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Beiträge von Heinrich
Top-Rezensenten Rang: 19.003
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Rezensionen verfasst von
Heinrich

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Tauno Pylkkänen: Mare and her son (Oper)
Tauno Pylkkänen: Mare and her son (Oper)
Preis: EUR 26,20

5.0 von 5 Sternen Reizvolle Repertoire-Erweiterung, 15. Mai 2016
Was kennt man von finnischer klassischer Musik außer Sibelius? Leider herzlich wenig, nicht zuletzt, weil herzlich wenig in Konzerten und Bühnen gespielt wird. Immerhin ist das eine oder andere auf CD zu haben. Dennoch muss ich zugeben, dass ich mir diese Aufnahme nur besorgt habe, weil sie im Shop der Oper von Tallinn zu einem viel günstigeren Preis zu haben war als hier im Versand und weil ich Ondine als seriöses Label kenne; den Komponisten Tauno Pylkkänen kannte ich nur dem Namen nach.

Obwohl Pylkkänen erst 1980 verstorben ist, wird sein Stil im Booklet (sehr ausführlich, und auch auf Deutsch!) mit dem Puccinis verglichen. Mit Recht, wie ich sagen kann, bei allen Unterschieden im Detail. Obwohl die Geschichte der Oper tragisch ist, ist die Musik durchaus nicht (immer) so düster-nebelverhangen wie (typischerweise) bei Sibelius. Man könnte den Stil als eklektizistisch beschreiben, aber auch als traditionell; jedenfalls versteht Pylkkänen sein Handwerk.

Die Handlung der Oper ist recht einfach: Mare will verhindern, dass auch noch der jüngste ihrer sieben Söhne im Krieg gegen die Schwertbrüder-Ritter (wir befinden uns im Jahre 1343 im heutigen Estland) fällt. Dazu verrät sie einen Angriff auf die Burg der Ritter. Damit rettet sie ihren Sohn aber nur vorübergehend ... Die drei Akte entsprechen vier Szenen, in denen der knappe Plot schnörkellos abgewickelt wird; dennoch kommt die Oper auf eine Spielzeit von 138 Minuten. Das Personal ist überschaubar: Im Zentrum stehen eben Mare und ihr letzter Sohn Imant; dazu noch vier männliche Solisten für die Nebenfiguren. Alles offenbar Finnen (oder Esten?), und alle gesanglich einwandfrei - soweit man das bei einer Oper, die man noch nie gehört hat, sagen kann. Man kann natürlich den Text im Libretto mitlesen (auf Englisch, oder auch im finnischen Original ...); man kann aber auch das Werk vom rein musikalischen Inhalt her genießen; dramatische und lyrische Passagen, Soli, Ensembles und Chöre sorgen für Abwechslung. Insgesamt eben eine interessante Erweiterung des Repertoires, die ich gerne auch mal auf der Bühne sehen und nicht 'nur' hören würde!


Mein Name sei Gantenbein: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Mein Name sei Gantenbein: Roman (suhrkamp taschenbuch)
von Max Frisch
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Interessantes Experiment, 15. Mai 2016
Ich habe mir eine Fischer-Taschenbuch-Ausgabe dieses Romanes von 1972 aus einer Grabbelkiste gekauft, da ich Frisch von "Homo Faber" und "Andorra" her kannte. Dieses Buch überraschte mich allerdings durch seinen unkonventionellen Stil, den man heute wohl als postmodern bezeichnen würde. Die eigentliche Handlung des Romanes - sofern davon die Rede sein könnte - wird von einem Ich-Erzähler erzählt, aber nicht etwa in Form einer Rahmenhandlung wie etwa bei Michael Köhlmeier, sondern ... Ja, wie eigentlich? Stellenweise wechselt er Erzähler innerhalb eines Satzes von der ersten in die dritte Person, und doch (so verstand ich es zumindest) ist von der gleichen Person die Rede. Aber von fix gegebenen Personen kann bei diesem Buch ohnehin nur bedingt die Rede sein: Zwar gibt es eine Reihe von Charakteren, die sich nach und nach herausschälen: Eben Gantenbein, dessen (spätere) Frau Lila, deren Ex Svoboda, ihren Liebhaber Enderlin, um die wichtigsten zu nennen. "Bin ich Svoboda?" fragt sich der Erzähler an einer Stelle. Ehrlich, ich weiß es auch nicht!

