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Rezensionen verfasst von
M. Schuh
(REAL NAME)   

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Best Exotic Marigold Hotel 2
Best Exotic Marigold Hotel 2
DVD ~ Dame Judi Dench
Preis: EUR 12,99

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweiliger Film mit hohem Fremschämanteil, 22. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Best Exotic Marigold Hotel 2 (DVD)
Zunächst eine Info zur Einordnung meiner Rezension: Ich fand den ersten Teil von Best Exotic Marigold Hotel sehr gut und auch im zweiten Teil gibt es an den wunderbaren Schauspielern wenig auszusetzen.

Warum bekommt der Film trotzdem von mir diese schlechtmöglichste Wertung?

Weil es lange keinen Film mehr gab bei dem ich mich so sehr gelangweilt habe wie bei Best Exotic Marigold Hotel 2. Der erste Teil hat eine wunderbare Geschichte erzählt. Eine Gruppe älterer Menschen, die aus unterschiedlichen Motiven einen Neuanfang wagen und dort mit den Eigenheiten Indiens konfrontiert werden und versuchen ihren Platz und auch ihren Sinn im Leben neu zu entdecken und zu erfinden. Jeder einzelne der Protagonisten hatte seine eigene charmante Geschichte und als Zuschauer wurde man von den kleinen Weisheiten, die sich hinter diesen Geschichten verbargen mitgerissen.

Der zweite Teil kann hiervon rein gar nix retten. Aus dem liebenswürdigen, lebensbejahenden Hotelbesitzer Sonny (Hier in Indien haben wir ein Sprichwort: Am Ende ist alles gut, oder es ist noch nicht das Ende) ist ein müder Abklatsch von Basil Fawlty aus Fawly Towers geworden. Ein egozentrischer, unfähiger Mensch mit Hang zum Größenwahnsinn, der allen vor den Kopf stößt und von irgendwem gerettet werden muss.

Apropos Fawlty Towers: Auch die gesamte Hintergrundgeschichte ("Hotelinspektor") finden sich dort wieder. Natürlich nicht nur dort, schließlich ist die Geschichte weder orginell noch sonderlich phantasievoll.

Auch die anderen Personen bleiben blass. Während Muriel Donnelly (Maggie Smith) im ersten Teil noch eine interessante Entwicklung durchlief, bleibt im zweiten Teil nur noch eine sprücheklopfender Schenkelklopfer übrig.

Auch von den positiven Romanzen der anderen Figuren ist wenig vernünftiges übrig geblieben. Überhaupt setzt der Film zum Großteil auf den Faktor Fremdschämen, beobachtet man doch die Protagonisten, wie sie mehr oder weniger tollpatschig durch ihren Alltag stolpern. Natürlich dürfen dieses mal auch die Bollywood typischen Tanzszenen nicht fehlen. Gemischt mit diversen "coolen" Autoszenen bleibt einem außer einem herzhaftem Gähnen wenig übrig.

Insgesamt kann der Film kaum etwas vom Charme und den kleinen Weisheiten seines Vorgängers bewahren. Der Versucht dafür den Humor und Romanzen-Anteil zu erhöhen ging in meinen Augen schief. Aber Humor ist nunmal etwas Subjektives und dementsprechend kann diese Entwicklung dem ein oder anderen ja durchaus entgegen kommen.

Ich bin an diesen Film mit wenig Erwartungen rangegangen, schließlich rechnet man irgendwie mit soetwas, wenn man sich die Fortsetzung eines eigentlich abgeschlossenen Films anguckt. Umso trauriger, dass der Film es geschafft hat mich trotzdem noch zu enttäuschen. Trotz der genialen Schauspielerriege kann ich daher zu keinem anderen Ergebnis kommen als von diesem Film abzuraten.


The Elder Scrolls V: Skyrim
The Elder Scrolls V: Skyrim
Preis: EUR 19,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unzeitgemäßes Rollenspiel, 17. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim (Computerspiel)
Es war Anfang des neuen Jahrtausends. Zwei Spielreihen fesselten mich wochenlang an den Computer: Zum Einen war das die Gothic-Reihe, die mich Dank einer wahnsinnig lebendigen Welt fesseln konnte. Und zum Anderen erschien The Elder Scrolls III: Morrowind, ein Spiel, das mich alleine schon durch seine epischen Ausmaße begeisterte.

13 Jahre später muss ich feststellen, dass weder Risen noch Skyim irgendwelche Begeisterungsstürme in mir wecken können. Zu viel hat sich seitdem getan. Vampire Bloodlines hat neue Maßstäbe in der Glaubwürdigkeit der Spielwelt gelegt. Dragon Age 1 eine epische Story erzählt und mich emotional an meine Partymitglieder gefesselt. The Witcher ist ein erschienen: Ein Spiel, dass mich überall vor moralische Entscheidungen stellt.

