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Rezensionen verfasst von
G. Müller "AlveoLara" (Koblenz)
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Feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes
Feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes
von Klaus Volkamer
  Taschenbuch

41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein genialer Brückenschlag, 18. März 2009
Was ich durch dieses Buch auch gelernt habe, war: Vertrauen zahlt sich aus, auch Vertrauen in wissenschaftliche Methoden, obwohl gerade sie seit hundert Jahren verhindern, dass das Thema Feinstofflichkeit und Äther in die Forschung einbezogen wird.
Dr. Klaus Volkamer hat sich an die schwierige Aufgabe gemacht, einer unvollständigen Wissenschaft, der heutigen Physik, unter Benutzung der vorhandenen Beschreibungsmittel, den Weg zur ihrer notwendige Ergänzung zu präsentieren. Eine undankbare Aufgabe, da die Wahrscheinlichkeit hoch ist, mit ungeeigneten Werkzeugen zu hantieren. Das ist so, wie wenn man in der Schiffswerft ein fertiges Unterseeboot zum Weltraumschiff umfunktionieren muss. Trotzdem ist es ihm erstaunlich gut gelungen. Aus dem Buch weht der seltene 'Hauch von Genialität'.

Ausgehend von seinen Recherchen über experimentelle Gewichtsanomalien, führte er selbst jahrelang eigene Wäge-Experimente durch. Sie bilden die experimentelle Grundlage aller Aussagen, sind genau beschrieben, mit allen Randbedingungen, und können jederzeit wiederholt werden. Nach diesem Nachweis kann endlich nicht mehr bestritten werden: Die unsichtbare feinstoffliche Welt hinterlässt Spuren in der grobstofflichen Materie, die man früher mangels Genauigkeit der technischen Mittel noch nicht messtechnisch erfassen konnte. Und wenn es doch Hinweise gab, dann wurden sie offenbar nicht verstanden. Dr. Volkamer findet Massequanten, und kann sie mithilfe der Quantentheorie über bekannte Grundkonstanten identifizieren. Er trifft auf positive und negative Massen, und kann jetzt erklären, warum in der Summe die feinstoffliche Materie so ,leicht` ist. Wir erfahren endlich Quantitatives darüber, während Qualitatives aus der spirituellen Literatur mittlerweile ganze Bibliotheken füllt.

Dr. Volkamer stellt fest, welche falschen Umkehrschlüsse im wissenschaftlichen Denken zur Ignorierung der feinstofflichen Ebene geführt hatten, denn für die alten Philosophen vergangener Jahrtausende gab es an ihrer Existenz keinen Zweifel.
Er fordert auf, die feinstoffliche Materieart auf breiter Basis wissenschaftlich zu erforschen, denn die praktischen Folgen der Negierung richten wachsenden Schaden an, da wir wegen der unnötigen Blindheit für feinstoffliche Vorgänge einerseits unwissentlich die Natur zerstören, andererseits gleichzeitig unsere körperliche und geistige Gesundheit verlieren. Wir erfahren im Buch reihenweise über bisher ungeklärte Phänomene, die nun nicht mehr in die Kategorie "Wunder" gehören, sondern logisch erklärbar werden. Über kollektives Bewusstsein wird gesprochen, im Zusammenhang mit zusammengerollten Spiralantennen in Nervenzellen. Auch auf überliefertes Vedisches Wissen wird hingewiesen, das im neuen Zusammenhang nicht mehr religiös erscheint, sondern die heutige Wissenschaft in den Schatten stellt.

Alle seine Begründungen sind logisch nachvollziehbar, in sehr vielen Fällen mathematisch untermauert. Er kann den Teilchenzoo der Kernphysiker auf geometrische Konstrukte aus feinstofflichen Wirbelpaaren zurückführen und alle experimentell ermittelten Massen in guter Näherung berechnen. Auch für die feinstoffliche Materie berechnet er quantitative Größen wie Dichte und Geschwindigkeit. In seinem ausführlichen Anhang zur Theorie schreckt er weder vor der Quantenfeldtheorie noch vor der Allgemeiner Relativitätstheorie und ihren kosmologischen Ablegern zurück. Er geht von wenigen neue Grundannahmen am Ausgangspunkt aus, die nicht im Widerspruch zum bekannten Formalismus stehen, und schon erscheinen verblüffend viele Treffer, die nahelegen, dass ein wissenschaftlicher Weg auf der Basis unserer bekannten Physik möglich ist. Die alten offenen Fragen werden plötzlich beantwortbar, und die Quantenphysik bekommt endlich einen anschaulichen Hintergrund, ihre Mysterien verschwinden. Dank Dr. Volkamers Forschungsleistung kann sie jetzt vervollständigt und (für meine Begriffe) dann ersetzt werden. Dieser Weg ist gangbarer als ein einsamer Neuanfang, wie es von spiritueller Seite schon zu lange erhofft wird. Ein völlig neues Weltbild für die Mehrheit der Menschen kündigt sich an, mit einer ganzheitlichen Wissenschaft. Albert Einstein hätte Herrn Dr. Klaus Volkamer bestimmt gratuliert. Es gibt nicht viele, die wirklich den Namen Wissen-schaft-ler verdienen. Dr. Klaus Volkamer ist einer von ihnen.

Einzig die Darstellung ist manchmal etwas unübersichtlich. Einige wichtige Gleichungen sind im Text versteckt, die Gliederung ist optisch schwer zu erkennen, sicherlich eine Nebenwirkung seiner angenehm-demütigen Denkhaltung.

Gabi Müller
Diplomphysikerin, Heilpraktikerin
09.03.09


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