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Rezensionen verfasst von
M. Noack "baumann86" (Brandenburg)
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Beautiful Soul - The ABC Dunhill Collection
Beautiful Soul - The ABC Dunhill Collection

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Juwel für Dusty-Fans, 6. Januar 2011
Dieses Album, das auf den ersten Blick ein ganz normales Best-of-Album mit eher weniger bekannten Songs zu sein scheint, ist in Wirklichkeit eine Zusammenstellung der Titel ihrer beiden Studioalben "Cameo" von 1973 und "Longing" von 1974. Nachdem Dusty dem verregneten England 1970 den Rücken gekehrt und sich in Los Angeles niedergelassen hatte, unterschrieb sie 1972 einen Plattenvertrag bei ABC/Dunhill Records. Im Mai 1973 veröffentlichte sie ihre erste Platte bei diesem Label, "Cameo". Ein sehr interessantes und hörenswertes Album, auf dem Dusty ihrem Ruf als Naturtalent und White Queen of Soul sehr gerecht wird. Ja, ihre Musik aus dieser Zeit ist weit weg von den röhrenden Motown-Krachern und dem fröhlichen Sixties-Pop, mit dem sie Anfang der 60er bekannt wurde. Hier, mittlerweile über 30, seit kurzem wieder Single und Wahl-Amerikanerin, zeigt sie sich erwachsen, soulig und sehr geschmeidig. Die Songs tröpfeln einem wie warmer Honig ins Ohr und sind, wie immer, perfekt eingesungen und produziert. Sie hat auch in den 70ern, nachdem ihre kommerzielle Glanzzeit schon vorbei war, nichts von ihrer Magie verloren. Auf "Cameo" finden sich einige Perlen, wie das sensible "The Other Side of Life" oder "Tupelo Honey", eine mehr als gelungene Coverversion des Van Morrison-Tracks. Die Titel 1 bis 11 umfassen die Original-Tracklist des Cameo-Albums, während die Titel 12 bis 20 die neun fertig gestellten Songs des Albums "Longing" darstellen, welches im November 1974 veröffentlicht werden sollte. Dazu kam es aber nicht, da Dusty die Aufnahmesessions kurz vor Vollendung der Platte wegen Unzufriedenheit mit dem Label und persönlicher Probleme abbrach. Das Album hatte bereits ein fertiges Cover, eine Katalognummer und ein VÖ-Datum, aber trotzdem blieb es im Safe. Die neun Songs sind ein Geschenk für Dusty-Fans, da man die meisten von ihnen nirgendwo anders findet. Der Großteil davon wird hier auch zum ersten Mal veröffentlicht. Ich kannte bisher nur "Beautiful Soul" und "In The Winter" vom Doppelalbum "Classics and Collectibles". Daneben hört man ein Cover des Motown-Klassikers "A Love Like Yours" von Martha and the Vandellas sowie mein persönliches Lieblingslied des Longing-Albums, "Turn Me Around". Diese beiden Songs scheinen auch Dustys Favoriten von diesen Sessions gewesen zu sein, denn sie hat sie dann für ihr 1978er Album "It Begins Again" nochmal aufgenommen. Es fehlt nur "Corner of the Sky". Dieses Stück wurde vor dem Abbruch der Produktion leider nicht mehr vollendet. Insgesamt ist die LP "Longing" im engeren, wie auch die vorliegende CD "Beautiful Soul" im weiteren Sinne ein Schlüsselelement im reichhaltigen Dusty Springfield-Katalog und ein Ohrenschmaus für Dusty-Liebhaber. Aber auch Fans von gut produzierter 70er-Jaher-Musik dürften an diesem Album gefallen finden. Ich finde es jedenfalls einfach nur Klasse!