In dieser Situation treffe ich auf Skyrim. Schon beim Intro fühle ich mich zurück versetzt. Ich starte als Gefangener, habe von nix eine Ahnung und eigentlich ist das auch egal, weil mir der Typ da sagt, dass ich irgendwas für ihn tun soll. Machen wir mal: Gibt zwar keine Erfahrungspunkte - denn die gibts wie immer nur für Aktionen und nicht für abgeschlossene Quests - , aber irgendwo muss ja schließlich anfangen.

Was folgt ist ein Spiel, dass die selben positiven Eigenschaften wie auch schon Morrwind hat. Eine riesige Spieltwelt, ein Levelsystem bei dem ich mir Denke: Ein bißchen mehr geht noch!

Leider hat es aber auch die alten Schwächen geerbt. So groß die Welt auch ist, so steril fühle ich mich doch. Die ganze Welt wirkt auf mich unglaubhaft. Der gesamte Boden besteht eigentlich nur aus Höhlensystemen. So richtig wirtschaftlich funktionierend scheinen die Städte auch nicht. Bis auf einen Schmied und ein paar Händlern scheint keiner so richtig einem produktivem Gewerbe nach zu gehen. In manchen Städten erzählt man mir was von Slums und Altagsrassismus, aber so richtig was davon sehen kann ich auch nicht.

Überhaupt ist mir das auch alles ziemlich egal. Da wird in einer Skript-Sequenz einer vor mir abgestochen. Puh! Sollen sie doch. Hätten eh nur ein paar Standardsätze für mich auf Lager gehabt. Überhaupt ist mir das alles relativ egal! Wichtig ist nur, dass ich noch ein bißchen besser werde, ein bißchen mehr Gold bekomme, meine Ausrüstung perfektionieren kann.

Die ersten 20 Stunden geht das ganz gut. Machr durchaus Spaß! Dann stellt sich jedoch immer mehr Wiederholung ein. Hier noch schnell ein Baditenlager ausräuchern, dort noch schnell mich durch einen Dungeon durchmetzeln. Mal eben noch ein neues Haus kaufen. Zwischendurch gibts es immer mal wieder kleinere Highlights. Eine wunderschön designte Szene. Eine interessante Quest, aber im großen und Ganzen bleibt das Spielgefühl immer gleich.

Ich beginne mich zu fragen, ob das was ich hier tue einen Sinn hat. Irgendwie kann ich da auch gleich wieder Pokemon spielen. Hat zwar nicht so ne schöne Grafik und der Sound kann auch nicht ganz mithalten, aber das Prinzip ist das selbe. Noch ein Pokemon mehr sammeln, noch ein Level aufsteigen, noch eine neue Atacke lernen.

Irgendwann lege ich Skyrim dann weg. Liegts an dem Spiel? Liegts an mir?

Skyrim kann sicherlich auch heute noch viele Menschen fesseln. 13 Jahre nach Morrowind ist es mir aber zu wenig. Zu wenig Storry, zu wenig Einfluss, zu wenig Emotionen, zu wenig Charakterentwicklung, zu wenig Glaubwürdigkeit. Skyrim funktioniert als Spiel nichtmals schlecht. Hier noch ein bißchen was steigern, da noch eine Gegend erkunden. Für ein paar Stunden kurzweise ist das vollkommen ausreichend. Aber mehr als 30 Stunden in das Spiel zu investieren? Dafür ist es mir zu wenig! Dafür artet es irgendwann sogar schon fast in Arbeit aus. Der Wunsch zu perfektionieren, aber ohne wirklichen Spaß zu haben. Im Jahr 2015 erwarte ich einfach ein bißchen mehr...


The Book of Unwritten Tales 2 - Standard Edition
The Book of Unwritten Tales 2 - Standard Edition
Preis: EUR 21,97

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Manchmal ist weniger mehr!, 19. April 2015
So, endlich habe ich die Zeit gefunden BOUT2 durchspielen zu können. Und Zeit braucht man defintiv, denn BOUT2 ist lang! Ziemlich genau 24 Stunden dauerte es bei mir bis der Abspann über den Bildschirm lief. Was erwartet einen aber in dieser Zeit? Hier möchte ich im folgenden ein paar Einschätzungen abgeben, die vermutlich nicht von jedem hier so geteilt werden.

Grafik (5/5):
Kommen wir direkt zum dem am leichtesten zu bewertendem Aspekt. Die Grafik ist schön! Die Szenen sind detailliert und liebevoll gezeichnet und schaffen es eine angemessene Stimmung zu erzeugen. Bei mir traten leider noch ein paar kleinere Anzeigebugs auf bei denen Objekte an der falschen Stelle hängen blieben. Zusätzlich muss man auf der niedrigsten Grafikstufe aufpassen, denn hier verschwinden Lichteffekte die zum Teil zur Lösung der Rätsel benötigt werden. Wäre schön, wenn hier noch nachgebesserter werden könnte. 5 von 5 Punkten.

