ARRAY(0xa62ac0d8)
 
Profil für Papa Gans > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Papa Gans
Top-Rezensenten Rang: 1.062.787
Hilfreiche Bewertungen: 80

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Papa Gans "Mojo"

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Greatest Love Songs Vol.666 - Tin-Box
Greatest Love Songs Vol.666 - Tin-Box

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ernstgemeinte Melancholie, 18. September 2011
Ende der 90er war der gesamte Musikmarkt geprägt von Kitsch, Eurodance und Bubblegum-Pop. HIM leiteten den düsteren Gothic-Charme als Trend mit ihrem Nachfolgewerk "Razorblade Romance" (2000) ein. Doch schon vor der Hitsingle "Join Me (Razorblade Mix)" war HIM fleißig - dieses Album ist ein wahres musikalisches Goldstück. Statt charttauglicher Plastikpop bekommt man nämlich hier noch im Gegensatz zu späteren Veröffentlichungen innovativen Gothikrock zu hören. Kost Um so tragischer, dass das Debütalbum so langsam in Vergessenheit gerät. Besonders schwermütig-schön sind die Titel "The Heartless" und "Don't Fear the Reaper". Ach ja, das Cover war damals für viele Kritiker ein gefundenes Fressen; Ville Valo präsentiert sich fast schon so, wie der Leibhaftige persönlich. Neben dem Album "Love Metal (Bonus Track)" von 2003, ist das mein Lieblingswerk von HIM. Diese Platte sollte man allerdings nicht zu Liebeskummer-Zeiten auflegen - es wird Euch das Herz zerbrechen.


Mario Kart 64 (Player's Choice)
Mario Kart 64 (Player's Choice)

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Nintendo 64 Legende!, 8. August 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mario Kart 64 (Player's Choice) (Videospiel)
Da ich auch im Besitz bin der Mario Kart Version von 1995 auf dem Super Nintendo, muss ich sagen, dass sich die Entwickler von Nintendo hier wirklich reingehängt haben. Die Graphik ist für den 64 top und die Musik ist passend und angenehm zum Spielen.
Teilnehmer sind diesmal Mario, Luigi, Prinzessin Peach, Toad, Yoshi, Donkey Kong, Wario und Bowser.
Vier verschiedene Schwierigkeitsstufen werden einem geboten: 50cc, 100 cc, 150 cc und die letzte Stufe "Mirror" ist ebenfalls mit der Geschwindigkeit 150 cc, allerdings mit allen Welten spiegelverkehrt!
Es gibt insgesamt 4 Cups (Mushroom Cup, Flower Cup, Star Cup und der Special Cup), wobei jeder Cup vier mehr als abwechslungsreiche Rennstrecken bietet, also insgesamt 16 verschiedene!

Die Strecken selber sind das beste an dem Spiel: Fängt man mit der recht simplen aber lustigen Luigi's Strecke an, ist man auf der nächsten auf einen Bauernhof, macht weiter auf einer chaotischen Sandstrand Insel und beendet den Mushroom Cup in einer Wüste. Der Flower Cup bietet eine gefährliche Autobahn, in der man geschickt den LKW's ausweichen muss, eine schöne Schneelandschaft, eine Welt aus Schokolade und die Strecke von Mario. Im Star Cup muss man Wario's lange Piste, einen riesigen Eisberg mit herumrutschenden Pinguinen, den riesigen Königshof der Prinzessin Peach und schließlich das Schloß von Bowser meistern. Der letzte und anspruchsvollste Cup, der Special Cup, bietet zuerst den Dschungel von Donkey Kong, das Berg-Labyrinth von Yoshi, das rasante Geisterschloß und die scheinbar endlose Regenbogenstraße.
Doch aus dem Spiel holt man erst den gesamten Spaßfaktor mit dem Multiplayer Modus heraus, in dem man im Battlemodus auf wiederum vier Welten gegeneinander antreten kann und sich mit den gegebenen Waffen drei mal treffen muss. Natürlich kann man auch gegeneinander ein Rennen fahren, mit oder ohne Computer.
Zu jeder Welt kann man einen zeitlichen Rekord aufstellen, der automatisch gespeichert wird und man jederzeit wieder brechen kann.

Das Spiel ist heute noch so wie damals absoluter Kult und macht absolut Spaß!


Freak Out Party Vol.1
Freak Out Party Vol.1

4.0 von 5 Sternen Freak 'n' Roll, 25. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Freak Out Party Vol.1 (Audio CD)
Eine Party-Mix CD mal ganz anders.

Keine typischen Party Songs wie "Celebration" von Kool & The Gang sind hier vorhanden.

Nein, hier gibt es verrückte Klassiker wie "Gimme dat ding" (1970) von The Pipkins, "Monkey Bump" (1976) von Baby Champ, "Don't ha ha" (1965) von Casey Jones und "The streak" (1974) von Ray Stevens, die heute noch total abgedreht klingen.

Mein persönliches Highlight ist ja "They're coming to take me away - Ha haa".

Napoleon Kid hat diesen Song 1966 nur zum Spaß in seinem Tonstudio gesampelt, um verschiedene Soundeffekte zu testen, eine Woche später war diese Irrenhaus-Hymne schon in den Charts.

Insgesamt hat jeder Song stilistisch abgefreakte Sounds bekommen.

Der Klassiker dabei ist eindeutig "Ying Tong Song" (1956) von Goons - Sauwitzig!

Und ein ganzer Hühnerstall, die Hen House Five Plus Too, gackert "In the mood" (1976).

Seit schon ca. 8 Jahren lege ich diese schon zu verrückte Platte noch manchmal auf, da diese mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Sie dürfte etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber irgendwann mal wird man sich daran erfreuen.

