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Rezensionen verfasst von
JR

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Golf oder gar nichts! Never up - never in
Golf oder gar nichts! Never up - never in
von Götz Schmiedehausen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch - oder gar nichts, 10. April 2013
Endlich ein Buch, das sämtliche überholten Vorurteile gegen Golf und Golfer widerlegt. Cool, modern - absolut genial! Hätte mich das Golffieber nicht schon längst gepackt - spätestens jetzt wäre ich von diesem Virus infiziert. Götz Schmiedehausen begleitet den Leser "In 18 Löchern durch die Welt des Wahnsinns" ebenso humorvoll wie informativ. Wer das Buch gelesen hat kann mithalten, mitreden, mitgolfen. Nix wie raus auf's Green.


Bienenweide
Bienenweide
von Günter Pritsch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein vorbildliches Nachschlagewerk, 14. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Bienenweide (Gebundene Ausgabe)
Ein Nachschlagewerk, wie es sich Naturfreunde und Verantwortliche im Garten- und Landschaftsbau lange nur wünschen konnten: Ebenso wie viele vom Laien weitgehend unbemerkt vom Aussterben bedrohte Tierarten leiden Wildbienen und Honigbienen in unserer Kulturlandschaft an Nahrungs- und Nistmöglichkeiten. Ohne Imker, der den Honigbienen Wohnraum zur Verfügung stellt, gäbe es keine Honigbienen mehr. Zugleich achtet der erfahrene Imker auf ausreichend Nahrungsmöglichkeiten und trägt zu deren Verbesserung bei, wovon Wildbienen und andere Insekten gleichermaßen profitieren. Um diese Erkenntnis zu verbreiten und das nötige Wissen für deren Umsetzung zu vermitteln, ist das vorliegende Buch eine wahre Fundgrube. Allein die vielen gelungenen Fotos, wecken Neugier und Experimentierfreude, um mehr aus einem Garten zu machen als eine grüne Hölle mit englischem Rasen und Koniferen. Zeichnungen und kurze, prägnante Angaben arbeiten wesentliche Informationen zu den einzelnen Pflanzen heraus. Die Angaben zur Blühzeit sowie zum Nektar- und Pollenwert in jedem Pflanzenporträt erleichtern eine sinnvolle Pflanzenauswahl ungemein. Mit der tabellarischen Darstellung des Bienenweide-Fließbandes wird die praktische Arbeit im Garten- und Landschaftsbau hervorragend unterstützt. Denn gerade für Honigbienen als universell einsatzbereite Bestäuber ist aufgrund ihrer ganzjährigen Koloniebildung ein breit gefächertes Nahrungsangebot vom Frühjahr bis in den Herbst notwendig. In den Monaten Juli bis September werden die langlebigen Winterbienen aufgezogen und benötigen dafür reichlich Blütenpollen. Diesen streifen sie von den Staubblättern mit ihrem Haarkleid ab, das den Körper rundherum bedeckt, kämmen ihn mit den Beinen heraus, kneten ihn an den Hinterbeinen zu kleinen Klumpen und tragen ihn nach Hause. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass im Hochsommer die Blütenpracht großflächig zum Erliegen kommt. Um gerade für diese Zeit Alternativen aufzuzeigen und dafür zu sorgen, dass die Bienen eine höhere Widerstandskraft gegenüber Parasiten und Krankheitserreger entwickeln, das ist dem Autor offenbar Herzensangelegenheit. Denn letztlich kann er sehr deutlich zeigen, wie gering die Erträge vieler landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kulturen ohne Honigbienen wären. Und wenn der Autor es auch offen lässt, so darf man gleiches auch für insektenblütige Wildpflanzen erwarten. Frucht- und Samenbildung tragen hier zur Erhaltung der eignen Art und der sich davon ernährenden Tiere bei.

Angenehm ist, dass Günter Pritsch nicht polarisiert. Er stellt heimische Pflanzen neben eingebürgerten dar. Er verdammt keine fremdländischen Pflanzen. Was wären unsere Gärten und Parkanlagen ohne sie? Er weiß wohl zu gut, dass die Natur ständigen Veränderungen unterworfen ist und auch die meisten 'heimischen' Arten erst mit der letzten Eiszeit ihren Weg hierher fanden. Schließlich können auch manche Neulinge unsere Umwelt bereichern ' wie z.B. die Robinie, die mit den sich verändernden klimatischen Bedingungen besser zurande kommt, als manche ältere Baumart. Sicherlich hätte dem Buch bei der einen oder anderen Pflanze, die sich unter günstigen Bedingungen aggressiv ausbreiten kann, ein entsprechender Hinweis gut getan, damit diese nicht in Unkenntnis freigesetzt wird und sich unkontrolliert über den Gartenzaun hinaus ausbreitet.
Jens Radtke


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