The Sixties Collection
The Sixties Collection

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was anderes, 30. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: The Sixties Collection (Audio CD)
Eigentlich bin ich kein Fan von Kiki Dee. Man kennt sie ja eher als Singer-Songwriter der 1970er Jahre und durch ihr Duett mit Elton John ("Don't Go Breaking My Heart"). Elton John ist auch nicht so mein Fall. Umso überraschter war ich, als ich festgestellt habe, dass Kiki zuvor ein schillerndes Brit Girl der 60er Jahre war. Dieses Best-of gibt einen umfangreichen Überblick über ihre Aufnahmen aus den Swinging Sixties, wie es ja schon der Name verrät. Diese Aufnahmen scheinen sehr unbekannt zu sein und sie hat ihren Durchbruch auch erst später geschafft. Trotzdem gefallen mir viele der Songs, allen voran "Sunshine", "With A Kiss" und das schwungvolle "Why Don't I Run Away From You?". Ein echter Ohrwurm, der, finde ich, zeitgemäß war und durchaus Hitpotenzial hatte. Daneben bietet die CD die für eine Sixties-Compilation üblichen Coverversionen. In Kikis Fall waren das keine Bubblegum-Songs, sondern überraschend anspruchsvolle Stücke wie z. B. "When We Get There" von Paul Anka, "You Don't Have to Say You Love Me" von Dusty Springfield oder "Can't Take My Eyes Off of You" von Frankie Valli, was damals sehr viel gecovert wurde. Es gibt sogar einen Song von einem der begehrtesten Songwriterpaare der Sechziger, Carole King und Gerry Goffin, "I Was Only Kidding". Kiki hat eine sehr jugendliche, mädchenhafte und doch überzeugende Stimme. Schade, dass sie sich nicht zu den großen Brit Girls wie Sandie Shaw, Lulu oder Dusty einreihen konnte. Den Punktabzug gibt es aus zwei Gründen: Die Tracklist zeigt 30 Stücke. Nr. 30 ("How Glad I Am") ist jedoch gar nicht auf der CD. Sie endet mit Nr. 29 ("Early Night", Kikis Debütsingle von 1964). Und zweitens: Die sparsame Aufmachung. Das Beiheft wirkt wie selbstgemacht, es ist eigentlich gar kein Beiheft. Da hätte man sich wirklich mehr Mühe geben können. Aufgrund von Kikis Talent und der eingängigen Songs gibt es aber immer noch vier Punkte.

Boots
Boots
Preis: EUR 19,44

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Boots passen Nancy perfekt, 30. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Boots (Audio CD)
Ein super Debütalbum! Nancys Gesangskarriere dümpelte Anfang der 60er Jahre dahin, ohne, dass sich was tat. 1965 machte sie die Bekanntschaft des Sängers, Songwriters und Produzenten Lee Hazelwood und das war der Ausgang einer steilen Karriere. Die Mischung von Nancy und Lee brachte einen unglaublich eindrucksvollen und frischen Musikstil. Die Kollabo veränderte (verbesserte) ihren Stil, ihren Look und ihre Einstellung. Lee verhalf ihr zu diesem sexy Image; er riet ihr, tiefer als bei ihren bisherigen Aufnahmen zu singen und er schneiderte ihr fortan Songs auf den Leib, die ins Schwarze trafen. Schon die erste Zusammenarbeit, die Single "So Long, Babe", brachte 1965 den gewünschten Erfolg: Es war Nancys erster Charterfolg in den Staaten. Es folgte 1966 ihre erste LP "Boots", die eine Mischung aus Hazelwood-Kompositionen, Stücke anderer Songwriter und einiger Coverversionen enthielt. Herzstück ist natürlich "These Boots Are Made for Walkin'", das Lied, mit dem man sie bis heute assoziiert. Es swingt und begeistert bis heute. Weitere Highlights sind wie gesagt "So Long, Babe", das etwas im Country-Stil daher kommt und das ich immer mehrmals hintereinander hören muss :-) sowie die Hazelwood-Ballade "I Move Around", die ein besonderes Feeling hat. Zu den wirklich interessanten Coversongs gehören Bob Dylans "It Ain't Me Babe", "Day Tripper" von den Beatles und "As Tears Go By", das die Stones für Marianne Faithfull geschrieben haben. Nancys Version ist anders als das Original und wirkt eher wie entspannte Lounge-Musik. Sie hat aus Coversongs immer etwas ganz anderes gemacht, das finde ich innovativ. Auf der CD-Version gibt es als Schmankerl vier Bonustracks, darunter "The City Never Sleeps At Night". Das war die B-Seite von "These Boots..." und zählt zu meinen absoluten Nancy-Favourites. Insgesamt ist dieses Album ein Spiegel des damaligen Musikgeschmacks und eines meiner Lieblingsalben von Nancy Sinatra. Sie hat darauf alles richtig gemacht. Danke, Nancy!!

