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Rezensionen verfasst von
Nobody-at-home (Schwarzwald)

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MacKenna's Gold
MacKenna's Gold
DVD ~ Gregory Peck
Wird angeboten von Joe2000
Preis: EUR 29,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Staraufgebot & lausige technische Umsetzung, 1. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: MacKenna's Gold (DVD)
Ohne Zweifel - Gregory Peck, Omar Sharif, Eli Wallach, Telly Savalas und viele andere Top-Stars in einem episch angelegten Western klingt erstmal nach einem klasse Filmerlebnis.
Die Ernüchterung kommt jedoch im Laufe des Films. Die Kameraführung von Joseph McDonald ist eine einzige Katastrophe. Selten waren in einem groß angelegten Film zum Ende der 60er-Jahre solch lausige technische Rückprojektionen zu sehen, ganz zu schweigen von dem Erdbebenfinale, welches einige unfreiwillig komische Momente aufweist! Ich habe gelesen, daß es tatsächlich in einem Sandkasten entstanden ist. Einen weiteren Schwachpunkt sehe ich in der Besetzung der Regie durch den wenig inspirierten Engländer J. Lee Thompson. Der hatte mit "Die Kanonen von Navarone" und "Ein Köder für die Bestie" seine beiden qualitativ mit Abstand besten Filme bereits zu Beginn der 60er gedreht. Hier kurbelt er seinen einzigen Western reichlich ideenlos herunter.
Positiv zu nennen ist der Soundtrack von Quincy Jones, sowie zumindest einige wenige Lichtblicke durch den eingangs erwähnten Top-Cast.


Der Teufel kennt kein Halleluja "Ungeschnittene Fassung"
Der Teufel kennt kein Halleluja "Ungeschnittene Fassung"
DVD ~ Terence Hill
Wird angeboten von Ngdf24
Preis: EUR 10,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uneinheitlicher Mix aus Italowestern & Sozialdrama, 17. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für einen Italowestern (es handelt sich um eine spanisch-italienische Produktion) fehlt es dem Film aus dem Jahr 1970 deutlich an Tempo und an der notwendigen Portion Humor. Als ernsthaftes Sozialdrama wäre eine deutlich bessere Inszenierung notwendig gewesen. Unter der unterm Strich schwachen Regieleistung des spanischen Regisseurs Mario Camus gehen nicht nur die eigentlich wichtigen Aspekte der an sich interessanten Geschichte verloren, sondern sie verleiten auch Hauptdarsteller Terence Hill zu einer ungewohnt hölzernen Darstellung seiner Figur.
Einzig über dem Duchschnitt ist der stets zuverlässige Fernando Rey als Großgrundbesitzer. Mehr bleibt nach insgesamt 101 ungekürzten Filmminuten leider nicht in bleibender Erinnerung.


Nur drei kamen durch
Nur drei kamen durch
DVD ~ George Peppard
Wird angeboten von Celynox
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Kriegsfilm, der zuviel zeigen möchte und kläglich scheitert, 17. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nur drei kamen durch (DVD)
Diese Produktion aus dem Jahre 1979 schlägt den Bogen über den Kriegsausbruch 1939 in Paris bis zum Kriegsende und streift episodisch mehrere Kriegsschauplätze in Europa.

Angesichts des Darstellerpotentials, welches Regisseur Umberto Lenzi (niemand anderes verbirgt sich hinter dem Pseudonym "Hank Milestone") zur Verfügung stand, bleibt ein mehr als zwiespältiger Gesamteindruck. Zwar verzichtet der italienische Regisseur auf eine schwarz-weiß-Malerei à la Hollywood, übernimmt sich mit seinem Drehbuch allerdings deutlich. Horst Buchholz als nicht unsympathisch agierender Deutscher, George Peppard und Sam Wanamaker als typisch amerikanische Abenteurer, Ray Lovelock als Peppard jr., George Hamilton als Franzose (!) und Jean-Pierre Cassel als englischer (!!!) Pilot - hier fragt man sich, wie eine solche Rollenbesetzung zustande kommt... Weitere Hauptrollen für Anny Duperey und Capucine. Der durchschnittliche Score stammt von Riz Ortolani.

Krieg als Abenteuer, einige aufgesetzte Antikriegsparolen verschmelzen zu einem oberflächlichen Kriegsdrama ohne tiefere Bedeutung. Ähnlich zweitrangig, wie auch der zur gleichen Zeit entstandene "Steiner - Das eiserne Kreuz, 2. Teil" von Andrew V. McLaglen.


