Charaktere nun häufiger Beistand als dies zuvor der Fall war.

"Jede Wahrheit ist einfach, wenn man sie erst einmal entdeckt hat. Die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, sie zu entdecken."

Trotz des fließenden Plots, dem schönen und flüssigen Schreibstil, als auch der Sympathie gegenüber den Charakteren, bin ich diesmal nicht ganz warm geworden in der Geschichte. Außer Ethan, in dessen Perspektive die Geschichte auch erzählt wird, wird mir die Protagonistin, Lena, zu fremd. Nicht nur, dass sie kaum Anklang findet und vor allem im mittleren Teil nicht allzu häufig vorkommt, werden mir die Nebencharaktere nicht genug beleuchtet. Eine Amma, die immer zur rechten Zeit da ist, aber immer im Hintertürchen noch etwas verschweigt und immer nur dann auftaucht, wenn sie gebraucht wird, um den Protas das Leben zu retten oder um sie voranzubringen, ist mir zu wenig. Link und Ridley werden allerdings gut betont, ein neuer Charakter namens Liv, angehende Hüterin der Caster-Bibliothek, eingeführt. Jedoch verblasst auch diese zum Ende hin und wird nur noch Schall und Rauch.

"Wenn du emporschaust
Siehst du den blauen Himmel der Möglichkeiten
Oder die schwarze Nacht der Unmöglichkeiten?
Siehst du mich?"

Die einzelnen Opfer, die jeder einzelne der Gefährten auf ihrer Reise bringen müssen, um Lena zu retten, sind sehr schwerwiegend für das Einzelschicksal eines jeden. Allerdings wird dies viel zu weich dargestellt. Der innere Konflikt Ethans, im Zwiespalt und gefangen in der Liebe zu Lena und seiner Vernunft, wird sehr gut durchleuchtet. Als jedoch die Zusammenkunft naht, findet absolut keine Aussprache statt, was mich als Leser wirklich sehr ärgerte. Es wirkt, als ob alles, um das es emotionsmäßig in der Geschichte geht, am Ende mit den letzten zehn Seiten einfach geglättet wird.

Auch hat mir diesmal die Spannung gefehlt. Der erste Teil des Romans hat mir noch sehr zugesagt. Umso mehr ich jedoch las, desto mehr musste ich mich dazu bewegen, weiterzulesen. Es fehlt der Zauber, der dem ersten Teil innewohnt. Teilweise sind mir manche Ausführungen zu langatmig und die Vorbereitung auf das Finale wird unnötig in die Länge gezogen. Als es dann zum Höhepunkt kam und ich vor Erwartung wirklich neugierig wieder einige Seiten verschlang, war die Enttäuschung umso größer: Ernsthafte Probleme und Skurpel gegenüber den Gegnern gab es nicht wirklich. Die Bösen wirken auch nicht wie die Bösen. Ich hätte mir gedacht, dass es ein viel schwerwiegenderes Finale geben wird, und dieses war mir zu soft. Es entspricht nicht den tatsächlichen Gegebenheiten, wie ich sie wahrgenommen habe und es stellt bei weitem nicht die Tragik dar, die die Geschichte innehat. Auch ein Kritikpunkt ist die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Kein einziges Mal konnte sie mich überraschen, wo doch im ersten Teil die plötzlichen Wendungen hervorragend ausgearbeitet waren.

"Wir können uns nicht aussuchen, was wahr und was falsch ist.
Wir können nur wählen, was wir mit der Wahrheit anfangen."

Schlussendlich ein unzufrieden stellender Folgeteil, auch wenn ich ihn doch gerne gelesen habe. Die poetische Sprache und der fließende Schreibstil, als auch die Idee der Geschichte sind originell und gut annehmbar, jedoch mangelte es mir diesmal an der Umsetzung - und das ziemlich arg. Es fehlt an Frische und dem Niveau des ersten Teils kann es definitiv nicht gerreichen, allerdings setze ich Hoffnungen auf das Finale, auf welches ich mich dennoch freue.

Daher diesmal leider nur 3/5 Sternen von mir.

