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Dr. W.

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Nikon D610 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, AF-System mit 39 Messfeldern) nur Gehäuse schwarz
Nikon D610 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, AF-System mit 39 Messfeldern) nur Gehäuse schwarz
Wird angeboten von tech-versand
Preis: EUR 1.684,00

95 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feingetunte Vollformat DSLR für ambitionierte Amateure, 9. Dezember 2013
Rein technisch betrachtet ist die D610 ihrer größeren Schwester, der D800, sehr ähnlich. Bis auf den Sensor (24,3 statt 36,4 MP), das kleinere AF-Modul (39 statt 51 AF-Punkte) und die kürzeste Verschlusszeit (1/4.000 statt 1/8.000 Sek.) sind beide Kameras nahezu identisch. Im Vergleich zur fast baugleichen Vorgängerin, der D600, hat sich nur sehr wenig verändert. Wichtigste Neuerung ist die komplett neue Verschlusseinheit, die nun das teilweise vorhandene Staub-/Ölproblem der D600 beseitigt hat. Ansonsten handelt es sich durchwegs lediglich um technisches Feintuning im Detail.

Bereits bei der ersten Auslösung der D610 wird ein wesentlicher Unterschied zur D800 deutlich hörbar. Während die D800 mit einem metallisch harten Auslösegeräusch relativ laut ist, löst die D610 sanft und leise aus. Ein riesiger akustischer Unterschied!

Das Gehäuse der D610 ist hochwertig und robust (überwiegend Magnesium-/Aluminiumlegierung) verarbeitet. Das Top-Niveau der D800 erreicht sie allerdings nicht ganz. Dafür ist die D610 mit 850g (Gehäuse mit Akku) spürbar (ca. 150g) leichter als die D800. Sie ist von der Größe her auch etwas kompakter und liegt ausgezeichnet in der Hand. Im Vergleich zu den Nikon DX-Modellen ist das Gehäuse definitiv hochwertiger.

Das Design der D610 stammt - ebenso wie das der D800 (und eigentlich fast aller Nikon semiprofessional und professional DSLRs seit 1980) - vom renommierten italienischen Designstudio Italdesign (Giorgetto Giugiaro) aus Turin. Italdesign ist ja eigentlich hauptsächlich Automobildesigner und hat neben zahlreichen Design-Ikonen auch den VW Golf I (1974) gezeichnet. Heute gehört Italdesign zu 90 % über Lamborghini zum VW-Konzern. Ich empfinde das Design der D610 mit seinen durchgängigen Linien sowohl ästhetisch als auch funktional gelungen.

Der optische Sucher der D610 ist ein wahres Sahnestück und besteht aus einem hochwertigen Pentaprisma aus Glas, das genauso hell und groß ist, wie bei der D800. Der Sucher gehört sicher zum Besten, was der Markt derzeit bietet. Die Nikon Profimodelle (ab der D800) haben alle ein rundes Okular, während die D610 noch ein eckiges Okular hat. Für mich hat das runde Okular Vorteile beim Betrachten. Daher habe ich meine D610 entsprechend umgebaut. Hierfür bietet Nikon die runde Augenmuschel DK-3 an, die zusammen mit dem Okularadapter (von eckig auf rund) DK-22 und dem Okularschutzglas FM2/FE2 an der D610 angebracht werde kann.

Der LCD-Monitor ist relativ groß (3,2 Zoll) und sehr hochauflösend. Größere Displays werden aktuell nicht in Fotokameras verbaut. Der Monitor ist nicht klappbar, was für mich jedoch konstruktionstechnisch eher ein Vorteil (höhere Stabilität) ist.

Im Gegensatz zur D800 hat die D610 noch ein explizites Moduswahlrad für die Belichtungssteuerung. Neben den Programmen P, S, A, M hat die D610 auch eine Vollautomatik sowie 19 Motivprogramme (die in der Praxis weitaus bessere Ergebnisse liefern, als man gemeinhin annimmt). Außerdem stehen auch zwei praktische benutzerdefinierte Belichtungsprogramme zur Auswahl, die man selber programmieren kann. Die D610 hat - im Gegensatz zur D800 - auf der Vorder- und Rückseite der Kamera IR-Sensoren, mit denen der IR-Fernauslöser ML-L3 kabellos ausgelöst werden kann.

