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Beiträge von Nico Büttner
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Rezensionen verfasst von
Nico Büttner
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Einhell Bohrhammer RT-RH 32 (1250 W, 3,5 J, Bohrleistung Ø 32 mm, SDS-Plus-Aufnahme, Metall-Tiefenanschlag, 3 Bohrer, 2 Meißel, Koffer)
Einhell Bohrhammer RT-RH 32 (1250 W, 3,5 J, Bohrleistung Ø 32 mm, SDS-Plus-Aufnahme, Metall-Tiefenanschlag, 3 Bohrer, 2 Meißel, Koffer)
Preis: EUR 99,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Treuer Begleiter bei der Renovierung, 8. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben uns 2011 einen Altbau gekauft und brauchten für die ersten Renovierungsarbeiten einen Bohrhammer. Nach einiger Recherche entschieden wir uns für den Einhell RT-RH32. Seine erste Aufgabe war eine ca. 20cm dicke Wand. Weitere Aufgaben waren das Entfernen von Fliesen, das Schaffen von Löchern in Kellerwänden, das Entfernen von Putz, das Schaffen von Schlitzen für Rohre und Elektrik usw. Wir dachten, dass ein Bohrhammer zu diesem Preis das alles nicht überleben würde, wurden jedoch eines Besseren belehrt. Das Gerät war in allen diesen Situationen eine ungeahnte Arbeitserleichterung und ich würde es jederzeit wieder kaufen. Seit über einem Jahr verrichtet es ohne besondere Pflege seinen Dienst ohne Murren und Knurren und ist noch an keinem noch so harten Stein gescheitert.
Bohren kann man damit übrigens auch. Dass - wie in einer anderen Rezension geschrieben - irgendwas eiert, kann ich nicht bestätigen. Man sollte aber für "normale" Löcher noch eine kleinere Schlagbohrmaschine haben, denn der Einhell-Bohrhammer ist doch schon recht schwer und eher für die größeren Löcher zu gebrauchen. :)

Fazit: Der ideale Begleiter für's Grobe zum kleinen Preis.

PS: Den Abriss unseres betonierten Gartenwegs traue ich ihm zwar prinzipiell zu, denke aber, dass da was noch Größeres her muss. Dann aber wahrscheinlich wieder von Einhell zum unschlagbaren Preis-/Leistungsverhältnis.


Lowepro Nova 180 AW Kameratasche (für SLR mit angesetztem Objektiv und bis zu 2 zusätzlichen Objektiven) schwarz
Lowepro Nova 180 AW Kameratasche (für SLR mit angesetztem Objektiv und bis zu 2 zusätzlichen Objektiven) schwarz
Preis: EUR 58,36

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lowepro Nova 180 AW mit Canon EOS 650D + Canon EF-S 18-55mm + Canon EF-S 55-250mm, 8. Januar 2013
Vor Kurzem habe ich mir die o. g. Kamera mit Objektiven geleistet und brauchte eine Tasche, in die jene Ausrüstung passt, wollte aber noch etwas Platz für zukünftige Erweiterungen meiner Kameraausrüstung. Nach einiger Recherche habe ich mich für die Lowepro Nova 180 AW entschieden.
Nach dem Auspacken war ich sehr postitiv überrascht, dass die Tasche so klein ist, habe mich aber im nächsten Moment gefragt, wie da der ganze Kram reinpassen soll, der hier teilweise in den Kundebildern abgebildet ist. Also habe ich die Tasche geöffnet, meine "Ausrüstung" hineingepackt und muss sagen, dass da definitiv mehr reinpasst als ich gedacht habe. Würde man die Canon EOS 650D und zusätzlich nur Canon EF-S 55-250mm Objektive in die Tasche packen, so würden insgesamt bequem fünf Stück hineinpassen (eins aufgesetzt auf der Kamera und vier in die Tasche selbst). Ich denke allerdings, dass durchaus auch vier bis fünf größere Objektive hineinpassen würden. Zusätzlich könnte man seitlich unter der Kamera noch eine kleine Festbrennweite verstecken (kommt wahrscheinlich auch ein bisschen auf die Größe der Kamera an). Außerdem gibt es noch weitere Taschen für Kleinkram.
Die Tasche ist ansonsten sauber und stabil verabeitet und macht einen wertigen Eindruck. Die "Karabiner" sind aus Metall. Klasse ist auch der eingebaute Regenschutz, der sich in Sekunden aufziehen lässt.
Es gibt eine winzige Sache, die mir nicht so gefällt: Das Öffnen des Reißverschulsses dauert ein paar Sekunden, weil man erst den Außenrand des Deckels hochklappen bzw. darunter vorbeiziehen muss. Ist der Reißverschluss offen und man nimmt die Tasche am Tragegriff, so hängt die Last merklich an der vorderen Plastikschnalle und die Tasche "verzieht" sich. Ich habe deshalb den Drang, den Reißverschluss immer zuzumachen, bin dann aber in manchen seltenen Schnappschusssituationen zu langsam an der Kamera.
Das ist aber Meckern auf hohem Niveau und für mich kein Grund, einen Stern abzuziehen.