Gesamte Trilogie in einem Überblick:

01. Sixteen Moons ~ Eine unsterbliche Liebe
02. Sexenteen Moons ~ Eine unheilvolle Liebe
03. Noch unbekannt

Nicht alle Geister lieben mich
Nicht alle Geister lieben mich
von Kate Logan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

3.0 von 5 Sternen Angenehmer Lesespaß, 4. Oktober 2011
Zum Roman:
Nach den Ereignissen der vergangenen Tage macht sich Sam immer mehr Gedanken um ihre Mitschuld beim Mord an Adrian - doch bisher lässt die Polizei auf sich warten. Als Fremde in Cedars Creek gesichtet werden und eine Reihe von Einbrüchen und anderen Problemen auf sie einströmen, muss sich Sam eingestehen, dass der Chief momentan ihre geringste Sorge sind. Denn irgendjemand erweckt die Geister des Friedhofs wieder zum Leben. Nicht nur Sam, sondern alle Menschen in Cedars Creek sind in Gefahr - doch es gibt einen, der Sam zum Verhängnis werden könnte: Adrian, der Hexenmeister, der ihr schon wieder nach dem Leben trachtet und um Rache sinnt ...

Fazit:

Der zweite und letzte Band um die Serie des Geistes Nicholas und Sam fällt leider deutlich schwächer aus als ihr Vorgänger. Zunächst einmal kann man sagen, dass man diesen Teil auch ohne Vorwissen des ersten weglesen kann - die Autorin vermittelt die Geschehnisse grundlegend und gut wider, sodass man sich getrost an diese Lektüre wagen kann.

Mit einem gewohnten schönen Schreibstil lockt die Autorin den Leser in die Geschichte. Zum Beginn muss man sich erst einlesen und die Eindrücke auf sich wirken lassen, doch schon nach kurzer Zeit zieht die Geschichte einen in den Bann. Zwar sind die meisten Ereignisse vorhersehbar, doch findet man durchaus auch überraschende Wendungen im Plot wieder.

Die Hauptcharaktere sind zwar authentisch und nachvollziehbar dargestellt, kommen dem Leser allerdings diesmal nicht sehr nahe. Man kann sich nicht so gut mit den Personen identifizieren. Um emotional in die Charaktere eindringen zu können, bedarf es mehr als geboten wird. Und obwohl sie einem ans Herz wachsen und ich vor allem zum Schluss hin doch einige Tränchen vergossen bleiben, bleiben sie leider ziemlich unnahbar.

"Etwas, was man nie gekannt hat, schmerzt nicht so sehr wie der Verlust von etwas, was man erlebt hat, das aber nicht länger sein kann."

Desweiteren haben mir einige langatmige Stellen den Lesespaß zweitweise verdorben - dafür gab es allerdings auch wieder Stellen im Buch, die rasant und spannend erzählt werden und wieder die volle Aufmerksamkeit des Lesers auf sich ziehen.

Zum Ende hin bekommt man dann jedoch wieder eine abgerundete Geschichte. Es bleiben keine Fragen offen und als Epilog erfährt man noch, was aus den Charakteren schlussendlich geworden ist.
Ein bisschen hat mir die Detailarbeit gefehlt, wenn es darum ging zu erklären, wieso ein Geist denn nun mit dem Atem eines Menschen wieder zum Leben erwachen kann, wieso die Gier so stark ist und ein paar andere Kleinigkeiten die noch weiter hätten ausgeführt werden können.

Alles in allem ein angenehmer Lesespaß, auch wenn das Niveau weit hinter "Der Geist, der mich liebte" zurückbleibt. Dennoch empfehlenswert, vor allem für Vielleser und auch solche, die mal einen guten Roman für zwischendurch dazwischen schieben möchten.

Von mir 3/5 Sternen.

Gesamte Duologie in einem Überblick:

01. Der Geist, der mich liebte
02. Nicht alle Geister lieben mich

Frisch geküsst, ist halb gewonnen
Frisch geküsst, ist halb gewonnen
von Susan Mallery
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bietet mehr als seine Vorgänger!, 4. Oktober 2011
Zum Roman:
Als Izzy, eine der drei Titan-Schwestern bei einem Unfall auf der Ölplattform, bei der sie derzeit arbeitet, siebzig Prozent ihres Augenlichts verliert, empfindet sie das erste Mal in ihrem Leben Angst. Angst davor, die Operation durchzuführen die ihr ihr Augenlicht wiedergeben könnte - oder es ihr komplett nehmen. Als sie sich einfach nicht entscheiden kann, treffen ihre Schwestern eine Wahl. Nick, der Leiter einer Ranch, auf der Menschen wie Izzy hilft, soll sie mit sich ins Reine kommen und sich zu dieser Operation entschließen. Was jedoch niemand ahnte ist, dass die beiden ungeahnte Gefühle entwickeln, die sie auf eine harte Probe stellen...