Für klassische Rockfans, die sich in der Rock-Geschichte der 60er und der 70er historisch auskennen, ist das Album nur zu empfehlen, denn in dem Gebiet sind sie hier genau richtig.

Now freakz - get this!


Mutter
Mutter
Wird angeboten von Positive srl
Preis: EUR 11,99

66 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dauerbrenner, 27. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Mutter (Audio CD)
"Mutter" ist eindeutig die beste Platte von allen aktuellen Rammstein-Studioalben.

Es unterscheidet sich im Gegensatz zu "Herzeleid" (1995) und "Sehnsucht" (1997) als melodischer, reifer, lauter und tiefgründiger.

2001 war es in den deutschen Charts auf Platz 1 und ist somit für den heutigen internationalen Erfolg verantwortlich.

Rammstein versteht hier sein Geschäft ganz deutlich, denn sie machen Lieder, die man immer wieder anhören kann, ohne dass sie langweilig werden.

Für Metal-Fans ist es ein Muss, denn man kann es zu jeder Situation anhören und burnt!!

Leute, die nichts mit schwerfälliger und depressiver Musik anfangen können, sollten hier nicht zugreifen.

Für alle anderen ist das Album sein Geld auf jeden Fall wert.

(Für Drummer ist es sehr geeignet, die Lieder nachzuspielen!)

01. Mein Herz brennt *****

Perfekter Opener in die Rammstein Welt. Das Lied burnt erst richtig

nach mehrmaligen Abspielen. Sandmannbesuch nach Rammstein'scher Art.

__________________________________________________________________________

02. Links 2, 3, 4 *****

Burnender Gitarrenriff, taugender Marsch-Beat und typischer aggressiver Rammstein-Refrain zeichnen alleine dieses Lied nicht aus.

Der Background ist, dass die Band bis 2001 rechtsextrem untertitelt wurde.

Aber mich haben sie durch den Song das Gegenteil bewiesen, der sogar noch den Aufruf beinhaltet, gegen Nazis zu handeln.

("Sie wollen mein Herz am rechten Fleck

- doch, seh' ich dann nach unten weg...

Da schlägt es LINKS!")

__________________________________________________________________________

03. Sonne *****

Absoluter Top-Song! Bestes RS-Lied überhaupt.

Herr Lindemann beweist hier sein Gesangskönnen, dass man auch in einer Oper vorspielen könnte.

Wieder einmal burnende Riffs, poetischer Text und Gänsehaut-Ohrwurm-Refrain sind hier am Platz.

Keyboarder Flake Lorenz versteht auch sein Werk prächtig.

__________________________________________________________________________

04. Ich will *****

Sehr gut gelungenes aggressives Lied. Handelt um die Sichtweise der Medien, die Rammstein unterdrücken und schlecht machen.

Die Band aber weiß, wie Marilyn Manson, dass man Fans vor allem durch Skandale gewinnt.

__________________________________________________________________________

05. Feuer frei! *****

Jeder XXX (Trible X - Movie) Zuschauer kennt den genialen Soundtrack. Es ist das wohl aggressivste und schnellste RS-Song überhaupt. (Mit dem Song habe ich angefangen, Rammstein zu hören)

__________________________________________________________________________

06. Mutter *****

Toller überzeugender Titelsong, in dem es darum geht, wie ein künstlich erschaffener Mensch sich nach einer Mutter sehnt.

Sehr emotional, ähnlich wie "Sonne". Die Keyboards finde ich wieder genial.

__________________________________________________________________________

07. Spieluhr ****

Eigentlich auch wegen dem Ohrwurm-Refrain und der düsteren Stimmung 5 Sterne wert, gilt aber nach den ganzen vorherigen Krachern eher als nebensächlich.

Der Text ist poetisch top, aufgebaut wie ein modernes Märchen und beste Story auf der LP.

Der Refrain wird übrigens von der Tochter von dem RS-Gitarristen Richard Kruspe gesungen.

__________________________________________________________________________

08. Zwitter ****

Wieder ein genialer Burner, wobei Rammstein wieder in dem gewohnten Sexismus-Element ist.

Krachende Gitarren, glaubwürdiger Text und melodischer Refrain zeichnen auch dieses Lied top aus, kommt aber leider nicht ganz gegen die Singleauskopplungen an.

Ist durchaus für einige Fans auch 5 Sterne wert.

(Obwohl dieses Lied nicht in den Charts war, ist es einer der bekanntesten RS-Songs)

__________________________________________________________________________

09. Rein - Raus ***

Für mich das unbrauchbarste Lied der Platte.

Hier wird wieder das Thema Sexismus aufgegriffen, wie jeder 5. Klässler schon am Titel erkennen kann. Selbes Niveau wie "Bück dich".

Wäre der "Rein - Raus" auf dem Studiovörgänger "Sehnsucht", hätte ich es dort bestimmt wegen der Melodie und den Keyboardparts mit 5 Sternen ausgezeichnet, aber da "Mutter" ein Fortschritt ist, ist es hier eher langweilig.

Live kommt es für Mitbrüller sicherlich besser rüber.

__________________________________________________________________________

10. Adios ****

Der härteste und brutalste Song auf "Mutter".

Handelt um jemanden, der Drogen konsumiert und dadurch qualvoll stirbt.

__________________________________________________________________________

11. Nebel *****

Rückwärts gelesen "Leben".

Bemerkenswert ist hier, dass zum ersten mal alle Strophen vor dem Refrain kommen und dann noch ein Refrain zum Ausklang.

Sehr schönes, melodisches Outro.

Hinterlässt einen würdigen, nachdenklichen Eindruck auf das Hammeralbum "Mutter".
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 3, 2012 12:28 PM MEST


Seite: 1