Fernauslöser für Canon, wie RS-60E3
Fernauslöser für Canon, wie RS-60E3
Wird angeboten von Impulsfoto -Händler aus DEUTSCHLAND-SERVICE in DEUTSCH
Preis: EUR 12,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ok, 8. Januar 2013
Leider wurde auch bei mir nicht der abgebildete Artikel sondern der Fernauslöser von Meike geliefert. Das bestätigt mal wieder meine Abneigung, Artikel bei Market Place-Anbietern zu bestellen.

Naja, habe ihn trotzdem behalten und wahrscheinlich ist der Unterschied zwischen den beiden nicht allzu groß.
Der Druckpunkt gefällt mir dabei allerdings nicht so richtig. Fühlt sich für mich sehr schwammig an. Da das für einen Fernauslöser m. E. das wichtigste Kriterium ist, gibt es 2 Sterne Abzug.
Gut gefällt mir die Möglichkeit der Arretierung.

Alles in allem ganz ok.


Cullmann NANOMAX 260 CB6.3 Stativ mit Schnellkupplung (3 Auszüge, Tragfähigkeit 3,5 kg, 166cm Höhe, Packmaß 54cm)
Cullmann NANOMAX 260 CB6.3 Stativ mit Schnellkupplung (3 Auszüge, Tragfähigkeit 3,5 kg, 166cm Höhe, Packmaß 54cm)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Stativ, 8. Januar 2013
Als Hobbyfotograf wollte ich keine 300€ (oder mehr) für ein Stativ ausgeben und bin nach einiger Recherche beim Cullmann Nanomax gelandet. Ich habe mir hauptsächlich ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis versprochen und mit einem relativ wackligen Stativ gerechnet, nachdem ich beim MMarkt eines für ca. 30€ in der Hand hatte, das in dieser Beziehung seeeehr zu wünschen übrig ließ.
Nach dem Auspacken war ich dann seeeehr positiv überrascht. Erstmal ne ordentliche Tasche und dann ein Stativ, das sich (aus meiner laienhaften Sicht) wirklich wertig anfühlt. Also, aufgestellt, Kamera draufgeschraubt (Platte wird an die Kamera geschraubt und dann auf das Stativ "geschnappt") und ein wohliges Gefühl alles richtig gemacht zu haben lief mir über den Rücken. :)

Folgende Punkte möchte ich noch (-mals) hervorheben:
Das Stativ fühlt sich wertig und stabil an.
Der Kugelkopf hat drei kleine Wasserwaagen. Eine wird leider immer teilweise von der Kamera verdeckt.
Beim Ausziehen wackelt es ein bisschen. Sind die (pro Fuß drei) Clips arretiert, ist alles stabil.
Die 166 cm reichen für meine Körpergröße (1,85m) absolut aus. Ich kann locker im Stehen fotografieren.
Der Kugelkopf hat den Nachteil, dass man keine Achse arretieren kann (ich vermute, das ist bei allen bzw. zumindest den meisten Kugelköpfen so).
Das Stativ ist angenehm leicht und durch die mitgelieferte Tasche gut zu transportieren.
Die Spikes, die zum Vorschein kommen, wenn man die Gummifüße einschraubt, runden das klasse Gesamtbild ab.