Fazit:

Der Dritte Band um die Titan Schwestern ist um ein vielfaches besser als ihre beiden Vorgänger. Kein 0-8-15 Mainstream Charakter, sondern eine pfiffige, aufgeweckte Frau verbirgt sich hinter Izzy Titan, die das erste Mal in ihrem Leben wirklich Angst empfindet.

Nicht nur stilistisch verbessert sich die Autorin im Gegensatz zu ihren Vorgängern: So gibt es z.B. weniger Wiederholungen im Plot, als auch weniger langatmige Stellen im Hauptgeschehen. Mallery schafft es wieder einmal die Gefühle eines Protagonisten bis ins tiefste Innere zu durchleuchten und besonders bei der Liebesgeschichte zwischen Nick und Izzy ist ihr das wirklich traumhaft gelungen.

Izzy, eigentlich ein Mensch, der sehr stark nach dem Aussehen eines Menschen ihre Liebhaberwahl trifft, ist zum ersten Mal darauf angewiesen, einen Menschen vom Inneren heraus kennenzulernen, ohne sich auf das gute Aussehen der Person verlassen zu können. Nick, der Hauptcharakter neben Izzy stellt ebenfalls eine Persönlichkeit dar, die so ihre eigenen Probleme zu bewältigen hat.

Gemeinsam machen sie während der Story eine große Entwicklung durch, welche nur positiv zu benennen ist und den Leser große Gefühle und Spannung erleben lässt. Die traumatischen Erfahrungen weiterer Nebencharaktere dienen hier ebenso als Mittel, Izzys Trauma nochmal zu verdeutlichen und die emotionale Ebene wird hier ganz groß geschrieben.

Auf jeden Fall ist dieser Band bisher das Highlight der Reihe. Einziges Manko ist wieder einmal die Beleuchtung der Nebencharaktere - denn diese existieren wahrlich nur, um die Geschichte um Garth voranzutreiben, ihren Halbbruder, der sie zu vernichten versucht.

Alles in allem allerdings ein empfehlenswerter Roman, den man durchaus auch lesen kann, ohne die anderen gelesen zu haben, denn man bekommt die Geschichte der beiden Vorgänger nochmal grob dargestellt.
An dieser Stelle und wegen der Steigerung zu den ersten beiden Bänden diesmal 4/5 Sternen von mir!

Gesamte Tetralogie in einem Überblick:

01. Wer zuerst kommt, küsst zuerst
02. Reden ist Silber, küssen ist Gold
03. Frisch geküsst, ist halb gewonnen
04. Wer zuletzt küsst, küsst am längsten

Sklave des Blutes: Night Sky 01
Sklave des Blutes: Night Sky 01
von Stephanie Madea
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,50

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Debüt, 24. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Sklave des Blutes: Night Sky 01 (Taschenbuch)
Zum Roman:
Jonas Balkers erstes Familientreffen nach einhundert Jahren ist wahrlich kein freudiges: Auf der Beerdigung seines Vaters entschließt sich der reinrassige Vampir, den Tod seines Vaters zu rächen, denn eines natürlichen Todes, soviel ist für ihn klar, ist dieser nicht verstorben. Womit er allerdings nicht gerechnet hat, ist eine blonde Schönheit, die ihm bei einer Flugzeugentführung das Herz raubt. Öfter als er zählen kann, findet er sich an ihrer Seite wider und schon bald steht fest, dass ihrer beider Schicksale miteinander verknüpft zu sein scheinen...

Fazit:

"Die Liebe ist das größte Mysterium auf Erden. Sie zu verschenken, heißt, selbst unendlich reich beschenkt zu werden."