Lila, die eigentliche Zentralfigur, um die die anderen Charaktere kreisen, ist Schauspielerin - doch wird sie zwischendurch, wenn auch nur kurz, zur Contessa, zur Hausfrau, dann doch wieder Schauspielerin ... Das hat mich anfangs doch etwas verwirrt; nachdem ich mich in den Stil eingelesen habe, war es aber eine interessante Lektüre-Erfahrung. Ein brillanter Kunstgriff des Autors ist es, mit Gantenbein eine Figur zu erfinden, die vorgibt, blind zu sein, und dadurch eine völlig neue Perspektive auf vermeintliche Selbstverständlichkeiten ermöglicht. Am unterhaltsamsten ist das Buch in den Passagen, wo Frisch schildert, wie Lila und Gantenbein (der Vorname Theo wird nur ein einziges Mal erwähnt) ein glückliches Paar bilden - nicht obwohl, sondern weil er blind ist bzw. spielt!

Dem Impressum des Buches entnehme ich, dass von dieser Taschenbuchausgabe allein zwischen 1969 und 1972 gut 200.000 Stück verkauft wurden! Ich frage mich, ob ein eher sperriges Buch wie dieses heute noch zu solch einem Verkaufserfolg werden könnte - ja ob es überhaupt erscheinen könnte. Es wäre jedenfalls zu wünschen!


Ein schlechter Geschmack in ihrem Mund: Wien-Krimi
Ein schlechter Geschmack in ihrem Mund: Wien-Krimi
Preis: EUR 1,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spektakulär unspektakulär, 3. April 2016
Man verzeihe mir den Kalauer in der Überschrift, aber dies wäre mein Zwei-Wort-Fazit zu diesem Wien-Krimi. Ja, es gibt einen Mord, aber der ist von eher banaler Natur, und auch die Ermittlungen der Wiener Polizei sind weit entfernt vom Til-Schweiger-Stil: Keine Schießereien, keine wilden Verfolgungsjagden, keine Prügeleien ... Stattdessen grundsolide, klassische Polizeiarbeit. Es würde mich nicht wundern, wenn die Autorin selber Polizistin ist oder war. Die Arbeit der Ermittler wirkt auf mich jedenfalls sehr authentisch und ist jederzeit nachvollziehbar. Sherlock Holmes freilich würde sich hier ebenso langweilen wie weiland Schimanski!

Der Plot dreht sich einerseits um den Mord an einem unauffälligem Mieter, der in seiner vollgestopften Wohnung tot aufgefunden wird, sowie um eine Reihe von Kaminbränden. Heldin – wenn man denn dieses große Wort in diesem Zusammenhang verwenden will – ist Inspektorin Beatrix Hellinger. Auch ihre Persönlichkeit ist denkbar unspektakulär; sie prügelt nicht, flucht nicht, raucht oder säuft offenbar nicht einmal. „Das Böse im Menschen hatte nichts Interessantes für sie. Es war eher wie ein schlechter Geschmack im Mund, den man nicht mehr los bringt.“ Aber sie ist engagiert und pflichtbewusst, und dank einer Menge Erfahrung – und kompetenter Mitarbeiter – löst sie nach und nach die (bzw. das) Rätsel um jene Vorkommnisse. Auch die Auflösung ist eher unspektakulär, aber glaubhaft, logisch und konsequent.

Jene zitierte Stelle ist eine der wenigen leicht blumigen Metaphern im Buch. Ansonsten gemahnt der Stil der Erzählung – in der dritten Person, aber stets aus Sicht der Inspektorin – konsequenterweise eher an einen Polizeireport.

Das Buch hebt sich somit höchst angenehm ab von dem gegenwärtigen Trend zu immer reißerischen, gewalttätigeren oder schrägeren Krimis und Thrillern. Allerdings empfand ich die Charaktere kaum als so skurril, wie in der Kurzbeschreibung versprochen, und auch Lokalkolorit fehlt mir. Vor allem aber fehlt dem Buch das gewisse Alleinstellungsmerkmal, um mal dieses fürchterliche Wort zu gebrauchen, das ihn unverwechselbar machen würde. Aber vielleicht ist die Realität ja auch gar nicht so unverwechselbar ...


Erinnerungen an Marnie - Studio Ghibli Collection [Blu-ray]
Erinnerungen an Marnie - Studio Ghibli Collection [Blu-ray]
DVD ~ Hiromasa Yonebayashi
Preis: EUR 21,67

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Poetisch, 1. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch wenn ich durchaus ein Fan von CGI-Filmen bin, so ist es doch schön, ab und an einen 'klassischen' Zeichentrickfilm zu sehen, speziell, wenn er vom Studio Ghibli kommt. Freilich war auch ich etwas skeptisch, als es hieß, dass nun deren Stamm-Regisseure Miyazaki und Takahata endgültig in den Ruhestand gehen würden. Hiromasa Yonebayashi hat freilich schon mit "Arrietty" sein Talent bewiesen - und ebenso, dass er einerseits dem Ghibli-Stil treu bleibt, andererseits auch Neues beizusteuern weiß.