Sturm über Jamaika
Sturm über Jamaika
DVD ~ Anthony Quinn
Wird angeboten von Film_&_Music
Preis: EUR 5,95

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Abenteuerfilm mit uneinheitlicher Grundstimmung, 17. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Sturm über Jamaika (DVD)
Jamaika im 19. Jahrhundert: Um den Kindern einiger wohlhabender Inselbewohner eine "englische Schulbildung" in der Heimat zu ermöglichen, ergibt sich für ein Handelsschiff zur eigentlichen Fracht eine zusätzliche Kinderschar. Diese fällt nach kurzer Zeit einem Piratenschiff in die Hände und sorgt für Turbulenzen...

1965 inszenierte der britische Regisseur Alexander Mackendrick ("Ladykillers") diesen perfekt fotographierten Abenteuerstreifen, dessen großes Plus neben der Kameraführung das Darstellergespann Anthony Quinn und James Coburn aufzuweisen hat. Die dünne, teilweise langatmige Story, sowie die Schwankungen zwischen Kinderkomödie, Action à la Mantel-und-Degen-Films sowie die verzweifelten Versuche der Drehbuchautoren einer psychologisch differenzierten Betrachtung der Hauptfiguren hinterlassen jedoch einen zwiespältigen Gesamteindruck.

Zudem wird darstellerisches Potential verschenkt durch enttäuschende Leistungen eines sonst zuverlässigen Nigel Davenport, eines (wieso?) fanatisch aufretenden Dennis Price und eines aufgrund seiner Kürze nicht erwähnenswerten Auftrittes von Gert Fröbe.

Ein weiterer Minuspunkt: die katastrophal sülzige Filmmusik von Larry Adler, nicht zu vergessen noch das unmotivierte plötzliche Ende des Films


Mein Name ist Gator
Mein Name ist Gator
DVD ~ Burt Reynolds
Wird angeboten von dodax-online
Preis: EUR 5,78

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Burt Reynolds als Gator McKlusky zum zweiten., 2. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mein Name ist Gator (DVD)
1973 drehte Joseph Sargent den Actionfilm "White Lightning" mit Burt Reynolds als Schwarzbrenner Gator McKlusky in der Hauptrolle. Dieser Film war unter dem Strich ein ansehlicher, handwerklich guter Thriller. Als sich zwei Jahre später Reynolds dazu entschloß seine Rolle nochmals aufzuwärmen und gleichzeitig auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen, war das sicherlich nicht die beste Entscheidung seiner Karriere...
Die Geschichte ist nicht neu. Wieder soll Gator undercover Beweise gegen einen korrupten Südstaaten-Apparat sammeln. Handelte es sich im ersten Teil um den Sheriff (Ned Beatty), legt sich Gator nun mit einem Freund aus Jugendzeiten (Jerry Reed) an, der mittlerweile zum alles beherrschenden Gangster avancierte.
Zwar sind die wenigen Actionszenen gut gelungen (wie eigentlich immer in einem Reynolds-Film) der viele Leerlauf dazwischen ist allerdings zum Gähnen langweilig. Die unsichere Regieführung, das endlose Gequatsche ist weder lustig, noch interessant und einige pseudokritische Ansätze sind einfach nicht geeignet, um dem Zuschauer nahezu zwei Stunden bei der Stange zu halten. Die komödiantischen Einlagen gingen völlig daneben; einer von Reeds Männern ist so groß geraten, daß er beim autofahren immer zum Dachfenster rausschauen muß!!! Da erfährt der Zuschauer schlußendlich die größte Erleichterung, wenn endlich der Abspann läuft. Wobei er sich dann fragen muß, wieso eigentlich die Verstrickung von Bürgermeisterkandidat Dub Taylor mit dem Gangster Jerry Reed gar nicht aufgelöst wurde...? Vermutlich war nicht nur der Regisseur und Hauptdarsteller, sondern auch der Drehbuchautor völlig überfordert.


