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Beiträge von Atomfried
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Rezensionen verfasst von
Atomfried

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Edison. Der Erfinder der die Welt veränderte
Edison. Der Erfinder der die Welt veränderte
von Ronald W. Clark
  Gebundene Ausgabe

1.0 von 5 Sternen Plagiatskünstler, 27. Februar 2014
Lt.Klappentext hat herr Edison erfunden: Glühbirne, Grammophon, Telephon und Telegraph.

Das Telefon hat nicht Bell oder Edison erfunden sondern Philipp Reis, Fünfzehn Jahre bevor Edison angeblich eine Glühbirne erfunden hat, brannte schon eine in der Werkstatt des Mechanikers Heinrich Goebel, Gaus und Weber waren die Erfinder der Telegraphie usw, usf...!
Wenig Allgemeinbildung und radikale Vergesslichkeit sind in unserer Zeit Trumpf, kein Wunder daß ein US Präsident ohne ausgelacht zu werden die USA als Erfindernation des Automobils angeben kann.

Was sollen diese Biographien über Schöpfer von Nachschöpfungen ?


Denken mit Orwell
Denken mit Orwell
von George Orwell
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleines und feines Buch !, 25. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Denken mit Orwell (Broschiert)
Es muß nicht immer groß sein !
Dies kleine Bändchen bürstet viele unserer Denkweisen gegen den Strich.
Angefüllt ist es mit Kurzbemerkungen zu Themen wie Zensur, Politik, Krieg, Religion usw, usf. herrlich verständlich ( man nehme einfache Worte und sage ungewöhnliche Dinge nicht umgekehrt). Es liegt kein Staub auf den Texten, obschon diese 70 Jahre und älter sind. Nie war ein Cent besser angelegt. Schön klein gestaltet für die Jackentasche und zwischendurch ,zur Frühstückspause oder im Jet. Eigentlich möchte man sich immer noch ein paar dieser Skizzen erhalten; zumindest ich konnte das nicht und habe das Bändchen in einem Zuge verschlungen.


Lexikon der populären Irrtümer. 500 kapitale Missverständnisse, Vorurteile und Denkfehler von Abendrot bis Zeppelin
Lexikon der populären Irrtümer. 500 kapitale Missverständnisse, Vorurteile und Denkfehler von Abendrot bis Zeppelin
von Walter Krämer
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irrtümer auch von Trenkler/Krämer, 16. November 2013
Manches bekannte, einiges umstrittene, vereinzelt falsches; Kriegseintritt des Irak am 6.9.1939 in den II. Weltkrieg, da sollten die Herren vieleicht noch einmal nachschauen.
Naja, kurzweilig ist das Buch allemal....! Drei Sterne, ab.


Herschel: Das Attentat des Herschel Grynszpan am 7. November 1938 und der Beginn des Holocaust
Herschel: Das Attentat des Herschel Grynszpan am 7. November 1938 und der Beginn des Holocaust
von Armin Fuhrer
  Broschiert
Preis: EUR 19,80

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Naja..man kann sich auch anderweitig informieren, 8. November 2013
Vieleicht ist es nicht schlecht einmal einen richtigen Historiker zu dieser Materie zu hören. Rufen Sie vieleicht einmal die Sepp Depp Seite von Dr.Dietmar Nix auf , er bespricht dieses Buch ausführlich.
Es ist immer gut zwei gegensätzliche Meinungen abzugleichen,nicht um der Sache willen, mehr um die Praxis des Wissens, wie heute an solche Ereignisse herangegagen wird.
Schön ist dabei auch, daß man die Fallen der Argumentation, das Unterschlagen von Fakten, das Verbiegen der Beweise so schön studieren kann.

[...]