Zum Altbewärten: Man sieht gleich bei den ersten Bildern, dass man es hier mit einem Ghibli-Film zu tun hat. Der Animationsstil ist klassisch (etwa verglichen mit dem fast schon experimentellen Still von "Prinzessin Kaguya") und sehr detailverliebt, vielleicht nicht so sehr wie "Chihiro", doch stärker als "Ponyo". Erzählt wird eine solide, bewegende, Charakter-basierte Story, die auch durchwegs familientauglich ist.

Zum Neuen: Yonebayashi scheint mir etwas mehr mit subtilen Mitteln zu arbeiten als seine beiden berühmten Vorgänger. Es gibt kaum spektakuläre Effekte, keine großdramatischen Wendungen; man muss eher auf die Details achten: etwa die nuancenreichen Himmel-Färbungen, Andeutungen in der Handlung, Zwischentöne in den Dialogen ...

Zur Handlung: Offenbar beruht der Film (wieder mal, wie etwa auch "Das wandelnde Schloss") auf einem britischen Jugendbuch. Ich kenne es nicht, aber offenbar hat man die Handlung von Norfolk nach Hokkaido verlegt, doch die Namen der Hauptcharaktere beibehalten (Anna und eben Marnie). Das verleiht diesen in der japanischen Umgebung einen zusätzlichen fremdartigen Zug, der ihr Außenseitertum noch unterstreicht. Hier setzt auch mein wichtigster Kritikpunkt an: Okay, Anna ist Asthmatikerin und (fast) Teenanger, aber reicht das, um sie zur Außenseiterin zu machen? Dies wirkt etwas unmotiviert, zumal ihre Umgebung Anna auffallend freundlich und entgegenkommend begegnet. Hier hätte man etwas konsequenter sein können. Auch blieb mir etwas unklar, ob Annas "Erinnerungen an Marnie" nun eben dies sind (also vorübergehend verschüttete Erinnerungen, ohne hier zu viel verraten zu wollen) oder ob man es hier eher mit einer Fantasy-Geschichte zu tun hat.

Vielleicht ist es manchmal aber auch besser, nicht alle Fragen zu beantworten. So behält die Geschichte etwas Geheimnisvolles, und berührend ist sie allemal, ohne ins Sentimental-Kitschige abzugleiten. Fazit: Wer etwa "Tränen der Erinnerung" oder "Stimme des Herzens" mochte, der wird sich auch an diesem Film erfreuen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 3, 2016 6:06 AM MEST


Eristische Dialektik oder Die Kunst, Recht zu behalten
Eristische Dialektik oder Die Kunst, Recht zu behalten
von Arthur Schopenhauer
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Erhellend, 24. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe diesen Artikel bereits das zweite Mal gekaift - diesmal antiquarisch, da der Haffmans Verlag ja leider eingegangen ist, diesmal, um das Buch zu verschenken. Soweit ich das sehe, hat Haffmans dieses Bändchen nach der Schopenhauer-Gesamtausgabe als erstes publiziert; erst danach kamen die anderen Verlage, die man hier bei Amazon über die Suchfunktion findet.

Es ist einige Jahre her, seit ich das Buch das erste Mal las, aber es war eines der erhellendsten Lektüre-Erlebnisse meines Lebens. Brillant, mit welcher Schärfe und Klarsichtigkeit Schopenhauder die zahlreichen Tricks und Kniffe unterscheidet und analysiert, die bei verbalen Auseinandersetzungen so angewandt werden - und zwar bis heute; das wird wohl jeder Leser feststellen, wenn er sich nach der Lektüre eine beliebige Debatte, Talkshow etc. ansieht. Der Aufbau des Textes ist etwas chaotisch, da es sich offenbar nur um einen Entwurf handelte; das macht die Lektüre manchmal etwas mühsam, aber nicht weniger lohnend.


Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet: Erzählungen (Fischer Taschenbibliothek)
Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet: Erzählungen (Fischer Taschenbibliothek)
von Anna Gavalda
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 8,00

4.0 von 5 Sternen "Um alles", 6. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Worum geht's da, bei Ihren Sachen?"
"Um alles."
"Ach."
"..."
"..."
"Aber vor allem um Liebe."
"Ach?"