Fazit:
Ich kann hier nur 5 Sterne für ein super Stativ für Hobbyfotografen vergeben. Wie es sich im Vergleich zu wesentlich teureren Stativen im professionellen Einsatz schlägt, kann ich nicht beurteilen. Für mich jedenfalls ist es mehr als ausreichend.


God of War [Platinum]
God of War [Platinum]
Wird angeboten von Strongvision-Videogames
Preis: EUR 26,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ach du lieber Kriegsgott!, 25. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: God of War [Platinum] (Videospiel)
Ein Kampf auf einem Schiff gegen eine riesige, dreiköpfige Hydra, gegen die der mit zwei Peitschen bewaffnete Antiheld winzig wirkt, damit beginnt das Spiel. Man ist sofort mittendrin, hat die Steuerung sofort kapiert und metzelt drauf los. Metzeln ist hier durchaus der richtige Ausdruck, denn das Spiel ist wirklich wirklich saubrutal.

Allerdings reicht es nicht, die ganze Zeit dauerfeuremäßig auf die Tasten zu kloppen, denn die Gegner haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, die mit unterschiedlichen Taktiken zu bedienen sind. Am fiesesten sind Mischungen aus "blockbaren" und "nicht blockbaren" Gegnern. Da kommt man schon mal ins Schwitzen, wenn man versucht, den einen Angriff zu blocken, dem nächsten auszuweichen und dann auch noch zwischenzeitlich den einen oder anderen Schlag auszuteilen.

Relativ nervig ist schon recht früh im Spiel, dass so ziemlich alle Gegner mindestens einmal respawnen, wenn man sie besiegt hat. Fies ist das vor allem dann, wenn man einen Kampf mal gerade so gewonnen hat und dann feststellt, dass die beiden riesigen Oger/Trolle/Minotauren direkt noch einmal vor einem stehen. Zum Glück sind die "Kontrollpunkte", an denen man nach dem Ableben wieder einsteigt, recht großzügig verteilt, so dass nie wirklich Frust aufkommt.

Seine Waffen und Zauber kann man im Verlauf des Spiels immer weiter upgraden, was neben der Verstärkung derselben meistens auch mit neuen Angriffsmoves verbunden ist, die sich alle in unterschiedlichen Situationen einsetzen lassen.

Die Levels sind sehr stimmig aufgebaut, die Musikuntermalung ist nicht zu aufdringlich und passt sich perfekt in das Gesamtbild ein.

Neben den Kämpfen müssen auch einige Rätsel gelöst werden. Allerdings sind die im Allgemeinen eher Abwandlungen von "Schiebe die Kiste auf den Schalter" oder "besorge einen Schlüssel für eine Tür".

Pro:
++ Herausfordernde und abwechslungsreiche Kämpfe
++ Stimmiges Gesamtkunstwerk
+ Abgefahrene Story um griechische Mythen
+ Einfache Steuerung

Kontra:
- Nerviges Respawnen der Gegner

Fazit:
Dieses Spiel gehört in jede PS2-Spielesammlung eines Erwachsenen.

GoW 2, ich komme.


Solaris
Solaris
von Stanislaw Lem
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Habe mir (noch) mehr erhofft, 2. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Solaris (Taschenbuch)
Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich mir "Wow, was für eine tolle Idee" und habe mir das Buch natürlich sofort bestellt. Eines vorweg: Lems Bücher sind für mich Neuland, Solaris ist das erste, das ich von ihm gelesen habe.

Das Buch ist flüssig zu lesen und die Sprache mutet etwas altertümlich, poetisch oder auch philosophisch an, was zusammen ein interessantes Lesevergnügen bereitet.

Die Idee des Planeten, der fast komplett von einem lebendigen, intelligenten Ozean bedeckt ist und mit dem die Menschheit versucht, irgendwie Kommunikation aufzubauen, ist für mich sensationell und auch sensationell gut, vor allem auch deshalb, weil (der) Außerirdische hier erfrischenderweise mal nicht als schleimige, sechsarmige Monster oder zweibeinige, glubschäugige Weicheier oder wie auch immer, sondern eben als flüssige Masse ohne erkennbare Organe oder Extremitäten dargestellt werden.