Sound (4/5):
Sowohl Soundtrack als auch Sprechqualität sind - bis auf gelegentliche Soundaussetzer - auf sehr hohem Niveau und einfach nur gut gemacht. Trotzden kann ich hier keine 5 Punkte verteilen. Hierfür gibt es zwei Gründe, die eng miteinander zusammenhängen. Zum Einen ist mir die Musik zum Teil zu dominant. So schön sie im ersten Moment auch ist: man verbringt einfach einige Zeit an den gleichen Orten und nach einer Weile fand ich sie bei einigen Szenen dann schlichtweg anstregend und habe die Musik dann deutlich runter gedreht. Zum Anderen sind mir bei den Sprechern teilweise zu viele nervige Stimmen dabei. Das ist natürlich storytechnische pure Absicht der Macher, aber in Verbindung mit der Musik fand ich es teilweise doch etwas anstrengend. Daher gibt es hier einen subjektiven Punkt Abzug.

Rätsel (3/5):
Hier verbirgt sich meiner Meinung nach eine der größten Schwächen von BOUT2, denn die Rätsel können nicht immer überzeugen. Grundsätzlich muss man festhalten, dass die Rätsel auf einem sehr einfach Niveau sind. Einer der Gründe warum mir BOUT1 so gut gefiel war auch, dass die Rätsel hier nicht in totale Denk-Kopfnüsse ausgeartet sind. BOUT 2 setzt diesen Weg fort, macht es aber dem Spieler teilweise zu leicht. Oftmals sind die Lösungen so offentlichtlich, dass bei mir kein Hochgefühl fürs Lösen aufkam. Insgesamt laufen viele Rätsel darauf hinaus, dass man zum X-ten mal zum richtigen Zeitpunkt mit Person Y reden muss und sie gibt einem dann Item oder Hinweis Z. Teilweise erscheinen Charaktere, die einem Weiterhelfen auch erst, wenn man zum richtigen Zeitpunkt zum richtigen Ort geht (z.B Timmy). Aus Story-Sicht sogar nicht unpassend, denn so bleiben die Helden durchaus bodenständig. Nichtsdestrotrotz anstregend, da man auf diese Art gezwungen wird immer wieder die selben Orte und Charaktere abzuklappern, sobald man nicht weiter kommt. Zusätzlich ist man auch in der Wahl Gegenstände miteinander zu kombinieren stark eingeschränkt. Selbst bei - meiner Meinung nach - relativ logischen Versuchen bietet einem das Spiel teilweise einfach keine Kombinationsmöglichkeit an. Besser und witziger wäre es gewesen hier die Figuren Kombinationsversuche stärker kommentieren zu lassen. Leider sind die Rätsel Abläufe auch nicht 100% bugfrei. Aussetzer, die das Weiterspielen verhindern wurden zum Glück schnell korigiert. Aber es gibt noch diverse Stellen an Figen der Story (also dem aktuellen Wissenstand) vorweg greifen oder hinterherhängen. Insgesamt fand ich hier BOUT 1 deutlich besser.

Geschichte/Dialoge (4/5):
Die Kurzfassung lautet: Die Geschichte fängt sehr schleppend an, dreht dann aber stark auf bevor sie abschließend sehr offen endet. Gerade zu Beginn des Spiels konnte mich BOUT 2 sehr wenig fesseln. Der Grund dafür ist, dass die Story im Vergleich zu Rätseln und "lustigen" Gesprächsoptionen extrem dominant ist, aber ohne wirklich vom Fleck zu kommen. BOUT2 begeht meiner Meinung nach hier zwei Fehler. Zum Einen soll versucht werden der Spagat zwischen BOUT-Neulingen und Bout-Kennern zu meistern. Gerade am Anfang lauern extrem viele Rückblicke auf Ereignisse in BOUT1. Als Kenner fand ich das relativ langatmig. Als Neuling würde ich aber trotzdem dazu raten erst Teil 1 zu spielen, denn BOUT2 baut so stark auf seinem Vorgänger auf, dass man hier doch vielen versäumt, wenn man den ersten Teil weglässt. Zum Anderen baut uns das Spiel am Anfang einen Teil der Story sehr lange auf, der im Laufe der Geschichte immer weiter in den Hintergrund gedrängt wird. BOUT2 bleibt immer ganz klassisch bei seiner Einteilung in Gute/Böse Charaktere. In einem Adventure erwartet ich auch eigentlich nicht mehr, aber dann brauch ich auch keine stundenlangen Monolge in denen mir die Figuen ihre Weltansich erklären. Ein kurzes und prägnantes: "Ich will die Welt beherschen" tut es dann auch schon. Richtig fesseln konnte mich die Geschichte somit eigentlich erst ab dem 4.ten von 5 Kapiteln. Dafür hat es mich dann aber auch entgültig gepackt und ohne große Pause muss ich bis zum Ende durchspielen um zu wissen wie es ausgeht. Hier ist dann alles dabei: Romantik, Weltretten und auch sonst alles was ein epische geschichte ausmacht. Das Ende selber ist dann leider wieder recht unbefriedigend. Eigentlich weiß man am Ende gar nix. Insbesondere ist schade, dass man auch über die - in den ersten 3 Kapiteln mühevoll aufgebauten - Nebencharaktere überhaupt nix mehr erfährt. Sicherlich wird es hier in BOUT3 ein wiedersehen geben in denen uns alle wieder einmal stundenlang ihren Lebenslauf präsentieren werden.

