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Rezensionen verfasst von
grudge (bern)

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Sämtliche Cellosonaten 1-5 (Ga)
Sämtliche Cellosonaten 1-5 (Ga)
Preis: EUR 18,62

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 25. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Cellosonaten 1-5 (Ga) (Audio CD)
Kann ich mir nicht vorstellen, dass Beethoven die beiden Brendels vor "Augen" hatte als er die Cellosonaten schrieb. Dazu ist zumindest Senior Brendel ein viel zu lascher Pianist mit müdem Anschlag und irgendwo im nuancenarmen Mittelfeld versickernd. Ich werde nie verstehen, warum gerade dieser Pianist über gefühlte 100 Jahre solch eine breite Anerkennung geniesst. Er ist alles andere als ein "Beethoven Spieler" . Es ist auch keineswegs so, dass das Piano zu weit "in den Vordergrund" gemischt ist, von "virituos" kann ohnehin keine Rede sein. Das Cello von junior Brendel hat einen wunderbaren Klang und auch sein Spiel vermag mit einigem Nuancenreichtum zu gefallen in einer insgesamt sehr transparenten Aufnahme zu gefallen. Für eine "Beethoven Performance" der Cellosonaten greift man aber definitiv besser auf die Aufnahmen von Mischa Maisky und Marta Argerich zurück!


The transhuman condition
The transhuman condition
Preis: EUR 11,86

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "kommerzielle FLA+, 17. November 2011
Rezension bezieht sich auf: The transhuman condition (Audio CD)
Muss meinem Vorredner praktisch in allen Punkten widersprechen. Weder ist das hier ein elektronisches Alternativhighlight noch sind Musik und Produktion besonders orginell. Am besten kann man es mit einer "billigen Kommerzversion" von Front Line Assembly umschreiben. Wie man hier "unverschämt gute Stimmen" heraushören kann ist mir ebenfalls ein absolutes Rätsel.Ich hab der Scheibe mindestens 10 Durchläufe gegeben, aber es drängt sich nichts auf, keine ungewöhnliche Elektronik, keine grossartigen Songs oder "geniale Tempowechsel" . Dann doch lieber auf die letzte geniale FLA "Improved Electronic Device" zurückgreifen, auf die die vorherige Rezension im Prinzip übertragen werden kann!


A Midsummer Night'S Dream
A Midsummer Night'S Dream

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen unter Wert, 2. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: A Midsummer Night'S Dream (Audio CD)
O.Kraft spricht mir mit seiner Rezension eigentlich voll aus dem Herzen.
Als "uralter Hackett Fan, der sich nach "Highly Strung" in den 80gern zunehmend abseilte und sich völlig anderen musikalischen Gefilden zuwandte, habe ich mein Jugendidol auf der gerade beendeten Europatournee , wo ich sozusagen "per Zufall" ein Konzert sah, sozusagen wiederentdeckt. Nicht nur das, ich bin dabei mir den ganzen Backkatalog wieder einzuverleiben und bin absolut begeistert, was der Meister in Sachen "Rockalben" seit "Darktown" vom Stapel gelassen hat, einfach nur in höchstem Masse brilliant.

Diese Brillianz erwartete ich von ihm auch auf seinen klassischen Scheiben, und nach diesen wahrlich euphorischen Reviews offensichtlicher Hackett Kenner, musste ich mir "AMND" natürlich auch besorgen.
Ich weiss aus Erfahrung, dass man selbst als eingefleischter Fan meist mehrere Durchläufe braucht, um in jedem Album das Hackettsche Genie zu ergründen, um sich danach in den Entdeckungsreisen durch die Welten suhlen zu können.

Bei "AMND" hatte ich Shakespeare's play vor Augen, all die Stimmungen, die Kreaturen, die Farben, und ich dachte mir von Anfang an, dass dies eigentlich das ideale Feld für Hackett sein müsste. Ich habe mich also nach einer ersten listening session nicht aus der Ruhe bringen lassen, und dem Album nun doch mehrere Durchläufe gegönnt, aber ich erkenne bzw. höre praktisch nichts was mich begeistern oder zumindest erfreuen könnte. Wo hier all die Rezensenten "wundervolle Melodien" und gar ein symphonisches Meisterwerk erkennen, ist mir absolut schleierhaft.
Das Album ist merkwürdig eindimensional, wirklich melodische, gar nicht zu sprechen von ergreifenden Momenten sind extrem rar, und die wenigen Orchesterparts wirken ebenfalls platt und uninspiriert. Nach den ersten "Fingerübungen" am Anfang, die sich in Struktur und Form extrem gleichen, dachte ich, dass sich durch die Inspiration durch die Charaktere etwas ändern müsse, aber weit gefehlt. Selbst bei dem einigermassen akzeptablen "Celebration" fehlt der wirklich "freudvolle" Ansatz. Es geht sogar soweit, dass ich mir oft wünsche, dass Steve nicht wieder einen Song mit seinen "spanischen stop and go chords" verschandelt.
Aber auch wenn man sich "nur" Harmonie und Fluss erwünscht, kommt man nicht auf seine Kosten. Was ansonsten eine Qualität von Hackett ist, nämlich die Rastlosigkeit, die immerwährende Bereitschaft , ja keine Routine in einem Stück aufkommen zu lassen, Detailverliebtheit zu pflegen, wird hier völlig erstickt. Es wirkt manchmal gar verzweifelt wie eine brauchbare Melodielinie gesucht aber einfach nicht gefunden wird.

Für das rein technisch grossartige Gitarrenspiel des Meisters gibt es die 2 Punkte, ansonsten ist das musikalisch absolut leer, emotionslos und völlig unter seinem Wert. Eine Riesenenttäuschung!


Paradise Lost (Limited Edition)
Paradise Lost (Limited Edition)
Wird angeboten von andoja
Preis: EUR 7,58

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolutes Meisterwerk, 7. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Paradise Lost (Limited Edition) (Audio CD)
Paradise Lost ist eine der wenigen Bands, die sich von Platte zu Platte selbst übertreffen und es immer wieder schaffen, sich stilistisch weiterzubewegen, ohne dabei ihre Trademarks völlig zu vernachlässigen. Absolut nicht nachvollziehbar sind für mich diejenigen "Nörgler" welche sich ewig an "Icon" oder "Draconian Times" halten und einfach nicht die Ohren freihaben, um zu hören, dass sich die Band seither im songwriterischen und arrangementtechnischen Bereich klar verbessert hat. Bei den "neuen" PL gibt es viel mehr Spannungsbögen, viel mehr Melodie und mitreissende Refrains als auf den eher monotonen Alben der Anfangstage. Das neue, 10. Album schafft das Künststück, den Spagat zwischen alten und neuen Paradise Lost zu schaffen, melodiöse, erhabene Refrains, dunkle, melancholische Stimmung, modernes Songwriting gepaart mit der wiederentdeckten wunderschönen Sologitarrenläufen, all das was eigentlich ein jeder PL Fan lieben sollte, wenn er sich denn nicht nur in "Draconian Times" aufhalten sollte! Ein absolut gigantisches Album, weniger "modern" als das knackige, rifforientiertere Vorgängeralbum "Symbol of Life" aber "offener", mit einem wärmeren Sound versehen und erhabener. Nicht nur ein absoluter Klassiker des Goth-Metal Genres!


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