Meines Erachtens sind für die D610 die besonders lichtstarken (und teuren) 2,8 er Profi-Objektive nicht unbedingt erforderlich, um gute Bildqualität zu erhalten. Diese sind nämlich nicht nur sehr teuer, sondern auch groß und schwer. Ich benutze als Standardzoom das AF-S Nikkor 24-120 mm 4,0 G ED VR, als Telezoom das AF-S Nikkor 70-300 mm 4,5-5,6 G IF-ED VR, als Weitwinkelzoom das AF-S Nikkor 18-35 mm 3,5-4,5 G ED und als Festbrennweite das AF-S Nikkor 50 mm 1:1,8 G. Diese Objektive sind noch relativ preiswert und zudem vergleichsweise leicht und kompakt und somit reisetauglich.

Der 24,3 MP Bildsensor der D610 schafft eine sehr gute Balance zwischen hohem Auflösungsvermögen und vernünftiger Dateigröße (12 MB pro Foto bei JPEG Fine). Der Sensor kommt von Sony und wird wohl von Nikon nur noch etwas optimiert (auch der 36 MP Sensor der D800 soll ja von Sony stammen). Sony setzt diesen Sensor auch in seinen eigenen Spitzenmodellen ein. Meines Wissens besteht der Hauptunterschied zwischen dem 24 MP und 36 MP Sensor in der Größe der Pixel. Bei der D610 sind diese mit 5,95 µm etwas größer als bei der D800 mit 4,9 µm. Dementsprechend hat die D610 eine größere (Blendenwert) förderliche Blende (f/9,8) als die D800 (f/8) und weniger Beugungsverluste beim Abblenden. D.h., man kann/muss bei der D610 etwas stärker abblenden als bei der D800, um die optimale Bildschärfe zu erhalten. Die High-ISO-Fähigkeiten der D610 sind - trotz der größeren Pixel - meines Erachtens nicht signifikant besser als bei der D800. Insgesamt würde ich die Bildresultate, die man mit beiden Kameras erzielen kann, nicht für so unterschiedlich erachten, als dass man dies als Hobbyfotograf groß spüren würde. Dies ist aber allein meine subjektive Beurteilung. Was der Bildqualität deutlich zugutekommt, ist die Größe des FX-Sensors. Mit ca. 36 x 24 mm hat dieser die Fläche von 864 mm². Er ist damit stattliche 2,3 mal so groß, wie ein DX-Sensor mit den Maßen ca. 24 x 16 mm (Fläche 370 mm²). Diese Werte sind wichtig, wenn man sich kritisch veranschaulichen will, ob für eine D610 (oder gar eine D800) wirklich nur die besten Objektive brauchbare Ergebnisse liefern können. Heruntergerechnet auf das DX-Format hat die D610 nämlich nur eine Auflösung von 10,3 MP (die D800 von 15,4 MP). Alle aktuellen Nikon-DX-DSLRs besitzen jedoch bereits einen 24 MP Sensor und damit eine wesentlich höhere Pixeldichte. Ich bin daher der Ansicht, dass die Anforderungen an die Objektive bei der D610 auch nicht höher sind, als bei einer aktuellen DX-Kamera. Natürlich wird man mit einer qualitativ hochwertigeren Optik stets auch bessere Fotos aufnehmen können, aber für zwingend erforderlich erachte ich diese bei der D610 nicht. Da es auch bei Canon derzeit keine einzige DSLR mit einem höher auflösenden Sensor gibt und auch das Nikon Top-Modell D4 "nur" 16 MP auflöst, stellt sich schon die Frage, ob der 36 MP Sensor der D800 wirklich qualitativ hochwertigere Fotos liefert als der 24 MP Sensor der D610. Nach meiner (sechswöchigen) Erfahrung mit der D800 kann ich diese Frage klar verneinen. Die D800 bietet jedoch einzigartige Möglichkeiten für Ausschnittvergrößerungen. An dieses Potential kommt die D610 nicht ganz heran. In Summe ist die Bildqualität der D610 jedoch hervorragend und die Fotos bieten viel Vergrößerungspotential für sehr großformatige Ausdrucke. Zudem ist die D610 sowohl bei der Bildverarbeitung als auch bei der Serienbildgeschwindigkeit sehr schnell (insbesondere deutlich schneller als die D800).