Ein weiteren Mako der langsam aufbauenden Story ist, dass dementsprechen auch die Szenen sehr stark recycelt werden. Diverse Orte werden in abegwandelter Form immer wieder präsentiert. Zwar können diverse Szenen auch hier immer wieder stark Punkten aber so richtig interessant wird nach dem Beginn eigentlich erst wieder in Kapitel 4 und 5.

Die Dialoge selber sind - wenn man von den langen Story-Monologen absieht - wie auch schon bei BOUT 1 auf sehr hohem Niveau. Es ist ein bißchen schade, dass dieser Punkt hier in meiner Bewertung so einsam und kurz steht, denn eigentlich sind es ja die Dialoge, die ein Adventure und insbesondere BOUT erst so richtig liebenswürdig machen. Daher sei hier noch einmal angemerkt, dass BOUT 2 eben wie auch schon sei Vorgänger hier einfach seine große Stärke hat.

Humor (keine Wertung):
"Humor ist wenn man trotzdem lacht"
Der Humor ist meiner Meinung nach wohl DER Kernpunkt der BOUT-Spiele. Ich will hier keine Wertung zu abgeben, denn Humor ist dafür einfach doch etwas viel zu persönliches. Ich habe die "Qualität" der Witze als schwankend angesehen. Es gab viele Stellen an denen ich laut los lachen musste, aber auch einige an denen ich die Augen gerollt habe. Versuche ich diesen subjektiven Eindruck zu objektivieren ist mir folgendes Aufgefallen: Gerade im ersten Teil des Spiels werden verstärkt Anspielungen auf "neuere Serien" und Filme genommen. Hierzu zählt z.B. Game of Thrones, Big Bang Theory und Scrubs. Vermutlich sind mir hier auch zig andere Anspielungen durch die Lappen gegangen, Zusätzlich wirken diverse Witze eher aufgesetzt im Sinne von: Man klickt einen Ort an und dazu sagt dann die Figur ein lustiges Sprüchlein mit Anspielung auf XY auf. Im Laufe des Spiels wird der Humor und auch die Anspielungen eher wieder Rollenspielerhaft, bzw. "klassisch" (Vampire...). Insgesamt war mir in der ersten Hälfte des Spiels der Humor daher oft zu sehr "Holzhammer" und zu wenig ins Spiel eingebunden. Nicht falsch verstehen: Auch hier hat BOUT2 seine durchaus genialen Momente, aber es bliebt eben auch relativ viel "Durchschnittskost" übrig.

Fazit: Das Fazit habe ich im Titel der Rezension eigentlich schon vorwegenommen: "Manchmal ist weniger mehr!". BOUT 2 hat mir einer Spielzeit von 20-25 Stunden für ein Adventure epische Ausmaße. Diese Spielzeit erkauft sich das Spiel aber einigen Längen in der ersten Spielhälfte. Extrem lange Dialoge, die versuchen in die Welt einzuführen ohne die Story wirklich voranbringen. Recycling von Spielszenen. Und viele aufgesetzt wirkende Witze. Erst in der zweiten Spielhäfte schöpft BOUT 2 sein Potential dann vollkommen aus. Hier werden tolle Szenen gezeigt und die Story weiß zu fesseln. BOUT 2 hat das Glück, dass es im Laufe des Spiels besser wird, sodass man ihm seine Längen am Ende schon wieder verziehen hat. Für die 5 Sterne reicht es bei mir dafür dann aber nicht ganz.


Opinel Outdoortaschenmesser, orange, 254269
Opinel Outdoortaschenmesser, orange, 254269
Preis: EUR 19,75

5.0 von 5 Sternen tolles Messer, 19. März 2015
Einsatzbereich für mich: Allzweckmesser auf Trekking und Wandertouren.

Ich war bislang kein Freund von Opinel nachdem ich bei einer Holzgriff-Variante trotz diverse Tricks kaum noch eine Chance hatte das Messer zu öffnen. Ärgerlich besonders, wenn man gerade unterwegs auf einer Tour ist. Für mich als Messer-Laie macht dieses hier fast alles richtig. Der Klappmechanismus funktioniert gut, die Klinge taugt was und war bei mir auch von Anfang an scharf und auch der gezackte Bereich hat mir in diversen Situationen das Leben erleichtert. Für den Preis und meinen Anwendungsbereich ein perfekter Kauf.