So ein Dialog aus der letzten der 12 Geschichten in diesem Bändchen: Besser kann man wohl nicht zusammenfassen, worum es in Anna Gavaldas Erzählungen geht! Ich habe eine der Geschichten im Radio gehört und mir darauf diesen Band besorgt, nicht zuletzt deshalb, weil er gut in die Reihe meiner anderen Bändchen aus der Fischer Taschenbibliothek passt ... Dann habe ich die Sammlung aber auch fast in einem Zug durchgelesen.
Alle Erzählungen sind in der Ich-Form verfasst, teils aus weiblicher, teils aber auch aus männlicher Sicht. Schon das sollte klar machen, dass hier nicht immer die Autorin spricht; auch versucht Gavalda, den Stil zu variieren, je nach Erzähler-Figur. Das gelingt meinem Eindruck nach nicht immer perfekt; speziell die männlichen Erzähler wirken manchmal doch etwas klischeehaft. Ansonsten sind die Geschichten unspektakulär, Momentaufnahmen aus dem Frankreich (und natürlich v.a. Paris) unserer Zeit, stilsicher erzählt, brillant beobachtet mit viel Einfühlungsvermögen - zumindest, wie gesagt, was die weibliche Seite betrifft. Und, ja, es geht vor allem um Liebe; fast gewinnt man dem Eindruck, dass die Autoren da einige Klischees über Franzosen (und Französinnen!) bestätigen will. Alles wird aber gerade mit der nötigen Prise (Selbst-)Ironie erzählt, die verhindert, dass es allzu sentimental zugeht.

Kurz: Wer Kurzgeschichten schätzt oder gar liebt, ist hier gut bedient!

Noch ein Seitenhieb in Richtung Fischer: Alle meine anderen Bändchen der Taschenbibliothek hatten Lesebändchen. Warum dieses nicht?


A World Beyond [Blu-ray]
A World Beyond [Blu-ray]
DVD ~ George Clooney
Preis: EUR 9,97

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geniestreich mit Abstrichen, 14. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A World Beyond [Blu-ray] (Blu-ray)
Zuallererst: Einige Verwirrung bei deutschsprachigen Kinogehern und Kunden hätte der deutsche Vertrieb gewiss vermeiden können, wenn er den Originaltitel "Tomorrowland" nicht mit "A World beyond" 'übersetzt' hätte: Entweder gleich den Originaltitel, oder ein deutscher Titel!

Nun aber zum Film: Angeblich hat Regisseur Brad Bird es abgelehnt, den nächten "Star Wars"-Film zu drehen, um "Tomorrowland" verwirklichen zu können. Eine gute Entscheidung? Ich denke schon, denn dieser Film ist einer der originellsten, den ich in den letzten Jahren gesehen habe: Endlich mal kein Sequel, Prequel oder Relaunch; stattdessen ein unkonventioneller Mix aus Science Fiction, Action & Fantasy mit interessanten Charakteren, vor allem aber einem, sagen wir, bemerkenswerten Plot.

Was mir gefallen hat: Hier hat man es endlich mal wieder nicht mit einer Dystopie, sondern einer positiven Utopie zu tun. Ja, das mag ein sehr amerikanischer, naiver Optimismus sein, der sich hier auslebt, aber trotzdem! Mit dem Monolog des Gouverneurs Nix gegen Ende des Filmes kann ich mich durchaus identifizieren; zur Zeit ist der Mensch geradezu verliebt in apokalyptische Szenarien. Und für wen das nichts ist, der kann sich zumindest der technisch und optisch perfekten Tricks erfreuen. Erfreulicherweise ist die Zahl der Akteure überschaubar; so können die drei Hauptdarsteller Frank (Clooney), Casey (Robertson) und Athena (Cassidy) recht differenziert gezeichnet werden; auch die Chemie zwischen den dreien stimmt. Während freilich Robertson etwas zu alt für ihren Part wirkt, ist vor allem das Spiel der jüngsten in dem Trio bemerkenswert.

Womit ich ein Problem habe, das ist der Plot: Er ist einfach zu komplex für einen Film von knapp über 2 h. Es wäre eine perfekte Vorlage für eine Anime-Serie von 13 oder gar 26 Teilen - Anime, weil wohl kaum jemand 300 Mio für eine Real-Serie ausgeben würde. So aber klaffen im Plot einige Lücken: Wie wurde aus dem jungen, idealistischen Frank der verbitterte, 'alte' Mann? Woran scheiterten die anderen Kandidaten, die Athena vor Casey aufsuchte? Wie wurde aus dem Techno-Paradies, das jene Parallelwelt offenbar einst war, die öde de-facto-Diktatur unter Nix? Und so weiter ... Was ich bis heute nicht begriffen habe, ist, wie der Prolog (mit der Countdown-Uhr) eigentlich zeitlich und inhaltlich im Plot unterzubringen ist.