Außerdem hat der Ozean noch andere Eigenarten, die im Roman nach und nach beschrieben werden. Und hier liegt für mich ein bisschen der Hund begraben. Es wird eben alles recht wissenschaftlich beschrieben, aber nicht erklärt. Das ist aber sicherlich genau die Intention des Autors. Ich hätte mir dann jedoch an einigen Stellen eine schönere "Verpackung" gewünscht, mehr physische Interaktion des Protagonisten mit dem geheimnisvollen Planeten, mehr Andeutungen, was das Ganze bedeuten könnte, ohne aber den endgültigen Sinn zu erklären.

Am Rest gibt es aber nicht zu meckern. Die Stimmung ist düster und depressiv aber das muss ja auch so sein bei drei Mann in einer Forschungsstation über einem fremden Planeten, der zu leben scheint, weit weg von der Heimat. Die Liebesgeschichte, die einen Großteil des Buches ausmacht, ist nicht einfach eine Liebesgeschichte, sondern hat es wirklich in sich.

Trotzdem hätte Lem noch ein paar Dinge anders machen müssen, um von mir volle Punktzahl zu bekommen. Es ist mir einfach alles noch ein bisschen zu offen.


Chronik der Vampire, Bd. 2: Der Fürst der Finsternis
Chronik der Vampire, Bd. 2: Der Fürst der Finsternis
von Anne Rice
  Taschenbuch

9 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sowas von enttäuschend..., 26. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Fürst der Finsternis war mein erstes Buch von Anne Rice. Ich mag Vampirgeschichten und weil Anne Rice nunmal als erstes genannt wird, wenn sich jemand über Vampirgeschichten unterhält, dachte ich, lese ich doch auch mal was von ihr.

Leider bin ich jemand, der, wenn er sich ein Buch gekauft hat, es auch bis zum Ende liest, in der Hoffnung, wenigstens mit einem überragenden Schluss belohnt zu werden. Bei diesem Buch ist mir das allerdings wirklich wirklich schwer gefallen. Mir kommt es vor, als ob Anne Rice die ganze Zeit nur daran arbeitet, mich als Leser zum Weinen zu bringen. Da siecht die ganze Geschichte über einen großen Teil der 600 Seiten nur so dahin und es passiert eigentlich nicht viel. Und wenn mal was passiert, dann ist es viel zu schnell vorbei. Wenn man sich dann irgendwann dran gewöhnt hat, dass die ganze Welt für Vampire ja so unendlich schlimm ist, dann schließt sich die Hauptfigur einer Rockband an und verbreitet seine Message... Das hat mir dann wirklich in der Seele weh getan. Ein Vampir in einer Rockband?

Das war jedenfalls definitiv mein erster und letzter Roman von Anne Rice. Zu zäh, zu langweilig und wenn ich weinen will, dann schneid ich mir lieber ne Zwiebel auf... Dauert nicht so lang, macht mehr Spaß und ich kann mir ne Pizza damit belegen. Qualitäten, die ich bei dem Buch vermisse. :)))


Die Hyperion-Gesänge - Zwei Romane in einem Band: Hyperion / Der Sturz von Hyperion
Die Hyperion-Gesänge - Zwei Romane in einem Band: Hyperion / Der Sturz von Hyperion
von Dan Simmons
  Taschenbuch

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh ja!, 26. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dan Simmons' Die Hyperion-Gesänge war mein drittes Science-Fiction-Buch (nach H. G. Wells Krieg der Welten und Asimovs Foundation-Trilogie) und ich bin absolut begeistert.

Ich war zunächst skeptisch, denn ich hatte Angst, dass die Geschichten, die sich die Pilger auf dem Weg nach Hyperion erzählen, sich als eine Ansammlung von Kurzgeschichten herausstellen hätten können, die die Hauptgeschichte zu wenig vorantreiben oder sich in diese nur ungenügend einfügen. Diese Skepsis war jedoch völlig unbegründet. Es sind zwar wirklich unabhängige Geschichten, die aber absolut notwendig sind, um Dan Simmons Gedankenkonstrukte und somit die gesamte Geschichte zu verstehen. Die meisten Themen in diesen Geschichten werden später wieder aufgegriffen, so dass sie sich nahtlos in das große Ganze einfügen. Das merkt man dann spätestens im weiteren Verlauf.