Der Tiger hetzt die Meute
Der Tiger hetzt die Meute
DVD ~ Burt Reynolds
Wird angeboten von ta-views
Preis: EUR 10,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 70er-Jahre-Actionfilm mit Burt Reynolds, 2. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Tiger hetzt die Meute (DVD)
Zu Beginn der 70er-Jahre entstanden einige der besten US-Actionthriller, die bis heute ihren zeitlosen Status erhalten haben. Klassische Polizeifilme wie "The French Connection" (1971, von William Friedkin) oder auch Don Siegels "Dirty Harry" ebenfalls aus dem Jahre 1971 sind ebenso sehenswerte Klassiker, wie der ebenfalls unter der Regie von Don Siegel entstandene "Charley Varrick" (1973). Ein Film jenseits der Großstädte und ihren Cops. Charles Bronson drehte zu dieser Zeit Top-Filme, wie "The Mechanic" (1972), "Mr. Majestyk" und "Death Wish" (1974).
„White Lightning – Der Tiger hetzt die Meute“ aus dem Jahre 1973 könnte von seinem Potential her problemlos in dieser Liga mitspielen. Regisseur Jospeh Sargent drehte unter anderem den intelligenten "The Taking of Pelham 123" (1974) und Hauptdarsteller Burt Reynolds hatte gerade "Deliverance – Beim sterben ist jeder der Erste" (1972, Regie: John Boorman) abgedreht und galt als einer der zugkräftigsten Kassenstars. Die Actionszenen n können sich sehen lassen und mit dem stets zuverlässigen Ned Beatty stand als korrupter Sheriff ebenfalls ein adäquater Bösewicht zur Stelle.
Burt Reynolds soll als Schwarzbrenner Gator McKlusky eben Beweise gegen diesen korrupten Beamten sammeln, daß dieser seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann. Leider entwickelt sich die Story relativ umständlich, so daß es einfach an dem nötigen Tempo für einen durchweg überzeugenden Actionfilm fehlt.
Trotzdem ist dieser zumindest handwerklich gut gemachte Film deutlich besser gelungen als "Mein Name ist Gator", der 1975 das Regiedebüt von Burt Reynolds werden sollte.


Blindman - Der Vollstrecker
Blindman - Der Vollstrecker
DVD ~ Tony Anthony
Wird angeboten von MK-Entertainment
Preis: EUR 99,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaubwürdige Grundidee bestmöglich umgesetzt., 1. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Blindman - Der Vollstrecker (DVD)
Ferdinando Baldis "Blindman" geht zurück auf ein Script von Hautdarsteller Tony Anthony und gilt heute als einer der Klassiker des Italo-Westerns. Entsprechend dem Status dieses Films gelang Koch Media wieder einmal eine einwandfreie DVD-Umsetzung in ungekürzter Fassung.

Die Grundidee eines blinden Titelhelden in der grausamen Welt des Spaghetti-Westerns hat micht zunächst davon abgehalten mich trotzdem mit diesem Film zu beschäftigten - zu unrecht.

"Blindman" ist ein gut gemachter, interessanter Vertreter seines Genres mit dem typischen sarkastischen Humor vergleichbarer Produktionen.

Tony Anthony, der sich hier mit dem fiesen Lloyd Battista und dessen Bruder Ringo Starr (!) anlegt ist entsprechend seiner Behinderung auf die Mithilfe weiterer Protagonisten angewiesen, die allerdings ihre Hilfsbereitschaft meist mit dem Leben bezahlen müssen. Über die etwas übertrieben dargestellte "Hilfe" seines Pferdes kann man dabei großzügig hinwegsehen.

Ebenfalls ein Pluspunkt für das Thema Realismus ist die Tatsache, daß der "Blindman" seiner Aufgabe, nämlich 50 Frauen an ein einsames Bergarbeiterdorf abzuliefern am Ende nicht schafft. Vielmehr hat der Film ein Ende, daß auf eine Fortsetzung spekuliert, die allerdings niemals realisiert wurde.

Im Bonusmaterial befindet sich ein interessantes Interview mit Regisseur Ferdinando Baldi, der unter anderem auch mit den Filmen "Texas Addio" (1966) mit Franco Nero und "Django und die Bande der Gehenkten" (1967) mit
Terence Hill zwei weitere herausragende Italo-Western gedreht hat.


Yakuza
Yakuza
DVD ~ Robert Mitchum
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 49,90

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich auf DVD - zeitloser Klassiker von Sydney Pollack!, 22. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Yakuza (DVD)
Da war es jetzt aber wirklich Zeit! Endlich gibt es dieses Meisterwerk aus dem Jahre 1975 auf DVD.
Robert Mitchum (in einer seiner besten Rollen) reist aus Gefälligkeit für einen alten Freund (Brian Keith) nach Japan. Seine Aktivitäten dort kollidieren sehr schnell mit den Interessen der örtlichen Mafia, den Yakuzas.
Selten wurde der Zusammenprall zweier Kulturen so überzeugend dargeboten, wie in diesem bis in die letzte Kleinigkeit durchkomponierten Thriller. Den passenden Soundtrack liefert Dave Grusin. Auf japanischer Seite ist Ken Takakura zu sehen, vielen auch noch bekannt aus Ridley Scotts "Black Rain" von 1989.

Hoffentlich wird es eine ansprechende DVD-Veröffentlichung im Hinblick auf Ton, Bild und Schnittfassung.