Mit dem ersten Band der "Night Sky" -Trilogie ist Stephanie ein gelungenes Debüt geglückt. Spannend und rasant zieht nicht nur die Handlung den Leser in die Welt der Vampire; Die Gefühlswelt spielt eine weitere außerordentlich große Rolle.

Während der Hauptplot sich um die Todesursache von Jonas Bakers Vater und einer bestimmten Prophezeiung dreht, werden einige Neben-, sowie die Hauptcharaktere Jonas und Cira, vorgestellt. Ich kann definitiv behaupten, froh drum zu sein, dass dies mal wieder ein Roman ist, welcher nicht nur die Hauptcharaktere gut durchleuchtet, sondern auch den Nebencharaktern einen besonderen Mehrwert beimisst. Diese tragen somit nicht nur zum weiteren Handlungsverlauf bei, sondern sind fest in der Geschichte integriert und verfügen über einen besonderen Reiz.

"Ein Dasein ohne sie? Wie eine Nacht ohne Mond. Wie ein Tag ohne Sonne.
Wie ein Leben ohne Liebe. Vollkommene Leere.
In seinem Kopf, in seinem Herzen. [...] Sein Gefängnis war sein Herz, tot und leer."

Vor allem die Gefühlswelt der Hauptcharaktere spielen im Geschehen eine besondere Rolle. Man kann behaupten, dass erst einige Hürden überstanden werden müssen, damit diese beiden zueinander finden. Nicht zuletzt spielt auch hier wieder die Prophezeiung eine entscheidende Rolle. Die Liebe, welche Jonas und Cira zueinander befindet, wird auf alle erdenklichen Proben gestellt, nicht zuletzt durch einige Mordversuche an Cira, die es zu verhindern gilt. Doch auch Selbstzweifel sind ein großer Meilenstein auf dem Weg zur Liebe des Herzens.

"Wir gehören zusammen, wir sind eins, deine Gefühle sind meine Gefühle. Ich weine, weil ich mit dir trauere. Sag mir, warum ich trauere, sag mir, warum ich wütend auf mich bin, warum mein Inneres mich zerreißen möchte. Sag mir, wer du bist, damit ich endlich weiß, wer wir sind."

Neben dem außerdem relativ fließenden und angenehmen Schreibstil gibt es dennoch einige Schwächen, die den Roman durchziehen. Einige Wortwiederholungen störten mich wiederholend in meinem Lesefluss. Liebesbeteuerungen über das Maß hinweg scheinen leider auch nicht für mich zu sein, obwohl ich Romantik doch sehr liebe. Wobei man sagen muss, dass dies eher gegen Ende zunehmend auftritt. Einige langatmige Stellen sind trotz der insgesamt spannend ausgeprägten Geschichte vorhanden.

Die Stellen, in denen in der Ich-Perspektive eines mächtigen Dämons (wie sie sich selbst in ihrem Portrait gibt), durchziehen den Roman in unregelmäßigen Abständen und es bleibt jedem Leser selbst überlassen, wie er diese im Gesamtroman gewichtet. Zu Beginn fand ich diese Einträge etwas komisch, zum Ende hingegen waren diese notwendig, um das Gesamtgeschehen weiter zu treiben und sorgen ebenso für Auflockerung durch die ironische Art der Darstellung.

Nach langem hin und her bin ich (nach dem Schreiben der Rezension) nun doch gewogen, vier, anstatt der vorher gedachten drei Sterne, zu geben, da doch die positiven Aspekte überwiegen. Ein gutes Debüt, durchzogen von einigen Schwächen, von denen man allerdings absehen kann. Leser mit ausgeprägtem Sinn für Vampirliteratur sind hier definitiv an der richtigen Stelle.
Insgesamt also 4/5 Sternen von mir für den Auftakt von "Night Sky"!

Zwielichtlande: Schattentochter
Zwielichtlande: Schattentochter
von Erin Kellison
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Willkommen in der Welt des Todes!, 22. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Zwielichtlande: Schattentochter (Taschenbuch)
Zum Roman:
Dr. Talia O'Brian wusste schon immer, dass sie kein normaler Mensch ist. Denn sie hat eine besondere Gabe, die sie zu einem gefürchteten Gegner der Seelenlosen macht. Diese sind auf der Jagd nach ihr und Talia ist die Einzige, die der Unterjochung der Menschheit durch die Seelenlosen Einhalt gebieten kann. Auf ihrer Flucht lernt sie Adam Thorne kennen und schon bald merken beide, dass nicht nur die Seelenlosen, sondern auch etwas viel Stärkeres ihrer beide Seelen verbindet ...