Beeindruckt bin ich auch von Simmons' Erzählstil. Er beschreibt jedes Detail ausschweifend und man fühlt sich wirklich in seine Welt hineinversetzt. Dann kommt auch mal wieder ein kurzer Satz, in dem so viele Informationen versteckt sind, dass man als Leser erst mal inne halten muss, um das Ausmaß dieses Satzes zu begreifen. An dieser Stelle sei auf den ersten Satz verwiesen, über den sich auch Alastair Reynolds im Vorwort auslässt. Sogar mir als Germanistik-Laie sind an vielen Stellen Stilmittel aufgefallen, die einfach gepasst und den Sätzen das Tüpfelchen auf dem i verliehen haben. Hier gibt es wirklich nicht viel zu bemängeln. Was mir allerdings nicht gefallen hat, aber durchaus auch Absicht sein kann, ist, dass manche Worte immer wieder im Buch vorkommen. Ein Beispiel ist das Wort lapislazuli (-farben). Entweder Simmons oder der Übersetzer scheint ein großer Fan davon zu sein. Es tritt immer wieder auf, wenn der Himmel über Hyperion beschrieben wird. Irgendwann hat man es dann auch kapiert. Welche Farbe der Himmel jetzt wirklich hat, ist mir allerdings immer noch schleierhaft. :) Das ist aber natürlich Meckern auf hohem Niveau.

Nicht unerwähnt bleiben darf auch Simmons' unerschöpflicher Ideenreichtum. Alle paar Seiten fragt man sich ernsthaft, wie man auf sowas kommen kann und wie man es so geschickt in eine Geschichte verpacken kann, die vom ersten Moment an bis zum Schluss einfach nur mitreißt.

Am Ende hinterlässt das Buch einen Eindruck, den man schwer beschreiben kann. Man hat vieles verstanden, aber trotzdem das Gefühl, dass Simmons noch mehr mitteilen wollte als man selbst mit seinem beschränkten Gedankenreichtum erfassen kann. Da gibt es, um nur ein Beispiel zu nennen, nicht nur die Zeit mit Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit, sondern eine parallele Zeitebene, die entgegen der uns bekannten läuft. Das hört sich zunächst einfach an, aber was das für Auswirkungen hat, kann man nur schwer erfassen und Simmons spielt damit, als ob das alles selbstverständlich wäre.

Die Hyperion-Gesänge ist einfach nur ein unglaubliches, grandioses Buch für Leser, die gerne ihren Kopf benutzen. Wer mehr auf "einfache" SciFi-Literatur steht, der sollte besser die Finger davon lassen.

Für mich jedenfalls nicht das letzte Buch von Dan Simmons, das ich auch sicherlich nochmal lesen werde und bei dem ich mir auch durchaus hätte vorstellen können, es in der gymnasialen Oberstufe zu analysieren.


Reise zum Mittelpunkt der Erde (detebe)
Reise zum Mittelpunkt der Erde (detebe)
von Jules Verne
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 26. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir Jule Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde in einer Anwandlung von Klassische-Weltliteratur- und Das-Muss-Man-Gelesen-Haben-Trip bestellt. Es war mein erstes Buch von Jules Verne. Leider bin ich fast vollständig enttäuscht worden.

Den Erzählstil mag ich einfach nicht. Vor allem, wenn ich die Namen der Protagonisten höre, denke ich unweigerlich an ein Kinderbuch. Vielleicht sind die Franzosen aber auch einfach so, bzw. vielleicht hat ja auch der Übersetzer einfach Mist gebaut.

Aber der Hauptgrund, warum ich hier nur zwei Sterne vergebe, ist der Schluss. Meiner Meinung nach ist der Schluss in einem Buch das Allerwichtigste und wenn ein Autor ihn wie hier komplett verhaut, dann bin ich wirklich bitter enttäuscht. Ich will nicht spoilern, deshalb muss ich mir an dieser Stelle den Kommentar verkneifen.