In Tests wird verschiedentlich das AF-Modul der D610 mit seinen 39 recht engstehenden Fokuspunkten kritisiert. Kritisiert insofern, weil die Fokuspunkte sehr mittig angeordnet sind und somit einen nicht unwesentlichen Teil des Bildausschnitts nicht abdecken. In der Praxis arbeitet der AF der D610 jedoch hervorragend - sowohl was die Präzision als auch die Geschwindigkeit anbelangt. Auch mit den 39 AF-Punkten kann man sehr gut fotografieren (die D800 hat 51 AF-Punkte). In der Regel befindet sich das Motiv im Bereich der AF-Punkte und wird - da diese sehr engstehen - von diesen auch hervorragend erfasst. Auch ein weiterer Kritikpunkt an der der D610, die kürzeste Verschlusszeit von "lediglich" 1/4.000 Sek., ist problemlos verschmerzbar. Eine kürzere Verschlusszeit (wie 1/8.000 bei der D800) wird in der Praxis so gut wie nie benötigt. Auch eine Leica S für über 18.000 EUR hat "nur" 1/4.000 Sek. und niemand empfindet dies als Einschränkung. Was man ergonomisch hätte besser lösen können, ist die Anordnung der Abblendtaste und der Fn-Taste (z.B. für die Einblendung der elektronischen Wasserwaage). Besonders die Bedienung der Fn-Taste ist mit dem Zeigefinger am Auslöser gewöhnungsbedürftig. Die Anordnung bei der D800 ist hier besser gelungen.

Videofunktionalitäten benutze ich nicht.

Zur Entscheidungsfindung habe ich mir vor dem Kauf der D610 noch die direkte Konkurrenz im Vollformat, die Canon EOS 6D, angesehen. Diese verfügt über den deutlich schlechteren Autofokus mit nur 11 AF-Punkten, davon lediglich einem Kreuzsensor. Der Monitor der Canon 6D ist auch etwas kleiner (3,0 Zoll anstatt 3,2 Zoll bei der D610)und der optische Sucher zeigt nicht 100%, sondern nur 97%. Die kürzeste Verschlusszeit ist mit 1/4.000 Sek. identisch. Der Bildsensor der Canon löst mit 20 MP etwas niedriger auf und hat in Summe meines Erachtens auch eine etwas schlechtere Bildqualität (sofern man auf diesem hohen Niveau in der Praxis noch Unterschiede erkennen kann). Dafür sind die High-ISO-Fähigkeiten der Canon 6D wohl etwas besser als bei der D610.

Im Gesamturteil bekommt die D610 von mir ganz klar 5 Sterne. Sie ist im Amateurbereich wahrscheinlich derzeit die beste Vollformat DSLR und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ich fotografiere sehr gerne und oft mit dieser unkomplizierten Kamera, die von der Bedienung und vom Handling her viel Spaß macht. Sie ist m.E. insbesondere für all die Hobbyfotografen die richtige Vollformat DSLR, die nicht die letzten 10 % an Qualität mit dem doppelten Preis (inkl. Folgekosten für teure und schwere Profi-Objektive) und dem doppelten Gewicht an Ausrüstung bezahlen wollen.
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 5, 2014 6:16 PM MEST


Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde)
Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde)
Wird angeboten von Marble Arch
Preis: EUR 180,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emfehlenswerte Normalbrennweite für den Hobbyfotografen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis, 8. Dezember 2013
Was erwartet man von einer 50 mm Normalbrennweite? Sehr gute Bildschärfe bis in die Ecken, minimale Bildfehler, hohe Lichtstärke (und dadurch bedingt ein sehr helles Sucherbild) und eine perfekte Hintergrundunschärfe bei Offenblende. Mit all dem kann das Nikon AF-S 50 mm 1,8 G überzeugen. Weiterhin ist auch die Materialqualität und die mechanische Präzision als gut zu bezeichnen. Natürlich ist dieses Objektiv zu wesentlichen Teilen aus Kunststoff gefertigt - besitz jedoch ein solides Metallbajonett. Der Ultraschall-AF fokussiert schnell, präzise und sehr leise. Besonders hervorzuheben ist bei diesem Objektiv das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis. Ich benutze es an meiner D610 als Ergänzung zu den Zoomobjektiven. Wer wirklich sichtbar mehr Qualität haben will, muss schon deutlich mehr Geld ausgeben. Das noch etwas lichtstärkere Nikon AF-S 50 mm 1,4 G lohnt meines Erachtens den deutliche höheren Preis nicht wirklich. Daher ist das Nikon AF-S 50 mm 1,8 G meine Empfehlung für alle Hobbyfotografen, die mit einer relativ lichtstarken Normalbrennweite ihre fotografischen Möglichkeiten erweitern wollen. Mehr Schärfe als dieses Objektiv bietet kein Zoomobjektiv von Nikon.


Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-120mm 1:3,5-5,6G IF-ED VR Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstab.)
Nikon AF-S Zoom-Nikkor 24-120mm 1:3,5-5,6G IF-ED VR Objektiv (72 mm Filtergewinde, bildstab.)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswertes Standardzoom im Vollformat für den Amateurfotografen, 7. Dezember 2013
Ich benutze das AF-S VR Zoom-Nikkor 24-120 mm 1:3,5-5,6 G IF-ED an meiner D610. Die teileweise doch eher negativen Rezensionen hier kann ich nicht bestätigen.
Haptik und Mechanik dieses Objektivs sind gut - sehr ähnlich wie beim Telezoom AF-S VR 70-300 1:4,5-5,6 G IF-ED. Es hat ein solides Metallbajonett und arbeitet mechanisch exakt - auch bei manueller Fokussierung. Der Ultraschall-AF ist schnell, präzise und sehr leise. Mit 575g Gewicht ist es für ein Standardzoom im Vollformat angenehm leicht und von der Baugröße her auch relativ kompakt und handlich.
Die optische Qualität ist über den gesamten großen Zoombereich einwandfrei. Die Fotos sind ab Blende f/8 bis in die Ecken scharf bei einer außerordentlich guten Farbwiedergabe (diese ist die große Stärke dieses Objektivs). Im Telebereich ist der Bildstabilisator (VR) von großem Vorteil. Im Weitwinkel- und Normalbrennweitenbereich benutze ich diesen nicht.
Im Vergleich zum Profi-Standardzoom von Nikon, dem AF-S 24-70 mm 1:2,8, fällt die Fotoqualität meines Erachtens nur geringfügig schlechter aus. Dafür ist dieses dann aber auch doppelt so schwer und dreimal so teuer.
Ideale Bildergebnisse erhält man im Vollformat leicht abgeblendet mit Blende f/8 bis f/11. Bei Offenblende (f/3,5 - f/5,6) ist es natürlich nicht lichtstark genug, um im Normalbrennweitenbereich eine vollkommene Hintergrundunschärfe (wie beim AF-S 24-70 mm 1:2,8) zu erzeugen - wohl aber eine ausreichende Hintergrundunschärfe im Telebereich zwischen 80 und 120 mm.
Für gelegentliche Ausflüge in den Makrobereich (wenn ein Makroobjektiv noch nicht lohnt) verträgt dieses Objektiv auch in der Telestellung 120 mm eine Nahlinse bis 4 Dioptrien. So gelangt man bis zu einem Abbildungsmaßstab von etwa 1:2 (wobei hierbei dann an den Rändern teilweise größere Unschärfen auftreten).
Der große Vorteil des AF-S 24-120 mm ist sein äußerst praktischer Brennweitenbereich vom starken Weitwinkel- bis zu leichten Telebereich. Daher ist es ein ideales Standardzoom für einen breiten Anwendungsbereich. Ich bin mit diesem Standardzoom sehr zufrieden, benutze es sehr oft und kann es allen Hobbyfotografen empfehlen, die nicht Willens sind, die letzten 10 % Qualität mit dem dreifachen Preis und dem doppelten Gewicht zu bezahlen.


Nikon AF-S 3,5-5,6/24-120 VR
Nikon AF-S 3,5-5,6/24-120 VR
Wird angeboten von M&M Photo-Discount
Preis: EUR 669,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswertes Standardzoom im Vollformat für den Amateurfotografen, 7. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S 3,5-5,6/24-120 VR (Zubehör)
Ich benutze das AF-S VR Zoom-Nikkor 24-120 mm 1:3,5-5,6 G IF-ED an meiner D610.

Haptik und Mechanik dieses Objektivs sind gut - sehr ähnlich wie beim Telezoom AF-S VR 70-300 1:4,5-5,6 G IF-ED. Es hat ein solides Metallbajonett und arbeitet mechanisch exakt - auch bei manueller Fokussierung. Der Ultraschall-AF ist schnell, präzise und sehr leise. Mit 575g Gewicht ist es für ein Standardzoom im Vollformat angenehm leicht und von der Baugröße her auch relativ kompakt und handlich.