Fazit:

Der erste Teil um die Zwielichtlande überzeugt durch authentische Charaktere, eine rasante und spannende Handlung und einigen innovativen Ideen, die eine Menge Potenzial bieten.

Während der Hauptplot sich um die Geschehnisse rund um die Seelenlosen beschäftigt, werden zunehmend einige Neben- und Hauptcharaktere in die Bildfläche gerückt. Dr. Talia O'Brian ist mit einer Gabe ausgestattet, die es ihr als einziges ermöglicht, etwas gegen die Seelenlosen zu unternehmen. Die Seelenlosen indes - Menschen, die keinen Sinn für Moral oder Gerechtigkeit zu verspüren scheinen und nur für ihren eigene Trieb leben, vermehren sich zu einer ungeheuren Anzahl. Wesentlich stärker als normale Menschen sind sie kaum zu bändigen und stellen so eine Gefahr für die gesamte Menschheit dar.

Adam Thorne, dessen Bruder ebenfalls zu einem der Seelenlosen wird und ohne Gewissen ihrer beider Eltern abschlachtet, ist neben Talia ebenso einer der Hauptcharaktere der Geschichte. Die Einzelstränge der Geschehnisse bei beiden Hauptcharakteren laufen schnell zusammen und alsbald merken sie, dass sie nicht nur im Kampf gegen die Seelenlosen zusammenhalten müssen, sondern auch, dass sie etwas tiefgründigeres verbindet.

Die emotionsgeladenen Dialoge und Geschehnisse zwischen den beiden entsprechen durchaus den Erwartungen eines Romantic Fantasy Romanes, wennauch nicht gar so viele Bettszenen den Hauptplot dominieren. Die nötige Portion machts. Viel wichtiger ist hier die Darstellung und die Selbstzweifel der einzelnen Charaktere, deren Entwicklungen zueinander und auch ihre persönlichen Veränderungen die mit der fortschreitenden Handlung einhergehen.

Kellison schafft es, dies absolut glaubwürdig darzustellen. Die Charaktere sind einem durchaus sympathisch und auch an Antagonisten und Geheimniskrämerei mangelt es nicht. Der spannende Plot lädt zu einer schlaflosen Nacht ein und die Geschichte zieht den Leser so sehr in den Bann, dass er nicht einen Moment verpassen möchte.

Ein besonderer Reiz bieten hier vor allem Prolog und Epilog, die voller epischer und poetischer Gedanken und Gefühle dem Leser etwas geben, dass sich tief im Herzen einnisten kann. Und auch die innovativen Ideen, die, gut ausgereift und voller Potenzial, in die Geschichte einfließen, geben einem das Gefühl, endlich (und vor allem im Paranormalen Raum) mal wieder in eine andere Richtung gelenkt zu werden - fernab von Vampiren, Gestalt- oder Schattenwandlern, wie man sie nur allzu oft in diesem Genre finden.

Ein Wort zum Cover:
Dieses Cover ist - wie immer bei Lyx - einfach nur wunderschön. Die Farbkombinationen, dieses dunkle drückt irgendwie die Mystik aus, die dem Roman innewohnt und die dunklen Farben, vereinzelt durchnässt mit dem weiß - das steht einfach für sich. Der Wald als Hintergrund ist da ein besonderer Schmöker.

Mich hat der Roman absolut begeistert und ich kann jedem, der sich nach etwas neues in diesem Bereich sehnt und der die Vorlieben eines spannenden Plots und eines flüssigen Schreibstils zu schätzen weiß, gleich in diese Geschichte einzutauchen und sich in selbiger zu verlieren.
5/5 Sternen für den Auftakt um die Zwielichtlande!