Ein Student aus Uppsala
Ein Student aus Uppsala

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fröhlich, frisch und angenehm, 30. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Ein Student aus Uppsala (Audio CD)
Ich kannte von Kirsti immer nur den Song "Ein Student aus Uppsala", der ja ein recht bekannter Schlager ist und der mir auch ganz gut gefällt. Etwas überrascht war ich dann, dass sie eine recht erfolgereiche Karriere in Westdeutschland hatte, die von Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre reichte. Und noch überraschter war ich, dass es ein komplettes Best-of-Album mit ihren ganzen deutschen Aufnahmen gibt. Ich habe es mir gleich bestellt und es seitdem sehr sehr oft gehört. Mir gefallen eigentlich fast alle Songs auf der CD. Es geht mit dem Studenten aus Uppsala los, gefolgt von weniger bekannten, aber sehr lebensfroh eingesungenen, schwungvollen Nummern. Der Titel "Jimmy Brown" hat was, der könnte auch als Fußballsong durchgehen, ähnlich wie Wencke Myhres "Er steht im Tor". Eines meiner Lieblingslieder ist "Wie ein Wunder kam die Liebe", eine tragische Ballade, die fast, aber auch nur fast kitschig ist. Rita Pavone hat diesen Song auch aufgenommen, aber Kirstis Version überzeugt mehr. Hat jedenfalls eine tolle Melodie und Atmosphäre. Weiteres Highlight ist "Napoleon und Josefin", was durchaus zum Hit getaugt hätte. Kirsti hat ja auch eine weitreichende Grand-Prix-Vergangenheit, die hier gut vertreten ist. Mit "Pierre, der Clochard" (komponiert von Drafi Deutscher) ist sie 1970 zum deutschen Vorentscheid angetreten, wurde jedoch nur vierte. Auch auf der CD ist "Eins, zwei, drei", die deutschsprachige Version von "Oj, oj, oj, så glad jeg skal bli", womit sie 1969 ihr Heimatland Norwegen bei der Entausscheidung in Madrid vertreten hat. Kirsti ist einfach sympathisch und kann wirklich gut singen. Die Musik ist typischer Schlager, wie er zu ihrer Zeit dominierte, aber wenn man diese Musikrichtung mag, dann ist man mit dieser Sammlung wirklich gut bedient. Im Beiheft gibt es auch noch Fotos, Plattencover und eine kurze Zusammenfassung ihres Ausflugs in die deutsche Musikszene. Beide Daumen hoch!!

Best of Sandie Shaw,the Very
Best of Sandie Shaw,the Very
Preis: EUR 43,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine lange Liste toller 60ies-Songs, 1. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Best of Sandie Shaw,the Very (Audio CD)
Sandie Shaw war eine der erfolgreichsten britischen Teenage-Sängerinnen der 1960er mit einer langen Reihe von Hits. Ja ok, diese Songs werden keine Revolution herbei führen, haben keine politische Einstellung und werden das Leben von niemandem verändern (dafür gibt es andere Künstler). Trotzdem sind sie sehr unterhaltsam, angenehm und eine Freude. Dies ist typisch für diese Art von Musik aus den Sechzigern, sie sind oft unschuldig, heiter und manchmal etwas naiv -- haben aber immer perfekte Arrangements, tolle Soundeffekte und sind totales Entertainment. Diese Art von Musik gibt es heute einfach nicht mehr. Auf dieser CD finden sich viele Perlen wie die UK-Hits "Always Something There To Remind Me", "Long Live Love" (einer meiner Sandie Shaw-Lieblingssongs) und ihren viel gelobten Grand-Prix-Gewinnertitel von 1967, "Puppet On A String". Dazu kommen weniger bekannte Lieder wie das bezaubernde "Tonight In Tokyo", das frische "You've Not Changed" und "Together", das mit einem sehr intelligenten Text überzeugt. Zusätzlich zu ihren Hits aus den 60ern gibt's einige Coversongs aus den 70ern (z. B. Lynn Andersons "Rose Garden" oder Cat Stevens' "Father And Son") und einige ihrer Comebacksongs aus den 80ern wie "Hand In Glove". Ich bevorzuge ihre frühen Lieder, aber diese Sammlung stellt einen sehr guten Überblick über ihre musikalische Karriere dar -- daher volle Punktzahl.

