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Rezensionen verfasst von
Oe (Hamburg)

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Ute Lemper Singt Kurt Weill
Ute Lemper Singt Kurt Weill
Preis: EUR 12,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen fehlerhafte produktion, 1. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ute Lemper Singt Kurt Weill (Audio CD)
keine rezension, aber ein wichtiger hinweis:
ich habe diese cd im letzten monat insgesamt 3x bei verschiedenen händlern bestellt. alle hatten einen produktionsfehler am ende von track1. ich habe dieses problem der decca bereits 2x gemeldet. auf eine rückmeldung warte ich bis heute. die universal music hat sich zwar zurückgemeldet, gibt aber nur den tipp: bitte nochmal woanders bestellen.


Ouvertüren und Orchestermusik
Ouvertüren und Orchestermusik
Preis: EUR 20,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ouvertüren de luxe!, 29. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Ouvertüren und Orchestermusik (Audio CD)
Um es kurz zu machen: Ich muss mich dem Vor-Rezensenten voll und ganz anschließen. Was Sinopoli und die Staatskapelle da hervorzaubern ist aller Ehren wert.
Ich besitze mehrere Versionen der Rienzi-Ouvertüre (Tennstedt, Böhm, Hollreiser), der Tannhäuser-Ouvertüre (Solti, Tennstedt, Böhm, Gerdes) und des Vorspiels zu Parsifal (Solti, Thielemann, Jochum). Aber an die brillanten Einspielungen von Sinopoli kommt keine heran. Beim ersten Hören hatte ich sogar das Gefühl, die anderen Dirigenten hätten vom Orchester einige Töne absichtlich nicht mitspielen lassen 'so fulminant, erhaben und dennoch klar ist diese Aufnahme von Sinopoli.
Fazit: Diese CD ist jeden Cent doppelt wert!


Meine Preise
Meine Preise
von Thomas Bernhard
  Gebundene Ausgabe

42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köstlich!, 14. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Meine Preise (Gebundene Ausgabe)
Neunzehnhunderteinundneunzig, ich kann mich noch gut erinnern, habe ich als Zwanzigjähriger in einer Buchhandlung am Münchner Marienplatz Thomas Bernhards "Wittgensteins Neffe" gekauft, weil der Name 'Wittgenstein' auf dem Titel stand und das Taschenbuch so schöne Farben hatte, dunkelgrün mit hellblauer Schrift. Vom Autor Thomas Bernhard hatte ich bis dahin keinen blanken Schimmer. Bereits am nächsten Tag hatte ich einen kleinen Schimmer und habe mir in derselben Buchhandlung "Holzfällen" und "Alte Meister" besorgt. Seit dieser Zeit ist Bernhard mein Lieblingsschriftsteller, zumindest was die Belletristik betrifft.
Zum zwanzigsten Todestag Bernhards wird nun mit "Meine Preise" das erste längere Werk aus seinem Nachlass veröffentlicht. Entstanden ist es in der Zeit, in der auch "Wittgensteins Neffe" geschrieben wurde, mit dem es auch sehr viel gemein hat. Das merkt man auf jeder Seite. "Meine Preise" könnte deshalb mit vollem Recht auch "Meine Tante. Eine Freundschaft" betitelt sein. Denn Bernhards Tante, sein Lebensmensch Hedwig Stavianicek, steht auf den knapp 120 Seiten ähnlich im Mittelpunkt, wie Paul Wittgenstein in "Wittgensteins Neffe".
"Meine Preise" ist nicht so perfekt durchgearbeitet wie die zu Bernhards Lebzeiten veröffentlichte Prosa. Trotzdem halte ich es für das beste Stück deutscher Literatur seit "Alte Meister", also seit 1985. Besonders die Erzählungen zum Grillparzerpreis, zum Julius-Campe-Preis und zum Kleinen Österreichischen Literaturpreis sind köstlich und haben mir Tränen in die Augen getrieben. Sehr schön ist auch die Episode bei der Verleihung des Büchnerpreises. Thomas Bernhard sitzt zwischen Werner Heisenberg und Joachim Kaiser, dem Kritiker der Süddeutschen Zeitung, die beide auch einen Preis entgegennehmen durften. Bernhards Preisurkunde war aber um ein Drittel größer und damit auch ein wenig schwerer als die Joachim Kaisers. Das verleitete ihn dazu, sich zu Joachim Kaiser zu wenden und ihm -' wahrscheinlich mit seinem typisch Bernhardischen Schmunzeln -' zu sagen, dass er, Thomas Bernhard, offenbar den gewichtigeren Preis in Händen halte. Joachim Kaiser blieb stumm. Er hat den Witz offenbar nicht verstanden. So wie viele bis heute Thomas Bernhard nicht verstanden haben und ihn als großmäuligen, arroganten Nestbeschmutzer sehen. Schade eigentlich. Denn Bernhard ist vor allem eins. Sehr sehr witzig.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 22, 2009 5:28 PM CET


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