Die optische Qualität ist über den gesamten großen Zoombereich einwandfrei. Die Fotos sind ab Blende f/8 bis in die Ecken scharf bei einer außerordentlich guten Farbwiedergabe (diese ist die große Stärke dieses Objektivs). Im Telebereich ist der Bildstabilisator (VR) von großem Vorteil. Im Weitwinkel- und Normalbrennweitenbereich benutze ich diesen nicht. Im Vergleich zum Profi-Standardzoom von Nikon, dem AF-S 24-70 mm 1:2,8, fällt die Fotoqualität meines Erachtens nur geringfügig schlechter aus. Dafür ist dieses dann aber auch doppelt so schwer und dreimal so teuer. Ideale Bildergebnisse erhält man im Vollformat leicht abgeblendet mit Blende f/8 bis f/11. Bei Offenblende (f/3,5 - f/5,6) ist es natürlich nicht lichtstark genug, um im Normalbrennweitenbereich eine vollkommene Hintergrundunschärfe (wie beim AF-S 24-70 mm 1:2,8) zu erzeugen - wohl aber eine ausreichende Hintergrundunschärfe im Telebereich zwischen 80 und 120 mm.

Für gelegentliche Ausflüge in den Makrobereich (wenn ein Makroobjektiv noch nicht lohnt) verträgt dieses Objektiv auch in der Telestellung 120 mm eine Nahlinse bis 4 Dioptrien. So gelangt man bis zu einem Abbildungsmaßstab von etwa 1:2 (wobei hierbei dann an den Rändern teilweise größere Unschärfen auftreten).

Der große Vorteil des AF-S 24-120 mm ist sein äußerst praktischer Brennweitenbereich vom starken Weitwinkel- bis zu leichten Telebereich. Daher ist es ein ideales Standardzoom für einen breiten Anwendungsbereich. Ich bin mit diesem Standardzoom sehr zufrieden, benutze es sehr oft und kann es allen Hobbyfotografen empfehlen, die nicht Willens sind, die letzten 10 % Qualität mit dem dreifachen Preis und dem doppelten Gewicht zu bezahlen.


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5.0 von 5 Sternen Gut verarbeiteter, warmer Neoprenschuh, 23. Juli 2013
Ich habe mir den O'NEILL Neopren-Schuh Heat für Arbeiten in meinem Gartenteich gekauft. Wenn das Wasser noch relativ kalt ist, ist es ansonsten relativ unangenehm mit kalten Füßen über längere Zeit im Wasser zu stehen. Die Neopren-Schuhe sind ausreichend hoch um damit im flachen Wasser zu stehen. Der Schuh ist zuverlässig wasserdicht und liegt sehr eng an. Mit den beiden Riemen kann man den Schuh am Schaft abdichten und die Passform am Fuß selbst noch etwas enger stellen. Eigentlich handelt es sich ja um einen Neopren-Schuh zu Surfen. Die Passform ist gut und man mit dem Schuh auch relativ gut laufen. Zu beachten ist, dass der Schuh relativ klein ausfällt und man daher eher eine Nummer größer bestellen sollten. Der Amazon-Händler Aquatic Sport hat sehr schnell geliefert und auch den bei mir nötigen Umtausch in eine größere Schuhgröße schnell und problemlos vorgenommen. Die Qualität des Schuhs ist aus meiner Sicht einwandfrei und entspricht meinen Erwartungen. Der Schuh ist auch sehr warm. Ich kann den O'NEILL Heat Neopren Schuh sowie den Händer Aquatic Sport empfehlen.


Hobby Digitales Schwimmthermometer
Hobby Digitales Schwimmthermometer
Wird angeboten von Bezahlbar
Preis: EUR 5,20

1.0 von 5 Sternen Fehlkonstruktion! Völlig Unbrauchbar!!!, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hobby Digitales Schwimmthermometer (Misc.)
Ich habe das Hobby Digitalthermometer für meinen Gartenteich bestellt.

1. Lieferung: Batteriekontakte und Batterie angerostet und verrottet. Keine Funktion.
2. Lieferung: Batteriekontakte und Batterie ebenfalls angerostet und verrottet. Ein Batteriekontakt abgebrochen. Thermometer zeigt dauern Werte von über 40°C an, die mit der Realität nicht zutun haben.

