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Beiträge von Andreas Czerney
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Hilfreiche Bewertungen: 16

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Rezensionen verfasst von
Andreas Czerney

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Drechselbeitelsatz 8tlg
Drechselbeitelsatz 8tlg
Wird angeboten von Steiner Shopping GmbH
Preis: EUR 21,67

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Preis-Leistungsverhältnis, 8. November 2013
= Haltbarkeit:1.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Drechselbeitelsatz 8tlg (Misc.)
Bei rund 16 € für acht Eisen bezahlt man pro Eisen 2 €.
Damit ist alles gesagt - so etwas KANN einfach nichts taugen!

Wer würde sich einen Neuwagen für 2.000 € kaufen? - Eben!

Qualität kostet eben, und es gibt immer noch viele Menschen, die das nicht verstanden haben.


Semiotik des Theaters: Semiotik des Theaters 1: Das System der theatralischen Zeichen. Eine Einführung: Bd 1
Semiotik des Theaters: Semiotik des Theaters 1: Das System der theatralischen Zeichen. Eine Einführung: Bd 1
von Erika Fischer-Lichte
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nach Kurt Tucholsky:, 18. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Die Kennzeichen des neudeutschen Stils sind: innere Unwahrhaftigkeit; Überladung mit überflüssigen Fremdwörtern, vor denen der ärgste Purist recht behält; ausgiebige Verwendung von Modewörtern; die grauenhafte Unsitte, sich mit Klammern (als könne mans vor Einfällen gar nicht aushalten) und Gedankenstrichen dauernd selber ' bevor es ein anderer tut ' zu unterbrechen, und so (beiläufig) andere Leute zu kopieren und dem Leser ' mag er sich doch daran gewöhnen! ' die größte Qual zu bereiten; Aufplusterung der einfachsten Gedanken zu einer wunderkindhaften und gequollenen Form."

Mehr braucht man zum Stil von Erika Fischer-Lichte nicht zu sagen.
Die Informationen, die sie bringt sind sehr gut - das eigentliche Lesen wird jedoch durch überflüssige Klammern, zuviele und zu komplizierte Fremdwörter, Gedankenstriche und Fuß- bzw. Endnoten verkompliziert.

Ist man einmal dahintergestiegen, was sie eigentlich aussagen will, merkt man, dass der Sachverhalt für sich genommen, ziemlich einfach ist - und auch einfacher dargestellt werden könnte.

Man gewinnt dadurch den Eindruck, die Autorin wolle die Kernaussage pseudo-elitär darstellen. - Schade...


Blender - Die freie Open Source 3D-Suite
Blender - Die freie Open Source 3D-Suite

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen aktuell?, 16. August 2010
Dafür, dass es mittlerweile nach Blender 2.49b schon die Version 2.5 gibt, scheint mir dieses Produkt reichlich überholt. Vielleicht wäre es sinnvoll, es online zu verkaufen und dem jeweiligen Blender-Entwicklungsstand anzupassen.


Humperdinck, Engelbert - Hänsel und Gretel
Humperdinck, Engelbert - Hänsel und Gretel
DVD ~ Liliana Nikiteanu