Best of
Best of
Preis: EUR 12,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!!!!, 22. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Best of (Audio CD)
Diese kleine schottische Lady haut ja mal so was von auf die Pauke! Dies war die erste CD, die ich mir von Lulu zugelegt habe und ich kannte nur sehr wenige Songs von ihr. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass es sich um ähnliches Material wie von Sandie Shaw oder Marianne Faithfull handelt, die ja meistens eher mir Balladen und zarten Stimmchen auf sich aufmerksam gemacht haben. Aber Lulu knallt einem einen fetzigen Song nach dem anderen um die Ohren und jeder ist ein absoluter Ohrenschmaus. Ich war echt überrascht; mir gefällt das Album von Anfang bis Ende. Diese kleine junge Dame hat so eine Power in der Stimme, oft etwas kratziges und immer sehr viel Gefühl und Temperament. In dieser Best-Of-Sammlung finden sich viele Stücke, die sich super für 60er-Jahre-Partys eignen, z. B. "Can't Hear You No More", "Heatwave" oder "Can I Get A Witness". Auch ihre Debütsingle "Shout" (im Original von den Isley Brothers) ist ein Ohrwurm und das Zuhören macht echt Spaß. Aber Lulu kann auch langsamere, gefühlvollere Songs interpretieren, z. B. die hervorragende Ballade "Here Comes The Night" oder das melodiöse "She Will Break Your Heart". Auch ihre Coverversion des The Crystals-Hit "He's Sure The Boy I Love" kann sich hören lassen. Einziger Wehrmutstropfen: Ihr Grand-Prix-Song "Boom Bang-a-Bang" von 1969 fehlt... Trotzdem volle Punktzahl, denn Lulu ist einzigartig. Wie Lulu selbst singt: "That's goodie-good-good!!!"

The Very Best of Marianne Faithfull
The Very Best of Marianne Faithfull
Preis: EUR 6,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angenehm und melodiös, 16. Februar 2009
Insgesamt eine nette Sammlung; die frühen Songs von Marianne Faithfull gefallen mir wirklich gut. Die Ballade "As Tears Go By", geschrieben von Mick Jagger und Keith Richards, ist echt toll, sie wurde sehr schnell zum Ohrwurm. Der Song hat eine tolle Atmosphäre. Danach kommt gleich mein absoluter Favorit: "Come And Stay With Me" (1965) aus der Feder der unübertroffenen Jackie DeShannon -- ein Song, der auch nach fünf Mal hintereinander hören noch immer begeistert. Zu den weiteren Highlights gehören definitiv die beiden letzten Stücke "Go Away From My World" (toller Beat) und "Summer Nights" sowie der erstklassige Song "Is This What I Get For Loving You?" vom Musikgenie Phil Spector. Die gehören meiner Meinung nach zu den stärksten Songs dieser CD. Mariannes Version von "Monday, Monday" von The Mamas & The Papas ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, ihr fehlt der kalifornische Sommer- und Hippieflair des Originals und sie wirkt ein wenig kalt. Aber wenn man sich den Song etwas eingehender angehört hat, gefällt er einem doch. Insgesamt ist ihr Repertoire sehr gut, ihr hätten aber noch ein oder zwei energiegeladene Powersongs im Stil von z. B. Cilla Black gut getan. Daher nur vier von fünf Sternen.