Der Rest ist relativ passabel, aber besonders tolle Ideen habe ich leider schmerzlich vermisst. Spannung will auch - bis auf ein oder zwei Szenen - nicht wirklich aufkommen.

Der zweite Stern ist dafür, dass ich das Buch nicht vorzeitg weggelegt habe.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 20, 2009 7:55 AM MEST


Metroid Prime 3 - Corruption
Metroid Prime 3 - Corruption
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 31,35

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!, 25. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Metroid Prime 3 - Corruption (Videospiel)
Ja, mehr gibts dazu ja eigentlich nicht zu sagen. Ich machs trotzdem.

Ich habe mir am Freitag das Spiel gekauft und wegen Zeitmangel leider nur Freitag und Samstag nacht jeweils von 18:00 bis ca. 04:00, sowie am Sonntag ein paar Stündchen spielen können. :) Macht zusammen gute 20 Stunden und durch bin ich noch lange nicht.

Mit Samus habe ich vorher nur wenige Stunden auf dem SNES verbracht und es dann an den Nagel gehängt, weil es mir einfach zu verzwickt und zu schwer war. Nach einigen Jahren des Reifungsprozesses meinerseits sind es genau diese Qualitäten, die ich nun zu schätzen weiß. Einfach drauf los rennen und rumballern reicht nicht, um den Abspann zu sehen. Das Spiel bietet viele Rätseleinlagen, die teilweise recht deftig ausfallen (aber mit ein bisschen Nachdenken zu knacken sind), man besucht zuvor schon gespielte Bereiche wieder, um mit einem Add-On des Anzugs, das man woanders gefunden hat, neue Abschnitte zu erreichen... Teilweise ist allerdings nicht sofort ersichtlich, wo man als nächstes hin muss und man findet auch nur wenige Hinweise dazu. Das ist allerdings eher die Ausnahme und nach einem kurzen Blick in einen der vielen Walkthroughs, die man im Internet finden kann, fragt man sich, warum man da nicht selbst drauf gekommen ist.

Die Steuerung geht nach ein paar Minuten locker von der Hand, die Grafik holt so ziemlich alles aus dem Grafikprozessor der Wii raus was geht und Musik und Soundeffekte sind absolut stimmig. Der Schwierigkeitsgrad, was das Sterben durch Gegnereinwirkung angeht, steigt moderat an, das Spiel ist aber bis jetzt - zumindest für mich - in dieser Beziehung noch nicht sooo herausfordernd. Vor allem hätte ich mir eine härtere Bestrafung beim Herunterfallen ins Nirvana gewünscht.

Sehr schön sind auch die Bosskämpfe inszeniert. Oft ist nicht sofort ersichtlich, wie man den Kerl denn jetzt umbringen kann. Ein Scan hilft dann. Trotzdem kann schon mal eine halbe Stunde vergehen, bis er Staub frisst und danach ist man mal so richtig stolz. :)

Warum habe ich jetzt, trotz kleiner Mängel, 5 Sterne vergeben? Das Gesamtkonzept ist einfach superstimmig. Ich renne einfach gerne ne Stunde durch die Gegend, um ein Rätsel zu lösen oder herauszufinden, wo ich als nächstes hin muss, wenn das soo viel Spaß macht und ich dann feststelle, dass es eigentlich total logisch und ich nur zu blöd war.

Und so vergehen beim Spielen von Metroid Prime 3: Corruption die Stunden und wenn man sich endlich zum zehnten Mal gesagt hat, dass man nur noch zum nächsten Speicherpunkt rennt und es schafft, die Wii auszumachen, dann geht man mit einem wohligen Gefühl ins Bett und freut sich auf die nächste Session mit Samus.

Ach so, noch eine Sache: Ich finde die Speicherpunkte-Lösung absolut klasse. So kommt man nicht in Versuchung, die Wii auszuschalten. :) Außerdem sind die Wege zwischen den Punkten nicht zu lang und immer schaffbar und nicht zuletzt bleibt das Spiel dadurch viel spannender und herausfordernder.

Metroid Prime 3: Corruption ist für mich DAS beste Singleplayer-Spiel, das ich je gespielt habe. Danke, Nintendo. :)


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