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Schattentochter
02. Schattentanz

Weitere Romane in Planung.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7)
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7)
von Joanne K. Rowling
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fulminanter Abschluss einer Serie, die eine Generation berührte!, 22. September 2011
Zum Roman:
Harry Potter sieht sich einer schwierigen Aufgabe entgegen: Er muss alle Horkruxe vernichten, um den dunklen Lord Voldemort aufzuhalten und die Zaubererwelt und somit auch die Menschen vor dem drohenden Bösen zu bewahren. Gemeinsam mit seinen Freunden Ron und Hermine macht er sich auf die Suche, doch dies ist leichter gesagt als getan. Als sie auf die Heiligtümer des Todes aufmerksam werden, bleibt ihnen nichts anderes übrig als dieser einzigen Spur zu folgen. Doch was am Ende dieser Reise auf sie wartet, übersteigt das kühnste Vorstellungsvermögen jedwedem Zauberer. Denn der dunkle Lord ist wahrlich nicht weit und Harry weiß, dass er sich im schlussendlich ganz alleine stellen muss.

Fazit:

Der Abschluss der siebenteiligen Harry Potter Reihe ist Enttäuschung als auch Befriedigung zugleich. Enttäuschung darüber, dass die Geschichte um Harry Potter hier ihr Ende findet, Befriedigung darüber, dass dieses dem Gesamtwerk gegenüber ein akzeptables Ende findet, das den Leser noch lange in der Welt Harry Potters gefangen halten wird und wahrscheinlich für diese Generation nie ihren Zauber verlieren wird.

Wie in den vorangegangenen Bänden setzt sich der Roman im Hauptplot strukturell gut an die vergangenen Gegebenheiten an. Es gibt einen Erzählfluss, der einiges an Überraschungen bereithält, sowie absolut sympathische Charaktere, die man im Laufe der Zeit einfach lieb gewonnen haben muss. Wieder einmal wird man in die Welt des Zauberlehrlings geführt, der die gesamte Last der Zaubererwelt auf seinen Schultern trägt.

Abgesehen von dem sehr leicht verständlichen Sprachstil und dem flüssigen Lesefluss, entführt J.K. Rowling zum letzten Mal jung und alt in die bezaubernde Welt von Hogwarts, die sich doch im Gesamtgeschehen über stark verändert hat. Und nicht nur die Umgebung hat eine Entwicklung durchgemacht, sondern ebenso die Zaubererwelt an sich, genauso wie jeder einzelne Charakter der Rowlings Feder entsprungen ist.

Es wirkt auf einmal alles erwachsener, düsterer, mysteriöser. Gleichsam steigt die Spannung und mit den Heiligtümern des Todes wird noch einmal ein besonderes Prequel hinzugefügt, welches dem Leser nochmalig innovative Ideen und Einzelstränge in der Gesamthandlung bietet.

Die Darstellung des Plots und der Charaktere sind durchweg authentisch dargestellt, das Ende, wie oft schon spekuliert, hat denke ich ein Ende gefunden, mit dem sich die Leser zufrieden geben können. Ich empfand es als unglaublich spannend zu wissen, wie Rowling sich nun aus dieser schwierigen Endlage hinauslösen will und meiner Meinung nach hat sie autehntische Begründungen und Begebenheiten geliefert.

Einzig der Epilog hat mir die Geschichte ein bisschen verdorben. Dieses "Ende gut, alles gut" hätte sich ruhig dem Leser selbst offenbaren sollen. So wirkt es nun irgendwie aufgesetzt und beendet irgendwie die Geschichte, und schränkt die Fantasie, was denn nun wohl kommen mag, doch zu sehr ein.

Abschließend ein großes Lob an Rowling, die mit Geduld, viel Mühe und Liebe unserer Generation eine Geschichte schenkt, die zauberhafter nicht sein könnte und, da bin ich mir sicher, die in die Geschichte eingehen wird (nicht zuletzt hat Harry Potter definitiv einen Anker in der Weltliteratur gesetzt).

Für den letzten Teil gibt es 4/5 Sternen von mir, die gesamte Serie ist natürlich ein absolut gelungenes Märchen für Jung und Alt und mittlerweile eigentlich schon eine Pflichtlektüre für alle Leseratten und diejenigen, die es noch werden sollen.

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Harry Potter und der Stein der Weisen
02. Harry Potter und die Kammer des Schreckens
03. Harry Potter und der Gefangene von Askaban
04. Harry Potter und der Feuerkelch
05. Harry Potter und der Orden des Phönix
06. Harry Potter und der Halbblutprinz
07. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

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