Madame Mallory und der Duft von Curry
Madame Mallory und der Duft von Curry
DVD ~ Helen Mirren
Preis: EUR 9,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bißchen zu viel des Guten..., 10. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Madame Mallory und der Duft von Curry (DVD)
Madame Mallory ist ein Film, der mich etwas zwiegespalten zurücklässt. Auf der einen Seite ist der Film einfach nur charmant erzählt. Eine indische Familie, die nach einem Schicksalsschlag versucht sich in Europa ein neues Leben aufzubauen. Gerade zu Beginn geizt der Film nicht mit einer gesellschaftskritischen Note und schafft es so einen Kontrast zwischen durchaus ernsten Themen und gut pointierten Witzen aufzubauen. Unterlegt ist das ganze mit wunderschönen, idyllischen Bildern, die einem geradezu den Geruch der Küchengerichte in die Nase treiben.

Leider versäumt es "Madame Mallory und der Duft von Curry" in der zweiten Hälfte ein bißchen diesem Weg treu zu bleiben. Stattdessen wird immer noch ein zusätzliches Klischee oben drauf gepackt. Was dabei herauskommt ist ein Wohlfühlfilm an der Grenze zum Fremdschämen.

Fazit: Wer es schafft sich auf eine sehr vorhersehbare Story mit übermäßigem Kitschanteil einzulassen, der wird mit wunderschönen Bildern und eine Art "Mini-Urlaub" belohnt. Wohlfühlkino in Perfektion quasi. Wer jedoch überraschende Storywendungen mag und bei Filmen generell dazu neigt "Musste das nun auch noch sein?" zu denken, dem sei ein bißchen vor der zweiten Hälfte gewarnt.


Stein und Flöte: und das ist noch nicht alles
Stein und Flöte: und das ist noch nicht alles
von Hans Bemmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und das ist noch nicht alles..., 2. Januar 2015
Wie schreibt man eine Rezension über ein Buch, das ich mit jedem mal lesen neu zu verstehen beginne? Stein und Flöte begleitet mich nun schon seit vielen Jahren. Geschenkt bekommen habe ich es in meiner Jugend, als meine Mutter verzweifelt Alternativen zu Herr der Ringe und Harry Potter am suchen war.

Mein Erstes Mal mit Stein und Flöte war ernüchternd. Die Geschichte las sich sehr zäh. Der Zugang fiel mir, der ich meine Zeit mit "klassischer Fantasyliteratur" vertrieb einfach schwer. Die Hauptgeschichte zog sich hin, der Held war so ganz anders als wie Helden sein sollten. Anstatt die Welt zu retten und die Liebe zu finden ging vielmehr alles was er anfasste schief.I mmer wieder zwischendurch wurde die Haupthandlung von Zwischengeschichten unterbrochen. Das Buch wirkte wie Stückwerk. Nach dieser ersten Erfahrung verschwand Stein und Flöte für einige Jahre in meinem Bücherregal.

Als ich das Buch schließlich wiederentdeckte und zum zweiten mal las, betrachtete ich es mit anderen Augen. Anstatt einer Fantasygeschichte las ich ein Märchen. Ein Märchen? Eine Vielzahl von inneinander verschachtelten Märchen. Geschichten von lustigen Wasserwesen und bösen Wölfen. Geschichten so liebevoll erzählt, dass ich mich fragte, wie ich die Schönheit der Sprache beim ersten mal lesen nicht wertschätzen konnte.

Irgendwann später wollte ich diese Sammlung schöner Märchen ein weiteres mal lesen. Aber nun war es weniger die oberflächliche Geschichte, die erzählt wurde sondern vielmehr das was hinter den Märchen steckte, dass mich faszinierte. Nicht die Wasserwesen waren es nun auf die mein Blick beim lesen fiel, sondern vielmehr die Moral, die die Geschichte vermitteln wollten. Geschichten, die davon erzählen wie Völker miteinander Leben und Menschen miteinander umgehen sollten.

Noch immer lese ich heute Stein und Flöte gerne. Manchmal das Buch als Ganzes für mich alleine, manchmal lese ich auch andereren einzelne Geschichten aus dem Buch laut vor. Lese ich es allein sind es aber nicht mehr die Märchen, die im Vordergrund stehen, sondern vielmehr ist es der Hauptprotagonist Lauscher, der versucht seinen Platz in der Welt zu suchen. Der als junger Mann, ausgerüstet mit einem magischen Stein und einer Flöte, auszieht um sich selber zu finden. Dann frage ich mich, ob ich das Buch nicht all die Jahre zuvor falsch gelesen habe. Ist es nicht vielmehr die Suche nach dem Sinn, die Suche nach dem guten Leben von dem dieses Buch handelt? Lauscher, der so viele Jahre lang umherirrt ohne zu Wissen, wo er eigentlich hingehört. Der eigentlich seinen Platz schon lange gefunden hat und dies doch nicht erkennt. Und der erst im Alter sein Leben reflektiert betrachtet und seine Handlungen wirklich beurteilen kann.

Stein und Flöte ist so vieles:
Ein Fantasybuch
Eine Märchensammlung
Ein Buch über das Leben

Und ich bin mir sicher, dass ich beim nächsten Lesen feststellen werde: Und das ist nich nicht alles....