Verdammt zu leben - Verdammt zu sterben [2 DVDs]
Verdammt zu leben - Verdammt zu sterben [2 DVDs]
DVD ~ Michael J. Pollard
Wird angeboten von Movie-Star
Preis: EUR 24,97

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Äußerst brutaler, aber auch fast lyrischer Lucio-Fulci-Film., 22. Juli 2007
Zur Entstehungszeit von "I Quattro dell'apocalisse" im Jahre 1975 war die Zeit des Italo-Westerns vorbei.
Trotzdem gelang Regisseur Lucio Fulci (1927-96) ein sehenswerter Beitrag zum Genre, in dessen Mittelpunkt vier ("quattro") gesellschaftliche Außenseiter stehen, die gerade vom Lynchmob und einem korrupten Sheriff (Donal O'Brien) aus der Stadt gejagt wurden. Ein Spieler (Fabio Testi), eine Prostitiuerte (Lynn Frederick (1954-94), Ex-Frau von Peter Sellers), ein Säufer (Michael J. Pollard) und ein verrückter Schwarzer (Harry Baird in seiner letzten Rolle).

Bei dem Versuch auf ihrem Pferdewagen durch die Einöde des Westens die nächste Stadt zu erreichen, kommt es zur schicksalshaften Begegnung mit Chaco. Dieser wird gespielt vom Kubaner Tomas Milian, der selten in einer solch diabolischen Rolle zu sehen war (vergleichbar mit seiner Rolle in "Der Berserker" von Umberto Lenzi, 1974).

Von da an folgend die berüchtigten Szenen von Folter, Mord, Vergewaltigung und sogar Kannibalismus, die bereits Fulcis Talent für seine späteren Horrorfilme erahnen läßt. Trotzdem verfügt der Film über weite Strecken auch über ruhige Passagen. Diese bieten schöne Rollen für die beiden Nebendarsteller Adolfo Lastretti (sonst auf kranke Typen spezialisiert, wie in "Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauer", 1971) als Priester und vor allem für den Italowestern-erfahrenen Bruno Corazzari ("Leichen pflastern seinen Weg", 1968) als sensiblen Geburtshelfer. Gerade auch seine Kumpels in einer einsamen verschneiten Minenstadt bilden einen angenehmen Kontrast zur mitunter krassen Gewaltdarstellung.

Auf dieser DVD befindet sich die 84-minütige deutsche Synchronfassung, sowie die 104-minütige englische Sprachfassung. Ich hatte mir die X-Rated-Veröffentlichung gekauft, welche eine integrierte deutsche Fassung bietet. Als Extra ist in beiden Veröffentlichungen ein Interview mit Testi und Milian enthalten.


Marschier oder stirb (2 Disc Edition) [Special Edition] [2 DVDs]
Marschier oder stirb (2 Disc Edition) [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Terence Hill
Wird angeboten von Dein Filmshop
Preis: EUR 14,90

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seriöser als es einen der Titel erwarten läßt., 20. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei "Marschier oder stirb" handelt es sich nicht um irgendeinen Söldnerfilm bekannten Musters, sondern vielmehr um einen der wenigen, "seriösen" Filme über die französische Fremdenlegion.
Die Protagonisten sind weit vielschichtiger gezeichnet, als in vergleichbaren Abenteuerstreifen. Gene Hackman in der Hauptrolle übernimmt nur widerwillig ein Kommando in Marokko zur Absicherung von Ausgrabungen, welche von dem fanatischen Forscher und Archäologen Max von Sydow durchgeführt werden.
Hackman entlarvt schon beim Erhalt seines Auftrages die Gier nach Schätzen ("Grabschändung") und kritisiert den Mangel an Respekt für die einheimische marokkanische Bevölkerung und deren Glauben - eine nicht unbedingt zu erwartende Haltung für einen Berufssoldaten.
Der Film selbst geht noch weiter, indem er darüberhinaus die Arroganz einer Großmacht (in dem Falle Frankreich im Jahre 1918) anprangert.

Das Tempo ist eher als gemächlich zu bezeichnen, das Schlußmassaker bei dem unzählige Einheimische und Legionäre ums Leben kommen ist hingegen atemberaubend gefilmt. In einer für seine Karriere mehr als untypischen, ernsten Rolle ist Terence Hill zu sehen, ebenso der stets verläßliche Marcel Bozzuffi.
Mit von der Partie ist ebenfalls Catherine Deneuve, die allerdings reichlich deplaziert wirkt und deren Rolle zusätzlich zur Verlangsamung des Erzähltempos beiträgt. Wenig überzeugend ist Ian Holm als Marokkaner. Maurice Jarres Score ist eher durchschnittlich; meist trällert lediglich Militärmusik und die muß einem nicht unbedingt gefallen.

Trotzdem ein sehenswerter Film von Regisseur Dick Richards.


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