Nichtsdestotrotz: Eine klare Empfehlung; man muss halt die Lücken im Plot mit der eigenen Fantasie füllen ...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2015 6:34 AM MEST


Blend Herren Shorts 702525, Gr. Medium, Blau (Blue 76201 Denim middleblue)
Blend Herren Shorts 702525, Gr. Medium, Blau (Blue 76201 Denim middleblue)

3.0 von 5 Sternen Passt, aber ..., 15. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blend Herren Shorts 702525 (Textilien)
Wie gesagt: Die Hose passt; sie gefällt mir recht gut, wenn sie auch am Rücken etwas höher sein könnte. Der Grund für den Stern-Abzug: Entgegen der Produkt-Beschreibung hat die Hose keinen Reißverschluss, sondern drei Knöpfe im Schritt; leider habe ich die entsprechende Anmerkung meines Vor-Rezensenten übersehen. Und es sind keine Druck-Knöpfe, sondern normale Hosen-Knöpfe wie der obere, sichtbare Knopf; zudem lassen sie sich nur mühsam und nur mit zwei Händen öffnen. Wenn's mal eilig ist, könnte das Probleme geben ... Da mir die Hose ansonsten gefällt, behalte ich sie; vielleicht lasse ich nachträglich einen Reißverschluss einsetzen ...


Garderobenständer / Kleiderständer ca. 172cm hoch in verschiedenen Farben
Garderobenständer / Kleiderständer ca. 172cm hoch in verschiedenen Farben
Wird angeboten von JAGO24_
Preis: EUR 26,95

4.0 von 5 Sternen Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, 9. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem der Ständer jetzt seit einigen Wochen bei mir in der Wohnung steht, kann ich dieses Produkt wohl guten Gewissens beurteilen. Die Scheibe, die auf dem Sockel (lose) aufliegt, kam bereits mit einer Delle bei mir an; das beeinträchtigt den Eindruck ein wenig. Wenn man Kleidungsstücke zu heftig von den Haken zieht, fallen auch schon mal die Kugeln am Ende ab, da diese nur aufgesteckt sind. Damit kann ich aber leben; insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut; die Schraub-Verbindungen sind solide, und der recht massive Sockel sorgt dafür, dass auch bei schwereren Kleidungsstücken (Wintermantel) nix umkippt.


Kim und Struppi: Ferien in Nordkorea
Kim und Struppi: Ferien in Nordkorea
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsant, doch bedingt informativ, 21. Juli 2014
Ich habe mir spontan dieses Buch vor meiner jüngsten Korea-Reise gekauft, da es überraschenderweise neben den Reiseführern stand, die ich in einer Spezial-Buchhandlung durchblätterte. Ein Reiseführer ist dies bestimmt nicht; vom Genre her ist es ein eigenwilliger Mix, aber das stört mich nicht. Es ist eher eine anekdotische Reise-Reportage, bei der der Autor wenig Scheu hat, viel von sich selbst zu reden - und von seiner Reisepartnerin. Das ist oft amüsant, manchmal auch etwas penetrant und gelegentlich naiv. Wesentlich interessanter (aus meiner Sicht) sind die Schilderungen der Begegnungen mit (mehr oder minder) normalen Nordkoreanern. Einiges kam mir bekannt vor von meinen Reisen nach Südkorea; etwa die Angewohnheit, Fremde, mit denen man sich nicht verständigen kann, schlicht zu ignorieren. Das war einer der Punkte, wo ich mir dachte, das etwas mehr Vorbereitung dem Autor nicht geschadet hätte. Wenn er mal in (Süd-)Korea gewesen wäre, so hätte ihn die Sitte nicht überrascht, an der Tür die Schuhe auszuziehen; er hätte sich auch nicht den Fauxpas geleistet, dies mit japanischen Sitten zu vergleichen. Auch das Fehlen von Stadttauben muss man nicht darauf zurückführen, dass die Nordkoreaner diese womöglich fangen und essen; in koreanischen Städten (jedenfalls in denen, die ich kenne) begegnet man eher Elstern denn Tauben.

Viel ist im Buch vom Fotografieren die Rede. Angesichtsdessen ist es schade, dass der Band relativ wenige und kleine Farbbilder enthält. Insgesamt war dieses Buch aber eine interessante Ergänzung zu meinem Korea-Bild. Und vielleicht lässt man mich auch mal nach Nordkorea rein ...


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