Die magischen Wälder Heimat und Hölle der deutschen Gefangenen in Sibirien
Die magischen Wälder Heimat und Hölle der deutschen Gefangenen in Sibirien
von Heinz Gumprecht
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Informationen über Rußland !, 4. Februar 2013
Das Buch beginnt mit der Gefangennahme einer Handvoll deutscher Soldaten.
Handwerker, Maler, Sänger, Arbeiter, alle Charaktere sind darunter vertreten und gehen den qualvollen gemeinsamen Weg.
Sehr differenziert werden die Begegnungen zwischen den Menschen beschrieben und darin liegt die ungeheuere Stärke des Buches, die Verwandlung von Gefangenen - auch der eigenen Gefühlswelt - zu freien Menschen in einer Russischen Umgebung, die immer mehr verstanden und geliebt wird.
Wer sich für das Leben von einfachen Menschen im Zaristischen Russland
interesiert, findet in diesem Buch eine Fülle von Bräuchen oder Anschauungen. Eine Quelle ohneglechen versteckt sich in diesem Werk.
Manchmal etwas schwülstig im Stil (nicht oft), zeigt es uns heute noch die Gründe, weshalb die deutschen Landser (auch des WK II) Russland nicht vergessen konnten.


Die Wolke
Die Wolke
DVD ~ Paula Kalenberg
Preis: EUR 11,99

6 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Volksverhetzung, 30. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Wolke (DVD)
Stark bis an die Würggrenze überzogene Darstellung eines Defektes im dargestellten "Atombombenreaktor".
In Deutschland läuft Kernkraft seit den fünfziger Jahren ohne solche Szenarien. Aber wen schert schon die Wirklichkeit ! Diese aus den achtziger " Angstjahren" verfilmte Mähr, kann sich wirklich das Prädikat "Volksverhetzend" umhängen. Immmrhin wurde gegen Kernkraft erfolgreich Stimmung (Stichwort Schneller Brüter)gemacht, zum Glück klappte das nicht bei Nato-Nachrüßtung, sonst wäre Deutschland und Osteuropa heute noch nicht frei..

Künftige Generationen werden über solche Filme den Kopf schütteln.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 12, 2013 6:07 PM CET


Homosexuelle im Dritten Reich: Geschichte einer Verfolgung
Homosexuelle im Dritten Reich: Geschichte einer Verfolgung
von Till Bastian
  Taschenbuch

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur was ins Konzept passt wird wahrgenommen, 3. September 2012
Homosexualität war seit Einführung des Strafgesetzbuches 1871 ununterbrochen bis zum Jahre 1994 in Deutschland unter Strafe gestellt. Der § 175 STGB wurde über mehrere Jahrzehnte nach Kriegsende unverändert/fast unverändert übernommen !
Im Falle der "DDR" war dies ähnlich gelagert, auch hier war von grenzenloser Freiheit keine Spur. Von Vergleichen mit anderen Ländern gar nicht zu reden.

Natürlich kann man sich auf 12 Jahre des Gesetzes beziehen und alles andere so lassen, wie es num einmal war.

Für T.B. ist die Dämonisierung einer bestimmten Zeit besonders wichtig.


Hauptmann Pax.
Hauptmann Pax.
von Joachim Fernau
  Broschiert

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend. realistisch und noch nicht verfilmt, 28. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Hauptmann Pax. (Broschiert)
Zeit der Romanhandlung; irgendwann nach dem 22.Juni 1944. Ein zusammengewürfelter Haufen deutscher Sodaten will sich zu den eigenen Linien durchschlagen. Diese sind aber gut 1000 KM weiter westlich.

Zur Historie: Die Heeresgruppe Mitte gab es nach dem 22.Juni nicht mehr ( das war die eigentliche Katastrophe des WK II. nichtt Stalingrad). In den sechs Wochen nach dem 22.Juni würden die deutschen Verbände 800.000 Mann einbüsst haben, hier 300.000 Gefallene und 500.000 Vermisste, überrannt und liegengelassen fanden sich klägliche Reste der Armee an der Grenze Ostpreussens wieder - vom Dnjepr zum Dnjestr in knapp sechs Wochen.

Ich habe lange überlegt, ob ich in der Beschreibung des Romans in die Tiefe gehen sollte. Ich tue es nicht. Ich möchte ihnen das Lesevergnügen erhalten !