14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fragwürdige Inszenierung - fragwürdige Stimmen, 1. Februar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tja - da hat man so viel Positives über diese Produktion gelesen und sie sich auch gekauft.
Leider haben mich von Anfang an die vielen Kinder gestört, die auf der Bühne zu sehen waren - nicht, dass ich etwas gegen Kinder hätte, aber dramaturgisch sind sie für mich ebensowenig begründbar, wie so vieles Andere in dieser Produktion. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob die Musik Humperdincks denn so schwach ist, dass man die Overtüre unbedingt durchinszenieren muß. Mich haben die Aktionen auf der Bühne eher von der Musik abgelenkt - wie schön ist da doch ein geschlossener Vorhang, bei dem man sich einfach in das Stück fallen lassen kann!
Liliana Nikiteanu und Malin Hartelius bilden wirklich das einzige Paar, wegen denen sich die Oper anzusehen lohnt. Schöne, ausdrucksvolle Stimmen, leichte Beweglichkeit, gute und überzeugende Bühnenpräsenz. Die mimischen und gestischen Feinheiten bestechen bei beiden.
Der anfänglich positive Eindruck, den Alfred Muff erweckt, wird im Verlauf seiner Partie völlig zunichte gemacht. Mehr und mehr verliert er seinen Stimmsitz, wirkt stimmlich überfordert und forciert am Ende des ersten Aktes dermaßen, dass es nicht mehr anzuhören ist - dramaturgisch wohl kaum begründbar, ich halte es eher für einen Mangel an Kraft und Kondition.
Gabriele Lechner hat für die Mutter aus meiner Sicht eine zu schwere Stimme. Ihr dramatischer Mezzo-Sopran wirkt im Vergleich zu den übrigen Sängern zu wuchtig. Die Idee, sie als 'weitere Hexe' darzustellen wird durch die Besetzung der Hexe mit Volker Vogel nicht unbedingt plausibel. Selbst, wenn man eine gewisse Ironie in der Figur zugrundelegt, passen Text und szenische Umsetzung der Figur nicht übereinander - heraus kommt eine totale Fehlinterpretation der Figur.
Volker Vogel als Hexe spielt interessant und singt ebenso. Leider höre ich immer den Tenor-Mann in einer Rock-Rolle - Geschmackssache.
Franz Welser-Möst gefällt mir gut und überhaupt nicht. Seine musikalische Leitung zeigt einen transparenten Orchestersatz, der weitestgehend mit den Sängern konform zu sein scheint. Ich habe bei ihm Phrasen gehört, die mir bisher entgangen waren. Leider überzieht er die Tempi meistens maßlos - 120 Viertel sind nicht mehr 'wuchtig' (Hexenritt, Anfang 2. Akt), dadurch klingt nahezu die gesamte Oper gehetzt und verliert ihre Romantik ebenso, wie Bühnenbild und Regieführung von Frank Corsaro. Verstärkt im 2. Akt, aber auch in der Overtüre (warum eigentlich?) wechselt das Bühnenbild ständig durch auf- und abfahrende Prospekte und Hänger. Auch wenn man nicht ständig die Totale sieht, so wirkt diese 'Zauberwald-Imitation' völlig nervös und überflüssig. Erschwerend kommt hinzu, das - abgesehen von Stube (1. Akt) und Hexenhaus (3. Akt) die meisten Prospekte eine ausgesprochen comic-hafte Gestaltung aufweisen, was natürlich dem romantischen Grundgedanken Humperdincks keineswegs zugute kommt. Leider werden auch kompositorische Elemente, die entweder eindeutig sind oder direkt als Regieanweisungen in der Partitur stehen, nicht umgesetzt. Die absteigenden Linien im Orchester nach dem Auftritt des Sandmännchens werden von Humperdinck mit der Anweisung an das Sandmännchen 'versinkt' kommentiert; der Höhepunkt in der Engelspantomime (zweimal im eintaktigen Abstand ein Forte-Ausbruch des Orchesters, leider ohne die von Humperdinck vorgeschriebenen Becken gespielt) als Auftritt der Schutzengel sind Beispiele dafür.
Die bereits anderweitig erwähnte Darstellung des 'gestorbenen Kindes' ist vielleicht gut gemeint, entbehrt aber jeder Grundlage und wirkt dadurch aufgesetzt. Dieses Phänomen, das Aktionen inszeniert werden, die durch ihren nicht erkennbaren Zusammenhang zu Füllobjekten degradiert werden, tritt leider allzu häufig auf, obgleich es auch wirklich packende Einfälle gibt. Einer davon ist die Szene, in der der Vater mit einer Laterne vergeblich die Kinder sucht, denen im nächsten Moment klar wird, dass sie sich verlaufen haben. Dieses so-knapp-verfehlen beinhaltet eine Trakik, die wirklich anrührt.
Ich kann mir Vorstellen, das etliche dieser Kritikpunkte damit zusammenhängen, dass die Oper expliziet für Kinder inszeniert wurde. Aber wenn man sich vor Augen hält, das Kinder auditiv sehr intensiv und phantasievoll wahrnehmen können - sofern man sie läßt -, dann lassen sich etliche Spezialeffekte auf das nötigste Beschränken. In Zeiten der allgemeinen Geldknappheit an den Theatern vielleicht eine Idee...
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 15, 2013 6:17 AM CET


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