Sommersturm
Sommersturm
DVD ~ Robert Stadlober
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 14,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein typisch deutscher Film!, 31. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Sommersturm (DVD)
Will man in Deutschland einen Film dehen, der von vielen Rezensenten auf Amazon gut bewertet wird nehme man folgende Zutaten:

1) Eine recht überschaubares Thema, wie "Coming Out - Homosexualität"
2) Ganz viele Dialekte wie Sächsisch und Bayrisch
3) Witze auf Niveau Marke "Eingeklemmte Vorhaut"
4) Ein Paar Brüste

Heraus kommt dann irgendein pseudo kulturell-intellektueller Film, der irgendwie zum Nachdenken anregen soll, aber eigentlich ziemlich platt und langweilig ist. Schauspielerische Leistung ist teilweise in Ordnung und die Kamera fängt einige schöne Bilder ein, weshalb der Film den zweiten Stern noch erhält.

Fazit: "Ein Film für 14 Jährige"


KOSMOS 691752 - Der Hobbit - Das Spiel zum Film
KOSMOS 691752 - Der Hobbit - Das Spiel zum Film
Wird angeboten von Sirius_trade
Preis: EUR 29,57

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Kooperationsspiel, 27. Dezember 2014
Ich habe das Spiel an einen Menschen mit Hobbit-Begeisterung verschenkt und hatte mir vom Spiel selber nicht wirklich viel erhoft. Überraschenderweise hat es sich jedoch als grundsolides Kooperationsspiel herausgestellt. Kooperationsspiele bezeichnet solche Spiele bei denen alle Spieler ein gemeinsames Spielziel haben und auch gemeinsam gewinnen oder verlieren. Das große Problem solcher Spiele ist, dass oftmals ein "Stratege" die Kontrolle über das Spiel an sich reißt und am liebsten jeden Zug sämtlicher Spieler diktieren würde. Da der Hobbit aber ein recht einfaches Einstiegslevel hat, bekommen hier auch unerfahrenere Spieler durchaus ihre eigene Gestaltungmöglichkeit.

Zwei Probleme bringt das Spiel jedoch leider mit sich:
1) Die Anleitung weist einige Ungenauigkeiten bzwl. Lücken in der Regelauslegung aus
2) Das Spiel ist für gedanklich stärker mitspielender Spieler viel zu einfach. Selbst mit mehreren groben Patzern beim Spielen kann man meistens noch gewinnen. Um den Langzeitspaß zu erhöhen haben wir daher die Regeln zusätzlich verschärft.

Fazit: Insgesamt ist der Hobbit ein einfaches Kooperationsspiel, dass sowohl für Hobbit-Liebhaber als auch für Spieler, die in in diese Art der Spiele reinschnuppern möchten bestens geeignet ist. Das Spielkonzept ist für ein Lizenzspiel durchaus vernünftig, jedoch nun auch weit davon entfernt ein Meilenstein der Spielegeschichte zu sein, den man unbedingt haben muss. Dazu kommen leider einige Schwächen bzgl. der Spielanleitung. Insgesamt 4 Sterne für ein solides Spiel mit Hobbit-Lizenz


Luna (Deluxe Edition)
Luna (Deluxe Edition)
Preis: EUR 13,49

60 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Schritt zurück und doch nach vorne, 8. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Luna (Deluxe Edition) (Audio CD)
Mit "Luna" ist nun das zweite Album der Gruppe Faun erschienen, dass in Zusammenarbeit mit Valicon entstand und bei Universal veröffentlicht wurde. Das erste Album dieser Zusammenarbeit "Von den Elben" stellte viele alte Faun-Fans auf eine harte Zuneigungs-Probe zu ihrer Lieblingsband. Die Kritik Album war zahlreich und hart: "zu schlechte Texte", "zu viel Schlager", "zu wenig Faun", so kann man es vielleicht zusammenfassen. Während sich die alten Fans vor entsetzen schüttelten und den großen Pan anflehten sie von der Krankheit "Universal" zu erlösen, die ihre Lieblingsmusik zu verseuchte, konnten tausenden von Neu-Faun- Fans nur ungläubig und den Kopf schütteln und fragten sich was an der wunderbaren Musik von "Von den Elben" denn auszusetzen sei. Diese kleine Einleitung beschreibt mein Dilemma bei der Bewertung von "Luna" - denn ich weiß, dass meine Meinung als alter Faun-Fan eben nicht unbedingt mehr repräsentativ für die potentiellen Luna-Käufer ist, aber natürlich kann und vor allem will ich eigentlich Faun nur aus dieser alten emotionalen Verbundenheit heraus beurteilen.

Als vorweggenommenes Fazit kann man zu "Luna" sagen, dass es auf der einen Seite wieder vielmehr Faun ist als beim letzten Album, aber gleichzeitig auch dieses Album den Einfluss - und meiner Meinung nach die Schwäche - der neuen Zusammenarbeit beibehält.