Nur soviel:

Hier setzt der Roman ein. Etwa 80 Soldaten - anfangs motorisiert - schlagen sich durch, oder besser, sie versuchen es. Endlose Weite, Nahrungmittelsmangel, tückische Sümpfe, Erschöpfung und dutzende anderer Widerstände prägen den Marsch der Gruppe. Das Buch hätte als Verfilmung in der Tradition von Weihnachtsvierteilern stehen können, wenn....ja wenn die Zeitgeist-Barriere dem nicht entgegenstehen würde.

So wird dieser tolle Roman eben eines Tages entdeckt und vieleicht als US Abenteuer aus dem Irak Krieg verwurstet.


Kriegsbriefe gefallener Studenten
Kriegsbriefe gefallener Studenten
von Div. Studentische Soldaten
  Gebundene Ausgabe

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ünterschätztes Schätzchen !, 22. August 2012
Als ich den Band im Antiquariat in den Fingern drehte, dachte ich "naja wieder so widerwärtiger Hurrapatriotismus, den man nicht verdauen mag". Trotzdem schlug ich den Band auf und habe mich dann festgelesen.
Es sind nur Briefe veröffentlicht, die von den Angehörigen der Toten eingesendet wurden, ursprünglich über 20.000 Briefe. Leider wurde nur eine kleine Anzahl ausgewählt und kam in den Druck. Was wäre das für Material gewesen !
Aber auch diese kleine Auswahl einiger hundert Briefe ist überaus Lesenswert. Es sind nicht Briefe, geschrieben im Bewustsein der Veröffentlichung; diese hier waren nur für vertraute Menschen bestimmt, nicht ruhmredig, auch sehr viel Kritik an den Zuständen wird geübt. Es sind die letzten Zeilen, oft geschrieben bei tödlicher Verwundung im Graben liegend. Es ist harter Stoff für jemand der noch etwas Gefühl im Leibe hat.
Dieser Band gehört dem Vergessen entrissen; er zeigt Motive, Denkart, Gläubigkeit in vielen schillernden Facetten.
Es gibt heutzutage viele Menschen, die im Namen der toten Soldaten der Weltkriege sprechen, bitte lassen sie die Männer selbst sagen, was sie zu sagen haben !
Sie werden überrascht sein.


Krieg dem Kriege! Guerre à la Guerre! War against War! Oorlog aan den Oorlog! (4-sprachig: deutsch/französisch/englisch/niederländisch)
Krieg dem Kriege! Guerre à la Guerre! War against War! Oorlog aan den Oorlog! (4-sprachig: deutsch/französisch/englisch/niederländisch)

0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jedes Ding hat zwei Seiten, 22. August 2012
Es ist wahr, Krieg ist ein hässlich Ding.
"Noch nie stritten zwei grosse Königreiche, ohne daß viel Blut vergossen ward" So heisst es bei Shakespeare.
Dass wir jedoch heute so in Europa zusammenleben können, ist auch diesen Kriegen geschuldet. Diese Weltkriege (I+II) waren nicht vergeblich, auch wenn ihre Opfer
umsonst ihr Leben hingaben.
Gerade die Toten sahen das so; wie viele Zeugnisse von Sterbenden sind uns erhalten, die diese Opfer so ganz anders beurteilt haben, als dies das Buch und der Autor tun ! Man lese nur die Kriegsbriefe gefallener Studenten und ist am Staunen.
"Das Leben ist der Güter höchstes nicht" sagt ein Klassiker zu uns. Auch ich würde mein Leben als Opfer nicht ausnehmen, könnte ich so für das Lebensglück von zwanzig Generationen sorgen.
Und vergessen wir nicht; es mag Angriffskriege, Wirtschaftskriege, Rassenkriege usw,usf geben, aber es gibt auch Kriege von der Befreiung eines Jochs/ Freiheitskriege. Wer glaubt, daß diese ohne Opfer möglich wären ? So einfach wie sich dieses Buch das machen möchte, ist es ganz gewiss nicht, wenn es auch die Misstände des WK deutlich aufzeigt, darin liegt seine Stärke.
Dümmlich dagegen zu sagen : "Krieg ist doof". Denn das ist er sicherlich nicht immer.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 13, 2013 6:54 AM CET


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