Der Amazon-Händler Aqua-Design tauschte problemlos um und nahm die beiden defekten Geräte zurück bzw. teilte mir mit, dass ich auf die Rücksendung verzichten kann und die Geräte entsorgen soll. Händler zeigte guten Service.

Qualität: Das Thermometer ist leider völlig unbrauchbar. Die Qualität ist von A bis Z sehr mangelhaft. Wahrscheinlich kann man für den niedrigen Preis auch keine vernünftiges digitales Thermometer produzieren. Wahrscheinlich China- bzw. Fernost-Ware, die auf dem langen Transportweg per Schiff bereits zur Korrosion der niedrig legierten Metallteile führt. Auch die Abdichtung ist untauglich, da es im Wasser sofort zu Kondensatbildung kommt.

Gesamturteil: Fehlkonstruktion! Absolut unbrauchbar und nicht empfehlenswert. Besser als Alternative eignen sich herkömmliche analoge Teichthermometer (z.B. von TFA Dostman), die zudem günstiger sind und dauerhaft funktionieren.


Wera 05073660001 Kraftform Kompakt 27 RA 1 SB, Bit-haltender Ratschenschraubendreher mit integriertem Bit-Magazin
Wera 05073660001 Kraftform Kompakt 27 RA 1 SB, Bit-haltender Ratschenschraubendreher mit integriertem Bit-Magazin
Preis: EUR 26,39

5.0 von 5 Sternen Hervorragendes deutsches Qualitätsprodukt, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der deutsche Werkzeughersteller Wera aus Wuppertal steht für gewöhnlich für qualitativ hochwertige und innovative Werkzeuge. Ich habe mir den Wera Ratschenschraubendreher gekauft, weil ich - neben der maschinellen Arbeit mit Akku-Werkzeugen - ein manuelles Werkzeug suchte, mit dem man möglichst kraftsparend arbeiten kann. Die qualitative Verarbeitung des Schraubendrehers ist hochwertig. Die Funktionalität des Bit-Halters ist ebenfalls sehr gut. Die Bits lassen sich gut herausholen und wieder einschieben. Die Funktionalität als Ratschenschraubendreher mit Rechts-/Linkslauf und mittiger Feststellung ist sehr gut und insbesondere durch den kleinen Nachholwinkel der Ratsche außergewöhnlich gut. Hier hebt sich das Produkt qualitativ deutlich von einfachen Billigprodukten ab. Für mich ist es auch sehr wichtig, mit dem Schraubendreher eine große Kraft auf die Schraube ausüben zu können, um nach dem maschinellen Arbeiten die "Feinarbeiten" per Hand ausführen zu können. Auch hier ist der Schraubendreher im Gebrauch einwandfrei. Anzumerken ist allerdings, dass m.E. mit alternativen Kraft-Schraubendreher (z.B. von Wiha) ohne Ratschen-Funktion noch mehr Kraft auf die Schraube gebracht werden kann. Wird beim Wera die Ratsche ausgeschaltet, bewegt sich der Schraubendreher trotzdem noch minimal mit. Dies ist naturgemäß bei Kraft-Schraubendrehern ohne Ratschen-Funktionalität nicht der Fall. Insgesamt betrachtet ein qualitativ hochwertiges Produkt, das die manuelle Schraubarbeit erleichtert. Ich kann das wertige Produkt uneingeschränkt weiterempfehlen.


Informationsbewertung und -effizienz auf Optionsmärkten im internationalen Vergleich - Eine theoretische und empirische Analyse der ... in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Informationsbewertung und -effizienz auf Optionsmärkten im internationalen Vergleich - Eine theoretische und empirische Analyse der ... in Deutschland, Österreich und der Schweiz
von Bastian Güttler
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Empirische Kapitalmarkttheorie, 12. Juni 2009
Das Buch liefert einen sehr guten Überblick über die aktuelle Forschung zur Effizienz von Optionsmärkten. Guter Überblick über Kapitalmarkttheorie und Informationseffizienzhypothese. Sehr guter Überblick über alle relevanten Optionspreismodelle. Beste für den deutschen Optionsmarkt an der EUREX verfügbare Studie zur Effizeinz des Marktes.


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