Wie auch bei "Von den Elben" kann man auch hier festhalten, dass das klanglich ein klares Album herausgekommen ist. Positiv bewerten möchte ich auußerdem, dass die Stimmen der zahlreichen Sänger und Sängerinnen weniger stark verfälscht zu sein scheinen. Gerade Katja Moslehner als "neue" Faun-Sängerin darf hier endlich ihre Künste beweisen und mit ihrer tollen Stimme beeindrucken.

Insgesamt hat das Album deutlich an schlager-hafteverloren:
- Im Vergleich zu den "Von den Elben" haben sich die Instrumental-Teile in den Stücken deutlich erhöht und sind vor allem fauniger. Endlich gab es wieder mehrere Passagen in den Stücken in denen ich die Augen schließen und mich in den Instrumenten verlieren. Gerade auch die Spieltechniken der einzelnen Musiker(insgebesondere Stefan an der Drehleier) kann man sehr klar heraushören. Leider kann jedoch nicht jede Instrimentalpassage mit seinem Rythmus überzeugen. Hier fehlt bei einigen Liedern noch klar die Rafinesse der alten Alben, man merkt einfach, dass die Arbeiten an "Luna" nicht - wie bei anderen Alben - 3 Jahre gedauert hat. Auch die Länge der Instrumentalteile ist im Vergleich zu älteren Alben immer noch sehr knapp. Es wirkt dadurch manches mal gequetscht und hektisch.
- Die Texte sind deutlich deutlich verbessert. Ausrutscher wie "Tanz mit mir" findet man auf "Luna" zum Glück nicht mehr. Allerdings muss ich auch hier festhalten, dass diese Verbesserung relativ betrachtet werden muss. Wie auch schon beim Vorgängeralbum fehlt es auch hier an der sprachlichen Vielfalt, die die anderen Alben noch aufweisen konnten: Es bleibt beim Deutschen und Lateinischen. Faun geht hierbei nach wie vor ein Teil ihrer interkulturellen Identität verloren. Die selbstgeschrieben Stücke können teils überzeugen "Wilde Jagd" zum Teil weisen sie aber auch wieder Passagen auf bei denen sich einem die Fußnägel kräuseln "Und nun bist du mein Anker/ im Rausch dieser Lage/ und dein Name wird mir zum Gebet"(Hekate). Bei der Auswahl der lyrischen Vertonungen scheiden sich wohl die Geister: Mir ist Eichendorff dann doch etwas zu kitschig, während andere sich hierüber sicherlich freuen werden
- Beim Thema Rythmus/Melodie/ Refrain zeigt sich am deutlichsten die Ambivalenz der Entwicklung seit dem letzten Album. Auf der einen Seite haben noch immer viele Lieder typische Pop-/Schlagerrefrains. Diese zerstören für mich auch einen Großteil des Hörvergnügens, gerade bei der ersten Hälfte der Lieder. Die Texte des Refrains sind in den meisten Fällen wenig gelungen, die Melodien viel zu eingängig. Zu sehr dominiert eine aufdringliche Taktvorgabe. Die Lieder folgen insgesamt einen recht einfachen Aufbau und der Übergang zwischen Strophen und Refrain ist für Faun einfach zu stark. Die Musik verliert ihr mytisch schwebenes und verkommt zu einfacher Pop-Musik. Auf der anderen Seite erkennt man jedoch einen deutliche Rückbesinnung auf die alte Faun-Musik. So sind die Refrains längst nicht mehr so dominant wie bei "Von den Elben". Insgesamt gibt es viel mehr Stücke bei denen man direkt am Anfang an die alten Alben erinnert wird. Abseits der Refrains sind viele Lieder dabei, die wirklich faunig sind: Stärkere instrumentalbegleitung, schönere Übergänge, klarerer Stimmen.

Nun möchte ich noch zu einem wirklich sehr erfreulichen Thema kommen: Bei "Von den Elben" gab es kein neues Lied (Andro und Elben also ausgeklammert), dass mich wirklich begeistern konnte. Auf "Luna" sind es zumindest 3:
1. Endlich gibt es eine Studio-Version von "Cuncti Simus". Eines meiner absoluten Lieblingslieder und die Version ist im großen und Ganzen auch sehr gelungen. Der schöne instrumental und gesangsteil von Sonja ist erhalten geblieben. Kritikpunkt ist, dass leider die Rahmentrommel zu leise ist.
2. "Die"Wilde Jagd" ist ein richtig schönes Faun Lied. Ein balladen-ähnliches Lied, musikalisch aus einem Guss mit schöner Symbolik
3. Bei "Era Escuro" darf Katja ihr volles Gesangspotential aufzeigen. Das erste Lied von Faun mit ihr, dass dem Akkustik-Setup zugeteilt werden kann und wird. Ich freue mich hier schon auf die erste Live-Version in einer Kirche