Dusty: the Very Best of Dusty
Dusty: the Very Best of Dusty
Preis: EUR 6,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umwerfend!!!, 25. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Dusty: the Very Best of Dusty (Audio CD)
Meine erste CD von Dusty Springfield. Wer nur ihren Song "Son Of A Preacher Man" kennt, sollte sich ewas fortbilden und sich dieses Album holen. Diese Frau ist eine echte Künstlerin, die es schafft, jeder Komposition das richtige Feeling zu geben. Eine Wahnsinnsstimme und dazu herrliche 60ies-Songs. Ihre Combacktitel aus den 80iern gefallen mir nicht so, aber ihre zahlreichen Aufnahmen aus den 60iern können sich hören lassen. Am besten finde ich das dramatische "Goin' Back", das treibende "Twenty Four Hours From Tulsa" und -- mein ungeschlagener Favorit -- "Wishin' And Hopin'" (Ohrwurm!!!). Sehr gut ist auch das erste Stück des Albums, "I Only Want To Be With You", das ich bisher nur in der Version der Bay City Rollers kannte und von dem ich gar nicht wusste, dass es original von Dusty Springfield aufgenommen worden war. Das war noch Musik. Dazu gibts Fotos, eine kurze Zusammenfassung ihrer Karriere vom Musikhistoriker Johnny Rogan und die Chartpositionen ihrer Singles. Einziger Wehrmutstropfen: Es fehlt eines meiner Lieblinslieder von Dusty, nämlich ihre Interpretation des Goffin/King-Songs "Will You Still Love Me Tomorrow", der ursprünglich von den Shirelles veröffentlicht worden war. Trotzdem gibts die volle Punktzahl, denn Dusty rockt.

Musik vi minns...
Musik vi minns...
Preis: EUR 17,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante CD mit schwedischem 70ies-Pop, 25. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Musik vi minns... (Audio CD)
Lena Andersson ist keine international bekannte Sängerin, aber sie gehörte einst neben ABBA zu den Zugpferden von Polar Music, einem der damals bedeutendsten Plattenlabel Europas mit Sitz in Stockholm. Sie war in den frühen 70iern eine der bekannteren und erfolgreicheren Sängerinnen Schwedens, die mit einigen ihrer Singles großen Erfolg hatte. Man merkt, dass sie aus dem Polar-Music-Stall kam; sie wurde mit 15 von Stig Anderson entdeckt, dem Manager, Verleger und Co-Produzenten von ABBA (und Gründer von Polar Music). Sie interpretierte auch einige Kompositionen von Benny und Björn von ABBA, z. B. den Track "Barn" (Benny war auch ihr Produzent). Auf diesem Album finden sich ihre wichtigsten Songs, z. B. die erstklassige Ballade "Säg det med en sång", mit der sie 1972 beim schwedischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest antrat. Daneben hört man ihre größten Hits wie "Är det konstigt att man längtar bott nån gång", "Sol, vind och vatten" und "Jag kommer". Sie hat zudem einige ausländische Titel gecovert (in schwedischer Sprache), z. B. "Tom Tom Turn Around" von New World, "You've Got A Friend" von Carole King oder "Lost In France" von Bonnie Tyler. Ein paar ABBA-Songs hat Lena auch neu eingesungen, auf dieser CD ist z. B. ihre Version von "Hasta Mañana" zu hören. Eine tolle, klare Stimme und teilweise echt schräge Titel. Es gibt zwar einen Punkt Abzug, weil die englische Version von "Säg det med en sång" ("Better To Have Loved") sowie Lenas Version von Marianne Faithfulls "Scarborough Fair" fehlen und weil der Booklet-Text auf Schwedisch ist -- insgesamt ist dieses Album aber eine Rarität und eine ziemlich runde Sache, besonders für Fans von ABBA und Polar Music.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2011 1:56 AM MEST


Das Beste in deutsch (en Allemand)
Das Beste in deutsch (en Allemand)
Preis: EUR 8,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur einmalig, 17. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Beste in deutsch (en Allemand) (Audio CD)
Ich bin eher durch Zufall auf die Musik von France Gall aufmerksam geworden, ich kannte diese Sängerin anfangs gar nicht. Aus Neugier habe ich mir dann dieses Album mit ihren deutschen Songs gekauft und war total begeistert. Von Anfang bis Ende gefällt mir fast jedes Lied. Vor allen Dingen die witzigen Texte und France Galls charmanter Akzent gefallen mir. Ihr Stimme kann kindlich und quietschig sein, aber auch schmeicheln wie Sahne oder fast schon anmuten wie eine echte galante Chanteuse. Aber auch an der Qualität der Songs an sich gibt es auch überhaupt nichts auszusetzen, im Gegenteil. Super Ohrwurmmelodien, tolle Arrangements, stimmige Chorbegleitung und passende Einspieler, z. B. das Karnevalsstimmengewirr bei "Zwei Apfelsinen im Haar" oder das tropfende Wasser bei "Wassermann und Fisch". Alles im typischen Sixties-Sound. Sehr schön

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