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SirGod

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Eragon - Das Erbe der Macht (Eragon - Die Einzelbände, Band 4)
Eragon - Das Erbe der Macht (Eragon - Die Einzelbände, Band 4)
von Christopher Paolini
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade, 11. Dezember 2011
Es wäre so viel mehr möglich gewesen. Vieles wurde hier schon geschrieben und ich will nicht wiederholen was schon gesagt wurde. Für mich gibt es ein paar Punkte, die mir das Werk wirklich verleidet haben:

- Die ersten 600 Seiten des Buches sind nicht nur sinnlos, sondern auch sehr langweilig. Mich beschleicht das Gefühl, dass sie nur deshalb entstanden sind, um einen vierten Band zu rechtfertigen.

- Die ganzen Schlachten wirken lieblos und bleiben ohne Tiefgang. Es ist wirklich nur ein sinnloses Gemetzel ohne Inhalt und beinahe jedes mal muss Eragon gerettet werden. Sei es von Angela oder jemand anderem. Er wirkt komplett unfähig.

- Der ganze Handlunsstrang um Roran ist langweilig und lächerlich. Roran der Bauer ohne Kampfausbildung metzelt die Gegner zu hunderten nieder. Er wundert sich doch tatsächlich, dass erfahrene Soldaten seine waghalsigen Plänen mit Skepsis begegnen (frechheit so etwas!). Er hat bedenken, weil ein Junge vor seinem Zelt ermordet wird und bekommt eine kleine Sinnkrise, aber schon in der nächsten Szene denkt er ernsthaft darüber nach einen anderen Hauptmann der Varden zu töten, weil dieser nicht seiner Meinung ist. Sehr konsequent. Allgemein wirkt die Figur von Roran eifnach nur lächerlich. Entsprungen einem schlechten Heldenepos aus dem Mittelalter, gespickt mit Widersprüchen und unlogischen Handlungen.

- Der Endkampf zwischen Eragon, Murtagh und Galbatorix ist auch nicht gerade ein highlight. Viel Gerede, wenig Handlung. Plötzlich ein ganz simpler Zauber und Galbatorix ist besiegt. So muss das doch sein... oder etwa nicht?

- Der Hort der Seelen. Spätestens nachdem das Geheimnis der Drachenseelen aufgedeckt wurde, war für mich mehr oder weniger klar, was in diesem Hort aufbewahrt wurde. Warum Eragon das nicht erkennt, ist mir unversäntdlich. Schliesslich ist der Name Programm. Die Frage bleibt aber: Hätten all diese Drachen damals gegen Galbatorix und die Abtrünnigen gekämpft, hätten sie vermutlich gesiegt. Zumindest muss man dies als Leser so annehmen, denn eine sinnvolle Erklärung für das Gegenteil bleibt aus.

Es gäbe viele weitere Punkten, aber die meisten wurden schon von in anderen Rezensionen genannt. Alles in allem ist das Buch für mich einfach eine grosse Enttäuschung. Schade, ws wäre viel mehr möglich gewesen.

Mein Ratschlag: Leiht euch das Buch in einer Bibliothek aus, lest es und gebt es danach zurück. Es zu kaufen lohnt wirklich nicht!


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