Wie ist mein Fazit als alter Faun-Fan? Im Gegensatz zu "Von den Elben" gibt es sehr viele positive Rückbesinnungen auf die alte Faun-Musik. Von den drei oben genannten Außnahmen abgesehen gibt es nur leider bei den meisten Liedern Kleinigkeiten, die mich leider aus der träumerischen Stimmung wieder rausreißen. Manchmal ist es ein Refrain, eine Textpassage oder ein aufdringlicher Chorgesang. Zu oft wird mir bewusst, dass die Musik insgesamt zu seicht(!) ist, mir Texte und Musik zu banal, zu beliebig(!) sind. Es sind diese Momente in denen ich zwar nicht mehr den Schlager aber eben den Pop im Album entdecke und der mich daran hindert mich voll und ganz auf das Album einzulassen. Genauso oft erlebe ich aber auch schöne Stellen das markante Drehleiherspiel von Stefan, das wunderschöne Flötenspiel von Fioana, das ruhige Harfenspiel von Oliver. Der Kauf des Album hat sich aber alleine für die oben genannten Stücke schon gelohnt.

Aus Sicht eines "Neu-Faun-Fans" ist es für mich leider diesesmal kaum möglich das Album zu beurteilen. Es bleibt, dass Faun eine wunderbare Band ist, die ihre Instrumente und Stimmen meisterlich beherschen. Ist dieses Album nun auf aber für so manchen Neu-Fan schon wieder zu folkig? Schrecken die instrumentalteile der Stücke eher aber oder kann man sich gerade an diesen erfreuen? Stellt der ein oder andere nun entsetzt fest, dass die liebe Schlager-Band auf einmal "freakige" Musik macht oder kann man sich an der Vielfalt der Instrumente erfreuen? Faun versucht mit "Luna" den Spagat zwischen Folk und Pop besser hinzubekommen als bei "Von den Elben". Ob ihnen dies gelungen ist, oder ob man nun beide Seiten der Musikliebhaber entäuscht hat werden die nächsten Monate zeigen.

Insgesamt bekommt das Album 4 Sterne von mir. Es ist defintiv musikalisch um längen besser als "Von den Elben" warum ich es auch besser bewerten möchte. Auf der anderen Seite ist es von einem Meisterwerk wie "Eden" immer noch weit entfernt und es gibt wenig Stücke auf dem Album, die mich wirklich restlos begeistern können.

Ich persönlich wünsche mir, dass auch viele Neu-Fans gefallen finden können an der Rückbesinnung, die Faun mit "Luna" anstrebt, das dieses Album nur der erste Schritt und uns mit dem nächsten Faun-Album dann wieder ein vollkommenes Meisterwerk erwarten wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 3, 2014 11:25 AM MEST


Vampire: Die Maskerade - Bloodlines
Vampire: Die Maskerade - Bloodlines

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Vampiren, Werwölfen und anderen Nachtgestalten, 31. März 2014
Hach was war das für eine Zeit als "Vampire - Bloodslines" erschien. Die Vorfreude auf dieses düstere Spiel war riesig und am Ende war es so voller Bugs, dass es unspielbar war. Schon seit Jahren ist dieses Problem jedoch dank einem ständig weiterentwickelten Fan-Patch fast vollständig behoben. Was bleibt ist ein Rollenspiel, an dem technisch war der Zahn der Zeit genagt hat, das aber trotzdem immer noch zu einem lohnenswerten Besuch in LA zur düsteren Stunde einlädt.

Was macht Vampire auch im Jahre 2014 noch so spielenswert? Startet man das Spiel landet man nach der Charakterauswahl in einem Intro, dass technisch hoffnungslos veraltet ist und auch wenig Charme versprühen kann. Taucht man dann jedoch in das eigentliche Spiel ein wird schnell deutlich, dass es auch heute kaum ein anderes Rollenspiel gibt, dass eine so dichte Atmosphäre aufweisen kann. Eine düstere Stadt wartet - abschnittsweise - darauf erkundet zu werden und diese hat es in sich. An jeder Ecke stößt man auf skurile Gestalten und liebevoll designte, gruselige Schauplätze. Menschliche Abgründe, die die Basis für so manchen Horrorfilm waren werden hier wieder aufgegriffen. Und überall dazwischen: Die Vampire und andere übernatürliche Gestalten, die überall ihre Finger mit drinnen haben.

Was folgt ist ein rasantes Abenteuer in dem sich gute Dialoge, spannende Erkundungstouren und knackige Kampfszenen abwechseln. Der Weg führt den "Helden" unter anderen in ein Geisterhaus, Gothicbars, einen Friedhof und viele andere Klische-behaftete und einfach nur toll inszenierte Orte, begleitet von einem oftmals brilliant passendem Hintergrundsound. Dazwischen immer wieder liebevolle Anspielungen auf andere Szene-Größen.

Leider geht dem Spiel meiner Meinung nach am Ende etwas die Luft aus, da es doch im letzten Spieldrittel stark durch Kampfszenen ausgedehnt wird und hier auch das recht schwache Balancing und KI den Spielspaß etwas trübt.

Wer über die altbackene Technik hinwegsehen kann den erwartet eines der atmospäristschen Computerspiele aller Zeiten. Somit trotz des schwächelnden Endes: 5 Sterne
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 4, 2014 5:02 PM MEST


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